Rückblick und Vorschau

Fernab vom Mainstream hat Daniel Drepper auf seinem Sportblog einen lesenswerten Rückblick auf die Woche unter dem Titel Sportwoche 05/11: Deutschland bremst den Anti-Doping-Kampf erarbeitet. Eine offensichtlich unendliche Geschichte.

Rotebrauseblogger schaut 20 Jahre zurück in die Blühende Landschaft Profifußball der ostdeutschen Region und gibt einen spezifischen Einblick in die damalige Situation von Energie Cottbus und gut gemeinten Ratschlägen von Aufbauhelfern.

,,Vermutlich zur selben Zeit (oder auch schon etwas früher oder auch etwas später) beehrte auch ein gewisser Günter Netzer, in jenen Tagen als Repräsentant des Schweizer Sportvermarkters CWL (benannt nach dessem Besitzer Cesar W. Lüthi) unterwegs, den ganz tiefen Osten und beschrieb in einer vollen Stadthalle Cottbus den marktunerprobten, staunenden Ossis mit leuchtenden Worten die rosige Zukunft des FC Energie Cottbus in der modernen Fußballwelt.“

Günter Netzer hatte sich einst als Spieler von Borussia Mönchengladbach an das Telefon gesetzt und Anzeigekunden für das Programmheft der Fohlen akquiriert. Marketing am eigenen Leib in der Praxis ausprobiert.  

Szenenwechsel. Zurück in das Jahr 2011.

Vorschau. Mittlerweile begleitet Rotebrauseblogger die Auftritte von RB Leipzig mit analytischen Texten und hat für alle Freunde des Leipziger Fußballs eine schöne Saisonvorschau geschrieben. Tief Durchatmen. Leipziger Fußball 2011. RB Leipzig, FC Sachsen und Lok Leipzig. Da weht alleine bei der Nennung der drei Vereine Nostalgie und Zukunft durch den Raum. Die mit der finanziellen Power von Red Bull Chef Dietrich Mateschitz ausgestattete Mannschaft von RB Leipzig steht vor einer Mission Impossible. Doch wie im Film mit Tom Cruise könnte es auch am Ende ein Happy End geben. Ein wenig muss Chemnitz da natürlich auch mitspielen und die Truppe von Coach Oral ihre Hausaufgaben erledigen.

Zeit der Bilanzen

Das Jahr neigt sich dem Ende. Da wird von dem einen oder anderen auch Bilanz gezogen. Don Dahlmann gibt auf seinem Racingblog in gewohnt ausführlicher und tiefer Analyse einen Rückblick auf die Formel 1 Saison.  Er zieht ein zweiteiliges Fazit: Im Teil 1 nahm er die Fahrer unter die Lupe und im Teil 2 die Teams.  

Rotebrauseblogger zieht eine ausführliche und interessante Zwischenbilanz beim spannendsten Fußballprojekt Deutschlands. Er sieht mehr  Schatten wie Licht.  Ein Nichtaufstieg wäre eine ärgerliche Zeitverzögerung für Red Bull und seine ehrgeizigen Ziele mit RB Leipzig in die Bundesliga zu kommen. Ich persönlich sehe die Verfolgungsjagd in der Rückrunde durchaus nicht chancenlos.

Die Leipziger Volkszeitung zieht unter dem Titel Medaillenregen und Vettel-Mania – das Sportjahr 2010 im Rückblick eine Bilanz. Es fehlen auch nicht Bayern München, Golfspieler Martin Kaymer oder Claudia Pechstein beim Blick in den Rückspiegel des ablaufenden Jahres.

Deutschlands smartester Schachgroßmeister, Jan Gustafsson, gibt einen persönlichen Rückblick auf sein Schachjahr. Seine Kolumne hat inzwischen fast Kultstatus erreicht. Selbstkritisch fasst er sich bei seiner Bilanz für 2010 jedoch auch an die eigene Nase.

Über den Tellerrand geschaut

Rotebrauseblogger begleitet RB Leipzig mit Herzblut und viel Sachverstand. Wenn er durchhält, und davon gehe ich aus, ist er der erste deutsche Blogger der seine Fußballmannschaft von der Fünftklassigkeit bis in die Bundesliga textlich supporten wird.   Dabei wird auch über den eigenen Tellerrand geschaut. Unter dem Titel Alternativer Kommerz setzt er sich mit dem Phänomen FC St. Pauli und der Geschäftstüchtigkeit des kultigen Clubs aus dem Norden auseinander.

Auch Chemieblogger hat sich auf seinem Blog mit dem Thema Kommerzialisierung und der oft beschworenen Vokabel Tradition in seinem Artikel Wider die ,,Tradition“ in der Debatte über ,,Modernen Fußball“ auseinandergesetzt.

Frauenfußball ist exzellent bei womensoccer aufgehoben. Markus Juchem wirft einen Blick auf den neuen Spitzenreiter der Bundesliga und titelt 1. FFC Frankfurt: Das Imperium schlägt zurück. Leidtragende waren die Frauen vom 1. FFC Turbine Potsdam.  

Tilman Pauls, Organisator und Macher vom Eishockey-Blog, nimmt eine Auszeit. Ich wünsche ein kraftvolles Comeback. Seine  Eisfläche wird hoffentlich wieder bespielt werden.

Auf Grübelei – Ansichten eines Basketballfans gibt es eine virtuelle Auseinandersetzung zwischen oldschoolballer und gruebler. Mit Emotionen wird nicht hinter dem Berg gehalten.

Auf der Schachwelt schreibt Stefan Löffler über Das schönste Schachbuch seit langem.  Michael Ehn und Ernst Strouhal haben unter dem Titel  „En Passent – ruf und ehns Enzyklopädie des Schachspiels“  ihr Werk herausgegeben und feiern damit ihre 20-Jährige Schachrubik im Standard.

Tausendsassa Georgios Souleidis leitet seit diesem Schuljahr eine Schulschach-AG und schreibt auf Schwatt und Weiß über seine ersten Erfahrungen. Da kommen doch bei mir glatt zarte Erinnerungen an meine Schachzeit in der Schach AG in der Schule auf. Menschenskinder, wie die Zeit vergeht. Das muss so 1972 gewesen sein.