Hinz und Kunz über Deutschland-Argentinien im Live-Gespräch

23.10 h

Hinz: Ich freu mich auf unser nächstes Treffen. Auch Dir eine gute Nacht.

Kunz: Ich wünsche Dir eine gute Nacht. Bis zum nächsten mal Hinz.

23.05 h

Hinz: Unser Abendessen war doch von höchster Qualität. So ist es doch für uns ein schöner Abend gewesen.

Kunz: Absolut. Die Karten gibt es ja nicht zum Nulltarif.

Hinz: Das Publikum hat die Mannschaft mit einem Pfeifkonzert verabschiedet. Aus Deiner Sicht korrekt?

22.55 h

Kunz: Das Portal Spox schreibt:

,,Schweinsteiger auf der Sechs, Müller auf rechts: Löw nutzte den Test gegen Argentinien für Experimente. Unterm Strich steht eine Niederlage – und eine Lehrstunde von Maradona.“

Hinz: Was meint die Plattform Spox?

22.45 h

Kunz: Die Sportbild titelt Bitter, Jogi! Keine Torchance in 90 Minuten 

Hinz: Gibt es schon Reaktionen auf das Spiel?

22.35 h

Kunz: Spiel ist aus. Aus. Tief durchatmen. Das war nix. Löw seine Mannschaft hatte in diesem Heimspiel keine Chance.  

Hinz: Messi war auch richtig gut. Insgesamt war Argentinien körperlich frischer und individuell und taktisch besser wie der Vizeeuropameister.

Kunz: Veron wird ausgewechselt. Er war die treibende Kraft.

22.32 h

Hinz: Jetzt beginnen 3 Minuten Nachspielzeit.

Kunz: Uhr läuft runter.

Hinz: Frustfoul von Ballack. Gelb bleibt unverständlicherweise aus.

Kunz: Eckball für Deutschland. Bringt wieder nichts. Argentinien hat bisher keine einzige Ecke erhalten.

Hinz: Einmal möchte ich noch nerven dürfen. Oh jetzt riesige Möglichkeit für Argentinien. Billardeffekt und Adler kann letztendlich den Ball unter sich begraben. Hast Du die Coca Cola, Adidas und Claro Aufschrift auf dem Rücken der Jacke von Maradona gesehen.  

Kunz: Ich habe das Gefühl mit einem Ausgleichstor wird dies heute nichts mehr. Die Aktionen der Löw Elf sind zu unpräzise. Auch der zwingende Wille fehlt mir in den Aktionen.

Hinz. Der Apfelstrudel war ja wieder ein Genuss. Du wählst feine Sachen für unseren Gaumen aus. Der Abend gefällt mir vom kulinarischen her sehr.

Kunz: Cacau bekommt auch einen gelben Karton wegen Foulspiel.

22.22 h

Hinz: Noch 10 Minuten.

Kunz: Deutschland versucht verstärkt Angriffe zu inszenieren. Lahm bekommt jetzt aber erst einmal Gelb beim Foul gegen Gutierrez.

Hinz: Huch. Romero pariert Schuss.

Kunz: Schau jetzt kommt Khedira für Schweinsteiger. Von Vancouver hab ich hier für Dich noch ein paar sehenswerte Fotos.

Hinz: Hast Du bereits Vancouver verarbeitet?

Kunz: Momentan kann ich nicht erkennen, wie Löw den Titel mit dieser Truppe in Südafrika holen will. Geld gespart in Zeiten der Wirtschaftskrise. Messi ist auch schon öfters gefoult worden. Gemach, gemach. 

Hinz: Die Spieler vom DFB sollen 250.000 Euro für den WM Titel bekommen. Oh Sauerei. Messi foult Lahm.

22.08 h

Kunz: Cacau kommt jetzt in der 66. Minute für Özil und Kroos für Thomas Müller.

Hinz: In der 62. Minute kommt Tevez für Higuain. Jetzt Ecke für Deutschland. Schlecht ausgeführt. Cacau wird kommen.

Kunz: Der frisch nach der Pause eingewechselte Gomez konnte auch noch keine Impulse setzen.

Hinz: Ballack kommt bei einer Flanke nicht an den Ball. Samuel köpft ins Toraus. Müsste Ecke für Deutschland geben. Bei dieser Aktion trifft Ballack Demichelis unglücklich mit dem Knie. Der Münchner Spieler muss verletzt raus. 

Kunz: Adler „passt“ auf Veron. Der versucht es sofort mit einem Schuss. Souveränes Torwartspiel sieht anders aus.

Hinz: Spiel läuft wieder. Heinze wird ausgewechselt. 

Kunz: Herr Ober, bitte die Dessertkarte. Danke.

Hinz: Sehr interessant. Halbzeit nähert sich dem Ende.

Kunz: Lieber Hinz, ich hab in der Halbzeitpause noch ein wenig Lesestoff für Dich. Brisantes aus dem Postfach  ist heute in der Süddeutschen Zeitung erschienen.

21.30 h

Hinz: Mit 0:1 geht es in die Kabine.

Kunz: Löw schaut unzufrieden drein. Er steht verstärkt nach dem geplatzten Vertragsabschluss für Fortgeschrittene unter Beobachtung. Jetzt erzielt Argentinien das 1:0. Adler kommt weit aus dem Tor. Übermotiviert. Mertesacker schaut vorher auch nicht gut aus. Higuain ist der Torschütze. Der Ball geht ins linke Eck.

Hinz: Gomez läuft sich warm. Er wird in der 2. Halbzeit Klose ersetzen. Noch 3 Minuten bis zum Halbzeitpfiff.

Kunz: Glänzend von Adler mit dem rechten Arm reagiert. Er lenkt den Ball an den Balken.

Hinz: Oh, Glück für uns. Di Maria trifft aus 16 Meter nur die Latte.

Kunz: Freistoß nach Foul von Samuel an Klose. Samuel bekommt auch eine Gelbe.

Hinz: Foul von Demichelis an Özil. Freistoß wird vom Keeper Romero abgefangen.

Kunz: Ballack und Schweinsteiger mit den meisten Ballkontakten. Jetzt der gelbe Karton für den Münchner nach Foulspiel. Van Bommel fehlt halt.

21.10 h

Hinz: 25 Minuten auf dem Tacho abgelaufen. Noch 0:0.

Kunz: Da war Curling in Vancouver spannender und hochkarätiger.

Hinz: Spiel plätschert so dahin. Noch kein ernsthafter Torschuss.

Kunz: Messi tritt an und wird von Tasci gefoult. Na der Freistoß bringt nichts.

Hinz: Die Havanna Zigarren Upmann Connaisseur No.1 aus dem Humidor haben wirklich etwas besonderes.

Kunz: Herr Ober, bitte noch zwei Zigarren wie vorhin.

Hinz: Maradona musste sich vor dem Spiel ja den einen oder anderen satirischen Seitenhieb gefallen lassen.

Kunz: Falsche Abseitsentscheidung. Di Maria wird abgepfiffen.

Hinz: Okay. Oh jetzt. Adler klärt per Faustabwehr am linken Straufraumeck.

Kunz: Hinz, nerve nicht. Ich seh selber die Bandenwerbung. Entspann Dich und schau auf das Spielfeld.

Hinz: Bitburger Werbung. AWD und HRS waren auch schon zu sehen. Im Kino gibt es ja die Werbefilme vor Beginn des Films.

Kunz: Freistoß Argentinien in der deutschen Hälfte.

Hinz: Deutschland mit Angriff. Müller kann sich nicht durchsetzen. Wer stört ihn da. Sein Kollege von Bayern: Demichelis.

Kunz: Argentinier stören früh. Taktisch gut eingestellt.

Hinz: Schöne Raufaser Bandenwerbung. Jetzt – Die Post für Deutschland.

20.45 h

Kunz: Maradonas Elf beginnt mit Romero- Otamendi, Demichelis, Samuel, Heinze- Gutierrez, Mascherano, Veron, Di Maria- Messi, Higuain 

Hinz: Wir beginnen mit Adler- Boateng, Mertesacker, Tasci, Lahm- Schweinsteiger, Ballack- Müller, Özil, Podolski- Klose

Kunz: (steht auf)

Hinz: (steht auf)

Kunz: War auch nicht zu erwarten.

Hinz: Die Aufstellungen birgen keine großen Überraschungen.

20.39 h

Hinz: Kunz, Deine Wahl vorhin war phänomenal. Es hat gemundet. Das argentinische Rindersteak war durch, der Wein sehr mundig, die Zigarre hat mir geschmeckt. Der Fußballabend kann beginnen.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Heute ein paar Häppchen abseits der großen Siegerehrungen bei den olympischen Leibesübungen.

Gorbatschow prägte einst das politische Statement: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Patrick Beckert aus Deutschland hat einen möglichen Start im Eisschnelllauf verpasst. Grund war ein nicht eingeschaltetes Handy. Vancouver 2010 – Bitter ; Handy aus, Traum zerplatzt titelt eurosport.yahoo und erzählt die Geschichte eines zu spät gekommenen und bestraften Sportlers.

Zu spät dran war auch der niederländische Trainer Gerard Kemkers. Er wies seinem Schützling Sven Kramer in der 17. Runde die Innenbahn. Dies führte zur Disqualifikation des „goldenen“ Eisschnellläufers. Die taz titelt Drama in Orange. Zerknirscht kommt der Coach zu Wort.

„Es ist meine Schuld. Ich bin verantwortlich. Ich habe Rundenzeiten notiert und als ich wieder hoch schaute, hatte ich einen Blackout und habe das falsche Kommando gegeben.“

Die SZ mit Wolfgang Görl geht mit ironischen Unterton an das Thema Begeisterung der Münchner Bevölkerung für die Olympiabewerbung 2018 ran.

,,Die Münchner sind ja von höchster Stelle aus verpflichtet worden, olympische Begeisterung zu zeigen, um der Bewerbung für die Winterspiele 2018 Schwung zu verleihen. Olympiamuffel müssen mit drakonischen Strafen rechnen, wenn sie nachts um drei im Bett liegen, anstatt die Short-Track-Vorläufe der Damen am Fernseher zu verfolgen. Bei den unangemeldeten Kontrollbesuchen des Kreisverwaltungsreferats sind bereits einige Sünder erwischt worden, denen jetzt ein dreijähriges Hausverbot für sämtliche Wiesnzelte droht.“

Die letzten Bewerbungen für Olympische Spiele in Deutschland waren ja keine Erfolge. Sowohl Leipzig wie Berlin fielen durch. Dabei sind auch handwerkliche Fehler gemacht worden. Insofern waren beide Städte dann im entscheidenden Moment auch zu spät dran. 

 

Olympia Lektüre für zwischendurch

Heute ein paar Leseempfehlungen für den kleinen Informationsappetit zwischendurch.

Die taz schreibt über die Goldhoffnung der Kanadier im Eishockey.

Hier gehts zum Artikel Ahornblätter wollen Lorbeer:

,,Überhaupt können die übrigen kanadischen Athleten abräumen, wie sie wollen, all diese Erfolge wären höchstens noch die Hälfte wert, falls das Eishockeyteam versagt. Denn die Wahrheit ist: Die Winterspiele sind für die Kanadier nichts anderes als ein großes Eishockeyturnier mit buntem Rahmenprogramm.“

Ein Interview mit dem Oberbürgermeister von München, Christian Ude, zur Bewerbung Olympia 2018 in der taz.

Hier gehts zum Interview Widerstände sind ein Medienprodukt:

,,Ja gut, Alpenverein und Bund Naturschutz stellen bestimmte Forderungen, die man realisiert sehen möchte. Umweltverbände wissen natürlich, dass mit Olympia eine gewisse Medienpräsenz garantiert ist. Ich bewerte die kritischen Stimmen aber nicht über.“

In der Frankfurter Rundschau gibt es ein Porträt vom Bahnkonstrukteur Udo Gurgel.

Hier gehts zum Artikel Der Schöpfer der Eiskanäle:

,,In der olympischen Rodelbahn am Fitzsimmons-Creek, 1450 Meter lang, 16 Kurven, 142 Meter Höhenunterschied, flog der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili bei Tempo 144,3 gegen einen Pfeiler und starb. Den Eiskanal, vor fünf Jahren für 105 Millionen kanadische Dollar gebaut, hatte Udo Gurgel entworfen. Seit etwa 40 Jahren berechnet er weltweit die schnellen Rennstrecken.“

WM 74

Die Fakten des Endspiels der WM 74 von München lesen sich so:

Deutschland – Niederlande 2:1 (2:1)

Deutschland: Maier – Vogts, Schwarzenbeck, Beckenbauer – Breitner, Bonhof, U. Hoeneß, Overath – Grabowski, G. Müller, Hölzenbein

Niederlande: Jongbloed – Suurbier, Rijsbergen (69. de Jong), Haan – Krol, Jansen, van Hanegem, Neeskens – Rep, Cruyff, Rensenbrink (46. R. van de Kerkhof)

0:1 Neeskens (2., Foulelfmeter)
1:1 Breitner (25., Foulelfmeter)
2:1 Müller (43.)

Schiedsrichter: Taylor (England)
Zuschauer: 77.833 (ausverkauft)

Mein erstes richtig wahrgenommene WM Endspiel war 1974. Ich war 11. Mein Vater impfte mir vorher ein, ja nicht auf die Holländer zu halten. Wie er da bloß drauf kam. Wir waren im Fernsehraum der ehemaligen Max-Schmeling Villa in Bad Saarow ungefähr 15 Mann. Fast alles erwachsene Männer. Meine Mutter und meine zwei jüngeren Schwestern waren derweil im Urlaub 1,5 Kilometer von der Villa entfernt am See baden. Holland ging blitzschnell durch einen Elfer in Führung.

Entsetzen. Absolute Stille für einen Moment. Unerträgliche Stille. Deutschland drehte das Spiel. Erst ein Elfer von Breitner. Dann Gerd Müller mit diesem typischen Müller Tor (davon hatte ich im Bayern Trikot von ihm schon einige gesehen)kurz vor dem Halbzeitpfiff. Zweite Halbzeit war von zahlreichen ..oh..der Männer und meines Vaters begleitet. Ich hab auch wahnsinnig mitgefiebert. Deutschland hielt das 2:1 fest.

Danach analysierte mein Vater tagelang. Mir sind die Lobeshymnen auf die Paraden von Sepp Maier im Tor, den kopfballstarken Beckenbauer, Schwarzenbecks Abwehrarbeit vor dem Libero F.B. und das Siegtor von Gerd Müller, die wahnsinnig wichtige nervenstarke Treffsicherheit von Paule Breitner beim Strafstoß zum 1:1 noch gut im Ohr. Uli Hoeneß. Ihn hatte ich im Herbst 73 das erste mal live im Europapokal gesehen.

Es fiel aber immer ein Name. Berti Vogts. Wadenbeißer hatte mein Vater damals glaube ich nicht gesagt. Das hat man dem Berti wohl später in der Retrospektive angehangen. Den großen Johan Cruyff aus dem Spiel genommen zu haben war die Basis für den WM Sieg. So mein Vater. Wahnsinn. Vogts wurde mit Lob von meinem Vater überschüttet.

Ich selber hatte bis zum Endspiel in meiner kindlichen Sicht Cruyff als den überragenden Spieler des Turniers gesehen. Später kamen Platini oder Zidane nie annähernd an diese Leichtigkeit und diese fußballerische Klasse heran. So ist bis heute mein rein subjektives Empfinden. Hoeneß sagte später, dass die Niederlande nur einen Schwachpunkt hatten. Ihren Torwart.

Diese Finale von München war mein erstes Endspiel. Es war für mich sehr emotional. Ich mochte schon vor der WM die Bayern Spieler sehr. Ich fand die einfach ziemlich stark. Die anschließenden Urlaubstage waren sehr schön

Von der Projektassistenz für München bis …

Stellenanzeiger

 © Paul-Georg Meister: Pixelio

Zum anstehenden Jahreswechselt gibt es vielleicht die eine oder andere Überlegung den Job zu wechseln. Die Gründe können vielfältig sein. Einer der spektakulärsten Arbeitsplatzwechsel im Sport erfolgte im Sommer 2009. Fußballer Lukas Podolski entschied sich für die Karriere-Zugverbindung Köln-München-Köln. Der Nationalspieler wechselte vom Rekordmeister zurück zu seinem alten Verein 1. FC Köln. 

Die Karriereberaterin Sabine Asgodom äußerte sich damals in einem Interview auf jetzt.de der Süddeutschen Zeitung wie folgt: 

jetzt.de: Freiwillig vom FC Bayern zum 1. FC Köln zu wechseln ist so, als würde Josef Ackermann von jetzt an lieber hinter dem Bankschalter arbeiten. Ist Podolskis Rückkehr wirklich mit einem Karriererückschritt gleichzusetzen?

Sabine Asgodom: Nach außen wirkt der Wechsel wie ein beruflicher Rückschritt. Nach innen ist es aber die einzig richtige Entscheidung. Denn ich kann mir schon vorstellen, wie er jeden Morgen mit seinem schicken Auto zum Training an die Säbener Straße gefahren ist und gedacht hat: „Nein. Ich will das nicht!“ Das wichtigste im Job ist eben nicht Status und Macht, sondern Erfüllung und Zufriedenheit. Es ist eine Bauchsache: Geh ich gerne in die Arbeit? Freue ich mich drauf? Oder fehlt mir schon morgens die Motivation zum Aufstehen.

In der heutigen Sportjob Arena wollen wir den Blick auf einige freie Stellen werfen. Olympiabewerbung München 2018. Unterstützung wird gesucht. Der Deutsche Olympische Sportbund sucht eine Projektassistenz für die Olympiabewerbung München. Die Stelle ist bis zum 31. Juli 2011 befristet.

Das Aufgabengebiet umfasst:

  • kommunikative Schnittstelle zwischen dem DOSB und der Bewerbergesellschaft München 2018
  • inhaltliche und organisatorische Unterstützung der Projektverantwortlichen
  • Aufbau und Betreuung eines internen Projektmanagements
  • interne Koordination aller Informationen und Tätigkeiten der beteiligten Geschäftsbereiche des DOSB
  • Koordination, Vorbereitung und Begleitung medienwirksamer Veranstaltungen
  • Vor- und Nachbereitung von Sitzungen der Gremien und Arbeitsgruppen der Bewerbergesellschaft München 2018

Der Hamburger Sportbund bietet auch eine Reihe interessante Sportjobs an. Die Stellenangebote sind vom Trainer Handball über eine Übungsleiterin Gymnastik bis zum Landestrainer/in Rudern breit und interessant gefächert. Wer Lust hat sich zu informieren findet hier die aktuellen Angebote vom Hamburger Sportbund.

Schwenk zum Kieser Training. Es gibt wieder neue Kieser Jobs. Hochinteressant. Vom Arzt über den BA Student Fitnessökonomie bis zum Therapeuten sucht Werner Kieser für sein Franchise Unternehmen deutschlandweit sportives Personal. Meine Erfahrungen als Kunde bei Kieser sind positiv.  Stichwort Instruktoren. Sie haben die Servicementalität eingeatmet. Sind kompetent und mein Bauchgefühl würde auch von einem guten Betriebsklima untereinander sprechen. Hier geht es zu den aktuellen Stellenangeboten.

Zukünftig gibt es eine klare Trennung von Haupt- und Ehrenamt bei der Deutschen Sporthilfe. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe stellt sich professioneller auf: Nach dem Vorbild großer Unternehmen wird zum 1. April nächsten Jahres ein hauptamtlicher Vorstand eingeführt, der die Geschäfte der Stiftung führen und verantworten soll.

Prof. Jürgen Hubbert:

„Ziel dieser Satzungsänderung ist es, die Stiftung schlank und effizient für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen. Dazu bedarf es eines hauptamtlichen Vorstands, der zur Führung der Stiftung eigenverantwortlich und schnell handeln kann, und eines starken Aufsichtsgremiums, das das operative Geschäft in geeigneter Weise begleitet und überwacht. Wir orientieren uns dabei auch an Strukturen, die beispielsweise bei Fußball-Bundesligisten in den letzten Jahren mit Erfolg eingeführt wurden. Mit der Satzungsreform führen wir zudem einen langjährigen Verjüngungsprozess fort, den Hans Wilhelm Gäb vor drei Jahren begonnen hat.“

Prof. Jürgen Hubbert, ehemaliger Mercedes-Chef, übernahm im September interimistisch den Aufsichtsratsvorsitz von Hans Wilhelm Gäb. In Zukunft wird sich Prof. Hubbert wieder ganz auf die Führung des Sporthilfe-Stiftungsrats konzentrieren.

  

Deutschland Cup in München

Von wem stammt folgender Ausspruch ?

,,Schulterklopfen ist nur 50 Zentimeter von einem Tritt in den Hintern entfernt, du bist immer nur so gut wie dein letztes Turnier“.

Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp war der Absender klarer Worte.  Jetzt steht vom 6. – 8. November in der Olympiahalle München der Deutschland Cup auf dem Programm.

Veranstalter:

Deutscher Eishockey Bund e.V. in Zusammenarbeit mit der Olympiapark München GmbH

Deutschland trifft auf die Slowakei, Schweiz und USA. Das Schaulaufen für Vancouver und die Weltmeisterschaft 2010 im eigenen Land kann beginnen. München war letztmalig 1997 Gastgeber vom Deutschland Cup. In der heutigen Ausgabe der Abendzeitung Nürnberg macht Uwe Krupp auf die Probleme bei der Gewinnung von Spielern für die schnellste Mannschaftssportart aufmerksam.

,,Der Heiner hat doch paradiesische Voraussetzungen! Wenn ich seinen Kader sehe, der hat alle meine Eishockeyspieler! Die sind groß, dynamisch, schnell, kräftig, mit Spielwitz. Alles Attribute, die man beim Eishockey gut gebrauchen kann. Ich habe kürzlich mit dem Stefan Kretzschmar Fußball gespielt – ich sage Ihnen, der hätte beim Eishockey sehr, sehr, sehr viel Geld verdient. Heiner, Basketball Bundestrainer Dirk Bauermann und ich, wir versuchen doch alle, die gleichen Jungs zu unserem Sport zu bringen. Alle gehen zum Fußball, und wir kämpfen um all die, die zu groß für Fußball sind oder nur zu wenig Gefühl im Fuß haben.“

Zu beneiden ist der Eishockey-Coach nicht. Umso erfreulicher zeigte sich der Geschäftsführer des Olympiaparks München, Ralph Huber, ob der Organisation des Deutschland Cup für die nächsten 3 Jahre in der bayrischen Landeshauptstadt.

„Das internationale Eishockey ist zurück in der Olympiahalle München! Das freut uns natürlich sehr und wir sind ein Stück weit stolz, dass wir nach der letzten WM 1993, dem Deutschland Cup 1997 und den ausverkauften Länderspielen 2005, 2007 und 2008 wieder Spitzen-Eishockey im Olympiapark sehen werden. München ist immer eine gute Adresse für Eishockey gewesen und das Münchner Publikum kommt nun wieder in den Genuss, die nächsten drei Jahre ein wichtiges Turnier in der Olympiahalle zu erleben. Das bedeutet zudem auch eine Stärkung des Olympiaparks als Austragungsort für hochkarätige Wintersportereignisse, nicht zuletzt hinsichtlich der Olympiabewerbung 2018.“

 

Die Premiere hatte das Nationenturnier 1987. Deutschland konnte sich 1995 und 1996 in die Siegerliste eintragen. In den letzten zwei Jahren erreichte der Gastgeber jeweils Platz 3.

 

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