Pressespiegel WM von sportspool.tv

Lust auf einen offensiven Pressespiegel während der Fußball-WM? Fred Kowasch, Spiritus Rector, Organisator und Macher von sportspool.tv präsentiert eine frische ‚Neben dem Rasen‘ – die tägliche WM-Presseschau.

Die Würze der WM-Presseschau sind die eingeflochtenen schwungvollen Worte. Ein paar Beispiele gefällig? 

,,Was macht eigentlich Stefan Kießling, der 21-Tore-Mann aus der Bundesliga? Schaut der sich die Nationalparks an?? Aber vielleicht kommt ja noch ein Prince geflogen ….“

Frankreich bekommt auf sportspool.tv ein besonderes Croissant gereicht.

,,Man sollte ja eigentlich nicht schadenfroh sein, aber mit Frankreichs 0:2 – gegen hoch motivierte Mexikaner – scheint es späte Gerechtigkeit für den Betrug des Vize-Weltmeisters in der Qualifikation gegeben zu haben.“

Balsam für die Ohren lieferte Uruguay im Spiel gegen Südafrika.

,,In der 80. Minute war Stille. Endlich! Kein nervendes Tröten mehr, Südafrika hatte das 0:2 gefangen. In der Nachspielzeit war dann gar nichts mehr zu hören. Mann, kann Fußball herrlich sein!!“  

Deutsche Sportjournalisten haben offensichtlich nicht die Härte, die ein WM-Turnier erfordert.

,,Besonders schwer haben es bei dieser WM vor Ort akkreditierte deutsche Journalisten. Zumindest beim Jammern sind sie schon Weltmeister. Der eine hat seine lange Unterhose vergessen, der andere Angst, wenn er Abends mal allein Bus fahren muß – Höllenfahrt im ÖPNV. Benehmt euch wie Männer!! Oder macht es wie ein SWR-Reporter – Trainieren mit Arjen. Am Besten: – verlasst das Hotel nicht!!“

Fred Kowasch ist immer eine Lesezeit wert. Wer obige Ausfahrt zu sportspool.tv verpasst hat kommt hier zur täglichen WM-Presseschau.

Presseschau zur Handball EM 2010

Frankreich ist Europameister im Handball 2010. Nach dem Olympiasieg in Peking und dem Weltmeistertitel von Zagreb holte sich die zur Zeit beste Handballsieben der Welt das Triple. Eine kleine Presseschau zum Erfolg der Franzosen.

RP Online titelt Handball-Großmacht Frankreich und verweist auf die Extraklasse des französischen Torhüters:

,,Thierry Omeyer machte wieder einmal den Unterschied. Der Torhüter, der beim THW Kiel unter Vertrag steht, zeigte in der zweiten Halbzeit des EM-Finales seine Klasse und stellte auch seinen Rivalen im kroatischen Tor in den Schatten. Dabei hatte Mirko Alilovic in den ersten 30 Minuten die Franzosen mit seinen Reflexen schier verzweifeln lassen.“

Zeit Online lässt Thierry Omeyer zu Wort kommen. Er realisiert langsam die historische Einmaligkeit des Gewinns aller 3 internationalen Titel auf der Ebene von Nationalmannschaften.

,,Das ist für die Ewigkeit. Das habe ich noch gar nicht richtig realisiert. Drei große Titel bei drei großen Turnieren ist einfach Wahnsinn.“

Natürlich kommt bei der Betrachtung des Finales auch der ehemalige Welthandballer Karabatic nicht zu kurz. Welt Online weist auf seine Qualitäten hin und sieht ihn als entscheidenden Garant für den Sieg:

,,In der Neuauflage des Endspiels der letztjährigen WM behielten die Franzosen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit erneut die Oberhand. In der Partie war der Ex-Kieler Nikola Karabatic der Matchwinner. Der frühere Welthandballer in Diensten von Montpellier HB war mit sechs Treffern wieder einmal bester Werfer seines Teams.“

Die NZZ Online flechtet Didier Dinart, Thierry Omeyer und Nikola Karabatic Lorbeerkränze. 

,,Wie bereits im WM-Final 2009, als sich Frankreich mit 24:19 gegen Kroatien durchgesetzt hatte, bildete die Defensive um den als weltbesten Verteidiger geltenden Didier Dinart die Basis zum Titel. Fanden die Osteuropäer doch einmal eine Lücke, hexte Mal für Mal der französische Torhüter Thierry Omeyer. Der Welthandballer von 2008 erreichte mit zwölf Paraden, wobei er drei Penaltys hielt, eine Abwehrquote von 38 Prozent. Vorne konnten sich die Franzosen auf Nikola Karabatic verlassen. Der im serbischen Nis geborene Aufbauer war mit sechs Toren der beste Werfer seines Teams.“

Frankreichs Team wird von Claude Onesta trainiert. Spiegel Online skizziert die Reaktion des Coachs nach dem Ende des EM Finales:

,,Beim Schlusspfiff reckte Frankreichs Trainer Claude Onesta ganz genüsslich den rechten Arm in die Luft, ließ die linke Hand lässig in der Hosentasche. Mit einem am Ende ungefährdeten 25:21-Sieg gegen Kroatien hat sich Frankreich endgültig zur alles beherrschenden Handballnation aufgeschwungen.“

Die Handballwoche erinnert daran, dass zu einem guten Finale immer zwei Mannschaften gehören und würdigt auch Kroatien.

,,Die beiden bis zum Finale ungeschlagenen Mannschaften boten ein Endspiel mit allen Attraktionen des Handballs: Die Torhüter Omeyer (Frankreich) und Mirko Alilovic (Kroatien) glänzten mit tollen Paraden, die Spielmacher Karabatic (Frankreich) und Ivano Balic (Kroatien) zauberten mit raffinierten Anspielen, und auch die Abwehrreihen blieben sich nichts schuldig.“