Projekte von Red Bull mit RB Leipzig und Bayern München

Die momentan spannendsten Sportprojekte in Deutschland, der Versuch von Red Bull den Fußballverein RB Leipzig von der 5. Liga in die Bundesliga zu bringen sowie das Basketball Vorhaben von Bayern München unter der Führung vom charismatischen Coach Bauermann, haben noch nicht den großen Glanz versprühen können. Vielleicht ist dies für beide Projekte sogar gut. Ein wenig Geduld, gepaart mit Demut und scharfer Analyse des Ist-Zustands können nicht schaden.

RB Leipzig nahm ja recht geschwind die Hürde 5. Liga um dann im vergangenen Jahr beizeiten keine Aufstiegschance mehr in die 3. Liga zu haben. Der momentane Tabellenplatz 4 nach dem 1:1 gegen den VFC Plauen in der großen Red Bull Arena in Leipzig kann nur eine Zwischenetappe sein. Eine Momentaufnahme. Die Lichtblicke und Schattenblicke des Spiels gegen den VFC Plauen hat in gewohnt feiner Art rotebrauseblogger zusammengefasst.

 Mich verwundert ja bisweilen immer ein wenig die herablassende Art des einen oder anderen Gegner des Projekts von Red Bull. Wenn ich mich in der aktuellen Bundesliga umschaue sehe ich keinen Verein der ohne Geldgeber agiert. Arenen heißen schon lange Allianz oder Signal Iduna Park und auf der Brust pranken solch namhafte Großunternehmen wie Gazprom und unverhohlen wird Wolfsburg vom VW Werk finanziell gepowert oder auch Leverkusen vom Bayer Werk. Selbst bei Nischenfußballvereinen mit angeblich anderer Moral im beinharten Profifußball-Business, wie dem SC Freiburg, gibt es einen Trikotsponsor. Den Schwenk zu St. Pauli will ich jetzt erst gar nicht vollziehen. Auch dort hat der Kommerz längst Einzug gehalten.

Die Basketballtruppe von Bauermann schaffte auf Anhieb den Aufstieg in die BBL, der Etat wurde aufpoliert und in Höhe der alten Platzhirsche Brose Baskets aus Bamberg und Alba Berlin gestemmt. Nun gab es zum Auftakt in Bonn eine Niederlage. Uli Hoeneß telefonierte vor dem Spiel noch mit Dirk Bauermann und übermittelte die besten Wünsche an die Mannschaft. Geholfen hat es nicht. Vielleicht waren nach dem bemerkenswerten Sieg im Freundschaftsspiel gegen Fenerbahce Istanbul auch die Blütenträume schon ein wenig zu sehr gereift. Eine ganze Liga schien auf den Eintritt von Bayern München ins höchste Oberhaus des deutschen Basketballs zu warten. Welt Online titelte Bayern München bringt Glamour in eine graue Liga. Basketball ist auf alle Fälle in München angesagt. So waren beim Spiel gegen Fenerbahce Istanbul der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber, der Fußballweltmeister von 1974 Paul Breitner und der aktuelle Nationalspieler Bastian Schweinsteiger mit Freundin gesichtet worden.

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