Sport am Bodensee: Gut gefüllter Terminkalender fernab dem Tour de France Comeback der ARD

,,Erinnern Sie sich an den BSE-Skandal? Die Panik war riesengroß, aber nur ein Jahr später wurde wieder gegrillt. Komisch ist es hingegen, dass sich 1998 niemand hierzulande darüber aufgeregt hat, als der erste Dopingskandal publik wurde. Aber damals gab es ja noch einen Jan Ullrich …”

Regisseur Pepe Danquart 2007 im Interview mit dem Tagesspiegel.

Einst zogen ARD und ZDF den Stecker aus der Tour de France Übertragung. Die Sportart sorgte für Dopingskandale, floskelhaft vorgetragene Statements der Wende hin zum sauberen Radsport, frühere Ergebnislisten bekamen eine inflationäre Korrektur und Sponsoren wie Telekom, Gerolsteiner oder Phonak zogen sich zurück. Die Tour schüttelte sich kurz und die Karawane zog weiter. Der normalen Radelbegeisterung am Bodensee tat dies keinen Abbruch. Die Bodenseeregion ist geprägt von Menschen, die mit großem Spaß in die Pedale treten und zwischendurch auch den entsprechenden Boxenstopp einlegen.

Foto:  © Michael Wiemer

Doch zurück zu den Öffentlich-Rechtlichen Anstalten. Die Tour de France beginnt nächste Woche und ARD und Co. haben wieder den Stecker hineingesteckt. Radsport, also das Produkt, ist scheinbar wieder salonfähig. Es verkauft sich offenbar wieder.  SportA hatte für die ARD mit dem Rechtegeber der Tour de France verhandelt und mit der ASO (Amaury Sport Organisation) den Wiedereinstieg in die Übertragung vorbereitet. Die Vertragspapiere sind ratifiziert. Das Comeback der ARD bei der Tour de France findet jetzt also einen sauberen Radsport vor?

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Naming Right Summit 2015

Guten Tag.

Schweizer Esprit ist hier am Bodensee spür- und sichtbar.

Traveler Digital Camera

Foto:  © Michael Wiemer

Die in der Bodenseeregion in St. Gallen ansässige ESB Marketing Netzwerk versteht sich als Networking-Plattform für Entscheider aus den Bereichen Sport, Entertainment & Marketing. Sie organisiert zusammen mit der Commerzbank Arena und der Stadionwelt den 1. Fachkongress zum Thema Naming Right in der Bankenmetropole Frankfurt am 30. Juni 2015.

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Das Dilemma der Krautreporter und die fehlende Gelassenheit

Guten Abend.

Das Dilemma der Krautreporter ist zweifellos die Diskrepanz zwischen Ankündigung und geschürter Erwartungshaltung bei einem Teil der Leute sowie die fehlende Gelassenheit im Umgang mit Kritik. Da haben wir hier über handwerkliche Fehler noch gar nicht gesprochen. Blogger Niggemeier vermeldet in epischer Länge seinen Abschied vom einst mit großer Lautstärke angekündigten Projekt. Thomas Knüwer, ehemaliger Handelsblatt Journalist, titelt auf seinem Blog One does not simply criticise Krautreporter und pfeift zu Recht auf den von einigen eingeforderten Welpenschutz. Auch Don Alphonso nimmt sich der Thematik an und nimmt kein Blatt vor den Mund auf seinem Blog unter Krautreporter: Sie wollten doch nur gut sein. Hier am Bodensee sieht man die Schwierigkeiten des Projektes Krautreporter mit einer gewissen Gelassenheit.

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Sport am Bodensee: Schachklub Bregenz mit 113.687 Besuchern in einem Jahr auf seiner Website

Während beim Norway Chess 2015 Weltmeister Magnus Carlsen nach 5 Runden seinen 1. Sieg im Turnier einfuhr, gibt es hier am Bodensee eine Nachricht vom Schachklub Bregenz. Die Festspielstädter vermelden 113.687 Besucher in einem Jahr auf ihrer Website. Bregenz ist bei mir positiv besetzt. Einst spielte ich auf Einladung vom Schachklub Bregenz simultan gegen Österreichs stärkste Großmeisterin Eva Moser.

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Sport am Bodensee: 26. Ravensburger Stadtlauf und Internationale Deutsche Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Lindau

Eines der faszinierendsten Merkmale des Internets ist die Transparenz. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wären Politiker wie Wulff, zu Guttenberg oder Schavan noch in Amt und Würden ohne das Netz. Auch Auseinandersetzungen wie zwischen dem Sportartikelhersteller Jako und Trainer Baade, der juristische ausgefochtene Konflikt um Videobilder vom Amateurfußball in Karlsruhe zwischen Deutschlands charismatischen Fußballinternetpionier sowie Hartplatzhelden Gründer Oliver Fritsch und dem machtbewussten Württembergischen Fußballverband oder der Kampf zwischen dem damaligen DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger und dem wahrheitsliebenden Investigativjournalisten und Kultblogger Jens Weinreich wären vermutlich ohne die Transparenz im Internet anders gelaufen.

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Nachdenkenswert #295

,,Der Inder überspielte Magnus Carlsen als Weißer nach allen Regeln der Schachkunst und stürzte die norwegische Fangemeinde in ein Jammertal. Das i-Tüpfelchen setzte dann auch noch Alexander Grischuk mit seinem Sieg gegen Norweger Nr. 2 Jon Ludvig Hammer. Topalov mit einer Performance jenseits der 3100, der amtierende Weltmeister mit 0,5/4, was ihm zuletzt vor exakt 14 Jahren in Gausdal als Zehnjähriger passiert ist – das Norway Chess 2015 bietet allerlei Diskussionsstoff.”

Mike Rosa, titelt Norway Chess 2015 – Anand zerlegt Carlsen auf Chess Tigers und dröselt alle Details in Wort und Bild auf.