Outdoor Industrie und Sportartikelhersteller und der Status quo in puncto fairer Produktionsbedingungen

Am morgigen Freitag, den 30. September 2016, gibt es den sogenannten ,,Fashion Fairday“. Autorin Regina Henkel hat sich auf ispo.com in einem Artikel unter dem Titel Löhne in der Supply Chain: Bekleidungsindustrie sucht nach fairen Lösungen mit der Thematik auseinandergesetzt.

Foto: © Michael Wiemer

Mit den Produktionsbedingungen, den Lohnverhältnissen, den Rahmenbedingungen in den Fabriken vor Ort in der Bekleidungsindustrie beschäftigt sich seit Jahren auch die Christliche Initiative Romero (CIR), benannt nach dem 1980 ermordeten salvadorianischen Erzbischof Oscar Arnulfo Romero, und setzt sich intensiv mit dem Thema auseinander. Seit Jahren ist Maik Pflaum ein intimer Kenner der Produktionsbedingungen der Sportartikelindustrie und der Outdoorhersteller, für CIR tätig. Stammleser meines Blogs kennen auch das Interview von Maik Pflaum mit Estela Ramirez von der Gewerkschaft SITRASACOSI aus El Salvador. Hier geht es zur PDF-Datei. Estela Ramirez gab Maik Pflaum Einblicke in die Arbeitsbedingungen der Näherinnen, die für die großen Zweieinhalb der Sportartikelbranche in den Fabriken El Salvadors arbeiten.

Diese Woche bat ich Maik Pflaum um ein Statement zum aktuellen Status der Outdoor Industrie und der Sportartikelhersteller in puncto Fairness in der Produktion.

Wie schätzen Sie denn die aktuellen Bemühungen der Outdoor Industrie und der Sportartikelhersteller im Hinblick auf faire Produktionsbedingungen ein? Wie ist der Status Quo? Inwieweit klafft eine Lücke zwischen Ankündigungen und Umsetzungen?

 Maik Pflaum: ,,Hier gibt es viel Licht und Schatten. Sehr ärgerlich sind die Zustände in der Sportbekleidungsindustrie: Hier hat sich seit 10 oder 15 Jahren nichts Substantielles bewegt. Ärgerlich deswegen, weil hier drei Konzerne den Weltmarktmarkt dominieren: Nike, Adidas-Reebok und Puma. Es wäre ein leichtes, sich gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Sie lassen ja sowieso in den gleichen Fabriken fertigen und hätten die Nachfragemacht, Dinge zu bewegen. Aber das Gegenteil ist der Fall: es wird immer weiter versucht, noch billiger produzieren zu lassen. Damit den Aktionär*innen neue Rekordgewinne in Aussicht gestellt werden können. Wer für Adidas oder Nike oder Puma fertigt und sich krank schuftet, verdient in aller Regel nicht genügend, um den Grundbedarf einer Durchschnittsfamilie abdecken zu können. „Fair Play“ sieht anders aus!

Bei den Outdoor-Herstellern hat sich viel getan. Viele wurden seit unserer Kampagne ab 2009 Mitglied in der Fair Wear Foundation(FWF). Das ist m.E. nach die fortschrittlichste und anspruchsvollste Kontrolleinrichtung im Bereich der Arbeitsrechte. Jack Wolfskin, Vaude, Deuter, Schöffel,… Die Liste der Mitglieder ist zum Glück lang. Alle arbeiten engagiert mit, lernen voneinander. Wie sich die einzelnen Unternehmen bewähren, kann transparent auf der Seite der FWF im jeweiligen Brand Performance Check (www3.fairwear.org/36/brands/) nachgelesen werden. Einziger Schwachpunkt: auch hier liegen die Löhne oftmals noch nicht auf Grundbedürfnis-Niveau, und das Engagement, dies zu erreichen, müsste bei den meisten höher sein.“

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Nachdenkenswert #356

,,Hamburg – Das „Men’s Lithium Jacket“ bringt echte Bergsteiger zum Schwärmen: Die „extrem warme Daunenjacke“ bietet sich für „Extremtouren wie Höhenbergsteigen, Expeditionen, Polarreisen und andere Aktivitäten bei tiefen Minustemperaturen“ an, die „Kapuze schließt den Kopf sicher ein“, die Fronttaschen sind durch die spezielle Öffnungshilfe auch mit Fäustlingen leicht zu öffnen.“ So bewirbt der Hersteller Vaude seinen Superanorak, für den der Kunde immerhin stolze 600 Euro bezahlen soll.“

Susanne Amann, auf Spiegel Online unter dem Titel Studie: Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch am 13.07.2010. Vaude, Jack Wolfskin, Patagonia, The North Face, Schöffel, Marmot Mountain oder Columbia kamen in dem kritischen und nachdenklich stimmenden Artikel vor.

Wenige Tage vor Beginn der ISPO MUNICH 2016 durchaus nochmals lesenswert. Der Text auf Spiegel Online sorgte damals für eine rege Diskussion.

Nachdenkenswert #347

,,Die Outdoor-Branche steht für Freiheit und Naturverbundenheit, doch mit ihrer Verantwortung nehmen es die Hersteller nicht so ernst. Nun geraten sie massiv in die Kritik – denn obwohl eine Jacke gerne mal 600 Euro kostet, werden die Arbeiter in den Produktionsländern abgespeist.“

Susanne Amann, im Spiegel Online am 13. Juli 2010 im Artikel unter dem Titel Studie: Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch. Anschließend entbrannte eine lebhafte Diskussion mit 106 Kommentaren die zahlreichen Marketingverantwortlichen nicht immer gefallen haben wird. Im Artikel kamen namentlich Unternehmen der Outdoor Branche wie Vaude, Jack Wolfskin, The North Face, Columbia, Patagonia, Marmot Mountain vor. Inwieweit ist die Branche sauberer und fairer geworden? Genaues hinschauen ist nach wie vor angebracht. Ich empfehle da auch immer einen Blick auf CI-Romero.

Dort wird auf die Unternehmen Adidas, Puma, Jack Wolfskin, Mammut, The North Face, Tatonka, Trigema, Vaude etc. geschaut. CI-Romero hat Transparenz, Verhaltenskodex, Kodexumsetzung, Monitoring und Verifizierung sowie einen entsprechenden Kommentar von CCC (Clean Clothes Campaign) zur jeweiligen Firma katalogisiert und hinterlegt.

CCC leistet da beharrlich Pionierarbeit. Clean Clothes Campaign – Kampagne für Saubere Kleidung – setzt sich seit vielen Jahren für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie ein.

Hier die Firmenprofile Outdoor aus den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012.

Ein Blick in die Firmenprofile gibt aufschlussreiche Erkenntnisse.

Sportgeschäfte aus aller Welt, 04: Ulm, Deutschland

Nach dem Adidas Store in München, Myrten´s Zweiradladen in Immenstadt und dem VAUDE Store in Ulm geht es heute weiter mit Teil 4 der Serie Sportgeschäfte aus aller Welt. Wir bleiben in Ulm und sind bei der Sport Sohn Handel GmbH & Co. KG.

Foto:  © Michael Wiemer

Das Geschäft liegt in der Bahnhofstrasse in Ulm. Einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt. Auf 6 Etagen wird das Sortiment an Sportartikeln und Mode präsentiert. Im UG befinden sich Sport- und Trendschuhe. Im Erdgeschoss sind sorgfältig Streetweare, Jeans und Skateweare sowie ein Moreboards Snowboard Shop platziert. In der 1. Etage findet der interessierte Konsument die Fashion untergebracht. In OG 2 befindet sich Fitness, Training, Running, Walking und Kids Corner. Das 3. OG ist Skibekleidung, Kids, Wäsche, Accessories, Outdoor und dem Bergsport vorbehalten. Die 4. Etage sieht die Angebote für Ski Alpin und Touren Langlauf sowie die Abteilung für Outdoor, Bergsport, Klettern und Zelte vor.

Foto:  © Michael Wiemer

Das Traditionsunternehmen führt alle gängigen Marken. Bei den Schuhen selbstredend Nike, Puma, Adidas, Asics, Reebok, Lacoste, Converse, Brooks etc. Im Outdoor Segment Vaude, Jack Wolfskin, Salewa, Mammut, Schöffel, Fjällräven, Black Diamond, Deuter, Lowa, Salomon etc.

Sport Sohn hat auch eine weitere Filiale in Neu-Ulm in der Augsburger Strasse.

Für  preisbewusste Freunde des gezielten Lagerverkaufs von Sportkleidung gibt es auch eine Offerte. Der Lagerverkauf in Neu-Ulm befindet sich in der Memminger Straße. Dort sind Auslaufmodelle zu finden inklusive der entsprechenden Preisreduzierung, die in der Werbung mit „bis zu 80% reduziert“ angepriesen werden.

Sport am Bodensee: OutDoor 2015 und die Sache mit der sozialen Verantwortung

Mit großer Resonanz brachte Spiegel Online vor 5 Jahren am 13.07.2010 das Thema Studie: Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch. Der Artikel von Susanne Amann sorgte damals für kontroverse Diskussionen.

Alleine beim intensiven und nachdenklichen Lesen der 106 Kommentare um die thematisierten Produktionsbedingungen, Lohnkosten, Image der Outdoor-Branche, Hungerlöhne, die Produktion in einer Militärdiktatur und kritischen Arbeitsbedingungen sah man die Sprengkraft des Themas. Die Marketingverantwortlichen von Vaude, Jack Wolfskin, Columbia, The North Face, Patagonia, Marmot Mountain oder Schöffel werden mitgelesen haben. Die Spiegel Online Autorin Susanne Amann:

,,Was die meisten Kunden nicht wissen: Obwohl die Marken mit ihrem Image vom „Draußen zuhause“ (Jack Wolfskin), dem „Spirit of mountain sports“ (Vaude) und Bildern von waghalsigen Kletterern oder todesmutigen Tiefschneefahrern werben, unterscheiden sie sich in einem kaum von anderen Textilherstellern – bei der Art und Weise, wie die teuren Lifestyle-Klamotten hergestellt werden.“

Jack Wolfskin und Vaude stellen auch bei der OutDoor 2015 in Friedrichshafen aus. Sie sind Stammgäste bei der Branchenmesse am Bodensee.

Foto:  © Michael Wiemer

Inwieweit hat sich die Branche in den letzten 5 Jahren gebessert? Nun, ein Blick auf die Website von CI – Romero, der Christlichen Initiative Romero, sei da empfohlen. Dort wird auf die Unternehmen Adidas, Puma, Jack Wolfskin, Mammut, The North Face, Tatonka, Trigema und Vaude geschaut. CI-Romero hat Transparenz, Verhaltenskodex, Kodexumsetzung, Monitoring und Verifizierung sowie einen entsprechenden Kommentar von CCC (Clean Clothes Campaign) zur jeweiligen Firma katalogisiert und hinterlegt.

Clean Clothes Campaign – Kampagne für Saubere Kleidung – setzt sich seit Jahren für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. Hier die Firmenprofile Outdoor aus den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012.

Ein Blick in die Firmenprofile gibt aufschlussreiche Erkenntnisse.

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Das Rad als Marketingtool

Die größte rollende Werbekarawane auf zwei Rädern ist zweifellos die Höllentour. Jene Frankreichrundfahrt, die auch wieder von der ARD entdeckt worden ist. Dabei kann das Rad auch im Stand als Werbemittel eingesetzt werden. In Deutschland hat der Trend in den letzten Jahren zugenommen. Die Anzahl liebevoll hingestellter Räder mit der entsprechenden Marketingbotschaft nimmt zu.

Foto:  © Michael Wiemer

Obiges Rad ist an der Hafenpromenade in Friedrichshafen mit unmittelbaren Blick auf den Bodensee ab und an zu sehen. Die Standorte werden offenbar gewechselt. Das Rad ist also dann schon wieder in Bewegung. Es ist ein Hingucker. Passanten, Einheimische wie die zahlreichen Touristen bleiben teilweise stehen. Oder drehen im gehen leicht den Kopf. Das Rad hat eine Magnetwirkung. Es kommt als Werbebotschaft auch nicht aufdringlich daher, sondern liebevoll platziert.

Foto:  © Michael Wiemer

Für Freunde vom entspannenden Yoga gibt es auch Angebote. Meine eigenen Ambitionen halten sich da bis jetzt immer in Grenzen. Joggen oder eigene Radtouren sind zur Entspannung für mich probate Mittel. Yoga Bücher und CD Material haben wir zu Hause – gar keine Frage. Meine Jahrhundertliebe ist dem Thema Yoga durchaus offen gegenüber. Praktische Erfahrungen hat sie in einem Kurs auch schon gesammelt. Aber zur Vertiefung der Thematik ist es noch nicht gekommen. Schaun mer mal.

Traveler Digital Camera

Foto:  © Michael Wiemer

Obiges Foto könnte ich mir auch fast aufgehoben haben als Motivfoto für die demnächst beginnende OutDoor 2015 in Friedrichshafen. Aufgenommen habe ich das Marketingtool Rad mit der Jack Wolfskin Werbebotschaft einst 2013 in Murnau.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr

Michael Wiemer

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Reblog: Sport am Bodensee: 63. RUND UM trotzt dem nassen Wetter

Guten Morgen.

Wie gestern bereits berichtet, steht die 65. RUND UM mit Start in Lindau am Wochenende auf dem Programm. Beim Nachtsegeln geht der Blick zwangsläufig verstärkt zum Himmel und den Wetterprognosen. Vor 24 Monaten gab es ja extreme Wetterverhältnisse, die den Seglern enorm zu schaffen machte. An dieser Stelle ein Rückblick auf die 63. RUND UM.

Reblog [03. Juni 2013]:

Sport am Bodensee: 63. RUND UM trotzt dem nassen Wetter

Es hatte sich ja die Tage vorher bereits eingeregnet. Die Menschen reagierten. Sonst gern verwendete Utensilien wie eine Sommerkopfbedeckung blieben hartnäckig auf der Hutablage liegen.

Traveler Digital CameraEs regnete und regnete und regnete. Die Schleusen waren geöffnet. Der Himmel hatte Wasser für mehrere Monate Mai in petto. Selbst der Outdoor-Katalog eines namhaften Herstellers hatte mit den Bindfadenregenfällen zu kämpfen.

Traveler Digital CameraManch Tourist buchte um. Doch geplante Sportveranstaltungen im Freien wurden trotzdem durchgezogen. Die traditionelle Segelveranstaltung mit dem Reiz des Nachtsegelns fand auch statt. Die 63. RUND UM trotzte dem nassen und kalten Wetter. Dabei gab es auch dramatische Situationen. Auf der offiziellen Website vom Lindauer Segler-Club liest sich dies so:

,,Fritz Trippolt ist mit dem Katamaran “skinfit” vor Hagnau gekentert, das Schiff ist laut Wasserschutzpolizei ein Totalschaden. Es ist noch nicht entschieden, ob es geborgen werden kann. Die Mannschaft blieb unverletzt. Laut Trippolt ist vermutlich am Luvschwimmer seiner Ventilo M2 die Verbindung gebrochen, „danach gab es einen Riss im Karbon, so hörte es sich jedenfalls an, die Mannschaft musste ins Schiff ins Netz hinein. Und dadurch sind wir zur Seite umgefallen.“ Zum Unglückszeitpunkt mitten in der Nacht wehte der Wind mit etwa 4 Beaufort aus Südwest, die „Skinfit“ lief mit Gennacker etwa 20 Knoten. „Vom Ergebnis her ist das schade, wir waren so weit vorn, da hätte uns niemand holen können,“ bedauert Trippolt die Kenterung.”

Die Wetterbedingungen waren extrem. Extrem unangenehm. Sie forderten den Seglern alles ab. Wettfahrtleiter Hubert Henzler hat bereits vieles erlebt beim Segelsport. Sein prägnantes Fazit zur 63. RUND UM:

„Die Kälte, die Nässe und der Wind – das war das Härteste, was ich beim Segeln je erlebt habe“.

Es gibt eine Reihe sehenswerter Fotos der Fotografen Dieter Kubeth, Kathrin Ober, Nico Hilebrand-Thorbecke, Jutta Schott und Susanne Holst. Hier geht es zu den Impressionen. Die 64. RUND UM ist übrigens auch bereits terminiert. 20. Juni 2014.

Themawechsel. Volleyball. Der VfB Friedrichshafen steht zum 15. Mal in Folge in der Königsklasse Europas. Die Auslosung für die Gruppenphase steht auch fest. Kalender bereit?Termin ist der 28. Juni in Wien. Festlicher Rahmen ist die CEV Volleyball Gala. Zweiter deutscher Teilnehmer sind die Berlin Recycling Volleys. Meister der Jahre 2012 und 2013. Das hat die Fans vom VfB Friedrichshafen schon geschmerzt. Von Wachablösung im deutschen Volleyball möchte ich dennoch nicht voreilig in den Chor einstimmen. Da gönne ich mir in der Analyse schon noch 2-3 Jahre. Berlin muss die einst von den Häflern vorgelebte Konstanz erst noch nachweisen. Hier geht es zum kompletten Teilnehmerfeld der  CEV Volleyball Champions League 2014.

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Blattkritik: touchpoint – Das Magazin für Sponsoring

Reblog [vom 4. Dezember 2013]

Der Markt für Branchenmagazine im Sponsoring mit Schwerpunkt Sport hat dieses Jahr einen neuen Mitspieler bekommen. Das neue Blatt hört auf den Namen touchpoint und kommt aus dem Hause Verlag Werben & Verkaufen GmbH. Traveler Digital CameraAm Markt agieren in Deutschland bereits seit vielen Jahren SPONSORs und sponsor news. Beide alteingesessenen Titel kommen selbstbewusst daher und spielen gekonnt auf der Klaviatur des Eigenmarketings.

Das in Hamburg ansässige Magzin SPONSORs mit dem Gründungsjahr 1996 auf seiner Online-Site im selbstbewussten Ton:

,,SPONSORs ist der führende deutschsprachige Aufbereiter und Anbieter von Informationen im Sportbusiness.”

,,Das monatlich erscheinende SPONSORs MAGAZIN bietet den Entscheidern der Sportbusiness-Szene tiefgründige Analysen, umfangreiches Datenmaterial, spezifische Rechtsberatung, personenspezifische Hintergründe, journalistisch sauber aufbereitete Themen und vieles mehr.”

Auch sponsor news kommt mit offensiven Charme und dem Selbstbewusstsein eines Branchenführers daher:

,,sponsor news ist das richtungsweisende Fachblatt für Sponsoring im deutschsprachigen Raum und erscheint seit Februar 1992 monatlich.
sponsor news berichtet über aktuelle Sponsoring-Strategien und die Herausforderungen, vor denen Sponsoren stehen. Was führt zum Erfolg? Wer bewegt was in der Branche und wo gibt es neue Trends?”

Wer ein Gefühl für den Sound vom Münchner Branchenmagazin bekommen möchte, schaut in das Interview mit dem Borussia Dortmund Marketingleiter Carsten Cramer hinein.

Nun gesellt sich touchpoint im Markt der Sponsoringmagazine dazu. Im November gab es die zweite Ausgabe des neuen Branchenblattes mit Sitz in München.Traveler Digital CameraWas offeriert touchpoint im Heft? Die Titelstory auf den Seiten 18 bis 23 ist ganz auf den anstehenden Winter zugeschnitten und geeicht. Wintersport-Sponsoring wird unter die Lupe genommen. Die beiden namhaften Autobauer Audi und BMW aus Bayern liefern sich dabei ein Kopf-an-Kopf Rennen um begehrte Sponsorships.

,,Optisch kommt es zu mancher Kollision: Aktuell sehen Biathlon-Zuschauer mitunter das BMW-Emblem auf der Startnummer und die Audi-Ringe am Rennanzug. Das pikante PS-Werbeduell ist für Branchenbeobachter fast spannender als der sportliche Wettkampf.”

Dabei ist der bekannteste Wintersport-Sponsor laut dem Repucom Wintersport Kompass 4/2013 Milka. Danach gruppieren sich Adidas und Red Bull auf den Podiumsplätzen ein. Platz 4 verzeichnet Audi vor Erdinger Alkoholfrei und Jack Wolfskin. Auf Platz 7 notiert Intersport vor BMW sowie der DKB und Viessmann. Das neue Sponsoringmagazin touchpoint arbeitet generell gerne mit Material vom Beratungsunternehmen Repucom. Dazu später noch mehr.

Biathlon ist weiterhin Medienliebling. Die TV-Präsenz bei den öffentlich-rechtlichen ist trotz Rückgang der Reichweiten nach wie vor für Sponsoren hochinteressant. In der abgelaufenen Wintersaison 2012/2013 waren 254 Millionen Zuschauer im Fernsehsessel im frei empfangbaren Fernsehen zugegen, wenn Schießen und Laufen sich in einer Sportart abwechselten. In der Saison 2010/2011 waren gar 309 Millionen Biathlonfreunde vor den TV-Geräten der Republik bei den Biathlon-Wettkämpfen Augenzeuge. Sponsoren mögen die telegene Umsetzung des Wettkampfs auf dem Bildschirm. Die Qualität der Fernsehübertragungen und die spannende Inszenierung einer einst eher als unspektakulär daherkommenden Wintersportart sorgt für die gewünschte Aufmerksamkeit.

Wintersport und richtiger Winter sind auch immer ein Thema.  Prof. Dr. André Bühler, Direktor Deutsches Institut für Sportmarketing kommt in der Titelstory zu Wort mit dem Hinweis:

,,Wenn die Rennstrecke zwar kunstschneeweiß ist, daneben aber grüne Flächen zu sehen sind, wirkt das recht künstlich und nimmt etwas von der Faszination.”

Dem kann ich nur zustimmen. Irgendwie sehen Grünflächen abseits der Pisten und Loipen immer wie ein Wetterunfall aus und nehmen etwas von der Atmosphäre.

Noch ein Wort zu Milka. Die Schokolade mit dem arteigenen Erkennungszeichen. Milka Kühe am Rand der Skipisten sind übrigens seit 1995 festes Ritual. Im Magazin liest sich dies dann mit dem erreichten Sponsorziel so:

,,Die Alpenwelt als Heimat – das erscheint authentisch und ist gelernt. Erinnerungsdepots in den Köpfen auch internationaler TV-Zuschauer sind mit lila Farbe angefüllt.”

Im Wintersport sind auch Bridgestone, Vissmann, Jack Wolfskin aktiv. Letzterer erzählt jetzt verstärkt seine Geschichten abseits der Bandenwerbung im Fußballstadion. Markus Lichti von Repucom über die Kunst begnadeter Geschichtenerzähler:

,, Wintersport eignet sich noch besser als Fußball, um spannende Geschichten zu erzählen. Ich muss nicht nur alle Gegner besiegen, sondern habe auch oft noch eine Naturgewalt gegen mich.”

Apropos Repucom. Im Magazin touchpoint finden sich vom Beratungsunternehmen neben dem oben bereits angesprochenen Wintersportkompass zu den bekanntesten Sponsoren auch weitere Übersichten wie die Reichweiten im deutschen Free-TV oder das Interesse am Biathlon, Skispringen, Ski alpin, Nordische Kombination, Bob und Rennrodeln, Eiskunstlauf, Snowboarding und Skicross im Vergleich zwischen 2005 und 2013. Auch ein Testimonials Celebrity fehlt nicht. Namen wie Vitali und Wladimir Klitschko, Steffi Graf, Sebastian Vettel, Dirk Nowitzki, Magdalena Neuner, Manuel Neuer, Jürgen Klopp oder Martin Kaymer tauchen darin auf. Oder die Top-10-Testimonials deutscher Sportler mit den geschätzten Sponsoring-Einnahmen pro Jahr.

Im Magazin gibt es  auch einen Artikel über den Sponsor-König Red Bull. Für Red Bull Experten gab es jetzt nicht gravierend Neues zu erfahren. Die “Rasenschach” Anekdote von Dortmunds Geschäftsführer Watzke wird erzählt. Sie sollte sich aber mittlerweile bis in den hintersten Winkel der Fußballrebuplik herumgesprochen haben. Herr Watzke arbeitet sich seit Jahren an RB Leipzig ab. Da wirkt er auch immer etwas verkniffen. Sympathiepunkte holt er sich damit nicht bei mir ab.  Auch die 2009er Sache mit dem Markranstädter Deal beim damaligen Fünftligisten wird im Text erwähnt. Auch ein Schwenk zum 1. FC Lokomotive Leipzig gibt es.

,,In DDR-Zeiten war Lokomotive Leipzig einer der führenden Klubs. Doch nach der Wende war es in der Stadt rasch vorbei mit dem Erfolgsfußball.”

Nun, ich habe die Leipziger Jahre damals selber Live miterlebt. Das Jahr 1993 führte zum spektakulären Aufstieg von Lok in die Bundesliga. Damals firmierten sie unter dem Namen VfB Leipzig. Das entscheidende Spiel gegen Mainz 05 wurde im Zentralstadion (jetzt nach den Umbaumaßnahmen und der Platzverkleinerung auf den Namen Red Bull Arena hörend) von den Probstheidaern gewonnen. Die Situation im Leipziger Fußball ist komplex, emotionsgeladen und nicht in 4-5 Sätzen zu erklären. Da weder Chemie Leipzig (DDR-Meister 1964) noch der Europapokalfinalist von 1987 Kontinuität entwickelten in dieser Goldgräberzeit nach der Wende (zeitweise fühlte ich mich in Leipzig wie in die Erzählungen von Jack London über die abenteuerliche Jagd nach Gold hineinversetzt), gab es in der Messestadt immer weniger seriösen Fußball. Dadurch entstand ein fußballerisches Vakuum. Red Bull, durchaus nicht sentimental, jedoch vernünftig wirtschaftlich kalkulierend, ergriff mit RB Leipzig im Jahr 2009 eine gute Chance sich selber in der Königsdisziplin Fußball in Deutschland zu positionieren. Die ersten Spiele in Markranstädt haben bereits jetzt eine nostalgische Note. Mittlerweile spielen sie im einstigen Zentralstadion, damals im Land der hohen sportlichen Ambitionen ein Stadion der Hunderttausend. Okay, 2-Nichtaufstiege aus der vierten Liga in die 3. Liga haben Red Bull Zeit gekostet, doch die Österreicher haben einen langen Atem. Wer übrigens kompetente und kontinuierliche  Berichterstattung über RB Leipzig mag, dem sei rotebrauseblogger empfohlen.

Im Text bei touchpoint über Red Bull wird auch auf die geplante Multifunktionsarena in München verwiesen und die 50+1 Regel gestreift. In der bayerischen Landeshauptstadt sollen später die Eishockeycracks von EHC Red Bull und die Basketballer von Bayern München ihren sportlichen Leibesübungen vor Publikum nachgehen. Auch der Verweis auf die Meistertitel vom FC Red Bull Salzburg fehlt nicht. Was wäre ein Red Bull Artikel ohne die Erwähnung von Formel-1 Serienweltmeister Sebstian Vettel. Den Kontrahenten schwillt ja zuweilen der Hals. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff steht dafür exemplarisch mit seiner kernigen Aussage:

,,Auf Dauer ist es nicht akzeptabel, dass ein Brausehersteller Mercedes vor der Nase herumfährt.”

Red Bull lässt solche Äußerungen souverän abprallen.

Themenwechsel. Es gibt im Magazin einen Artikel über Frauen – eine (noch) unverstandene Zielgruppe. Den Text gebe ich zu gegebener Zeit meinen beiden Schwestern zum lesen. Gastautorin Diana Jaffé sieht ein großes Potenzial in Sachen Sponsoring-Strategien mit der Zielgruppe Frau. So richtig hat mich das Thema nicht begeistert. Vielleicht gibt es da wirklich stärkeres Feedback wenn Frauen über die Zeilen schauen. Oder ich nehme den Text auch nochmal in einer etwas ruhigeren Minute zur Hand.

Spannend fand ich den Beitrag von Gastautor Reiner Schlump über die Sponsoring-Idee Trail Running. Der Sportmarketing-Manager ist seit 1978 für Salomon tätig. Ab 2007 erfolgte der konzentrierte Ausbau des Sponsoring-Segments Trail Running. Salomon hat einen guten Namen in der Berglaufszene. Berg- und Crosslaufevents wurden gesponsert. Mit der Nähe zur Szene ging die Produktentwicklung bei Salomon für Bergläuferspezifische Ausrüstung einher. Parallel dazu trat Salomon kontinuierlich bei einer Veranstaltungsserie auf:

,,2007 trat Salomon erstmals als Namensgeber der Trail Runnung Cup-Event-Serie in Deutschland in Erscheinung. Diese vereinigte 14 bestehende Events zu einer zusammenhängenden Serie. Ziel der Event-Reihe war es, neben der Markenkommunikation, die Läufer deutschlandweit zusammenzuführen und eine Trail-Running-Community zu bilden.”

Das wirkte sich durchschlagend auf den steigenden Bekanntheitsgrad der Marke Salomon aus. Die Anmeldungen zu den Events stiegen von jahr zu Jahr, die Umsätze steigerten sich bei den bergspezifischen Produkten für das Marktsegment Trail Running.

Insgesamt hat das Sponsoringmagazin touchpoint Potenzial. Die Münchner sind auf einem guten Weg. Abgerundet wird die 2. Ausgabe durch einen Terminkalender, einen Blick auf Bücherneuerscheinungen, ein kurzes Interview mit DTM Fahrer Pascal Wehrlein und einem ausführlicheren ganzseitigen Interview mit Oliver Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Firma MSC Sports in Karlsruhe, über Public Affairs und Sponsoring.

Sportjobs vom Verbandstrainer über Event-Manager bis zum Geschäftsführer

In der heutigen Sportjob Arena gibt es wieder zahlreiche spannende Offerten. Wollen wir ohne Umschweife gleich loslegen? Gemach, gemach.

Zuerst jedoch noch ein Lesehinweis. Berufsberaterin Uta Glaubitz hat auf Spiegel Online einen interessanten Artikel über die dunklen Linien der Berufsfindung geschrieben. Wie werden wir durch unsere Eltern beeinflusst? Die Familiengeschichte hat bei der Berufsauswahl oft eine entscheidende Komponente.

„Was mache ich hier eigentlich? Lebe ich mein Leben – oder das meiner Mutter?“

So, nun zu den Sportjobs. Der Hamburger Sportbund bietet einige aktuelle Stellenangebote an.

  1. Übungsleiter/innen AbenteuerTurnen
  2. Übungsleiter/Innen „Leichtathletik“ im Kinder- und Jugendbereich
  3. Übungsleiter Schwimmkurse
  4. ÜbungsleiterIn Senioren
  5. Trainer für Diabetes-Laufgruppe
  6. Handball-Trainer
  7. Judotrainer
  8. Praktikanten (m/w) im Bereich Leistungssportentwicklung (Schwerpunkt Talententwicklung)

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Ein Blick über die Ländergrenzen in das wunderschöne Nachbarland Schweiz.

Swiss Olympic hat einige Stellenangebote. Unter anderen wird ein Geschäftsführer für den Schweizer Eislauf-Verband (SEV) gesucht.

Swiss Tennis sucht einen Event-Manager mit der geschmeidigen Altersspanne von 24 – 32 Jahren.

Das Sportamt der Stadt Zürich sucht einen Schwimmleher/in mit Betriebsleitung.

Der Dachverein Unihockey Basel Regio sucht einen Kommunikations-Koordinator.

Praktikumsstellen gibt es beim Sport-Gymnasium Davos.

Zur Komplettübersicht der von Swiss Olympic offerierten Sportjobs geht es hier entlang.

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Der Nachrichtendienstleister Sportinformationsdienst (SID) sucht ebenfalls Manpower.

  1. Volantariat
  2. Freie Video-Reporter
  3. Praktikanten Online Objekte
  4. Praktikanten Mulitmedia
  5. Praktikanten Videoproduktion

Wer sich auf das erste Gespräch ein wenig vorbereiten mag, der kann bei wikipedia fündig werden zu den Themen Gründung, Gesellschaftsform, Kerngeschäft, Außenbüros, Technik, SID Sportjournalistenschule sowie die hundertprozentige Tochter  SID Sportmarketing & Communication Services GmbH.

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Das Fußballmagazin 11Freunde sucht unter anderen einen Webentwickler. Im traditionell sehr hart umkämpften Markt hat sich 11Freunde die letzten Jahre behauptet und in Deutschland etabliert. Es fehlt auch nicht das Angebot für Interessierte an einem Praktikum. Gesucht werden zwei Redaktionspraktikanten.

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Kieser Training ist Spezialist für Krafttraining und präventives Rückentraining. Der charismatische Schweizer Unternehmer Werner Kieser ist seit vielen Jahren bundesweit in Deutschland mit seinen Studios präsent. Aktuell gibt es wieder zahlreiche Stellenangebote. Wer sich vorab ein wenig einlesen will in die Geschichte und Philosophie des 1967 gegründeten Unternehmens findet bei wikipedia Leselektüre.

Einer der zahlreichen Statements von Werner Kieser lautet:

,,Heute glauben die Menschen, wenn sie eine halbe Stunde im Whirlpool planschen, dann haben sie trainiert.”                                                                                         

Der Minimierer Ein Porträt über Werner Kieser –  medbiz 03/08. Prädikat lesenswert! Notfalls freie Lesezeit freischaufeln. Das Porträt sollte jeder gelesen haben, der sich mit dem Gedanken trägt bei Kieser Training einen Job zu ergreifen. Ein unbedingtes Muss.

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Dieses Jahr finden die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 10. – 18. August im Moskauer Olympiastadion Luschniki statt. Der Deutsche Leichtathletikverband bietet Aus- und Weiterbildung für Trainer an. Nähere Informationen gibt es hier.

Die Arbeitsgemeinschaft der Baden-Württembergischen Leichtathletikverbände (Badischer Leichtathletik-Verband und Württembergischer Leichtathletik-Verband) kooperiert mit der Stadt Mannheim und sucht eine/n hauptamtliche/n Landestrainer/in Nachwuchs für den Raum Nordbaden (m/w). Einstiegstermin it der 1. Oktober 2013.

Ein Vollzeit-Trainer/Trainerin am Bundesstützpunkt Potsdam in der Disziplingruppe Wurf/Stoß (Disziplinschwerpunkt Speerwerfen) wird vom Trägerverein des Olympiastützpunktes Brandenburg e. V. gesucht.

Zu weiteren Stellenangeboten auf der Website vom Deutschen Leichtathletikverband geht es hier entlang.

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Der deutsche Volleyballverband bietet auf seiner Homepage ebenfalls Sportjobs an. Der Häfler Kultverein VfB Friedrichshafen, gerade am letzten Freitag mit einem machbaren Los in der Champions-League bei der CEV Gala in Wien versehen (Geschäftsführer Jürgen Hauke und Manager Stefan Mau waren zufrieden mit ihrer Dienstreise und der Glücksfee), sucht einen eine/n hauptamtliche/n Jugendtrainer/in.

Hier geht es zu allen Stellenausschreibungen beim Deutschen Volleyballverband.

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Der Deutsche Basketballbund veröffentlicht ebenfalls Trainer-Offerten.

ChamCats Chemnitz suchen einen Trainer in Teilzeit per 1.09.2013.

Sachsen-Anhalt sucht Verbandstrainer.

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Das Sportportal Spox sucht ebenfalls frische Manpower. Online Producer und Mobile Entwickler sind auf der Liste.

Weiterhin gibt es ein Praktikum in der Redaktion, Praktikum im Bereich Video und ein Praktikum im Bereich Vertrieb. Hier geht es zu den Details der Stellenausschreibungen.

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Der umsatzstarke  Outdoor Ausrüster Jack Wolfskin ist ebenfalls auf Personalsuche. Es wird ein Produktdesigner/ Produktentwickler für Funktionsjacken benötigt. Wolfskin stellt auf der am 11. Juli in Friedrichshafen beginnenden OutDoor aus. Die Branchenmessse feiert Jubiläum. Es ist die 20. Auflage. Die seewoche blickte diese Woche auf die Anfänge zurück:

,,Als führende deutsche Marken wie Deuter, Big Pack, Jack Wolfskin, Lowa, Meindl, Salewa, Tatonka oder Vaude die erste OutDoor initiierten, bewegte man sich noch irgendwo zwischen Camping, Wandern und Bergsport. In einer Zeit, in der breite Sportmessen dominierten, fehlte der Outdoor-Community die passende Bühne, um den Eigenarten und dem Pioniergeist der Branche gerecht zu werden – und so begab sich die ,,Fachgruppe Outdoor“ auf die Suche nach einem zu Hause für die erste Outdoor.“

Die Wahl fiel auf die Zeppelinstadt Friedrichshafen. Messe-Marketingleiter Ludwig Meier kümmerte sich damals noch auf dem alten Messegeländein hingebungsvoll um die Bedürfnissen der Aussteller.

Doch nach diesem kleinen Ausflug zurück zu Jack Wolfskins Stellengesuchen. Auch ein Manager Fabric Technology Apparel (m/w)  wird für das Unternehmen benötigt. Für den asiatischen Markt bedarf es spezieller Anforderungen. Zur Prüfung der asiatischen Passform werden PASSFORMMODELS / ASIAN FIT (m/w) gesucht.

Weiterhin gibt es ein Praktikum im Bereich Apparel Technik (Bekleidungstechnik).

Zu den Details der Stellenangebote geht es hier zu Jack Wolfskin entlang.

Wer sich noch ein wenig einlesen will: Jack Wolfskin bei wikipedia.

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Vaude hat ja bei der Fachhandelsmesse OutDoor in Friedrichshafen sozusagen Heimvorteil. 1974 gründete Albrecht von Dewitz das Unternehmen. Mittlerweile führt seine Tochter Antje von Dewitz die Geschäfte. Vaude fanden meine geneigten Leser auch bei den Impressionen zum Match Race Germany 2013 in Langenargen. Schloss Montfort und das Outdoor Unternehmen bildeten da eine passable Symbiose.

Aktuell wird bei Vaude unter anderen ein Produktmanager/in Schuhe gesucht. Ab dem 1. September wird auch ein Praktikum im Aufgabenbereich Sponsoring, Events & Kooperationen über den Zeitraum von 6 Monaten angeboten. Hier geht es zu den offenen Stellen bei Vaude.

Wer sich vorinformieren möchte über Historie, Sponsoring des Unternehmens und den kritischen Artikel im Spiegel von Susanne Amann vom 13. Juli 2010 und die 3 Tage später veröffentlichte Stellungnahme des Unternehmens, der schaut zu Vaude bei wikipedia.

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Für heute zum Abschluss noch ein weiteres Portfolio an Stellenangeboten aus der Outdoorbranche. Salewa sucht einen Export Manager (m/w). Für den Standort Aschheim bei München ruft Salewa die Stelle eines Mitarbeiter Customer Service/E-Commerce (m/w) aus.

Für die Generation P wird ab September ein 6-monatiges Praktikum im Bereich Marketing angeboten.

Salewa wartet noch mit einem Bonuspunkt auf und bietet ein Duales Studium zum/r Geprüften Handelsfachwirt/in an.

Alle Details zu den Stellenangeboten und zum Studium gibt es hier bei Salewa.

Als Service auch hier die Verlinkung zum wikipedia Eintrag über Salewa.

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Nachdenkenswert #166

,,Grundsätzlich bedienen wir jede Altersgruppe. Gemittelt ist unser Kunde zwischen 25 und 40 Jahre alt, hat ein ansprechendes Bildungsniveau. Das Spektrum ist aber viel breiter. Vor wenigen Jahren war Outdoor noch eine Machowelt. Unsere Konkurrenten wunderten sich damals, dass wir in Produkte für Frauen und Kinder investierten und Outdoor als Familienerlebnis propagierten. Wir waren denen damals nicht Hardcore genug. Heute folgen sie unserem Weg.“

Manfred Hell, ehemaliger Chef von Jack Wolfskin, 2009 im Interview mit Welt Online