Ein Blick auf das FIDE-Ranking

Wer beim Blick auf das FIDE-Ranking Magnus Carlsen an der Spitze vermutet liegt nicht falsch mit seiner Annahme. Der 21-Jährige Norweger grüßt von Platz 1 der FIDE Weltrangliste mit der imposanten Elo-Zahl von 2843. Der charismatische Garri Kasparow erreichte im Juli 1999 einen Wert von 2851. Dies ist in der Geschichte des Schachs die bisherige höchste Elo-Zahl die ein Großmeister ereicht hat. Kasparow war im Juli 1999 im Alter von 36 Jahren. Magnus Carlsen wird dieses Jahr am 30. November seinen 22. Geburtstag feiern. Es ist bemerkenswert in welcher Elo Höhenluft sich der norwegische Jungstar bewegt.

Ich würde, da wiederhole ich mich gerne, Magnus Carlsen gerne in einem WM-Schachmatch sehen. Die Paarung Viswanathan Anand – Magnus Carlsen fände ich spannend. Beide nahmen ja leider kürzlich nicht an der Schacholympiade in Istanbul teil. Mein Vater sah einst 1960 bei der Schacholympiade in Leipzig im Ringmessehaus das Duell zwischen Bobby Fischer und Michail Tal. Grandios. Er erzählte sehr oft und begeistert davon. Nach 21 Zügen gab es ein Remis. Es war keines von der langweiligen Sorte. Aber das ist eine andere Geschichte. Zurück zur Gegenwart. In einem WM-Kampf müsste Carlsen unter Beweis stellen ob er schon reif für den Sturm auf den Thron ist. Schachweltmeister Anand hat sehr beharrlich und zäh bei den Schach-WM Kämpfen in Sofia gegen Topalov sowie in Moskau gegen Gelfand gekämpft. Der Lohn war jeweils der verdiente Weltmeistertitel. FIDE-Ranking Erster Carlsen müsste in einem Duell auf der WM-Schachbühne zeigen aus was für Holz er ist.

Als Schachspieler wie Bobby Fischer mit Anzug und Krawatte spielten

Meine geneigten Stammleser wissen von meinem Faible für Bobby Fischer. Die folgenden Sequenzen von jessicafischerqueen auf Youtube zeigen einen elegant gekleideten Berufsschachspieler. Der Einstieg beginnt mit dem Auftritt von Bobby Fischer bei der Schacholympiade 1960 in Leipzig. Der amerikanische Schachgigant achtete Anfang der sechziger Jahre immer mehr auf sein Äußeres. Er trug handgefertigte Schuhe und hatte einen Schneider, der auch für das makellose Aussehen von John F. Kennedy sorgte. Bobby Fischer schwärmte für London, dort wären die besten Stoffe vorhanden. Sein Freund Svetozar Gligoric verriet einst sogar ein kleines Geheimnis. Im ehemaligen Jugoslawien bot ein Schneider seine Dienste dem Schachgenie unentgeltlich an. Er war glücklich über den Ruf, den Fischer ihm einbrachte.