Marc Rühl – Pferdefotograf aus Leidenschaft

Ich rede nicht drumherum. Für mich ist er der beste Pferdefotograf Deutschlands. Die Rede ist von Marc Rühl. Er kommt bisweilen den Pferden sehr nahe.

,,Ich komme immer unblutig von der Weide zurück.“

So Marc Rühl in dem folgenden Imagefilm. Doch schaut´s selber:

Sponsorspiegel 29.03.10

Im heutigen Sponsorspiegel geht es um die vom Stadtrat in Leipzig beschlossene Umbenennung des Zentralstadions in Red Bull Arena, Messis Platz 1 in der Geldliste der Football France und ein Rückblick in die schweren Anfänge des Weltfußballers von 2009 in seiner Jugend. Weitere Themen sind der Sponsor Award, die Einnahmen des deutschen Rekordmeisters Bayern München durchs Web TV sowie die teuerste Pferderennbahn der Welt.

Das Red Bull Projekt Fußballbundesliga nimmt weiter Konturen an. Der Leipziger Stadtrat gab grünes Licht für die Umbenennung des ehrwürdigen Zentralstadion in Red Bull Arena. Somit steht einem Vertragsabschluß zwischen Red Bull und dem Stadionbesitzer und Filmrechtehändler Michael Kölmel nichts im Weg. Sportlich erledigt der Spitzenreiter der 5. Liga RB Leipzig die Hausaufgaben zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Wer einen Rückblick in die Geschichte des Zentralstadions erhalten möchte, darf gerne einen Artikel vom 13.11.09 von mir lesen.

Das französische Fachmagazin France Football hat eine Liste der Top-Verdiener im internationalen Fußball veröffentlicht. Das Einkommen der Profifußballer wurde aus Gehalt und Werbeeinnahmen ermittelt. Der Weltfußballer von 2009, Lionel Messi, führt die Geldrangliste mit 33 Millionen Euro an. David Beckham kommt auf Platz 2 mit 30,4 Millionen Euro und Cristiano Ronaldo erzielt 30 Millionen Euro und belegt Platz 3. Kräftigstes deutsches monetäres Schwergewicht ist Michael Ballack auf Platz 14 mit 12,2 Millionen Euro. Erinnert sich noch jemand an den Sponsorspiegel vom 23.01.10 mit dem Thema Deutsche Sporthilfe und der Ruf nach Geld für die Sportler?

Es lohnt auch noch ein Blick zurück in die Jugend von Lionel Messi. Der Argentinier litt an Wachstumsstörungen.

Messis damaliger Heimatverein Newell´s Old Boys konnte die Wachstumshormone nicht bezahlen. Messi war mit 13 Jahren nur ca 1,40 Meter groß. Über vier Jahre hat sich Messi jeden Tag Wachstumshormone ins linke und rechte Bein spritzen müssen. Sein Anfangsgehalt lag damals bei 100 000 Peseten. Entspricht ca. 600 Euro. Barcelona soll der Legende nach am Anfang skeptisch gewesen sein. Messis Eltern hatten sich an die Katalanen gewandt. Der erste Vertrag soll aus 8 Zeilen bestanden haben und auf einer Rolle Küchenpapier niedergeschrieben worden sein. Barcelona verpflichtete sich für die Übernahme der kompletten Hormonkosten.

Das Pädiatrisch-Endokrinologische Zentrum Zürich (PEZZ) hat mehr Informationen zum Thema Wachstumsstörungen.

Der 17. Internationale Sponsoring Award ist auch bereits wieder Geschichte. FASPO ist der Fachverband für Sponsoring und zeichnete herausragende Sponsoringprojekte aus dem Jahr 2009 aus. Die Jury ist prominent besetzt gewesen.

Die Jury des 17. Internationalen Sponsoring Awards:

Jean-Baptiste Felten (Vorsitz), FASPO-Vizepräsident (Felten & Cie., Winterthur); Christine Angenendt (Pilot Group); Marco Bernasconi (WEMF, Schweiz); Miriam Hebben (Horizont); Oskar Gut (Schweiz); Prof. Arnold Hermanns (Universität der Bundeswehr, München); Mag. Brigitte Kössner-Skoff (Initiativen Wirtschaft für Kunst, Wien); Dr. Dieter Mussler (Mussler & Felten, Frankfurt); Bernd Reichstein (FASPO-Präsident); Lutz Weidner (Bureau Weidner); Yvonne Wodzak (New Business).

Das Urteil der Jury sah Audi, Vattenfall und die Allianz vorn.

Einen Award erhielt Audi für den „Audi Cup 2009“ (Agentur Ledavi GmbH). Nach Meinung der Jury wurde eine höchst attraktive internationale Kommunikationsplattform gefunden, mit exzellenter Umsetzung und hervorragenden Leistungswerten, die einmal mehr belegen, dass intelligent aufgebaute Sponsorships sich oftmals durch einen hohen Grad an Wirtschaftlichkeit auszeichnen.

Vattenfall erhielt einen Award für die Aktion „Eine WM voller Energie“ (Agenturen McCann, Weber Shandwick), mit der das Unternehmen die Leichtathletik-WM begleitete. Vattenfall hat mit vielfältigen Aktivitäten die WM in Berlin, und auch das Unternehmen selbst, nachweislich erfolgreich erlebbar gemacht. Und damit bewiesen, dass nicht nur Fußball-Events hierzulande als hochattraktive Sponsoringplattform genutzt werden können.

Für ihr Paralympisches Engagement erhielt die Allianz (Agentur GMR Marketing) einen der begehrten Awards. Der Allianz gelingt es, sich als Partner des Deutschen Behindertensportverbandes zu etablieren und glaubwürdig gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Damit verbindet das Projekt in vorbildlicher Weise Elemente des Sportsponsorings und klassischer CSR zu einem nachhaltigen Konzept und verbessert die öffentliche Wahrnehmung des Paralympischen Sports.

In die Hall of Fame Sponsoring 2010 wurden Mag. Brigitte Kössner-Skoff und Bernd  Schiphorst aufgenommen. Seit 2006 gibt es diese Auszeichnung. Der bisherige illustre Kreis liest sich so:

Franz Beckenbauer/Robert Schwan, Manfred  Birkholz, Prof. Dr. Manfred Bruhn, Horst Dassler/ Patrick Nally, Hans  Wilhelm Gäb, Klaus Jürgen Hempel/Jürgen Lenz, Prof. Dr. Arnold Hermanns,  Uli Hoeneß, Oliver Kaiser/Frank Schmidt, Cesar W. Lüthi, Günter Mast,  Manfred Maus, Prof. Manuela Rousseau, Wilfried Straub und Prof. Dr.  Reinhold Würth.

Das Fachmagazin sponsor news berichtet von 1,7 Millionen Euro Einnahmen bei Bayern München alleine durch das Web-TV. Da sage noch einer mit Web-TV ließe sich kein Geld verdienen. Der Champions-League Sieger von 2001 hat auf seiner Website fcbayer.t-home.de doppelt so viele Besucher wie der gesamte Rest der Bundesliga. Ein Kamerateam von Bayern München dreht bei Sponsoren-Events mit und stellt die Kurzfilme auf die Homepage.

Am Samstag, den 27. März 2010, wurde in Dubai die teuerste Pferderennbahn der Welt eröffnet. Die Anlage Meydan soll laut AP 2 Mrd. Dollar gekostet haben. Die Premiere begann gleich mit einem Paukenschlag. In der Geschichte des Pferdesports war das Preisgeld noch nie so hoch. Beim 15. Dubai World Cup schütteten die Veranstalter sagenhafte 26,25 Millionen Dollar aus. Im Hauptrennen waren allein 10 Millionen Dollar zu gewinnen. Mehr Informationen und Bilder gibt es auf der Website vom Dubai Racing Club.