Nachdenkenswert #433

,,Aber wir müssen uns nach der Marktlage richten. Adidas ist ein internationales Unternehmen. Wir stehen ohne Wenn und Aber zum Standort Deutschland, aber wir machen in Deutschland nur fünf Prozent unseres Umsatzes. Also suchen wir Symbole mit weltweiter Strahlkraft. Bayern München gehört sicherlich dazu, aber auch Real Madrid, Manchester United oder Juventus Turin. Natürlich müssen wir hier mehr bezahlen, aber wir kriegen auch deutlich mehr dafür. Wir verkaufen mehr Trikots und haben international eine viel höhere Präsenz.“

Herbert Hainer, der wie geplant nächsten Freitag am 30. September 2016 das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Adidas niederlegen wird, im großen Sport Bild Interview diese Woche.

55. Interboot in Friedrichshafen geht in ihren 7. Messetag

Das Wetter hat sich wieder gedreht. Nach dem rauen Outdoor-Wetter gab es dann doch wieder reichlich Sonnenstrahlen. Gut für die Organisatoren der Interboot in Friedrichshafen, die doch auch eine Reihe an Programmpunkten außerhalb der Messehallen platziert haben. Erinnert sei nur an die  Liquid Quarter Mile. Wer tiefer in die atmosphärischen Tiefen der Branchenmesse eintauchen möchte, dem seien auch die vielfältigen Momente der Interboote 2016 an die Hand gegeben. Mit reichlich Speed.

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der Schweiz.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Traditionell stand der gut besuchte Interboot-Donnerstag gestern im Zeichen der Eidgenossen. Das Nachbarland zeigte Flagge, das Nachbarland bilanzierte einen guten Sommer für den Sportbootmarkt. David Clavadetscher, Geschäftsführer vom Schweizerischen Bootbauer-Verband zeigte sich zufrieden. Siehe auch Wirtschaftliche Situation des nautischen Gewerbes in der Schweiz.

David Clavadetscher merkt an:

,,Die Kampagne „Go Boating“ (www.goboating.ch) wurde durch den Schweizerischen Bootbauer-Verband im Jahr 2005 lanciert. Über 10 Jahre nach Realisierung kann festgestellt werden, dass es zentrale Aufgabe des Branchenverbandes ist, Nichtnautiker zum Bootssport zu motivieren. Immer mehr Leute entscheiden sich zwar spontan zu einem Bootskauf, bleiben diesem jedoch nicht über Jahrzehnte hinweg treu. War noch vor über 12 Jahren die durchschnittliche Besitzdauer bei über 10 Jahren, so kann festgestellt werden, dass diese heute bei ca. 4 bis 5 Jahren liegt. Tatsache ist aber auch, dass sich neue Bootsfahrer eher für ein Motor- als ein Segelboot entscheiden.“

So weit David Clavadetscher, Geschäftsführer vom Schweizerischen Bootbauer-Verband.

Die Interboot wartete auch dieses Jahr wieder mit Weltpremieren auf. Wer in die Neuheiten für die kommende Saison eintauchen möchte, dem sei hier die Übersicht über die Weltpremieren auf der 55. Interboot zur Lektüre empfohlen.

Sport Mixed Zone Bodensee

Handball: Der neue Ausstatter Hummel, der Adidas zur neuen Saison ablöste, hat ja mit der Auslosung in der Champions-League für die Kadetten Schaffhausen Glück gehabt. Mehr Prominenz in einer Gruppe geht fast nicht. Telekom Veszprom, Bjerringbo-Silkeborg, THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt, Wisla Plock und Paris St. Germain sind in Gruppe A die attraktiven Gegner. Doch gestern Abend mussten die Kadetten eine unglückliche Niederlage gegen das dänische Team Bjerringbo-Silkeborg aus dem Land des amtierenden Olympiasiegers hinnehmen. Hier geht es zu den Details. +++ Fußball: Der FC St. Gallen mit dem ehemaligen HSV-Bundesligatrainer Joe Zinnbauer gewann über der Woche beim FC Thun mit 2:1. Nun steht am Samstag das Heimspiel gegen den Branchenprimus FC Basel an. Das Bayern München der Schweiz. Basel powerte gewohnt souverän auch zu Saisonbeginn und legte einen Traumstart mit 8 Siegen aus 8 Spielen und 26:6 Toren hin. Der FC St. Gallen kommt nach seinem Sieg in Thun auf die Bilanz von 3 Siegen und 5 Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 8:11. Die Favoritenrolle ist für den 24.09.2016 klar verteilt. Der Anpfiff erfolgt um 20.00 Uhr. +++ Eishockey: Die Ravensburg Towerstars sind vergangenes Wochenende in die neue DEL2 Saison gestartet. Jetzt haben sie am Freitag ein Auswärtsspiel bei den Löwen in Frankfurt und am Sonntag ein Heimspiel gegen die Crimmitschauer Eispiraten. Pressesprecher Frank Enderle dröselt die Details gewohnt souverän in seiner Vorschau auf.

Nachdenkenswert #432

,,Die Verödung der Innenstädte ist ein Problem, das längst nicht nur Stadtplanern, Gewerbetreibenden und Handelsexperten bewusst ist, sondern auch immer mehr Endverbrauchern auffällt. Bereits jeder Dritte bemerkt, dass in seiner Umgebung mehr Geschäfte schließen als neu eröffnen, in kleineren Städten realisieren das schon 36 % der Bewohner (Großstädte 30 %). Allerdings würden mehr Verbraucher lokal statt online einkaufen, wenn sie sich online besser über das Angebot des stationären Handels informieren könnten. Eine aktuelle Studie der Local-Commerce-Plattform Yatego (München) zeigt, dass nur jeder vierte Verbraucher damit zufrieden ist, wie lokale Händler sich online präsentieren.“

SAZsport, legt den Finger auf die Wunde. Die 1974 gegründete Fachzeitung für den deutschsprachigen Sporthandel mit Sitz in München über Kundenerwartung und Realität im lokalen Handel, die oft auseinanderklaffen.

Sequenzen der 55. Interboot 2016 in Friedrichshafen

Der 4. Messetag der Interboot 2016 in Friedrichshafen. Die 55. Auflage erfreut sich auch dieses Jahr wieder großen Zuspruchs. Ich mag ja immer den Zahlen, Daten, Fakten Check. Also legen wir gleich los. 471 Aussteller von Motorbooten, Segelbooten sowie jeder Menge Zubehör und Funsport-Produkten präsentieren sich den Messebesuchern. Am ersten Messewochenende strömten 34.000 Besucher zur internationalen Wassersport-Ausstellung. Die Auftakttage der Interboot waren geprägt durch Regatten und Sportveranstaltungen. Selbstredend die spektakuläre Liquid Quarter Mile, die Interboot Trophy sowie die Oldtimer Regatta an der Friedrichshafener Uferpromenade.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Die Faszination vom Motorbootsport haben die beiden Journalisten Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder, die ich beide im Oktober 2014 hier im Sportinsider Interview hatte, in ihrem Printwerk Sport – Das Buch sehr gut beschrieben. Auf Seite 180 schreiben die beiden kontinuierlich für die in der bayerischen Landeshauptstadt München beheimatete Süddeutsche Zeitung tätigen jungen Sportjournalisten zum Thema Wettkampf, den man gesehen haben muss:

,,Die Rekordfahrt von Donald Campbell an Silvester 1964, als er mit seinem Boot namens >>Bluebird K7<< auf eine Spitzengeschwindigkeit von 444,71 km/h kam. Weil er ein gutes halbes Jahr zuvor, am 17. Juli 1963, mit dem Auto >>Bluebird CN7<< eine Rekordgeschwindigkeit erreicht hatte (648,73 km/h), gilt er seitdem als der einzige Mensch, der jemals in einem Jahr sowohl auf dem Wasser als auch an Land einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt hat.“

Irgendwie auch Inspiration für den einen oder anderen James Bond Film.

Am 25. September 2014 titelte ich mit Blick auf eine filmisch temporeich umgesetzte sportive Tätigkeit Sport am Bodensee: James Bond macht der Interboot seine Aufwartung.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Der Gelbe Engel einmal ganz anders. Hier auf dem Bodensee. Inwieweit ist der ADAC Reformprozess eigentlich voran geschritten? Medial war das ja eine Zeit lang ein heiß diskutiertes Thema. Auch personell gab es damals Konsequenzen. Im hektischen Medienbetrieb mit den zahlreichen News, den auf die Tagesordnung gesetzten Schwerpunktthemen und der sich überstürzenden Ereignisse rutschen ja oft Dinge aus dem Blickpunkt.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Die Farbe Rot und Tempo passt immer. Sei es der Mythos Ferrari oder ein Teilnehmer der Liquid Quarter Mile auf dem Bodensee mit der Signalfarbe. Übrigens Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder geben in ihrem Werk Sport – Das Buch Frankreich als Mutterland des Motorbootsports an und schreiben:

,,Was er war: Motorisierte Variante zum Segeln, die French Yachting Union führte im Jahr 1898 die ersten Motorbootrennen durch. Im Jahr 1907 wurde der deutsche Motoryachtverband gegründet.“

Und Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder legen nach zum Thema Motorbootsport:

,,Was er ist: Sportart für alle jene, denen Formel 1 und Luftsport nicht aufregend genug ist.“

Das lasse ich mal so stehen.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Doch werfen wir auch noch einen aktuellen Blick auf die Messe. Diesen Donnerstag steht die Interboot ganz im Zeichen unseres Nachbarlandes Schweiz. Die Messe auf ihrer Website mit dem Pressebericht merkt dazu an:

,,Vor allem der Interboot-Donnerstag wird mit speziellen Aktionen, Events und Testmöglichkeiten ganz im Zeichen der Schweiz stehen – alle eidgenössischen Besucherinnen erhalten freien Eintritt. David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes, sieht die Vorteile der Interboot für „seine“ Branche gerade in solchen, jährlich wiederkehrenden Erlebnis-Aktionen. „Das Besucherinteresse wird konsequent gefördert“, ist sich Clavadetscher sicher, „was wiederum die Interboot so einzigartig unter allen Messen macht und die Schweizer Aussteller Jahr für Jahr in stabiler Anzahl nach Friedrichshafen ziehen lässt.““

Schauen wir auf den Wochenkalender. Donnerstag, der 22. September 2016 ist bei zahlreichen Schweizer Bootsenthusiasten im Terminkalender vorgemerkt.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Immer wieder ein schönes Panorama, egal ob beim Match Race Germany in Langenargen oder der Segel-Bundesliga Regatten in Friedrichshafen oder jetzt zur Messezeit, ist der Blick auf die Alpenkulisse. Faszinierend.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Moment der Entspannung. Ja, diese Sequenzen gibt es im Hafen zur Messezeit auch. Es wird gefachsimpelt, die Seele baumeln gelassen, der Körper gestreckt.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Die Oldtimer im Hafen sind ebenfalls immer ein Blickfang wert. Sie strahlen Solidität und handwerkliches Können aus. Sie ruhen in sich. Inklusive der tiefenentspannten Besitzer.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Dabei ist die Branchenmessse Interboot in Friedrichshafen auch immer speziell von den zahlreichen Ausstellern eine Veranstaltung mit Umsatzcharakter. Es will auch verkauft werden, was gezeigt wird. Einer meiner Lieblingsstatements stammt von Han Tybout, Geschäftsführer der niederländischen Serious Yacht, aus dem Jahr 2014.

“Ich fand den Messeverlauf 2014 etwas ruhiger als 2013, aber ich habe ein Schiff verkauft, von daher bin ich also sehr zufrieden. Die Atmosphäre hier in den Messehallen ist sehr schön und die Organisation gut, ein Kompliment an die Messeleitung. Die Neukunden-Akquise für die Länder Österreich, die Schweiz, Norditalien und Kroatien verlief wie erwartet. 2015 werde ich einen speziellen Bootstyp präsentieren, die Gently 40 Lausanne, ein Boot mit nur 3,60 Meter Breite, was für die Liegeplatzsituation hier am Bodensee interessant sein könnte.”

Sehr smart.

Foto: © INTERBOOT Friedrichshafen

Damit wären wir für heute fast durch. Die 55. Auflage der Interboot in Friedrichshafen hat Ihre Pforten noch bis zum 25. September 2016 geöffnet. Hier geht es zur offiziellen Messewebsite mit allen relevanten Infos.

Lassen wir auch nochmals Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder zu Wort kommen. Auf Seite 181 im Werk Sport – Das Buch stellen sie die ultimative Frage:

,,Frage für Angeber: Welches Boot war beim 1907 gegründeten Deutschen Motoryachtverband als Nummer eins registriert?

Nein, ad hoc hätte ich die Antwort auch nicht parat gehabt. Doch die beiden Sportjournalisten spannen uns nicht auf die lange Folter. Sie schieben die Antwort sofort nach:

,,Eine Dampfyacht mit dem Namen >>Alexandria<<. Der Besitzer war Kaiser Wilhelm II“

Gut zu wissen.

Sport Mixed Zone Bodensee

Handball: Die HSG Konstanz muss die Umstellung auf die 2. Handball-Bundesliga bilanzieren, 1 Sieg, zwei knappe Niederlagen und jetzt die erste deutliche verlorene Partie. Andreas Joas hat die Details gewohnt solide aufgedröselt und wirft einen kompetenten Blick auf das Spiel TV Emsdetten – HSG Konstanz. Der 23:32 Niederlage kann der Konstanzer Trainer Daniel Eblen auch etwas gutes abgewinnen in puncto Erfahrung sammeln und merkt an: „Dass es in der zweiten Liga mal so kommt, dass der Gegner einfach besser ist und uns auch mal die Hose heruntergezogen wird, war zu erwarten. Ärgerlich ist nur, dass wir uns das Leben mit etwas zu wenig Geduld selbst schwer gemacht haben und einige besprochene Dinge leider nicht umsetzen konnten. Das können wir sicher besser.“ +++ Fußball: Der FV Ravensburg holt in der Oberliga Baden-Württemberg ein 1:1 beim 1. CFR Pforzheim und belegt hinter dem SC Freiburg II und dem FSV 08 Bissingen nach 8 absolvierten Spielen Tabellenplatz 3. Die vor den Oberschwaben platzierten beiden Teams haben je ein Spiel mehr bestritten. Der WFV-Pokalsieger holte bisher 18 Punkte und hat auf Spitzenreiter SC Freiburg II nur einen Punkt Rückstand. +++ Eishockey: Der EV Lindau Islanders hat eine Vorbereitung auf die Oberligasaison mit Hindernissen. Der Verein legt dies auf seiner Website ohne Schönfärberei dar: ,,Durch die Lande tingeln, um frühzeitig Eistraining absolvieren zu können, sind die Lindauer ja gewohnt. Leider wird sich diese Tour etwas verlängern. Der schöne und warme Spätsommer verhinderte bislang, dass in der Eissportarena wie geplant Eis gemacht werden konnte. Der Wetterumschwung der vergangenen Tage nährt aber Hoffnungen, dass die Lindauer bald auch wirklich in Lindau trainieren und spielen können. „Die Situation ist alles andere als optimal und eines Oberligisten eigentlich unwürdig, aber wir machen das Beste draus“, sagt der Erste Vorsitzende des EVL, Bernd Wucher. Wichtig sei, dass die Mannschaft sich die Stimmung nicht verderben lasse, auch wenn sie derzeit für Trainingseinheiten bis nach Füssen ausweichen müsse. „Wir werden das nicht als Ausrede nehmen“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der ein wenig auch darauf hofft, dass die Schwierigkeiten die Mannschaft zusammenrücken lassen.“ +++ Marathon: Es gibt für den am 9. Oktober stattfindenden 3-Länder-Marathon Lindau-St. Margarethen-Bregenz eine Streckenänderung. Auf der offiziellen Website wird sie so vermeldet: ,,Die Marathonstrecke mit direktem Blick auf den Bodensee wird dieses Jahr noch um einige Hundert Meter länger. Die Organisatoren haben sich entschieden, die Strecke nach dem Passieren der Festspielbühne direkt durch das Bregenzer Strandbad zu führen. Somit bleibt der sonst in Anspruch genommene Radweg (beim Hallenbad) frei und kann als Retour-Strecke ins Zielstadion genutzt werden. Bisher führte der Weg genau gegenüber, außen um das Stadion herum. Der Viertelmarathon bleibt auf der gewohnten Strecke.“ +++ Schach: Der Schachklub Bregenz 1920 ist auch im bald kalendarisch beginnenden Herbst aktiv. Für den 25. September ist das 3. „Schach der Kulturen“ terminiert. Spielort ist das Klubheim vom Schachklub Bregenz in der Gerberstraße 4-6. Die Festspielstädter aus dem österreichischen Vorarlberg merken auf ihrer Website an: ,,Bevorzugt werden dabei TeilnehmerInnen mit Migrationhintergrund. Bitte möglichst um Voranmeldung an Schachklub Bregenz 1920. Harald Amann (Turnierleitung) Tel. 0664 4538727 harry.amann@aon.at“.

Outdoor-Wetter

Zuweilen ist der Bodensee rau. Andererseits ist das auch ein prima Outdoor-Wetter.

Foto: © Michael Wiemer

Mental mag sich der eine oder andere da vorher beim outdoor-magazin darauf vorbereiten, seine Nase aus der wohlig trockenen Wohnstube hinauszustrecken. Das Magazin merkt an:

,,Über 500 Produkte werden von uns jedes Jahr getestet.“

Aber wie gesagt, ich wiederhole mich da gerne, sowohl OutsideStories wie auch Outdoor Network Blogger (ONB) haben Platz. Es bleibt auf alle Fälle spannend, die Entwicklung schreitet weiter. Wer am Ende die stärkste Community um sich scharen kann, wird auch davon abhängen mit wie viel Leidenschaft, Power, Offenheit, Hingabe für guten Content, transparente Produktvergleiche und Tests die über eine Focus Klickstrecke hinausreichen, wenn dann auch über einen längeren Zeitpunkt um jeden einzelnen gekämpft wird.

Derweil geht hier am Bodensee der 2. Messetag bereits in die Bilanz der einzelnen Aussteller. Aber es beginnt ja am Montag noch eine weitere komplette Woche der 55. Interboot 2016 in Friedrichshafen. Vorarlberg Online vermeldet Erstes Interboot-Wochenende: 34.000 Besucher gingen auf große Fahrt. Projektleiter Dirk Kreidenweiß kommt auch zu Wort:

“Gerade am Sonntag war wetterbedingt großer Andrang in den Messe-Hallen. Ein besonderer Besucher-Magnet ist unsere neue stehende Welle in Halle B2″

Die Interboot hat noch bis zum 25. September ihre Pforten geöffnet.

Sport Mixed Zone Bodensee

Eishockey: Nach der Auftaktniederlage in Bietigheim gewinnen die Ravensburg Towerstars ihr 1. Heimpunktspiel der DEL2 Saison 2016/2017 glatt mit 4:0 gegen den EC Bad Nauheim. Das Publikum sah ein attraktives Spiel wie Frank Enderle zu berichten weiß. +++ Ticketing: Deutschlands amtierender Vizemeister im Volleyball, der VfB Friedrichshafen, hat seine intensiven und akribischen Saisonvorbereitungen auch in Sachen des Dauerkartenvorverkaufs bereits begonnen. Inklusive dem Einzelticket Verkauf für die Spiele in der ZF Arena. Hier geht es zu den Details. Derweil gewannen die Häfler ihr Vorbereitungsspiel gegen den mehrfachen Schweizer Meister Volley Amriswil mit 3:1. Das Spiel fand in der Wilhelmsdorfer Riedhalle statt. Mit den Einnahmen unterstützen beide Volleyballteams das Wilhelmsdorfer Unified Team, einer Mannschaft mit Spieler die auch Menschen mit gesundheitlichen Handicap in ihren Reihen haben. Hier geht es zum Spielbericht. +++ Fußball: Der SCR Altach verliert in der österreichischen Bundesliga beim SCV Ried. Altach Coach Damir Canadi merkt nach dem Spiel an: ,,Die erste Halbzeit war ok, da waren wir sehr gut im Spiel. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner versucht das 1:0 nach Hause zu spielen, hat sich tief reingestellt und wir haben dann keine Lösungen gefunden in die Box hineinzuspielen. Aber von der Mentalität her kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen, natürlich müssen wir mehr riskieren, je länger es 1:0 steht und dann kommt die eine oder andere Chance für den Gegner zustande. Mich ärgert es mehr, dass wir nach dem 1:1 zufrieden waren, nicht nachgesetzt haben und dann leider noch das 2:1 kassiert haben. Wir wollten das Spiel hier noch gewinnen, vielleicht war die Qualität heute von uns nicht ganz so groß, aber in der Phase war es möglich, da war der Gegner ein wenig unsortiert, aber wir waren zu passiv. Das müssen wir uns vorwerfen, sonst kann ich der Mannschaft wenig vorwerfen, wir haben sehr viel investiert. Ried war ein wenig glücklicher als wir.Hinter Sturm Graz, Red Bull Salzburg und Rapid Wien belegt der SCR Altach nach 8 Spieltagen Tabellenplatz 4.

Nachdenkenswert #431

,,Nach Angaben der chinesischen Behörden kamen bei dem Naturereignis, das sich bereits am 17. Juli ereignete, neun tibetische Hirten ums Leben, außerdem wurden mehr als 350 Schafe und 110 Yaks unter den Eis- und Felsmassen begraben. Die amerikanische Raumfahrtagentur NASA veröffentlichte jetzt Satellitenbilder, die das Ausmaß verdeutlichen: Das abgerutschte Eis bedeckte eine Fläche von zehn Quadratkilometern und färbte den angrenzenden See weiß. An einigen Stellen türmten sich Eis und Geröll bis zu 30 Meter hoch auf. Die Ursache des Gletscherabbruchs ist noch unklar.“

Stefan Nestler, Blogger und Journalist, auf seinem prämierten Kultblog Abenteuer Sport über den Riesen-Gletscherabbruch in Tibet. Stefan Nestler hat in seinem Blogbeitrag auch den Wissenschaftler Samuel Nussbaumer aus der Schweiz vom World Glacier Monitoring Service (WGMS) zum Gletscherabbruch in Tibet interviewt.

Stefan Nestler, Journalist, Blogger und Gründer von Abenteuer Sport bekam im vergangenen Dezember bei einer Gala in Abu Dhabi vom Weltverband der Sportjournalisten (AIPS) im Rahmen der Sport Media Pearl Awards den  1. Preis in der Kategorie Journalistischer Weblog überreicht.

Da sage noch einer Blogs wären ein Auslaufmodell. Blogger Stefan Nestler ist seit vielen Jahren im illustren Kreis meiner Blogroll. Ich mag seine Art Geschichten vom Berg zu erzählen, dem aufdröseln von Motivationsgründen von Bergsteigern oder seine Interviews mit Legende Reinhold Messner etc. Er bloggt seit Jahren mit Herz und Leidenschaft. Spart unangenehme Themen nicht aus. Schaut hinter die Kulissen. Setzt Hintergrundgeschichten immer sorgfältig als ganzes Puzzle zusammen. Wer das Blog Abenteuer Sport von Stefan Nestler noch nicht kennt und gerne einen ersten Einblick gewinnen möchte, dem sei auch ein Interview von ihm mit der „Everest Doktorin“ Luanne Freer unter dem Titel Luanne Freer: ,,Niemand spricht offen über Doping am Everest“ empfohlen.

Der beständige Stefan Nestler erzählt seine Geschichten auch immer frei von journalistischer Überdrehtheit oder Hysterie. Er jagt nicht dem Mainstream nach. Das ist sehr wohltuend.

Intersport Akademie Online mit Info-Plattform ab 1. Oktober 2016, Interboot und eine Anreise der HSG Konstanz

Hier am Bodensee in Friedrichshafen gibt es selbstverständlich Sporthändler. Einer davon ist ein Intersport Händler mit Sitz im Bodensee Center, einen Katzensprung von der Spielstätte des Volleyballbundesligisten VfB Friedrichshafen gelegen. Intersport dreht momentan auch am Regler in Sachen Online. SAZsport berichtet:

,,Bye bye „World of Intersport“, hallo „Intersport Akademie Online“: Am 1. Oktober wird die Verbundgruppe aus Heilbronn eine neue Info-Plattform live schalten. Adressaten sind die MitarbeiterInnen aus Deutschland und Österreich. Im überarbeiteten Design wird dort alles Wissenwerte rund um die wichtigsten Produkte, Sportmarken und den Intersport-Verbund bereitgestellt. Ergänzt wurde die Plattform durch E-Learnings und ein umfangreiches Lexikon mit den wichtigsten Begriffserklärungen aus dem Sporthandel. Mitgliederbetreuer Thomas Römer dazu: „Gut geschultes Verkaufspersonal ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren im stationären Einzelhandel. Mit der neuen Plattform geben wir unseren Händlern kompetentes Rüstzeug für erfolgreiche Personalführung und -entwicklung an die Hand.““