Neue deutsche Eiszeit

Da schau einer an. Während in London das Grundrauschen der Hochzeit des Jahres sich langsam wieder legt, fegen die deutschen Eishockey-Cracks in bemerkenswerter Art und Weise über das Eis.  Krupp ist ein Typ. Einst sagte er den kernigen Satz: 

,,Schulterklopfen ist nur 50 Zentimeter von einem Tritt in den Hintern entfernt, du bist immer nur so gut wie dein letztes Turnier.“

Er erlebte die Häme nach Bern 2009 sowie die Ratlosigkeit ob des bescheidenen Auftritts des Teams bei den monetären Winterspielen in Vancouver und die Schulterklopf-Welle bei der Heim-WM im vergangenen Jahr. Er hat dieses Jahr wieder eine gute Truppe zusammengestellt. Auf Leistungsträger wie Endras ist auch diesmal erneut Verlass. Einst spielte er in Ravensburg, kaum einen Katzensprung von meinem neuen Wohnort Eriskirch am Bodensee entfernt. Ich glaube sogar seine Entwicklung macht auch nochmal einen Sprung, wenn er dann über den großen Teich wechselt. Sein Potenzial scheint mir noch lange nicht ausgereizt.

Reminiszenz an die Dennis Endras Zeit bei der WM 2010

Im vergangenen Jahr schrieb ich zu ihm hier im Blog:

,,Bundestrainer Uwe Krupp hat sich festgelegt. Nein, nicht in Sachen eigener Zukunft im Job sondern in Sachen Torwart. Dennis Endras ist der Auserwählte. Beim Auftaktspiel gegen die USA war er überragend und erinnerte mich teilweise an Wladislaw Tretjak, jenen weltbesten Torhüter aller Zeiten, aus den Jahren der sowjetischen Dominanz im Eishockey.“

Für die jüngeren unter meiner Lesergemeinde schrieb ich zum Verständnis der Eishockey-Legende Tretjak:

,, Wladislaw Tretjak, Freund des siebenstündigen täglichen Trainings, wurde der Mann mit den „tausend Händen“ genannt. Seine Bilanz von 10 Weltmeistertiteln und 3 Olympischen Goldmedaillen ist beeindruckend. Wladislaw Tretjak hat Eishockey-Geschichte geschrieben.“

Jetzt aber auch noch ein Blick über die Bande. Tilman Pauls huldigt auf seinem Eishockey-Blog der deutschen Mannschaft. Zum Einrahmen. In diesen Tagen ist ein kontinuierlicher Blick auf die Ausführungen von Eishockeyexperte und Comeback-Blogger Tilman Pauls einer meiner Empfehlungen.

Uwe Krupp und das Gespür für eine Sensation auf dem Eis?

Wie weit kann die Mannschaft von Uwe Krupp kommen? Ein Weltmeistertitel wäre vor Wochen eine absolute Sensation gewesen. Eigentlich nur auf der Spielekonsole vorstellbar. Nicht im realen Eishockey-Leben. Ich erinnere mich noch an jenen spektakulären Olympiasieg der USA gegen die schier übermächtige Sowjetunion. Eines jener Sportereignisse, wo das Wort Sensation fast noch zu tief stapelt. Ein Eishockey-Duell und Turniersieg für die Ewigkeit. In dieser Dimension würde ich eine Weltmeisterschaft von Deutschland auf dem Eis auch sehen. Ich träume jetzt noch nicht vom Durchmarsch bis zur Weltmeisterschaft.

Wie verspeist man einen Elefanten? Scheibe für Scheibe. Okay, dieser alte Klassiker von manchen Referenten aus der Motivationsszene und dem Vertriebstraining hat einen alten Bart. Ich wollte ihn dennoch bringen. Die neue deutsche Eiszeit ist angebrochen und alleine die Vorrunde war für das Eishockey-Buch für die Enkel angetan. Der Architekt dieser Turnierleistung hat einen Namen: Uwe Krupp. Er  hat ein Gespür für die Jungs und für die Dramaturgie eines Turniers. Wie weit trägt die neue deutsche Eiszeit bei dieser WM?

Es ist noch Eis da

Es war eine emotionale WM. Im eigenen Land wurden in den Arenen nach Spielende übergroße Fahnen geschwenkt. Dennis Endras erinnerte mit phantastischen Paraden an die Großen seiner Zunft.  Der Bundestrainer Uwe Krupp hatte seine Truppe auf die Minute präzise eingestellt. Das deutsche Eishockey hatte positive Schlagzeilen fabriziert und es wäre die Zeit reif für einen Aufschwung auch in den heimischen Gefilden der DEL gewesen.

Doch die bereits vor der Eishockey-WM von Chantalle Alberstadt, Mitinitiatorin der Aktion Spieltag58, im Sportinsider Interview angesprochenen zahlreichen Problemfelder ziehen sich wie ein roter Faden durch das Abenteuerland DEL.

Die negativen Schalgzeilen über Lizenzprobleme, finanzielle Engpässe, Hilfeschreie nach Geld von der Kommune haben leider Inflation. Die gute Stimmung von der WM ist wieder erheblich gedämpft. Das Blog Check von Hinten hat unter dem Titel Sommertheater 2010 – Insolvenz, Inkompetenz, Impertinenz  chronologisch die Monate vom Mai bis zum August in lesenswerter Form aufbereitet.

Hinz und Kunz über den Sportmonat Mai

Noch einen Kaffee . . .

  © Hans Snoek: Pixelio

Hinz: Hallo Kunz, wir sind spät dran mit dem Rückblick auf den Sportmonat Mai.

Kunz: Gemach, gemach mein Hinz. Erzähle mir erst von Deinen echten Sorgen.

Hinz: Ach, Kunz. Heute wieder sehr angriffslustig. Wollen wir in die Chronologie vom Mai einsteigen?

Kunz: Ja. Sonst laufen uns noch die Leser weg. Herr Ober, zwei Kaffee und den Kirschstreuselkuchen aus der Vitrine. Schaut gut aus. Danke.

Hinz: Der Mai war mit sportlichen Höhepunkten gespickt. Der Schach-WM Kampf von Sofia ging zu Ende, Bayern holt das Double, wir sahen das Duell der Superhirne, Dennis Endras und das deutsche Eishockeyteam werden respektabler Vierter bei der Heim-WM, die Probleme der DEL halten unvermindert an, Tschechien holt sich gegen den Erzrivalen Russland Gold bei der Eishockey-WM und am letzten Mai-Wochenende holt sich der THW Kiel die Champions-League im Handball und Ivan Basso glänzt wieder im Sattel beim Giro d’Italia.

Kunz: Da können wir ja fast aufhören mit dem Rückblick. Herr Ober, Danke. Der Kirschstreuselkuchen sieht verdammt verführerisch aus. 

Hinz: Mit dem Double von Bayern München hattest Du ja gerechnet.

Kunz: Meisterschaft schon, im Pokal bist Du auch immer etwas vom Losglück und der Tagesform abhängig. Diesmal wollten die Möchtegernpokalhelden aus Bremen halt kein echtes Endspiel spielen und kämpfen. Das war nix von Seiten der Schaaf Elf. Umgekehrt musst Du auch erstmal vier Tore gegen Kahn Verschnitt Wiese schießen. Respekt meine Herren.  Die Meisterschale wollte Magath ja auch gerne haben, doch Bayern unter Louis van Gaal hat eine phänomenale Entwicklung genommen. Es sei daran erinnert, das der Meistercoach ja ein „Erbe“ vom Vereinstrainer-Novizen Klinsmann  antrat. Altmeister Heynckes hatte die letzten 5 Spiele nach der Klinsmann-Entlassung gerade noch gerettet. Im Rückblick erkennt jeder die große Leistung von Louis van Gaal. Er hat jeden Spieler jeden Tag ein Stück besser gemacht. Taten statt Worte.

Hinz: Im Duell der Superhirne musste er sich seinem einstigen Schüler beugen.

Kunz: Herr Ober, bitte noch zwei Espresso. Danke. Ja, Mourinho ist sensationell. Inter hatte er bereits im Halbfinale gegen Barcelona taktisch fein eingestellt. Im Finale war die Truppe, die Energie Cottbus nachahmte, die reifere und abgeklärtere Mannschaft.

Hinz: Hilf mir mit Cottbus auf die Sprünge.

Kunz: Ich glaube die Elf aus der Lausitz ist einst in der Bundesliga ohne deutschen Spieler in der Anfangsformation aufgelaufen. Inter Mailand lief in Madrid ohne Italiener auf.

Hinz: Herr Ober, Danke. Der Espresso tut jetzt auch nochmals gut. Wie hast Du die Eishockey-WM erlebt. Rekordzuschauerkulisse beim Spiel Deutschland – USA auf Schalke. Dennis Endras ist der Rückhalt im Tor. Krupp seine Truppe wird vierter und Tschechien gewinnt das Finale gegen den einstigen schier übermächtigen Gegner Russland.

Kunz: Die Schalke Kulisse ist was für das Geschichtsbuch. Phantastischer Auftakt der WM. Dennis Endras hat mich phasenweise an Wladislaw Tretjak erinnert. Den Mann mit den tausend Händen und der Vorliebe für tägliches siebenstündiges Training. Tschechien gewinnt gegen den Favoriten Russland. Altmeister Jaromir Jagr hat es als alter Wolf der jungen Meute nochmals gezeigt. Sein Markenzeichen ist die Rückennummer 68. Sie erinnert an den Aufstand des Prager Frühlings 1968 gegen die sowjetischen bewaffneten Besatzer. Beide Großväter von Jaromir Jagr kamen beim Aufstand ums Leben.

Hinz: (schweigt eine Minute).

Kunz: Seit zwei Jahren spielt Jaromir Jagr in der russischen KHL bei Avantgard Omsk. Er hat seinen Frieden gemacht.

Hinz: Nach der begeisternden Eishockey-WM gab es viel Zustimmung für das deutsche Team. Die Alltagsprobleme der DEL waren aber sofort wieder präsent.

Kunz: Die Problemkinder heißen Kassel Huskies, Frankfurter Lions und Zweitligameister EHC München.  Das Image der DEL braucht jetzt eigentlich einen Zauberer. Schade. Die Eindrücke von der WM verblassen ob der Alltagssorgen und die Stimmung wird deutlich getrübt.

Hinz: Mein lieber Kunz, wir sind immer noch nicht zu einer Schach Partie gekommen. Herr Ober haben sie für uns beim nächsten Besuch ein Schachbrett. Ja, prima. Ich freu mich auf unsere Partie. Was sagst Du zum Schach-WM Kampf Anand gegen Topalov?

Kunz: Es war das Schachmatch des Jahrzehnts. Erfreulich intensiver Kampf. Der bulgarische Löwe Topalov hat den indischen Tiger von Madras herausgefordert und ihm alles abverlangt. Verliert Topalov in der zwölften Partie nicht die Nerven geht das Match in den Tiebreak. Anand konnte den Thron verteidigen. Ich würde gerne ein Duell Viswanathan Anand gegen Magnus Carlsen sehen. Für mich hat Magnus Carlsen das größte Potenzial im Weltschach. Er ist jung, hat Ehrgeiz, ist nervenstark, selbstbewußt, spielt fast fehlerfrei und hat einen starken Mentor in Garri Kasparow. 

Hinz: Was sagst Du zu THW Kiel und Ivan Basso? Beide Namen hatten in der Vergangenheit negative Schlagzeilen.

Kunz: THW Kiel kann offensichtlich auch ohne Manager Schwenker die Champions-League im Handball holen. Großes Kino gegen die beiden spanischen Mannschaften BM Ciudad Real und Barcelona. Die Handballwoche titelt Kiel Krösus – und armer Schlucker. Nur 495 000 Euro bekommt der Champions-League Sieger incl. Prämien der Gruppenspiele. Augen auf bei der Wahl der Sportart. Schwenk zum Radsport. Du sprichst Ivan Basso seinen Sieg beim Giro d’Italia an. Ist er sauber? Nach der epischen Schlammschlacht auf den Straßen der Toskana waren alle Fahrer verschmutzt. Im Gesamtklassement sehe ich doch auf Platz 6 auch einen alten Bekannten. Alexander Winokurow vom Astana Team. Tief durchatmen. Hinz, ich übernehm die Rechnung.

Ende der Eiszeit im Deutschen Eishockey?

Das Team von Uwe Krupp belegt einen respektablen 4. Platz bei der heimischen Eishockey-WM. Die mannigfaltigen und gravierenden Probleme der DEL bleiben vorerst erhalten. Der in den Medien (ARD Videotext) heute bereits leicht angedeutete Rückzug von Uwe Krupp ist keine Überraschung. Er weiß um die strukturellen Schwächen im Deutschen Eishockey und lässt sich auch vom bemerkenswerten sportlichen Erfolg seiner Mannschaft nicht blenden. Im Interview mit Spox stellt er fest:

,,Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber das sind alles alte Kamellen. Jeder weiß, dass wir alle in einem Boot sitzen. Ich zitiere meinen Freund Heiner Brand: Jede Sportart identifiziert sich über die Nationalmannschaft. Wenn das von der DEL und den anderen Ligen anerkannt wird, steht einer guten Zukunft nicht viel im Wege. Aber ich bin nicht naiv. Wenn du im See bist und kannst nicht schwimmen, und einer sagt dir, wie bequem der Liegestuhl ist, dann interessiert dich das nicht, weil dir selbst das Wasser bis zum Hals steht. Deshalb habe ich durchaus Verständnis für die Klubs und ihre Probleme.“

DEB-Sportdirektor Franz Reindl ist die Querelen mit der DEL leid und spricht sichtlich verärgert über die Situation:

 „Auf diesen Kleinkrieg und dieses Hin- und Herhauen habe ich keine Lust mehr. Dafür habe ich auch keine Zeit mehr.“

Franz Reindl macht den Job beim DEB seit 1992. Nach der WM 2009 gab es auch massive Kritik aus der DEL. Er selber legt nochmals den Finger in die Wunde und verweist auf die unterschiedlichen Kräfte (DEL, DEB, ESBG und Landesverbände) und die fehlende Koordination in eine gemeinsame Richtung:

,,Wir müssen uns in einen gemeinsamen Zug setzen. Es dürfen nicht vier einzelne Züge fahren.“

Da wollen wir doch auch ein wenig positives festhalten: Dennis Endras sowie Christian Ehrhoff wurden in das WM-All-Star Team gewählt und Tschechien holt sich erstmals seit 2005 wieder den Weltmeistertitel im Finale gegen Erzrivalen Russland. Da wird so manch Favoritenwetter Geld verloren haben.

Eishockey: Dennis Endras sichert Deutschland Sieg gegen die Schweiz

Er ist der überragende Torwart der Partie Deutschland gegen die Schweiz gewesen und rechtfertigt meine Heraushebung im Vorbericht sowie den „Ausflug“ zu Wladislaw Tretjak. Phantastische Leistung. Okay, bis Wladislaw Tretjak ist es noch eine Wegstrecke. Dennis Endras parierte 41 Schüsse. Er war Garant für den 1:0 Sieg gegen die Eidgenossen. Deutschland zieht ins Halbfinale ein und trifft dort auf Russland. Beim Live-Bloggen auf dem Eishockey-Blog gab es ebenfalls Sonderlob für Dennis Endras und die deutsche Mannschaft:

1 Sekunde steht aber noch auf der Uhr. Ist noch nicht aus. Die Teppiche liegen auf dem Eis, aber alles muss zurück. 1 Sekunde haben wir noch

Die Schweizer decken Endras jetzt aus allen Lagen ein, aber der 24-jährige bleibt bisher sicher

Endras, Endras, Endras. Im Moment ist er unsere grosse Halbfinal-Versicherung

Phantastischer Abend. Kompliment meine Herrn. Hockey.web erinnert an einen emotionalen Höhepunkt nach dem Spiel:

,,Zur Ehrenrunde der siegreichen Mannschaft sorgte Denis Endras für einen Gänsehautmoment, als er mit einer überdimensionalen Deutschland-Fahne über das Eis fuhr.“

Das Publikum in Mannheim applaudierte und war in bester Stimmung und feierte begeistert den Sieg der deutschen Eishockeynationalmannschaft.

Eishockey: Deutschland trifft Nachbarn Schweiz und will unter die letzten Vier

Wer hätte dies gedacht, Deutschland mit Chance auf das Halbfinale bei der einheimischen Eishockey-WM. Optimisten bitte mit schriftlich hinterlegter Prognose nach vorne treten. Die Eindrücke von Vancouver und die mannigfaltigen Probleme in der DEL waren doch eher für zurückhaltendere Erwartungen und Vorhersagen geeignet. Im Interview mit Chantalle Alberstadt, Mitinitiatorin der Aktion Spieltag58, gab es erst kürzlich einen tieferen Einblick für alle Leser in die hauseigenen Probleme der DEL. Mit der drohenden Insolvenz der Frankfurter Lions gab es vorige Woche erst eine weitere finanzielle Hiobsbotschaft aus der Liga. Die Commerzbank zieht sich zurück und die Probleme bei der Akquise neuer Sponsorengelder ähneln altbekannten Mustern. Die FAZ zählt auch der Vollständigkeit halber die anderen Problemkinder des deutschen Eishockeys auf:

,,In der DEL ist Frankfurt nicht der einzige Club mit Schwierigkeiten: Auch die Kassel Huskies kämpfen um die Lizenz für die neue Saison, zudem haben die Kölner Haie und die Krefeld Pinguine finanzielle Sorgen. Im vergangenen Jahr hatten die Füchse Duisburg ihr Team zurückgezogen.“

Selbst auf die Gefahr hin in den Klugscheißer-Modus zu verfallen, eine kleine Anmerkung von mir sei gestattet: Ohne das Engagement von Thomas Sabo bei den ICE Tigers wären im vergangenen Jahr die Lichter im Eishockey in Nürnberg ausgegangen.

Schwenk zur Nationalmannschaft. Die Möglichkeit heute Abend ins Hablfinale einzuziehen ist famos. Die Eidgenossen scheinen eine lösbare Aufgabe zu sein. Beim Eishockey-Blog gibt es alle Infos der verschiedenen Übertragungsangebote vom Spiel. Bundestrainer Uwe Krupp hat sich festgelegt. Nein, nicht in Sachen eigener Zukunft im Job sondern in Sachen Torwart. Dennis Endras ist der Auserwählte. Beim Auftaktspiel gegen die USA war er überragend und erinnerte mich teilweise an Wladislaw Tretjak, jenen weltbesten Torhüter aller Zeiten, aus den Jahren der sowjetischen Dominanz im Eishockey. Eine kleine filmische Sequenz aus vergangenen Zeiten: 

Wladislaw Tretjak, Freund des siebenstündigen täglichen Trainings, wurde der Mann mit den „tausend Händen“ genannt. Seine Bilanz von 10 Weltmeistertiteln und 3 Olympischen Goldmedaillen ist beeindruckend. Wladislaw Tretjak hat Eishockey-Geschichte geschrieben.

Dennis Endras und die deutsche Nationalmannschaft würden mit dem Einzug ins Halbfinale ebenfalls einen Eintrag ins Geschichtsbuch verdienen. Wie hieß es so schön auf Check von hinten:

,,Deutschland ist sensationell ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft eingezogen, und um Fußballfans die Tragweite zu erläutern wage ich folgenden kühnen Vergleich: Das ist in etwa so, als wäre Deutschland zuletzt vor 40 Jahren1 Weltmeister2 gewesen3.“

Bei Check von hinten gibt es auch eine Vorschau auf das heutige Spiel. Dabei sollte das Auge nicht zu lange auf der aktuellen Bilanz gegen die Schweiz verweilen. Das schmerzt ein wenig. Doch heute in Mannheim entscheidet auch die Tagesform und das Momentum dürfte bei der deutschen Mannschaft sein.

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Artverwante Artikel zum Thema Eishockey

Sportinsider Interview mit Chantalle Alberstadt – Aktion Spieltag58

Schweiz wie 1992?  – Hockeyweb.de

Mein Ziel ist die WM 2010  – Dennis Endras, am 03.09.2008 in AA

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