VfB Friedrichshafen spielt sich in einen Rausch und demontiert Dinamo Moskau in der ZF Arena

Was für ein fulminanter Auftritt der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen. Nein, die Männer von Kultcoach Stelian Moculescu gingen nicht als Favorit in das Spiel gegen Dinamo Moskau. Die russische Mannschaft belegt in der heimischen Liga Platz 2 hinter Zenit Kazan, die momentan das Maß aller Dinge in Europa sind. Dinamo Moskau, so pfiffen es die Spatzen von den Dächern vor der Begegnung am Bodensee, hat sich für die Austragung vom Final Four beworben. Das Hinspiel hatte Moskau klar mit 3:0 gewonnen. In der Zwischenzeit folgten beim deutschen Meister die Niederlagen in Paris, und beide Verlustpartien gegen Ziraat Bankasi Ankara. Nach der Niederlage in der französischen Metropole, 18 Tage nach den verheerenden Anschlägen von Paris, titelte die Süddeutsche Zeitung Schock am See. Und machte auch Unruhe im Umfeld vom VfB Friedrichshafen aus. Eine Woche später folgte die Trennung von Manager Stefan Mau.

Foto: © Michael Wiemer

Nicht alles hatte die Süddeutsche Zeitung fein säuberlich aufgedröselt. In einem Check der Medienkritik der Süddeutschen Zeitung am VfB Friedrichshafen habe ich seinerzeit dem Text von Sebastian Winter auf den Zahn gefühlt.

Doch am heutigen Abend hielt sich der VfB Friedrichshafen nicht mit dem schwelgen in schlechteren Saisonphasen auf. Er ging hochkonzentriert zu Werke und fegte Dinamo Moskau aus der Halle. Was für ein Abend. Was für ein mitreißendes Volleyballspiel. Was für eine Power.

Der VfB gewann den 1. Satz vor heimischen Publikum in der ZF Arena mit 25:22. Auch der 2. Satz wurde mit 25:22 gewonnen. Im 3. Satz spielten sich die Gastgeber in den traditionellen blauen Trikots immer weiter in einen begeisternden Spielrausch. Der VfB Friedrichshafen signalisierte durch jeden Spieler unbedingen Siegeswillen. Die Präsenz war beeindruckend. Die Körpersprache signalisierte: Wir machen hier den Deckel drauf. Hier brennt nichts mehr an. Die Spieler von Dinamo Moskau gefielen auch nicht mehr mit der Körpersprache. Fast resignativ manche Geste und Aktion der Gäste. Die Häfler hatten dem russischen Starteam den Nerv gezogen. Ein grandioser Volleyballabend in der ZF Arena. Davon wird manch Zuschauer noch seinen Enkeln erzählen.

Sport Mixed Zone Bodensee

Volleyball: Das Spiel in der 3. Volleyball-Bundesliga zwischen dem VfB Friedrichshafen II und TSV Mimmenhausen endete 1:3   (25:23, 22:25, 22:25, 24:26). In den Reihen der Häfler agierten mit Max Günthör, dem Ex-Profi und Bronzemedaillengewinner der WM 2014 sowie Burkhard Sude zwei Prominente. Burkhard Sude sorgte einst mit seinem legendären Auftritt bei der ZDF-Abendshow „Wetten, dass…” für Schlagzeilen. Der damalige Gießener Nationalspieler verblüffte am 3. April 1982 im spektakulären Duell ,,Einer gegen Alle“ und bezwang im Alleingang den Verbandsligisten TSG Bretzenheim. Burkhard Sude lag bereits nach alter Zählweise mit 0:3 zurück. Er drehte das Spektakel und gewann 6:3. Auf volleyball.de vom 30. April 2010 gibt es den spektakulären Videoausschnitt von Sudes Spiel aus dem Jahr 1982 inklusive der Anmoderation von Showmaster Frank Elstner. Burkhard Sude, heute 58 Jahre, machte insgesamt 203 Länderspiele. In den Achtzigern wurde Sude von 1980 bis 1984 Volleyballer des Jahres. +++ Eishockey: Die Ravensburg Towerstars haben eine Entscheidung gefällt und beenden Try-Out Vertrag mit Adam Havlik. Nach 3 Spielen ist das Intermezzo für den 25-Jährigen Stürmer in Ravensburg beendet. Towerstars Coach Daniel Naud merkt an: ,,Allerdings sind wir nach den drei absolvierten Spielen zu der Erkenntnis gekommen, dass er die konkrete Lücke in unserem Team leider nicht schließen kann.“ +++  Fußball: Der SCR Altach hat den Punktspielauftakt im Februar im Blick. Die Mannschaft von Coach Damir Canadi mit Philipp Netzer und Co. startet mit einem Heimdoppel. Am 6. Februar ist der SK Sturm Graz Gast und eine Woche später am 13. Februar der SV Mattersburg. Vorher gibt es nach dem absolvierten Arena Cup in Kroatien ab heute das 2. Trainingslager in der Türkei im berühmt-berüchtigten Belek. Am 28.02 gibt es die Generalprobe gegen den ungarischen Zweitligisten Soproni VSE. Spielort ist Antalya. Derweil kürt der ORF Vorarlberg das Tor des Jahres 2015. Mit dabei auch 6 Treffer vom SCR Altach: Louis Ngwat Mahop – Treffer im Auswärtsspiel bei Rapid Wien, Martin Harrer – Treffer beim Auswärtssieg beim WAC, Isi Tajouri Shradi – direkt verwandelter Eckball gegen die Austria, Hannes Aigner – Treffer gegen Admira Wacker Mödling, Louis Ngwat Mahop – Treffer am Tivoli gegen Guimaraes, Felix Roth – per Kopf gegen den Rekordmeister. Hier geht es zur Abstimmung.

EV Lindau noch nicht in Meisterform

Der EV Lindau hätte bei einer Wahl der Mannschaft des Jahres in der Inselstadt am Bodensee sehr gute Chancen, sie zu gewinnen. Die Meisterschaft in der Bayernliga 2015 war inklusive der Thriller in den Play-Offs auf dem Weg zum Titel ganz großer Sport. Momentan haben die Eishockey-Cracks in der angelaufenen Saison noch nicht die Meisterform zur Verfügung. Am letzten Wochenende ging die Mannschaft von EVL-Coach Sebastian Buchwieser punktgleich mit der TSV Peißenberg ins Wochenende. Am Sonntag zeigte die Tabelle die EV Lindau Islanders auf Platz 8 mit 3 Punkten Rückstand auf den Tabellensechsten Peißenberg und 15 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter ESC Dorfen.

Freitagabend mussten die Lindauer nach Peißenberg. In einem spektakulären Spiel gab es 15 Tore zu sehen. Die Eishockeyspieler vom Bodensee lagen zwischenzeitlich 1:4 und 5:7 zurück. Am Ende stand eine 7:8 Niederlage nach Verlängerung für den meister zu Buche. Am Sonntag dann das Heimspiel gegen den HC Landsberg. Auch hier wieder nur ein Punkt nach einer 2:3 Niederlage nach Verlängerung.

3-Länder-Marathon mit Start in Lindau in 333 Tagen

Lindau hat ja im Sportkalender fest terminiert auch den 3-Länder-Marathon. Noch 333 Tage, 1 Stunde, 23 Minuten und 2 Sekunden vermeldet die offizielle Website. Die Ausschreibungen für den Marathon, Halbmarathon und Viertelmarathon sind auch bereits online. Der traditionelle Sparkasse 3-Länder-Marathon findet nächstes Jahr am 09.10.2016 statt. Der von den Läufern mit Spannung erwartete Start ist um 11.10 Uhr in Lindau (Bodensee). Das Ziel für die Teilnehmer des Marathons ist in der österreichischen Festspielstadt in Bregenz.

Foto:  © Michael Wiemer

Hier geht es zu den einzelnen Ausschreibungen:

Medienpartner des Sparkassen 3-Länder-Marathon sind auch zahlreich vertreten. Da wären die Vorarlberger Nachrichten, die Lindauer Zeitung, der Südfinder, die Allgäuer Zeitung, Running & Fitness, sportarena.tv, RSA Radio, a.tv Fernsehen fürs Allgäu, ORF V und Kommu.TV zu nennen. Nicht dabei aus der regionalen Bodensee Medienlandschaft: Südkurier, Seewoche und Wochenblatt. Beim Blick auf die Sponsoren & Partner ist auch Ausrüster skinfit zu finden. Die offizielle Fluglinie ist mit InterSky angegeben. Dies bedarf sicherlich mit Blickrichtung auf das nächste Jahr einer Veränderung. Airliners.de vermeldete dieser Tage die traurige Nachricht unter dem Titel Intersky Insolvenzverfahren ist eröffnet über die österreichische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Bregenz und dem operativen Hauptsitz in Friedrichshafen am Bodensee.

Lindauer Segler-Club mit erfolgreichem Jahr 2015 und Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga

Ein gutes Jahr analog der Meisterschaft der EV Lindau Islanders legte auch der Lindauer Segler-Club hin. In der 2. Segel-Bundesliga belegten sie bei den einzelnen Regatten folgende Plätze:

  • Regatta 1 Tutzing                     Platz 2
  • Regatta 2 Warnemünde         Platz 3
  • Regatta 3 Travemünde           Platz 1
  • Regatta 4 Berlin – Wannsee  Platz 9
  • Regatta 5 Überlingen              Platz 2

Dies führte für den Lindauer Segler-Club in der Endabrechnung zum Gesamtsieg vor dem Bayerischen Yacht-Club und dem Lübecker Yacht-Club in der 2. Segel-Bundesliga sowie dem damit verbundenen Aufstieg in die Eliteklasse der 1. Segel-Bundesliga. Die Crew um Veit Hemmeter bestach die gesamte Saison durch konstante Leistungen und setzte sich im Feld der 18 Segelvereine am Ende verdient durch. Mit den Lindauern steigt auch der Bayerische Yachtclub und der Lübecker Yacht-Club in die oberste Klasse auf. Für gute Stimmung für den Freitagabend ist also gesorgt. Am 13. November um 19.00 Uhr findet der große Clubabend beim Lindauer Segler-Club statt.

Mixed Zone Bodensee

Fußball: Der Ex-Bundesligatrainer vom Hamburger SV, Joe Zinnbauer, bastelt weiter an der persönlichen Punktspielbilanz bei seinem Neu-Club FC St. Gallen. Nach dem Sieg beim FC Thun stehen in der persönliche Ligabilanz von Zinnbauer 3 Siege, 3 Unentschieden und 1 Niederlage. Dazu kommt noch die Pokalniederlage gegen den FC Luzern sowie eine Testspielniederlage gegen den 1. FC Nürnberg und ein Kantersieg beim FC Amriswil. +++ Volleyball: Nein, es war nicht der Tag des VfB Friedrichshafen. Das erste Saisonduell gegen den Erzrivalen aus der Hauptstadt endete mit einer Duftmarke vom Vizemeister Berlin Recycling Volleys vor 2111 Zuschauern. Beim Punktheimspiel im November 2014 waren 3100 Zuschauer in der ZF Arena dabei. Heute Gelegenheit für die Männer von Stelian Moculescu Balsam auf die Wunden zu legen. Pokalspiel beim Zweitligisten FC Schüttorf 09. Wir befinden uns im DVV-Pokalachtelfinale. +++ Handball: In der 3. Handballbundesliga führt die HSG Konstanz nach dem Auswärtssieg bei der SG H2Ku Herrenberg vor 600 Zuschauern weiter die Tabelle an. Hier geht es zum Spielbericht. +++ David gegen Goliath: Wir bleiben beim Handball. Die Kadetten Schaffhausen mit Coach Markus Baur (Weltmeister 2007 als Spieler mit Deutschland) treten heute bei Lakers Stäfa an. Die Kadetten führen die NLA souverän an. Kontrahent Stäfa konnte bisher als Tabellenletzter noch keinen einzigen Punktgewinn verbuchen. +++ Schach: Der Schachklub Bregenz 1920 lädt wieder zu einem traditionellen Schachevent im Januar ein. Das 31. Dreikönig – Turnier am 6. Januar im Gosserbraä in Bregenz ist zugleich die Vorarlberger Schnellschach Einzelmeisterschaft. 2015 waren 102 Schachspieler aus 7 Ländern dabei. Für Freunde der gepflegten Ergebnisübersicht geht es hier zu den Ergebnissen vom letzten Dreikönig – Turnier.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling und ein prall gefüllter Volleyballkalender auf Sportdeutschland.TV

Es ist angerichtet. Das Duell der Giganten. Volleyballfeinkost und Spannung wie in einem Hitchcock-Thriller darf erwartet werden. Der Klassiker steht am Sonntag auf dem Programm. Es ist für Volleyballfreunde ein Evergreen der besonderen Art. Der VfB Friedrichshafen trifft auf Berlin Recycling Volleys.

Sportdeutschland.TV, die im vergangenen Herbst alle 103 Spiel von der Volleyball-WM in Polen übertrugen, basteln weiter an ihrem Profil. Ein Blick auf das Programm der nächsten Tage sieht reichlich Volleyball vor. Selbstverständlich auch jene Begegnung zwischen dem Meister und Vizemeister. Über die Woche hatten Friedrichshafen und Berlin internationale Aufgaben zu lösen und mussten Niederlagen quittieren. Der VfB mit Kultcoach Stelian Moculescu verlor in der russischen Metropole beim Starensemble von Dynamo Moskau mit 0:3. Die Berliner konnten in der heimischen Max-Schmeling-Halle eine 2:3 Niederlage gegen den türkischen Meister Arkas Izmir nicht verhindern. Bei den Häflern soll der durch einen Transfercoup von Istanbul an den Bodensee gekommene Star Arslan Eksi erstmalig für den deutschen Meister in der ZF Arena auflaufen.

Foto:  © Michael Wiemer

Arslan Eksi wird am Freitag in der Zeppelinstadt gegen Mittag landen und Nachmittags sein erstes Training in Friedrichshafen absolvieren. Dann am Sonntag die Premiere im Trikot des amtierenden Doublesiegers. So der Plan von Coach Stelian Moculescu, der keinen Favoriten ausmachen will:

,,Einen Favoriten für das Topspiel gegen Berlin kann ich definitiv nicht ausmachen.“

Schaun mer mal.

Im vom Volleyball geprägten Live-Programm von Sportdeutschland.TV ist die Begegnung der beiden deutschen Branchenführer VfB Friedrichshafen und Berlin Recycling Volleys in den nächsten Tagen der Höhepunkt. Im vergangenen Jahr im Oktober hatte sich Oliver Beyer, der Geschäftsführer von DOSB New Media, in einem Statement hier auf sportinsider so geäußert:

,,Wir wollen mit Sportdeutschland.TV ja den Online-Sportsender aufbauen, der den deutschen Sport in seiner ganzen Vielfalt zeigt. In zwölf Monaten geht es daher vor allem darum, die folgenden drei Dinge zu erreichen:

1.)   Möglichst viele Sportfans geben auf die Frage, wo sie ihren Sport hautnah verfolgen, eine Antwort: bei Sportdeutschland.TV!

2.)   Sportdeutschland.TV ist der Ort sein, an dem ich auch ohne konkreten Anlass – ein Spiel meines Vereins oder die Meisterschaft in meiner Sportart – vorbei schaue, um Neues im Sport zu entdecken.

3.)   Und schließlich soll es soll einfach Spaß machen, bei Sportdeutschland.TV Sport mitzuerleben.“

Oliver Beyer hatte die technische Weiterentwicklung von Sportdeutschland.TV im Kopf :

,,Das heißt für uns: noch mehr Sport auf Sportdeutschland.TV, also weitere internationale Highlights, aber auch nationale Ligen und Sportveranstaltungen sowie Sportnews aus möglichst vielen Sportarten. Dazu sind wir in vielen Gesprächen. Neuigkeiten geben wir so bald wie möglich bekannt, z. B. auf unserer Facebookseite. (Vielen Dank übrigens für Ihren Hinweis auf die Schach-WM! Eingeplant war diese noch nicht, aber vielleicht können wir es noch möglich machen.) Außerdem arbeiten wir daran, dass Sportdeutschland.TV bekannter wird. Also viel Information nach außen, Pressearbeit und Marketing. Schließlich werden wir Sportdeutschland.TV auch technisch weiterentwickeln, um möglichst viele Endgeräte – PC, Smartphone, Tablet, SmartTV – optimal bedienen zu können und damit weitere Zuschauer zu erreichen.“

So weit ein kleiner Rückblick.

Sprung in  den aktuellen Herbst 2015.

Das Live-Programm von Sportdeutschland.TV

Freitag, 06.11.2015

Basketball
Ab 19:00 Uhr: ProA, HEBEISEN WINGS Hanau vs. RheinStars Köln
Ab 20:00 Uhr: ProA, ETB Wohnbau Baskets Essen vs. Science City Jena

Tischtennis
Ab 19:00 Uhr: Bundesliga, TTC Hagen vs. Borussia Düsseldorf

Samstag, 07.11.2015
Judo
Ab 11:00 Uhr: Team Bundesliga Frauen

Volleyball
Ab 19:00 Uhr: Bundesliga Männer, TSV Herrsching vs. SWD powervolleys DÜREN
Ab 19:30 Uhr: Bundesliga Männer, CV Mitteldeutschland vs. VSG Coburg/Grub
Ab 20:00 Uhr: Bundesliga Männer, SVG Lüneburg vs. United Volleys RheinMain
Ab 20:00 Uhr: Bundesliga Männer, TV Ingersoll Bühl vs. TV Rottenburg

Ab 19:00 Uhr: Bundesliga Frauen, VC Wiesbaden vs. VCO Berlin
Ab 19:00 Uhr: Bundesliga Frauen, Köpenicker SC vs. Rote Raben Vilsbiburg
Ab 19:00 Uhr: Bundesliga Frauen, Schweriner SC vs. SC Potsdam
Ab 19:30 Uhr: Bundesliga Frauen, Allianz MTV Stuttgart vs. NawaRo Straubing
Ab 15:00 Uhr: 2. Bundesliga Frauen, Köpenicker SC II vs. TSV Bayer 04 Leverkusen

Basketball
Ab 14:00 Uhr: ProB, Uni-Riesen Leipzig vs. Dresden Titans

Ab 18:00 Uhr: Bundesliga Frauen, Herner TC vs. TSV 1880 Wasserburg
Ab 18:30 Uhr: Bundesliga Frauen, AVIDES Hurrcians vs. SV Halle LIONS
Ab 19:00 Uhr: Bundesliga Frauen, ChemCats Chemnitz vs. BC Pharmaserv Marburg
Ab 19:30 Uhr: Bundesliga Frauen, Eisvögel USC Freiburg vs. Rutronik Stars Keltern

Tischtennis
Ab 19:00 Uhr: Bundesliga, TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell vs. SV Werder Bremen

Bogenschießen
Ab 14:00 Uhr: 1. Bundesliga Süd

Headis
Ab 15:00 Uhr: Meenzer Schwellköpperei

Sonntag, 08.11.2015

Volleyball
Ab 13:50 Uhr: Bundesliga Männer, VfB Friedrichshafen vs. BERLIN RECYCLING Volleys

Ab 15:00 Uhr: Bundesliga Frauen, VT Aurubis Hamburg vs. Dresdner SC
Ab 14:30 Uhr: Bundesliga Frauen, USC Münster vs. VolleyStars Thüringen
Ab 16:00 Uhr: Bundesliga Frauen, VC Wiesbaden vs. Ladies in Black Aachen

•Basketball
Ab 17:00 Uhr: ProA, ETB Wohnbau Baskets Essen vs. Bayer Giants Leverkusen
Ab 17.00 Uhr: ProA, Hamburg Towers vs. HEBEISEN WHITE WINGS Hanau
Ab 17:00 Uhr: ProA, RheinStars Köln vs. VfL Kirchheim Knights
Ab 17:30 Uhr: ProA, Gladiators Trier vs. Science City Jena
Ab 17:30 Uhr, ProB, ScanPlus Baskets Elchingen vs. Licher BasketBären

Ab 16:00 Uhr: Bundesliga Frauen, GiroLive-Panthers Osnabrück vs. TV Saarlouis Royals
Ab 16:00 Uhr: Bundesliga Frauen, TH Wohnbau Angels vs. evo New Basket Oberhausen

Tischtennis
Ab 14:50 Uhr: Bundesliga-Konferenz
Ab 15:00 Uhr: Bundesliga, Borussia Düsseldorf vs. TTF Liebherr Ochsenhausen
Ab 15:00 Uhr: Bundesliga, Post SV Mühlhausen vs. TTC Hagen
Ab 15:00 Uhr: Bundesliga, TTC Schwalbe Bergneustadt vs. ASV Grünwettersbach
Ab 15:00 Uhr: Bundesliga, TTC Zugbrücke Grenzau vs. 1. FC Saarbrücken-TT

Mittwoch, 11.11.2015

Volleyball
Ab 19:30 Uhr: Bundesliga Frauen, Ladies in Black Aachen vs. NawaRo Straubing

Damit schließe ich für heute das Kapitel Sportdeutschland.TV.

Mixed Zone Bodensee

Segeln: Hier auf dem Bodensee neigt sich die Saison langsam dem Ende zu. Ein Blick auf Bodensee-Regatten offeriert aber noch einen Jubiläumstermin. Die XXXX. Regatta der Eisernen beim Deutsch-Schweizerischer Motorbootclub e.V. +++ Fußball: Der FC St. Gallen mit dem kürzlich neu verpflichteten Trainer Joe Zinnbauer geht in sein 7. Punktspiel mit dem deutschen Coach. Die Partie beim FC Thun. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Jeff Saibene, der vor 4 Wochen beim FC Thun anheuerte. Hier geht es zur Vorschau. Zwei Wochen später dann das Heimspiel gegen den Branchenprimus FC Basel, der im Frühjahr Gastgeber St. Gallen im Halbfinale des Würth-Cup eine schmerzhafte Neiderlage beibrachte. +++ Pokalkater: Nein, am Ende hatte es im ÖFB Samsung Cup nicht für die Fußballer vom SCR Altach zum Einzug ins Viertelfinale gereicht. Die Niederlage bei Austria Wien, der Mannschaft von Thorsten Fink, schmerzt. 8 Minuten vor Abpfiff der regulären Spielzeit fiel der 2:1 Siegtreffer. Derweil laufen die Vorbereitungen für den 9. November, in Zusammenarbeit mit dem CASHPOINT SCR Altach wird ein Benefizspiel ausgetragen zugunsten karitativer Institutionen in Vorarlberg, die mit der Flüchtlingsthematik beschäftigt sind. +++ Eishockey: Die Ravensburg Towerstars haben Länderspielpause. Am 13.11.2015 geht es dann zum Auswärtsspiel bei den Heilbronner Falken. Zwei Tage später das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen. Apropos Dresdner Eislöwen. Sie vermelden für das DEL2 Eishockey Open Air Game gegen die Lausitzer Füchse bereits 24.000 verkaufte Tickets. +++ EV Lindau Islanders: Bleiben wir beim Eishockey. Der Blick geht nach Lindau. Der amtierende Meister der Bayernliga hat in dieser Saison in den ersten 7 Spielen keinen Turbo Start hingelegt. Auffällig, dass die Niederlagen gegen EV Pegnitz, den Höchstadter EC und ESC Dorfen allesamt im letzten Drittel verlustig gingen. Am Freitag geht es nach Peißenberg. Beide Teams sind mit 11 Punkten Tabellennachbarn. Am Sonntag dann für die Inselstädter das Heimspiel gegen Landsberg. Am 4. Oktober bezwang der EV Lindau in einem Vorbereitungsspiel den Kontrahenten aus Landsberg mit 11:2.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

Regio TV Ulm, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee mit CEV Champions-League Spielen vom VfB Friedrichshafen in der Saison 2015/2016

Immer wieder ein stark diskutiertes Thema: Volleyball im deutschen TV. Es bewegt sich was. Der VfB Friedrichshafen, Meister und Pokalsieger Deutschlands im Volleyball, steigt heute mit dem Auswärtsspiel bei Dynamo Moskau in die CEV Champions-League ein. Alle Spiele des VfB in der internationalen Königsklasse werden von den drei Regio TV Sendern – Regio TV Ulm, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee gesendet. Der neue Geschäftsführer Sebastian Schmidt von der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH äußerte sich kürzlich positiv über die mediale Präsenz:

,,Wir freuen uns deshalb, dass Regio TV ab dieser Saison alle Champions-League-Spiele – zu Hause wie auch auswärts – live übertragen wird.“

Der offizielle Name des internationalen Wettbewerbs lautet CEV DenizBank Volleyball Champions League. Die Häfler mit Erfolgscoach Stelian Moculescu sind heute beim russischen Starensemble Außenseiter und wollen sich bestmöglichst verkaufen. Hier geht es zur Vorschau. Die weiteren Kontrahenten in der Königsklasse für den VfB Friedrichshafen sind Paris Volley und Ziraat Bankasi Ankara. Wer das Feeling von Public Viewing einatmen möchte, dem sei ein Gang in die ZF Arena am heutigen Dienstag empfohlen. 16.30 Uhr öffnet das Foyer für die Fans die Pforten. Diese Woche steht dann auch noch ein nationales Highlight an, wie ein Blick auf den Sportkalender am Bodensee zeigt.

Doch erst ist heute internationale Volleyball-Feinkost angesagt. Das Kräftemessen auf höchsten Niveau ist liebgewonnene Tradition der Häfler. Die Liste der internationalen Volleyball Kontrahenten der Mannschaft von Stelian Moculescu ist lang und renommiert.

Foto:  © Copyright – Michael Wiemer

In der Vita der Volleyballer vom Bodensee steht mit dem Champions-League Sieg 2007 der größte Erfolg der an sportlichen Titeln reichen Geschichte vom VfB Friedrichshafen:

Deutscher Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2015 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014, 2015 sowie Champions-League-Sieger 2007.

Stelian Moculescu, der Erfolgstrainer im deutschen Volleyball, zeichnete für alle Erfolge der Zeppelinstädter verantwortlich.

Zur aktuellen Saison hat er wieder akribisch an einem schlagkräftigen Kader gearbeitet. Mit Maximiliano Gauna, Thilo Späth-Westerholt, Luis Joventino, Alexey Nalobin, Michael Finger, Björn Andrae, Marc-Anthony Honoré, Simon Tischer, Luke Perry, Jakob Günthör, Adrian Gontariu, Baptiste Geiler, Adrian Aciobanitei und Tomas Kocian ging Stelian Moculescu in die Saison.

Transfercoup vom VfB Friedrichshafen mit Arslan Eksi

Dann folgte dieser Tage noch ein spektakulärer Transfercoup vom VfB Friedrichshafen. Der türkische Superstar Arslan Eksi, 120-facher Nationalspieler, wechselt von Fenerbahce Istanbul an den Bodensee. Eksi sammelte Titel wie andere Briefmarken. In den letzten 10 Jahren bei Fenerbahce gewann er 5 Mal die nationale Meisterschaft in der Türkei. Dazu 3 Pokalerfolge und den Challenge Cup der CEV. Durch die Bandscheibenoperation von Kapitän Simon Tischer mussten die Häfler auf dem Transfermarkt nochmals reagieren. Das es dann zu so einem Coup kam, ist bemerkenswert.

Die Spiele vom VfB Friedrichshafen in der Champions-League

Die eingangs erwähnte TV Präsenz der Champions-League Auftritte des VfB Friedrichshafen bei Regio TV Ulm, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee sieht folgende Partien im Kalender vor:

03.11.2015 Dynamo Moskau – VfB Friedrichshafen 17.00 Uhr

18.11.2015 VfB Friedrichshafen – Ziraat Bankasi Ankara 20.00 Uhr

01.12.2015 Paris Volley – VfB Friedrichshafen 20.30 Uhr

16.12.2015 VfB Friedrichshafen – Paris Volley 20.30 Uhr

21.01.2016 Ziraat Bankasi Ankara – VfB Friedrichshafen 19.00 Uhr

26.01.2016 VfB Friedrichshafen Dynamo Moskau 20.00 Uhr

Nachdenkenswert #327

,,Nein. Wenn ich den Pass früher bekommen hätte, wäre ich schon früher abgehauen und hätte nicht einmal mehr die Olympischen Spiele abgewartet. So gesehen war das in der Retrospektive ganz gut, dass ich die Spiele 1972 in München mitgemacht habe – auch wenn ich es in dem Augenblick nicht so empfunden habe. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen, denn das waren meiner Meinung nach die letzten freien Spiele, die es gegeben hat.“

Stelian Moculescu, Kultcoach vom VfB Friedrichshafen, im Interview mit der Stuttgarter Zeitung am 15. Mai 2013 auf die Frage: ,,Sie haben dann mit dem Gedanken gespielt, das Land zu verlassen. Als Folge entzog man Ihnen 1971 den Pass und verweigerte Ihnen die Ausreise. Ihnen entging deshalb die Bronzemedaille, die Rumänen bei der EM in Mailand holte. War das der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte?“

Reblog: Sport am Bodensee: Nach dem Bermudadreieck kam Stelian Moculescu und machte beim VfB Friedrichshafen Politik und gestaltete den Verein mit

Manchmal geht mir der Hype um Fußballtrainer wie Guardiola, Effenberg oder Klopp auf die Nerven. Mir kommen dabei auch oft die Trainer anderer Sportarten zu kurz. Hier wird jedoch nicht lamentiert. Zeit für einen Rückblick. Hier kommt die Erfolgsstory von Mister Volleyball: Stelian Moculescu.

Reblog: [12. Oktober 2014]

Sport am Bodensee: Nach dem Bermudadreieck kam Stelian Moculescu und machte beim VfB Friedrichshafen Politik und gestaltete den Verein mit

Stelian Moculescu startete 1972 mit Rumänien bei den olympischen Spielen in München. Der ehrgeizige Volleyballer hatte sich für eine Flucht in den Westen entschieden. Der anschließende Start in Deutschland war für ihn mühsam. Er arbeitete auf dem Bau und schlug sich durch. Sein Ziel, ein erfolgreicher Volleyballtrainer zu werden, verlor er nie aus den Augen. 1978 gewann er als Spieler-Trainer die deutsche Meisterschaft mit dem TSV 1860 München. Der Auftakt für eine bemerkenswerte Trainerkarriere. Seine Erfolgsbilanz ist einer der beeindruckendsten Trainerlaufbahnen in Deutschland. Auch in den folgenden Jahren waren Meisterschaften ein Ziel von Stelian Moculescu. 1980 coachte er den TSV 1860 zur erneuten Meisterschaft. 1991 gewann er mit dem TSV Milbertshofen den Titel. Der unbändige Ehrgeiz von dem impulsiven Moculescu wollte mehr. Viel mehr. 1995, 1996 kamen weitere Meistertitel in den deutschen Volleyballmeisterschaften mit dem ASV Dachau hinzu. Stelian Moculescu erarbeitete sich seine Erfolge hart. 1997 kam er dann zum VfB Friedrichshafen. Dort fand er ebenfalls kein bestelltes Beet vor. Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung sagte Stelian Moculescu einst im Mai 2013:

,,Das ging sehr schnell. Im kam in einer sehr unruhigen Zeit zum VfB. In der vorherigen Saison hatte es drei verschiedene Trainer gegeben. Die Süddeutsche Zeitung hat damals vom Bermudadreieck für Trainer gesprochen. Ich hatte dann im ersten Jahr einen Ein-Jahres-Vertrag. Wir haben gleich den Pokal und die Meisterschaft gewonnen. Dann habe ich angefangen, ein wenig Politik zu machen und den Verein mitzugestalten. Ich hatte eine Vorstellung von einem gut geführten Verein und diese habe ich versucht umzusetzen.“

Mit dem VfB Friedrichshafen errang Trainer Stelian Moculescu eine beeindruckende Serie an Meistertiteln, Pokalsiegen und dem internationalen Highlight mit dem Gewinn der Champions-League. Jeder normale Vereinsbriefbogen bekommt bei der sportlichen Bilanz von Moculescu mit den Häflern Platzprobleme:

Deutscher Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014 sowie Champions-League-Sieger 2007.

Am heutigen Sonntag nun die Mannschaftsvorstellung für die neue Saison in der ZF Arena. Stelian Moculescu kann in der neuen Saison auf folgenden Kader zurückgreifen:

Kader des VfB Friedrichshafen für die Saison 2014/2015

2 – Maximiliano Gauna – Mittelblock
3 – Thilo Späth-Westerholt – Libero
4 – Maarten van Garderen – Außen-Annahmespieler
5 – Simon Tischer – Zuspieler
6 – Michal Finger – Diagonalangreifer
7 – Nick Vogel – Mittelblock
8 – Max Günthör – Mittelblock
9 – Moritz Reichert – Außen-Annahmespieler
10 – Jenia Grebennikov – Libero
11 – Roland Gergye – Außen-Annahmespieler
13 – Adrian Gontariu – Diagonalangreifer
14 – Baptiste Geiler – Außen-Annahmespieler
17 – Jan Zimmermann – Zuspieler

Auch die regionalen Zeitungen wie Südkurier, Schwäbische Zeitung widmeten in ihrem expliziten Sportteil auf den Online-Seiten der bevorstehenden Mannschaftsvorstellung des deutschen Rekordmeisters VfB Friedrichshafen die gebührende Aufmerksamkeit und titelten unter anderen ihre Artikel so:

Dann wäre auch noch der frisch von der WM in Polen mit einer Bronzemedaille nach Hause gekommene Max Günthör zu erwähnen. Er strahlte letzte Saison den Menschen in der Region von diversen Plakatwänden entgegen.

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Foto:  © Michael Wiemer

Auf geht´s.

Sportinsider Ranking: Messen in Friedrichshafen

Die 54. Interboot in Friedrichshafen ist auch bereits wieder Geschichte. Renommierte und charismatische Verkaufstrainer wie Dirk Kreuter mit dem Fokus auf Umsatz im Vertrieb hätten ihre Freude gehabt am Statement von Gerhard Schöchl, dem Geschäftsführer von Sunbeam Yachts Schöchl Yachtbau GmbH:

,,Wir wären nicht hier auf der Interboot, wenn wir keine Boote verkaufen würden. Wir sehen, dass eine neue, jüngere Generation von Seglern auf uns zukommt. Was die Besucher und die Messe auszeichnet, ist das familiäre Klima und die positive Einstellung der Menschen hier im Süden. Generell ist die Messe immer wieder gut und wir freuen uns aufs nächste Jahr.“

Die Messe vermeldet am Ende ihrer Veranstaltung immer die Besucherzahlen. 90.700 Besucher waren 2015 offiziell dabei. 475 Aussteller aus 18 Ländern. Auch Messechef Klaus Wellmann war zufrieden. Mit Blick auf die Zahlen des vergangenen Jahres  gab es dieses Jahr wieder einen Anstieg. Die Messe ist auch nicht in den Hallen abgeschottet, durch die Einbeziehung des Hafens in Friedrichhafen und Elementen wie den Segel-Oldtimern in unmittelbarer Nähe der deutsch-schweizerischen Fähre gelingt der Spagat zwischen Branchen-Business und Neugier-Publikumsmesse.

Foto:  © Copyright – Michael Wiemer

Friedrichshafen versteht sich als Zeppelin- und Messestadt. Sportinsider Stammleser sind immer beizeiten im Sportkalender Bodensee über die jeweiligen aktuellen Messen informiert und wissen von meiner Sympathie für die eine oder andere Veranstaltung. Ein persönliches Ranking der Messen mit sportiver Note in Friedrichshafen nach Image, Marketing, Offenheit dem Publikum gegenüber und persönlicher Vorliebe hat dieses Aussehen:

Sportinsider Ranking: Messen in Friedrichshafen

  1. Eurobike
  2. Interboot
  3. Klassikwelt Bodensee
  4. OutDoor
  5. Motorradwelt Bodensee
  6. Aqua-Fisch
  7. InterDive

Die Eurobike punktet unter anderen mit dem Publikumstag, jedoch auch mein eigenes Faible für Radtouren in der Bodenseeregion. Dazu ein smartes Marketing.

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Die Eurobike ist gut eingeführt am Markt. Tour de France Sieger Jan Ullrich machte ihr bereits die Aufwartung. Auch der sprintstarke André Greipel, ebenfalls mit Meriten bei der Frankreichrundfahrt , jener Höllentour. 10 Etappensiege stehen zu Buche bei der weltweit spektakulärsten und medienwirksamsten Radsportveranstaltung der Welt. Die Eurobike passt thematisch gut an den Bodensee. Das kann selbstverständlich auch die Interboot für sich in Anspruch nehmen. Die OutDoor verpasst ein besseres Ranking durch den fehlenden Publikumstag. Klassikwelt Bodensee ist immer ein Anziehungspunkt für Freunde der mobilen Oldtimer. Die Motorradwelt Bodensee ist für coole Biker ein Magnet. Die Aqua-Fisch – Internationale Messe für Angeln, Fliegenfischen und Aquaristik hat auch ihre Fans. Ebenso die InterDive, der Messeevent für Tauchen, Schnorcheln und Reisen.

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Sportmarketing: Das ESB Marketing Netzwerk mit Sitz in St. Gallen und 1994 als Europäische Sponsoring-Börse gegründet, wirft einen Blick auf den Kongress Digital Sports & Entertainment am 05. Oktober 2015 in Berlin, der von den Ostschweizern organisiert wird. +++ Segeln: Der Lindauer Segler-Club führt die 2. Segel-Bundesliga nach der Regatta in Überlingen weiter an (wie gestern berichtet). Am Wochenende steht Absegeln auf dem Programm bei den Inselstädtern. +++ Fußball: Der Cashpoint SCR Altach trifft im ÖFB Samsung Cup Achtelfinale auf FK Austria Wien, dem vorjährigen Pokalfinalisten. Die Männer um Kapitän Philipp Netzer wollen ihre Performance aus dem vergangenen Jahr mindestens wiederholen. Da zog der SCR Altach ins Viertelfinale. Hier geht es zu den kompletten Ansetzungen und Terminen. +++ Motorsport: Der ehemalige Red Bull Pilot Sebastian Vettel, der auf der Schweizer Seite seit 2009 im thurgauischen Ellighausen in der Nähe von Kreuzlingen in der Bodenseeregion wohnt, siegte kürzlich beim spektakulären Nachtrennen in Singapur. Jetzt belegte der vierfache Weltmeister in Suzuka einen 3. Platz. Don Dahlmann hat in bewährter Form die Details auf seinem Racingblog aufgedröselt. +++ Fußball: Nach der 1:4 Niederlage beim FC 08 Villingen belegt der FV Ravensburg in der Fußballoberliga Baden-Württemberg nach 9 Spieltagen den 7. Tabellenplatz. Hier geht es zur Tabelle. +++ Volleyball: Während Deutschland gerade ein Automarkendomino erlebt (siehe auch die im gewohnt bulligen Sound verfasste Spiegel Online Kolumne von Jakob Augstein unter dem Titel Ex-VW-Boss Winterkorn: unersättlich, unverantwortlich) wird andernorts ausgeliefert. Der neue Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball Gmbh, Sebastian Schmidt, und Erfolgscoach Stelian Moculescu bekamen von Toyota aus dem Lexus Forum Filderstadt ihre Autos.

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Sport am Bodensee: Countdown für den 9. Sparkasse 3-Länder-Marathon

Nun, die Zeit vergeht wie im Fluge. Bekanntlich störte Holmenkollen nicht Münchens Olympiaträume. Sie wurden vom Bürger abgewählt. Die Liste der abgebrochenen oder nicht eingereichten Bewerbungen für 2022 ist illuster und umfasste Städte wie Barcelona, Krakau, Lemberg, München, St. Moritz oder Oslo. Am Ende hielten nur Almaty aus Kasachstan und das bewerbungsfleißige Peking ihre Bewerbungen aufrecht. Das Duell der umstrittenen Bewerberorte entschieden die Chinesen für sich.

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Sind olympische Spiele eigentlich ein Auslaufmodell? Spiegel Online berichtet heute unter dem Titel Sommerspiele 2024: Toronto verzichtet auf Olympiabewerbung von weiter nachlassender Lust auf das IOC Großereignis. Den Kanadiern fehlt es an breiter Unterstützung in der Bevölkerung, kennt man vom zweimaligen Scheitern Münchner Bewerbungen, sowie der Abstinenz von großen Sponsoren für ein etwaiges Abenteuer in 9 Jahren. Genug Stoff für Jens Weinreich.

Derweil wird die Lindauer Zeitung in Kürze verstärkt über ein regionales Sportereignis berichten. Stichwort Marathon. Der Countdown läuft. Noch 18 Tage, 15 Stunden, 19 Minuten und 42 Sekunden verkündet die offizielle Website inklusive romantischer Streckenführung.

,,Der Start erfolgt auf der malerischen Insel Lindau. Von dort geht es nach Österreich. Durch Lochau, weiter nach Bregenz, Hard, Fußach, Höchst, über die Schweizer Grenze nach St. Margrethen und dann zurück über den Rheindamm nach Hard zum Zielstadion in Bregenz.“

Bekanntlich läuft das Auge mit. Bodensee satt. Freilichtbühne, dieses und nächstes Jahr Ausführungsort von Turandot – jener spektakulären Oper vom Genie Puccini, Naturpassagen und ein Finish im Casino Stadion in der Festspielstadt Bregenz. Ganz großes Laufkino.

,,60 % der Strecke führen entlang des Bodensees. Sie passieren die größte Freilichtbühne der Welt, durchqueren Schilf- und Waldpassagen und werden zum Schluss im Casino-Stadion von Bregenz begeistert empfangen.“

In diesen unsicheren Zeiten, von Hektik und einer auf Konsum spezialisierten Gesellschaft darf auch die Seele nicht zu kurz kommen. Mentale Entschleunigung ist ja so ein Modewort geworden. Was man so hört.

,,Kurz vor dem Ziel durchqueren Sie das ehrwürdige Kloster Mehrerau, ein ganz spezieller Moment der Stille und geistiger Motivation.“

Es gibt eintönigere Marathonstrecken.

Die eindrucksvollen Höhepunkte des Sparkasse Marathons 2014 hatten im vergangenen Oktober RTV Vorarlberg und kommu.at zusammengefasst. Eine kleine 16-Minütige Videosequenz als Reminiszenz an das letzte Jahr.

Marathonveranstaltungen gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer. Schnell ist man versucht ein Ranking aufzustellen. An diese smarte Aufgabe wagte sich im vergangenen Jahr das amerikanische Online-Fitness-Magazin Life by DailyBurn und erstellte ein Marathon- Ranking auf mit dem Titel The 30 Best Marathons in the Entire World. Der Sparkasse 3-Länder-Marathon am Bodensee schaffte es damals in die Top Ten. Ein bemerkenswerter Platz 6, flankiert vom Rock ‘n’ Roll Marathon de Lisboa und TCS Amsterdam Marathon.

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Volleyball: Nach der Ära Jürgen Hauke fährt der VfB Friedrichshafen den ersten kleineren Erfolg ein. Der London Legacy Cup wird von den Männern von Kultcoach Stelian Moculescu  in die sportliche Vita eingeloggt.  +++ Handball: Österreichs Meister Alpla HC Hard gewinnt in der 3. Runde der Handball Liga Austria (HLA) im Westderby in Schwaz.  +++ Handball: Bregenz Handball bohrte ein hartes Brett beim Sieg gegen die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach. Spielmacher Lukas Frühstück mit seinem Statement nach dem Spiel. ,,Bärnbach hat uns wie erwartet mit ihrer aggressiven 5:1-Deckung und einem cleveren und ruhigen Angriffspiel das Leben schwer gemacht. In der zweiten Hälfte konnten wir mit dem sicheren Rückhalt von Ralf Patrick Häusle im Tor, einer besseren Chancenauswertung und den lautstarken Fans im Rücken die Partie noch drehen und gewinnen.“ +++ Fußball: Der FC St. Gallen verliert beim Meister FC Basel vor 27.736 Zuschauern. Für Basel war es der 8. Sieg im 8. Meisterschaftsspiel. St. Gallen findet sich tabellarisch nach der Niederlage vom Wochenende im St. Jakob-Park auf Platz 6 mit sagenhaften 17 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter. Der Abstand zum Tabellenletzten FC Lugano beträgt nur einen Punkt. +++ Motorsport: Der in der Bodenseeregion wohnende französische Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier wird zum dritten Mal in Folge Weltmeister und wünscht sich ein Kind von seiner Frau Andrea Kaiser. Sie hat jedoch andere Prioritäten, wie man so bei sport1 liest. Die TV-Moderatorin war unlängst auch in einer Kochsendung zu sehen. Was man so hört. Einst bildete sie mit dem ehemaligen Borussia Dortmund Fußballer Lars Ricken das Traumpaar für den deutschen Boulevard.

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Sport am Bodensee: Ravensburg Towerstars im Pressegespräch

Die Tage werden kürzer. Die Erinnerungen an einen traumhaften Sommer am Bodensee sind jedoch weiter präsent. In Sachen Sport gab es Events wie die Internationale Deutsche Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Lindau oder die 4. Riva Classics Bodensee inklusive Stopp im Hafen des Württembergischen Yacht Club in Friedrichshafen.

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Die Besatzungen der Stilikone Riva gingen an Land. Auf dem Programm stand an jenem Sommerfreitag in der Zeppelinstadt reizvoller Termin. Das Teilnehmerfeld der Classics Bodensee traf sich im Schloss mit S.K.H. Friedrich Herzog von Württemberg. Sie plauderten über die Faszination und gelebte Leidenschaft für die zum Teil über 50 Jahre alten Designboote.

Doch jetzt biegt der September mit kühleren Temperaturen auf die Zielgerade ein. Gutes Timing für die schnellste Mannschafssportart der Welt, sich wieder in den Blickpunkt zu schieben. Die Ravensburg Towerstars stehen vor Beginn der neuen DEL2 Saison und baten zum Pressegespräch. In der Vorbereitung gab es ja bekanntlich jene 1:8 Debakel-Niederlage bei den Bulldogs Dornbirn und eine Woche später den Turniersieg in Garmisch-Partenkirchen. Beim sich dann anschließenden ersten Heim-Testspiel fanden sich 1.100 Zuschauer in Ravensburg ein. Geschäftsführer Rainer Schan:

„Auch der Dauerkartenverkauf ist bislang zufriedenstellend gelaufen und wir hoffen, dass wir mit guten sportlichen Leistungen und leidenschaftlichem Eishockey den ein oder anderen Einzelzuschauer wieder häufiger ins Stadion locken können.“

Das Saisonziel ist auch klar ausgegeben und lautet wenig überraschend: Die Erreichung der Playoffs.

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Eishockey: Bleiben wir noch bei den Ravensburg Towerstars. Am kommenden Wochenende die Generalproben für den Start in die DEL2 Saison. Am Freitag die Revanche gegen die Bulldogs Dornbirn und am Sonntag ist der DEl-Kooperationspartner Augsburger Panther Kontrahent. +++ Volleyball: Stammleser kennen meinen Faible für Kulttrainer Stelian Moculescu. Sein neuester Spruch: „Dann kommst Du halt zu uns“. Adressat war Björn Andrea, der aus der russischen Liga wieder nach Deutschland wechselt zum VfB Friedrichshafen. Ein alter Bekannter. Seine bisherigen Stationen: 1993-2000 SCC Berlin, 2000-2003 VfB Friedrichshafen, 2003-2005 Noicom Cuneo, 2005-2007 Semprevolley Padua, 2007-2008 AZS Olsztyn, 2008-2009 Panathinaikos Athen, 2009-2010 Tonno Callipo Vibo Valentia, 2010-2013 Kuzbass Kemerowo, 2013-2014 Ural Ufa, 2014-2015 Kuzbass Kemerowo. +++ Handball: Es hätte eine dreiteilige Erfolgskette für den Champion Alpla HC HArd werden können. 1. Sieg in der neuen Saison in fremden Gefilden. Neuer Pressesprecher mit guter Vernetzung. Sieg im Heimspielauftakt. Letzteres Glied der Kette zerschellte, denn die Heimpremiere ging schief. +++ Eishockey: Der EV Lindau vermeldet erfreuliches in der Personalie Timo Krohnfoth. Er hängt eine weitere Saison dran. 11 Spiele fehlen ihm noch zur Marke 300 Spiele für den EVL. Der 29-Jährige stürmte bislang 12 Jahre für die EV Lindau Islanders. Auch die Nachwuchsarbeit wird gepflegt bei den Inselstädtern.   An die 1. Mannschaft werden Verteidiger Leon Dona (17) und Stürmer Julian Grützmann (18) herangeführt.

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Sport am Bodensee: Lindauer Segler-Club führt Segelbundesliga an, Kaderplanungen, Sommerfest und VfB Stuttgart in Konstanz

Guten Tag.

In der heutigen Sport am Bodensee Ausgabe gibt es einen Rückblick auf die Segelbundesliga und die aktuellen Platzierungen der Teams vom Bodensee. Weiterhin die Kaderplanungen der Eishockeyteams vom EV Lindau und den Ravensburg Towerstars sowie vom Volleyballmeister VfB Friedrichshafen. Bodenseequerung sind auch ein Thema. Dann wäre noch ein Sommerfest vom Lindauer Segler-Club zu nennen, die in der 2. Segelbundesliga momentan die Tabellenführung inne haben. Fußball wartet mit einem Testspiel vom VfB Stuttgart vs. FC Winterthur im Bodenseestadion in Konstanz auf.

Legen wir los. Die Segelbundesliga grüßte nach dem letzten Wochenende tiefenentspannt von ihrem Facebook Auftritt:

,,Für alle, die gerade keine Zeit haben, sich die rund zehn Stunden Live-Sendung vom Wochenende aus Travemünde anzugucken (kann ich gar nicht verstehen…), kann sich hier die Highlights der 1. Bundesliga in drei Minuten zu Gemüte führen „wink“-Emoticon So kann Segeln dank SAP aussehen!“

10 Stunden Live-Sendung am Wochende. Jetzt weiß ich warum die ARD so magere Tour de France Einschaltquoten hat.

Hier geht es zur Kurzversion der Segelbundesliga von der 4. Regatta aus Travemünde:

In der 1. Segelbundesliga sind 4 Teams aus der Bodenseeregion am Start. Der Konstanzer Yacht Club, der Bodensee-Yacht-Club Überlingen, der Segel- und Motorboot Club Überlingen sowie der in Friedrichshafen ansässige Württembergische Yacht-Club. In der 2. Segelbundesliga sind vom Bodensee der Lindauer Segler-Club und der Yacht-Club Langenargen am Start. Nach vier Regatten in Tutzing, Kiel, Warnemünde und Travemünde notierten wir in der 1. Segelbundesliga Platz 10 für den Segel- und Motorboot Club Überlingen. Auf Rang 12 liegt Württembergischer Yacht-Club. Auf den Abstiegsplätzen 16 und 17 notieren  der Bodensee-Yacht-Club Überlingen sowie der Konstanzer Yacht Club.

In der 2. Segelbundesliga mit den bisherigen 3 Regatten in Tutzing, Warnemünde und Travemünde liegt der Lindauer Segler-Club auf Platz 1. Der Yacht-Club Langenargen liegt im 18er Feld auf Platz 15.

Hier geht es zum aktuellen Gesamtstand in der 1. Segel-Bundesliga.

Hier geht es zum aktuellen Gesamtstand in der 2. Segel-Bundesliga.

Schwenk zum anstehenden Wochenende. Da gibt es beim Blick auf den Sportkalender am Bodensee ein Sommerfest vom 25.07. – 26.07.2015. Der Lindauer Segler-Club geht mit der Tabellenführung der 2. Segel-Bundesliga mit entsprechend guter Grundstimmung hinein. So sieht die Agenda vom Sommerfest aus. Kleiner historischer Einschub meinerseits. Der Lindauer Segler-Club wurde im renommierten Hotel Bayerischen Hof am 20. Februar 1889 gegründet. Es dauerte dann bis zum Jahr 1911 um den Bau des Segelhafens und des Clubhauses zu vermelden.

Kaderplanungen beim EV Lindau und Ravensburg Towerstars

Eishockey ist eine Wintersportart. Doch die Verantwortlichen vom EV Lindau und den Ravensburg Towerstars waren in der Sommerpause nicht untätig. Es wurde fleißig am Kader gebastelt. Die Towerstars vermelden den Abschluss ihrer Kaderplanungen mit der Verpflichtung von Morgan Zulinick. Das Team ist jetzt komplett. Mit Zulinick gab es eine Try-out Vereinbarung. Der Mittelstürmer suchte nach seiner Zeit an der Universität in Wisconsin ein europäisches Engagement.

Beim EV Lindau hat der Dauerkartenvorverkauf auf die Saison 2015/2016 bereits begonnen. Die Kaderplanungen schreiten bei den Inselstädtern auch voran. Aus der Meistermannschaft konnten wichtige Leistungsträger gehalten werden. Alleine mit vier Verteidigern aus der erfolgreichen Mannschaft der vergangenen Saison gab es eine Vertragsverlängerung.

Der aktuelle Kader der EV Lindau Islanders schaut so aus:

Tor: Beppi Mayer, Nicolai Johansson
Abwehr: Tobias Fuchs, Philipp Haug, Bernhard Leiprecht, Mario Seifert, Lubos Sekula,
Sturm: Zdenek Cech, Alex Katjuschenko, Johann Katjuschenko (inaktiv), Jiri Mikesz, Michal Mlynek, Martin Sekera

VfB Friedrichshafen mit Tomas Kocian einig

Berliner volleyballfreunde werden hin und wieder in der jetzigen Phase auch Richtung Bodensee schielen. Was macht der Erzrivale? Selber ist Berlin Recycling Volleys ja im Umbau. Auch der deutsche Doublesieger VfB Friedrichshafen bastelt fleißig am Kader. Nach 3 meisterschaftslosen Jahren gelang 2015 endlich wieder der Gewinn der Meisterschaft. Es gab danach Abgänge zu verzeichnen wie von Jenia Grebennikov, den es nach Italien zog. Einem Zwischenziel. Fernziel ist Russland. Jetzt wurde ein weiterer Transfer getätigt. Tomas Kocian kommt aus Düren zur Mannschaft von Stelian Moculescu.

Der aktuelle Kader des VfB Friedrichshafen: 
Simon Tischer, Tomas Kocian (Z), Maximiliano Gauna, Aleksey Nalobin (MB), Adrian Gontariu, Michal Finger (D), Baptiste Geiler (AA), Luke Perry (L)
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Geschichten der Bodenseequerung

Auf der Website Bodenseequerung sind Geschichten voller Hoffnungen, Träume, leidenschaftliches Schwimmen im Bodensee etc. hinterlegt. Doch nicht immer gibt es Jubelstimmung. So hat kürzlich der Österreicher Martin Fessl (23) einen hohen Preis für den Versuch der Längsquerung des Bodensees gezahlt. Um 0.03 Uhr am 12. Juli ging der Schwimmer aus Graz ins Wasser und es sah durchaus lange vielversprechend aus.  Doch einige Kilometer vor dem Ziel gab es Probleme. Auf Bodenseequerung heißt es:

,,Atemnot und die vollkommene körperliche Erschöpfung führten dann ca. 500 m vor dem Ziel leider zum Abbruch. Bei der anschließenden Untersuchung wurde dann eine beidseitige schwere Lungenentzündung mit einhergehendem Fieber diagnostiziert. Wir sind sehr froh, dass er sich innerhalb weniger Tage wieder gut erholt hat.“

Tief durchatmen. Gute Genesungswünsche.

VfB Stuttgart vs. FC Winterthur im Bodenseestadion in Konstanz

Zum Abschluss der heutigen Sport am Bodensee Ausgabe noch eine Prise Fußball, der sich zu Recht eine Substratsättigung hinter die Ohren zu schreiben hat. Dazu bedarf es nur eines Blicks auf die Website von Jens Weinreich. Klares Bekenntnis von meiner Seite: Ich halte die FIFA nicht für reformierbar. Da verhält es sich wie mit der SED.

Wer ein wenig tiefer in die FIFA tauchen möchte dem sei der Lese-Hinweis von Jens Weinreich auf seinem Blog Sport and Politics aus der vergangenen Woche empfohlen:

,,Wer es gestern Abend verpasst haben sollte, sich aber für den Fortgang des FIFA-Krimis interessiert, sollte sich Popcorn holen und dann zwei Stunden in diesem Filmtheater genießen. Die Anhörung vor dem US-Senatsausschuss für Handel, Wissenschaft und Transport zum Thema „Examining the Governance and Integrity of International Soccer“.“

Die Lesezeit sollte sich jeder mündige Fußballfreund nehmen.

So wie kriege ich jetzt den Bogen zum Testspiel VfB Stuttgart vs. FC Winterthur. Beide Mannschaften treffen im Bodenseestadion in Konstanz am Sonntag, den 26. Juli aufeinander. Mit der Aussagekraft solcher Spiele ist es ja immer so eine Sache. Im vergangenen Jahr trafen sich im August an selber Stelle der FC St. Gallen und VfL Wolfsburg. Dabei gab es auf Seiten der Ostschweizer 7 Auswechslungen. Der VfL Wolfsburg wechselte gar 10 mal. Macht nach Adam Ries 17 Auswechslungen gesamt. So richtiger Spielfluss oder tiefere Erkenntnisse für den neutralen Beobachter sind da nicht unbedingt zu erwarten.

 Das Tableau vom 5. August 2014 im Bodenseestadion Konstanz sah dann so aus:

FC St. Gallen: Herzog (46. Kovacic); Thrier, Russo (74. Gelmi), Kapiloto, Facchinetti; Everton; Babic (57. Lässer), Mathys (57. Schärer), Tafer (46. Sikorski), Aratore (57. Stevic); Cavusevic (46. Mujic).

VfL Wolfsburg: Benaglio (61. Drewes) – Knoche (71. Sprenger), Naldo (46.Klose), Rodriguez (46. Seguin) – Medojevic (71. Medojevic), Malanda (46. Klich) – Vieirinha (61. Stolze), Hunt (46. Arnold), De Bruyne (46. Caligiuri), Schäfer – Olic (46. Dost).

Tore: 0:1 Cavusevic (28.) 1:1 Malanda (35.)

Spielort: Bodenseestadion in Konstanz

Zuschauer: 4.500

Schiedsrichter: Marco Fritz

Jetzt also der VfB Stuttgart gegen den FC Winterthur. Die Stuttgarter haben ihr Trainingslager in St. Gallen. Kurzer Anreiseweg nach Konstanz. Der Meister von 2007 geht mit einem neuen Coach in die Saison. Alexander Zorniger traute man in Leipzig beim ambitionierten Fußballprojekt von Red Bull den Aufstieg nicht zu. Sportdirektor Rangnick zog die Reißleine. Das war vielleicht etwas übermotiviert. Jetzt versucht Rangnick den Spagat der Doppelfunktion von Sportdirektor und Trainer bei RB Leipzig hinzubekommen. Doch zurück zu Stuttgart. Alexander Zorniger ist vielleicht vom Timing her jetzt gerade die richtige Person für den VfB Stuttgart. Er hat Power, einen eigenen Kopf und Meinung, hat interessante Vorstellungen von Pressing und anderen Stilmitteln seiner Mannschaft. Er ist ehrgeizig, jedoch kein Traumtänzer der vom Champions-League Parkett redet, obwohl es der Kader nicht hergibt. Die Platzierungen vom VfB Stuttgart in den letzten drei Spielsaisons waren ernüchternd. Letzte Saison 14., die Spielzeit davor 15. und in der Saison 2012/2013 der Tabellenplatz 12. Immer wieder Trainerwechsel. Irgendwie bekamen sie in Stuttgart eine Kontinuität mit einem Trainer und einstelligen Tabellenplätzen nicht mehr hin. Inzwischen sind Mannschaften wie der FC Augsburg an den Schwaben aus der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg vorbeigezogen.

Kleines Bonbon am Rande. Der FC Winterthur hat einen Coach an der Seite, der Konstanz gut kennt. Jürgen Seeberger war in der Jugend und bei den Herren für den FC Konstanz aktiv. Er wohnt auch in Konstanz.

Für heute sind wir durch.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr

Michael Wiemer

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