Ranking der 10 sympathischsten Mannschaften

Es ist ja immer so eine Geschichte mit dem persönlichen Ranking der Sympathien bei Mannschaften im Sport. Stammleser wissen von meinem entspannten Faible für Bayern München seit 1973. Eine Saison ohne Titel ist für mich kein Beinbruch. Erfahrungsgemäß hat die Konkurrenz im darauffolgenden Jahr nicht viel zu lachen.

Heute habe ich ein persönliches Ranking meiner aktuell sympathischsten Mannschaften erstellt. Über die Grenzen der Sportarten hinweg.

1. Borussia Dortmund (Fußball)

Der Faktor Klopp und die teilweise begeisternde Art und Weise Fußball zu spielen sind nicht zu toppen. Der Borussen Coach kommt dermaßen locker in Interviews rüber, ist authentisch, begeisterungsfähig, ein Vulkan an Emotionen, einfach der Trainer der Siason 2010/2011 in der Fußball-Bundesliga. Die atemberaubende 1. Halbserie mit Tempofußball, Power und einem Forchecking wie es Klinsmann bei der WM 2006 phasenweise gegen Schweden in den ersten fulminanten 25 Minuten praktizierte oder auch Hans Meyer einst mit Carl Zeiss Jena gegen den AS Rom beim 4:0 (ältere Fußballfans werden sich erinnern) im Europacup über die gesamte Spielzeit. Klopp verliert nun zwar sein erstes Mosaiksteinchen mit dem Sahin, aber laut Pressekonferenz wohl nicht des Geldes wegen. 

2. Eishockey-Nationalmannschaft Deutschland

Egal wie die aktuelle WM ausgeht für die Eishockey-Cracks von Uwe Krupp, seine Truppe hat mit den Siegen gegen Russland und gegen die Slowakei viel Freude bereitet. Dazu kommen die Bonuspunkte von der Heim-WM im vergangenen Jahr (ich habe sie nicht vergessen). Endras ist auf dem Weg ein Weltklassetorhüter zu werden. Wer spricht da eigentlich beim Eishockey immer von Randsportart?

3. VfB Friedrichshafen (Volleyball)

Ich wohne nah dran nach meinem Umzug. Das Mekka des deutschen Volleyballs hat seine Heimstätte am Bodensee in Friedrichshafen. Sieben Jahre hintereinander Meister. Aktuell sind die hiesigen regionalen Zeitungen voll der Bilder von der Meisterfeier nach dem Triumph gegen die Berliner.  Da ich selber Volleyball in grauen Vorzeiten gespielt habe, und es unglaublich ist mit welcher Konstanz die Mannschaft die Titel erspielt, und ích die Bodenseeregion liebe, gibt es zusätzliche Bonuspunkte und den 3. Platz im Ranking.

4. Bayern München (Basketball)

Es gibt zwei spannende Projekte im Sport in Deutschland, Das erste ist die Geschichte mit RB Leipzig und die zweite das Basketball-Projekt von Bayern München. Bauermann ist dazu ein sehr charismatischer Typ und der souveräne Aufstieg in das Oberhaus der BBL läßt vielerorts die Schatzmeister frohlocken. Bayern München wird die Hallen füllen, mit dem klangvollen Namen Zuschauer ziehen. Keine Frage.  Okay, die Abwerbeversuche von Wolfgang Heyder, jener Manager-Institution in Bamberg, ist Bayern München Ende des letzten Jahres nicht gelungen. Doch ich drück den Jungs von Bauermann für ihre weitere geplante Erfolgsstory die Daumen. Oh je, mir fallen gerade meine bescheidenen Basketball Schritte im Schulsport ein. Ich bewunderte immer die langen Kerls mit der Treffsicherheit in den Korb. War mir selber leider nicht gegeben.

 5. Bayern München (Fußball)

Okay, unter ganz sachlichen Gesichtspunkten müsste ich sie weiter hinten eingruppieren. Das Desaster in der Kommunikation zwischen den Alpha-Tieren Hoeneß und van Gaal fand ich nicht gut. Auch das verpatzte Heimspiel gegen Inter. Ich fasse es bis heute noch nicht ganz. Auch die fehlende Vision einer Trainerbesetzung. Nichts gegen Heynckes, doch das gab es bereits zweimal in der Geschichte der Bayern. Kreative Trainerlösungen sehen anders aus. Doch unter den ganzen Umständen dann doch noch unter die ersten 3 zu kommen war mir noch einen Zusatzbonus wert. Ich habe auch Spaß gehabt am Auswärtssieg in Mailand, am aktuellen 8:1 bei St. Pauli, den hohen Heimsiegen gegen Leverkusen und gegen Schalke.

6. RB Leipzig (Fußball)

Natürlich polarisiert RB Leipzig. Ich habe in meiner Jugend ja bereits die deutsche Einheit vorweggenommen. Im Oberliga-Alltag hielt ich dem 1. FC Lokomotive Leipzig die Daumen. Im Bundesliga-Alltag und im Europapokal der Landesmeister Bayern München. Lok hat dann irgendwann meine Geduld aufgebraucht in den Querelen, dem Absturz aus der Bundesliga, den Personalkarussell, der gesamten Entwicklung etc.  Es war ein schleichender Prozess. Bei RB Leipzig finde ich den Ansatz von Dietrich Mateschitz gut. Aus der 5. Liga mit dem Ausgangsstandort Markranstädt die Bundesliga anzuvisieren hat Charme. Dazu finde ich Mateschitz als Marketing-Genie cool. Sein verkauftes Produkt in den Weissblechdosen ist an sich simpel. Er hat es über Jahre gepusht und die Red Bull Geschichte ist in vielen Ansätzen für mich spannender wie die Coca-Cola Story.

7. OSG Baden-Baden (Schach)

Mäzene sind selten im deutschen Schach zu finden. Fast wie die berühmte Nadel im Heuhaufen. Doch es gibt sie. Grenke Leasing sei Dank. Deutschland hat eine intakte Schachmannschaft die kontinuierlich Meistertitel einfährt. Herr Grenke hat als Mäzen die Mannschaft über Jahre gefördert und verleiht ihr einen soliden Geldrahmen. Die Nationalmannschaft kann da eigentlich nur neidisch nach Baden-Baden schauen.

8. Brose Baskets Bamberg (Basketball)

Der Erfolg der Domstädter ist mit einem Namen verbunden: Wolfgang Heyder. Der fleißige, charakterstarke und intelligente Manager wurde einst vom Kicker – Der Hoeneß des Basketballs genannt -. Er hat ein Händchen für Spielerverpflichtungen, für Sponsoren und hat eine beispielhafte Jugendarbeit über viele Jahre gefördert und aufgebaut. Brose Baskets Bamberg hat nie die Möglichkeiten im Umfeld wie ALBA Berlin gehabt. Dennoch gelang es Heyder permanent den Etat zu erhöhen. Wir reden hier bei Bamberg von einer 70.000 Einwohner Stadt. Ich kenne Wolfgang Heyder persönlich und habe ihn immer integer erlebt.

9. Leopard Trek (Radsport)

Jetzt werden sich einige Leser die Augen reiben oder vielleicht leise die Faust in der Tasche ballen. Gemach,Gemach. Nun, dieses Ranking ist meine persönliche Auflistung der aktuell 10 sympathischsten Mannschaften. Ich bin heiß auf das Auftreten der Schleck Brüder und der deutschen Voigt, Gerdemann, Wegmann und des Schweizer Zeitfahrspezialisten Cancellara sowie des Australiers Stuart O´Grady. Das ein Luxemburger Immobilienunternehmer ca. 15 Millionen Euro investiert und das vielleicht stärkste Radsportteam der Welt auf die Beine stellt und den Toursieg bei der Höllentour in Frankreich anpeilt ist bemerkenswert. Zwischenruf meines Superhirns: Was machen eigentlich die Sponsoraktivitäten der Telekom im deutschen Radsport?

10. Hamburger SV (Handball)

Deutscher Männerhandball war fast zur Kieler Titelservice GmbH mutiert. Dauersieger. Konstanz. Dominanz. Hamburg hat generell einen Bonus bei mir. Meine Schwester hat einige Jahre in dieser großen, spannenden und nördlichen Stadt gewohnt. Da St. Pauli als Absteiger mit einem scheidenden Trainer ( mir gehen die Tränenreichen Abschiede langsam auf die Nerven – Stanislawski, Neuer, Sahin) ausscheidet für mein Top 10 Ranking, der Hamburger SV im Fußball zu sehr an einem meiner Lieblingstorhüter gekratzt hat (Frank Rost – einer der letzten Typen mit eigener Meinung in der Bundesliga) blieben fast nur die Handballer übrig. Und die haben es sich redlich verdient. Zu Kiel habe ich irgendwie immer keinen emotionalen Zugang gefunden. Trotz aller Erfolge. Die Bundesligatabelle (oder heißt die eigentlich Toyota-Tabelle?) habe ich immer  mit Freude diese Saison angeschaut. Hamburger SV. Es las sich etwas ungewohnt und hatte irgendwie Charme.

Ungarische Schachspieler sind hart im nehmen

Nur die harten kommen in den Garten. Das ist nichts für Weicheier. Solche oder ähnliche Sprüche kennt ein jeder von uns.  Im harten Geschäft der Schachbundesliga gibt es die smarten ungarischen Spieler der SC Eppingen.  Der deutsche Meister OSG Baden-Baden kam vor einer Woche über ein 4:4 nicht hinaus. Alleine 5 ungarische Schachspieler spielten im Eppinger Schachteam.

Eric Schmidt hat auf stimme.de mit Peter Acs, Juniorenweltmeister von 2001, ein interessantes Interview geführt und auch die Härteverträglichkeit der ungarischen Spieler bei der Anreise zur Schachbundesliga und dem anschließenden Heimweg beleuchtet: 

,,Sie und die anderen Ungarn bilden regelmäßig Fahrgemeinschaften, um nach Eppingen zu kommen…

Acs: Das ist richtig. Wenn wir in Eppingen spielen, fahren wir mit dem Auto. Zoltán Medvegy hat einen Seat Alhambra, da passen wir alle rein. Am Donnerstag sind wir um 9.30 Uhr in Budapest losgefahren und haben unterwegs Csaba Balogh mitgenommen. Er wohnt in Budaörs, ganz in der Nähe der Autobahn.

Ganz schön stressig alles, oder?

Acs: Auf der Hinfahrt geht es. Zurück ist es anstrengend − wenn man erst vier, fünf Stunden Schach spielt und anschließend direkt nach Hause fährt. Dann wird es spät. Aber wir haben alle den Führerschein und wechseln uns ab beim Fahren.“

Respekt meine Herren. Die Entfernung zwischen Budapest und Eppingen beträgt geschmeidige 928 Km und das Navigationssystem wirft auch Zeiten zwischen 8 und 9 Stunden aus. Das alles mit einem Seat Alhambra. Diese Härte der ungarischen Schachspieler relativiert damit auch fast die Anfahrt von Anand nach Sofia zum WM Kampf gegen Topalov. Stammleser meines Blogs erinnern sich an die Umsatzabwehrdienste deutscher Taxiunternehmen und die 2000 Km Anreise vom indischen Champion. Durch die Vulkanasche aus Island gab es keine Flugmöglichkeit. Hier gibt es die komplette Odyssee zum Nachlesen auf chesstigers.

Tal-Memorial in Moskau geht in die Endphase

Nichts geht über eine aufregende Turniertabelle. Das Tal-Memorial in Moskau ist spannend und muß sich hinter keinem Tatort verstecken. Aronian, Mamedyarov und Wang Hao führen die Tabelle punktgleich an. Alles ist noch eng beieinander. Mamedyarov und Wang Hao treffen am heutigen Sonnabend aufeinander. Für jeden Schachspieler gibt es noch zwei volle Punkte zu gewinnen. Angesichts der Remisflut fast nicht zu glauben, dass ein Spieler seine letzten zwei Partien gewinnt. In den letzten 20 Partien in Moskau gab es 17 Remis und nur 3 Siege. Die noch ausstehenden Spielansetzungen und die aktuelle Turniertabelle gibt es bei chesstigers. Einem Sieg-Spieler wie Michail Tal wäre die Remisorgie vielleicht ein bisschen zu viel des Guten an Punkteteilungen. Auch Schachgigant Bobby Fischer war ein entschiedener Gegner von blutleeren Remis. Dabei wurden in Moskau die Remis teilweise durchaus lang und hart ausgefochten. Ein Beispiel in der 5. Runde beschrieb chessbase folgendermaßen:

,,Das längste unentschiedene Gefecht lieferten sich Alexey Shirov und Hikaru Nakamura in der Berliner Variante. Ohne dass das Gleichgewicht jemals ernsthaft gestört war, wurde die Partie fast bis zum 80. Zug weiter geführt und endete erst, als nur noch zwei Könige und ein Läufer auf dem Brett standen.“

Zur Erinnerung die Prognosen von Jan Gustafsson und mir im Hinblick auf den Turniersieger. Der deutsche Großmeister mit peppiger Website sah Aronian vorn. Mein Tipp lautete Kramnik. Schaun wir mal. 

Da wir gerade bei Gustafsson waren. Er war mit dem amtierenden deutschen Meister OSG Baden-Baden in der Schachbundesliga in Eppingen zu Gast. Der vom Schachmäzen Wolfgang Grenke finanziell geförderte Schachverein kam über ein 4:4 nicht hinaus. Jan Gustafsson weiß auf seiner Kolumne auch die Erklärung:

,,Unser heutiger Wettkampf lief nicht wunschgemäß. Eppingen war stark mit acht Großmeistern, darunter fünf Ungarn, angetreten. Wir dagegen mit fünf Deutschen, das konnte ja nicht gut gehen…“

Es war ruhiger um Stefan Löffler geworden. Auf dem Blog der Schachwelt von Jörg Hickl zieht er wieder im Tempo an. Alleine am gestrigen 12.11.10 produzierte Löffler drei Beiträge. Okay, in puncto Länge hat der ehemalige Schachblogger noch Potenzial.

Zum Abschluß noch der Hinweis auf eine kleine Schachperle die Olaf Teschke auf Rank zero ausgegraben hat.

Jan Gustafsson bestückt seinen Online-Auftritt kontinuierlich

Es soll ja Skeptiker gegeben haben. Berufsschachspieler und eine eigene Website mit kontinuierlicher gefüllter Kolumne? Permanenter Content an Wort und Bild? Es war ein Grundrauschen zu vernehmen. Das hält er doch nicht lange durch. Damit lassen sich keine Sponsoren gewinnen. Er bekommt dadurch keine höheren Schachhonorare etc. unkte es aus der einen oder anderen Ecke.

              vater und sohn

              © Mario Heinemann: Pixelio 

Nun, bisher hält Jan Gustafsson sehr gut durch. In seiner unnachahmlichen Art lässt er die Schachfreunde auf seiner aktuellen Kolumne unter dem Titel Ruhetag war gestern wissen:

,,Kennt ihr das Gefühl, stocknüchtern zu sein, sich aber aufgrund ungesunden Schlafmanagements absolut nicht so zu fühlen? Scheint mir jedenfalls ein guter Zustand zu sein, um tiefsinnige Schachkommentare zu verfassen.“

Jan Gustafsson powert seit Wochen. Erst coacht er Ivan Salgado Lopez bei der spanischen Meisterschaft. Dann die Flugreise mit den Thermosachen nach Sibirien. Honorartrainer von Dänemarks Männermannschaft bei der Schacholympiade in Khanty Mansijsk. Ehrenamtlicher Auftritt mit Arkadij Naiditsch am Goethe-Gymnasium in Gaggenau . Schachbundesliga mit der OSG Baden-Baden. Eigenes Tippspiel zur Bundesliga auf 64 Feldern. Immer füllt er seine Kolumne. Mein Kompliment. 

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Artverwandter Artikel zu Jan Gustafsson

Schach: Jan Gustafsson geht online und andere offline

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WM-Schach-Kampf Anand-Topalov bleibt spannend

Die 2. Turnierhälfte des Schachspektakels von Sofia hat begonnen. Viswanathan Anand und Veselin Topalov trennen sich nach einem intensiven Spiel in der 7. Partie nach 58 Zügen Remis.

World chess champion Viswanathan Anand of India concentrates before seventh game against his opponent Bulgarian chess grandmaster and former world chess champion Veselin Topalov at the FIDE World Chess Championship match in Sofia, May 3, 2010. REUTERS/Oleg Popov (BULGARIA - Tags: SPORT CHESS)

Es steht 4:3 für den amtierenden Weltmeister Anand. Chessbase schreibt zusammenfassend zur Montagspartie:

,,Erst opferte der Bulgare eine Qualität, dann zwei Figuren für den Turm, so dass er in der Summe eine Figur weniger hatte. Als Kompensation besaß der Herausforderer zwei starke Bauern im Zentrum und starke Initiative. Anand verteidigte sich sehr aufmerksam und umschiffte in unklarer und verwickelter Position alle Gefahren. Später kompensierte ein schwarzer Freibauer die weiße Mehrfigur.“

Topalov begann die Partie wie eine Blitzschachmeisterschaft. Atemberaubend schnell zog er die Figuren. Der bulgarische Herausforderer definierte das Wort Angriffslust neu. Chesstigers merkt dazu im Artikel WM 2010 – Umsichtiger Weltmeister führt 4:3 an:

,, Während Topalov die ersten zwanzig Züge in rund vier Minuten aufs Brett donnerte, nahm sich Anand viel Zeit und ließ sich auch von seiner Mehrfigur nicht blenden. Obwohl ihn der Bulgare ein ums andere Mal vor sehr schwere Entscheidungen stellte und Anand zwischenzeitlich eine Stunde weniger Bedenkzeit auf der Uhr hatte, verlor der Inder nie die Übersicht und ließ es sich in wahrscheinlich ausgeglichener Lage sogar nicht nehmen, die gegnerische Offerte zu einer dreimaligen Stellungswiederholung abzulehnen. An der Punktteilung konnte der amtierende Champion zwar letztlich auch nicht entscheidend rütteln, aber so stellte er unter Beweis, dass sein Siegeswille keineswegs geringer ist, als der seines Gegners.“

Die 7. Partie war das 3. Remis hintereinander. Anand blieb in zwei aufeinanderfolgenden Weiß-Partien ein voller Erfolg versagt. Topalov ist der erwartete Kämpfer und schwere Kontrahent für den Bundesligaspieler der OSG Baden-Baden. Es bleibt weiter spannend.

OSG Baden-Baden wird Deutscher Mannschaftsmeister im Schach

Die Schachbundesliga erlebte ihren Schlußspurt. Die prominent besetzte Schachmannschaft der OSG Baden-Baden hatte am Ende die Nase vor Werder Bremen und der SG Solingen vorn.

Georgios Souleidis hat auf der Website der Schachbundesliga die Höhepunkte aus Baden-Baden mit Fotos, Text und Schachstellungen informativ zusammengefasst.

Der FC Bayern des Schachs war bereits in den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2009 Deutscher Mannschaftsmeister.

Turm in der Schlacht

 © Michael Alber: Pixelio

Der Erfolg der OSG Baden-Baden ist eng mit dem Namen Wolfgang Grenke verknüpft. Der Wirtschaftskapitän ist Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG. Sein Sponsoring-Engagement ermöglichte die Erfolgsgeschichte. Wer ein wenig in seine Gedankenwelt eintauchen will, dem sei ein Interview für chessbase im Juni 2008 empfohlen. Prädikat lesenswert.

Reminiszenz an die Schachbundesliga

Schachbundesliga ist spannend. Leider findet sie nie in der Sportschau statt. Okay, die paar Hanseln beim Schachbund (100.000 Mitglieder) sind ja wohl zu vernachlässigen. Wer war gleich nochmal der Präsident der Schachfreunde? Ach, Professor Dr. Robert K. von Weizsäcker. Außerdem geht es dem Eishockey oder Volleyball und anderen Randsportarten ja auch nicht besser. Ich mag Fußball ja sehr. In meiner Kindheit und Jugend habe ich Schach und Fußball gespielt. Ich wollte beides nicht missen. Bobby Fischer war für mich genau so ein Held wie Franz Beckenbauer. Aber wir wollen jetzt nicht weiter Schelte ob der Monokultur in der ARD Sportschau  betreiben. Selbst ist der Mann.

Hier sind einige Sequenzen der Spitzenbegegnung zwischen OSG Baden-Baden und Werder Bremen in Heidelberg. Bonusmaterial gibt es auch. Schachweltmeister Viswanathan Anand gibt sein Statement ab. 

Mein Dank geht an Herrn Georgios Souleidis, Redakteur der Webseite Schachbundesliga.