Sportinsider Interview mit Schachpublizist Johannes Fischer

In der Reihe Sportinsider Interview gab es für meine Stammleser in den letzten Jahren die Interviews mit dem Schachhändler Günter Niggemann, dem Schachbuchverleger Jens-Erik Rudolph, dem Schachbuchautor Uwe Bekemann, der auch das Vorstandsamt des PR-Managers im Deutschen Fernschachbund e.V. (BdF) ausübt, auch der in der Schachszene bekannte Bloggründer Joe Boden kam zu Wort sowie der in Wien geborene Schachgroßmeister Stefan Kindermann, dem neunfachen Mannschaftsmeister und Europapokalsieger 1992 mit Bayern München und seit 2006 Geschäftsführer der Münchener Schachakademie. Heute gibt es das Sportinsider Interview mit dem renommierten Schachpublizisten Johannes Fischer.

Es gibt Stimmen, die Magnus Carlsen eine Ära prognostizieren, in der er permanent den Schachweltmeistertitel verteidigen wird. Wie siehst Du die Situation? Wer und warum kann dem norwegischen Schachstar am ehesten gefährlich werden?

Johannes Fischer: Ich glaube, der Begriff „Ära“ wird schnell verwandt. Als Bobby Fischer 1972 Weltmeister wurde, sprachen viele vom Beginn einer neuen Ära. Aber die war schon vorbei, bevor sie begonnen hatte.

Allerdings finde ich es beeindruckend, wie lange Carlsen schon mit deutlichem Elo-Vorsprung vor allen anderen Spitzenspielern liegt. Da er noch jung ist, glaube ich, dass alle seine jetzigen Konkurrenten nur geringe Chancen haben, ihn als Nummer eins der Schachwelt abzulösen. Natürlich, Sergej Karjakin kann den WM-Kampf im November gewinnen und Weltmeister werden, aber ich glaube, Carlsen würde auch dann weiter die Nummer eins der Welt bleiben und sich den Titel irgendwann zurückholen.

Foto: © Ray Morris-Hill  www.rmhphoto.eu

Aber Carlsen kann sich selber gefährlich werden. Vielleicht hört er auf, an seinem Schach zu arbeiten, weil er zu lange die Nummer eins ist, weil er übermütig wird, da ihm lange niemand wirklich gefährlich wurde oder weil ihm ernsthafte Herausforderungen fehlen. Vielleicht nimmt er die Dinge dann zu leicht und nimmt seine Gegner nicht mehr ernst.

Doch wenn Carlsen innerlich stabil und stark bleibt, dann glaube ich, dass er die nächsten fünf bis zehn Jahre die Nummer eins bleibt und das Weltschach dominieren wird.

Foto: © Ray Morris-Hill  www.rmhphoto.eu

Doch irgendwann kommt ein neuer Spieler – der jetzt vielleicht noch gar nicht in Erscheinung getreten ist – und löst Carlsen ab. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie jemand Schach spielt, der besser ist als Carlsen, aber das ist der Lauf der Welt: die jüngere Generation verdrängt die ältere.

Der amerikanische Schachgroßmeister Bobby Fischer ist mein Lieblingsspieler in der Geschichte der Schachweltmeisterschaft. Wie würde ein Match zwischen dem Weltmeister von 1972 und dem jetzigen Champion Magnus Carlsen ausgehen?

Johannes Fischer: Eine müßige, aber interessante Spekulation. Vielleicht war der Fischer von 1972, wenn man die Explosion des Schachwissens, die seitdem stattgefunden hat, in Rechnung stellt, schachlich tatsächlich etwas besser als Magnus Carlsen heute. Vielleicht auch nicht, ich spiele nicht gut genug, um das zu beurteilen. Allerdings glaube ich, dass Fischer in einem Wettkampf gegen Carlsen Probleme bekommen hätte. Carlsen ist psychisch sehr stabil, Fischer war das nicht – um es einmal so zu sagen. Und Fischer hat von 1970 bis 1972 auf dem Weg zur Weltmeisterschaft alle seine Gegner vernichtend geschlagen. Mit Carlsen wäre ihm das wahrscheinlich nicht gelungen, und ich glaube, das hätte ihn irritiert und verunsichert.

Welche Weltmeister würden in einer persönlichen Top Ten in der langen Historie der Schachweltmeisterschaften bei Dir im Ranking aufgeführt?

Johannes Fischer: Ach, das ist schwer zu sagen. Ich finde, jeder Weltmeister hat etwas ganz Eigenes, Besonderes, was seinen Stil attraktiv und einzigartig macht. Bei einer Top Ten Liste zählen deshalb vor allem persönliche Vorlieben. Ich war immer ein großer Fischer-Fan, aber ich glaube tatsächlich, dass Kasparow insgesamt gesehen der vielleicht beste Spieler aller Zeiten war. Er war so lange die Nummer eins der Welt, er hat so viel für das Schach getan, er hat populäre Bücher geschrieben, interessante Schaukämpfe gespielt und versucht, Schach in der Welt zu verbreiten.

Aber trotz all der großartigen Kasparow-Partien, die ich kenne, gefallen mir eine Reihe anderer Weltmeister stilistisch besser. Carlsen, der ausgeglichene Stellungen wie von Zauberhand in Gewinnstellungen verwandelt und Dinge über das Schach zu wissen scheint, die kein anderer weiß, Fischer, dessen kompromisslos klares und reines Schach ich großartig finde, Karpow mit seinem harmonischen Spiel.

Begeistert bin ich auch von Kramnik. In seinen besten Partien habe ich immer das Gefühl, man sieht Schach in Vollendung. Anand ist phantastisch vielseitig. Bei Lasker bewundere ich die Fähigkeit, Ressourcen zu finden und bei Spasski schätze ich die spielerische Dynamik seiner Partien. Petrosian hat immer wieder Pläne und Züge gefunden, die einfach nur erstaunlich sind.

Und auch wenn es mir eigentlich peinlich ist: Ich mag die Partien Botwinniks lieber als die von Tal. Ich wünschte, es wäre umgekehrt, denn nach allem zu urteilen, was ich über Tal und Botwinnik gelesen und gehört habe, war Tal so unendlich viel sympathischer und menschlicher als Botwinnik, aber rein schachlich gefällt mir Botwinniks strenge Logik besser als das manchmal doch irrationale Spiel Tals. Und die ruhige Leichtigkeit Capablancas gefällt mir besser als der Kombinationszauber von Aljechin

Der Name Johannes Fischer ist Schachfreunden in Deutschland ein Begriff. Du bist Schachpublizist mit Meriten bei ChessBase, schreibst Beiträge für den anerkannten Schachblog von Zeit Online und für das Printmagazin KARL. Wie unterscheidet sich Deine Arbeit für die drei? Was waren die bisherigen Höhepunkte in der Zusammenarbeit?

Johannes Fischer: Bei ChessBase arbeite ich fest als Redakteur und betreue die englische Seite. Ich schreibe und redigiere Artikel, ich übersetze Texte vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt usw., usw.. Was ein Redakteur eben so tut. Das bringt Spaß, aber ist auch viel Alltagsarbeit.

Der Schachblog der Zeit und die Arbeit beim KARL nehmen natürlich viel weniger Zeit in Anspruch. Im Schachblog der Zeit versuchen wir vor allem, aktuelle Geschehnisse in der Schachwelt aufzugreifen, die im Idealfall über das Schach hinausweisen, zum Beispiel habe ich anlässlich eines Shakespeare-Jubiläums einmal einen Artikel über das Schach bei Shakespeare geschrieben oder ich habe mich gefragt, wie sich das veränderte Zeitgefühl heutiger Generationen auf das Schach auswirkt.

Im KARL mache ich vor allem Porträts und Interviews mit interessanten Personen aus dem Schachleben.

Zusammenarbeit im eigentlichen Sinne gibt es zwischen KARL, dem Schachblog der Zeit und ChessBase kaum. Was mir recht ist, denn so vermeide ich Interessenkonflikte.

Dann führst Du selber noch einen eigenen Blog mit dem Namen Schöner Schein. Dort skizzierst Du den Rahmen mit den Worten:

,,Schöner Schein heißt dieser Blog, denn er beschäftigt sich mit der Welt des Fiktiven, mit Literatur, Film und Schach, Welten, in denen ich gerne unterwegs bin. Gelegentlich mache ich mir dabei Notizen, in diesem Blog öffentlich. Diese Notizen sollen mir und anderen Spaß machen, anregen, informieren und unterhalten. Wenn man so will, sind es Einladungen zu Spaziergängen in die Welt des Fiktiven.“ 

Was ist auf Schöner Schein für 2016 geplant?

Johannes Fischer: Ideen habe ich viele. Leider nehme ich mir oft nicht die Zeit, sie umzusetzen und dann spuken sie weiter in meinem Gehirn herum und geben keine Ruhe. Manchmal will ich auch einfach zu viel. Anstatt eine kleine, kurze und hoffentlich amüsante Glosse zu schreiben, glaube ich, es muss gleich ein ganzer Artikel sein. Das kostet dann oft zu viel Zeit und ist zu viel Aufwand – und am Ende habe ich nicht einmal die kurze Glosse geschrieben.

Dabei habe ich den Blog angefangen, um unbefangen und unbeschwert über Dinge schreiben zu können, die mich interessieren, die mir auffallen, die ich interessant finde, egal, wie wichtig oder unwichtig sie sind. Aber Leichtigkeit ist eine schwere Sache.

Dennoch, ich hoffe, ich komme 2016 dazu, die Rubrik „Partie des Monats“ regelmäßig fortzusetzen. Außerdem wollte ich ein bisschen über australische Literatur schreiben und über Romane und/oder Filme, in denen Hamburg eine Rolle spielt.

Wie siehst Du die mediale Berichterstattung in Deutschland über Schach in den großen überregionalen Zeitungen wie FAZ und Süddeutsche Zeitung?

Johannes Fischer: Ich muss zugeben, ich lese sowohl die FAZ als auch die Süddeutsche nur gelegentlich. Aber aus der Ferne habe ich den Eindruck, dass beide regelmäßig und gut über Schach berichten, bei großen Ereignissen mehr und intensiver.

Generell glaube ich, dass die Berichterstattung über Schach sehr gut ist, natürlich vor allem Dank des Internets. Man bekommt die Partien aller großen Turniere kurz nach Rundenende, vielleicht sogar mit kurzen Kommentaren versehen. Die Partien vieler Spitzenturniere kann man live verfolgen, von starken Spielern kommentiert und mit anschließender Pressekonferenz, in denen die besten Spieler der Welt verraten, was sie während der Partie gesehen und gedacht haben.

Dazu kommen Turnierberichte, Nachrichten aus der ganzen Welt, Fotos, Videos, all das umsonst. Vor zwanzig oder dreißig Jahren haben Spieler vielleicht davon geträumt, Kasparow, Carlsen, Anand und Kramnik beim Blitzen zuzusehen. Heute scheint das so selbstverständlich, dass man leicht vergisst, welch ein Luxus das eigentlich ist.

Schach ist interessant und interessiert ein breites Publikum. Vor allem Weltmeisterschaften. Ich glaube, die Berichte über die erste Weltmeisterschaft zwischen Carlsen und Anand hatten sowohl bei Zeit-Online als auch bei Spiegel-Online hohe Zugriffszahlen.

Noch ein paar Worte zur Schachbundesliga. Wie ist die Liga aufgestellt in puncto Marketing, der Rolle in den Medien, den Zuschauerzahlen sowie der Spielstärke?

Johannes Fischer: Ach ja, die Bundesliga. Ich glaube, die könnte etwas flotter sein und eine Auffrischung gebrauchen. Wenn ich mit Freunden aus Schachkreisen über die Bundesliga rede, finde ich selten jemanden, der sich wirklich dafür interessiert geschweige denn begeistert. Die Saison ist zu lang, die vielen Rückzüge verzerren den sportlichen Wert der Liga, und es fehlen Vereine, mit denen man sich identifizieren, mit denen man mitfiebern kann.

Das ist schade, denn in der Bundesliga spielen nicht nur unglaublich viele starke Spieler, sondern in der Bundesliga wird auch viel Geld für Schach ausgegeben. Mit dem Gesamtbudget der Liga könnte man sicher ein phantastisches Schachereignis auf die Beine stellen. Aber ich glaube, ein paar Reformen täten der Bundesliga gut.

Ich weiß, technisch ist das alles schwierig und aufgrund von Regeln, Bestimmungen, Traditionen, etc. wahrscheinlich nicht machbar, aber einfach ins Unreine gesprochen, könnte ich mir vorstellen, dass die Bundesliga attraktiver wäre, wenn man sie auf zehn oder zwölf Vereine reduziert, die irgendwann im Laufe des Jahres an einem zentralen Ort um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft spielen. Das könnte ein richtiges Schachfestival werden – und vor allem ein Turnier, bei dem sich die besten deutschen Spieler mit der internationalen Spitze trifft.

Noch ein Blick in die Zukunft. Wie siehst Du die Entwicklung der Schach-WM Kämpfe. Zuletzt gab es 2012, 2013 und 2014 den Kampf um die Schachkrone. Der nächste findet bekanntlich im November 2016 in New York statt. Es gab eine Zeit da wurden die Schachweltmeisterschaften verlässlich im 3-Jahres Rhythmus ausgespielt. Was würdest Du Dir in puncto Zeitabstand, Modus und möglichen Austragungsorten wünschen?

Johannes Fischer: Tatsächlich gefällt mir der jetzige Modus recht gut. Alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft scheint mir eine gute Lösung zu sein. Dadurch haben Spieler, die vielleicht beim ersten Anlauf gescheitert sind, die Möglichkeit, relativ schnell einen zweiten Anlauf zu unternehmen. Außerdem verschafft Weltmeisterschaften dem Schach Aufmerksamkeit. Ganz abgesehen davon, finde ich Weltmeisterschaftskämpfe aufregend und ich freue mich jetzt schon auf den November, wenn Carlsen und Karjakin spielen. Danach warte ich lieber zwei als drei Jahre auf den nächsten WM-Kampf.

Ich hoffe, dieser Modus stabilisiert sich und die FIDE kommt nicht auf irgendwelche Reformideen. Vielleicht sind zwölf Partien zwei oder vier Partien zu wenig, aber dafür macht die relativ kurze Dauer der jetzigen Weltmeisterschaftskämpfe jede einzelne Partie spannend.

Auch die Lösung, den Herausforderer in einem Kandidatenturnier ermitteln zu lassen, gefällt mir. Die letzten drei Kandidatenturniere waren einfach großartige Turniere mit Schach auf höchsten Niveau. Dazu noch sehr spannend.

Was den Ort betrifft, so wäre es schön, wenn der WM-Kampf irgendwann einmal in einer europäischen Metropole wie London, Paris oder sogar Berlin stattfindet. Aber angesichts der turbulenten Geschichte der Schachweltmeisterschaften, in denen es keine regelmäßigen Wettkämpfe gab, kann man dankbar sein, wenn die Weltmeisterschaftskämpfe tatsächlich alle zwei Jahre stattfinden und es nur einen Weltmeister gibt.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.

Johannes Fischer: Gerne und ebenfalls vielen Dank!

Hier geht es zum Blog Schöner Schein von Johannes Fischer.

Aktuell auch ein bemerkenswerter Artikel von Johannes Fischer auf dem Schachblog von Zeit Online unter dem Titel Die Schachweltmeisterin Hou Yifan vertraut nicht mehr aufs Glück.

 

Turnschuhe im Regal bei Karstadt-Sport, Sneakerness, Adidas und der GamePlan-A

Es gibt zur Faszination der Produkte von Sportartikelherstellern wie Adidas oder Nike unzählige Texte. Beide liefern sich seit Jahren marketingtechnisch Schlachten mit Werbekampagnen, großen Marketing-Budgets, aufwändig in Szene gesetzten Videos, intensivem Sponsoring von Profi-Mannschaften und Sportstars, selbstbewusste Statements im Stile von Muhammad Ali oder Anthony Robbins. Längst haben die Produkte die Alltagskultur erfasst. Einen auch heute noch gültigen und für mich in all den Jahren besten Text zu Adidas und Nike hat Friedrich von Borries, Architekt und Design-Theoretiker, im  vierseitigen Interview mit Peter Laudenbach im Wirtschaftsmagazin brand eins 10/09 geliefert:

„Irgendwann ist Nike und Adidas klar geworden, dass es nicht besonders sexy ist, wenn ihre Turnschuhe bei Karstadt-Sport gestapelt werden. Nike hat 1990 als erstes Mode-Unternehmen angefangen, Flagship Stores zu entwickeln. Es ging darum, die Produkte mit Aura zu versehen und zum Beispiel Original-Schuhe oder -Tennisschläger berühmter Sportler wie Kunstwerke auszustellen. Was wir aus dem Völkerkundemuseum kennen, passiert nun mit unserer eigenen Konsumkultur: Alltagsgegenstände werden als Reliquien präsentiert, eine Ethnologie der Konsumgesellschaft – allerdings mit spezifischen kommerziellen Interessen. Was in der alten, fordistischen Industriegesellschaft zählte, also Funktion, technische Innovation, Gebrauchswert, Preis, wird abgelöst durch Aura und kulturellen Mehrwert. Lifestyle-Accessoires wie Nike-Sneakers brauchen diese Aufladung.“

Apropos Sneakers. Im vergangenen Jahr fand in Köln die 6. Sneakerness in der rheinischen Metropole statt. Auch Städte wie Amsterdam, Zürich und Paris haben ihre Turnschuhmessen unter dem Label Sneakerness. In Amsterdam fand die Ausgabe 2016 vor 14 Tagen statt.

Daniela Althofen und Marcus Wessel sind ebenfalls im Thema verankert. Unter sneaker-zimmer.de bloggen die beiden leidenschaftlich, kreativ und reichlich bebildert zu ihrer Passion der Sneakers. Beim Artikel von Martin Weber zur Sneakerness im Kölner-Stadtanzeiger kamen beide zu Wort.

Daniela Althofen hat für 365 Tage im Jahr die entsprechende Vielfalt an Sneakers:

 „Ich komme schon durch ein Jahr, ohne zweimal dasselbe Paar zu tragen, aber die reine Masse erzählt nichts über die Qualität einer Sammlung.“

Und Marcus Wessel merkte an:

„Ein Schuh muss eine Geschichte haben, und dass wir beide so viele Sneaker haben, hat sich im Laufe der Jahre ergeben. Wir kaufen die Schuhe, um sie zu tragen und nicht, um sie ins Regal zu stellen. Aber das passiert auch schon mal, wenn man so viele hat. Auf der Sneakerness verkaufen wir die, die wir nicht mehr tragen.“

In Köln auf der letzten Sneakerness zeigten sich ca. 100 private und 50 Profi-Händler.

Kommen wir konkret zu einem Sportartikelhersteller aus Deutschland, der am Wochenende unter anderen mit Real Madrid ein weiteres Erfolgspuzzle in der Marketingschlacht mit dem amerikanischen Konkurrenten Nike verzeichnen konnte. Adidas.

Foto: © Michael Wiemer

Timing ist alles. Zwei Tage vor der Hauptversammlung 2016 für Adidas Aktionäre in der Stadthalle in Fürth kam der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach mit einer offensiv kommunizierten Meldung an die Öffentlichkeit.

,,Obgleich der adidas Group Blog eine tolle Möglichkeit geboten hat, Einblicke in das Unternehmen hinter den Marken zu gewähren, wollten wir uns weiter öffnen. Wir möchten künftig noch mehr Inhalte über die Community generieren, neue und interessante Inhaltsformate anbieten und der Community eine Plattform bieten, auf der sie zusammenkommen und Erfahrungen austauschen kann.“

Jan Runau, Leiter Unternehmenskommunikation der Adidas Gruppe, zur Einführung  der am 10. Mai 2016 neu initierten digitalen Plattform GamePlan-A.com. Adidas versteht dies nach eigener Marketing Aussage als „Business-Lifestyle-Magazin“. Thematisch soll der Fokus auf „der Schnittmenge zwischen Sport, Business und Lifestyle“ liegen.

GamePlan-A.com bekam die entsprechende flankierende Unterstützung in Sachen Marketing. Die neue in Englisch erscheinende Plattform wird mit entsprechender Power auf dem Twitter-Account  @GamePlan_A promotet.

Schaun mer mal.

Nachdenkenswert #400

,,Damit beschäftige ich mich ehrlich gesagt nicht. Wenn das Ergebnis und die Leistung dies rechtfertigt, kann man darüber reden. Das ist dann aber nicht meine Aufgabe.“

Jona Boneberger, Fußballer vom FV Ravensburg, im Interview vor dem WFV-Pokalfinale gegen FSV 08 Bissingen auf die Frage: ,,Jona, bekommt die Mannschaft eine Prämie wenn das Pokalendspiel gewonnen würde – habt ihr gut verhandelt?“

Der in der Oberliga Baden-Württemberg spielende und in der Bodenseeregion beheimatete FV Ravensburg holte sich nach den WFV-Pokalniederlagen 1971, 1972 und 2015 gestern erstmalig mit dem 5:2 Erfolg gegen den FSV 08 Bissingen den Cup. Dies ist der größte Erfolg in der Vereinshistorie.

FV Ravensburg holt den WFV-Pokal und Kadetten Schaffhausen das Double

Kaum habe ich vom Fluch am Bodensee über eine längere titellose Zeit in der regionalen Leistungssportszene geschrieben, kommen Titel. Der FV Ravensburg holt sich den WFV-Pokal in der Abstiegs-Triple-City Stuttgart (Copyright Michael Wiemer) mit einem klaren 5:2 gegen den FSV 08 Bissingen. Das ist für den in der Oberliga Baden-Württemberg spielenden Fußballclub der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Damit dürfen die Ravensburger in der Saison 2016/2017 im monetär interessanten DFB-Pokal starten. Nach 12 Minuten führte das Team von Trainer Wolfram Eitel bereits mit 2:0 gegen Bissingen. Doch im Gazi Stadion in Stuttgart, der angestammten Spielstätte der Stuttgarter Kickers, schlug es im Tor von Keeper Mesic zweimal in der 27. Minute und 30. Minute ein. Somit ging es mit 2:2 in die Halbzeit. Doch auf Steffen Wohlfarth war wieder einmal Verlass. Er erzielte in der 66. Minute die 3:2 Führung für den FV Ravensburg. Jonas Wiest erzielte in der 78. Minute das 4:2. Das war die Vorentscheidung. Soyudogru erhöhte in der 88. Minute auf den 5:2 Endstand und sicherte damit den Pokalsieg. Wiederhole mich gerne: Inklusive dem Startrecht für den monetären interessanten DFB-Pokal in der Saison 2016/2017.

Die Kadetten Schaffhausen werden Handballmeister in einer engen Playoff-Finalserie gegen Wacker Thun. Das Double und der 24. Titel (Meisterschaft, Pokal und Supercup) im Adidas Trikot. Im nächsten Jahr spielen die Kadetten dann im Hummel Trikot. Schaffhausen entschied sich bekanntlich für den Partnerwechsel. Die Mannschaft von Lars Walther entschied das 5. Spiel zu Hause gegen Thun. Toponline.ch titelt Kadetten Schaffhausen zittern sich zum neunten Meistertitel und merken an:

,,Bei aller Dramatik und Unsouveränität in der zweiten Halbzeit des 51. Pflichtspiels der Saison: Die Kadetten Schaffhausen sind gewiss ein hochverdienter Meister. Ohnehin stellt das Handball-Imperium des Unternehmers, Rechtsanwalts, Wirtschaftsprüfers und Uni-Professors Giorgio Behr das einzige Team, welches die Schweiz nächsten Herbst halbwegs ambitiös in der Champions League vertreten kann. Die Kadetten dominieren die Handball-Szene krasser als der FC Basel das Fussball-Championat.“

Das mit der Dominanz würde ich auch so unterschreiben.

Sport Mixed Zone Sport 

Segeln: Am Bodensee findet in Konstanz die 2. Regatta der Segel-Bundesliga statt. Sowohl die Eliteklasse wie auch die 2. Bundesliga tragen ihre Wettbewerbe dieses Wochenende aus. Ein Segelevent zum Zunge schnalzen. Hier geht es auf der offiziellen Website segelbundesliga.de zu allen Details inklusive Newsticker von Konstanz. +++ Eishockey: Die Ravensburg Towerstars erinnern an die Option der Reservierung der Sitzplätze bis zum 31. Mai. +++ Public Viewing: Kein Ortsderby ohne entsprechende Aufmerksamkeit. Gilt auch für das Champions-League Spiel Real Madrid gegen das Leidenschaftsmonster Atletico Madrid. In der Eissportarena am Bodensee vom EV Lindau gibt es Public Viewing. +++

Adidas, Nike, Puma, Under Armour & Uhlsport

Kürzlich hatten wir hier auf sportinsider unter Nachdenkenswert #397 den Verweis auf das offensive Interview von Wolfgang Wähner-Schmidt, Vice President & Regional Director bei Getty Images Deutschland, mit dem in der Bodenseeregion in St. Gallen sitzenden ESB Marketing Netzwerk über die Aufgaben von Getty Image als offizielle Fotoagentur sowie offizieller Bildlieferant des IOC, die bevorstehenden olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro und über die Veränderungen der Berichterstattung von spektakulären, großen Sportereignissen für Medien und Marken im Zeitalter der Digitalisierung. Dieses Interview mit Wolfgang Wähner-Schmidt auf esb-online kam selbstbewusst daher wie einst Muhammad Ali und Bobby Fischer in ihren besten sportlichen Zeiten.

Foto: © Michael Wiemer

Selbstbewusst zeigen sich in der Regel auch Sportartikelhersteller wie Adidas, Nike, Puma und Co. Da macht 2016 mit der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und den olympischen Sommerspielen in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro keine Ausnahme. Die Adidas AG lud ja bekanntlich kürzlich die Aktionäre  am 12. Mai zur Ordentlichen Hauptversammlung in der Stadthalle Fürth, in die Rosenstraße 50 ein. Die exorbitante Entwicklung des Aktienkurses in den letzten 12 Monaten war dabei ein angenehmer Fakt. 53,06 % Kursgewinn in den letzten 12 Monaten für die Adidas Aktie wies das Börsenportal Onvista an jenem 12. Mai 2016 um 15.43 Uhr aus.

Kein Wunder, dass sich Parteien wie die SPD mit ihrer Politik des Mindestlohnes und dem Gerede von sozialer Gerechtigkeit, keine nennenswerten Wahlprozente bei der Bevölkerung ergattern können. Bei der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg erzielte die SPD 12,7%, ein Wahlergebnis, dass mit den Worten Allzeittief noch charmant umschrieben ist. Andererseits haben ja alle erlebt wie die Genossen Schröder, Steinbrück etc. nach den Geldtöpfen schauten und ihre eigenen Karrieren zielstrebig verfolgten. Apropos Steinbrück. Am 30. Oktober 2011 schaute ich hier auf sportinsider mit meinen Lesern auf Peer Steinbrück und Helmut Schmidt mit den Schwierigkeiten am falsch aufgestellten Schachbrett.

,,Ich will den Vorgang nicht auf die Tagesaktualität herunterbrechen: Es ist ein zeitloser Vorgang. Politiker und die Inszenierung mit Hilfe der Bilder und Symbolik des Sports. Da macht auch mein geliebtes Schach keine Ausnahme. Der charismatische Schachweltmeister Bobby Fischer mit IQ 184 hätte wahrscheinlich zum Medienereignis der Woche geraunt: Amateure. Der ehemalige Bundeskanzler Schmidt und der einstige Finanzminister Steinbrück bestimmten beim Buch-Marketing zum Werk Zug um Zug die Schlagzeilen der Republik. Es ist kein Schachbuch. Doch unterlief den Akteuren zum Thema Schach ein Fauxpas.“

Schachspieler Steinbrücks rechter Turm stand auf einem schwarzen Feld, jedoch müsste es nach den Regeln ein weißes sein.

Aber lassen wir diesen kleinen Ausflug in die Geschichte ruhen. Widmen wir uns wieder den Sportartikelherstellern. Wie gesagt, die Hauptversammlung von Adidas vom 12. Mai ist auch bereits wieder Geschichte. In jener Woche schlug einen Tag später die Meldung über Bauaktivitäten von Puma in Herzogenaurch auf. SAZsport, die Branchenzeitung für den deutschsprachigen Sporthandel, berichtete am 13. Mai 2016 unter dem Titel Puma rückt in Herzogenaurch ab 2018 näher an Adidas ran:

,,Sportartikelausrüster Puma baut in Herzogenaurach auf der dem Hauptsitz gegenüberliegenden Straßenseite (nur wenige Meter von Adidas entfernt) ein zweites Firmengebäude mit 14.000 qm Bürofläche. Der Spatenstich erfolgte soeben. Die neuen Räumlichkeiten (sechs Stockwerke), die durch eine 85 m lange Fußgängerbrücke mit dem bestehenden Gebäude „Puma Vision“ (10.000 qm) verbunden sein werden, sollen im Frühjahr 2018 bezogen werden. Bis zu 550 Mitarbeiter werden dort ihre Büros haben. Neben einem Fitnessstudio (500 qm) werden auch ein Beachvolleyball-Feld, ein Basketballplatz und eine Multifunktionsfläche eingerichtet. Der alte Standort Würzburgerstraße mit 350 Mitarbeitern auf 11.000 qm, wo sich aktuell die D/A/CH-Organisation befindet, soll mittelfristig aufgegeben werden.“

Puma und Adidas, eine unendliche Geschichte.

Kürzlich trafen sich ja im April beide Sportartikelhersteller im juristischen Strafraum. SAZsport berichtete über den Streit Adidas-Puma: 2. Etappensieg für die Raubkatze. Das OLG Düsseldorf lehnte die einstweilige Verfügung von Adidas auch in zweiter Instanz ab. Gegenstand der juristischen Auseinandersetzung ist ein Dämpfungssystem für Laufschuhe, konkret das Puma-Modell „NRGY“.

Und es gibt noch eine weitere Auseinandersetzung. SAZsport schrieb am 31.03.2016 unter dem Titel Adidas will einstweilige Verfügung erwirken:

Im Gegenzug klagt wiederum Puma gegen Adidas. Stein des Anstoßes ist das Laufschuhmodell „Boost“ von Adidas, das 2013 auf den Markt kam. Puma glaubt, dass die Drei-Streifen-Marke ein geschütztes Design verletzt. Dieses Verfahren ist derzeit in Berufung beim OLG Frankfurt und wird im Oktober fortgesetzt.

Puma entwickelte nach eigenen Angaben 2009 in Zusammenarbeit mit BASF Schuhzwischensohlen aus dem Kunststoff eTPU. Zwei Jahre später wurde diese Kooperation von Seiten BASFs beendet, woraufhin der Chemiekonzern eine Partnerschaft mit Adidas schloss.

Exotische Sportarten am Bodensee

Selbstverständlich könnte ich das normale Programm der Leistungssportszene am Bodensee runterspulen. Handball mit den Kadetten Schaffhausen, Bregenz Handball, Alpla HC Hard und Aufsteiger HSG Konstanz. Oder Eishockey mit den EV Lindau Islanders und den Ravensburg Towerstars sowie eine Prise Volleyball mit dem VfB Friedrichshafen.

Auch Fußball mit dem FC St. Gallen, SCR Altach oder dem WFV-Pokalfinalisten FV Ravensburg wäre im Angebot. Letzterer fiebert dem Endspiel im Gazi Stadion in Stuttgart entgegen. 5 Reisebusse werden vom Bodensee aufbrechen, dazu zahlreiche Fans mit ihren Privatautos. Zur mentalen Einstimmung ein Interview mit Jona Boneberger. Die Ravensburger treffen im Verbandspokal auf den Ligakonkurrenten aus der Oberliga Baden-Württemberg, den FSV 08 Bissingen. Kapitän Stefan Wohlfahrt ist ebenfalls heiß auf den Pokal. Am 6. Februar 2016 warf ich hier auf sportinsider einen Blick auf die Karriere von Stürmer Wohlfarth:

,,Der Fußballer Steffen Wohlahrt spielt in der Bodenseeregion beim fünftklassigen FV Ravensburg in der Oberliga Baden-Württemberg. Er ist in Friedrichshafen am 14. September 1983 zur Welt gekommen und kann auf eine durchaus bunte Transferhistorie verweisen. Über die Stationen SC Freiburg II und Freiburg I kam Wohlfahrth 2006 zum FC Ingolstadt. Weitere Stationen waren Bayern München II, Wehen Wiesbaden und Ross County in Schottland.

Von dort wechselte er am 3. August 2013 zum FV Ravensburg. Mit der Studentennationalmannschaft war der Stürmer kürzlich zu zwei Spielen in Indien.“

Content ist in der Regel immer mehr vorhanden wie Zeit. Doch ich wollte mich ja nie monothematisch an die Ketten legen lassen. Heute daher ein wenig exotische Sportarten, die hier in der Bodenseeregion ebenfalls Platz haben.

                                           

Unterwasser-Rugby im Freibad Eriskirch. Der Bodenseecup findet am 2. Juni Wochenende statt.  Alle Infos zum UWR Bodenseecup 2016 gibt es hier auf der Website vom Tauch-Sport-Club Friedrichshafen. Für mich in meiner Wahlheimat Eriskirch ist der Sportevent in puncto Anfahrtsweg praktisch. Wer sich zur mentalen Einstimmung auf den Bodenseecup noch ein wenig in Informationsmaterial eintauchen möchte, dem sei als Appetithäppchen ein Blick auf die Unterwasser-Rugby Saison 2015/2016 mit den Ergebnissen der Bezirks- und Landesliga an die Hand gegeben. Inklusive eindrucksvollem Bildmaterial der Unterwasser-Rugby Sportler. Hier geht es entlang. Das runterscrollen lohnt sich.

Kommen wir zur nächsten exotischen Sportart. Der Windhundrennclub Bodensee ist gut strukturiert und in der Region stabil verankert. Die Meldestatistik für die Ausstellung am 28.05. sowie für das Windhundrennen am 29.05.2016 in Bermatingen ist öffentlich einzusehen. Hier geht es zu den Details. Von Reiner Scholz gibt es auf YouTube ein 3-minütiges Video mit Luftaufnahmen vom Gelände des Windhundrennclub Bodensee e. V. Bermatingen von 2014 zu sehen.

Sport Mixed Zone Bodensee

Handball: Bregenz Handball reiste vom Bodensee nach Wien. Auftakt der Playoff-Finalspiele gegen Fivers WAT Margareten. Tauchen wir ein bei  derStandard.at:  ,,Die Fivers Margareten sind dem zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte einen großen Schritt näher. Am Dienstag besiegten die Wiener in einem hochspannenden Auftaktspiel der „best of three“-Finalserie der HLA nach der ersten Verlängerung Bregenz mit 31:29 (25:25, 13:10) und können schon am Freitag (18.10 Uhr/live ORF Sport+) in der gegnerischen Halle den ersten Titel nach 2010/11 perfekt machen.“ +++ Volleyball: Für die Volleyballfans vom VfB Friedrichshafen lohnt in diesen Wochen auch immer ein Blick auf das Portal volleyball-movies.net. Sie sind an den Transfers in Sachen Infos immer ganz gut dran. +++ Segeln: Der 1889 gegründete Lindauer Segler-Club stieg vergangene Saison in die 1. Segel-Bundesliga auf und belegte zum Auftakt in Starnberg bekanntlich Platz 3. In der Vorschau auf den 2. Spieltag der Bundesliga in Konstanz merkt der Club an: ,,Am nächsten Wochenende fährt die LSC-Crew zum 2. “Spieltag” der Segel-Bundesliga nach Konstanz. Vom 27. bis 29. Mai gehen die 36 Clubs der 1. und 2. Liga beim Konstanzer Yacht-Club an den Start. Fünf Termine stehen auf dem Regatta-Kalender der 1. Segel-Bundesliga, bevor beim Finale Ende Oktober auf der Außenalster in Hamburg der Gesamtsieger ermittelt wird. Wie berichtet, startete der LSC am ersten Spieltag in Starnberg bereits mit einem sehr guten 3. Platz. Ein Video über die Highlights von Starnberg findet Ihr hier.“

Nachdenkenswert #399

,,Zur Halbzeitpause wies wenig darauf hin, dass dieser 5. November 1977 in die Bundesligageschichte eingehen würde. Der große FC Bayern führte 2:1 standesgemäß beim MSV Duisburg, Gerd Müller hatte getroffen, es war also alles wie immer.

Dann kam die zweite Halbzeit.

Am Ende stand es 6:3 für den MSV Duisburg, Bernard Dietz hatte als Verteidiger vier Treffer erzielt, fünf MSV-Tore in einer Halbzeit gegen Nationaltorwart Sepp Maier. Ein Spiel ist zum Vereinsmythos geworden.

Ein 6:3 könnte der MSV Duisburg an diesem Abend gut gebrauchen.“

Peter Ahrens, in seiner unnachahmlichen Art auf Spiegel Online mit einem Artikel unter dem Titel Traditionsverein MSV Duisburg: Schimanski blutet das Herz und dem Hinweis welches Ergebnis dem MSV Duisburg zum Klassenerhalt im Relegationsrückspiel gegen die nach oben schielenden Würzburger Kickers nach der 0:2 Hinspielniederlage reichen würde.