Sport am Bodensee: VfB Friedrichshafen vor Ausflügen nach Berlin, Match Race Germany, Karate-EM in Konstanz

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin! Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin! Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin! Dieser Schlachtruf hallt immer dann durch die Republik, wenn ein besonders lukrativer Ausflug ansteht. Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen haben das Finale der Play-off erreicht, und selbst eine Buspanne bei Leutkirch auf der Auswärtsfahrt zum entscheidenden Spiel im Halbfinal-Play-off gegen Generali Haching konnte den Fanclub VfB-Bluebaers nicht stoppen.  Die stimmgewaltige Truppe um den Fanbeauftragten Rudi Krafcsik wird den Häfler Kultverein auch gegen den amtierenden Meister Berlin Recycling Volleys nach besten Kräften leidenschaftlich unterstützen.

Der Spielplan des VfB Friedrichshafen um die deutsche Meisterschaft im Volleyball

Finale (best of five)

21. April 2013 (15 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen
28. April 2013 (18 Uhr) VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys
02. Mai 2013 (19.30 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen
evtl. 05. Mai 2013 (18 Uhr) VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys
evtl. 08. Mai 2013 (19.30) Berlin Recycling Volleys– VfB Friedrichshafen

Die Zeppelinstadt Friedrichshafen feiert dieses Jahr am 8. Juli 2013 den 175. Geburtstag vom genialen Erfinder und Luftfahrtpionier Ferdinand Graf von Zeppelin. Ein Titelgewinn der Häfler Volleyballer um Erfolgscoach Stelian Moculescu wäre da ein willkommenes Geburtstagspräsent. Selbstverständlich würde die Welt am Bodensee auch nach einer titellosen Saison weitergehen. Die Schiffe der BSB würden auch weiter fahrplanmäßig die Passagiere über das schwäbische Meer befördern. Beliebte Ausflugsziele wie die Insel Mainau, Meersburg, Lindau oder Bregenz weiter angefahren. Auch der Katamaran wird weiter pünktlich zwischen Friedrichshafen und Konstanz hin- und her pendeln. Gar keine Frage. Doch ein Titelgewinn wär schon recht.

Apropos Konstanz. Großer Sport am Wochenende. Die Karate-EM steht auf dem Plan. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Schirmherrschaft übernommen. Am 20. April trifft sich die Karateelite des europäischen Kontinents in der Schänzlehalle. Weitere Informationen inclusive Blick auf das Engagement von Organisator Markus Rues gibt es beim südkurier.

Kürzlich hatte ich bei Content Marketing: Alter Wein in neuen Schläuchen? auch über die Erfolgsgeschichte von Match Race Germany in Langenargen berichtet. Die Zeit bleibt nicht stehen. Der Frühling, zwischendurch ein wenig schüchtern, will es jetzt doch endgültig wissen und taucht den Bodensee in dieser faszinierenden Mischung von grandioser Bergkulisse mit angeschlossenem See, in ein Segelparadies. Noch 30 Tage bis zur Match Race Germany 2013 in Langenargen 2013 vom 15. – 20. Mai. Eine kleine Einstimmung in Form eines Trailers:

Die 16. Auflage hat wieder ein illusteres Starterfeld aufzuweisen. Hier sei auch an dieser Stelle ein Dank an Eberhard Magg und Harald Thierer gerichtet. Ohne professionelle, leidenschaftliche und akribische Organisation inclusive einem Händchen für Sponsoren sind solche Events nicht zu stemmen. Das Ergebnis in Form von Ein Hauch von America´s Cup beim Match Race Germany kann sich sehen lassen.

TEAMS MIT TOUR CARDS

1. Ian Williams, GBR, Team GAC Pindar, 4 x Weltmeister, Titelverteidiger
2. Björn Hansen, SWE, Hansen Sailing Team, Vizeweltmeister 2012
3.
Phil Robertson, AUS, WAKA Racing, WM-Dritter 2012
4. Keith Swinton, AUS, Black Swan Racing, 4. Alpari WMRTour 2012
5. Pierre Antoine Morvan, FRA, Vannes Agglo Sail. Team, 6. AWMRT 2012
6. Taylor Canfield, ISV (Am. Jungferninseln),  Team USone, 7. AWMRT
7. Johnie Berntsson, SWE, Stena Sailing Team, 9. AWMRT 2012
8.
Adam Minoprio, NZL, Team Alpari, ehem. Match Race Weltmeister

ALS DEUTSCHER MEISTER QUALIFIZIERT:

9. Sven Erik Horsch, Hamburg, NRV, Deutscher Match Race Meister

TEAMS MIT WILD CARDS

10. Mathieu Richard, FRA, French Match Racing Team, Ex-Nr. 1 WRL
11. Karol Jablonsik, POL, Jablonski Racing Team, Weltmeister
12. Philipp Buhl, Sonthofen, Dt.
Team Youth America’s Cup

Themawechsel. Auch eine Tradition hat der Fischbacher Halbmarathon aufzuweisen. Er feiert am 20. April seine 10. Auflage. Es gibt die Distanz über 21,09 km. Dann Fischbacher Viertel(e) mit ca. 10,40 km – und 3er-Firmen-/Teamwertung. Außerdem ein Schüler/Jugend Team-Cup mit ca, 1km/ca, 3,7 km Distanzen sowie für Freunde der rhytmischen Stöcke Walking/Nordic-Walking mit ca. 10,40 km. Mehr gibt es auf der offiziellen Website halbmarathon-fischbach.de inclusive Sponsorennennung von Sparkasse Bodensee, Sport Schmidt aus Friedrichshafen, Bodenbeläge am See, Backstube Kloos, die Laufsportmarketing-Firma Bernhard Businger und Claus Baumann, J.A.Bueble – Fachgeschäft für Betten, Wäsche und Moden sowie doubleSlash Net-Business. Wer sich noch ein wenig in die Thematik Nordic-Walking einlesen möchte, dem sei ein sportinsider interview mit Nordic-Walking Trainerin Martina Berg ans Herz gelegt.

Apropos Termine für Laufveranstaltungen. Die Nachrichten vom Marathonlauf in Boston sind erschütternd. Es wird sich zeigen inwiefern zukünftig in Deutschland Marathon Events mit großer Starterzahl in puncto Organisation, Sicherheitsmaßnahmen, etwaiger Begrenzung der Teilnehmerzahl, Überprüfung der Laufstrecken durch die Innenstädte etc. gravierende Veränderungen erleben werden. Hier am Bodensee sind es noch 173 Tage bis zum 7. Sparkasse-Marathon der 3 Länder mit Start in Lindau am 6. Oktober 2013.

Kürzlich gab es ja im Graf-Zeppelin-Haus am Bodensee die Faszination Blitzschach. Schach hat ja in unserer hektischen und teilweise sich mit News überschlagenden Medienwelt keinen so leichten Stand. Am Sonnabend, den 13. April schrieb die Schwäbische Zeitung in einem Beitrag über den Elo-Ranglistenersten Magnus Carlsen einen Text mit skandinavischer Note und webte einen kleinen Ortswechsel des kürzlichen Kandidatenturniers hinein:

,,Wie menschlich er ist, zeigte der Norweger beim erst Anfang April abgeschlossenen Kandidatenturnier in Stockholm, als er zwei Partien verlor – darunter auch die letzte gegen Peter Swidler, wo er so in Zeitnot geriet, dass er die letzten zehn Züge in einer Minute machen musste.“

Das Kandidatenturnier, auch der Thriller von London genannt, fand in der englischen Metropole statt. Ein Stockholm Syndrom gab es nicht. Mit der Performance von zehn Zügen in einer Minute hat Magnus Carlsen auch seine Blitzschachtauglichkeit erneut unter Beweis gestellt.

SCHACHdienlicher Hinweis: Der sehr engagierte Tilo Balzer vom Schachverein Friedrichshafen gab mir noch folgende Meldung an die Hand: Am Freitag, den 19. April, findet im Spiellokal Hotel Schloßgarten in Friedrichshafen die Offene Schnellschach-Stadtmeisterschaft statt. Beginn 19.30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich. Startgebühr 5,-€. Modus 5 Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit.

Sport am Bodensee: Anwaltsjob an den Nagel gehangen – jetzt kommt Weltmeister Ian Williams zurück

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Noch 90 Tage bis zum Match Race Germany in Langenargen. Momentan ist hier am Bodensee noch der Winter. Zuverlässige Schneedecke, Temperaturen die auch den einen oder anderen etwas sorgenvoll auf die Betriebskosten schauen lassen. Doch der Frühling steht ja unmittelbar vor der Tür.

Meine Jahrhundertliebe und ich sind an einem Adventwochenende von Eriskirch, unserem beschaulichen Ort, zum Nachbarort Langenargen straff spazieren gegangen. Bei Schneetreiben. Den Wind im Gesicht. Da bewähren sich die Vaude Outdoor-Jacken. Überhaupt Langenargen. Ich mag das Ufer. Die Aussicht auf die grandiose Bergkulisse. Im Mai ist es natürlich nochmal etwas besonderes. Inclusive der dann oft mit anhaltenden Sonnenschein und einem bezaubernden blauen Himmel aufkommenden Atmosphäre, die den Bodensee spielerisch leicht in ein Paradies verwandelt.

Anette von Droste-Hülshoff hat es einst schön ausgedrückt:

„Langenargen ist nur mit den schönsten Ansichten bei Genua und Neapel
vergleichbar“

Aufmerksamen Beobachtern begegnet dieser Satz übrigens an einer Wand in Langenargen.

So genug der Vorrede. Jetzt geht es direkt hinein in die Pressemitteilung.

Pressemitteilung 002/2013

Weltmeister und Vizeweltmeister kommen an den Bodensee!
Vier WM-Siege sind ihm noch nicht genug: Ian Williams zurück im Match Race Germany
Langenargen, 12. Februar 2013. Das Jahr hat mit neuen Partnern an Bord dynamisch begonnen und geht sportlich ebenso erfolgreich weiter. Als erster internationaler Matchrace-Skipper hat der viermalige britische Weltmeister Ian Williams seinen Start im Match Race Germany 2013 erklärt. Der 35-Jährige aus Lymington, der einst seinen Anwaltsjob an den Nagel hängte um Segelprofi zu werden, kehrt nach mehrjähriger Pause zurück an den Bodensee.

Bei der deutschen Eröffnungsregatta der Alpari World Match Racing Tour wollen Williams und sein Team GAC Pindar den Grundstein zu WM-Titel Nummer fünf legen. Doch diese Aufgabe ist auch für einen vom Erfolg verwöhnten Skipper wie Ian Williams schwer zu lösen. Noch nie konnte der Brite in Deutschland gewinnen: „Bei jedem Tour-Event werden Dir neue Herausforderungen entgegen geschleudert! In Deutschland segeln wir die größten Boote der Tour. Unser Team wird sie zum ersten Mal segeln – eine echte Herausforderung! In St. Moritz etwa bekommen wir es mit den sehr viel kleineren Booten vom Typ BluSail 26 zu tun. In Kuala Terengganu in Malaysia kämpfen wir mit einer sehr starken Strömung. Auf anderen Revieren dagegen gibt es überhaupt keinen Strom. Manchmal sind vier fünf in einem Boot, manchmal vier. Jede Regatta der Alpari World Match Racing Tour hat ihren eigenen Charakter. Das macht es so schwer, konstante Leistungen zu zeigen.“

Als erfolgreichster Matchracer der Welt in den letzten Jahren macht sich Williams auch olympische Gedanken über die populäre Duell-Disziplin des Segelsports. „Für mich ist die Mischung aus Matchrace und Fleetrace für die meisten olympischen Bootsklassen nach dem Vorbild der Soling in den Jahren 1992 bis 2000 das beste Format. Warum es nicht mehr olympisch ist? Da müsst Ihr den Weltseglerverband ISAF fragen! Vielleicht liegt es daran, dass Matchracing auch außerhalb der Olympischen Spiele erfolgreich und deshalb im Gegensatz zu anderen Klassen nicht von ihnen abhängig ist. Im Match Race Germany, Deutschlands einzigem Matchrace Grand Prix von Weltruf, kämpfen vom 15. bis 20. Mai über Pfingsten zwölf internationale Spitzenmannschaften um den Großen Preis von Deutschland, rund 50.000 US-Dollar Preisgeld und wichtige Punkte für die WM-Wertung der Profis.

Zum 16. Mal liefern sich die erfolgreichsten Teams der Alpari World Match Racing Tour direkt vom dem Langenargener Bodensee-Ufer packende Duelle in den telegenen Booten vom Typ Bavaria 40S. Das Pfingstfest unter Segeln zählt zu den bekanntesten Sportveranstaltungen Baden-Württembergs und lockt regelmäßig 30.000 und mehr Zuschauer in den Langenargener Gondelhafen und das dort aufgebaute Race Village. Tagsüber stehen Sport, Partner und Infotainment im Vordergrund, abends feiern Segler, Veranstalter, Partner und Fans gemeinsam in den Partyzelten.


“Wir lieben die freundschaftliche Atmosphäre im Match Race Germany”

Die Organisatoren Harald Thierer, Eberhard Magg und Bernd Buck segeln mit ihrem Match Race Germany auf gesundem Kurs und mit großer Strahlkraft in die Zukunft. Auch der schwedische Vize-Weltmeister Björn Hansen und sein schwedisches Mekonomen Sailing Team sind wieder am Start.

Der 47-jährige Steuermann und Gründer des Stockholmer Match Race Centers aus Mariehamn hat das Match Race Germany noch nie gewinnen können, obwohl es zu seinen erklärten Lieblingsregatten zählt: „Wir lieben die freundschaftliche Atmosphäre und das kenntnisreiche Publikum. Wir haben innerhalb unseres Teams lange über die Positionen an Bord der großen Bavarias diskutiert und uns nun entschlossen, die Aufgaben des Taktikers und die Rolle als Großsegeltrimmer voneinander zu trennen. Es liegt daran, dass der Großsegeltrimmer das ‚deutsche Großsegel-System“ auf den Bavarias rückwärts gerichtet trimmt. Da er das angesichts der anspruchsvollen und unbeständigen Winde auf dem Bodensee fortwährend machen muss, hat er zu wenig Zeit sich auf Wind, Taktik und Strategie zu konzentrieren. Wenn also der Pitman auf der Kreuz die Rolle des Großsegeltrimmers übernimmt, kann sich der Taktiker auf seine strategischen Aufgaben konzentrieren. Wir wissen ja jetzt schon: Schlechter als zuletzt kann das Ergebnis mit veränderten Positionen ja nicht werden…“

„Wir werden bis Anfang April die Mehrheit unseres Starterfeldes vorstellen können“, sagt Sportdirektor Eberhard Magg, „aber schon zu Jahresbeginn zu wissen, dass der Weltmeister und der Vizeweltmeister kommen, freut uns vor allem für unser Publikum, das wieder mit großartigem Sport und einem unterhaltsamen Infotainmentprogramm für die ganze Familie rechnen darf.


– Ende –