Reminiszenz an das Potenzial von Audi im Marketing

Nein, heute wird nicht gegen die Bundesliga gesendet. Ganz entspannt werden wir nach einer Tasse Kaffee ins Archiv hinunter steigen. Wir haben ja immer wieder Themen von Sportmarketing, Sponsoring, Sponsorships und deren Hintergründe aufgedröselt. Erinnert sei an Adidas und das Sportsponsoring.

Oder Red Bull und das Sportsponsoring.

Oder der Blick auf das Marketing in der sportiven BMW Welt in München.

Doch heute legen wir eine Reblog Variante vom Potenzial von Audi in Sachen Marketing auf. Protagonisten wie Pep Guardiola oder Lance Armstrong kamen in dem Text im Sommer 2013 von mir vor. Also genug der Vorrede. Legen wir los.

Reblog: [vom 2. August 2013]

Audi und das Potenzial im Marketing 

Audi hat mich ein wenig enttäuscht. Die Übergabe eines 520 PS starken Autos an Pep Guardiola ist das eine. Aus marketingtechnischer Sicht fehlt mir die Fortsetzung der Story. Pep seine Hände am Lenkrad. Sein schneeweißes Hemd im Kontrast zum Innenraum und Cockpit des Fahrzeuges. Wen hat Pep Guardiola auf der Rücksitzbank? Wie ist die Position der Beine von Guardiola beim fahren mit dem Audi. Ich habe da auch immer noch jenes Bild eines Profisportlers vor Augen. Rückblick in das Jahr 2009. Der Stern hat auf dem Cover der Ausgabe Nr. 28 vom 02.07.2009 einen Musiker mit diesen unendlich traurigen Augen.

Traveler Digital CameraIm Inhaltsverzeichnis der Hinweis auf das Sport-Comeback des Jahres 2009. Der damals siebenfache Tour de France Sieger Lance Armstrong wird medial in Szene gesetzt.Traveler Digital CameraIm gut bebilderten Beitrag von Christian Ewers (Text) und Elizabeth Kreutz (Fotos) über den Tourdominator ist dann auch Lance Armstrong am Lenkrad eines Audi zu sehen. Konzentriert, der Blick ist nach vorne gerichtet. Die Töchter auf der Rücksitzbank. Der Vati fährt sie zur Schule.Traveler Digital CameraIhm reicht der linke Arm locker am Steuer. Die vier Ringe sind seine Begleiter. Ja, solche Bilder haben eine emotionale Sogwirkung. Traveler Digital CameraNun, heute schreiben wir das Jahr 2013. Lance Armstrong ist seine Toursiege los. Sein einstiger Konkurrent Jan Ullrich setzt sich für die Rückgabe der sieben Tour de France Siege für den einstigen Patron der Frankreichrundfahrt in der aktuellen Sport Bild ein.

Derweil fährt Pep Guardiola den Sieg mit Bayern München beim Audi-Cup ein.

Michael Wiemer packt Weltmeister aus

Die FAZ hält den Druck in Sachen Schachblogs gegenüber dem Wettbewerber Süddeutsche Zeitung weiter hoch. Während die Münchner das Thema Schachblog weiter jungfräulich behandelt wie Martin Schulz seine Wahlsiege, powern die Frankfurter weiter. Dieser Tage publizierte Stefan Löffler auf dem FAZ Schachblog Berührt, geführt einen Artikel unter dem Titel Schulschach als Chefsache. Der Schachjournalist Löffler, einst selber mit einem eigenen Schachblog am Start, hat sich über Jahre in die Thematik Schulschach eingearbeitet. Dies merkt man seinem Text an. Meine Meinung: Schach als Pflichtfach in Deutschlands Schulen ist noch eine Utopie. Das werden wir nicht so schnell erleben.

Dabei ist man andernorts bereits viel weiter wie Stefan Löffler anmerkt:

,,2012 sprach sich das Europäische Parlament für die Einführung von Schach in den Bildungssystemen aus. In Ungarn ist es Wahlfach an den Grundschulen. In Polen wird es diesen Herbst flächendeckend eingeführt. In Armenien ist es sogar Pflichtfach von der zweiten bis zur fünften Klasse. Pädagogische Pionierarbeit wird auch in Italien geleistet und in Dänemark, wo die Schulschachorganisation weit erfolgreicher und größer ist als der nationale Schachverband.“

Verlassen wir für heute an dieser Stelle Stefan Löffler und widmen uns einem Versprechen, dass ich die nächsten Minuten einlösen werde.

In Die unendliche Geschichte der Schachblogs in Deutschland hatte ich es versprochen und löse es heute ein. Beim auspacken eines Pakets mit einer Paketmarke bis 31,5 Kilogramm wollte ich meine geschätzten Leser über meine Schulter schauen lassen. Sie erinnern sich.

Foto: © Michael Wiemer

So, arbeiten wir uns vor. Der Postbote hatte wieder mal ein Paket für Michael Wiemer. Meine Hochachtung vor dem Beruf der Briefträger und Paketmänner ist meinen Stammlesern bekannt. Ein Paket mit erwarteter Inspiration fühlt sich für mich jedesmal wie ein beamen in die Kindheitstage um Weihnachten an. Die fast kindliche Neugierde ist da. Vorfreude stellt sich ein und ich bemerke wie ein Lächeln über mein Gesicht huscht. Doch gemach, gemach. Hier wird kein flüchtiges Multitasking fabriziert. Wir zelebrieren den Moment. Sind im hier und jetzt. Erst noch einen Kaffee trinken. Rehbraun. Die Konsistenz des Kaffees mit der Milch ist mir wichtig. Den kleinen Kaffeelöffel behutsam in der Tasse rühren. Im Uhrzeigersinn. Selbst eine heranstürmende Büffelherde könnte mich bei dieser Zeremonie nicht stören. Der Duft des Kaffees bemächtigt sich meiner Nase. Hhm. Oh, ja. Ein kleines Ritual. Jahrelang eingeübt. Mental auf die wertvolle Sendung vorbereiten. Eine Schach Memorabilia Sammlung mit guten Büchern ist wie ein Garten. Sie wächst und wächst und gedeiht. Dieses Paket wird die Sammlung erweitern.

Foto: © Michael Wiemer

Der Kaffee mundet. Doch ich will meine geschätzten Leser und mich nicht länger auf die Folter spannen. Schauen wir behutsam hinein in das Paket.

Foto: © Michael Wiemer

Michail Botwinnik ist einer meiner persönlichen Heroes in der langen und abwechslungsreichen Geschichte der Schachweltmeisterschaften. Beamen wir uns in das Jahr 1948. Michail Botwinnik gewann seinerzeit das WM-Turnier und damit erstmalig den Weltmeistertitel. Der Schachchampion stammte aus einer gut situierten jüdischen Zahnarztfamilie und kam am 17. August 1911 zur Welt. Erst relativ spät, so die Legende, erlernte Michail Botwinnik das Schachspiel. Mit 12 Jahren. Erstmalig wurde er einem größeren Schachpublikum bekannt im Jahr 1925. Da schlug er den kubanischen Weltmeister José Raúl Capablanca in einer Simultanpartie.

Was geschah nach dem Weltmeistertitel 1948 für Botwinnik? In den folgenden Jahren verlor er den Titel gegen Wassili Smyslow und gegen Michail Tal, holte ihn sich jedoch in den Revanche-Wettkämpfen stets zurück. Dieses zweifache zurückschlagen nach verlorenen WM-Kämpfen ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Geschichte der Schachweltmeister. 1963, im Jahr meiner Geburt, spielte Michail Botwinnik vom 23. März bis 20. Mai 1963 in Moskau gegen Tigran Petrosjan um den Weltmeistertitel. Verteidigungsspezialist Tigran Petrosjan holte sich den Titel. Das Recht auf Revanche war mittlerweile abgeschafft. Anlässlich des 50-Jährigen Jubiläums schrieb ich 2013 für ChessBase über das WM-Match Michail Botwinnik vs. Tigran Petrosjan und merkte an:

,,Sein Kontrahent Tigran Petrosjan galt als sehr geschickter Defensivkünstler. Der feinsinnige Armenier perfektionierte über Jahre seine Qualitäten in der prophylaktischen Verteidigung einer Stellung auf dem Schachbrett.  An seinem Abwehrbollwerk sollten sich zahlreiche renommierte Schachgroßmeister der Welt die Zähne ausbeißen. Es war äußerst schwer ihn zu bezwingen. Heutige Schachhistoriker verweisen auf die beeindruckende Bilanz bei 10 Schacholympiaden. In 130 Partien gab es 79 Siege, 50 Remis und nur eine Niederlage. Diese Verlustpartie bereitete ihm der deutsche Schachgroßmeister Robert Hübner 1972 in Skopje.“

1966 verteidigte  Tigran Petrosjan seinenTitel gegen Boris Spasskij. 1969 setzte sich dann Boris Spasskij im WM-Kampf gegen Petrosjan durch.

Doch bleiben wir noch einen Moment bei Botwinnik. Nach 1963 war die Weltmeisterlaufbahn quasi beendet. Er unternahm keine ernsthaften Versuche mehr sich in einem Weltmeisterkampf durchzusetzen und für eine erneute WM zu qualifizieren. Er spielte noch eine Reihe schöner Turniere und widmete sich jedoch zunehmend der wissenschaftlichen Forschung sowie der Förderung von Schachtalenten.

Foto: © Michael Wiemer

Ein paar Zahlen, Daten und Fakten zu Michail Botwinniks Laufbahn seien mir an dieser Stelle erlaubt.

  • Schachweltmeister: 1948–1957, 1958–1960, 1961–1963
  • UdSSR-Meister: 1931, 1933, 1939, 1941, 1944, 1945 und 1952
  • Goldmedaille bei Schacholympiaden mit der Mannschaft der UdSSR: 1954, 1956, 1958, 1960, 1962 und 1964
  • höchste historische Elo-Zahl: 2885 im Oktober 1945; gemäß dieser Elo-Rückrechnung war Botwinnik erstmals von Mai 1936 bis Februar 1937 die Nummer 1 der Weltrangliste. Die längste Zeit war er von August 1944 bis Mai 1950 die Nummer 1. Letztmalig ist der Mai 1958 datiert.

Foto: © Michael Wiemer

Der nächste Weltmeister wird ausgepackt. Michael Wiemer strahlt. Ja, ich strahle über das ganze Gesicht. Alexander Aljechin war der vierte Weltmeister in der Geschichte des Schachs. Vielleicht einer der umstrittensten Weltmeister. Einen der bemerkenwertesten Artikel über das Schachgenie gelang Frederic Friedel vor 11 Jahren am 28. März 2006 auf ChessBase unter dem Titel Aljechins Tod – ein ungelöstes Rätsel?

Foto: © Michael Wiemer

Derweil mundet der Kaffee. Immer einen kleinen Schluck von dem köstlichen Getränk. Ja, die Schachbücher im Paket haben Patina angesetzt. Ich mag das. Sehr.

Foto: © Michael Wiemer

Auch das eine oder andere Kleinod fernab der Schachweltmeister findet sich im Paket. Die Bedeutung des Schachs von Dr. H. V. Klein und Dr. F. Palitzsch. Das Vorwort von Dr. Friedrich Palitzsch ist mit Dresden, im November 1923 datiert.

Foto: © Michael Wiemer

An meiner eigenen Schachstärke wird auch weiter gefeilt. Dafür ist dann auch entsprechende Lehrmaterial dabei. Suche Dir gute Lehrmeister pflegte mein Vater zu sagen. Halte Dich an die Guten. Ich vergesse dabei auch das körperliche Training nicht. Am Wochenanfang bei Kieser Training in Friedrichshafen gewesen. Heute ist ebenfalls eine weitere Trainingseinheit geplant. Zwischendurch gestern auch noch kurz bei Mark Maslow vorbeigeschaut. Der bloggende Fitness Coach verrät auf seinem Kultblog Marathonfitness im Artikel unter dem Titel 6 Fitnessstudio Regeln, die Dir niemand verrät Internas. Übrigens Werner Kieser und seine Frau Dr. med. Gabriela Kieser haben das Unternehmen Kieser Training AG an ihren langjährigen Geschäftsführer Michael Antonopoulos und ihren Verwaltungsrat Nils Panzer verkauft. Dazu ein andermal mehr.

Foto: © Michael Wiemer

Eröffnungstheorie ist ein weites Feld. Die französische Verteidigung – darf ich ehrlich sein. Als Vereinsschachspieler habe ich in meiner Laufbahn mit Weiß immer Schwierigkeiten gegen dieses vermaledeite e7-e6 von Schwarz im ersten Zug gehabt. Ich spiele nicht gerne gegen die französische Verteidigung. Bei uns im Verein hat sich ein Schachfreund auf diese Eröffnung spezialisiert. Komme da meistens in Schwierigkeiten. Ich bin da drauf und dran mit einer anderen Eröffnung als meinem geliebten e2-e4 zu beginnen. Habe mir von Bent Larsen schon etwas das b2-b3 draufgeschafft. Und in der einen oder anderen Blitzschachpartie im Verein getestet. Ja, auch bereits in der Vereinsmeisterschaft. Da habe ich aus zwei Partien mit der unkonventionellen Larsen Eröffnung, die bisweilen auch Bobby Fischer spielte, zwei Remis geholt und war mit mir selbst nicht ganz zufrieden. Habe ja fast ausschließlich seit meiner Kindheit mit e2-e4 eröffnet. Verfluchtes französisch. Vielleicht muss ich einfach die französische Verteidigung mal richtig durchackern. Jetzt ist ja kein Platz für Ausreden mehr da. Wer könnte Rolf Schwarz widersprechen?

Foto: © Michael Wiemer

Richard Réti. Ein Schachspieler ohne Weltmeistertitel. Doch es muss nicht immer der Titel sein. Richard Réti Bedeutung für die Schachwelt erstreckt sich vor allem in der Implementierung der Hypermodernen Ideen im Schach. In der Schachgeschichte und auch heute noch evrankert: Die Réti Eröffnung und zahlreiche Endspielstudien. Und dann wäre da noch ein Weltrekord. Im Jahr 1925 stellte Réti ihn im Blindsimultan an 29 Brettern auf. Die Bilanz: Richard Réti gewann 21 Partien. 6, remis und nur 2 Verlustpartien.

Foto: © Michael Wiemer

Froms Gambit. Heißes Thema. Das ist ganz heiß. 1. f2-f4  e7-e5. Tief durchatmen. Das Buch von Dr. Georg Deppe erschien 1963. Es handelt das Thematurnier 1961/1962 und die Eröffnungstheorie vom Froms Gambit mit rund 100 Partien, 125 Diagrammen sowie zahlreichen Analysen unter der Mitarbeit der Tunierteilnehmer Brinckmann, Böhringer, Cording, Faure, Gigas, Heemsoth, Kremer, Löchner, Popp und Röthgen ab.

Foto: © Michael Wiemer

Die Schatztruhe ist noch immer mit edlen Stücken gefüllt. Ja, der von mir genüsslich zubereitete rehbraune Kaffee ist mittlerweile ausgetrunken. Die Büffelherde vorbeigestürmt. Die Sonne lächelt draußen ebenfalls verführerisch. Mein Versprechen an die Leser wird auch eingehalten. Der Tag ist schön. Man hat auch keine SPD Triple-Wahlkampfniederlage Saarbrücken, Kiel und Düssseldorf zu verarbeiten. Dabei hat sich die SPD jeden verlorenen inflationären Prozentpunkterutsch bei der ehemaligen Gunst der Wähler selber zuzuschreiben wie der Postillion unter Freundliches Gesicht reicht offenbar doch nicht, um 17 Jahre unsoziale Politik vergessen zu machen zu berichten weiß.

Foto: © Michael Wiemer

Patina. Patina. Ja, die Historie. Wir beamen uns in das Jahr 1846. Kein Telefax, keine Solardächer, keine Handys, kein Fernsehen, kein Internet, keine Anne Will Sendung in der SPD Politikerinnen das Wahlvolk beschimpfen, kein Dieselgate, kein Schachhype in Norwegen, kein Shitstorm per Twitter, kein Mark Zuckerberg mit Facebook, keine elektronischen Schachuhren und keine Schachcomputer. War 1846 gar nichts los? Doch, die Gründung der Deutschen Schachzeitung ist auf jenes Jahr 1846 datiert.

Foto: © Michael Wiemer

Das Schach Memorabilia Herz schlägt höher und würde locker Stabhochsprungwettkämpfe mit der russischen Weltmeisterin, Olympiasiegerin, Europameisterin und Serienweltrekordlerin Jelena Gadschijewna Issinbajewa bestreiten können, deren Bestleistung bei 5,06 m liegt. Das Werk von Kurt Richter Der Weg zum Matt – Ein Blick in die Schachtechnik  ist mit zahlreichen Stellungsbildern versehen. Es ist ein Sonderdruck für das Oberkommando der Wehrmacht Abteilung Inland im Jahr 1941 gewesen. Kurt Richter in seinem Vorwort am 1. Februar 1941:

,,Der Weg zum Matt“ befaßt sich hauptsächlich mit typischen Wendungen auf dem Schachbrett und führt den Vorwärtsstrebenden schrittweise dazu, Verständnis für die Schachtechnik zu gewinnen. Dabei wurde durchweg von den Erfordernissen der Praxis ausgegangen und jeder unnötige bloß theoretische (im wirklichen Spiel jedoch kaum vorkommende) Ballast vermieden. Der Blick im Schach soll so geschult werden; der Lernende soll begreifen lernen, worauf es für die Entscheidung der Partie ankommt.“

Das Büchlein ist in vier Kapitel untergliedert:

  1. Wegbereiter ist das Fußvolk!
  2. Weggestalter: Die Figuren
  3. Schachliche Geländekunde
  4. Warnungstafeln auf dem Wege

Wir nähern uns dem Ende unserer kleinen Auspack-Zeremonie. Das Versprechen war: Michael Wiemer packt Weltmeister aus. Hoffe meinen Leser konnten mir entspannt über die Schulter schauen und für sich selber Inspiration finden für die eine oder andere Schachpartie, vielleicht mit einer Tasse Kaffee, Espresso oder Cappuccino.

Foto: © Michael Wiemer

Zu guter Letzt kommt Bobby Fischer zum Vorschein. Ein weiterer Weltmeister. Vor dem spektakulären Schachmatch des Jahrhunderts 1972 in Reykjavik gab der 29-Jährige Herausforder von 25 Jahren russischer Schachvorherrschaft Bobby Fischer selbstbewusst ein Statement ab:

„Möglicherweise wird es das größte sportliche Ereignis der Geschichte. Bedeutender sogar als der Kampf Frazier-Ali…“

Spätestens seit meinem Blogpost vom 26. März 2010 unter dem Titel Reminiszenz an das Schachmatch des Jahrhunderts wissen meine Stammleser von meinem Faible für das Schachgenie Bobby Fischer und meine „persönlichen Verstrickungen“ mit Bobby.

Weiterführende Leselektüre

Sportinsider Interview mit Schachpublizist Johannes Fischer

Benjamin Wahlen bemerkenswertes Spox-Interview mit Jan Gustafsson und Ilja Zaragatski

Kritik an der Schachbundesliga, Ulrich Geilmann, Zuschauerdefizite und mangelndes Interesse der Zuschauer

Die unendliche Geschichte der Schachblogs in Deutschland

Bayern München Trikot von Arjen Robben abzugeben

Er war in aller Munde. Das war Fußball zum Zunge schnalzen. Arjen Robben bekommt auf dem Bayern München Blog Miasanrot den verdienten Lorbeerkranz überreicht:

,,Und dann kam es, wie es kommen musste: Arjen Robben, der nie verlieren will. Der nicht verlieren kann, setzte sich auf der Außenbahn durch, zog im Robben-Style nach innen und überlupfte überlegt Gulasic.

Der 5:4 Siegtreffer. Die Extase der Münchner Spieler kannte keine Grenzen mehr:

Der charismatische Niederländer bekam nach der Partie auch noch eine Extra-Streicheleinheit und das Küsschen von Coach Carlo Ancelotti Es war nicht nur das überragende Solo zum Siegtor, dass Arjen Robben die Huldigungen einbrachte. Der Weltklassestürmer hatte vorher den Rekordmeister Bayern München überhaupt noch im Spiel gehalten. Bei beiden Anschlusstreffern zum 2:3 und 3:4 hatte der 33-Jährige entscheidende Aktien daran.

Ein kurzer Rückblick sei gestattet. Sowohl beim wichtigen Anschlusstreffer zum 2:3 legte Arjen Robben einen Eckball gefühlvoll und mit Übersicht in den Rückraum. Der scheidende Kapitän Philipp Lahm flankte aus dem Halbfeld. Am langen Pfosten setzte sich Weltmeister Xabi Alonso, der ebenfalls zum Saisonende seine Laufbahn beendet, gegen den RB Leipzig Spieler Stefan Ilsanker durch und fand einen Verwerter für seinen Ball. Thiago, der in der italienischen Küstenstadt San Pietro Vernotico zur Welt kam, köpfte ein.

Doch Red Bulls Projektteam erhöhte auf 4:2. Tief durchatmen. So stand es auch noch in der 84. Minute. Dann half wieder Arjen Robben. Mit einem Schuss aus gut 20 Metern, der noch vom Leipziger Naby Deco Keita abgefälscht wurde, traf der Vizeweltmeister von 2010 die Latte. Der Abpraller wurde von Torjäger Robert Lewandowski per Kopf verwertet.

Nach Alabas Freistosstor zum 4:4 hatten sich viele bereits auf ein Remis in der Red Bull Arena eingerichtet. Zuschauer schauten auf die Uhr. Spieler blickten zum Schiedsrichter. Doch Arjen Robben war noch hungrig. Es lief die 5. Minute der Nachspielzeit. Sein sensationelles Solo führte durch die komplette Hälfte der Leipziger. Das Happy End mit dem 5:4 Siegtor von Arjen Robben zauberte ein Glückslächeln auf die Gesichter der mitgereisten Bayern München Fans und führte zur besagten zärtlichen Geste von Carlo Ancelotti.

Dieses Trikot von Arjen Robben stammt aus der Saison 2014/2015. Inklusive seiner Unterschrift und Mitspielern.

Für alle Bayern München Fans, und da insbesondere jene mit einem Faible für Trikots von Arjen Robben, gebe ich dieses Trikot aus meinem Fundus ab.

Das Bayern München Trikot von Arjen Robben aus der Saison 2014/2015 ist in sehr gutem Zustand. Bei Interesse bitte melden:

Per E-Mail an: michael.wiemer@gmx.net

Breaking News +++ Martin Schulz holt Triple +++ Breaking News +++ Martin Schulz holt Triple +++ Breaking News +++ Martin Schulz holt Triple

Paukenschlag in Deutschland. Der kürzlich von Brüssel nach Deutschland transferierte Hoffnungsträger zieht weiter seine Kreise. Nach dem Saarland, Schleswig-Holstein jetzt also NRW. Das Triple. Die Anhänger sind irritiert. Sie sollen bedient sein. So hört man. Durch die Decke knallende Sektkorken waren noch nicht zu hören. Beobachter der Szenerie bleiben derweil gelassen.

Foto:  © Michael Wiemer

Die unendliche Geschichte der Schachblogs in Deutschland

Der See zeigt sich von seiner besten Seite. Auch für die königliche Sportart Schach ist hier am Bodensee gesorgt. Auf der österreichischen Seite des Sees in der Festspielstadt Bregenz findet das 3. Internationale Bodensee Open vom 20. bis 28. Mai 2017 im Hotel Mercure statt. Der Schachklub Bregenz 1920 vermeldet einen Teilnehmerrekord. Bereits über 200 Anmeldungen aus 29 (kein Schreibfehler) Nationen. Lasst die Sektkorken durch die Decke knallen.

Schachblogs haben bei den großen etablierten Zeitungen durchaus keinen leichten Stand. Ruhig ist es um das Schachblog der Zeit geworden. Dabei hatte Zeit Online durchaus mit dem Blog Von Hängepartien und Bauernopfern einen respektablen Start. Inklusive einer interessanten Autorenmannschaft. Schachpublizist Johannes Fischer. Schachspieler Ilja Schneider, der eine aktuelle Elo-Zahl von 2522 aufweist. Warum hat man den Schachblog auf Zeit Online einschlafen lassen? Die Süddeutsche Zeitung ist bei dem Thema Schachblog so jungfräulich wie eine Geburtstagstorte, die unangeschnitten daliegt. Die FAZ hat spät einen Schachblog aufgelegt. Sehr spät. Im Juli 2016. Doch die Art des Mehrautoren-Blogs Berührt, geführt gefällt mir ganz gut. Einer der Autoren ist Jan Sprenger, Internationaler Schachmeister und Professor der Philosophie an der Universität in Tilburg, Niederlande. Sein aktueller Text unter dem Titel Und Anand an Brett vier.

Auch sprachliche Puzzlesteine flechtet Jan Sprenger geschmeidig mit ein.

,,Feiernde Berliner mit Bierflasche in der Hand und rot-weiß-gestreiften Schals gesellen sich zu den kofferbewehrten Geschäftsreisenden und Touristen. Passt ein auf Verinnerlichung und Reflexion gerichtetes Spiel wie Schach in diese hektische, lebenslustige Stadt? Am Alex mache ich bei einer Backstube halt; neben dem üblichen Kuchenbrötchensüßkram wird hier auch Couscous verkauft. Das nennt man wohl Innovation. Auch kein Begriff, den die meisten Menschen mit unserem Spiel verbinden, dessen Regeln sich die letzten 250 Jahre nicht geändert haben.“
Neben Jan Sprenger sind auch Stefan Löffler, Alexander Armbruster und Jörg Kaube im Team des Mehrautoren-Schachblogs der FAZ. Eine interessante Mischung. Die illustre Blogcrew setzt sich aus dem bereits erwähnten niederländischen Internationalen Schachmeister und Professor der Philosophie Jan Sprenger zusammen, dem FAZ Herausgeber Jürgen Kaube, Wirtschaftsredakteur Alexander Armbruster sowie dem Schachjournalisten Stefan Löffler.
Stefan Löffler hat einst selber einen Schachblog gegründet und geführt. Dann leider geschlossen. Auch der oben beim jetzt ruhenden Schachblog von Zeit Online erwähnte Ilja Schneider schloss seinen gut lesbaren Schachblog Schachzoo. Manchmal hätte ich mir da auch mehr Stehvermögen von den Protagonisten Schneider und Löffler gewünscht.
Blogger Georgios Souleidis nimmt Tempo aus dem Entwicklungsvorsprung raus
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Auch Georgios Souleidis hat auf seinem Schachblog Entwicklungsvosprung das Tempo rausgenommen.  Dabei hat auch Georgios Souleidis gute Anfänge gehabt. Sein Fleiß und die Texte gehörten eine Weile zum Grundrauschen der deutschen Schachblogszene. Auch in puncto Überschriften war Georgios Souleidis einst kreativ . Erinnert sei an den Artikel unter dem Titel  Warum soll man zu Plus, wenn die Milch bei Aldi nur 50 Cent kostet aus dem Jahr 2006. Schachfreund Souleidis setzte sich damals mit dem Thema der Ausländerquote in der Schachbundesliga auseinander. Ausgangspunkt war ein kritischer Beitrag vom engagierten Chefredakteur Raj Tischbierek im Magazin Schach in der Ausgabe 9/2006. Schachgroßmeister Raj Tischbierek, in der deutschen Heldenstadt Leipzig geboren und mit 9 Jahren bei Chemie Leipzig in den Schachverein eingetreten, übernahm die Zeitschrift Schach 1991 als Chefredakteur, für die der charismatische Sachse 1999 den Exzelsior Verlag gründete.
Übrigens Schachzeitungen würden Schachblogs auch gut zu Gesicht stehen.
Derweil geht es bei mir voran in Sachen Ausbau der Schach Memorabilia Sammlung.
Ein ganzer Schwung an hochkarätigen Schachweltmeistern. Historisches Material. Alexander Aljechin, Bobby Fischer, Michail Botwinnik zwischen den Buchdeckeln. Mit ihren großen Partien, ihren Biografien, ihren Statements. Ganz große Post. Die Paketmarke bis 31,5 Kilo. Ich leiste hiermit beim Postboten Abbitte. Dann auch das eine oder andere Kleinod. XIX. Studenten – Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft Graz 1972. Herausgegeben von Milciades Lachaga, Argentinien 1973. Alles strahlt eine mystische Patina aus. Faszinierend. Doch gemach, gemach. Ich packe jetzt weiter in Ruhe aus. Der Vorgang dauert. Er wird bloggenderweise inklusive Fotomaterial von mir aufbereitet. Versprochen.
Fotos:  © Michael Wiemer

Adidas oder Nike?

Nein, kein Uhlsport, die einst mit Inter Mailand ein Starensemble mit deutscher Beteiligung ausstatteten. Matthäus, Brehme und Klinsmann werden sich erinnern können. Auch Kevin Plank mit Shooting-Star Under Armour wird es nicht sein. Vorläufig tanken sich die Amerikaner durch die Untiefen der 2. Bundesliga mit St. Pauli. Puma ist ebenfalls kein Kandidat. Jako musste mit Bayer Leverkusen alle Hoffnungen sausen lassen.

Die Rede ist von der Champions-League in der Königsdisziplin Fußball. Adidas hat mit Real Madrid und Juventus Turin noch zwei Mannschaften am Start. Nike setzt seine Titelträume auf AS Monaco und das Leidenschaftsmonster Atlético Madrid.

Sports Memorabilia: Einkaufsquelle am Bodensee für Sammler und Schnäppchenjäger

Sie wird geöffnet werden. Am 21. April 2017 im Zeitfenster von 17 bis 20 Uhr. Die Towerstars Kabine wird die Augen von Sammlern zum leuchten bringen. Der in der DEL2 verankerte Eishocheyclub Ravensburg Towerstars aus der Bodenseeregion lädt Freunde einer gepflegten Sports Memorabilia Sammlung ein. Der Kabinenflohmarkt mit gebrauchten Ausrüstungsequipment und Restposten bietet hochinteressante Artikel wie Eishockeyschläger, Helme, Shirts, Schuhe etc. der Towerstars aus der abgelaufenen Saison 2016/2017 an.

Reminiszenz an die Sache mit Martin Kaymer und dem Ferrari

Gestern in Friedrichshafen hier am Bodensee im Gessler 1862, dem charmanten Kleinod an Buchhandlung und Cafe. Sitze entspannt mit meiner Jahrhundertliebe bei einer Tasse Kaffee. Meine Augen (die einen Vergleich mit Brad Pitt oder Georg Clooney nicht zu scheuen brauchen) streifen das gut sortierte Buchregal. Sie bleiben hängen bei einer gebundenen Ausgabe von Enzo Ferrari für 98,00 Euro. Peter Vann hat 32 der schönsten Automobile aus der Ära von Enzo Ferrari fotografiert. Auf 248 Seiten werden in diesem mondänen Bildband die roten Boliden abgebildet. Die Fotos sind etwas für Ästheten. Im einleitenden Text wird daran erinnert, dass Enzo Ferrari in seinen Jugendjahren ursprünglich Opernsänger oder Sportreporter werden wollte. Doch ich möchte mich nicht verplaudern. Das Ferrari für einen Golfprofi nicht unbedingt die erste Wahl sein muss hatten wir hier auf meinem Blog auch schon behandelt. Stichwort Martin Kaymer und seine Wahl gegen Ferrari und Lamborghini. Gelegenheit ins Archiv zu steigen und den Text wieder ans Scheinwerferlicht zu holen.

Reblog: [vom 3. September 2013]

Als Martin Kaymer sich gegen einen Ferrari und Lamborghini entschied 

Automobilbauer nutzen seit Jahrzehnten bereits den Bekanntheitsgrad von Sportlern für ihr Marketing. Die Fahrzeuge müssen schließlich verkauft werden. Die Bandkapazitäten brauchen den entsprechenden Abverkauf. Auch wenn Angela Merkel sich kürzlich auf der Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee entschieden für das Fahrrad stark gemacht hat.Traveler Digital Camera

Foto:  © Michael Wiemer

Jüngere Leser werden sich vielleicht gar nicht daran erinnern können wie einst Opel auf der Trikotbrust von Bayern München prangte. Opel sponserte über Jahre auch sehr intensiv die Tennisgräfin Steffi Graf. Es gab Jahre wo Beträge in siebenstelliger Höhe flossen. Die erste Zuwendung der Rüsselsheimer an Steffi Graf waren 25.000 DM. Mittlerweile macht Jürgen Klopp Werbung für Opel. Der begnadete Geschichtenerzähler warb auch vor gar nicht so langer Zeit für Seat. Dann gab es noch eine andere Automarke. Faszination Porsche. Ein gut trainiertes Schachgedächtnis wie meines vergisst in der Regel nichts. Sport Bild brachte einst das Foto von Klopp und dem Porsche. Auf den schnellen Sportwagen steht der Übungsleiter wohl privat sehr.

Derweil hat sich Audi den Platz als Fahrzzeugausstatter von Bayern München erkämpft. Wenngleich die Ingolstädter noch Potenzial im Marketing haben. München ist ja eh ein heiß umkämpfter Markt in Sachen Automobile. Die BMW Welt in Sichtweite des ehrwürdigen Olympiastadions, zieht jeden Tag Interessierte wie das Licht die Motten an. Die Gäste kommen aus Asien, aus allen Regionen Deutschlands, aus England, Russland etc. Architektonisch ist der Bau eine Augenweide, innerhalb des Gebäudes hat der bayerische Autobauer auch nichts dem Zufall überlassen. Dezent werden auch Marketing-Printerzeugnisse verteilt. Im BMW DRIVING EXPERIENCE MAGAZINE kommt auch Golfprofi Martin Kaymer zu Wort. BWM macht das marketingtechnisch sehr geschickt. Die Seiten 52 bis 57 hat man freigeschaufelt. Zur Einstimmung drei Seiten mit Fotos. Auf Seite 54 beginnt dann geschmeidig der Text.  Ein Blick in den Tagesablauf vom Golfprofi. Aufstehzeit. Jogging. Frühstück. Training. Mittagessen. Training. Fittnessstudio. Feierabend. So in Kurzfassung der Rhytmus eines ganz normalen Kaymer-Tag. Dann kommt der Übergang zum Thema Auto. Da wird nicht lange um den heißen Brei geredet. Es geht gleich zur Sache. Vor anderthalb Jahren stand eine schwerwiegende Entscheidung an. Martin Kaymer:

,,Ich habe mich bei Ferrari und Lamborghini umgesehen und gemerkt: ,Diese Autos passen nicht zu mir´. Auf dem Weg nach Hause ist mir dann ein Mini entgegengekommen. Den habe ich dann bestellt.“

Doch der Wagen hatte nicht die Hausfrauenmotorisierung. Selbstverständlich durfte das neue Auto von Martin Kaymer ein paar PS über der gemütlichen Norm haben. Das Magazin schiebt dem Statement von Martin Kaymer dann auch noch diesen PS-starken Satz nach:

,,Einen MINI Cooper S mit 211 PS – damit´s bloß nicht langweilig wird.“

Okay, BMW hat in Sachen Marketing seine Hausaufgaben gemacht. Derweil habe ich 244 Fotos aus der BMW Welt und dem benachbarten Museum auf der Speicherkarte. Momentaufnahmen. Einblicke in Technik, Präsentation der Autos, neugierige weibliche und männliche Blicke. Gemach, gemach. Demnächst mehr dazu.

Ein ganz normaler Bürotag in Deutschland im Frühling 2017

08:00 Entspannt mit dem öffentlichen Nahverkehr ins Büro.

08:35 Frühlingsmantel im Büro aufgehangen. E-Mail Eingang checken.

08:45 Kollegen an gewonnene Sportwette Frauen Olympique Lyon Sieg gegen Bayern München erinnern.

08:50 Ersten Kaffee im Büro trinken, Rosinenbrötchen tunken.

08:56 Mentale kurze Auszeit mit youtube vorbereiten.

08:59 Die Kultsequenz von Steve McQueen auf der Honda CR250M Elsinore genießen.

09:30 Konferenz. Kollegen an ausstehenden Wetteinsatz erinnern.

10:00 Zurück im Büro. Ablage. Blick auf´s Kultblog racingblog.

10:30 Genüßlicher Blick auf abenteuersport.

11:05 Blick auf die Uhr. Zweites Frühstück in Sicht. Wird auch Zeit.

11:15  Zweites Frühstück mit Kollegen L. Austausch über Messner Auftritt in Dornbirn.

11:45 Kantine. Outdoor Diskussion fortsetzen. Es dreht sich weiter um Reinhold Messner.

12:40 Eiligen Außentermin vortäuschen: schnell mal rüber zu Kaufhof.

13:45 Beim Bereichsleiter Sorge über Zustand von H. äußern.

14:30 Am Drucker Powerpoint-Präsentation der Kollegin P. abgreifen.

14:55 Druckerpapier und Textmarker Stabilo für daheim einstecken.

15:15 Angebote von Adidas, Nike, Puma, VAUDE, Jack Wolfskin und Schöffel checken.

15:40 Präsentation von P. unter eigenem Namen der Zentrale senden.

15:50 Schnell noch ein Blick auf hsgkonstanz und die Tabelle.

16:10 Auszubildenden (noch Darmstadt Fan) im Großraumbüro hochnehmen.

16:20 Die Sport-Wettgelder für die Woche von den Kollegen einsammeln.

17:10 Endlich Feierabend. In der Tiefgarage auf Bereichsleiter warten:

,,So spät noch?“

17:50 Von der Frau wegen aufreibenden Bürotag bedauern lassen.

17:55 Gut gekühltes Entspannungsbier von der Frau servieren lassen.

Anmerkung

Alles an diesem Büroarbeitstag ist erfunden, das hoffe ich zumindest. Namen der Personen sowie Ablauf in der Firma sind ebenso frei erfunden wie die beschriebenen Situationen und Handlungen.

Ich versichere, dass ein Bezug zu realen Geschehnissen in deutschen Büros nicht beabsichtigt ist, auch wenn sich ein solcher finden sollte.