Outdoor, Eurobike und Interboot 2017 am Bodensee

Dieses Jahr stehen hier am Bodensee in der Zeppelinstadt Friedrichshafen noch 3 hochinteressante sportive Messen auf dem Programm. Da wären …

OutDoor 2017

18. – 21. Juni 2017

Infos unter http://www.outdoor-show.de

Eurobike 2017

30. August – 02. September 2017

Infos unter http://www.eurobike-show.de

Interboot 2017

23. September – 01. Oktober

Infos unter http://www.interboot.de

Wie die Wucht einer Steinlawine

Mit der Wucht einer Steinlawine begruben die Eishockey-Cracks des EHC Waldkraiburg gestern hier am Bodensee vorerst die Hoffnungen der EV Lindau Islanders auf eine zweite Bayerische Meisterschaft. Am letzten Märzwochenende war Lindau mit dem 2:0 Heimsieg in der Serie auf 2:0 davongezogen. Ein weiterer Sieg würde die Meisterschaft für die Inselstädter bedeuten. Die zweite nach 2015. Damals gab es die legendäre Meisterschaftsfeier im Nana auf der Insel. Doch die Lindauer verloren am Freitag das Auswärtsspiel beim EHC Waldkraiburg mit 1:2. Am gestrigen Sonntag powerte Waldkraiburg vor der bemerkenswerten Kulisse von 1217 Zuschauern im Eichwald und gewann gegen das Islanders Team von  Coach Dustin Whitecotton mit 5:2 und glich in der Serie zum 2:2 aus. Die Gäste nutzen wuchtig und nervenstark ihr Überzahlspiel. Die Entscheidung um die Bayerische Meisterschaft im Eishockey fällt jetzt am kommenden Freitag in Waldkraiburg. Tief durchatmen. Zur 2:5 Heimniederlage mit dem Knackpunkt des Überzahlspiels der Gäste merkte Dustin Whitecotton an:

,,Das ist unsere Lehre für Spiel fünf: Wegbleiben von der Strafbank.“

Noch ein wenig Geschichte. Die Bayerische Meisterschaft gewann Waldkraiburg 1988 (damals noch als VfL Waldkraiburg firmierend), 2008 und 2016. Der EV Lindau Islanders kommt auf bisher eine Meisterschaft 2015.

Schwenk zu einem anderen Eishockeyteam aus der Bodenseeregion. Die Ravensburg Towerstars sind im März noch fündig geworden in Sachen Neu-Trainer. Die Entscheidung fiel nach dem tragischen Tod von Coach Toni Krinner auf den Routinier Jiri Ehrenberger. Towerstar Geschäftsführer Rainer Schan auf der Pressekonferenz:

„Nachdem uns bekannt wurde, dass Jiri wieder auf dem Markt ist, haben wir uns ein paar Mal getroffen und gemerkt, dass die Chemie offenbar stimmt“

Jire Ehrenberger war vorher seit Anfang 2014 als Sportdirektor beim ERC Ingolstadt und feierte die Meisterschaft 2014 in der DEL und die Vizemeisterschaft 2015. Dieses Jahr lief es nicht so gut für die Ingolstädter. Der ERC Ingolstadt teilte am 10. März 2017 mit:

,,Der ERC Ingolstadt hat Jiri Ehrenberger von seinen Aufgaben als sportlicher Leiter entbunden. Nach mehreren Gremiensitzungen und einem Gespräch am Donnerstagnachmittag kamen beide Seiten überein, dass der Club diese Position neu besetzt.“

Dies war eine Woche nach dem Ausscheiden in der ersten Playoffrunde 2016/2017. Auch ein Jahr zuvor mussten die Ingolstädter zu jenem frühen Zeitpunkt der Playoffs die Sommerpause einleiten. Damit war Jiri Ehrenberger wieder auf dem Markt zu haben. Der smarte Rainer Schan nutzte die Gelegenheit. Bei den Ravensburg Towerstars wird Jiri Ehrenberger also das Tätigkeitsfeld eines Sportdirektors gegen das eines Trainers eintauschen. Als Eishockey-Coach zeichnete Ehrenberger unter anderen für die Meisterschaft mit den Landshut Cannibals in der 2. Eishockey-Bundesliga 2012 verantwortlich. Der in der CSSR geborene Fachmann gilt als profunder Kenner des deutschen Eishockeys.

Jubiläumsausgabe von Match Race Germany in Langenargen 2017

Eberhard Magg und das Match Race Germany in Langenargen gehören zusammen wie Reinhold Messner und der Mount Everest. Das Segelevent hat Eberhard Magg mit seinen Mitstreitern über die Jahre kontinuierlich groß gemacht. Die Sponsorenarbeit habe ich hier auf Sportinsider bereits in den letzten Jahren mehrfach geadelt. Bis zur diesjährigen Ausgabe vom Match Race Germany gibt es traditionell auch den Countdown-Zähler auf der offiziellen Webseite. Schaun mer mal. Noch 58 Tage 18 Stunden 39 Minuten und 10 Sekunden.  Das durchschnittlich mit 30.000 Zuschauern in den letzten Jahren besuchte Segelevent findet vom 1. bis 5. Juni 2017 auf dem Bodensee in meinem Nachbarort Langenargen statt. Das 20. Match Race Germany wird auch wieder ZDF-Reporter Nils Karben vor Ort haben. Der Autobauer- und Motorenhersteller Škoda baut seine Präsenz zum Match Race Germany in Langenargen aus. Mehr Infos zu Rahmenprogramm, dem Update in Sachen Sponsoren, der Vorfreude von Co-Veranstalter Eberhard Thierer etc. gibt es hier. Übrigens Eberhard Magg hat auch bereits an der sonnigen Wetterschraube gedreht und merkt an:

,,Dazu haben wir brilliantes Wetter bestellt.“

Okay, da kann Pfingsten ja kommen.

Schwenk zum Volleyball. Auf der Webseite vom VfB Friedrichshafen wird an ein Highlight, nein – an den Höhepunkt in der Geschichte der Häfler Volleyballer erinnert. Vor 10 Jahren gewann der VfB Friedrichshafen die Champions-League. Grandios. Spielort war Moskau. Gegner Tours. Zuspieler Simon Tischer und Libero Markus Steuerwald, heute im Team von Vital Heynen, waren damals beim sporthistorischen Sieg der Zeppelinstädter unter Kultcoach Stelian Moculescu dabei.

Foto:  © Michael Wiemer

Am 9. April 2017 startet Moculescu Nachfolger Heynen mit seiner Mannschaft in das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Der Belgier hat diese Saison als Einstieg bisher den Supercup und das Pokalfinale gegen den Erzrivalen Berlin Recycling Volleys gewonnen. Am Sonntag geht es in der ZF Arena gegen SWD powervolleys Düren. Der charismatische Vital Heynen ist erfolgshungrig und hat in seiner ersten Saison am Bodensee bereits Spuren hinterlassen. Seine offene Art, sein Faible für Marketing, der unglaubliche Ehrgeiz haben schneller wie gedacht den zwischenzeitlichen Abstand zum Triple-Sieger Berlin Recycling Volleys  aufgeholt. Jetzt läuft alles auf ein Finale Friedrichshafen vs. Berlin hinaus. Das Halbfinale muss selbstverständlich trotzdem vorher gespielt werden. Der VfB Friedrichshafen hat für den 9. April ein buntes Programm um dem Auftakt des Playoffs-Halbfinals gegen Düren gestrickt. Stichwort Familientag. Einen Frühschoppen gibt es auch im Foyer der ZF Arena ab 11.30 Uhr. Einstimmung auf das Spiel. 3 Stunden später wird Volleyball gespielt. Dann sind die Männer um Kapitän Simon Tischer dran und Vital Heynen wird wie immer elektrisiert und fokussiert coachen. Im Anschluss an das Playoff-Spiel gibt es noch die Begegnung der 2. Bundesliga zwischen den Volley YoungStars und dem VC Eltmann.

Sport Mixed Zone Bodensee

Segeln: Auf dem Bodensee sind verstärkt Aktivitäten zu beobachten. Der Segelkalender ist gut gefüllt wie ein Blick auf bodensee-regatten zeigt. +++ Outdoor: Es ist geschafft. Die präzisen und gut dokumentierten Planungen der Bloginhaber von bodensee-overlander haben das Momentum aufgenommen. Die Weltreise beginnt und wird textlich von Bernd Schmidt, der mit seiner Frau Claudia auf große Tour geht, so eingeleitet: ,,Klick. Klack. Klick. Klack. Die Hula-Dame auf unserem Armaturenbrett bewegt sich, die Stille durchbrechend, hin- und her. Die Sonne scheint. Draußen stehen unsere Muttis und kämpfen mit den Tränen. Es ist soweit. Ich stecke den Zündschlüssel ein und drehe ihn behutsam auf Position 2 zum vorglühen. Nach kurzer Zeit erlischt das Vorglühlicht und ich drehe den Schlüssel weiter. Das bekannte brummen unseres Calimeros geht durch unsere Körper und übertönt das leise Klick-Klack der Hula Dame bei Weitem.“ Gute Fahrt. +++ Handball: Die Kadetten Schaffhausen kommen zu einem glanzlosen Sieg gegen Wacker Thun. Die Details gibt es hier. +++ Handball: Die Jungen Wilden der HSG KOnstanz haben keine Lust auf Abstieg. Der Aufsteiger powert und fährt im Klassenkampf wertvolle zwei Punkte ein. Die Details hat gewohnt emotional und fachkompetent Andreas Joas unter dem Titel Tollhaus „Schänzle Hölle“: Konstanz entscheidet hochintensiven Krimi gegen Wilhelmshaven für sich zusammengestellt. +++ Fußball: Nein, die Bodenseeregion ist keine boomende Fußballhochburg. Der erfolgreichste Verein ist auf österreichischer Seite zu finden. Der allerdings macht diese Saison von sich reden. Gemeint ist der SCR Altach, oder im Marketingkomplettnamen mit Sponsor Cashpoint SCR Altach, der sich in der Bundesliga im Nachbarland weiter achtbar im Spitzenfeld hält. Am Wochenende gab es jedoch Salzburger Festspiele. Red Bull Salzburg wird diese Reise in die Bodenseeregion in freudiger Erinnerung behalten. Der Spitzenreiter gewinnt beim Tabellenzweiten SCR Altach mit 5:0 und legt so eine Art österreichische Bayern München Kopie auf. +++ Fußball: Apropos Bayern München. Das Bayern München der Schweiz ist der FC Basel. Sie kamen am Wochenende in die Bodenseeregion und holten sich einen 3:0 Auswärtssieg beim FC St. Gallen. St. Gallen notiert auf Platz 5. Die Gastgeber Team vom ehemaligen HSV-Trainer Joe Zinnbauer haben nach 26 Spieltagen sagenhafte 38 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter FC Basel. Spannung geht anders. Beim FC St. Gallen wurde ab der 46. Minute Bayern München Leihgabe Gianluca Gaudino eingewechselt. Hier geht es zum Spielbericht.

Reminiszenz an die Sache mit Martin Kaymer und dem Ferrari

Gestern in Friedrichshafen hier am Bodensee im Gessler 1862, dem charmanten Kleinod an Buchhandlung und Cafe. Sitze entspannt mit meiner Jahrhundertliebe bei einer Tasse Kaffee. Meine Augen (die einen Vergleich mit Brad Pitt oder Georg Clooney nicht zu scheuen brauchen) streifen das gut sortierte Buchregal. Sie bleiben hängen bei einer gebundenen Ausgabe von Enzo Ferrari für 98,00 Euro. Peter Vann hat 32 der schönsten Automobile aus der Ära von Enzo Ferrari fotografiert. Auf 248 Seiten werden in diesem mondänen Bildband die roten Boliden abgebildet. Die Fotos sind etwas für Ästheten. Im einleitenden Text wird daran erinnert, dass Enzo Ferrari in seinen Jugendjahren ursprünglich Opernsänger oder Sportreporter werden wollte. Doch ich möchte mich nicht verplaudern. Das Ferrari für einen Golfprofi nicht unbedingt die erste Wahl sein muss hatten wir hier auf meinem Blog auch schon behandelt. Stichwort Martin Kaymer und seine Wahl gegen Ferrari und Lamborghini. Gelegenheit ins Archiv zu steigen und den Text wieder ans Scheinwerferlicht zu holen.

Reblog: [vom 3. September 2013]

Als Martin Kaymer sich gegen einen Ferrari und Lamborghini entschied 

Automobilbauer nutzen seit Jahrzehnten bereits den Bekanntheitsgrad von Sportlern für ihr Marketing. Die Fahrzeuge müssen schließlich verkauft werden. Die Bandkapazitäten brauchen den entsprechenden Abverkauf. Auch wenn Angela Merkel sich kürzlich auf der Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee entschieden für das Fahrrad stark gemacht hat.Traveler Digital Camera

Foto:  © Michael Wiemer

Jüngere Leser werden sich vielleicht gar nicht daran erinnern können wie einst Opel auf der Trikotbrust von Bayern München prangte. Opel sponserte über Jahre auch sehr intensiv die Tennisgräfin Steffi Graf. Es gab Jahre wo Beträge in siebenstelliger Höhe flossen. Die erste Zuwendung der Rüsselsheimer an Steffi Graf waren 25.000 DM. Mittlerweile macht Jürgen Klopp Werbung für Opel. Der begnadete Geschichtenerzähler warb auch vor gar nicht so langer Zeit für Seat. Dann gab es noch eine andere Automarke. Faszination Porsche. Ein gut trainiertes Schachgedächtnis wie meines vergisst in der Regel nichts. Sport Bild brachte einst das Foto von Klopp und dem Porsche. Auf den schnellen Sportwagen steht der Übungsleiter wohl privat sehr.

Derweil hat sich Audi den Platz als Fahrzzeugausstatter von Bayern München erkämpft. Wenngleich die Ingolstädter noch Potenzial im Marketing haben. München ist ja eh ein heiß umkämpfter Markt in Sachen Automobile. Die BMW Welt in Sichtweite des ehrwürdigen Olympiastadions, zieht jeden Tag Interessierte wie das Licht die Motten an. Die Gäste kommen aus Asien, aus allen Regionen Deutschlands, aus England, Russland etc. Architektonisch ist der Bau eine Augenweide, innerhalb des Gebäudes hat der bayerische Autobauer auch nichts dem Zufall überlassen. Dezent werden auch Marketing-Printerzeugnisse verteilt. Im BMW DRIVING EXPERIENCE MAGAZINE kommt auch Golfprofi Martin Kaymer zu Wort. BWM macht das marketingtechnisch sehr geschickt. Die Seiten 52 bis 57 hat man freigeschaufelt. Zur Einstimmung drei Seiten mit Fotos. Auf Seite 54 beginnt dann geschmeidig der Text.  Ein Blick in den Tagesablauf vom Golfprofi. Aufstehzeit. Jogging. Frühstück. Training. Mittagessen. Training. Fittnessstudio. Feierabend. So in Kurzfassung der Rhytmus eines ganz normalen Kaymer-Tag. Dann kommt der Übergang zum Thema Auto. Da wird nicht lange um den heißen Brei geredet. Es geht gleich zur Sache. Vor anderthalb Jahren stand eine schwerwiegende Entscheidung an. Martin Kaymer:

,,Ich habe mich bei Ferrari und Lamborghini umgesehen und gemerkt: ,Diese Autos passen nicht zu mir´. Auf dem Weg nach Hause ist mir dann ein Mini entgegengekommen. Den habe ich dann bestellt.“

Doch der Wagen hatte nicht die Hausfrauenmotorisierung. Selbstverständlich durfte das neue Auto von Martin Kaymer ein paar PS über der gemütlichen Norm haben. Das Magazin schiebt dem Statement von Martin Kaymer dann auch noch diesen PS-starken Satz nach:

,,Einen MINI Cooper S mit 211 PS – damit´s bloß nicht langweilig wird.“

Okay, BMW hat in Sachen Marketing seine Hausaufgaben gemacht. Derweil habe ich 244 Fotos aus der BMW Welt und dem benachbarten Museum auf der Speicherkarte. Momentaufnahmen. Einblicke in Technik, Präsentation der Autos, neugierige weibliche und männliche Blicke. Gemach, gemach. Demnächst mehr dazu.

Ein ganz normaler Bürotag in Deutschland im Frühling 2017

08:00 Entspannt mit dem öffentlichen Nahverkehr ins Büro.

08:35 Frühlingsmantel im Büro aufgehangen. E-Mail Eingang checken.

08:45 Kollegen an gewonnene Sportwette Frauen Olympique Lyon Sieg gegen Bayern München erinnern.

08:50 Ersten Kaffee im Büro trinken, Rosinenbrötchen tunken.

08:56 Mentale kurze Auszeit mit youtube vorbereiten.

08:59 Die Kultsequenz von Steve McQueen auf der Honda CR250M Elsinore genießen.

09:30 Konferenz. Kollegen an ausstehenden Wetteinsatz erinnern.

10:00 Zurück im Büro. Ablage. Blick auf´s Kultblog racingblog.

10:30 Genüßlicher Blick auf abenteuersport.

11:05 Blick auf die Uhr. Zweites Frühstück in Sicht. Wird auch Zeit.

11:15  Zweites Frühstück mit Kollegen L. Austausch über Messner Auftritt in Dornbirn.

11:45 Kantine. Outdoor Diskussion fortsetzen. Es dreht sich weiter um Reinhold Messner.

12:40 Eiligen Außentermin vortäuschen: schnell mal rüber zu Kaufhof.

13:45 Beim Bereichsleiter Sorge über Zustand von H. äußern.

14:30 Am Drucker Powerpoint-Präsentation der Kollegin P. abgreifen.

14:55 Druckerpapier und Textmarker Stabilo für daheim einstecken.

15:15 Angebote von Adidas, Nike, Puma, VAUDE, Jack Wolfskin und Schöffel checken.

15:40 Präsentation von P. unter eigenem Namen der Zentrale senden.

15:50 Schnell noch ein Blick auf hsgkonstanz und die Tabelle.

16:10 Auszubildenden (noch Darmstadt Fan) im Großraumbüro hochnehmen.

16:20 Die Sport-Wettgelder für die Woche von den Kollegen einsammeln.

17:10 Endlich Feierabend. In der Tiefgarage auf Bereichsleiter warten:

,,So spät noch?“

17:50 Von der Frau wegen aufreibenden Bürotag bedauern lassen.

17:55 Gut gekühltes Entspannungsbier von der Frau servieren lassen.

Anmerkung

Alles an diesem Büroarbeitstag ist erfunden, das hoffe ich zumindest. Namen der Personen sowie Ablauf in der Firma sind ebenso frei erfunden wie die beschriebenen Situationen und Handlungen.

Ich versichere, dass ein Bezug zu realen Geschehnissen in deutschen Büros nicht beabsichtigt ist, auch wenn sich ein solcher finden sollte.

WordPress Länderranking von Sportinsider

Guten Tag.

Der März 2017 nähert sich dem Ende.

Willkommene Gelegenheit einen kleinen Blick auf die letzten 4 Wochen zu werfen in Sachen Länderrankig von WordPress hier auf Sportinsider. Keine lange Vorrede. Legen wir los.

WordPress Länderranking Sportinsider März 2017 / Stand 30.03.2017

1. Deutschland 🇩🇪

2. USA 🇺🇸

3. Österreich 🇦🇹

4. Schweiz 🇨🇭

5. Großbritannien 🇬🇧

6. Belgien 🇧🇪

7. Liechtenstein 🇱🇮

8. Rumänien 🇷🇴

9. Polen 🇵🇱

10. Niederlande 🇳🇱

 

Nachdenkenswert #475

,,Ein Berggipfel ist so attraktiv, dass nicht für ihn geworben werden muss.“

Reinhold Messner, Grenzgänger, Extrembergsteiger, Bergpionier, Abenteurer, Filmautor, Buchautor, Bergbauer, Lebensphilosoph und erfolgreicher sechsfacher Museumsgründer und Museumsbesitzer (Messner Mountain Museum) im Buch Berge versetzen – Das Credo eines Grenzgängers

Kürzlich war Reinhold Messner hier auch in der Bodenseeregion im Kulturhaus in Dornbirn mit seinem Tourneeprogramm Über Leben wieder mit einem Vortag präsent, indem er ungeschminkt über seine Lebenserfahrungen sprach. Siehe auch das Video-Interview von Vorarlberg Online mit der Bergsteigerlegende unter dem Titel Reinhold Messner: Bergsteigen wird immer mehr zum Pistenalpinismus.

Vaude Skitourencamp und eine mentale Einstimmung auf die OutDoor 2017

Der in der Bodenseeregion beheimatete Outdoor-Hersteller Vaude mit Stammsitz im baden-württembergischen Tettnang-Obereisenbach hatte 18 Bergsportfachhändler aus Deutschland in die Kitzbüheler Alpen zum Skitouren-Praxiswochenende eingeladen. Das Event war auf 3 Tage terminiert. Neben intensiven Gesprächen standen auch die Bergziele Salzachgeier, Schafsiedel sowie Tristkopf auf dem Programm. Das Skitourencamp hatte personell seitens Vaude auch entsprechendes Personal aufgeboten. So waren Manfred Meindl, der seit 1. März 2016 die Position Leiter Handelsmarketing inne hat, Sonja Wolff (Leitung Online Marketing) sowie die Vaude Außendienstler Marcus Stellwag und Jan Rathke vor Ort.

Vaude wird auch wieder an der OutDoor in Friedrichshafen vom 18. bis 21. Juni teilnehmen. Wenn mich meine Statistik nicht im Stich gelassen hat, war Vaude bei allen 23 bisherigen OutDoor Messen als Aussteller vor Ort dabei. Dieses Jahr also die 24. Auflage bevor es dann 2018 die Jubiläumsausgabe der OutDoor hier in der Zeppelinstadt am Bodensee gibt. Wer sich mental jetzt bereits ein wenig einstimmen mag, dem gebe ich gerne noch ein paar Lesehäppchen an die Hand:

Outdoor Rundschau von Michael Wiemer

Outdoor Blogger Network (OBN) schafft es auf die Titelseite der Seewoche

Sportinsider Interview mit Sabine Messner und Kai Schmid von OUTSIDEstories

Outdoor-Industrie und Sportartikelhersteller und der Status Quo in puncto fairer Produktionsbedingungen

Sportgeschäfte aus aller Welt, 07: Konstanz, Deutschland 

Vaude bekommt Preis für Unternehmensethik 2016, EV Lindau im Playoff-Modus gegen Miesbach mit 2:1 Führung in der Serie

Soweit zur mentalen Einstimmung auf die OutDoor 2017.

Das Sportgeschehen hier am Bodensee geht weiter. Wir haben hier heute gediegene 16 Grad. Ja, ich weiß, das sind noch nicht die Temperaturen die dann zu solchen Bildern die Kulisse geben.

Foto:  © Michael Wiemer

Die 4. Riva Classics hatte 2015 traumhaftes Wetter, Sonne im Flutlichtmodus inklusive hervorragender Rahmenbedingungen.

Traveler Digital Camera

Foto:  © Michael Wiemer

Riva Boot haben eine erzählenswerte Tradition. Einst merkte ich hier auf sportinsider unter dem Titel Sport am Bodensee: Auf den Spuren von Brigitte Bardot, Sophia Loren, Sean Connery und Co. an:

,,Riva Boote positionierten sich als Zeichen für Luxus in der Oberkategorie und zur Schau gestellten Lebensfreude. Inklusive aller Ausschweifungen. Schnell ist da auch ein Kosename geboren, der die Design-Stilikone bis heute begleitet: Rolls-Royce der Meere. Doch im Leben geht es in der Regel nie nur linear entlang. So musste Carlo Riva, so die Geschichtsschreibung, die seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz befindliche Werft 1969 verkaufen. Hintergrund waren massive Streiks. Käufer war die amerikanische Investorengruppe Whittaker. Carlo Riva blieb noch bis 1971 Geschäftsführer. Dann übernahm sein Schwager Gino Gervasoni die Geschäftsführung. Riva selber widmete sich weiter dem Entwurf von Yachten. Zusammen mit seinen beiden Töchtern Pia Dall’Asta und Lia Ferrarese zeichnete er auch für den Service für die klassischen Riva-Boote in Rapallo verantwortlich. Heute ist Carlo Riva Ehrenpräsident der Riva Historical Society mit Sitz in Mailand. Ziel ist die Archivierung des Insiderwissens über die Riva Boote. Inklusive der Registrierung der erhaltenen Klassiker.“

Foto:  © Michael Wiemer

So bliebe noch die Sport Mixed Zone Bodensee. Da wollen wir uns nicht lange aufhalten und sogleich hineinbegeben:

Sport Mixed Zone Bodensee

Eishockey: Finalserie um die bayrische Meisterschaft. Es war die atemberaubende Hitchcock-Thriller Gänsehautatmosphäre in der Eissportarena in Lindau am Sonntag angesagt. Die EV Lindau Islanders hatten für das Sonntagsspiel  bei den Fans mit ihrem 5:1 Sieg am Freitag bei EHC Waldkraiburg bereits für beste Vorfreude gesorgt. Mit dem 2:0 Heimsieg benötigt Lindau nur noch einen Sieg zum Titel. 2015 waren die EV Lindau Islanders erstmalig Meister geworden.  Nach der Meisterschaft gab es vor zwei Jahren die legendäre Feier im Nana auf der Insel. Seh ich da ein Lächeln im Gesicht des einen oder anderen Islanders Spielers? +++ Volleyball: Ja, Hitchcock im Volleyball hat es oft bei den Begegnungen zwischen dem VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys um die Meisterschaft gegeben. Das wird auch dieses Jahr wieder die Finalpaarung. Da lege ich mich fest. Die Anfangshürden im Playoff-Viertelfinale nahmen beide. Friedrichshafen zeigte in den beiden Begegnungen gegen Netzhoppers Königspark KW noch nicht die Form , die es vermutlich für den Titel bedarf. Dem 3:0 Arbeitssieg in der heimischen ZF Arena folgte ein 3:2 Auswärtssieg. Berlin setzte sich im Viertelfinale gegen Bühl in der Serie mit 2:0 durch und trifft im Halbfinale auf United Volleys. Die Häfler mit Coach Vital Heynen schauen morgen gebannt auf den zukünftigen Playoff-Halbfinalgegner. Beim Spiel zwischen SWD Powervolleys Düren und der SVG Lüneburg wird der letzte Halbfinalist ermittelt. Mehr Details gibt es auf volleyball.de+++ Handball: Die Jungen Wilden der HSG Konstanz sind aktuell auf Rang 15 der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga. Es ist die erwartet schwere Saison eines Aufsteigers. Perspektivisch ist ein riesiges Potenzial vorhanden. Personell gibt es erfreuliches zu vermelden. Torwart Konstantin Poltrum bleibt trotz anderer Verlockungen weiter am Bodensee. HSG Pressesprecher Andreas Joas titelt ,,Es funktioniert ganz gut“: Viertbester Zweitliga-Torwart bleibt bei der HSG Konstanz.

Outdoor-Rundschau von Michael Wiemer

Guten Tag. Es war der Sommer 2013. Da ließ Globetrotter Chef Thomas Lipke im bemerkenswerten FAZ-Interview über Outdoor, Umsätze der Branche, Outdoor-Jacken für die U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit, Wanderschuhe oder Rucksäcke bei Aldi oder Tchibo, die vermeintliche Spießigkeit beim Thema Wandern und deren Wandlung bei jungen Leuten und einen überschätzten Outdoor-Markt in der Nische  aufhorchen. Thomas Lipke wurde unter anderen gefragt:

,,Der Outdoor-Markt ist lange rasant gewachsen auf einen Branchenumsatz von zuletzt etwa zwei Milliarden Euro, jetzt geht er zurück. Warum?“

Darauf Globetrotter Unternehmenslenker Lipke mit prägnanten Worten:

,,Daran sind wir selbst nicht ganz unschuldig. Globetrotter ist über Jahre zweistellig gewachsen, damit ist der Markt für andere natürlich attraktiv geworden. Jeder hat sein Glück versucht: Die Hersteller haben expandiert, viele neue Marken sind hinzugekommen. Doch der Markt wurde überschätzt, Outdoor ist immer noch eine Nische. Jetzt müssen alle ihre Erwartungen mal wieder auf ein vernünftiges Maß zurückschrauben.“

Das lasse ich mal so stehen.

Foto:  © Michael Wiemer

Heute schreiben wir das Jahr 2017. Der Sommer steht bevor. Hier am Bodensee ist die Branchenmesse OutDoor vom 18. bis 21. Juni 2017 terminiert. Im vergangenen Jahr schaffte es das Outdoor Blogger Network auf die Titelseite der Seewoche. Die Messe selbst ist, anders wie bei der Eurobike oder Interboot immer noch eine Messe ohne Zugang für den normalen Kunden. Die OutDoor kommt auch 2017 ohne Publikumstag daher. Okay.

Wer tiefer in das Thema fehlender Publikumstag der OutDoor eintauchen möchte, dem sei mein Text Bodensee-Overlander mit rockigen Jahresrückblick 2016 an die Hand gegeben. Da wird auch an die Worte vom Jahresanfang 2014 von Markus Held, Generalsekretär der European Outdoor Group (EOG), via Südkurier erinnert.

Genug der Vorrede. Hinein in eine Outdoor-Rundschau.

Outdoorgeflüster

Was haben das Skifreeride-Abenteuer Now!, das Skitouren-Porträt One Step, das Alpinkletterer-Drama von der Lalidererspitze In letzter Sekunde, die Skipersiflage A Mords Sauhaufen in an z’kloan Zelt, die Bike-Park-Humoreske Out of Mind sowie das Kajak-Abenteuer in Kirgisien  mit dem Titel Eyes of God gemeinsam? Alle sechs Kurzfilme werden im Rahmen vom Bayerischen Outdoor Filmfestival am 29. März und 2. April in Bad Tölz gezeigt. Die Organisatoren Andreas Prielmaier und Tom Dauer sind selbst Filmemacher und Outdoor Spezialisten. Beide haben Gebirge in Südamerika oder im Himalaya erkundet.

Doch die Filme werden auch in anderen bayerischen Städten gezeigt. Die Premiere war in Nürnberg, eine Stadt die meine Jahrhundertliebe und ich auch sehr gut kennen. Bevor wir an den Bodensee zogen lebten wir jahrelang in der Stadt der Kaiserburg. Im Kultkino Casablanca war diese Woche am 21. März der Start der Tour für das Bayerische Outdoor Filmfestival. Auf alpin.de gibt es ein Interview mit Tom Dauer. Der Organisator und einer der Gründer des Bayerischen Outdoor Filmfestivals wird auch nach seinem Lieblingsfilm der Tour gefragt und merkt an:

,,Der Film, der mich als Kletterer am meisten fasziniert ist „In letzter Sekunde“. Darin geht es um eine dramatische Rettungsaktion an der Laliderer-Nordwand im Karwendel. Dort sind zwei junge Kletterer 1979 durch einen Wettersturz in Bergnot geraten und konnten durch das Zusammenspiel von über 200 Bergrettern nach tage- und nächtelangem Einsatz heil aus der Wand gebracht werden. Das ist für mich ein leuchtendes Beispiel für Hilfs- und Aufopferungsbereitschaft in der Bergszene.“

Die weiteren Termine vom Outdoor Filmfestival:

  • Fr. 24.03.2017, 20:00 Uhr (ausverkauft) und 28.03, 20:00 Uhr München
  • Mo. 27.03.2017, 19.30 Uhr Kempten
  • Mo. 27.03.2017, 20.30 Uhr Regensburg
  • Mi. 29.03.2017, 20:00 Uhr und So. 02.04.2017, 15:00 Uhr Bad Tölz
  • Do. 30.03.2017, 20:00 Uhr und So. 02.04.2017, 15:00 Uhr Hausham
  • Fr. 31.03.2017, 20:00 Uhr Bad Endorf

Mehr Infos gibt es auch auf der offiziellen Webseite des Outdoor Filmfestivals auf boff-film.de

Outdoor Kritik

Ich will mich auch nicht um die unangenehmen Themen drücken. Die Outdoor-Bekleidung stand in den letzten Jahren wiederholt in der Kritik. Erinnert sei an den Outdoor-Report 2016 von Greenpeace. Tief durchatmen. Greenpeace schrieb damals einleitend

,,Der Outdoor-Report 2016 von Greenpeace zeigt: Ein Großteil der Produzenten für Outdoor-Ausrüstung nutzt PFC, um Kleidung, Schlafsäcke und Zelte wasserabweisend herzustellen. Doch PFCs sind oft umwelt- oder gesundheitsschädlich. Die englischsprachige Studie stellt anschaulich dar, welche Mengen PFC in den getesteten Produkten gefunden wurden und erläutert, warum diese Substanzen gefährlich für Mensch, Tier und Natur sein können.“

Hier gibt es die Zusammenfassung des Outdoor-Report 2016 von Greenpeace in deutsch.

Greenpeace ist ja für seine Hartnäckigkeit bekannt. Die Beharrlichkeit zeigt Ergebnisse. Im vergangenen Monat merkte die Umweltschutzorganisation an:

,,Immer mehr Outdoorausrüster verzichten in ihren Textilien auf gefährliche Chemikalien: Auch ein Erfolg der Detox-Kampagne von Greenpeace. Seit dem Jahr 2011 engagiert sich Greenpeace mit der Kampagne „Detox“ zur Entgiftung der Textilindustrie. Die Umweltschützer fordern von den Unternehmen, bis zum Jahr 2020 auf alle gefährlichen Chemikalien in ihren Zulieferketten zu verzichten und besonders die per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) als eine der vorrangig gefährlichen chemischen Stoffgruppen zu verbannen.“

Hier geht es zum Factsheet: Outdoor ohne gefährliche PFC von Greenpeace.

Auch Arbeitsbedingungen in der Outdoor-Branche sind immer wieder ein Thema. Erinnert sei an den damals stark beachteten Artikel von Susanne Amann auf Spiegel Online unter dem Titel Studie: Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch vom 13. Juli 2010.

Mit den Bedingungen der Herstellung von Outdoor-Bekleidung beschäftigt sich seit Jahren auch die Christliche Initiative Romero (CIR). Maik Pflaum ist dort ein kompetenter Ansprechpartner für Arbeitsrechte und die Kampagne Saubere Kleidung. Auf der Webseite ci-romero.de gibt es mehr Informationen. Ein wenig Archiv-Material gibt es auch an die Hand.

Firmenprofile Outdoor 2009

Firmenprofile Outdoor 2010

Firmenprofile Outdoor 2011

Firmenprofile Outdoor 2012

Im September 2016 fragte ich Maik Pflaum, langjähriger intimer Kenner der Produktionsbedingungen der Sportartikelindustrie und der Outdoorhersteller hier auf sportinsider unter dem Titel Outdoor Industrie und Sportartikelhersteller und der Status quo in puncto fairer Produktionsbedingungen:

Wie schätzen Sie denn die aktuellen Bemühungen der Outdoor Industrie und der Sportartikelhersteller im Hinblick auf faire Produktionsbedingungen ein? Wie ist der Status Quo? Inwieweit klafft eine Lücke zwischen Ankündigungen und Umsetzungen?

Maik Pflaum:

,,Hier gibt es viel Licht und Schatten.

Sehr ärgerlich sind die Zustände in der Sportbekleidungsindustrie: Hier hat sich seit 10 oder 15 Jahren nichts Substantielles bewegt. Ärgerlich deswegen, weil hier drei Konzerne den Weltmarktmarkt dominieren: Nike, Adidas-Reebok und Puma. Es wäre ein leichtes, sich gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Sie lassen ja sowieso in den gleichen Fabriken fertigen und hätten die Nachfragemacht, Dinge zu bewegen. Aber das Gegenteil ist der Fall: es wird immer weiter versucht, noch billiger produzieren zu lassen. Damit den Aktionär*innen neue Rekordgewinne in Aussicht gestellt werden können. Wer für Adidas oder Nike oder Puma fertigt und sich krank schuftet, verdient in aller Regel nicht genügend, um den Grundbedarf einer Durchschnittsfamilie abdecken zu können. „Fair Play“ sieht anders aus!

Bei den Outdoor-Herstellern hat sich viel getan. Viele wurden seit unserer Kampagne ab 2009 Mitglied in der Fair Wear Foundation(FWF). Das ist m.E. nach die fortschrittlichste und anspruchsvollste Kontrolleinrichtung im Bereich der Arbeitsrechte. Jack Wolfskin, Vaude, Deuter, Schöffel,… Die Liste der Mitglieder ist zum Glück lang. Alle arbeiten engagiert mit, lernen voneinander. Wie sich die einzelnen Unternehmen bewähren, kann transparent auf der Seite der FWF im jeweiligen Brand Performance Check (www3.fairwear.org/36/brands/) nachgelesen werden. Einziger Schwachpunkt: auch hier liegen die Löhne oftmals noch nicht auf Grundbedürfnis-Niveau, und das Engagement, dies zu erreichen, müsste bei den meisten höher sein.“

Soweit Maik Pflaum von CI Romero.

Outdoor Blogs

Einer meiner Lieblings Outdoor Blogs nimmt nach einer Auszeit im Januar wieder Fahrt auf. Grund der Auszeit waren die Vorbereitungen für die bevorstehende Abenteuerreise mit dem Land Rover. Das Fahrzeug ist über 20 Jahre alt. Auf bodensee-overlander wird mit Liebe zum Detail vom bevorstehenden Outdoor-Abenteuer berichtet. Der neueste Beitrag unter dem Titel Der Weltreise Cut-Over Plan kommt gewohnt rockig daher.

Ein weiteres Outdoor Lieblingsblog von mir ist Stefan Nestler und sein Blog Abenteuer Sport. Er ist vielleicht der beste Outdoor-Blogger Deutschlands. Frisch und gut zu lesen ist sein neuester Blogbeitrag unter dem Titel Steck vor Everest-Expedition: ,,Eher spät als früh.“  Journalist Stefan Nestler hat den Schweizer Topbergsteiger Ueli Steck interviewt. Lesenswert.

Outdoor Presse

Auf kress.de gab es kürzlich folgende Nachricht zu lesen:

,,Mal was Neues: Olaf Beck, bislang Chefredakteur des Motor Presse Stuttgart-Titels „Outdoor“, hat sich umorientiert und innerhalb des Verlags die Leitung der neuen Unit „Content Solutions“ im Sportbereich übernommen. Dort werden auch die bestehenden Content-Marketing- und Corporate-Publishing-Aktivitäten gebündelt. Sein „Outdoor“-Nachfolger kommt aus der Redaktion.“

Nachfolger von Olaf Beck und neuer Chefredakteur beim Titel „Outdoor“ ist der Journalist Alex Krapp (43). Er war bisher geschäftsführender Redakteur des Blatts.

Outdoor Legende

Bernd Kullmann ist eine lebende Outdoor-Legende. Noch heute bemerkenswert und immer wieder in Insiderkreisen gerne erzählt, die Besteigung des Mount Everest 1978 in Jeans der Marke Levis. Er schrieb als Mister „Deuter“ und Geschäftsführer auch die Erfolgsgeschichte des Rucksack-Herstellers. Im Februar gab es ein bemerkenswertes Interview mit ihm auf der Messewebseite der ISPO München unter dem Titel Berg-Legende Bernd Kullmann: ,,Ich vermisse Mut und Risiko in der Outdoor-Branche“. Lesenswert. Die gut sortierten Fragen stellte Julian Galinski.

Outdoor Bücher

Ich mag ja Outdoor Bücher.

Foto:  © Michael Wiemer

Es wird auch dieses Jahr weitere Outdoor-Bücher auf dem Markt geben. So hört man.

Am 19. Mai 2017 erscheint in Deutschland das Buch Der Abenteurer: Alles was man über Outdoor wissen muss von Fritz Meinecke.

Am 31. Mai 2017 kommt das Buch Bushcraft 101 – Überleben in der Wildnis / Der ultimative Praxisführer von Dave Canterbury. Ein weiteres Werk in der Sparte der Survival Literatur. Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Survival Praxisführer mittlerweile wie Sand am Meer gibt.

Outdoor Termine

Reinhold Messner hat auch dieses Jahr wieder einen gut gefüllten Tournee-Kalender. alle Termine gibt es hier auf seiner Webseite. Er wird im November hier am Bodensee auch im Graf-Zeppelin Haus auftreten. Sein nächster Auftritt ist am 1. April in München.

Wer Informationen zu Outdoor Entwicklungen und Hintergründen, Hinweise auf Termine, gute Linkverweise oder lesenswerte Outdoor-Blogtexte hat, kann diese gerne an mich per E-Mail senden:

michael.wiemer@gmx.net

Für heute ist Michael Wiemer mit seiner Outdoor-Rundschau durch. Meinen zahlreichen Lesern wünsche ich eine gute Woche.

Henry Maske und Uli Hoeneß diese Woche beim Mittelstandsforum Bodensee

Die Zeit ist schnelllebig. Dies wird auch SPD-Genosse Martin Schulz dieses Jahr noch merken. Grenzenlose Begeisterung aus den eigenen Reihen, die ihm fast wie einst das Sportpublikum dem Boxchampion Muhammad Ali zujubelte, wird sich schon noch legen. Spätestens am Wahlabend. Hier in Baden-Württemberg ist die SPD bei der letzten Landtagswahl 2016 in den Status einer Nischenpartei geschlittert. Das desaströse Wahlergebnis bescherte unglaublich niedrige 12,68%.

Foto:  © Michael Wiemer

Uli Hoeneß und Henry Maske beim Mittelstandsforum Bodensee 

Anhaltende Begeisterung hingegen wird bei Uli Hoeneß beim Blick auf die Bundesligatabelle vorhanden sein. Diese Woche ist er zu Gast beim Mittelstandsforum Bodensee. Auch Deutschlands großer Boxer Henry Maske gibt seine Stippvisite ab. Vor exakt vier Wochen am 21. Februar titelte ich Henry Maske und Uli Hoeneß kommen zum Mittelstandsforum Bodensee.  Am morgigen 22. März ist es dann soweit. Die Boxlegende Henry Maske und Bayern München Präsident Uli Hoeneß haben sich angesagt. Ebenfalls wird der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach dabei sein. Anders wie SPD-Genosse Schulz, fällt Bosbach seit Jahren mit Haltung, Klartext, Rückgrat und fundierter Sicht der Dinge mit Blick auf Deutschland auf. Er verzichtet auch auf die unsägliche Dampfplauderei vom kleinen Mann. SPD-Mann Schulz sollte eher nochmals ins Archiv steigen und die Kanzlerschaft von Gerhard Schröder beleuchten und uns nicht mit wohlfeilen Worten von Gerechtigkeit etc. langweilen. Wie war das eigentlich mit den Spesen in der Amtszeit von Martin Schulz in Brüssel? Ich mein ja nur. Transparenz wär da gut. Unterstützt wird das Mittelstandsforum am Bodensee in Friedrichshafen von der Frühjahrsmesse IBO. Das Event wird von der Heinzl-Firmengruppe veranstaltet. Die Referenten Uli Hoeneß und Henry Maske sind natürlich Magneten. Gar keine Frage.

Kleine mentale Einstimmung mit zwei Texten aus dem Blogarchiv von Sportinsider:

Erinnerungen von Boxchampion Henry Maske an die DDR

Live-Ticker vom 4. Prozesstag gegen Uli Hoeneß

Das Mittelstandsforum auf dem Messegelände in der Zeppelinstadt Friedrichshafen wird auch mit einer Elefantenrunde aufwarten. Das Teilnehmerfeld steht fest. Axel Müller (CDU-Kandidat, WK Ravensburg), Dr. Nils Schmid (Finanz- und Wirtschaftsminister a. D., SPD), Sandra Detzer (Vorsitzende Grüne Landesverband BW), Judith Skudelny (FDP Generalsekretärin BW, Listenplatz 2), Alice Weidel (Spitzenkandidatin AfD Baden-Württemberg) und Claudia Haydt (LINKE-Kandidatin, WK Bodensee).

Saisonabschluss bei den Ravensburg Towerstars

Schwenk zum Eishockey. Die Ravensburg Towerstars boten am Wochenende wieder Gelegenheiten beim Saisonabschluss für Freunde einer gepflegten Sports Memorabilia Sammlung. Towerstars Pressesprecher Frank Enderle berichtet von der Feier zum Saisonende und merkt im Hinblick auf die Versteigerung der Trikots an:

,,Nicht fehlen durfte natürlich die Versteigerung der „Game worn“ Trikots. Hier kamen tatsächlich alle Jerseys, sowohl die Heimtritkots der Hauptrunde, wie auch die der der Pre-Play-off Version an den Mann – bzw. nicht selten auch – Frau.“

Gleichzeitig gab es auch bereits einen Blick nach vorn. Frank Enderle weist bereits auf Trainingslager, Testspiele sowie den Bodensee-Cup im schweizerischen Kreuzlingen hin:

,,Letztlich war man nach rund drei Stunden der einhelligen Meinung, dass die Saison sicherlich enttäuschend endete, die Vorfreude auf 2017/18 aber doch mehr und mehr in den Vordergrund rückte. So gab es von Rainer Schan auch die ersten Eckdaten. Trainingsstart ist am 1. August, in der zweiten Trainingswoche ist ein Trainings-Camp in Südtirol geplant und auch die ersten Testspiele gegen Ajoje und Ritten sowie ein Turnier um den Bodensee-Cup in Kreuzlingen seien bereits in der Pipeline.“

Es war eine komplizierte und sehr traurige Saison 2016/2017 für die Ravensburg Towerstars in der DEL 2. Die Eishockey-Cracks zelebrierten in der Vorsaison noch Power und Erfolg, der bis zum Playoff-Halbfinale gegen die Kassel Huskies führte. Doch Trainer Daniel Naud bekam recht früh nach durchwachsenen Saisonstart das Vertrauen entzogen. Nachfolger wurde Toni Krinner. Sein Krebstod vor einigen Wochen erschütterte die Ravensburger Eishockeyfans, die Verantwortlichen der Towerstars, das komplette Umfeld. Die Saison musste trotzdem zu Ende gespielt werden. In den Pre-Playoff gab es das Aus gegen Freiburg.

Ein neuer Trainer wird in Kürze präsentiert. Voraussichtlich nächste Woche. Bei der Saisonabschlussfeier wollte Geschäftsführer Rainer Schan noch keinen Namen sagen. Die letzten Formalitäten mit dem jetzigen Arbeitgeber sind noch zu klären. Es soll sich um einen Wunschkandidaten handeln.

Übrigens fand Ex-Coach Daniel Naud recht schnell wieder eine Anstellung. Er wurde im Dezember 2016 Co-Trainer beim DEL-Club Grizzly Wolfsburg, mit denen er heute im Playoff-Viertelfinale beim Serienstand von 3:3 in Köln auf den Einzug ins Playoff-Halbfinale hofft.

Sport Mixed Zone Bodensee

Volleyball: Die Bilanz Berliner Bundesligisten gegen den VfB Friedrichshafen in dieser Saison beläuft sich, wenn meine Statistik mich nicht im Stich gelassen hat, auf 10 Niederlagen in 10 Spielen. Alle Details zum Playoff-Viertelfinale Auftakt des VfB Friedrichshafen mit Erfolgscoach Vital Heynen gibt es hier. +++ Eishockey: Die EV Lindau Islanders kämpfen nach 2015 zum zweiten Mal um die Bayrische Meisterschaft. Dem Titel vor zwei Jahren soll jetzt der nächste folgen. Heimspielauftakt gegen den EHC Waldkraiburg am Sonntag, den 26.03.2017. Vorher gibt es den Auftakt mit dem Auswärtsspiel am Freitag, den 24.03.2017. Hier geht es zu den Details des Vorverkaufs der Tickets für alle Lindauer Eishockeyfans. 2015 gab es nach dem Titel die legendäre Feier im Nana auf der Insel. Seh ich da ein Lächeln im Gesicht des einen oder anderen Spielers? +++ Handball: Die Jungen Wilden der HSG Konstanz haben keinen Bock auf Abstiegskampf in der 2. Handball-Bundesliga. Da legen sie lieber selber Hand an und erspielen sich Punkte. So geschehen beim begeistert gefeierten Sieg gegen Bad Schwartau. Paul Kaletsch war für die Konstanzer mit 7 Treffern erfolgreichster Schütze. Andreas Joas bat Paul Kaletsch zum Interview.

Nachdenkenswert #474

,,Der Kundenstamm wuchs – doch meine Stimmung sank. Zunehmend lagen meine Kunden nur noch herum: In der Sauna, im Ruheraum und in den Solarien. Damit werden die Leute nicht stark, sagte ich mir und entfernte alles, was nicht zum Trainingserfolg beitrug. Ein Drittel der Kunden kündigte die Verträge. Aber die zwei Drittel die blieben, waren froh. Da wusste ich: Das ist meine Zielgruppe.“

Werner Kieser, charismatischer Unternehmer und Mann mit Rückgrat in REFLEX 61, Das Magazin von Kieser Training über konsequente Fokussierung auf das Krafttraining. In der neuesten Ausgabe von Reflex, reflektiert Werner Kieser seine 50 starken Jahre von 1967 bis 2017. Stammleser kennen mein Faible für das Training bei Kieser. Jeder Besuch im Kieser Training Studio hier am Bodensee in Friedrichshafen begeistert mich aufs Neue. Eine Art meditatives Training, fernab von Musik-Gedöns aus billigen Lautsprechern, Show und Saftbar. Siehe Die Effektivität vom Kieser Training.