Nachdenkenswert #382

,,Hummel  hat uns mit einem tollen Konzept als neuer Ausrüster überzeugt. Neben dem Textilsortiment kann Hummel  auch den ganzen Schuhbereich abdecken. Wir wollen eine aktive und kreative Partnerschaft. Hummel  ist ein Ausrüster, der sehr gut zu unseren Werten und der Philosophie des Vereins passt.“

David Graubner, Geschäftsführer des in der Bodenseeregion beheimateten Schweizer Handballmeisters Kadetten Schaffhausen zum Ausrüsterwechsel von Adidas zum dänischen Hersteller Hummel. Die Dänen sind auch im deutschen Handball gut bekannt. Hummel stattet in Deutschland unter anderen die Füchse Berlin, die HSG Wetzlar, den TSV GWD Minden und den SC DHFK Leipzig aus.

Nachdenkenswert #364

,,Gut, es war natürlich auch nicht alles schlecht in Deinem Text: Im Gegensatz zum Fußball, in dem in der Bundesliga Metropolen wie Ingolstadt, Wolfsburg, Darmstadt, Augsburg, Gladbach, Schalke oder Leverkusen vertreten sind, wirken Städte wie Hannover, Stuttgart, Leipzig oder Mannheim einfach provinziell, Reinickendorf kann natürlich auch nicht mit Charlottenburg-Wilmersdorf mithalten, Wetzlar nicht ansatzweise an das kosmopolitische Zentrum Hoffenheim heranreichen und der THW Kiel wird sogar von der Provinzial gesponsert. Alles richtig. Aber, ich verstehe immer noch nicht, wie hängt die Größe der Stadt jetzt mit was zusammen?“

Christian Cimalla, auf handball-world.com mit einem längeren Kommentar in der Reihe Weltanschauung mit dem Titel: Versenkt im Sehnsuchtsloch oder Kabinenpredigt für Eilenberger als Replik auf den überrissenen Artikel von Wolfram Eilenberg auf Zeit Online unter der Traffic starken Headline Die Alternative für Deutschland. Philosoph Eilenberger war mir bisher noch nicht als Handballexperte aufgefallen. Seine Thesen in seinem Text sind teilweise recht steil. Neben der Standortwahl der Bundesligaclubs greift er sich auch die Tatsache heraus, dass die deutsche Handballnationalmannschaft ohne Spieler mit Migrationshintergrund Europameister wurde und wähnt das Team von Dagur Sigurdsson, der einst am Bodensee bei Österreichs namhaften Traditionsverein Bregenz Handball anheuerte, als Teil der Erfüllung einer kartoffeldeutschen Sehnsucht. Eilenberger, der einst schon kontroverse Aussagen zu Pep Guardiola abgab, leitet seinen Text dann auch so ein:

,,Blutnah und widerständig: Wir haben den Handball wiederentdeckt. Weil diese Mannschaft eine kartoffeldeutsche Sehnsucht bedient, die gerade wieder schwer im Kommen ist.“

Auch bei Wikipedia hat der Diskurs zwischen Eilenberger seinem Text Die Alternative für Deutschland auf Zeit Online und die Replik von Christian Cimalla auf handball-world bereits Eingang gefunden. Der Text bei Wikipedia im Eintrag zur Person von Wolfram Eilenberger:

,,Großes Aufsehen in der Handballszene löste am 9. Februar 2016 ein Artikel von Eilenberger unter dem Titel Die Alternative für Deutschland in der Online-Ausgabe der Wochenzeitschrift Die Zeit aus. Mit dem Satz „Wenn Fußball Merkel ist, ist Handball Petry“ sahen sich Handballvereine, Spieler wie auch Fans ungewollt in die Nähe zur AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und damit zum Rechtsradikalismus gerückt. Mit weit über 500 Einträgen innerhalb von 48 Stunden allein auf der Kommentarfunktion der Zeit löste der Artikel, in dem der Mannschaft des frischgebackenen Handballeuropameisters Deutschland von Eilenberger mit Begriffen wie „blutnah, widerständig und kartoffeldeutsch belegt wurde, einen Shitstorm aus.

Eine Erwiderung der Handballszene ließ nicht lange auf sich warten. Unter der Überschrift Weltanschauung: Versenkt im Sehnsuchtsloch oder Kabinenpredigt für Eilenberger, vermisste Christian Ciemalla, Chefredakteur des Online Magazins „handball-world.com“, bei Eilenberger Respekt vor den Handballsportlern.“

Reblog: Moskau 1980: Sternstunde des deutschen Handballs

Die deutsche Handballnationalmannschaft spielt eine sensationelle EM. Es liegt etwas in der Luft. Gelegenheit an eine Sternstunde des deutschen Handballs zu erinnern.

Reblog [13. Januar 2013] Moskau 1980: Sternstunde des deutschen Handballs

Es war eines der dramatischsten Handballendspiele in der Geschichte der olympischen Spiele. Die Mannschaft der DDR bezwang den Gastgeber der UdSSR in einem Handball-Thriller. Gänsehaut pur. Reminiszenz an eine Sternstunde des deutschen Handballs. Bitte 1 Stunde und 27 Minuten einplanen. Notfalls Abends 23.30 Uhr anschauen. Es lohnt sich. Versprochen.

Ich habe es damals erlebt wie sich wildfremde Menschen um den Hals fielen. Vor Freude über den Sieg gegen eine favorisierte sowjetische Mannschaft. Bekomme noch heute Gänsehaut.

Nachdenkenswert #316

,,Natürlich ist das ein Rückschlag und schlimm, dass es passiert ist, ich lasse aber den Kopf nicht hängen. Ändern kann ich jetzt sowieso nichts und ich weiss, dass ich bei meinen Ärzten und dem Sanatorium Kettenbrücke in guten Händen bin. Heute Nachmittag ist die OP und am Donnerstag darf ich schon wieder nach Hause. Wenn ich keine zu großen Schmerzen habe bin ich am Samstag sicher in der Halle und stärke meiner Mannschaft von der Tribüne aus den Rücken!“

Lucas Mayer, Kapitän vom österreichischen Vizemeister Bregenz Handball, zu seinem Kreuzbandriss vor der gestrigen OP. Bis März 2016 will der 32-jährige Handballer wieder fit sein.

Sport am Bodensee: Countdown für den 9. Sparkasse 3-Länder-Marathon

Nun, die Zeit vergeht wie im Fluge. Bekanntlich störte Holmenkollen nicht Münchens Olympiaträume. Sie wurden vom Bürger abgewählt. Die Liste der abgebrochenen oder nicht eingereichten Bewerbungen für 2022 ist illuster und umfasste Städte wie Barcelona, Krakau, Lemberg, München, St. Moritz oder Oslo. Am Ende hielten nur Almaty aus Kasachstan und das bewerbungsfleißige Peking ihre Bewerbungen aufrecht. Das Duell der umstrittenen Bewerberorte entschieden die Chinesen für sich.

Foto:  © Michael Wiemer

Sind olympische Spiele eigentlich ein Auslaufmodell? Spiegel Online berichtet heute unter dem Titel Sommerspiele 2024: Toronto verzichtet auf Olympiabewerbung von weiter nachlassender Lust auf das IOC Großereignis. Den Kanadiern fehlt es an breiter Unterstützung in der Bevölkerung, kennt man vom zweimaligen Scheitern Münchner Bewerbungen, sowie der Abstinenz von großen Sponsoren für ein etwaiges Abenteuer in 9 Jahren. Genug Stoff für Jens Weinreich.

Derweil wird die Lindauer Zeitung in Kürze verstärkt über ein regionales Sportereignis berichten. Stichwort Marathon. Der Countdown läuft. Noch 18 Tage, 15 Stunden, 19 Minuten und 42 Sekunden verkündet die offizielle Website inklusive romantischer Streckenführung.

,,Der Start erfolgt auf der malerischen Insel Lindau. Von dort geht es nach Österreich. Durch Lochau, weiter nach Bregenz, Hard, Fußach, Höchst, über die Schweizer Grenze nach St. Margrethen und dann zurück über den Rheindamm nach Hard zum Zielstadion in Bregenz.“

Bekanntlich läuft das Auge mit. Bodensee satt. Freilichtbühne, dieses und nächstes Jahr Ausführungsort von Turandot – jener spektakulären Oper vom Genie Puccini, Naturpassagen und ein Finish im Casino Stadion in der Festspielstadt Bregenz. Ganz großes Laufkino.

,,60 % der Strecke führen entlang des Bodensees. Sie passieren die größte Freilichtbühne der Welt, durchqueren Schilf- und Waldpassagen und werden zum Schluss im Casino-Stadion von Bregenz begeistert empfangen.“

In diesen unsicheren Zeiten, von Hektik und einer auf Konsum spezialisierten Gesellschaft darf auch die Seele nicht zu kurz kommen. Mentale Entschleunigung ist ja so ein Modewort geworden. Was man so hört.

,,Kurz vor dem Ziel durchqueren Sie das ehrwürdige Kloster Mehrerau, ein ganz spezieller Moment der Stille und geistiger Motivation.“

Es gibt eintönigere Marathonstrecken.

Die eindrucksvollen Höhepunkte des Sparkasse Marathons 2014 hatten im vergangenen Oktober RTV Vorarlberg und kommu.at zusammengefasst. Eine kleine 16-Minütige Videosequenz als Reminiszenz an das letzte Jahr.

Marathonveranstaltungen gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer. Schnell ist man versucht ein Ranking aufzustellen. An diese smarte Aufgabe wagte sich im vergangenen Jahr das amerikanische Online-Fitness-Magazin Life by DailyBurn und erstellte ein Marathon- Ranking auf mit dem Titel The 30 Best Marathons in the Entire World. Der Sparkasse 3-Länder-Marathon am Bodensee schaffte es damals in die Top Ten. Ein bemerkenswerter Platz 6, flankiert vom Rock ‘n’ Roll Marathon de Lisboa und TCS Amsterdam Marathon.

Mixed Zone Bodensee 

Volleyball: Nach der Ära Jürgen Hauke fährt der VfB Friedrichshafen den ersten kleineren Erfolg ein. Der London Legacy Cup wird von den Männern von Kultcoach Stelian Moculescu  in die sportliche Vita eingeloggt.  +++ Handball: Österreichs Meister Alpla HC Hard gewinnt in der 3. Runde der Handball Liga Austria (HLA) im Westderby in Schwaz.  +++ Handball: Bregenz Handball bohrte ein hartes Brett beim Sieg gegen die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach. Spielmacher Lukas Frühstück mit seinem Statement nach dem Spiel. ,,Bärnbach hat uns wie erwartet mit ihrer aggressiven 5:1-Deckung und einem cleveren und ruhigen Angriffspiel das Leben schwer gemacht. In der zweiten Hälfte konnten wir mit dem sicheren Rückhalt von Ralf Patrick Häusle im Tor, einer besseren Chancenauswertung und den lautstarken Fans im Rücken die Partie noch drehen und gewinnen.“ +++ Fußball: Der FC St. Gallen verliert beim Meister FC Basel vor 27.736 Zuschauern. Für Basel war es der 8. Sieg im 8. Meisterschaftsspiel. St. Gallen findet sich tabellarisch nach der Niederlage vom Wochenende im St. Jakob-Park auf Platz 6 mit sagenhaften 17 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter. Der Abstand zum Tabellenletzten FC Lugano beträgt nur einen Punkt. +++ Motorsport: Der in der Bodenseeregion wohnende französische Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier wird zum dritten Mal in Folge Weltmeister und wünscht sich ein Kind von seiner Frau Andrea Kaiser. Sie hat jedoch andere Prioritäten, wie man so bei sport1 liest. Die TV-Moderatorin war unlängst auch in einer Kochsendung zu sehen. Was man so hört. Einst bildete sie mit dem ehemaligen Borussia Dortmund Fußballer Lars Ricken das Traumpaar für den deutschen Boulevard.

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Sport am Bodensee: Kader vom EV Lindau steht für 2015/2016

Eishockey ist eine faszinierende Sportart. Spielend leicht schaffte sie es auch in eines meiner Lieblingsbücher: Wenn Sport Geschichte schreibt von Jan Stradling.

Foto:  © Michael Wiemer

Jenes Miracle on ICE im Jahrhunderteishockeyspiel USA vs. UdSSR bei den olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid. Das epische Match auf dem Eis wird auf den Seiten 150 bis 161 vom Kultbuch Wenn Sport Geschichte schreibt zelebriert. Architekt des Sensationssieges der USA war Coach Herb Brooks. Im Buch auf Seite 155:

,,Seine psychologischen Tricks bezogen sich auf die sowjetische Mannschaft. Sie war das stärkste Eishockeyteam der Welt mit Spielern wie Boris Michailow, Torhüter Wladislaw Tretjak, Alexander Malzew, Wladimir Petrow, Waleri Wassiljew und Waleri Charlamow. Diese Männer waren lebende Legenden, die von den amerikanischen Studenten sehr bewundert wurden. Brooks war klar, dass er ,,die Sowjets auf die Ebene von Sterblichen herunterholen“ musste, wenn die USA überhaupt eine Chance haben wollten, sie zu schlagen.“

Mein persönlicher Heroe war zu jener Zeit Weltklassetorwart Wladislaw Tretjak. Sein damaliger Spitzname: Mann mit den tausend Händen. Im Miracle on ICE wurde er ausgewechselt. Weiß der Teufel warum. Im 2. Drittel schickte Trainer Wiktor Tichonow dann Wladimir Myschkin auf das Eis. Für mich bis heute noch der Kardinalfehler. Der Knackpunkt des Spiels. Wladislaw Tretjak später in seiner Autobiografie:

,,Meiner Meinung nach hätte ich in diesem Spiel nicht ausgewechselt werden dürfen.“

Die sowjetischen Spieler hatten mit Tretjak unglaublich viele Titel geholt, er war ihr Rückhalt in zahlreichen Schlachten. Psychologisch wirkte die spektakuläre Auswechslung verunsichernd auf die UdSSR. Die Amerikaner witterten dagegen Morgenluft. Zum Zeitpunkt der Torwartrochade stand es 2:2.

Doch zurück zur Gegenwart.

Towerstars bekommen trotz Niederlage gegen Dornbirn Beifall

Die Eishockeysaison am Bodensee wirft ihre Schatten voraus. Die Ravensburg Towerstars nächste Woche in der DEL2. Gestern das Testspiel gegen den sympathischen österreichischen Club Bulldogs Dornbirn. Im Testhinspiel gab es eine böse 1:8 Auswärtsniederlage. Gestern stand also in Ravensburg für die Männer von Daniel Naud die Revanche auf dem Programm. Es gab eine 0:2 Niederlage. Towerstars Pressesprecher Frank Enderle leitet seinen Spielbericht so ein:

,,Letztlich setzte sich die individuelle Klasse am Ende durch, dennoch boten die Towerstars gegen den österreichischen EBEL-Club Dornbirn eine solide Leistung und ernteten trotz 0:2 Niederlage zurecht Beifall von den Rängen.“

Am Sonntag testen die Ravensburger weiter. Dann sind die Augsburger Panther in der Spielestadt zu Gast.

Kaderplanung bei EV Lindau Islanders für 2015/2016

Auch beim Eishockeyteam EV Lindau Islanders wird in der Saisonvorbereitung mit der Mannschaft gearbeitet und am Kader gebastelt. Die Kaderplanungen sind soweit durch. Der Bayernliga Meister 2015 geht mit folgendem Personal in die Saison 2015/2016.

Tor: Beppi Mayer, Nicolai Johansson

Abwehr: Tobias Fuchs, Philipp Haug, Bernhard Leiprecht, Mario Seifert, Lubos Sekula, Fabian Sing (EV Moosburg)

Sturm: Marko Babic (Erding Gladiators), Zdenek Cech, Elia Feistle (EV Füssen), Alex Katjuschenko, Johann Katjuschenko (inaktiv), Steffen Kirsch (EV Füssen), Timo Krohnfoth, Jiri Mikesz, Michal Mlynek, Sascha Paul, Daniel Pfeiffer, Martin Sekera.

Der EV Lindau hat die Kaderplanung für die neue Saison abgeschlossen, mit einer Ausnahme. Auf der Torhüterposition wird noch Ausschau nach einem 3. Mann gehalten. Der sportliche Leiter Bernd Wucher merkt an:

„Wir haben in all unseren Bayernliga-Spielzeiten – selbst im Meisterjahr im Finale – immer mindestens drei Torhüter einsetzen müssen. Deshalb halten wir die Augen nach einem Torwart offen, der unser Duo Beppi Mayer | Nic Johansson unterstützen kann.“

Schaun mer mal.

Mixed Zone Bodensee 

Segeln: Auf bodensee-Regatten.de gibt es eine ganze Reihe von Segelterminen im Monat September. +++ Handball: Lukas Frühstück und Co. vom österreichischen Vizemeister Bregenz Handball heute beim Liganeuling HC ece bulls Bruck. +++ Fußball: Im WFV-Pokal setzt sich der vorjährige Finalist FV Ravensburg bei Neckarsulmer Sportunion durch und steht im Viertelfinale. +++ Handball: Österreichs Meister Alpla HC Hard kämpft um die Champions-League Tickets in Banja Luka. Die Roten Teufel vom Bodensee erwartet in der 5000 Zuschauer fassenden Borik Sports Hall ein wahrer Hexenkessel in puncto Lautstärke und emotionaler Atmosphäre. Der bosnische Meister RK Borac Banja Luka ist bekannt für seine heißblütigen Fans. +++ Medizinisches Bulletin: Der 2. Eingriff beim Ravensburg Towerstar Stürmer Austin Smith verlief aus chirurgischer Sicht optimal. Dr. Martin Volz, erfahrener Orthopäde, mahnt zur Geduld in Sachen Genesungsprozess beim 26-Jährigen US-Amerikaner. Austin Smith hatte sich bei einem Testspiel in Ritten eine schwere Schnittverletzung am Oberarm zugezogen. Alle Details gibt es hier. +++ Fußball: Der SC Freiburg wird noch Dauergast in Sachen Testspielen am Bodensee. Vor einigen Wochen das Spiel gegen St. Pauli im Zeppelinstadion in Friedrichshafen. Jetzt der Test in Radolfzell gegen den FC St. Gallen, die diese Woche einen Trainerwechsel zu vermelden hatten. Die für Testspiele nicht unübliche hohe Zahl an Auswechslungen pegelte sich insgesamt bei 13 Wechseln ein. Ruhig wird es jedoch für die Verantwortlichen des FCSG nicht werden. Da der aufgerückte neue Trainer Daniel Tarone nicht über die notwendigen Papiere verfügt, müssen die Ostschweizer laut Medienchef Daniel Last innerhalb von 3 Wochen einen neuen Chefcoach präsentieren. Für das Spiel in Basel und das Cupspiel gegen Breitenrain dürfte aber noch Tarone als Interimslösung an der  Seitenlinie stehen. +++ Handball: Die Kadetten Schaffhausen haben Strahlkraft, an die so mancher Mittelfeldklub aus der deutschen Handball-Bundesliga nicht ran reicht. Stichwort Johan Koch. Sein Statement zu den Kadetten liest sich in der handballworld.com so: «Nein, ich betrachte die Kadetten Schaffhausen nicht als Sprungbrett. Dieser Verein zählt zu den Top 20 in Europa. Da gibt es nicht so viele bessere Alternativen.» Der Däne hat Angebote aus Deutschland abgelehnt. +++ Leichtathletik: Richard Ringer und Martin Sperlich vom VfB LC Friedrichshafen laufen am Sonntag beim ISTAF in Berlin über 5000 Meter. Günter Kram hat beim südkurier die Details aufgedröselt inklusive der Teilnahme eines weiblichen Trios vom VfB LC Friedrichshafen bei der Straßenlaufmeisterschaft in Bad Liebenzell: Regina Neumeyer, Anne Reischmann und Katrin Reischmann. +++ Sportmarketing: Das in St. Gallen ansässige ESB Marketing Netzwerk, 1994 gegründet als Europäische Sponsoring-Börse und 2014 umbenannt, nimmt sich in Tagessseminaren dem Thema Sponsoring als Verkaufsinstrument an. Nach Düsseldorf im März, St. Gallen im April steht jetzt im September München an. Die ESB Academy Tagesseminar mit den angekündigten Referenten  Hans-Willy Brockes (Geschäftsführer ESB) und Patrick Seitter (Projektleiter ESB). Das ESB Maketing Netzwerk ist auch involviert in die Veranstaltung am 5. Oktober in Berlin unter dem Titel Digital Sports & Entertainment.  In der Vorankündigung für das Marketing-Event heißt es: ,,Egal ob Top-Vereine oder ‚starke’ Marken – die Devise „Tablet is the new TV“ und „Mobile First“ gewinnt immer häufiger an Gewichtung. Direkter (Fan-)Dialog, spontane Interaktion und kreativer Content der Sozialen Medien stehen dem Reichweitenkampf des linearen TV-Programms und „paid likes“ gegenüber. Der Kongress Digital Sports & Entertainment am 05. Oktober 2015 liefert den Überblick über aktuelle Entwicklungen des digitalen Marketings. Im Programm 2015: amazon, BMW, Deutsche Bahn, Vodafone, Borussia Mönchengladbach, Frisch Auf! Göppingen, Deutsche Telekom & Beko BBL uvm.“ +++ Eurobike 2015: Die Branchenmesse ist seit einer Woche durch. Mit etwas Abstand liest sich der Abschlussbericht der Messe unter dem Titel Eurobike 2015: Das Stimmungsbarometer der globalen Fahrrad-Branche zeigt weiter nach oben recht optimistisch.

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Sport am Bodensee: Ravensburg Towerstars im Pressegespräch

Die Tage werden kürzer. Die Erinnerungen an einen traumhaften Sommer am Bodensee sind jedoch weiter präsent. In Sachen Sport gab es Events wie die Internationale Deutsche Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Lindau oder die 4. Riva Classics Bodensee inklusive Stopp im Hafen des Württembergischen Yacht Club in Friedrichshafen.

Foto:  © Michael Wiemer

Die Besatzungen der Stilikone Riva gingen an Land. Auf dem Programm stand an jenem Sommerfreitag in der Zeppelinstadt reizvoller Termin. Das Teilnehmerfeld der Classics Bodensee traf sich im Schloss mit S.K.H. Friedrich Herzog von Württemberg. Sie plauderten über die Faszination und gelebte Leidenschaft für die zum Teil über 50 Jahre alten Designboote.

Doch jetzt biegt der September mit kühleren Temperaturen auf die Zielgerade ein. Gutes Timing für die schnellste Mannschafssportart der Welt, sich wieder in den Blickpunkt zu schieben. Die Ravensburg Towerstars stehen vor Beginn der neuen DEL2 Saison und baten zum Pressegespräch. In der Vorbereitung gab es ja bekanntlich jene 1:8 Debakel-Niederlage bei den Bulldogs Dornbirn und eine Woche später den Turniersieg in Garmisch-Partenkirchen. Beim sich dann anschließenden ersten Heim-Testspiel fanden sich 1.100 Zuschauer in Ravensburg ein. Geschäftsführer Rainer Schan:

„Auch der Dauerkartenverkauf ist bislang zufriedenstellend gelaufen und wir hoffen, dass wir mit guten sportlichen Leistungen und leidenschaftlichem Eishockey den ein oder anderen Einzelzuschauer wieder häufiger ins Stadion locken können.“

Das Saisonziel ist auch klar ausgegeben und lautet wenig überraschend: Die Erreichung der Playoffs.

Mixed Zone Bodensee 

Eishockey: Bleiben wir noch bei den Ravensburg Towerstars. Am kommenden Wochenende die Generalproben für den Start in die DEL2 Saison. Am Freitag die Revanche gegen die Bulldogs Dornbirn und am Sonntag ist der DEl-Kooperationspartner Augsburger Panther Kontrahent. +++ Volleyball: Stammleser kennen meinen Faible für Kulttrainer Stelian Moculescu. Sein neuester Spruch: „Dann kommst Du halt zu uns“. Adressat war Björn Andrea, der aus der russischen Liga wieder nach Deutschland wechselt zum VfB Friedrichshafen. Ein alter Bekannter. Seine bisherigen Stationen: 1993-2000 SCC Berlin, 2000-2003 VfB Friedrichshafen, 2003-2005 Noicom Cuneo, 2005-2007 Semprevolley Padua, 2007-2008 AZS Olsztyn, 2008-2009 Panathinaikos Athen, 2009-2010 Tonno Callipo Vibo Valentia, 2010-2013 Kuzbass Kemerowo, 2013-2014 Ural Ufa, 2014-2015 Kuzbass Kemerowo. +++ Handball: Es hätte eine dreiteilige Erfolgskette für den Champion Alpla HC HArd werden können. 1. Sieg in der neuen Saison in fremden Gefilden. Neuer Pressesprecher mit guter Vernetzung. Sieg im Heimspielauftakt. Letzteres Glied der Kette zerschellte, denn die Heimpremiere ging schief. +++ Eishockey: Der EV Lindau vermeldet erfreuliches in der Personalie Timo Krohnfoth. Er hängt eine weitere Saison dran. 11 Spiele fehlen ihm noch zur Marke 300 Spiele für den EVL. Der 29-Jährige stürmte bislang 12 Jahre für die EV Lindau Islanders. Auch die Nachwuchsarbeit wird gepflegt bei den Inselstädtern.   An die 1. Mannschaft werden Verteidiger Leon Dona (17) und Stürmer Julian Grützmann (18) herangeführt.

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