Reblog: Einzug der Gladiatoren: Die Bolt Show

Die Leichtathletik-WM 2015 steht vor der Tür. Die FAZ veröffentlichte bereits den offiziellen Zeitplan des Events. Gelegenheit einen kleinen Rückblick auf den Einzug der Gladiatoren vor 2 Jahren in Moskau zu werfen.

Reblog [12. August 2013] Einzug der Gladiatoren: Die Bolt Show

Der ZDF Reporter sprach vom “Einzug der Gladiatoren” und bereitete die Republik auf das Sportereignis von Moskau vor. Muskelbepackt zeigten sich die Kämpfer vor Ihrem spektakulären und medial aufbereiteten Jahresereignis. Einige Gladiatoren waren vor dem eigentlichen Spektakel bereits aus dem Verkehr gezogen. Dies ist halt ein Grundrauschen was mit einkalkuliert werden muss. Die große Show verträgt dies schon.Traveler Digital CameraDie Sportartikelhersteller mit Rang und Namen zeigen ihre Erkennungszeichen. Das Logo ist gut sichtbar. Die Designer haben sich Mühe gegeben. Die Muskeln sind definiert bei den Athleten. Der Blick konzentriert. Die Show wird nicht auf die leichte Schulter genommen.Traveler Digital Camera Die Szene hat einen Star. Er kommt aus Jamaika. Sein Name ist Usain Bolt. Ihn nerven vor der WM die zahlreichen Fragen nach unerlaubten Hilfsmitteln. Moskau soll seine Triple-Bühne werden. Der schnellste Mann der Welt will eine lebende Legende werden. Fokussiert auf den bevorstehenden 100 Meter Kampf auf der Gladiatorenbahn von Moskau schwingt sich Superstar Bolt ein.Traveler Digital CameraDie Gladiatoren der Neuzeit nehmen ihre Startposition ein. Dies ist nichts für sensible Gemüter. Hier geht gleich der Kampf los. Höchste Alarmbereitschaft. Die geballte Konzentration ist zu spüren. Die Muskeln zur Leistungsexplosion bereit.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraZuschauer werden nervös. Die Zeit scheint stehen zu bleiben. Hitchcock Atmosphäre. So fühlen sich Thriller Momente an. Knall. 8 Gladiatoren schnellen empor und powern was das Zeug hält. Sie laufen als gebe es kein Morgen.Traveler Digital Camera Traveler Digital CameraMeiner Jahrhunderliebe habe ich versprochen nach dem Ende der Bolt Show mit ihr noch eine Runde Speedminton auf dem Sportplatz von Eriskirch zu spielen. Eigene sportliche Ertüchtigung soll während einer WM nicht zu kurz kommen. Sie freut sich schon sehr darauf. Meine Zusage steht. Für den folgenden Tag steht Kieser Training in Friedrichshafen auf dem Programm. Derweil ich ein wenig abschweife ist das Rennen durch. Bolt macht es wieder unter 10 Sekunden. Die Normalität wie unsereins den Gang zum Bäcker am Sonntagmorgen antritt.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraSpeedminton steht jetzt fast nichts mehr im Wege. Doch ich will noch ein wenig die Faszination der Show aufsaugen. Auch die berühmte Geste will ich noch sehen. Meine Jahrhundertliebe sitzt auch noch gebannt auf der Couch. Bolt erntet den Applaus. Ein wenig auslaufen muss auch noch drin sein.Traveler Digital CameraDie Geste aller Gesten fehlt noch. Meine Liebste hat die Augen bereits freudig auf mich gerichtet. Sie freut sich auf Speedminton. Der Sportplatz liegt fast vor der Tür. Die Fotos könne ich auch morgen noch sichten und ordnen. Aber ohne seine Geste gehe ich noch nicht. Komm Usain Bolt zeig sie. Und er zeigt die Marketing-Geste des Gladiators Nummer 1 auf diesem Leichtathletikplaneten noch nicht. Denn erst zeigt das ZDF das seriöse Wettkampfergebnis. Traveler Digital CameraDoch jetzt ist es soweit. Die Geste von Usain Bolt. Das Showelement ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Unter dem Moskauer Himmel zeigt er die Geste aller Gesten. Die Siegerpose.  Traveler Digital CameraIn Herzogenaurach bei Puma dürfte man zufrieden gewesen sein. Die Raubtierkatze, jenes Logo des fränkischen Sportartikelherstellers, hat an jenem Abend in Moskau im Olympiastadion Luschniki keine Kratzer abbekommen.

Sportgeschäfte aus aller Welt, 04: Ulm, Deutschland

Nach dem Adidas Store in München, Myrten´s Zweiradladen in Immenstadt und dem VAUDE Store in Ulm geht es heute weiter mit Teil 4 der Serie Sportgeschäfte aus aller Welt. Wir bleiben in Ulm und sind bei der Sport Sohn Handel GmbH & Co. KG.

Foto:  © Michael Wiemer

Das Geschäft liegt in der Bahnhofstrasse in Ulm. Einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt. Auf 6 Etagen wird das Sortiment an Sportartikeln und Mode präsentiert. Im UG befinden sich Sport- und Trendschuhe. Im Erdgeschoss sind sorgfältig Streetweare, Jeans und Skateweare sowie ein Moreboards Snowboard Shop platziert. In der 1. Etage findet der interessierte Konsument die Fashion untergebracht. In OG 2 befindet sich Fitness, Training, Running, Walking und Kids Corner. Das 3. OG ist Skibekleidung, Kids, Wäsche, Accessories, Outdoor und dem Bergsport vorbehalten. Die 4. Etage sieht die Angebote für Ski Alpin und Touren Langlauf sowie die Abteilung für Outdoor, Bergsport, Klettern und Zelte vor.

Foto:  © Michael Wiemer

Das Traditionsunternehmen führt alle gängigen Marken. Bei den Schuhen selbstredend Nike, Puma, Adidas, Asics, Reebok, Lacoste, Converse, Brooks etc. Im Outdoor Segment Vaude, Jack Wolfskin, Salewa, Mammut, Schöffel, Fjällräven, Black Diamond, Deuter, Lowa, Salomon etc.

Sport Sohn hat auch eine weitere Filiale in Neu-Ulm in der Augsburger Strasse.

Für  preisbewusste Freunde des gezielten Lagerverkaufs von Sportkleidung gibt es auch eine Offerte. Der Lagerverkauf in Neu-Ulm befindet sich in der Memminger Straße. Dort sind Auslaufmodelle zu finden inklusive der entsprechenden Preisreduzierung, die in der Werbung mit “bis zu 80% reduziert” angepriesen werden.

Sportgeschäfte aus aller Welt, 03: Ulm, Deutschland

Guten Tag.

Heute wieder eine weitere Folge der neu aufgelegten Serie Sportgeschäfte aus aller Welt. Nach dem Adidas Store in der Sendlinger Straße in München und dem Myrten´s Zweiradladen in Immenstadt in der Bahnhofstraße blicken wir heute nach Ulm zu einem VAUDE Store.

 Foto:  © Michael Wiemer

VAUDE wurde 1974 von Albrecht von Dewitz gegründet. 2009 übernahm seine Tochter Antje von Dewitz die Geschäftsführung. Das produzierende Unternehmen ist Stammgast bei der OutDoor in Friedrichshafen und hat ein weitverzweigtes Händlernetz. Einer der VAUDE Händler hat seinen Sitz in Ulm in der Glöckler Straße.

 Foto:  © Michael Wiemer

Zum Produktportfolio von Hersteller VAUDE, die ihren Stammsitz in der Bodenseeregion im baden-württembergischen Tettnang-Obereisenbach haben,  gehören die für den Outdoor Bereich konzipierte Bekleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke, Schuhe, Taschen und Zelte.

Der VAUDE Store in Ulm schaut auch schon nach vorne und hat einen Tag nach der Deutschen Einheit für den 4. Oktober 2015 einen verkaufsoffenen Sonntag im Terminkalender festgehalten.

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Foto:  © Michael Wiemer

In loser Folge werden Fotos mit Sportgeschäften aus der ganzen Welt erscheinen. Sowohl aus meinem jahrelang gepflegten Bildarchiv wie auch neue Fundstücke. Gerne können meine Leser auch den einen oder anderen Schnappschuss zur Veröffentlichung hier auf dem Blog an mich senden unter:

michael.wiemer@gmx.net

Gerne auch mit 2 – 3 schwungvollen Sätzen zum Bild.

Einen schönen Sommertag wünsche ich meiner treuen Leserschaft.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr

Michael Wiemer

Sportgeschäfte aus aller Welt, 02: Immenstadt, Deutschland

Guten Morgen.

Die kürzlich begonnene Serie Sportgeschäfte aus aller Welt bekommt heute Teil 2. Den Anfang machte ja ein Adidas Store in der Sendlinger Straße in München. Heute gehen wir ins Allgäu. Immenstadt liegt im südwestlichen Bayern auf halbem Weg zwischen Kempten im Norden sowie Oberstdorf im Süden.

Foto:  © Michael Wiemer

Obiges Geschäft ist in Immenstadt in der Bahnhofstraße zu finden. Neben Neurädern gibt es Leihräder und selbstverständlich auch einen Fahrradservice. Persönlich verfolge ich ja seit vielen Jahren die Branchenmesse Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee. Eine Substratsättigung der Branche ist nicht zu erkennen. Für dieses Jahr ist die Eurobike vom 26. – 29. August terminiert.

 Foto:  © Michael Wiemer

Myrten´s Zweiradladen in Immenstadt wird von Martin Grams betrieben und geführt. Die Sommeröffnungszeiten sind von Montag bis Freitag 9.30 bis 12.15 Uhr sowie 13.45 bis 18.00 Uhr. Im Winter ist der Zweiradladen Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitag von 13.45 bis 18.00 Uhr geöffnet.

In loser Folge werden hier in der neuen Serie auf sportinsider Fotos mit Sportgeschäften aus der ganzen Welt erscheinen. Sowohl aus meinem Bildarchiv wie auch neue Fundstücke. Gerne können meine treuen Leser auch den einen oder anderen Schnappschuss zur Veröffentlichung hier auf dem Blog an mich senden unter:

michael.wiemer@gmx.net

Gerne auch mit 2 – 3 schwungvollen Sätzen zum Bild.

Meinen Lesern wünsche ich einen schönen Wochenstart.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr

Michael Wiemer

Dreikampf Adidas, Nike und Under Armour in Deutschland?

Kevin Plank von Under Armour mangelt es nicht am Selbstbewusstsein. Der charismatische CEO hat im amerikanischen Sportartikelmarkt Adidas verdrängt und liegt auf Platz 2 hinter Nike. Auch in Deutschland hat Kevin Plank große Pläne. Er verkaufte einst während seiner Studienzeit an der University of Maryland Rosen. Das ersparte Geld investierte er in die Gründung von Under Armour. Der Valentins Tag war, so die Legende, sein umsatzstärkster Tag. Zu Hand ging ihm eine tatkräftige Frau: seine spätere Ehegattin. Die durch den fleißigen Rosenverkauf zusammengekommene Summe soll bei 17.000 US Dollar gelegen haben. Amerikaner lieben solche Marketingstorys. Die alteingesessenen Sportartikelhersteller Nike und Adidas möchte Kevin Plank analog dem Vorgehen in den USA auch in Deutschland weiter ärgern.

Foto:  © Michael Wiemer

Egal ob Adidas, Nike, Under Armour, Puma und Co., allen ist eines gemeinsam: Der massive Versuch die Produkte emotional aufzuladen. Marketingbudgets werden darauf abgestellt, große Werbekampagnen gefahren, die Geschäfte mit ihren Lagen strategisch geplant.

Friedrich von Borries, Architekt und Design-Theoretiker, gab im vierseitigen Interview im Wirtschaftsmagazin brand eins 10/09 mit Peter Laudenbach einen Einblick in seine Gedanken zur Aufladung von Produkten durch Firmen wie Adidas und Nike.

“Irgendwann ist Nike und Adidas klar geworden, dass es nicht besonders sexy ist, wenn ihre Turnschuhe bei Karstadt-Sport gestapelt werden. Nike hat 1990 als erstes Mode-Unternehmen angefangen, Flagship Stores zu entwickeln. Es ging darum, die Produkte mit Aura zu versehen und zum Beispiel Original-Schuhe oder -Tennisschläger berühmter Sportler wie Kunstwerke auszustellen. Was wir aus dem Völkerkundemuseum kennen, passiert nun mit unserer eigenen Konsumkultur: Alltagsgegenstände werden als Reliquien präsentiert, eine Ethnologie der Konsumgesellschaft – allerdings mit spezifischen kommerziellen Interessen. Was in der alten, fordistischen Industriegesellschaft zählte, also Funktion, technische Innovation, Gebrauchswert, Preis, wird abgelöst durch Aura und kulturellen Mehrwert. Lifestyle-Accessoires wie Nike-Sneakers brauchen diese Aufladung.”

Das würde ich auch 6 Jahre später noch so unterschreiben. Auch Newcomer Under Armour mit seiner charismatischen Führungspersönlichkeit Kevin Plank wird sich den Marktzwängen der Aufladung der Produkte nicht entziehen können.

Sport am Bodensee: OutDoor 2015 und die Sache mit der sozialen Verantwortung

Mit großer Resonanz brachte Spiegel Online vor 5 Jahren am 13.07.2010 das Thema Studie: Outdoor-Hersteller fallen bei sozialer Verantwortung durch. Der Artikel von Susanne Amann sorgte damals für kontroverse Diskussionen.

Alleine beim intensiven und nachdenklichen Lesen der 106 Kommentare um die thematisierten Produktionsbedingungen, Lohnkosten, Image der Outdoor-Branche, Hungerlöhne, die Produktion in einer Militärdiktatur und kritischen Arbeitsbedingungen sah man die Sprengkraft des Themas. Die Marketingverantwortlichen von Vaude, Jack Wolfskin, Columbia, The North Face, Patagonia, Marmot Mountain oder Schöffel werden mitgelesen haben. Die Spiegel Online Autorin Susanne Amann:

,,Was die meisten Kunden nicht wissen: Obwohl die Marken mit ihrem Image vom “Draußen zuhause” (Jack Wolfskin), dem “Spirit of mountain sports” (Vaude) und Bildern von waghalsigen Kletterern oder todesmutigen Tiefschneefahrern werben, unterscheiden sie sich in einem kaum von anderen Textilherstellern – bei der Art und Weise, wie die teuren Lifestyle-Klamotten hergestellt werden.”

Jack Wolfskin und Vaude stellen auch bei der OutDoor 2015 in Friedrichshafen aus. Sie sind Stammgäste bei der Branchenmesse am Bodensee.

Foto:  © Michael Wiemer

Inwieweit hat sich die Branche in den letzten 5 Jahren gebessert? Nun, ein Blick auf die Website von CI – Romero, der Christlichen Initiative Romero, sei da empfohlen. Dort wird auf die Unternehmen Adidas, Puma, Jack Wolfskin, Mammut, The North Face, Tatonka, Trigema und Vaude geschaut. CI-Romero hat Transparenz, Verhaltenskodex, Kodexumsetzung, Monitoring und Verifizierung sowie einen entsprechenden Kommentar von CCC (Clean Clothes Campaign) zur jeweiligen Firma katalogisiert und hinterlegt.

Clean Clothes Campaign – Kampagne für Saubere Kleidung – setzt sich seit Jahren für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. Hier die Firmenprofile Outdoor aus den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2012.

Ein Blick in die Firmenprofile gibt aufschlussreiche Erkenntnisse.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

Sportgeschäfte aus aller Welt, 01: München, Deutschland

Guten Morgen.

Bei meiner kürzlichen Radtour entlang am Bodensee, hier im Blog ausgiebig beschrieben und bebildert, habe ich auch über ein paar neue Ideen nachgedacht. Eine davon ist die heute beginnende Serie Sportgeschäfte aus aller Welt.

Foto:  © Michael Wiemer

Obiges Sportgeschäft ist in der Sendlinger Straße in der Altstadt von München, in der Nähe des Marienplatzes.

In loser Folge werden Fotos mit Sportgeschäften aus der ganzen Welt erscheinen. Sowohl aus meinem Bildarchiv wie auch neue Fundstücke. Gerne können meine Leser auch den einen oder anderen Schnappschuss zur Veröffentlichung hier auf dem Blog an mich senden unter:

michael.wiemer@gmx.net

Gerne auch mit 2 – 3 Sätzen zum Bild.

Einen schönen Wochenstart wünsche ich meiner Leserschaft.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr

Michael Wiemer

PS: Die Anregung zur Serie Sportgeschäfte aus aller Welt bekam ich von PHARMAMAs Blog aus der Schweiz. Dort gibt es eine sympathische Serie Apotheken aus aller Welt. Mittlerweile sind 623 zusammengekommen. Das letzte Exemplar Apotheken aus aller Welt, 623: Turku, Finnland.