Nachdenkenswert #478

,,In Tim Ferrissens Buch „Der 4-Stunden-Körper“ las ich bereits 2010 das erste Mal von Athletic Greens. Er empfiehlt es als seine tägliche „Alles-In-Einem-Versicherung“.

Ich mag Tims Bücher, sie machen Lust auf Neues. So kaufte ich die Adresse MarathonFitness.de nach der Lektüre seiner „4-Stunden Woche„. Nur über Athletic Greens liefert er zu wenig Belastbares.

Okay, lass‘ uns diese Lücke jetzt schließen.“

Kultblogger Mark Maslow unterzieht auf seinem Blog marathonfitness drei Superfoods einer eingehenden Prüfung und geht der Frage nach: Was taugen Athletic Greens und Co?

Reminiszenz an das Playoff-Finale VfB Friedrichshafen vs. Berlin Recycling Volleys

Heute entscheidet sich der Modus für das Playoff-Finale im Deutschen Volleyball. Hier am Bodensee können die Spieler von Coach Vital Heynen entspant nach Berlin schauen. Im Match Berlin Recycling Volleys gegen United Volleys RheinMain wird der Gegner für die Häfler ermittelt. Gelegenheit schwungvoll ins Archiv zu steigen, kurz in das Regal mit dem Volleyball-Content geschaut, den Arm in die gut gefüllte 3. Regalreihe geführt und das Objekt der Begierde ans Tageslicht befördert. Genug geplaudert. Legen wir los.

Reblog: [vom 1. Mai 2016] 12. Saisonniederlage beschert dem VfB Friedrichshafen eine titellose Saison und Berlin das Triple

Die wettbewerbsübergreifende 12. Saisonniederlage der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen war keine Überraschung. Der Drops war bereits am Donnerstag gelutscht. Berlin Recycling Volleys gewann da in der ZF Arena und brach vom Bodensee Richtung Hauptstadt mit einer 2:0 Führung in der Best-of-Five Playoff-Finalserie im Gepäck auf. Die Berliner zeigten eine Körpersprache, die angehenden Champions zu eigen ist. Den finalen Coup setzten sie heute in der Max-Schmeling-Halle. Damit haben die Berliner nach dem Gewinn des DVV-Pokals im Februar und dem internationalen CEV-Cup im April das Triple geholt. Der Trainer der Berlin Recycling Volleys (was für ein marketingtechnisches Vehikel von Name) setzte damit in seiner ersten Saison in der Hauptstadt bemerkenswerte sportliche Akzente. Roberto Serniotti hatte am Tag des Erfolgs seinen 54. Geburtstag und merkte überglücklich an:

„Ich war mir vor dem Match alles andere als sicher, denn Friedrichshafen ist einfach ein starker Gegner. Dieser Tag ist fantastisch – ein schöneres Geburtstagsgeschenkt könnte es gar nicht geben.“

Hier ein Porträt vom Tagesspiegel unter dem Titel Roberto Serniotti, der Video-Nerd.

8.120 Zuschauer in der Max-Schmeling-Hale sind eine würdige Kulisse gewesen und lässt die Berliner Marketingverantwortlichen zu Recht stolz sein.

Für den VfB Friedrichshafen gilt es nach der Rückreise an den Bodensee die turbulente titellose Saison aufzuarbeiten. Es steht ja auch noch die Übergabe des Staffelstabs von Trainerlegende Stelian Moculescu an Vital Heynen an. Am 2. April schrieb ich in einer Art Zwischenzeugnis für den als Doublesieger in die Saison gegangenen VfB Friedrichshafen:

,,Die zwei Arbeitssiege über das Low Budget Team TSV Herrsching und der damit verbundene Einzug in das Playoff-Halbfinale kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Saison beim Deutschen Volleyballmeister VfB Friedrichshafen nicht rund lief. Vorzeitiges Aus in der Championsleague verbunden mit den Niederlagen in Moskau, Paris, Ankara und die Heimpleite gegen die Türken, das nationale Pokal-Aus gegen United Volleys RheinMain und das begraben der Hoffnungen auf die Pokalverteidigung sowie die Heimniederlage in der Liga im Prestigeduell gegen den Erzrivalen Berlin Recycling Volleys und zwei Auswärtspleiten gegen TV Bühl und SVG Lüneburg.

Dazu kam die Entlassung vom langjährigen Manager Stefan Mau am 10. Dezember und die Ankündigung des Rücktritts zu Saisonende von Erfolgstrainer Stelian Moculescu. Dazu eine nicht ganz gelungene Marketingaktion mit den andersfarbigen Trikots zum Saisonanfang und die Problematik mit den Zuschauerzahlen. Inklusive der Geräusche hinter den Kulissen in Sachen Sponsoren. Kein leichtes erstes Jahr für den neuen Geschäftsführer Sebastian Schmidt, der zum Saisonanfang das Erbe von Jürgen Hauke übernahm. Dazu kam auch der Wunsch der Vertragsauflösung von Co-Trainer Marco Fenoglio mitten in der Saison, den es nach Italien zog.“

Es liegt viel Arbeit für den neuen Trainer vom VfB Friedrichshafen an. Am 1. April hatten wir hier ja die Decheffrierung des Interviews mit Vital Heynen in der Schwäbischen Zeitung. Ich merkte an:

,,Nach der Ankündigung vom Moculescu Rücktritt kursierten hier am Bodensee sofort einige Namen. Vital Heynen war von der ersten Stunde mit dabei. Stefan Hübner, aktueller Coach von SVG Lüneburg und der ehemalige Trainer von Generali Haching, Mihai Paduretu, wurden ebenfalls im März als Nachfolger in der gut frequentierten Gerüchteküche gehandelt. Wenn ich mit meiner Medienerfahrung das Interview decheffriere, stehen die Chancen nicht schlecht für den VfB Friedrichshafen einen erfahrenen Trainer als Nachfolger für Stelian Moculescu zu verpflichten. Vital Heynen führte 2014 die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft zur Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Polen. In der Vergangenheit äußerte der 46-Jährige Belgier zwei Wunschorte, die ihn auf Vereinsebene in der Bundesliga gefallen könnten: Berlin und Friedrichshafen.“

Eine Woche später am 8. April 2016 gab es die offizielle Bekanntgabe der Verpflichtung von Vital Heynen beim VfB Friedrichshafen für die neue Saison.

Sport Mixed Zone Bodensee

Eishockey: Ravensburg Towerstars basteln weiter am Kader. Frank Enderle berichtet über die Verpflichtung von Vincenz Mayer vom DEL-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg. +++ Fußball: König Fußball ist ja in der Bodenseeregion nicht das ganz große Ding. Der vom ehemaligen HSV-Trainer Joe Zinnbauer trainierte FC St. Gallen arbeitet weiter an der Verarbeitung des 0:7 Heimdebakels gegen den FC Basel. Hat mit der 1:3 Heimniederlage gegen den FC Vaduz nicht sonderlich gut geklappt. +++ Fußball: Der FV Ravensburg zog Mitte der Woche gegen den TSV Essingen ins WFV-Pokalfinale. Da lohnt ein Blick ins Blogarchiv: Sport am Bodensee: FV Ravensburg und die vereinshistorische Chance. So für heute sind wir durch.

VfB Friedrichshafen und das warten auf den Finalmodus

Das Volleyballteam von Starcoach Vital Heynen hat sich souverän für das Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Jetzt heißt es abwarten und Kaffee trinken. Der Finalgegner kommt entweder mit dem Erzrivalen Berlin Recycling Volleys oder dem ambitionierten Underdog United Volleys RheinMain daher. Die Entscheidung fällt darüber am morgigen Donnerstag in der Max-Schmeling-Halle. Der Finalmodus ist danach erst fest. Ja, richtig gelesen. Der Finalmodus ist noch in der Schwebe. Kurz aufgedröselt: Zieht United Volleys Rhein Main ins Finale wird die Serie im „Best of Five“ Modus gespielt. Qualifiziert sich der Titelverteidiger aus Berlin wird die Serie im „Best of three“ Modus durchgezogen. Hintergrund ist die Qualifikation der Berlin Recycling Volleys für das Final Four der Champions League in Rom am 29. und 30. April.

So richtig glücklich ist das natürlich nicht. Da hat sich das Häfler Team die Finalteilnahme erspielt und weiß kurz vor dem ersten Heimspiel im Playoff-Finale am 23. April in der heimischen ZF Arena noch nicht, in welchem Modus der nationale Meisterschaftsendkampf ausgetragen wird.

Sport Mixed Zone Bodensee

Fußball: Der Trainer vom FV Ravensburg, Wolfram Eitel, liegt mit seiner Mannschaft in der Oberliga Baden-Württemberg im tabellarischen Niemandsland. Die Saison kann jedoch wie im vergangenen Jahr mit dem WFV-Pokaltriumph gerettet werden. Dafür ist am 26. April im Halbfinale gegen die Stuttgarter Kickers ein Sieg vonnöten. +++ Eishockey: Hobby-Eishockeyspieler, Schnäppchenjäger und Inhaber einer gepflegten Sports Memorabilia Sammlung aufgepasst: Am 21. April veranstalten die Ravensburg Towerstars einen Kabinenflohmarkt mit Eishockeyschlägern, Helmen, Schonern, Schuhen und Shirts aus der abeglaufenen Saison 2016/2017.  Am 1. Mai gibt es in der Ravensburger Eissporthalle das Länderspiel Deutschland vs. Lettland. Bundestrainer Marco Sturm bekam grünes Licht aus Übersee. Es werden mit Tobias Rieder, Dennis Seidenberg und Thomas Greiss mindestens drei NHL-Spieler zu sehen sein. +++ Fußball: Der Höhenflug des SCR Altach ist vorläufig gestoppt. In der österreichischen Bundesliga gab es ein 0:3 bei Rapid Wien und das abgleiten auf Tabellenrang 4. Hier gibt es die Details der klaren Niederlage. +++ Outdoor: Bernd Schmidt und seine Frau Claudia powern weiter auf ihrem Kultblog bodensee-overlander. Die Weltreise hat begonnen. Die Blogger und Abenteurer berichten von ihren Reisestationen. Aktuell ist Albanien dran: „Car document and passport please“ – bekommen wir vom albanischen Grenzer gesagt.“ Wer sich vertiefen möchte in die Reiseberichte, hier geht es zum Blog bodensee-overlander. +++ Handball: Die Jungen Wilden der HSG Konstanz haben ein intensives Wochenende hinter sich. Dem Sieg gegen HC Empor Rostock folgte eine knappe Niederlage beim Tabellenfünften TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Handballenthusiast Andreas Joas sprach mit Matthias Stocker und Paul Kaletsch im Doppel-Interview über eine turbulente Hitchcock-Thriller Schlussphase, umstrittene Entscheidungen, eine bärenstarke Vorstellung der Jungen Wilden und der Vorfreude auf das kommende Heimspiel gegen den Tabellenvierten DJK Rimpar. Momentaner Tabellenplatz der HSG Konstanz in der 2. Handball-Bundesliga ist Platz 11 im 20 Mannschaften starken Feld. +++ Outdoor: Die Branchenmesse OutDoor in Friedrichshafen findet dieses Jahr bekanntlich vom 18. bis 21. Juni 2017 statt. Es hat sich der englische Microadventurer Alastair Humphreys am Bodensee angesagt. Die Messewebseite merkt an: ,,Kleine Abenteuer mit echtem Outdoor-Erlebnis für den Alltag und jedermann. Was will die Branche eigentlich mehr? Solche Microadventures zeigen, wie die Zukunft von Outdoor aussieht, ohne die besondere Authentizität der Branche zu verlieren. Zur Leitmesse OutDoor (18. bis 21. Juni 2017) wird der neue Outdoor-Trend bei zahlreichen Marktteilnehmern stärker in den Fokus gerückt. Mit an Bord am ersten Messetag: Englands bekanntester Microadventurer Alastair Humphreys.“ Auf der OutDoor in Friedrichshafen wird es auch einen Bloggerday am Messevortag geben. Während der Messe in der Zeppelinstadt wird es OutDoor Workshops und OutDoor Talks geben. 2016 nahmen 137 Blogger an den Messeevents teil. Wer sich mental einschwingen will dem sei mein Text Outdoor Blogger Network (OBN) schafft es auf die Titelseite der Seewoche an die Hand gegeben. Wer mehr will, für den gibt es Nachschlag in Form eines längeren Sportinsider Interview mit Sabine Messner und Kai Schmid von OUTSIDEstories.

Nachdenkenswert #477

,,Wir wussten, dass es gegen Düren nicht einfach wird. Sie haben uns allerdings im dritten Satz zurück kommen lassen und das haben wir gut ausgenutzt. Das ist eine bis jetzt sehr überragende Saison mit dem Gewinn des Supercup, des DVV-Pokal und nun dem Einzug ins Finale.“

Vital Heynen, ehrgeiziger und smarter belgischer Erfolgstrainer vom VfB Friedrichshafen nach dem Einzug ins Playoff-Finale um die Deutsche Volleyballmeisterschaft. Im Spiel 2 der ,,best-of-three“ Serie coachte Heynen die Häfler zu einem 3:1 (25:23, 22:25, 25:21, 25:21) über SWD powervolleys Düren. Nachsitzen muss der Erzrivale Berlin Recycling Volleys. Am Ostersonntag patzten die Berliner und verloren bei United Volleys RheinMain in Frankfurt mit 1:3 (21:25, 23:25, 25:23, 23:25). Damit steht es in der Serie 1:1. Das entscheidende dritte Spiel findet am kommenden Donnerstag, den 20. April um 19.30 Uhr, in der Max-Schmeling-Halle in Berlin statt. 

Reminiszenz an den EV Lindau Islanders

Der EV Lindau Islanders hat nach den zahlreichen Fehlern die Meisterschaft 2016/2017 nicht eintüten können. Sie haben sich bereits in die Sommerpause verabschiedet. Gelegenheit für mich, an einem Osterwochenende ins Archiv zu steigen und einen Artikel wieder ans Licht zu holen. Viel Lesevergnügen und ein entspanntes Ostern wünscht Euch Michael Wiemer.

Reblog: [vom 11. November 2015] EV Lindau noch nicht in Meisterform

Der EV Lindau hätte bei einer Wahl der Mannschaft des Jahres in der Inselstadt am Bodensee sehr gute Chancen, sie zu gewinnen. Die Meisterschaft in der Bayernliga 2015 war inklusive der Thriller in den Play-Offs auf dem Weg zum Titel ganz großer Sport. Momentan haben die Eishockey-Cracks in der angelaufenen Saison noch nicht die Meisterform zur Verfügung. Am letzten Wochenende ging die Mannschaft von EVL-Coach Sebastian Buchwieser punktgleich mit der TSV Peißenberg ins Wochenende. Am Sonntag zeigte die Tabelle die EV Lindau Islanders auf Platz 8 mit 3 Punkten Rückstand auf den Tabellensechsten Peißenberg und 15 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter ESC Dorfen.

Freitagabend mussten die Lindauer nach Peißenberg. In einem spektakulären Spiel gab es 15 Tore zu sehen. Die Eishockeyspieler vom Bodensee lagen zwischenzeitlich 1:4 und 5:7 zurück. Am Ende stand eine 7:8 Niederlage nach Verlängerung für den meister zu Buche. Am Sonntag dann das Heimspiel gegen den HC Landsberg. Auch hier wieder nur ein Punkt nach einer 2:3 Niederlage nach Verlängerung.

3-Länder-Marathon mit Start in Lindau in 333 Tagen

Lindau hat ja im Sportkalender fest terminiert auch den 3-Länder-Marathon. Noch 333 Tage, 1 Stunde, 23 Minuten und 2 Sekunden vermeldet die offizielle Website. Die Ausschreibungen für den Marathon, Halbmarathon und Viertelmarathon sind auch bereits online. Der traditionelle Sparkasse 3-Länder-Marathon findet nächstes Jahr am 09.10.2016 statt. Der von den Läufern mit Spannung erwartete Start ist um 11.10 Uhr in Lindau (Bodensee). Das Ziel für die Teilnehmer des Marathons ist in der österreichischen Festspielstadt in Bregenz.

Foto:  © Michael Wiemer

Hier geht es zu den einzelnen Ausschreibungen:

Medienpartner des Sparkassen 3-Länder-Marathon sind auch zahlreich vertreten. Da wären die Vorarlberger Nachrichten, die Lindauer Zeitung, der Südfinder, die Allgäuer Zeitung, Running & Fitness, sportarena.tv, RSA Radio, a.tv Fernsehen fürs Allgäu, ORF V und Kommu.TV zu nennen. Nicht dabei aus der regionalen Bodensee Medienlandschaft: Südkurier, Seewoche und Wochenblatt. Beim Blick auf die Sponsoren & Partner ist auch Ausrüster skinfit zu finden. Die offizielle Fluglinie ist mit InterSky angegeben. Dies bedarf sicherlich mit Blickrichtung auf das nächste Jahr einer Veränderung. Airliners.de vermeldete dieser Tage die traurige Nachricht unter dem Titel Intersky Insolvenzverfahren ist eröffnet über die österreichische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Bregenz und dem operativen Hauptsitz in Friedrichshafen am Bodensee.

Lindauer Segler-Club mit erfolgreichem Jahr 2015 und Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga

Ein gutes Jahr analog der Meisterschaft der EV Lindau Islanders legte auch der Lindauer Segler-Club hin. In der 2. Segel-Bundesliga belegten sie bei den einzelnen Regatten folgende Plätze:

  • Regatta 1 Tutzing                     Platz 2
  • Regatta 2 Warnemünde         Platz 3
  • Regatta 3 Travemünde           Platz 1
  • Regatta 4 Berlin – Wannsee  Platz 9
  • Regatta 5 Überlingen              Platz 2

Dies führte für den Lindauer Segler-Club in der Endabrechnung zum Gesamtsieg vor dem Bayerischen Yacht-Club und dem Lübecker Yacht-Club in der 2. Segel-Bundesliga sowie dem damit verbundenen Aufstieg in die Eliteklasse der 1. Segel-Bundesliga. Die Crew um Veit Hemmeter bestach die gesamte Saison durch konstante Leistungen und setzte sich im Feld der 18 Segelvereine am Ende verdient durch. Mit den Lindauern steigt auch der Bayerische Yachtclub und der Lübecker Yacht-Club in die oberste Klasse auf. Für gute Stimmung für den Freitagabend ist also gesorgt. Am 13. November um 19.00 Uhr findet der große Clubabend beim Lindauer Segler-Club statt.

Mixed Zone Bodensee

Fußball: Der Ex-Bundesligatrainer vom Hamburger SV, Joe Zinnbauer, bastelt weiter an der persönlichen Punktspielbilanz bei seinem Neu-Club FC St. Gallen. Nach dem Sieg beim FC Thun stehen in der persönliche Ligabilanz von Zinnbauer 3 Siege, 3 Unentschieden und 1 Niederlage. Dazu kommt noch die Pokalniederlage gegen den FC Luzern sowie eine Testspielniederlage gegen den 1. FC Nürnberg und ein Kantersieg beim FC Amriswil. +++ Volleyball: Nein, es war nicht der Tag des VfB Friedrichshafen. Das erste Saisonduell gegen den Erzrivalen aus der Hauptstadt endete mit einer Duftmarke vom Vizemeister Berlin Recycling Volleys vor 2111 Zuschauern. Beim Punktheimspiel im November 2014 waren 3100 Zuschauer in der ZF Arena dabei. Heute Gelegenheit für die Männer von Stelian Moculescu Balsam auf die Wunden zu legen. Pokalspiel beim Zweitligisten FC Schüttorf 09. Wir befinden uns im DVV-Pokalachtelfinale. +++ Handball: In der 3. Handballbundesliga führt die HSG Konstanz nach dem Auswärtssieg bei der SG H2Ku Herrenberg vor 600 Zuschauern weiter die Tabelle an. Hier geht es zum Spielbericht. +++ David gegen Goliath: Wir bleiben beim Handball. Die Kadetten Schaffhausen mit Coach Markus Baur (Weltmeister 2007 als Spieler mit Deutschland) treten heute bei Lakers Stäfa an. Die Kadetten führen die NLA souverän an. Kontrahent Stäfa konnte bisher als Tabellenletzter noch keinen einzigen Punktgewinn verbuchen. +++ Schach: Der Schachklub Bregenz 1920 lädt wieder zu einem traditionellen Schachevent im Januar ein. Das 31. Dreikönig – Turnier am 6. Januar im Gosserbraä in Bregenz ist zugleich die Vorarlberger Schnellschach Einzelmeisterschaft. 2015 waren 102 Schachspieler aus 7 Ländern dabei. Für Freunde der gepflegten Ergebnisübersicht geht es hier zu den Ergebnissen vom letzten Dreikönig – Turnier.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

Sports Memorabilia: Einkaufsquelle am Bodensee für Sammler und Schnäppchenjäger

Sie wird geöffnet werden. Am 21. April 2017 im Zeitfenster von 17 bis 20 Uhr. Die Towerstars Kabine wird die Augen von Sammlern zum leuchten bringen. Der in der DEL2 verankerte Eishocheyclub Ravensburg Towerstars aus der Bodenseeregion lädt Freunde einer gepflegten Sports Memorabilia Sammlung ein. Der Kabinenflohmarkt mit gebrauchten Ausrüstungsequipment und Restposten bietet hochinteressante Artikel wie Eishockeyschläger, Helme, Shirts, Schuhe etc. der Towerstars aus der abgelaufenen Saison 2016/2017 an.

5 Gründe, warum der EV Lindau Islanders dem EHC Waldkraiburg gratulieren musste

Die Playoff-Spiele um die Bayrische Meisterschaft im Eishockey sind bereits ein paar Tage Geschichte. Mein Bekannter, bekennender Fan der EV Lindau Islanders, hat sich immer noch nicht beruhigen können. Er ist der Meinung, die Meisterschaft 2017 ist leichtfertig verspielt worden. Schauen wir uns die Sache genauer an. Es gibt für mich 5 Gründe, warum die Inselstädter nach der Meisterschaft 2015 diesmal ohne Titel aus den Playoff-Finalspielen in die Sommerpause gehen.

Grund 1: Die Sache mit der Gerüchteküche und der Fokussierung

Es gab ja eine schnelle 2:0 Führung in der Serie für die Inselstädter. Ein weiterer Sieg hätte für Lindau gereicht. Die Eishockey-Cracks wären die Helden hier am Bodensee gewesen. Doch irgendwie drang dann eigenartiges an mein Ohr. Das 3. Spiel war beim EHC Waldkraiburg am 31. März 2017 terminiert. Matchball für Lindau. Aus der Gerüchteküche waren Sachen zu hören … die Meisterschaftsfeier vor eigenem Publikum wäre doch besonders schön, das wäre dann das Spiel am 2. April 2017. Stop. Hatte ich mich da verhört? Die Fokussierung hätte doch komplett auf dem Freitagsspiel am 31. März liegen müssen. Eine Entscheidung in der Meisterschaft kommt doch nie zu früh.

Auf der Webseite vom EV Lindau Islanders las sich der Einleitungstext zur Vorschau so:

,,Wird es das Wochenende der Entscheidung für die EV Lindau Islanders oder geht die Finalserie um die Bayrische Meisterschaft in die Verlängerung? Am Freitag (19:45 Uhr) in Waldkraiburg und am Sonntag (17:30) in der Eissportarena Lindau haben die Islanders zwei Chancen den dritten und entscheidenden Sieg einzufahren. Gelingt dies nicht, muss noch eine weitere Woche auf die Entscheidung gewartet werden.

„Soweit soll es aber nicht kommen. Wir denken erst einmal nur an Freitag. Auf diesem Spiel liegt unsere volle Konzentration“, sagt EVL- Trainer Dustin Whitecotton und lässt keinen Zweifel daran, dass seine Mannschaft kein Problem damit hätte, den möglichen Titel auswärts zu feiern. Zwar wäre für die Vereinskasse ein weiteres Heimspiel am Sonntag in der Eissportarena sicher ein Segen, „aber so denken wir nicht. Wir wollen Meister werden und nicht dem Gegner Hoffnung und die Chance auf eine Wende geben.“

Nun, in Waldkraiburg wurde knapp mit 1:2 verloren. Die Mannschaft von Coach Rainer Zerwesz verkürzte den Rückstand in der Serie gegenüber dem EV Lindau Islanders auf 1:2. Damit gab es zwar einen weiteren Geldsegen in der Lindauer Vereinskasse mit dem zusätzlichen Heimspiel. Doch die Meisterschaft war nicht eingetütet.

Grund 2: Die unproduktive Strafbank

Lindaus Coach Dustin Whitecotton, ein Name wie für ein Sportdrama aus Hollywood geschaffen, hatte jetzt einen weiteren Matchball. Am Sonntag dem 2. April kam es jedoch zu unproduktiven Strafzeiten seiner Eishockey-Cracks. Auf der Strafbank gewinnst du keine Spiele. In der Regel. Der EHC Waldkraiburg kam mit der Wucht einer Steinlawine daher, powerte was das Zeug hielt und gewann am Bodensee das 4. Spiel mit 5:2 und glich in der Serie aus. Stand 2:2. Dustin Whitecotton merkte nach der Niederlage an:

„Waldkraiburg hat das Spiel heute in Überzahl gewonnen. Das ist unsere Lehre für Spiel fünf: Wegbleiben von der Strafbank.“

Tief durchatmen. Schmerzhafte vier Gegentore fielen an jenem ersten Sonntag im April 2017 bei gegnerischer Überzahl oder kurz danach.

Es kam nun zum entscheidenden Spiel beim EHC Waldkraiburg. Der Blick auf die Strafbank ergab ein Bild der fehlenden Umsetzung der Lehre aus Spiel 4. Die Statistik in Spiel 5 gab ein deutliches Statement ab.

Strafminuten: Waldkraiburg 14 – Lindau 18 + 10 (Koberger).

Grund 3: Mentale Stärke vom EHC Waldkraiburg

Der Showdown fand dann am 7. April in Waldkraiburg statt. Die Serie stand 2:2.  Das Thema der unproduktiven Strafbank war im letzten Spiel also ein sich wiederholendes Puzzleteil. Doch entscheidend im letzten Spiel, dem Power 5:2 Sieg vom EHC Waldkraiburg gegen den EV Lindau Islanders, war die mentale Stärke. Waldkraiburg mobilisierte alle Reserven in puncto Willen. Deutschlands renommierter Verkaufstrainer Dirk Kreuter sagt bei seinen Vorträgen gerne auch diese Worte:

,,Es gibt zwei Arten von Menschen: Die, die rausgehen und sich holen, was sie wollen … und alle anderen.“

Die Eishockey-Cracks von Coach Rainer Zerwesz holten sich nach 2016 erneut die Meisterschaft. Den Titel.

Grund 4: Das Momentum

Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich intensiv mit dem Momentum in Playoffs. Dieses Momentum hatte Waldkraiburg nach der Verkürzung des 0:2 Rückstands in der Serie auf 1:2. Ab da arbeitete das Momentum für den Titelverteidiger. Sie wirkten bärenstark und steigerten sich in der Best of Five Serie nach der deutlichen 1:5 Auftaktheimniederlage und dem anschließenden 0:2 in Spiel 2 beim EV Lindau Islanders. Das Momentum steht im englischen für Wucht, Schwung und Impuls. Bei Momentum habe ich auch ein Bild im Kopf. Ein ICE mit 300 Km/h wird von keiner Mauer aufgehalten. Er durchbricht sie einfach. Dieses Momentum ist wie eine magische Kraft.

Grund 5: Nachlassendes Selbstvertrauen der Lindauer

Lindau vergab mit dem Matchball beim Stand der Serie von 2:0 nicht nur einen psychologischen Moment. Nein, ihr bis dahin großes Selbstvertrauen bekam Kratzer. Es wurde schwächer im direkten Vergleich mit Waldkraiburg, die ihrerseits aufdrehten und das Vertrauen in sich selbst deutlich erhöhten. Die Körpersprache der Lindauer gefiel in den beiden Auftaktpartien. Da war das Selbstvertrauen noch da. Später konnte sich der Beobachter nicht des Eindrucks erwehren, dass in puncto Selbstvertrauen eine Abnahme bei den Inselstädtern zu verzeichnen war. Das Ende ist bekannt.

Warum der EV Lindau Islanders die Meisterschaft vergeigte …

Er knallte die Türen. Er war wütend. Ihm wurde heiß und kalt. Abwechselnd. Im Sekundentakt. Mein Bekannter, bekennender EV Lindau Islanders Fan, ist auch heute kaum zu beruhigen. Zeit heilte bisher keine Wunden. Pustekuchen.

Es wurde in Lindau scharf geschossen – und zwar mit Wasserpistolen. Warum der EV Lindau Islanders im Kampf um die Bayrische Eishockeymeisterschaft eine Play-off Führung von 2:0 gegen den EHC Waldkraiburg vergeigte werden wir morgen detailliert aufdröseln. Dabei wird auch ein Nebengeräusch aus der Geüchteküche eine elementare Rolle spielen. Ich bin mir bewusst, dies wird für meinen Bekannten kein Trost sein.