Bobby Fischer – Anatoli Karpow 1975: Was wäre wenn …?

Bobby Fischer siegte 1972 im Schachmatch des Jahrhunderts. 3 Jahre später sollte es zum WM-Kampf gegen Anatoli Karpow kommen. Nicht nur Schachhistoriker wissen: Es kam leider nicht dazu.

Auf youtube hat User OchoReSotto einen fiktiven Kampf veröffentlicht. Vorhang auf!

Reminiszenz an Bobby Fischer in 60 Minutes von CBS News

Meine zahlreichen treuen Stammleser wissen von meinem Faible für Bobby Fischer und das denkwürdige Schachmatch des Jahrhundert 1972 in Reykjavik gegen den amtierenden Champion Boris Spasskij. Der amerikanische Großmeister gegen den Titelverteidiger aus Leningrad. In Zeiten des kalten Krieges sollten beide stellvertretend die Systemfrage entscheiden. Dabei waren die zwei Schachspieler alles andere als stromlinienförmige Protagonisten ihrer jeweiligen Gesellschaftssysteme. Das langersehnte Duell zwischen Herausforderer und Schachweltmeister fand in der Sport- und Veranstaltungshalle Laugardalshöllin vom 11. Juli bis zum 1. September statt. Die internationale Schachwelt atmete auf.

Die Vorgeschichte füllt Bände. Auseinandersetzungen um den Spielort, der hartnäckige und erfolgreiche Kampf von Fischer für adäquate Preisgelder, sein Ringen um optimale Spielbedingungen und der eine oder andere legendäre Spruch füllten Sendungen, Zeitungsspalten und Radiobeiträge. Es zog ein anderes Selbstverständnis in die Schachszene ein. Der charismatische Bobby Fischer selbstbewußt vor dem Schachmatch des Jahrhunderts:

,,Möglicherweise wird es das größte sportliche Ereignis der Geschichte. Bedeutender sogar als der Kampf Frazier-Ali…”

Nach 21 Partien war das Schachgenie aus den USA mit 12,5 : 8,5 Punkten neuer Weltmeister. Er beendete damit eine 25 Jahre anwährende russische Vorherrschaft im Schach. Bobby Fischer beanspruchte die Aufmerksamkeit der Medien bereits Wochen und Monate vor dem Naturereignis auf 64 Feldern. Hier eine Sequenz aus  60 Minutes vom TV-Sender CBS News am 9. April 1972. Einem Sonntag. Vorhang auf.

Schach-WM-Kampf Anand-Gelfand nach 2. Partie weiter offen

Im Schachmatch des Jahrhunderts zwischen Boris Spasskij und Bobby Fischer stand es nach 2 Partien 2:0 für den Großmeister aus Leningrad. Am Ende siegte er jedoch nicht. Das Schachgenie aus Amerika gewann die WM-Schachkrone. Bobby Fischer siegte klar mit 12,5 zu 8,5. Im aktuellen Match um die Schachweltmeisterschaft steht es zwischen Viswanathan Anand und Boris Gelfand nach 2 Partien 1:1. Zwei Remis stehen zu Buche in der Chronik vom aktuellen Match in Moskau. Mehr dazu bei chessbase mit Notation der Partie vom Sonnabend und interessanten Bildmaterial.

Dabei war Bobby Fischer vor 40 Jahren gar nicht zur 2. Partie erschienen. Doch das ist eine Geschichte für sich. Die Fernsehkameras hatten den Amerikaner bei der Auftaktpartie gestört. Nachgeben war auf Seiten der Organisatoren noch nicht passiert. So blieb Schachgenie Fischer zur 2. Partie im isländischen Hotelzimmer. Reykjavik und die Schachwelt sollten noch öfters den Atem anhalten. Solche Aufregungungen sind in Moskau im Jahr 2012 nicht zu erwarten.

Der Mythos Bobby Fischer wird auch die nächsten WM-Schachkämpfe überdauern. Karl – Das kulturelle Schachmagazin näherte sich in der Ausgabe 2/02 mit dem Schwerpunkt: Mythos Fischer den Ursachen, Hintergründen sowie Facetten. Der Hauptakteur vom Schachmatch des Jahrhunderts hat Geschichte in der königlichen Sportart geschrieben.

Jetzt sind wir fast ein wenig ins plaudern über Bobby Fischer gekommen und haben Anand und Gelfand etwas aus dem Blickwinkel verloren. Gemach, gemach. Der Tiger von Madras, mit frischen Lorbeer aus der Schachbundesliga angereist, und sein Kontrahent aus Israel, der beharrlich an der Chance des Herausforderers die letzten Jahre arbeitende Boris Gelfand sind verdient auf der Schachbühne in Moskau. Mäkelnden Worten aus der einen oder anderen Reihe zum trotz. Wie wird es in diesen Tagen eigentlich Jungstar Magnus Carlsen gehen?  

Schach im Jahr 2012 würde ein Bobby Fischer gut tun

Jede Sportart braucht charismatische Helden, Protagonisten die aus dem grauen Einerlei herausragen und eigene Meinung mit Weltklasseleistungen verknüpfen. Individualisten, die keinerlei Speichelleckerei gegenüber Funktionären üben und auch unkonventionelle Wege gehen. Mag sich der eine oder andere Sportjournalist auch über nicht bekommene Interviews ärgern. Helden die in keine Schublade passen und das sportliche Tagesgeschäft überdauern. So ein Heroes war der Schachweltmeister Bobby Fischer. Am 24. Dezember 2011 (das ist Einsatzbereitschaft) schrieb ich hier im Blog:

,,Nächstes Jahr steigt das 40. Jahr des Schachmatch des Jahrhunderts. Mal sehen ob eine deutsche Schachzeitung oder eine Schachwebsite den Mut und die Ausdauer hat das Ereignis über 365 Tage zu zelebrieren. Genug Stoff hat Bobby Fischer ja hinterlassen.“

Nun, den von mir hingeworfenen Bauern wollte offenbar keiner in die Hand nehmen. Okay, habe verstanden. Dabei würde dem Schach 2012 ein Bobby Fischer gut tun. Nichts gegen den jungen Magnus Carlsen. Nichts gegen Viswanathan Anand, den indischen Schachweltmeister der Neuzeit. Nichts gegen den Herausforderer Boris Gelfand. Nichts gegen den frisch gekürten Sieger von Wijk aan Zee, Levon Aronian. Nichts gegen den unorthodox spielenden Hikaru Nakumara oder den bulgarischen Vizeweltmeister Veselin Topalov. Doch im Vergleich zu Bobby Fischer alles doch eine Nummer kleiner. Der 40. Jahrestag des Schachmatch des Jahrhunderts wird dieses Jahr noch seine Würdigung erleben. Hier eine 13 minütige Sequenz vom Schachgenie Bobby Fischer. Wer Zeitprobleme hat, lässt heute einfach die Tagesschau ausfallen. Dann ist sogar noch ein wenig Sekundengold übrig. Auf geht´s. Vorhang auf.

Boris Spasskij wird 75

Herzlichen Glückwunsch nach Paris. Eine Niederlage machte ihn einst weltberühmt. Im Schachmatch des Jahrhunderts mit einem ehrgeizigen Spieler aus Amerika war er der Kontrahent. Boris Spasskij konnte seinen Weltmeistertitel 1972 nicht gegen Bobby Fischer verteidigen. Der Leningrader zeigte sich als fairer Verlierer. 1976 verabschiedete er sich aus der Enge des sowjetischen Systems und verließ aus politischen Gründen seine Heimat. Sein neuer Lebensmittelpunkt wurde Paris. Dort lebt er auch heute noch mit seiner Frau Marina.

Hier eine kleine Sequenz von Zürich 2009.

Schach und seine Facetten wieder im Blickpunkt in Deutschland

Der Deutsche Schachbund hat diese Woche die Stellungnahme von DSB-Präsident Herbert Bastian zur Presseerklärung von Arkadij Naiditsch veröffentlicht. Am heutigen Abend um 22.05 Uhr, 2 Tage nach Veröffentlichung, ist der Text bereits 1904 mal aufgerufen worden. Da sage noch einer das Geschehen um Schach und seine Facetten interessiert in Deutschland niemanden.

Was würde der geniale und meinungsstarke Schachweltmeister Bobby Fischer in seiner besten Phase dazu gesagt haben? Dieses Jahr jährt sich der 40. Jahrestag des Schachmatch des Jahrhunderts. Irgendwann hätte er vielleicht zu Bastian und Naiditsch gesagt – Konzentriert Euch auf´s Schach -.

Der Computer bleibt aus

Weihnachten 2011 naht.  Ich habe keinen 500.000 EURO Kredit bei der Frau eines Freundes aufgenommen. Damit es keine Rückfragen gibt: Es wird auch von mir keine öffentlichen Urlaubslisten geben. Soviel Privatsphäre muss sein. Wo kämen wir denn dahin in Deutschland?

Themawechsel. Sport wird es auch 2012 geben. Es sind jedoch von mir noch keine Wetten auf den Europameistertitel der Elf von Übungsleiter Löw beim Buchmacher meines Vertrauens gesetzt worden. Nächstes Jahr steigt das 40. Jahr des Schachmatch des Jahrhunderts. Mal sehen ob eine deutsche Schachzeitung oder eine Schachwebsite den Mut und die Ausdauer hat das Ereignis über 365 Tage zu zelebrieren. Genug Stoff hat Bobby Fischer ja hinterlassen. Doch ich will mich jetzt nicht weiter in einen akribischen aufbereiteten Jahresvorblick für 2012 verlieren. Heute steht noch Kieser Training in Friedrichshafen an. Der Baum lächelt mich auch schon an. Er muss noch aus dem Netz befreit werden. Briefpost möchte ich auch noch einwerfen. Ich weiss, etwas spät. Doch immerhin.

Genug der Vorrede. Hiermit verkünde ich eine offizielle weihnachtliche Power-Blogpause. Es ist Zeit für eigene Rückblicke und einen Ausblick. Dies fernab vom Computer. Internet-Evangelist Jeff Jarvis wird darob vielleicht die Stirn runzeln. Mir egal.

Jede Leserin und jeder Leser möge für sich die Tage im Kreise lieber Menschen richtig gut und friedlich bestreiten. Das Jahr neigt sich gemächlich dem Ende zu und ein kleiner Neuanfang erwartet uns. Täglich grüsst das Murmeltier.

Vielen Dank allen Leserinnen und Lesern sowie weiblichen + männlichen Kommentatoren für die Teilnahme an diesem Blog hier. Ich wünsche gesegnete und erholsame Weihnachten, außerdem einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt mir gewogen. Ich hoffe wir lesen uns hier in alter Frische wieder. 

Bobby Fischer: Zug um Zug in den Wahnsinn oder der vergebliche Versuch einer objektiven Rezension

Ich habe keine Fernsehzeitung. Doch die wichtigen Sendungen erreichen einen auch per Hinweis aus der Leserschaft. Schach im TV. Es war keine verlorene Lebenszeit. Die 90-minütige Dokumentation auf arte von Liz Garbus über den begnadeten Schachweltmeister von 1972. Dortmund gegen Marseille war nie eine ernsthafte Option. 22.00 Uhr war am Dienstagabend arte Zeit. Zug um Zug in den Wahnsinn – Die Legende von Bobby Fischer. Ich habe jede Minute des Films intensiv eingeatmet. Klar, ich bin Fischer Fan. Habe das Schachmatch des Jahrhunderts 1972 aus der Perspektive eines damals 9-Jährigen erlebt. Emotional tief verankert. Am 26. März 2010 schrieb ich hier auf dem Blog eine Reminiszenz an das Schachmatch des Jahrhunderts und erinnerte mich unter anderen daran: 

,,Ich selber war damals 9 Jahre alt. Mit 6 Jahren hatte ich das Schachspiel von meinem Vater gelernt. Er sah 1960 bei der Schacholympiade in Leipzig Bobby Fischer live gegen Michail Tal. Die Erinnerung steckte tief in ihm. Für den Schachkampf gegen Boris Spasskij drückte er Bobby Fischer die Daumen. Jeden Schnipsel aus der Zeitung las mein Vater mir vor. Im Radio wurde stündlich nach Nachrichten gesucht. Nein nicht die allgemeine Weltlage. Nicht der Wetterbericht. Nachrichten aus Reykjavik waren das Ziel.“

Ich bin also kein objektiver Beobachter des Films Zug um Zug in den Wahnsinn gewesen. Schachgenie Bobby Fischer. Die Bilder zum Ende seiner Laufbahn   Lebensreise in der Doku von Liz Garbus stimmten nachdenklich und traurig. Der Film behandelt natürlich auch sehr ausgiebig jenes legendäre Schachmatch des Jahrhunderts 1972 in Reykjavik zwischen Bobby Fischer und dem Leningrader Boris Spasskij.

Das Schachgenie Bobby Fischer hielt sich bereits in den frühen 60igern für den besten Schachspieler der Welt. 1972 in der isländischen Hauptstadt Reykjavik bewies er es der ganzen Schachwelt. Das von der Presse zum Wunderkind hochstilisierte Schachtalent war mit 14 erstmalig Schachmeister in den USA sowie mit 15 Jahren bereits Schachgroßmeister. Bobby Fischer krönte mit 29 seine Schachlaufbahn und wurde Weltmeister. Das Match ging auch als Kampf der Systeme in die Geschichte ein. Es bleibt einem im Film auch nicht der Anblick alter Protagonisten der jeweiligen Blöcke wie Breshnew oder Kissinger erspart. Tief durchatmen.

Auch die Kindheit von Fischer mit seiner frühzeitigen Hingabe, ja Besessenheit zum Schachspiel, und die komplizierte Familienkonstellation wird in Bildern und Worten erzählt. Der Versuch einer Konstruktion. Genie und Wahnsinn liegen oft beieinander. So das landläufige Schubladendenken. Ist dem wirklich so? An den Stellen des Films wo es eine Reihe von Hobbypsychologen zu Erklärungen des nervlichen Zustands von Bobby Fischer treibt, bleibt bei mir immer eine Skepsis. Wer bitte kann hinter die Stirn eines anderen Menschen schauen?

Der eine oder andere Schachfreund wird den Film vielleicht verpasst haben. Kein Problem. Jetzt kommt ein kleiner Serviceteil.

Den kompletten Film gibt es auf arte noch bis zum 12. Dezember im Netz zu sehen. Hier geht es zur kompletten Dokumentation

Einen weiteren Ausstrahlungstermin des Films gibt es am Montag, den 19. Dezember 2011, zur geschmeidigen Sendezeit von 10.05 Uhr

Für Bobby Fischer Freunde, Fans, Nostalgiker, Schachspieler  wie mich gab es reichlich bekanntes Bildmaterial und auch einiges neues. Die Sequenzen zum Beispiel von Fischers gnadenlosen Fitnessprogramm vor dem Schachmatch des Jahrhunderts waren spektakulär. Die Aufnahmen im Wasser beim Schwimmen, seine Situps, sein Ehrgeiz bei diesen körperlichen Trainingseinheiten waren intensiv. Leibesübungen unter professioneller Anleitung. Atemtechnik. Mentalpower wie sie auch Boxlegende Ali zeigte.  Dabei sah ich erstmals auch einen nackten Bobby Fischer. Normalität beim Duschen.

Die von Bobby Fischer geäußerte und gewünschte 20-Jährige Regentschaft eines Schachweltmeisters verkürzte sich dann nach dem WM-Titel 1972 leider doch erheblich. Anatoli Karpow setzte sich die Krone kampflos auf. Bobby  Fischer machte sich rar. Seine Wüstenzeit. Später das Match gegen Boris Spasskij 1992 … Zwei müde Schachgroßmeister. Die Spielqualität wurde damals im Spiegel-Interview – Er zerstört seine eigene Legende von Gari Kasparow mit niedrig eingestuft. Doch es gab politisches Ungemach. Der Film zeigt auch jene Sequenz – Fischer spuckte auf das Schreiben der US-Regierung. Anschließend begannen intensive Probleme für den amerikanischen Schachgroßmeister mit der Regierung der USA. Fischer auf der Flucht. Ich war fast geneigt per Fernbedienung wegzuschalten. Da bröckelt dann schon ein wenig vom eigenen Heldenbild. Dabei waren mir die Sachen und der tragische Lauf der Dinge bekannt. Okay, die Sache mit dem Schachhelden ist einfach subjektiv geprägt. Emotional sehr tief verankert. Ich wiederhole mich da gerne.

Es gab eine Zeit da trug Bobby Fischer Maßanzüge und sah makellos aus. Siehe auch Als Schachspieler wie Bobby Fischer mit Anzug und Krawatte spielten. Um so trauriger stimmte in den späten Jahren auch das äußerliche Bild vom Schachgenie mit IQ 184.

Das Leben von Bobby Fischer passt freilich nicht in einen 90-minütigen Film. Alleine über das Schachmatch des Jahrhunderts in Reykjavik 1972  könnte es einen mehrstündigen Dokumentationsfilm geben. Würde ich mir den Film Zug um Zug in den Wahnsinn auch im Kino anschauen? Ist das Werk auch Nicht-Schachspielern zu empfehlen? Wird der Mythos Fischer zerstört mit dieser Doku? Diese Fragen kann und will ich jetzt gar nicht abschließend beantworten. Vielleicht braucht es da auch bei mir etwas Bedenkzeit.

Zug um Zug in den Wahnsinn – Die Legende von Bobby Fischer

Ich mag mitdenkende Leser. Dickes Lob und Ehrerbietung(Hat-Tip) an Max-Jacob Ost alias GNetzer. Der geniale Spielmacher ist Community-Leiter beim Sportportal Spox. Er hatte heute früh den richtigen Radiosender eingestellt und gab mir den TV-Programmhinweis. Heute Abend ist 22.00 Uhr bei arte die Dokumentation Zug um Zug in den Wahnsinn über die Schachlegende Bobby Fischer zu sehen. Mehr Programminfo gibt es hier auf programm.ard.de zu lesen. 

Der Film sollte ja bereits am 4. August 2011 auf arte ausgestrahlt werden, siehe auch die damalige arte Presseinfo. Die Dokumention ist im Sommer nicht gesendet worden. Im August schrieb ich hier im Blog:

,,Film ist ein gutes Stichwort. Diese Woche sollte auf ARTE der Dokumentarfilm von Liz Garbus  Zug um Zug in den Wahnsinn – Die Legende von Bobby Fischer laufen. Doch es wurde nichts daraus. Mehr dazu bei der Schachwelt von Großmeister Jörg Hickl.“

Jetzt steht die Ausstrahlung der Doku hoffentlich nichts im Wege und ist so unerschütterbar wie einst Bobby Fischer seine Bauern im Schachmatch des Jahrhunderts 1972 in Reykjavik gegen Boris Spasskij.

Flauschcontent für alle Freunde und Gegner von Bobby Fischer

Nächstes Jahr steht der 40. Jahrestag vom Schachmatch des Jahrhunderts an. 

Bobby Fischer hatte eine unglaubliche Magnetwirkung. Selbst Journalisten ohne Schachkenntnisse zog es 1972 in die isländische Hauptstadt. Das spektakuläre Duell zwischen Boris Spasskij und Bobby Fischer in Reykjavik wollte sich keiner aus der schreibenden Zunft entgehen lassen. Mit Schachnachrichten konnte damals Auflage gemacht werden. Bobby Fischer forderte 25 lange Jahre russischer Vorherrschaft im Schach heraus. Vorhang auf für eine 9-minütige Sequenz über das Schachgenie: