Check der Medienkritik der Süddeutschen Zeitung am VfB Friedrichshafen

Der deutsche Volleyballmeister VfB Friedrichshafen hat sich schon in ruhigerem Fahrwasser bewegt. Gestern die offizielle Bekanntgabe über die Trennung von Manager Stefan Mau. Flankiert von einer sportlichen Situation die sich auf 6 Niederlagen beläuft. 3 Verlustpartien in der Champions-League, das Pokal-Aus im Viertelfinale bei dem Aufsteiger United Volleys RheinMain. Die deutliche Punktspielheimniederlage gegen den Erzrivalen Berlin Recycling. Die Auswärtsniederlage bei TV Ingersoll Bühl am letzten Wochenende. Dazu die hinlänglich bekannte Situation der Zuschauerresonanz in der ZF Arena. Den Volleyballtempel zu füllen, ausverkauft zu sein, atmosphärische Dichte damit zu erreichen und attraktive finanzielle Ticket-Erlöse zu erzielen ist nach wie vor eine Aufgabe, deren Lösung wohl auch nicht mit kurzfristigen Marketingkampagnen zu erfüllen ist. Ein Blick auf die ersten drei Punktheimspiele der Saison 2015/2016 ergab folgende Zuschauerzahlen:

Zuschauerzahlen in der ZF Arena 2015/2016 

1240 Zuschauer bei VfB Friedrichshafen – VSG Coburg/Grub

2111 Zuschauer bei VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys

1774 Zuschauer bei VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW-Bestensee

Zum Vergleich die Zahlen der drei Spiele aus der vergangenen Saison.

Zuschauerzahlen in der ZF Arena 2014/2015

1716 Zuschauer bei VfB Friedrichshafen – VSG Grub/Coburg

3100 Zuschauer bei VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys

1250 Zuschauer bei VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW-Bestensee

In der abgelaufenen Saison brachten die 3 Spiele gegen Grub/Coburg, Berlin Recycling und die Netzhoppers 6066 Zuschauer, was einen Schnitt von 2022 bedeutete.

In der aktuellen Saison brachten die 3 Spiele gegen das Trio aus Grub/Coburg, Berlin Recycling und die Netzhoppers 5125 Zuschauer, was einen Schnitt von 1708 bedeutet.

Dann gab es das Heimspiel gegen den vorjährigen Pokalfinalisten VSG Lüneburg. Dort half ein regionaler Sponsor, das Unternehmen Stadtwerk am See, in Sachen Kartenkontigent Bewegung hineinzubringen.

Es gibt also durchaus verschiedene Baustellen beim VfB Friedrichshafen. Die Süddeutsche Zeitung mit Sebastian Winter näherte sich den Problemfeldern vorige Woche mit dem Artikel unter der martialischen Überschrift Schock am See. Das kann man machen. Muss man aber nicht. Ja, Texte verkaufen sich auch über die Headline. Doch Schock ist etwas anderes. Vielleicht sollten Journalisten gerade in diesen Zeiten verbal eher abrüsten. Aber nun zur eigentlichen Geschichte von Winter. Im Artikel kommen die Personalien Markus Steuerwald, Stelian Moculescu, Jürgen Hauke, Sebastian Schmidt, Max Günthör, Sebastian Schmidt, Stefan Mau, Donato Isai, Björn Andrae und Simon Tischer vor.

Foto:  © Michael Wiemer

In der Medienkritik der Süddeutschen Zeitung am VfB Friedrichshafen, online einen Tag nach dem 0:3 in Paris und Tags darauf am 3. Dezember in der Printausgabe werden die Veränderungen in der Geschäftsführung, die Marketingkampagne, die sportliche Situation, die Thematik Sponsoren und die Zuschauerentwicklung  beleuchtet.

Foto:  © Michael Wiemer

Sebastian Winter versucht auf einer halben Seite die Situation um den VfB Friedrichshafen aufzudröseln. Sein Einstieg beginnt mit Markus Steuerwald, der bei Paris Volley spielt und einst das Trikot beim VfB Friedrichshafen von 2006 bis 2010 trug. Inklusive dem Triple Erfolg der Häfler in der Saison 2007. Er arbeitet sich dann vor, streift die Urlaubssituation von Stefan Mau in der letzten Woche. Auch die Verletztenthematik mit Simon Tischer und Björn Andrae wird angerissen. Ein Blick auf Kultcoach Stelian Moculescu fehlt auch nicht, ebenso auf den Abgang von Identifikationsfigur Max Günthör oder dem langjährigen Geschäftsführer Jürgen Hauke. Auch sein Nachfolger bekommt Textzeilen. Über den neuen Geschäftsführer Sebastian Schmidt heißt es:

,,Von außen betrachtet sieht es ganz danach aus, als wolle Schmidt, der am Mittwoch nicht zu erreichen war, den so traditionsreichen Klub entstauben. Offenbar verprellt er dabei aber einige aus dem Establishment.“

Der Text von Sebastian Winter hat ein paar Schwächen. Wenn, dann mag ich es schon gerne mit Ross und Reiter. Nur von Establishment zu schreiben ohne konkrete Namen zu nennen ist nicht tief genug gehend. Auch in der Sponsorengeschichte um das Heimspiel gegen Lüneburg bleibt die Süddeutsche Zeitung vage. Warum nennt man nicht konkret den Sponsor.

,,Nachfolger Sebastian Schmidt setzt aber auf eine Neukonzeption. Er beauftragte eine Agentur mit der Ausarbeitung einer nicht ganz günstigen Werbekampagne, außerdem sollten die Profis so lange in pinken Trikots zu den Heimspielen antreten, bis die Halle einmal ausverkauft ist. Die Trikots sind der Renner, das Problem ist nur, dass die Halle trotzdem nie voll war. Am Samstag gegen Lüneburg kaufte daher ein Sponsor so viele Tickets, dass der Klub werbeträchtig eine ausverkaufte Halle melden konnte – obwohl viele Plätze tatsächlich frei geblieben waren.“

Auch hier fehlt mir wieder Ross und Reiter. Hier in der Bodenseeregion ist das Unternehmen Stadtwerk am See ein Begriff. Wie es anders geht zeigte vorige Woche am Samstag die Lindauer Zeitung die den Sponsor in puncto Ticketkontingente für das Heimspiel gegen Lüneburg beim Namen nennt.

Apropos Sponsor. Selbstverständlich sind Sponsoren am Erfolg einer Mannschaft die sie mit Sponsorships unterstützen, sehr interessiert. Sportartenübergreifend. Sebastian Winter merkt in der Süddeutschen Zeitung an:

,,Auch sonst fehlt bislang der kurzfristige Erfolg. Die Zuschauerzahlen stagnieren jedenfalls, zwei Saisonziele hat Friedrichshafen schon im See versenkt. Über allem steht eine weitere, wichtige Frage: Was machen die ortsansässigen, potenten Hauptsponsoren, wenn das Erfolgsmodell Friedrichshafen keinen Erfolg mehr verspricht. Ihre Verträge laufen in nicht allzu weiter Ferne aus.“

Es zieht sich wie ein roter Faden durch das in der SZ skizzierte Sittengemälde vom VfB Friedrichshafen, auch hier bleibt Sebastian Winter an der Oberfläche und hantiert nicht mit konkreten Namen. Es bleibt bei  allgemeinen Begrifflichkeiten wie Establishment oder potenten Hauptsponsoren.

Derweil bereitet sich der VfB Friedrichshafen auf sein letztes Heimspiel gegen TSV Herrsching am Samstag Abend vor. Siehe auch den Sportkalender am Bodensee.

VfB Friedrichshafen trennt sich von Manager Stefan Mau

In der vergangenen Woche war im Text der Süddeutschen Zeitung über die aktuelle Situation beim deutschen Volleyballmeister VfB Friedrichshafen unter dem Titel Schock am See auch die Personalie von Stefan Mau Gegenstand. Mittwoch, einen Tag nach der 5. Saisonniederlage mit dem 0:3 bei Paris Volley gab es den Artikel von Sebastian Winter auf der Website der SZ. Einen Tag später gab es die Geschichte dann auch in der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung.

Foto:  © Michael Wiemer

Das war am Donnerstag, den 3. Dezember. Genau 1 Woche später am 10. Dezember gibt es eine Meldung mit Bezug zur Personalie Stefan Mau, die keine Kleinigkeit darstellt.

Der deutsche Volleyballmeister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen trennt sich von Manager Stefan Mau und teilt dies heute auf seiner Website unter dem Titel Umstrukturierung auf der Geschäftsstelle  mit. Geschäftsführer Sebastian Schmidt kommt dabei zu Wort und merkt an:

,,Ich verfolge ein Gesamtkonzept bei dem es die klassische Position des Managers – in der jetzigen Art und Weise – nicht mehr geben wird.“

In der Mitteilung vom VfB Friedrichshafen wird auch auf die juristische Situation verwiesen. Dazu heißt es:

,,Derzeit befinden sich beide Parteien im juristischen Gesprächen, über den Stand der Gespräche wird Stillschweigen vereinbart.“

Wer in den letzten Tagen auch aufmerksam die regionale Presse am Bodensee gelesen hatte, so den Artikel vom letzten Samstag in der Lindauer Zeitung oder gestern die Analyse über die Gesamtsituation beim VfB Friedrichshafen in der Schwäbischen Zeitung, dürfte über die Trennung von Manager Stefan Mau nicht überrascht gewesen sein.

VfB Friedrichshafen und die Sache mit den Zuschauerzahlen

Tief durchatmen. Ist der Ruf vom Sommermärchen erst ruiniert … Oliver Fritsch schrieb ja kürzlich auf Zeit Online über den Konter des Establishments. Jeden Tag dann weitere Schlagzeilen und der Kampf um mediale Deutungshoheit. Diese Woche kam dann nochmals Bewegung in die Sache. Jens Weinreich, Intimkenner sportpolitischer Verstrickungen, titelt auf seinem Blog SPORT AND POLITICS Es tut sich was im deutschen Fußball. Auch Oliver Fritsch nimmt tagesaktuell Bezug auf die Ereignisse in Frankfurt und befindet in der Personalie Wolfgang Niersbach auf Zeit Online: Zeit für den Abpfiff.

Ja, ja, der Fußball und seine Facetten. Erinnert sei an den smarten Auftritt von Günter Netzer beim SWR UniTalk am Bodensee.

Foto:  © Michael Wiemer

Wenden wir uns dem Volleyball zu.

Die Champions-League im Volleyball nimmt so langsam Fahrt auf. Der von Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben und Regio TV Ulm übertragene Erstauftritt der Volleyballer vom deutschen Meister VfB Friedrichshafen ging erwartungsgemäß mit 0:3 gegen das Starensemble von Dynamo Moskau in der russischen Metropole verloren. Heute tritt Erzrivale Berlin Recycling Volleys ins internationale Rampenlicht und greift ins Geschehen ein. Dabei haben die Berliner heute Abend die Wahl zwischen Basketball mit dem Gast aus Gran Canaria und Volleyball mit dem Besuch von Arkas Izmir in der Hauptstadt. Kai Pahl auf allesaussersport:

,,Wer nicht in die Mercedes Benz-Arena zu ALBA will, kann in die Max-Schmeling-Halle zum Auftakt der Volleyball-CL fahren. Berlin Volleys gegen Arkas Izmir ab 19h30. Laola1.tv überträgt.

Außerdem gibt es vier DVV-Pokalspiele ab 19 Uhr auf Sportdeutschland.tv.“

Die Berliner reisen diese Woche noch in den Süden an den Bodensee. Es gibt dann den Klassiker gegen den VfB Friedrichshafen in der ZF Arena, von mir auch im Sportkalender am Bodensee  für November 2015 eingepflegt.

Interessant wird auch die Thematik Zuschauerzahlen werden. Zum nationalen Heimspielauftakt liefen die Häfler in pinken Barbie-Trikots auf, statt im gewohnten blauen Trikot. Die traditionellen Trikots soll  es jedoch erst wieder für die Spieler vom VfB Friedrichshafen zurück geben, wenn die ZF Arena gefüllt ist.

Dies ist auf eine Marketingkampagne zurückzuführen. Der neue Geschäftsführer Sebastian Schmidt, Nachfolger vom charismatischen Jürgen Hauke, hat sich die Erhöhung der Zuschauerzahlen auf die Fahne geschrieben. Es soll Aufmerksamkeit generiert werden.

Zum nationalen Auftakt in die Saison 2015/2016 gegen die VSG Coburg/Grub kamen 1240 Zuschauer in die ZF Arena. In der abgelaufenen Saison wollten die Bundesligabegegnung zwischen dem VfB Friedrichshafen und der VSG Coburg / Grub 1716 Zuschauer sehen.

Mixed Zone Bodensee

Fanshop Pause: Die in der DEL 2 spielenden Puzzlestädter Ravensburg Towerstars legen eine Länderspielpause ein. Der Shop ist ab 10. November 2015 wieder geöffnet. +++ EV Lindau Islanders:  Die Eishockey-Cracks aus der Inselstadt liegen nach 8 Spieltagen auf Platz 7 in der Bayernliga. Der Meister verlor zuletzt beim Tabellenführer ESC Dorfen nach turbulentem letzten Drittel. Dorfen startete in die Saison mit 8 Siegen aus 8 Spielen im Stil der Fußballer von Bayern München. +++ Handball: In den letzten 15 Jahren ging der Titel in der österreichischen Spitzenklasse HLA mit schöner Regelmäßigkeit an den Bodensee.  Alpla HC Hard (2003, 2012 – 2015) oder Bregenz Handball (2001, 2002, 2004 – 2010) wurden im Nachbarland Meister. Diese Handballerfolgsstory vom Bodensee durchbrach lediglich 2011 der HC Fivers WAT Margareten aus Wien. In der neuen Saison starteten sie mit 11 Siegen aus 11 Spielen und führen die Tabelle vor Alpla HC Hard und Bregenz Handball an. +++ Fußball: Angesichts der täglich neu aufkommenden Schlagzeilen um den deutschen Funktionärsfußball ist man froh auch etwas Normalität zu erleben. Der aus Hamburg in die Bodenseeregion zu St. Gallen gewechselte Joe Zinnbauer nimmt die Schweizer Liga an. Im 6. Punkspiel unter seiner Führung gab es am Wochenende einen Heimsieg gegen den FC Luzern und die geglückte Revanche für die Niederlage im Würth-Cup. Zinnbauers Auftaktbilanz: In der Meisterschaft 2 Siege, 3 Unentschieden und 1 Niederlage. Dazu das Pokal-Aus im Heimspiel gegen Luzern. +++ SCR Altach:  Nach dem Heimsieg gegen den FC Red Bull Salzburg gibt es heute das Pokalspiel im ÖFB Samsung Cup bei Austria Wien. Dem Sieger winkt der Einzug ins Viertelfinale.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

Regio TV Ulm, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee mit CEV Champions-League Spielen vom VfB Friedrichshafen in der Saison 2015/2016

Immer wieder ein stark diskutiertes Thema: Volleyball im deutschen TV. Es bewegt sich was. Der VfB Friedrichshafen, Meister und Pokalsieger Deutschlands im Volleyball, steigt heute mit dem Auswärtsspiel bei Dynamo Moskau in die CEV Champions-League ein. Alle Spiele des VfB in der internationalen Königsklasse werden von den drei Regio TV Sendern – Regio TV Ulm, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee gesendet. Der neue Geschäftsführer Sebastian Schmidt von der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH äußerte sich kürzlich positiv über die mediale Präsenz:

,,Wir freuen uns deshalb, dass Regio TV ab dieser Saison alle Champions-League-Spiele – zu Hause wie auch auswärts – live übertragen wird.“

Der offizielle Name des internationalen Wettbewerbs lautet CEV DenizBank Volleyball Champions League. Die Häfler mit Erfolgscoach Stelian Moculescu sind heute beim russischen Starensemble Außenseiter und wollen sich bestmöglichst verkaufen. Hier geht es zur Vorschau. Die weiteren Kontrahenten in der Königsklasse für den VfB Friedrichshafen sind Paris Volley und Ziraat Bankasi Ankara. Wer das Feeling von Public Viewing einatmen möchte, dem sei ein Gang in die ZF Arena am heutigen Dienstag empfohlen. 16.30 Uhr öffnet das Foyer für die Fans die Pforten. Diese Woche steht dann auch noch ein nationales Highlight an, wie ein Blick auf den Sportkalender am Bodensee zeigt.

Doch erst ist heute internationale Volleyball-Feinkost angesagt. Das Kräftemessen auf höchsten Niveau ist liebgewonnene Tradition der Häfler. Die Liste der internationalen Volleyball Kontrahenten der Mannschaft von Stelian Moculescu ist lang und renommiert.

Foto:  © Copyright – Michael Wiemer

In der Vita der Volleyballer vom Bodensee steht mit dem Champions-League Sieg 2007 der größte Erfolg der an sportlichen Titeln reichen Geschichte vom VfB Friedrichshafen:

Deutscher Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2015 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014, 2015 sowie Champions-League-Sieger 2007.

Stelian Moculescu, der Erfolgstrainer im deutschen Volleyball, zeichnete für alle Erfolge der Zeppelinstädter verantwortlich.

Zur aktuellen Saison hat er wieder akribisch an einem schlagkräftigen Kader gearbeitet. Mit Maximiliano Gauna, Thilo Späth-Westerholt, Luis Joventino, Alexey Nalobin, Michael Finger, Björn Andrae, Marc-Anthony Honoré, Simon Tischer, Luke Perry, Jakob Günthör, Adrian Gontariu, Baptiste Geiler, Adrian Aciobanitei und Tomas Kocian ging Stelian Moculescu in die Saison.

Transfercoup vom VfB Friedrichshafen mit Arslan Eksi

Dann folgte dieser Tage noch ein spektakulärer Transfercoup vom VfB Friedrichshafen. Der türkische Superstar Arslan Eksi, 120-facher Nationalspieler, wechselt von Fenerbahce Istanbul an den Bodensee. Eksi sammelte Titel wie andere Briefmarken. In den letzten 10 Jahren bei Fenerbahce gewann er 5 Mal die nationale Meisterschaft in der Türkei. Dazu 3 Pokalerfolge und den Challenge Cup der CEV. Durch die Bandscheibenoperation von Kapitän Simon Tischer mussten die Häfler auf dem Transfermarkt nochmals reagieren. Das es dann zu so einem Coup kam, ist bemerkenswert.

Die Spiele vom VfB Friedrichshafen in der Champions-League

Die eingangs erwähnte TV Präsenz der Champions-League Auftritte des VfB Friedrichshafen bei Regio TV Ulm, Regio TV Schwaben und Regio TV Bodensee sieht folgende Partien im Kalender vor:

03.11.2015 Dynamo Moskau – VfB Friedrichshafen 17.00 Uhr

18.11.2015 VfB Friedrichshafen – Ziraat Bankasi Ankara 20.00 Uhr

01.12.2015 Paris Volley – VfB Friedrichshafen 20.30 Uhr

16.12.2015 VfB Friedrichshafen – Paris Volley 20.30 Uhr

21.01.2016 Ziraat Bankasi Ankara – VfB Friedrichshafen 19.00 Uhr

26.01.2016 VfB Friedrichshafen Dynamo Moskau 20.00 Uhr

Nachdenkenswert #328

,,Auch in Sachen Zuschauerzahlen hat man sich beim VfB Friedrichshafen Gedanken gemacht. Vor allem der neue Geschäftsführer Sebastian Schmidt, der seit Juli am Bodensee arbeitet, betont, dass eine komplette Marketing-Kampagne geben soll. Diesbezüglich arbeite man mit einer Wiener Agentur zusammen. Die Heimspiele werden zum Familienevent und es soll eine neue Identifikation mit der Mannschaft geschaffen werden. Wie das konkret aussieht, ließ er allerdings offen.“

Reiner Jäckle, in der Seewoche zum Thema Zuschauerzahlen des deutschen Volleyballmeisters VfB Friedrichshafen und dem angedachten Familienevent. Zum Saisonauftakt in der heimischen Halle kamen gegen VSG Coburg / Grub 1240 Zuschauer. In der vergangenen Saison wollten die Begegnung zwischen dem VfB Friedrichshafen und der VSG Coburg / Grub 1716 Zuschauer sehen.  

Sportinsider Ranking: Messen in Friedrichshafen

Die 54. Interboot in Friedrichshafen ist auch bereits wieder Geschichte. Renommierte und charismatische Verkaufstrainer wie Dirk Kreuter mit dem Fokus auf Umsatz im Vertrieb hätten ihre Freude gehabt am Statement von Gerhard Schöchl, dem Geschäftsführer von Sunbeam Yachts Schöchl Yachtbau GmbH:

,,Wir wären nicht hier auf der Interboot, wenn wir keine Boote verkaufen würden. Wir sehen, dass eine neue, jüngere Generation von Seglern auf uns zukommt. Was die Besucher und die Messe auszeichnet, ist das familiäre Klima und die positive Einstellung der Menschen hier im Süden. Generell ist die Messe immer wieder gut und wir freuen uns aufs nächste Jahr.“

Die Messe vermeldet am Ende ihrer Veranstaltung immer die Besucherzahlen. 90.700 Besucher waren 2015 offiziell dabei. 475 Aussteller aus 18 Ländern. Auch Messechef Klaus Wellmann war zufrieden. Mit Blick auf die Zahlen des vergangenen Jahres  gab es dieses Jahr wieder einen Anstieg. Die Messe ist auch nicht in den Hallen abgeschottet, durch die Einbeziehung des Hafens in Friedrichhafen und Elementen wie den Segel-Oldtimern in unmittelbarer Nähe der deutsch-schweizerischen Fähre gelingt der Spagat zwischen Branchen-Business und Neugier-Publikumsmesse.

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Friedrichshafen versteht sich als Zeppelin- und Messestadt. Sportinsider Stammleser sind immer beizeiten im Sportkalender Bodensee über die jeweiligen aktuellen Messen informiert und wissen von meiner Sympathie für die eine oder andere Veranstaltung. Ein persönliches Ranking der Messen mit sportiver Note in Friedrichshafen nach Image, Marketing, Offenheit dem Publikum gegenüber und persönlicher Vorliebe hat dieses Aussehen:

Sportinsider Ranking: Messen in Friedrichshafen

  1. Eurobike
  2. Interboot
  3. Klassikwelt Bodensee
  4. OutDoor
  5. Motorradwelt Bodensee
  6. Aqua-Fisch
  7. InterDive

Die Eurobike punktet unter anderen mit dem Publikumstag, jedoch auch mein eigenes Faible für Radtouren in der Bodenseeregion. Dazu ein smartes Marketing.

Foto:  © Copyright – Michael Wiemer

Die Eurobike ist gut eingeführt am Markt. Tour de France Sieger Jan Ullrich machte ihr bereits die Aufwartung. Auch der sprintstarke André Greipel, ebenfalls mit Meriten bei der Frankreichrundfahrt , jener Höllentour. 10 Etappensiege stehen zu Buche bei der weltweit spektakulärsten und medienwirksamsten Radsportveranstaltung der Welt. Die Eurobike passt thematisch gut an den Bodensee. Das kann selbstverständlich auch die Interboot für sich in Anspruch nehmen. Die OutDoor verpasst ein besseres Ranking durch den fehlenden Publikumstag. Klassikwelt Bodensee ist immer ein Anziehungspunkt für Freunde der mobilen Oldtimer. Die Motorradwelt Bodensee ist für coole Biker ein Magnet. Die Aqua-Fisch – Internationale Messe für Angeln, Fliegenfischen und Aquaristik hat auch ihre Fans. Ebenso die InterDive, der Messeevent für Tauchen, Schnorcheln und Reisen.

Mixed Zone Bodensee 

Sportmarketing: Das ESB Marketing Netzwerk mit Sitz in St. Gallen und 1994 als Europäische Sponsoring-Börse gegründet, wirft einen Blick auf den Kongress Digital Sports & Entertainment am 05. Oktober 2015 in Berlin, der von den Ostschweizern organisiert wird. +++ Segeln: Der Lindauer Segler-Club führt die 2. Segel-Bundesliga nach der Regatta in Überlingen weiter an (wie gestern berichtet). Am Wochenende steht Absegeln auf dem Programm bei den Inselstädtern. +++ Fußball: Der Cashpoint SCR Altach trifft im ÖFB Samsung Cup Achtelfinale auf FK Austria Wien, dem vorjährigen Pokalfinalisten. Die Männer um Kapitän Philipp Netzer wollen ihre Performance aus dem vergangenen Jahr mindestens wiederholen. Da zog der SCR Altach ins Viertelfinale. Hier geht es zu den kompletten Ansetzungen und Terminen. +++ Motorsport: Der ehemalige Red Bull Pilot Sebastian Vettel, der auf der Schweizer Seite seit 2009 im thurgauischen Ellighausen in der Nähe von Kreuzlingen in der Bodenseeregion wohnt, siegte kürzlich beim spektakulären Nachtrennen in Singapur. Jetzt belegte der vierfache Weltmeister in Suzuka einen 3. Platz. Don Dahlmann hat in bewährter Form die Details auf seinem Racingblog aufgedröselt. +++ Fußball: Nach der 1:4 Niederlage beim FC 08 Villingen belegt der FV Ravensburg in der Fußballoberliga Baden-Württemberg nach 9 Spieltagen den 7. Tabellenplatz. Hier geht es zur Tabelle. +++ Volleyball: Während Deutschland gerade ein Automarkendomino erlebt (siehe auch die im gewohnt bulligen Sound verfasste Spiegel Online Kolumne von Jakob Augstein unter dem Titel Ex-VW-Boss Winterkorn: unersättlich, unverantwortlich) wird andernorts ausgeliefert. Der neue Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball Gmbh, Sebastian Schmidt, und Erfolgscoach Stelian Moculescu bekamen von Toyota aus dem Lexus Forum Filderstadt ihre Autos.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

Sport am Bodensee: RUND UM, Reminiszenz an die OSEM 2015 und Personalien bei den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen

Während in Deutschland die Amateurmeisterschaft im Schach und der Dähne-Pokal in Niedernhausen an diesem Wochenende läuft sowie in Frankreich der Spitzenkampf zwischen Bischwiller mit Deutschlands besten Schachspieler Arkadi Naiditsch sowie Etienne Barcot, Anish Giri etc. gegen Clichy (u.a. mit Wesley So,   Maxime Vachier-Lagrave) mit einem Sieg von Naiditschs Team bei der  französischen Mannschaftsmeisterschaft ausgeht, vielleicht an dieser Stelle für alle Schachfreunde auch nochmals ein kleiner und feiner Rückblick auf die Oberschwäbische Einzelmeisterschaft 2015 in Friedrichshafen – Jettenhausen.

Die Ergebnisse und Impressionen zur OSEM 2015 sind auf der Website vom Schachverein Friedrichshafen gut strukturiert sowie akribisch in Wort und Bild zusammengefasst.  Im einzelnen sind dies der Turnierabschlussbericht, interessante Turnierbilder mit facettenreichen Momentaufnahmen von der Oberschwäbischen Einzelmeisterschaft, die unumstößlichen Ergebnisse der A-Gruppe und B-Gruppe, die aktuellen DWZ Auswertungen der A-Gruppe und B-Gruppe im PDF Dateiformat.

Turnierabschlussbericht

Turnierbilder

Ergebnisse der A-Gruppe

DWZ Auswertung der A-Gruppe (pdf)

Ergebnisse der B-Gruppe

DWZ Auswertung der B-Gruppe (pdf)

Ausschreibung

Schwenk zum Segeln. Die 65. RUND UM wird heute 19.30 Uhr angeschossen. Der Südkurier vermeldete am Anfang der Woche 330 Meldungen für das Segelevent. Der Bregenzer Fritz Tippolt, Ralph Schatz für den Lindauer Segler Club sowie die Crew der „Holy Smoke“ aus der Schweiz (trugen sich bereits in die Siegerannalen von RUND UM ein) gelten als die Favoriten für die spektakuläre Nachtlangstreckenregatta. Fritz Tippolt, da war doch was. Richtig, bei der 63. RUND UM vor zwei Jahren war er mit seinem „skinfit“ vor Hagnau gekentert. Fritz Tippolt lag damals vor der Kenterung in Führung beim Nachtsegelevent 2013.

Online sind sie beim Lindauer Segler Club auch gut dabei. Auf der offiziellen Website vom LSC gab es heute bereits 4 aktuelle Meldungen.

Änderungen

Nachmeldungen

Korrektur der Segelanweisung RUND UM 2015

Warnung vor einer Untiefe

Schwenk zu den Volleyballern. Wer von den Volleyballfreunden ein paar Tage Urlaub hatte und vielleicht auf medialen Entzug gegangen war, dem möchte ich noch ein Online-Interview mit dem scheidenden Maarten van Garderen auf der Website vom VfB an die Hand geben. Sehr lesenswert. Nach Jenia Grebennikovs Abschied mit dem Fingerzeig auf den zu schwachen Wettbewerb in Deutschlands Volleyball-Bundesliga, jetzt auch van Garderen mit dem Hinweis auf die fehlende permanente sportliche Herausforderung im deutschen Ligaalltag.

Die Pokalauslosung ist durch. Der VFB Friedrichshafen war ebenfalls im Auslosungstopf mit dabei. Dies sind die ausgelosten Paarungen für den 11. November 2015 im Achtelfinale des DVV-Volleyball-Pokals. Die Häfler mit einem Auswärtsspiel zum Auftakt.

Sieger aus Nord gg. Nordwest – VfB Friedrichshafen
Sieger aus Nordost gg. West – TV Rottenburg
Sieger aus Südost gg. Ost – TSV Herrsching
Sieger Süd – TG Rüsselsheim
Sieger Südwest – Berlin Recycling Volleys
CV Mitteldeutschland – Netzhoppers KW-Bestensee
VSG Coburg / Grub – TV Ingersoll Bühl
SVG Lüneburg – SWD powervolleys Düren
Traveler Digital Camera
Foto:  © Copyright – Michael Wiemer
                                                                                                                                                                  
Stelian Moculescu muss nach den Abgängen von Max Günthör (Laufbahn beendet), Jenia Grebennikov und Maarten van Garderen, die es beide nach Italien zog, eine neue Mannschaft für die kommende Saison bauen. Dazu kommt ja auch noch der Abgang vom langjährigen Gefährten, dem engagierten Geschäftsführer Jürgen Hauke. Er legt sein Amt zum 30. Juni nieder und hinterlässt eine große Lücke. Dafür Sebastian Schmidt in Doppelfunktion bei den Häflern, dem viel Kraft und Erfolg zu wünschen ist. Sebastian Schmidt wird beim Doublesieger ab dem 1. Juli 2015 neuer Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH. In einer Doppelfunktion begleitet Schmidt auch das Amt des Manager des VfB Friedrichhafens e.V.

Sportkalender am Bodensee Juni 2015

05.06. – 07.06.2015 Segeln: 65. RUND UM 2015 Start am 05.06.2015 ab 19.30 Uhr vor Lindau – Lindauer Segler Club (LSC)

05.06.2015 Golf: Damengolfturnier m. Sponsor Troll Cosmetics beim Golfclub Bodensee Weissensberg

10.06.2015 Segeln: Bootsabnahme im Konstanzer Yacht Club ab 08.00 Uhr

12.06.2015 Schach: Schnellschach-Vereinsmeisterschaft beim Schachverein Friedrichshafen ab 19.30 Uhr

12.06. – 14.06.2015 Messe: Klassikwelt Bodensee in Friedrichshafen

13.06. – 14.06.2015 Segeln: Seemooser Opti-Pokal -Württembergischer Yacht-Club ab 08.00 Uhr

14.06.2015 Golf: Members & Friends Turnier beim Golfclub Bodensee Weissensberg

17.06.2015 Segeln: 6. MIDWEEK – Regatta – St. Gallischer Yachtclub Rorschach

19.06.2015 Lauf: 5. City-Lauf Friedrichshafen

20.06.2015 Segeln: Hafenfest 80 Jahre Yachthafen beim Bodensee-Yacht-Club Überlingen

24.06.2015 Segeln: 7. MIDWEEK – Regatta – St. Gallischer Yachtclub Rorschach

27.06.2015 Segeln: Lindauer Pokalregatten – Lindauer Segler Club (LSC) ab 9.00 Uhr

27.06. – 28.06.2015 Segeln: Lake Constance Battle – Würtembergischer Yacht-Club ab 8.00 Uhr

Die Auswahl der Termine ist subjektiv und unvollständig.