Tour de France: Erinnerung an 1998

Ein paar unentwegte interessieren sich ja immer noch für die Tour der Leiden, die Höllentour, das größte Spektakel im Radsport, die legendäre Frankreichrundfahrt, die Tour der Helden und Schurken, die Tour der faszinierenden Bilder, die Tour der Giganten, das Heldenepos…

Der Mythos Tour de France mag bröckeln, doch interessant ist sie allemal noch. Diese Woche geht es auch über den Col du Galibier. Jürgen Löhle erinnert in der Augsburger Allgemeine unter dem Titel Auf den Gipfel getrieben an 1998. Jenes legendäre Duell zwischen Pantani und dem jungen Ullrich.

,,Grenoble Kein schöner Tag, dieser 27. Juli 1998. Es regnet, nur zehn Grad zeigt das Thermometer im Tal. Über 2000 Meter mischt sich Graupel unter die Regentropfen, Böen pfeifen um die Gipfel. Kein Wetter zum Radfahren – die Profis der Tour de France genießen aber keinen Schutz. Das Feld ist auf dem Weg von Grenoble nach Les Deux Alpes, 189 Kilometer bei Sauwetter. Der junge Deutsche Jan Ullrich trägt das Gelbe Trikot. Aber der Galibier wird ihn heute brechen.“

Jan Ullrich schaut sich heuer die Tour gemütlich von der Couch mit seinem Sohn an und machte unlängst im Interview auf Radsport-News auch einen aufgeräumten Eindruck. Damals, im Jahr 1998, war Jan Ullrich am Ende des mythischen Col du Galibier ein geschlagener Mann.

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