Entspannungsfotos für Jürgen Klopp

So richtig ausgeglichen wirkte Jürgen Klopp nicht. Meine Liebste ist ja ein Klopp Fan. Doch er verspielte Sympathien bei ihr mit dem Ausraster im Neapel Spiel. Mit dem Abstand zum gestrigen Abend sagte sie heute früh zu mir:

,,Da muss er eine Therapie machen.“

Nun, vielleicht helfen auch ein paar Entspannungsfotos. Die Seele einfach baumeln lassen.Traveler Digital Camera Traveler Digital Camera Traveler Digital CameraTraveler Digital Camera Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraEine gepflegte Partie Schach spielen ist vielleicht auch nicht die schlechteste Idee.

Als Golfprofi Martin Kaymer sich gegen einen Ferrari und Lamborghini entschied

Automobilbauer nutzen seit Jahrzehnten bereits den Bekanntheitsgrad von Sportlern für ihr Marketing. Die Fahrzeuge müssen schließlich verkauft werden. Die Bandkapazitäten brauchen den entsprechenden Abverkauf. Auch wenn Angela Merkel sich kürzlich auf der Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee entschieden für das Fahrrad stark gemacht hat.Traveler Digital CameraJüngere Leser werden sich vielleicht gar nicht daran erinnern können wie einst Opel auf der Trikotbrust von Bayern München prangte. Opel sponserte über Jahre auch sehr intensiv die Tennisgräfin Steffi Graf. Es gab Jahre wo Beträge in siebenstelliger Höhe flossen. Die erste Zuwendung der Rüsselsheimer an Steffi Graf waren 25.000 DM. Mittlerweile macht Jürgen Klopp Werbung für Opel. Der begnadete Geschichtenerzähler warb auch vor gar nicht so langer Zeit für Seat. Dann gab es noch eine andere Automarke. Faszination Porsche. Ein gut trainiertes Schachgedächtnis wie meines vergisst in der Regel nichts. Sport Bild brachte einst das Foto von Klopp und dem Porsche. Auf den schnellen Sportwagen steht der Übungsleiter wohl privat sehr.

Derweil hat sich Audi den Platz als Fahrzzeugausstatter von Bayern München erkämpft. Wenngleich die Ingolstädter noch Potenzial im Marketing haben. München ist ja eh ein heiß umkämpfter Markt in Sachen Automobile. Die BMW Welt in Sichtweite des ehrwürdigen Olympiastadions, zieht jeden Tag Interessierte wie das Licht die Motten an. Die Gäste kommen aus Asien, aus allen Regionen Deutschlands, aus England, Russland etc. Architektonisch ist der Bau eine Augenweide, innerhalb des Gebäudes hat der bayerische Autobauer auch nichts dem Zufall überlassen. Dezent werden auch Marketing-Printerzeugnisse verteilt. Im BMW DRIVING EXPERIENCE MAGAZINE kommt auch Golfprofi Martin Kaymer zu Wort. BWM macht das marketingtechnisch sehr geschickt. Die Seiten 52 bis 57 hat man freigeschaufelt. Zur Einstimmung drei Seiten mit Fotos. Auf Seite 54 beginnt dann geschmeidig der Text.  Ein Blick in den Tagesablauf vom Golfprofi. Aufstehzeit. Jogging. Frühstück. Training. Mittagessen. Training. Fittnessstudio. Feierabend. So in Kurzfassung der Rhytmus eines ganz normalen Kaymer-Tag. Dann kommt der Übergang zum Thema Auto. Da wird nicht lange um den heißen Brei geredet. Es geht gleich zur Sache. Vor anderthalb Jahren stand eine schwerwiegende Entscheidung an. Martin Kaymer:

,,Ich habe mich bei Ferrari und Lamborghini umgesehen und gemerkt: ,Diese Autos passen nicht zu mir´. Auf dem Weg nach Hause ist mir dann ein Mini entgegengekommen. Den habe ich dann bestellt.“

Doch der Wagen hatte nicht die Hausfrauenmotorisierung. Selbstverständlich durfte das neue Auto von Martin Kaymer ein paar PS über der gemütlichen Norm haben. Das Magazin schiebt dem Statement von Martin Kaymer dann auch noch diesen PS-starken Satz nach:

,,Einen MINI Cooper S mit 211 PS – damit´s bloß nicht langweilig wird.“

Okay, BMW hat in Sachen Marketing seine Hausaufgaben gemacht. Derweil habe ich 244 Fotos aus der BMW Welt und dem benachbarten Museum auf der Speicherkarte. Momentaufnahmen. Einblicke in Technik, Präsentation der Autos, neugierige weibliche und männliche Blicke. Gemach, gemach. Demnächst mehr dazu.

Der begnadete Geschichtenerzähler Jürgen Klopp

Begnadeten Geschichtenerzählern wird zugehört. Gerade in der Unterhaltungsindustrie Fußball. Einer dieser Plauderer ist Trainer in Dortmund. Jene Mannschaft, die einst den Stadionnamen an eine Versicherung verkaufte, und sich jetzt gegenüber Bayern München als die Guten positioniert. Dabei hat der deutsche Rekordmeister seine Namensrechte für die Sportstätte, die mit einem ungeliebten Ortsrivalen geteilt wird, auch an einen Versicherungskonzern verkauft. Manchmal sind die Unterschiede zwischen Gut und Böse nur marginaler Art. Im Januar 2008 hatte Bayern München einst auch einen Geschichtenerzähler engagiert. Jürgen Klinsmann. Jetzt Nationaltrainer der USA, kürzlich mit einem Prestigesieg gegen den WM-Dritten von 2010, der Mannschaft um Lukas Podolski und Miro Klose. Doch dies ist wieder eine andere Geschichte.

James Bond nebst der Wunderelf von Ungarn und Bayern München

Bei Übungsleiter Klopp musste man nicht genauer hinhören, um vor dem Londoner Finale eine gewisse Unruhe zu spüren. Diese Nervosität führte dann zu verschiedenen Geschichten. Das Publikum lauschte gebannt. Die James Bond Story. Gut und Böse. Der Griff in die historische Mottenkiste von 1954. Dortmund auf einer Ebene mit den Helden von Bern. Gleiche Ausgangslage. Ungarn und Bayern, die Übermannschaften. Deutschland und Dortmund mit jeweils klaren Außenseiterchancen. Wie es 1954 ausging war bekannt. Klopp erzählte die Geschichte charmant, emotional und durchaus auch geschickt. Jeder Motivationstrainer musste aufhorchen. Woher hat er diese magischen Methapern? Von Anthony Robbins, Emile Ratelband oder Jürgen Höller? Laufen die Dortmund Spieler heimlich über glühende Kohlen? Oder springen im Seminarraum bei einer vorbeifahrenden Lok auf die Tische und klopfen sich voller enthusiastischer Begeisterung auf die Brust und signalisieren so: Die Störung durch den Zug wandeln wir um in positive Energie. Bitte schick uns auch morgen wieder eine Lokomotive am Seminarzentrum vorbei. Am besten einen irre langen Güterwaggonzug. Legt bitte jemand nochmals das Tonband mit dem Presslufthammer von der Baustelle auf. Meditation inbegriffen. Die mentale Stärke trainieren.

Story von der China Kopie und die Sache mit dem Arbeiterverein Borussia Dortmund

Doch der für verschiedene Produkte werbende Klopp plaudert eigentlich die ganze Saison über. Hat er in Sachen Werbeverträge eigentlich bereits Franz Beckenbauer eingeholt? Der Kaiser hat ja eine Vielzahl von Produkten beworben. Legendär sein Gesichtsausdruck beim auslöffeln der Knorr Suppe. Oder seine Autowerbung. Wie er die Rolle des Markenbotschafters für Mercedes Benz annahm und dabei einen Rückblick auf Malente warf. Oder die Obsession vom einstigen Weltklasselibero für ein besonderes bayerisches Bier. Doch zurück zum Geschichtenerzähler mit der neuen Frisur. Nach der mutlosen Niederlage im DFB-Pokal im Süden der Republik hatten wir bereits die Geschichte der Raubkopierer mit dem Produkt Spielweise (hatte Dortmund ein Patent laufen?) im Stile der Chinesen gehört. Adressat des Vorwurfs waren die Bösen mit dem Emblem von Bayern München. Wenn ein so ruhiger und erfahrener Trainer wie Jupp Heynckes sich über die Story von Klopp aufregt stimmt die Relation vielleicht nicht. Dazu der immerwährende Vorwurf Bayern würde alles mit Geld regeln. Spieler kaufen. Oh, war Reus vor der Saison ehrenamtlich von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund gewechselt? Ohne Ablösesumme in zweistelliger Millionenhöhe? Hatte er auf ein Millionengehalt verzichtet? Dann ist auch noch das Märchen vom Proletariat. Klopps Chef, Herr Watzke, stilisiert Börsenteilnehmer Borussia Dortmund gerne auch im Jahr 2013 als Arbeiterverein. Schmunzeln. Das ist aberwitzig. Auch Jürgen Klopp strickt gerne an dieser Story. Bei aller Sympathie für Tradition, Wurzeln mit einfachen Familienverhältnissen, begeisternde Fußballspiele, Tempo und Dynamik der Borussen und dem verdienten Double Triumph in der Saison 2011/2012 – Arbeiterverein im Jahr 2013 ist so weit weg von der Realität wie ein Kanzlersieg von Honorarkönig Steinbrück im September.

Marketingkampagne Echte Liebe und die Probleme mit der Treue

Borussia Dortmund hat einen Claim Echte Liebe. Auf den ehemaligen Arbeiterverein zugeschneidert. Ausgedacht unter Marketinggesichtspunkten der Neuzeit. Griffiger Slogan. Authentisch soll er sein. Sympathisch rüberkommen. Eine besondere Verbundenheit der Fans, der Region mit dem Fußballteam von Borussia Dortmund signalisieren. Beim Verkauf von Trikots, Schals und anderen Fanartikeln helfen. Die Umsätze im Merchandising steigen. Trikotsponsor Puma ist mit dem Abverkauf der Hemden mit dem Logo einer Raubkatze zufrieden, so ist zu hören. Die Marketingkampagne Echte Liebe hat jedoch auch die ersten Risse bekommen. Mario Götze, in der schönen Stadt Memmingen im Allgäu zur Welt gekommen, mag nicht mehr im Liebeskreis der Dortmunder bleiben. Er spielt in der nächsten Saison nicht mehr im Puma Trikot mit den traditionellen Dortmunder Farben. Sein neues Leibchen trägt drei Streifen. Stichwort Adidas. Einst prangten diese 6 Buchstaben sogar auf der Trikotbrust von Spielern wie Franz Beckenbauer. Halt Tradition. Auch der talentierte polnische Nationalspieler Robert Lewandowski hat Fernweh und will vom CL-Finalisten 2013 weg. Dabei demonstrieren der Stürmer und seine Berater eine besondere Hartnäckigkeit in der Kommunikation des gewünschten Ausbrechens aus dem Kreis der Liebe. Der Held vom Malaga Spiel, Felipe Santana ist bereits weg. Er suchte eine neue Herausforderung bei, bitte festhalten, Schalke 04. Der Revierrivale. Meister der Herzen. In den Jahren zuvor signalisierten Spieler wie Kagawa oder Sahin den Wunsch einen anderen Kultur- und Freundeskreis kennenzulernen. Echte Liebe. Das Leben ist kompliziert. Immerhin Sahin hat es wieder zurück zu seinem Ex-Verein geschafft.

Sehnsucht nach Jürgen Klopp

Nein, keine Kritik am Starensemble vom ZDF auf Usedom. Es sei denn hier, hier und hier. Die Leistungen der beiden Gesprächsteilnehmer sind nicht mit Applaus versehen worden.

Manch Kritik war heftig. Doch die ehemalige Radiomoderatorin und der Torwart mit dem Faible für Motivation haben sich den Schuh nicht angezogen. Meine Sehnsucht heißt Klopp.

Deutschland flaggt weiter.

Einige Fahrzeuge sind stark im Aufwind. Heute sehe ich doch hier unten am sonnigen Bodensee ein französisches Automobile: Marke Renault Twingo. So ein Kleinstwagen. Auf der rechten Beifahrerseite hatte er dreifach geflaggt. 3 x ist kein Einzelfall. Dann sehe ich später noch einen Jeep Wrangler.

In Blau  ist das amerikanische Fahrzeug lackiert und fällt damit schon von weiten auf. Links  und rechts geflaggt und am markanten Hinterteil noch ein Fähnchen. Wer stellt diese Fanartikel eigentlich her?

Szenenwechsel. Irgendwie hatten kürzlich die sympathischen griechischen Kellner nach dem letzten Vorrundenspiel ihrer Mannschaft gegen Russland ein beschwingtes Lächeln auf den Lippen.

Auch die freundlichen italienischen Gastronomen waren heute bestens gelaunt. Nicht nur des wahnsinnigen Bilderbuchwetters hier am Bodensee und der guten Umsätze wegen.

Blick nach vorn. Wenn ich den Turnierplan durchsehe, kann es 2012 im EM-Endspiel durchaus zu einer erneuten Auflage Spanien gegen Deutschland wie 2008 in Wien kommen.

Da erinnere ich mich doch glatt an den flotten Spruch von Uli Hoeneß kurz vor der EM-Auslosung gegenüber dem Sportinformationsdienst (SID):

„Es ist nur die Frage, wer gegen Deutschland ins Endspiel kommt. Deswegen ist es wurscht, wer sonst noch in der Gruppe rumturnt“

Doch noch ist es ein wenig Arbeit bis zum Finale in Kiew.

Benchmarking der UEFA

Freund und Helfer Wikipedia klärt uns auch über Benchmarking auf:

,,Benchmarking (= Maßstäbe vergleichen) bezeichnet die vergleichende Analyse von Ergebnissen oder Prozessen mit einem festgelegten Bezugswert oder Vergleichsprozess (von engl. Benchmark).“

Nun, die UEFA hat sich auch mit Benchmarking beschäftigt. In Ihrem Report sind Zahlenkolonnen, viele Statistiken etc. von über 50 Fußballligen Europas ausgewertet worden.

Auslastung der Fußballarenen, Zuschauerzahlen pro Durchschnitt oder der prozentuale Anteil von den aktuellen Einsatzminuten in der Königsklasse Champions-League mit eigenen ausgebildeten Fußballern.

Das Schweizer Fachblatt Sponsoring extra online mit Sitz in Bern, hat  ein paar Zahlen und Hintergründe vom Benchmarking der UEFA interessant aufbereitet. Bei den durschnittlichen Zuschauerzahlen der Saison 2010/2011 liegt die Bundesrepublik Deutschland sehr klar auf dem Platz 1 vor England, Spanien, Italien und Frankreich. Im illustren Top Ten Kreis befinden sich auch die Niederlande, Schottland, Russland, die Schweiz sowie die Türkei.

Zur erfreulichen Zuschauerzahl Deutschlands beim allseits sehr beliebten und frequentierten  Spektakel Bundesliga tragen  natürlich auch die sehr intensiv besuchten Arenen in Dortmund, bei Schalke 04 oder in München bei.

Gestern Abend sahen die Zuschauer ja ein spektakuläres Torspektakel. Das Hamburger Abendblatt titelt „Mörderspiel“ in Dortmund – alle Tore im Video! und Uli Hoeneß sowie Matheversteher Rummenigge dürften sich über die unerwartete Schützenhilfe des ehemaligen Bayern Spielers Bruno Labbadia mit seiner VfB-Elf gefreut haben.

Vor ein paar Tagen schrieb ich hier im Blog unter Wie ist das eigentlich mit den 5 Punkten Vorsprung von Borussia Dortmund auf Bayern München?:

,,Klopp ist noch lange nicht durch.“

Ein (erwarteter) Sieg von Rekordmeister Bayern München bei den fränkischen „Freunden“ vom Club würde ein abschmelzen des einstigen 7-Punktevorsprungs von Dortmund auf magere 3 Pünktchen bedeuten.

Wie ist das eigentlich mit den 5 Punkten Vorsprung von Borussia Dortmund auf Bayern München?

Reichen denn eigentlich die ominösen 5 Punkte für Borussia Dortmund auf den deutschen Rekordmeister Bayern München? Klopp ist noch lange nicht durch. Der einstige 7-Punkte Vorsprung ist etwas geschmolzen, zu mehr hat es seine laufstarke Mannschaft auch nicht kommen lassen. Selbst Rückstände wie in Köln werden mental einfach weggesteckt wie ein kleiner Frühlingshusten.

Es wird sich geräuspert, notfalls mehr Mineralwasser getrunken. Dann wird das hüsteln einfach abgeschüttelt.

Doch Bayern hat auch die Punkte zuletzt konstant in der Liga eingefahren.

Es sind schon noch ein paar Runden bis zum finalen 34. Spieltag. Bayern München darf sich eigentlich keine großzügigen Punktverluste mehr leisten.

Das legendäre und lesenswerte Kultblog breitnigge bringt es mit Blick auf das Restprogramm beider Vereine auf den Punkt:

,,Klar sind die Spiele in Nürnberg (das Spiel des Jahres für die meisten Clubberer ), gegen Augsburg  (wieder gut in Form, 0:0 gg BVB), gegen Stuttgart und in Köln (eventuell schon abgestiegen oder eben gerettet?) nicht von Pappe. Wer allerdings Meister werden will,  muss diese Spiele gewinnen, Punktverluste gab es im Januar und Februar genug.“

Verschütteter Milch lohnt nicht nachzuweinen. Wenngleich die Frage nach dem nach außen hin so toll verkauften Wintertrainingslager mehr wie berechtigt scheint. Was ist da eigentlich schief gelaufen?

Doch wir sind jetzt im hier und jetzt. Knackpunkt für Bayern München wird das Spiel in Dortmund werden. Auch eine interessante Nabelschau für das bevorstehende DFB-Pokalfinale in Berlin.

Während BVB Torwart Roman Weidenfeller entspannt Golf spielt, muss Bayern München nebenbei noch Champions-League Spiele gegen Olympique Marseille bestreiten.

Nachdenkenswert #130

,,Klar ist, dass es im Fußball noch ein paar andere große Mythen gibt, nicht nur Dortmund und Real Madrid. Aber es sind nur sehr wenige Klubs, die im Gesamtpaket aus Fluidum, Titelchancen und Bezahlung vor uns stehen. Manchester City mag Spielern 11 Millionen Euro Jahresgehalt bieten, in Russland kannst du wahnsinniges Geld verdienen, du musst aber zum Lokalderby 800 Kilometer fliegen. Beides reizt keinen unserer Spieler. Vom BVB geht man allenfalls zu vielleicht fünf anderen Klubs in der Welt. Wenn überhaupt.“

Jürgen Klopp, über die Attraktivität von Borussia Dortmund im Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 20. Mai 2011

Nachdenkenswert #127

,,Was wir nie machen werden: So wie Bayern über 100 Millionen in die Mannschaft zu stecken! Wir haben das klar mit Michael Zorc und Jürgen Klopp besprochen: Wir dürfen nicht bequem werden! Wir müssen weiter kreative Lösungen suchen. Wieder die Kagawas, Benders, Leitners finden. Wir müssen in anderen Regalen schauen als Bayern – und dürfen uns nur manchmal vor demselben treffen.“

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, im Interview mit Sport Bild

Nachdenkenswert #125

,,Man hat als Mensch die Möglichkeit, glücklich zu werden. Man muss sich aber seine Wünsche so einrichten, dass man sie auch erfüllen kann. Das Leben zwingt einen ja immer dazu, mit Veränderungen umzugehen. Bei uns wissen alle schon: Wir sind in der kommenden Saison kein typischer Meister, sondern wir sind automatisch wieder Herausforderer. Es gibt Schlimmeres. Und es gibt ja sowieso kein Handbuch: So tritt ein deutscher Meister auf.“

          Jürgen Klopp, charismatischer Trainer, im Mai 2011 beim

          Interview in der Süddeutschen Zeitung 

Nachdenkenswert #118

„Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt und haben alles richtig gemacht. Wir waren nicht hektisch, sondern haben uns den Gegner zurechtgelegt. Alles war gut in dieser ersten Halbzeit, aber dann haben wir uns alles zunichte gemacht. In der zweiten Halbzeit war dieses Spiel ein ganz anderes, diese Tore muss man trotzdem nicht kriegen. Bei einem 2:1 hätten wir sieben Punkte, so haben wir vier, das ist schon ein dramatischer Unterschied.“

Jürgen Klopp, Medienliebling, doziert über Mathematik im kicker