Reblog: Red Bull: Nike löst Adidas bei den Fußballern ab

Ein Blick auf sportbusiness.com und das Ranking unter dem Titel Sports Sponsorship Insider Top 40 Deals of 2015 zeigt wie hart und mit welch monetärem Aufwand der Kampf um Marktanteile geführt wird. Mit dabei auch die Sportartikelhersteller Adidas und Nike sowie der Shootingstar Under Armour. Dessen Frontmann Kevin Plank freut sich bekanntlich auf den Konkurrenzkampf mit Adidas, Nike, Puma und Co.

Apropos Nike. Sie konnten 2014 einen spektakulären Coup in Deutschland landen. Das von Red Bull 2009 in der damaligen Fünftklassigkeit der Oberliga Nordost mit dem Erwerb des Startrechts des SSV Markranstädt aufgelegte Fußballprojekt RB Leipzig mit der Lizenz zum Erfolg hatte das langfristige Ziel Bundesliga. Das Vorhaben von Red Bull Boss Dietrich Mateschitz polarisiert wie der am Dienstag am Leidenschaftsmonster Atletico Madrid gescheiterte Pep Guardiola. Vor zwei Jahren löste der amerikanische Sportartikelhersteller Nike dann Adidas bei RB Leipzig ab. Gelegenheit ins Archiv zu steigen und einen Blogartikel hervorzuholen.

Reblog: [09. April 2014] Red Bull: Nike löst Adidas bei den Fußballern ab  

Noch ist der Aufstieg von RB Leipzig nicht perfekt, es sieht jedoch bereits verdammt gut aus.  Die Getränke, bei Bedarf auch in den neuen Geschmacksrichtungen von Red Bull, können bereits kaltgestellt werden.Traveler Digital Camera

Foto: © Michael Wiemer

In Anlehnung an die Frage von Jochen Breyer vorige Woche im Interview mit Jürgen Klopp darf auch vermutet werden: Die Sache ist durch, oder? Das wird nicht allen gefallen. Der aktuelle Tabellenzweite der 3. Liga polarisiert. Derweil gibt es auch positive Nachrichten in Sachen Equipment. Ein neuer  Bus und ein Ausrüstervertrag mit einem amerikanischen Sportartikelhersteller. Guido Schäfer, einst Fußballprofi in der 2. Liga bei Mainz 05 und Mannschaftskamerad von Jürgen Klopp, wechselte nach seiner Laufbahn zur Zeitung. Seine erste Station war die Allgemeine Zeitung in Mainz. Seit 2000 schreibt er für die Leipziger Volkszeitung. Seine Texte sind Kult. Wie es ihn eigentlich nach Leipzig verschlug machte er im Interview mit Lisa Garn auf urbanite.net offenkundig:

,,Im März 2000 wurde ich bei der Allgemeinen Zeitung unehrenhaft entlassen. Der Chef, ein fetter böser Typ, hat Mobbing der übelsten Sorte betrieben. Als ich ihm ans Leder wollte, flog ich raus. Ich habe mich bundesweit beworben, die LVZ hat mich genommen.“

Guido Schäfer ist hart im nehmen. Nimmt in der Regel kein Blatt vor den Mund. Er begleitet seit Jahren auch den Weg von RB Leipzig, jenem erfolgversprechenden Projekt von Red Bull.  Aktuell berichtet er von zwei Zugängen des ambitionierten Fußballvereins aus der sächsischen Metropole. Da wäre der bereits eingangs erwähnte neue Bus. Jenes luxuriöse Modell wie es bereits die Profis von Borussia Dortmund und Bayern München  zu schätzen wissen. Stichwort MAN. Dann wäre da auch noch ein Wechsel in Sachen Ausrüster. Nike statt Adidas. Guido Schäfer weist auf einen feinen aber entscheidenden Unterschied in den Vertragsmodalitäten hin:

,,Durchgesickert: Der Deal ist perfekt, Nike wird mit Beginn der Saison 2014/2015 die Salzburger und Leipziger Werktätigen von Brause-Tycoon Dietrich Mateschitz ausrüsten. Die Zusammenarbeit unterscheidet sich übrigens fundamental von der zwischen Red Bull und Adidas. Während die Herzogenauracher „nur“ Schuhe, Trikot et cetera zum Nulltarif rüber wachsen lassen (ließen), überweist Nike darüber hinaus eine nennenswerte Summe (erfolgsabhängig) ans Mateschitz-Imperium.“

Erfolg macht sexy. Für Nike auch eine gute Gelegenheit im Wettbewerb mit Adidas die Aura weiter aufzuladen. Realistisch betrachtet ist RB Leipzig der einzige ostdeutsche Fußballclub der momentan das Zeug hat perspektivisch zügig in die Bundesliga aufzusteigen und dort mehr wie eine flüchtige  Fahrstuhlmannschaft zu werden.

Nachdenkenswert #382

,,Hummel  hat uns mit einem tollen Konzept als neuer Ausrüster überzeugt. Neben dem Textilsortiment kann Hummel  auch den ganzen Schuhbereich abdecken. Wir wollen eine aktive und kreative Partnerschaft. Hummel  ist ein Ausrüster, der sehr gut zu unseren Werten und der Philosophie des Vereins passt.“

David Graubner, Geschäftsführer des in der Bodenseeregion beheimateten Schweizer Handballmeisters Kadetten Schaffhausen zum Ausrüsterwechsel von Adidas zum dänischen Hersteller Hummel. Die Dänen sind auch im deutschen Handball gut bekannt. Hummel stattet in Deutschland unter anderen die Füchse Berlin, die HSG Wetzlar, den TSV GWD Minden und den SC DHFK Leipzig aus.

Reblog: Marketinggenie Kevin Plank von Under Armour freut sich auf den Konkurrenzkampf mit Adidas, Nike, Puma und Co.

Die Chefs von Adidas, Nike und Puma wirken im Vergleich zu Kevin Plank von Under Armour fast wie schüchterne Klosterschüler. Sind sie natürlich nicht. Doch dieses Marketinggenie Kevin Plank ist besonders laut. Am Tag, an dem die Adidas Aktie wie eine Silvesterrakete nach oben ging, wegen der offiziellen Verkündigung des Stuhltauschs an der Spitze beim deutschen Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach, ist vielleicht ein smarter Blick ins Blogarchiv zum Emporkömmling Under Armour und seinem charismatischen Chef Kevin Plank angebracht. Der ab 1. August 2016 zu Adidas wechselnde und zwei Monate später das Amt von Vorgänger Herbert Hainer übernehmende bisherige Henkel Mann Kasper Rorsted wird sich auch mit dem ehrgeizigen Amerikanern auseinandersetzen müssen. Rorsted bekommt reichlich Lobeshymnen in der FAZ. Siehe auch: Die große Aufgabe des neuen Adidas-Chefs und Kasper Rorsted Superstar. Superstarstatus hat auch Kevin Plank. Doch genug der Vorrede. Vorhang auf für das Reblog.

Reblog [vom 23. Februar 2015]: Marketinggenie Kevin Plank von Under Armour freut sich auf den Konkurrenzkampf mit Adidas, Nike, Puma und Co.

Nein, Kevin Plank ist kein Leisetreter. Für gewöhnlich hält er sich nicht an die vorgegebenen Rahmenbedingungen. Da wo Plank ist, ist Umsatz. Inklusive Wachstum. Dass andere Player im Sportartikelmarkt wie Nike oder Adidas die größere Tradition aufweisen, hindert den Chef von Under Armour nicht am lustvollen Angriff auf die Konkurrenten. Der charismatische Plank erinnert an große Marketinggenies wie Red Bull Chef Dietrich Mateschitz, Apple Gesicht Steve Jobs oder Formel-1 Boss Bernie Ecclestone. Verkaufen wird energisch zelebriert, die Marke intensiv aufpoliert und kraftvoll in Szene gesetzt. Spektakulär. Graue Maus Auftritte sind nicht das Ding von Kevin Plank.

Rockstar in Sachen Sportmarketing und ein Raunen in der Branche

Auf der Bühne des Sportmarketings bewegt er sich kraftvoll wie ein Rockstar. Wort und Tat von Plank bilden eine dynamische Flügelzange, die mit Power auf Ergebnisse ausgerichtet ist. Kürzlich wechselte der Tennisstar und Olympiasieger Andy Murray vom fränkischen Sportartikelhersteller Adidas zu Under Amour. Ein Coup, der ein Raunen in der Szene verursachte. Der umworbene Wimbledon Gewinner ist jetzt in Diensten des amerikanischen Emporkömmlings Under Armour. Ein Big Point. Es ist nicht überliefert ob Kevin Plank die Becker Faust nach Abschluss des Deals gemacht hat, es würde jedoch nicht überraschen.

Under Armour hat in den USA im Umsatzranking Adidas überholt. Nur noch Nike ist im geografisch und marketingtechnisch wichtigen Absatzgebiet vor dem Unternehmen von Kevin Plank. Das ist durchaus beachtlich. Under Armour und Kevin Plank versprühen Sex-Appeal. Ein Ende der bemerkenswerten Erfolgsstory ist nicht in Sicht. Die Überholspur ist die Lieblingsspur des offensiv agierenden ehemaligen Sportlers. Seine Disziplin war eine amerikanische Lieblingssportart, die traditionell viel Durchsetzungsvermögen von den Protagonisten verlangt: American Football.

Die polarisierenden Sprüche von Kevin Plank

Der vor Selbstbewusstsein strotzende Unternehmenslenker von Under Armour ist im Medienzeitalter nicht der erste, der mit großartig getimten Sprüchen auf sich aufmerksam macht. Doch schon jetzt könnten die Vielzahl der rhetorischen Fausthiebe ein komplettes Büchlein füllen mit dem Titel Die Sprüche von Kevin Plank. Er polarisiert – gar keine Frage. Doch wenn Sprüche mit Leistung unterlegt sind, schadet dies in der Regel den Protagonisten nicht. Wer erinnert sich nicht an die zahllosen Sprüche von Schwergewichtsboxweltmeister Muhammad Ali. Seine Fans liebten ihn wegen des großen Mundwerks und seiner Boxkunst. Doch bleiben wir bei Kevin Plank. Ein paar Sprüche sollen stellvertretend für das permanente Sendungsbewusstsein vom Under Armour Chef stehen:

„Ich mag Adidas nicht. Allerdings mag ich die anderen auch nicht, aber das ist mein Job.“

im Bloomberg TV Interview.

,,Ich kann schlafen, wenn ich tot bin. Wenn du erfolgreich sein willst, musst du arbeiten.“

bei manager-magazin online vom 06.01.2015.

,,Wir wollen die Nummer eins unter den globalen Sportmarken werden.“

bei manager-Magazin online vom 06.01.2015.

Standort München im Visier von Under Armour

Im Februar ist die große bayrische Landeshauptstadt fest vorgesehen für den geplanten Markenauftritt von Under Armour. München ist eigentlich in fester Hand von Adidas. Deutschlands Rekordmeister im Fußball, der kürzlich von Hannovers Präsident Kind im ARD als „einzige Weltmarke des deutschen Fußballs“ bezeichnete Vorzeigeclub Bayern München wird seit Jahrzehnten von Adidas ausgestattet. Dazu hält Adidas Anteile an der Bayern München AG.

Bonuspunkte erarbeitete sich der fränkische Sportartikelhersteller auch in der Halle. Dort trumpft seit der von Uli Hoeneß mit angeschobenen Projekttaufe der deutsche Basketballmeister Bayern München auf. In Adidas Kleidung. Selbstredend. Im vergangenen Jahr beendeten die Korbjäger von Coach Pesic die Siegesserie der Domstädter von Brose Baskets Bamberg, die den Titel in Deutschland im Stile eines Abonnenten vorher gebucht und erspielt hatten. Fernab der Welt des Leistungssports gibt es unweit des Marienplatzes in guter Citylage einen Adidas Store. Einer von vielen Anbietern von Adidas Produkten in der prosperierenden Metropole München.

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  Foto: © Michael Wiemer

Dies ist beileibe nicht der einzige Laden in dem der geneigte Kunde Adidas Schuhe oder Trikots kaufen kann. Ganz in der Nähe gibt es zum Beispiel am Marienplatz das Sportgeschäft Sport Münzinger, der selbstverständlich auch einen Service in Sachen Beflockung für die Trikots anbietet, wenn etwa wohlbetuchte arabische Kundschaft für die eigenen fußballbegeisterten Kinder in größerer Stückzahl Trikots der Bayern München Stars ordert. Dazu ist ein ständiges Grundrauschen an Umsatz durch deutsche Fußballfans zu vernehmen. Auch zahlungskräftige russische Kundschaft kauft gerne die Markenartikel mit den prägnanten drei Streifen. Das passt schon. Es gibt dazu unzählige Möglichkeiten für den Konsumenten sich in München mit Adidas Kleidung zu versorgen. Der Bedarf an Sportkleidung scheint mit den zahlreichen Angeboten bis in die Randlagen der an der Isar gelegenen City gut gedeckt zu sein.

Der Markt in München wartet nicht mit offenen Armen auf Under Armour

Der Markt für Sportartikel wartet in der bayrischen Landeshauptstadt also keineswegs mit offenen Armen auf neue Player. Kevin Plank hat für Under Armour jedoch bewusst den Standort München gewählt. Er soll Auftakt für die Markteroberung in Deutschland sein. Eine beispiellose Umsatz- und Marketingstory soll geschrieben werden. Die deutschen Sportartikelhersteller Adidas und Puma sowie der seit Jahren in Deutschland eingeführte amerikanische Konkurrent Nike sind da eher gern angenommene Herausforderung. Berührungsängste kennt Kevin Plank nicht. Dabei ist sich der Unternehmenslenker schon bewusst, dass Deutschland ein Fußballland ist. Umsatz immer auch über die Königsdisziplin geht. Die Anzahl an ausgestatteten Profivereinen ein Indiz für Marktstärke und Imagetransport vom Label ist. Da liegt noch viel Akquise vor Under Armour. Das zwischenzeitliche Engagement beim Bundesligisten Hannover 96 war nicht nachhaltig. Der jetzt vom Branchenmagazin SPONSORs kolportierte Vertragsabschluss mit St. Pauli soll ab Juli 2016 umsetzbar sein, in Form medialer Bilder die sich dem Kunden und Fan durch die getragenen Trikots der Fußballprofis ins Gedächtnis einbrennen sollen. Vermarktungsspezialist Kevin Plank wird mit der ihm eigenen Marketing-Power weitere Abschlüsse realisieren wollen.

Nachdenkenswert #352

,,Ich bin sehr zuversichtlich, unsere Orderbücher für das erste Halbjahr 2016 sind voll. Als Konzern planen wir wieder ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn.“

Herbert Hainer, Adidas Chef, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Das Interview wird am Montag den 4. Januar erscheinen. Keine schlechte zeitliche Lancierung, 20 Tage vor Beginn der ISPO MUNICH 2016. Die Münchener Sportmesse hatte im vergangenen Jahr ein Rekordjahr in der über 40-Jährigen Messegeschichte zu verzeichnen. 2.585 Aussteller und 83.000 Fachbesucher waren 2015 in der bayerischen Landeshauptstadt. 

Flauschcontent für alle Freunde und Gegner von Adidas

Ich würde schlecht schlafen, wenn ich Marketingdirektor von Adidas wäre. Es wird am Image gekratzt. Respektlos im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Jan Böhmermann nimmt auf ZDFneo  im Neo Magazin Royale sich den Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach vor. Bevor das Video wieder aus dem Netz verschwindet: 10 Minuten … Vorhang auf! Beteiligte Personen: Herbert Hainer, Waldemar Hartmann, Bernard Tapie,  Robert Louis-Dreyfus, Sepp Blatter, Michel Platini und Co.

 

Sportgeschäfte aus aller Welt, 06: Ingolstadt, Deutschland

Der FC Ingolstadt rockt zur Zeit die Bundesliga. Die Schanzer haben dabei nicht das Puma Trikot an oder streifen ein Nike Leibchen in der Spielerkabine über. Auch kommen keine Textilien von Jako, Uhlsport, Burrda, Legea, Marathon, Lotto, Joma oder dem amerikanischen Shootingstar Under Armour  zum Einsatz. Ingolstadt läuft in Adidas Trikots auf.

Foto:  © Copyright – Michael Wiemer

Selbstredend gibt es in der Automobilstadt Ingolstadt auch die Möglichkeit einen Adidas Store aufzusuchen. Hier das Geschäft im Westpark Einkaufszentrum. Die Adresse zur Eingabe ins Navi wäre mit Am Westpark 6 ganz gut und zielgerichtet bestückt.

Foto:  © Copyright – Michael Wiemer

Adidas sorgte ja unlängst für zahlreiche positive Schlagzeilen im Sportmarketing. Erinnert sei an die Schlagzeilen um den NBA Star James Harden. Zu Beginn seines neuen Vertrags mit dem Ausstatter Adidas über kolportierte 200 Millionen Dollar bekam er eine LKW Ladung mit Sneakers in zahlreichen Kartons vor die Haustür geliefert.

Spektakulär auch der Ausrüstervertrag mit der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL ab der Saison 2017/2018 inklusive Trikotlieferung und Merchandising Artikeln. Die Vertragsdauer wird mit 7 Jahren kolportiert und mit dem Deal wird die konzerneigene Tochter Reebok abgelöst.

Reblog: Einzug der Gladiatoren: Die Bolt Show

Die Leichtathletik-WM 2015 steht vor der Tür. Die FAZ veröffentlichte bereits den offiziellen Zeitplan des Events. Gelegenheit einen kleinen Rückblick auf den Einzug der Gladiatoren vor 2 Jahren in Moskau zu werfen.

Reblog [12. August 2013] Einzug der Gladiatoren: Die Bolt Show

Der ZDF Reporter sprach vom „Einzug der Gladiatoren“ und bereitete die Republik auf das Sportereignis von Moskau vor. Muskelbepackt zeigten sich die Kämpfer vor Ihrem spektakulären und medial aufbereiteten Jahresereignis. Einige Gladiatoren waren vor dem eigentlichen Spektakel bereits aus dem Verkehr gezogen. Dies ist halt ein Grundrauschen was mit einkalkuliert werden muss. Die große Show verträgt dies schon.Traveler Digital CameraDie Sportartikelhersteller mit Rang und Namen zeigen ihre Erkennungszeichen. Das Logo ist gut sichtbar. Die Designer haben sich Mühe gegeben. Die Muskeln sind definiert bei den Athleten. Der Blick konzentriert. Die Show wird nicht auf die leichte Schulter genommen.Traveler Digital Camera Die Szene hat einen Star. Er kommt aus Jamaika. Sein Name ist Usain Bolt. Ihn nerven vor der WM die zahlreichen Fragen nach unerlaubten Hilfsmitteln. Moskau soll seine Triple-Bühne werden. Der schnellste Mann der Welt will eine lebende Legende werden. Fokussiert auf den bevorstehenden 100 Meter Kampf auf der Gladiatorenbahn von Moskau schwingt sich Superstar Bolt ein.Traveler Digital CameraDie Gladiatoren der Neuzeit nehmen ihre Startposition ein. Dies ist nichts für sensible Gemüter. Hier geht gleich der Kampf los. Höchste Alarmbereitschaft. Die geballte Konzentration ist zu spüren. Die Muskeln zur Leistungsexplosion bereit.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraZuschauer werden nervös. Die Zeit scheint stehen zu bleiben. Hitchcock Atmosphäre. So fühlen sich Thriller Momente an. Knall. 8 Gladiatoren schnellen empor und powern was das Zeug hält. Sie laufen als gebe es kein Morgen.Traveler Digital Camera Traveler Digital CameraMeiner Jahrhunderliebe habe ich versprochen nach dem Ende der Bolt Show mit ihr noch eine Runde Speedminton auf dem Sportplatz von Eriskirch zu spielen. Eigene sportliche Ertüchtigung soll während einer WM nicht zu kurz kommen. Sie freut sich schon sehr darauf. Meine Zusage steht. Für den folgenden Tag steht Kieser Training in Friedrichshafen auf dem Programm. Derweil ich ein wenig abschweife ist das Rennen durch. Bolt macht es wieder unter 10 Sekunden. Die Normalität wie unsereins den Gang zum Bäcker am Sonntagmorgen antritt.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraSpeedminton steht jetzt fast nichts mehr im Wege. Doch ich will noch ein wenig die Faszination der Show aufsaugen. Auch die berühmte Geste will ich noch sehen. Meine Jahrhundertliebe sitzt auch noch gebannt auf der Couch. Bolt erntet den Applaus. Ein wenig auslaufen muss auch noch drin sein.Traveler Digital CameraDie Geste aller Gesten fehlt noch. Meine Liebste hat die Augen bereits freudig auf mich gerichtet. Sie freut sich auf Speedminton. Der Sportplatz liegt fast vor der Tür. Die Fotos könne ich auch morgen noch sichten und ordnen. Aber ohne seine Geste gehe ich noch nicht. Komm Usain Bolt zeig sie. Und er zeigt die Marketing-Geste des Gladiators Nummer 1 auf diesem Leichtathletikplaneten noch nicht. Denn erst zeigt das ZDF das seriöse Wettkampfergebnis. Traveler Digital CameraDoch jetzt ist es soweit. Die Geste von Usain Bolt. Das Showelement ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Unter dem Moskauer Himmel zeigt er die Geste aller Gesten. Die Siegerpose.  Traveler Digital CameraIn Herzogenaurach bei Puma dürfte man zufrieden gewesen sein. Die Raubtierkatze, jenes Logo des fränkischen Sportartikelherstellers, hat an jenem Abend in Moskau im Olympiastadion Luschniki keine Kratzer abbekommen.