Steffen Wohlfahrt, EV Lindau, Ravensburg Towerstars, SCR Altach und eine Stellenausschreibung beim VfB Friedrichshafen

Hier am Bodensee ist des öfteren Nebel. Das ist kein Problem, es gibt auch im Winter oft genug wunderbare Momente, die die Tage mit Nebel vergessen machen.

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Foto: © Michael Wiemer

Entspannte Touristen genießen dann den Blick auf den See und entschleunigen.

Der Fußballer Steffen Wohlahrt spielt in der Bodenseeregion beim fünftklassigen FV Ravensburg in der Oberliga Baden-Württemberg. Er ist in Friedrichshafen am 14. September 1983 zur Welt gekommen und kann auf eine durchaus bunte Transferhistorie verweisen. Über die Stationen SC Freiburg II und Freiburg I kam Wohlfahrth 2006 zum FC Ingolstadt. Weitere Stationen waren Bayern München II, Wehen Wiesbaden und Ross County in Schottland. Von dort wechselte er am 3. August 2013 zum FV Ravensburg. Mit der Studentennationalmannschaft war der Stürmer kürzlich zu zwei Spielen in Indien. Nach der Reise gab er der Schwäbischen Zeitung in der heutigen Samstagausgabe zu Protokoll:

,,Man kennt den Nebel im Winter am Bodensee. Aber den Smog und der Gestank in Neu-Dehli und Kalkutta sind unbeschreiblich.”

Selbstredend habe ich in meinem Bildarchiv auch Nebelaufnahmen vom Bodensee. Aber ich will  heute nicht die Stimmung trüben.

Apropos Stimmung. Der EV Lindau ist nach dem gestrigen 6:3 Sieg im Auswärtsspiel in Moosburg in der Zwischenrunde der Bayernliga auch bester Laune für das morgige Eishockeyheimspiel in Lindau gegen den selben Gegner.

Auch die Ravensburg Towerstars sorgen für gute Stimmung. Ihr gestriges Heimspiel in der DEL2 gegen die Lausitzer Füchse endete mit 2:1. Allerdings attestiert Frank Enderle ein Happy End nach zähem Spiel inklusive dem Siegtor 108 Sekunden vor Schluss.

Schwenk zum österreichischen Fußball. Dort kam die Bundesliga aus der Winterpause zurück. Die in der Bodenseeregion spielende Mannschaft vom SCR Altach verspielten in letzter Minute den Heimsieg gegen den SK Sturm Graz und trübte damit die Stimmung. Altach legte los wie die Feuerwehr und führte bereits nach 11 Minuten mit 2:0. Doch die Mannschaft um Philipp Netzer musste in der 32. Minute den Anschlusstreffer hinnehmen und den späten Ausgleich in der Nachspielzeit. Hier gibt es alle Details.

Eine Stellenausschreibung gibt es beim deutschen Volleyballmeister VfB Friedrichshafen. Es wird ein Leiter Marketing/Vertrieb gesucht. Quelle: Website VfB Friedrichshafen. Dies hatte sich angedeutet. Am 10. Dezember 2015 trennte sich der VfB Friedrichshafen von seinem langjährigen Manager Stefan Mau. 4 Tage später gab es am Montag, den 14. Dezember 2015 eine kurzfristig einberufene Pressekonferenz. Siehe auch: Wunibald Wösle: ,,Der Schwerpunkt, neben dem sportlichen Erfolg muss auf das Marketing gelegt werden und hier liegt nicht die Hauptkompetenz von Stefan Mau.”

Volleyball wird an diesem Wochenende auch noch gespielt. Die Max-Schmeling-Halle ist das Ziel. Dort trifft der VfB Friedrichshafen auf den Meister der Jahre 2012, 2013 und 2014. Berlin Recycling Volleys hatte im Hinspiel in der ZF Arena klar gewonnen. Im Sprachgebrauch scheint sich das “Duell der Giganten” einzubürgern. Auch der VfB Friedrichshafen hantierte damit in seiner Vorschau auf der eigenen Website. Ebenso die Berliner. Die Hauptstädter und Pokalfinalist 2016 verhehlen denn auch nicht ihre Vorfreude und kündigen das Spitzenspiel auf ihrer Homepage so an:

,,Exakt drei Wochen vor dem großen DVV-Pokalfinale in Mannheim erwartet die BR Volleys und ihre Fans ein weiteres, ganz besonderes Volleyballspektakel: Am Sonntag (07. Feb um 15.00 Uhr) kommt es in der Max-Schmeling-Halle zu einem neuen „Duell der Giganten“ mit dem VfB Friedrichshafen. Bisher gingen die Berliner in dieser Partie zuhause 24 Mal als Sieger vom Parkett, 25 Mal hatte der amtierende Deutsche Meister das bessere Ende für sich. Am Wochenende treffen die beiden deutschen Topclubs also zum 50. Mal in der Hauptstadt aufeinander und wollen den Fans ein angemessenes Jubiläumsduell präsentieren.”

Eigentlich ist ja auch der VfB Friedrichshafen ein Dauerabonnent auf Pokalendspiele. Doch gegen United Volleys RheinMain kam das Aus für die Männer von Stelian Moculescu. Vielleicht die schmerzhafteste Niederlage der bisherigen 7 Verlustpartien in dieser Saison. Vier Spiele wurden in der Champions-League in Moskau, Ankara, Paris und zu Hause gegen Ankara abgegeben sowie in der Liga gegen Berlin Recycling Volleys und bei TV Ingersoll Bühl.

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Handball: Während Deutschlands Handballer noch ein wenig in Nürnberg ihren Spaß haben durften, gab es am Bodensee beim Spitzenspiel Alpla HC Hard vs. Bregenz Handball bereits wieder den Ernst des Lebens. Der Norweger Espen Lie Hansen musste nach den Niederlagen bei der WM gegen Deutschland und Kroatien und gestern mit seinem Verein Bregenz Handball in Hard bereits die 3. Niederlage in Folge hinnehmen. Meister Alpla HC Hard gewann das 77. Derby gegen die Festspielstädter mit 27:25. +++ Segeln: Auf bodensee-regatten sind die Termine für 2016 vermerkt. +++ Fußball: Am Sonntag das Duell FC St. Gallen vs. FC Thun. Der Ex-HSV Trainer Joe Zinnbauer führt sein Team gegen Thun, die von Ex-St.Gallen Coach Jeff Saibene trainiert werden. Zinnbauer in der Pressekonferenz: ,, Ich überrasche ihn nicht, ich hoffe, die Mannschaft überrascht ihn. Er kennt uns besser als ich Thun kenne. Jeff wird sicherlich alles versuchen, um hier etwas mitzunehmen, ich habe aber einen Analysten und einen Co-Trainer und noch einen zweiten Co-Trainer, der unter ihm sogar noch gespielt hat, also kennen wir auch ihn, wie er tickt. Dementsprechend kommt es, so glaube ich, nicht darauf an, wie die beiden Trainer aufeinander stossen, sondern wie die Mannschaften es annehmen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft den Schritt mehr tut und den Willen mehr hat, das Spiel am Sonntag zu gewinnen.”

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Handballspitzenspiel am Bodensee: Alpla HC Hard vs. Bregenz Handball

Die Öffentlich-Rechtlichen in der Personalunion ARD und ZDF überschlugen sich förmlich über den Europameistertitel der Mannschaft von Dagur Sigurdsson, der einst am Bodensee bei Bregenz Handball anheuerte. Diesen deutschen Trubel und Medienhype um die neu entdeckte Trendsportart Handball hat Kai Pahl ganz gut diese Woche auf seinem Sportblog allesaussersport auf den Punkt gebracht und wirft dabei auch einen Blick auf die TV-Rechte der Handball-WM.

,,Handball – Handball ist jetzt in Deutschland der große heiße Scheiß. Etliche Sportfunktionäre machen einen auf Barbara Rittner und leiten aus dem EM-Titel Sendeverpflichtungen ab und schieben teilweise ARD/ZDF die Schuld für die Probleme mit den TV-Rechten der Handball-WM zu, die der Rechteinhaber BeIN Sports nicht an Sender geben will, die europaweit unverschlüsselt zu empfangen sind – wo waren eigentlich die Handball-Funktionäre, als der Vertrag mit BeIN Sports unterschrieben worden ist? Wo höre ich die Kritik am Weltverband und die Forderungen an die IHF, sich auf solche Deals nicht mehr einzulassen?”

Meine erste Handball-WM war die 1974 in Berlin, mit dem 14:12 Erfolg von Rumänien gegen die DDR. Seinerzeit glänzte der rumänische Torwart Cornel Penu. Er zog Weltklassespieler Wolfgang Lakenmacher den Nerv. Die Szenen hatten sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt. Was für ein Duell. Es war mein erstes prägendes Handballereignis. Es war Wahnsinn. Als fast 11-Jähriger erlebte ich vor 42 Jahren ein unvergessliches Finale. Im spektakulären Endspiel von Berlin sprang Weltklassehandballer Wolfgang Lakenmacher mit dem Handball in der Hand in den Kreis. Rumäniens charismatischer Startorwart der Extraklasse lächelte. Cornel Penu lächelte eigentlich immer während der kompletten Spielzeit. Penus Markenzeichen waren sein entnervendes Lächeln und der markante Oberlippenbart. Extrem teuflisch gut halten konnte er auch, mit einer aufreizenden Gesichtsmimik. Der Wahnsinn ! Unglaublich.  Diese Paraden. Diese magische Ausstrahlung. Der Ball verließ übrigens damals nicht die Hand von Wolfgang Lakenmacher. Das nervenstarke damalige Weltklasseteam Rumänien gewann das Finale 1974 in Berlin mit besagtem 14:12 gegen die DDR. Der im Finale gebändigte Lakenmacher spielte beim SC Magdeburg. Die großen Zeiten sollten für ihn und seine Vereinsmannschaft noch kommen.

Schwenk in die heutige Zeit. Am Abend steht hier am Bodensee das ewig junge Duell der Erzrivalen Alpla Hard vs. Bregenz Handball auf dem Programm. Das 77. Duell.

Mit diesem Derby-Kracher und neu verteilten Rollen geht es am heutigen Freitag ab 17.30 Uhr ( Live auf LAOLA1.tv und A1 TV Plus) ins Obere Play-off der Handball Liga Austria (HLA). Österreichs amtierender Meister ALPLA HC Hard hat den Vizemeister aus der Festspielstadt Bregenz in der Sporthalle am See zu Gast. Hard Coach Markus Burger, dessen Vertrag zum Saisonende nicht verlängert wird, verweist auf der Vereinswebsite auf die Bedeutung des Schlüsselspiels:

 „Wir haben in dieser Woche die letzten 15 Spielminuten beim Cup-Aus bei Westwien genau analysiert. Gegen Bregenz, mit dem überragenden Legionär Espen Lie Hansen, brauchen wir eine ganz starke Abwehrleistung. Es wird ein Kampf um jeden Ball. Wenn wir nach vorne kommen wollen ist ab sofort jedes Spiel ein Endspiel.“

Alpla HC Hard hatte bei Westwien im Pokal noch einen 5 Tore Vorsprung nach 46 Minuten verspielt.

Von den bisherigen 76 Derbyspielen siegte Bregenz 43 Mal, Hard hatte 25 Mal das bessere Ende für sich und 8 Handballpartien endeten Unentschieden.

Jener angesprochen Legionär Espen Lie Hansen wurde mit Norwegen 4. bei der EM in Polen. Im Halbfinale unterlag er mit seinem Team Deutschland mit 33:34 nach Verlängerung und verpasste nur knapp den Einzug ins Finale. Im Spiel um Platz 3 mussten sich die Norweger dann Kroatien beugen.

Beim Blick auf das Sportwochenende am Bodensee ist das Handballduell Hard vs. Bregenz mein persönliches Highlight:

05.02.2016 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball 17.30 Uhr

05.02.2016 Eishockey: Dornbirner Eishockey Club – UPC Vienna Capitals 19.15 Uhr

05.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse 20.00 Uhr

06.02.2016 Fußball: SCR Altach – SK Sturm Graz 16.00 Uhr

07.02.2016 Fußball: FC St. Gallen – FC Thun 13.45 Uhr 

07.02.2016 Handball: TSV St. Otmar St. Gallen – Pfadi Winterthur 17.00 Uhr

07.02.2016 Eishockey: EV Lindau Islanders – EV Moosburg 19.30 Uhr

07.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim 18.30 Uhr

Schaun mer mal.

Sport Mixed Zone Bodensee  

Handball: Lars Walther, Nachfolger vom zwischen den Weihnachtsfeiertagen entlassenen Markus Baur (Weltmeister 2007), zieht mit den Kadetten Schaffhausen nach dem ungefährdeten 28:22 gegen Kriens-Luzern in der Schweiz ins Pokalhalbfinale. Dort stehen auch Wacker Thun, Pfadi Winterthur und St. Otmar St. Gallen. +++ Volleyball: der VfB Friedrichshafen tritt dieses Wochenende die Reise vom Bodensee nach Berlin an. Ziel ist die Max-Schmeling-Halle und Kontrahent Berlin Recycling Volleys. Der Häfler Kultcoach Stelian Moculescu ist sich sicher: ,,Die Tagesform entscheidet. Alles andere ist egal. Punkte, Niederlagen, Siege – es zählt allein die Leistung an diesem Tag.” +++ Fußball: Der FC St. Gallen steigt nach der Winterpause wieder in den Spielbetrieb ein. Der ehemalige HSV Coach Joe Zinnbauer, seit Herbst bei den Ostschweizern, auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Thun: ,,Wir hätten in der Vorbereitung alles gewinnen können und dann in der Liga alles verlieren. So wie ich gehört habe, war es in den letzten beiden Jahren so: Man hat alles gewonnen in der Vorbereitung oder zumindest ziemlich viel und ist dann in die Rückrunde holprig gestartet. Jetzt haben wir eine holprige Vorbereitung absolviert, vielleicht werden wir jetzt etwas konstanter.” +++ Eishockey: Nach den Niederlagen gegen Landsberg geht der EV Lindau auf Formsuche beim Auswärtsspiel in Moosburg in der Zwischenrunde der Bayernliga. Die Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale haben die Inselstädter bereits in der Tasche. Die zwei Niederlagen gegen Landsberg waren nach einer Siegesserie so nicht zu erwarten gewesen. Am Sonntag dann das Heimspiel gegen den EV Moosburg. +++ Ravensburg Towerstars: Wir bleiben beim Eishockey. Frank Enderle mit seiner Vorschau auf die zwei Heimspiele in der DEL 2gegen die Lausitzer Füchse und die Roten Teufel von Bad Nauheim mit dem Ex-Towerstars Coach Petri Kujala.

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ISPO 2016 Nachlese: Amerikanischer Outdoorhersteller Columbia

Ich hatte versprochen die ISPO 2016 noch ein wenig nachklingen zu lassen. Die internationale Sportartikelmesse hatte den einen oder anderen Hingucker. Zahlreiche Outdoorhersteller waren präsent, teilweise mit Ausstellungsständen die an die Landung von Raumschiff Enterprise erinnerten.

Eine der interessantesten Firmen war Columbia. Was für eine Geschichte, die es bei Wikipedia zur Einsicht gibt:

,,Begonnen hat die Firmengeschichte mit einer dramatischen Flucht. Der jüdische Textilfabrikant Paul Lamfrom erkannte frühzeitig die Pläne der Nazis und floh 1937 aus Deutschland. Er gab seine Firma in Augsburg, damals Deutschlands größte Hemdenfabrik, auf und floh mit seiner Familie nach Portland, Oregon.”

Dann begann die Erfolgsgeschichte.

,,Dort angekommen gründeten Paul und Marie Lamfrom die Columbia Sportswear 1938 als Columbia Hat Company. Das kleine Familienunternehmen produzierte zunächst nur Hüte. Der nahe gelegene Columbia River stand Pate für den Firmennamen. Probleme mit Lieferanten waren schließlich dafür verantwortlich, dass das Unternehmen auf die Produktion von Modewaren bis zu Anglerwesten, Hemden – und alles, was es in den 40ern so an »Outdoorbekleidung« gab, umstellte.”

Soweit ein kleiner Blick in die Anfangsjahre von Columbia. Auf der diesjährigen stark frequentierten ISPO in der bayerischen Landeshauptstadt München stand beim amerikanischen Outdorhersteller Columbia Sportswear alles in Sachen Partnerschaft mit Manchester United im Blickpunkt.

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Foto: © Michael Wiemer

Columbia Sportswear stellte auf der Branchenmesse seine doppelt-gebrandete Outdoor-Kollektion im Rahmen der weltweiten Partnerschaft mit dem renommierten Premier League Kultclub Manchester United vor. Die Engländer entschieden sich erst kurz vor der Messe für Columbia als ersten offiziellen Outdoor-Ausrüster.

Nachdenkenswert #361

,,Natürlich wäre es für alle, die jetzt unterwegs sind, wahrscheinlich das Allergrößte, als Erster im Winter dort oben zu stehen. Man würde sich in die Tasche lügen, wenn man das leugnet. Ich war schon auf dem Gipfel des Nanga Parbat, ich kenne den Berg sehr gut, ich muss nicht unbedingt ein zweites Mal oben stehen. Wenn ich es noch einmal probieren würde, dann stünde das Ziel ganz klar im Vordergrund, es als Erster schaffen zu können. Wenn es in diesem Winter jemand packen sollte, würde ich wahrscheinlich nicht mehr hingehen.”

Ralf Dujmovits, erster und bisher einziger deutscher Bergsteiger, der alle 14 Achttausender bestieg, mit Blogger Stefan Nestler von Abenteuer Sport im Gespräch auf der internationalen Sportartikelmesse  ISPO 2016 in München, über eine Winterbesteigung vom Nanga Parbat im Winter.

Sportkalender am Bodensee im Februar 2016

Sportkalender am Bodensee im Februar 2016

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Foto: © Michael Wiemer

03.02.2016 Handball: Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern 19.30 Uhr

05.02.2016 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball 17.30 Uhr

05.02.2016 Eishockey: Dornbirner Eishockey Club – UPC Vienna Capitals 19.15 Uhr

05.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse 20.00 Uhr

06.02.2016 Fußball: SCR Altach – SK Sturm Graz 16.00 Uhr

07.02.2016 Fußball: FC St. Gallen – FC Thun 13.45 Uhr 

07.02.2016 Handball: TSV St. Otmar St. Gallen – Pfadi Winterthur 17.00 Uhr

07.02.2016 Eishockey: EV Lindau Islanders – EV Moosburg 19.30 Uhr

07.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim 18.30 Uhr

12. – 14.02.2016 Messe: Pferd Bodensee – Internationale Fachausstellung Pferdesport, Haltung und Zucht in Friedrichshafen

13.02.2016 Fußball: FV Ravensburg – Karlsruher SC 15.00 Uhr

13.02.2016 Basketball: TV Konstanz – BG Tamm/Bietigheim 17.45 Uhr

13.02.2016 Fußball: SCR Altach – SV Mattersburg 18.30 Uhr

13.02.2016 Handball: Kadetten Schaffhausen – TSV St. Otmar St. Gallen 19.30 Uhr

13.02.2016 Volleyball: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland 19.30 Uhr

13.02.2016 Basketball: Baskets Konstanz – BG Remseck 2 20.00 Uhr

14.02.2016 Fußball: FV Ravensburg – 1. Göppinger SV 14.00 Uhr

14.02.2016 Fußball: FC Schaffhausen – Neuchatel Yamax FCS 15.00 Uhr

14.02.2016 Eishockey: EV Lindau Islanders – TSV Peißenberg 17.15 Uhr

14.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Wölfe Freiburg 18.30 Uhr

16.02.2016 Eishockey: Dornbirner Eishockey Club – HCB Südtirol 19.15 Uhr

19.02.2016 Handball: Bregenz Handball – HC Fivers WAT Margareten 17.30 Uhr

19.02.2016 Eishockey: Dornbirner Eishockey Club – Red Bull Salzburg 19.30 Uhr

20.02.2016 Handball: SV Allensbach – TSG Ketsch n.n.

21.02.2016 Handball: TSV St. Otmar St. Gallen – BSV Bern Muri 17.00 Uhr

21.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken 18.30 Uhr

24.02.2016 Volleyball: VfB Friedrichshafen – TV Ingersoll Bühl 20.00 Uhr

26.02.2016 Eishockey: Ravensburg Towerstars – SC Riessersee 20.00 Uhr

27.02.2016 Basketball: TV Konstanz – Ratiopharm Ulm 17.45 Uhr

27.02.2016 Fußball: SCR Altach – FC Admira Wacker Mödling 18.30 Uhr

27.02.2016 Handball: Kadetten Schaffhausen – Wacker Thun 19.30 Uhr

27.02.2016 Handball: HSG Konstanz – HBW Balingen-Weilstetten II 20.00 Uhr

27.02.2016 Basketball: Baskets Konstanz – TSG Reutlingen 20.00 Uhr

27.02.2016 Handball: Alpla HC Hard – HC Fivers WAT Margareten 20.20 Uhr

28.02.2016 Fußball: FC St. Gallen – FC Lugano 16.00 Uhr

28.02.2016 Handball: TSV St. Otmar St. Gallen – HC Kriens-Luzern 17.00 Uhr

29.02.2016 Fußball: FC Schaffhausen – FC Lausanne-Sport 19.45 Uhr

Die Auswahl der Termine ist subjektiv und unvollständig.

Dagur Sigurdsson heuerte einst am Bodensee bei Bregenz Handball an

Dagur Sigurdsson hatte in seiner Jugend zwei Lieben: Fußball und Handball. Der Isländer bestritt 7 Länderspiele für die U-17 Fußballnationalmannschaft von Island. Doch die Liebe zum Handball war letztendlich größer. Am Wochenende coachte er die deutschen Handballer zum Europameistertitel. Dagur Sigurdsson machte 1996 erstmalig intensiv Bekanntschaft mit Deutschlands Handball bei seinem Engagement beim damaligen Zweitligisten LTV Wuppertal. Ein Jahr später stieg er mit dem Team auf. 2000 verließ Sigurdsson Deutschland und unterschrieb einen Vertrag als Spielertrainer bei Wakunaga Hiroshima. Nach der Niederlage im japanischen Meisterfinale gegen Honda Suzuka wechselte er 2003 an den Bodensee und heuerte bei Bregenz Handball an. Dort agierte er überaus erfolgreich und holte vier Meistertitel in den Jahren 2004, 2005, 2006 und 2007 mit den Festspielstädtern.  In seiner Zeit in Bregenz von 2003 bis 2007 fiel auch der größte internationale Erfolg von Bregenz Handball, der Einzug in das EHF-Pokalviertelfinale 2004/2005.

In dieser Woche beginnt für Bregenz Handball wieder der Ernst des Lebens. Am 5. Februar steht am Bodensee das Duell beim Erzrivalen Alpla HC Hard an. Die Bregenzer hatten in den letzten Tagen noch 3 Testspiele ihrer Wintervorbereitung absolviert. Am vergangenen Freitag reiste der aktuelle österreichische Vizemeister zum deutschen Zweitligisten HC Erlangen um weiter am Feinschliff zu arbeiten. Zur Einstimmung wurde vorab gemeinsam der EM-Halbfinalspiel Hitchcock-Thriller Deutschland vs. Norwegen angeschaut. Bei den Skandinaviern zeigte Bregenz Rückraumspieler Espen Lie Hansen erneut eine bärenstarke Leistung. Nach der Fernsehzeit ging es aufs Parkett. Erlangen gewann das Testspiel mit 32:23.

Danach ging es zum Miniturnier nach Öhringen zum 2. Hohenlohe Cup. Der deutsche Erstligist TVB 1898 Stuttgart (Bittenfeld) gewann gegen Bregenz mit 5 Toren Differenz. Das kleine Finale bestritten die Bregenzer dann gegen TV 1893 Neuhausen aus der 2. Bundesliga. Nach einem Remis nach regulärer Spielzeit ging es in die Verlängerung. Die Kraftreserven waren jedoch nach den intensiven Vorbereitungstagen aufgebraucht und so blieb nur der Glückwunsch an Neuhausen für deren Sieg und 3. Platz beim 2. Hohenlohe Cup.

Alpla HC Hard wechselt den Trainer und verliert im ÖHB-Cup bei Westwien

Auch beim amtierenden österreischischen Handballmeister Alpla HC Hard gingen die Augen nach Polen. Ihr ehemaliger Spieler Kresimir Kozina holte mit Kroatien im kleinen Finale die Bronzemedaille. Kozina wechselte vor dreieinhalb Monaten vom Bodensee in die deutsche Handballbundesliga zu SG Flensburg-Handewitt. Einen Wechsel gibt es auch auf dem Trainerstuhl beim fünffachen Meister Alpla HC Hard. Der Verein verlängert den zum Saisonende auslaufenden Vertrag von Meistercoach Markus Burger nicht. Burger war einst in Bregenz Co-Trainer von Dagur Sigurdsson. 2008 wechselte er zum TSV St. Otmar St. Gallen. 2010 trat er seine Amtszeit bei Alpla HC Hard an und führte sie zu vier Meistertiteln. Am Freitag coacht er Hard im besagten Derby gegen Bregenz Handball. Es ist die 77. Auflage des ewig jungen Duells der beiden Handballteams vom Bodensee in Vorarlberg. Vorab gab es für Hard noch eine böse Überraschung. Im ÖHB-Cup-Achtelfinale unterlag man bei Westwien mit 32:33 nach einem 5-Tore Vorsprung in der 46 Minute. Die Vorarlberger Nachrichten titeln dann auch wenig sentimental: Meister HC Hard blamiert sich im ÖHB Cup.

SV Germania Weingarten unterliegt gegen ASV Nendingen im Kampf um den Titel

Okay, das Timing war für die Bundesligaringer im Finalrückkampf in Sachen medialer Aufmerksamkeit nicht optimal. Das Wochenende war mit Kerber Tennis und dem Gold der deutschen Handballnationalmannschaft intensiv bestückt. Die Süddeutsche Zeitung machte am Montag mit dieser Titelseite auf:

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Fotos: © Michael Wiemer

Da blieb für Ringen kein Platz.

Spannend ging es beim Kampf um den Meistertitel der Ringer in Weingarten zu. Der ASV Nendingen holte sich den 3 Meistertitel in Folge. Sie mussten beim Rückkampf beim SV Germania Weingarten auf ihren an Windpocken erkrankten Weltmeister Frank Stäbler verzichten. Den Hinkampf hatte Nendingen mit 11:7 entschieden. Den Rückkampf gewann Gastgeber Germania Weingarten mit 12:8. Am Ende entschied die Anzahl der mehr errungenen Einzelsiege den Meisterschaftskampf. Da lag Nendingen mit 11:9 vorn. Hier geht es zum detaillierten Bericht inklusive aller Einzelergebnisse.

Sport am Bodensee Mixed Zone

Volleyball: Der Meister VfB Friedrichshafen gewinnt beim 300.000 Euro Low Budget Team VSG Coburg/Grub. Der grippegeschwächte Branchenprimus holte nach seiner Gala gegen Moskau einen 3:2 Arbeitssieg und verteidigt seinen 2. Tabellenplatz. +++ Eishockey: Trotz der 1:6 Heimniederlage gegen den HC Landshut ist der amtierende Meister EV Lindau in der Bayernliga vorzeitig für das Play-Off Viertelfinale qualifiziert. Die Inselstädter waren in den letzten Wochen von Sieg zu Sieg geeilt. Das Heimdebakel wurde vom Publikum nicht mit Pfiffen quittiert. Dies wusste auch die Mannschaft zu schätzen. Coach Sebastian Buchwieser merkte nach dem Spiel an:  „Das hat die Mannschaft dankbar und positiv aufgenommen.” +++ Ravensburg Towerstars: Die Playoffs haben auch die Eishockey-Cracks von Coach Daniel Naud als Ziel. Die Verantwortlichen legten sich auch kurz vor Ende der Transferfrist am Sonntag in Sachen Neuverpflichtung fest: Eishockey wird mit dem bewährten Team weitergespielt. Wie hart in Sachen Transfer hinter den Kulissen gerungen wird, lassen diese Worte der Mitteilung der Towerstars erahnen: ,,Teilweise kamen konkrete Wechsel allerdings nicht zustande, weil der interessierte Spieler von seinem bisherigen Club keine Freigabe erhielt. Auch scheiterte es – insbesondere bei Kandidaten aus Nordamerika – mitunter an den Gehaltsforderungen.” Am gestrigen Dienstagsspiel gab es einen wichtigen Auswärtssieg bei den Starbulls Rosenheim. +++ Handball: Der Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen setzte zu Weihnachten 2015 Weltmeister Markus Baur den Trainerstuhl vor die Tür. Es waren die Breaking News zwischen den Weihnachtsfeiertagen in der Bodenseeregion. Es wurde der Däne Lars Walther inthronisiert. Heute das Pokalviertelfinale im Schweizer Cup in der heimischen BBC Arena gegen Kriens-Luzern. Kadetten Manager Gabor Vass merkt vor dem Pokalspiel an: ,, Wir haben hart an der Physis gearbeitet und waren daher in den Testspielen auch eher müde. Ich persönlich war an drei von vier Partien dabei und war zwei Mal mit der Leistung zufrieden. In der Partie, in der ich nicht zufrieden war, weiss ich aber, dass die Mannschaft durch lange Reisen zuvor nicht ganz fit war. Der Trainer macht seine Sache gut, die Feinabstimmung wird natürlich noch weiter verbessert – das ist ein laufender Prozess.”

Noch ein paar Impressionen der ISPO 2016

Die ISPO 2016, jene internationale Sportartikelmesse mit hoher Ausstellerfrequenz und gutem Besucherstrom sowie hoher Promidichte (Pep Guardiola, Philipp Lahm, Claudia Pechstein, die Ex-Manchester United Spieler Dwight Yorke, Ronny Johnson und Jesper Blomqvist sowie zahlreiche andere Protagonisten) ist jetzt auch bereits wieder ein paar Tage Geschichte.

Noch ein paar Impressionen seien an dieser Stelle erlaubt.

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Fotos: © Michael Wiemer