Die blaue Wand aus dem Süden

Pokalverteidiger Berlin Recycling Volleys kann sich bereits jetzt auf die blaue Wand aus dem Süden vorbereiten. Der VfB Friedrichshafen vermeldet auf seiner Webseite:

,,Beim DVV-Pokalfinale 2017 erhält der VfB Friedrichshafen am Sonntag (29. Januar, 16.45 Uhr) gegen den Titelverteidiger BR Volleys Unterstützung von über 1400 Fans. Mehr als 350 Anhänger aus Friedrichshafen, die sich mit vier gesponserten Reisebussen und einigen PKW auf den Weg nach Mannheim machen, bilden zusammen mit 1106 Fans des Allianz MTV Stuttgart eine Süd-Allianz und damit eine blaue Wand in der SAP-Arena.

Rudi Krafcsik, Fanbeauftragter des VfB Friedrichshafen (Stammleser erinnern sich noch an das Sportinsider Interview am 23.10.2012), geht optimistisch in das mit Spannung erwartete Pokalwochenende hinein.

,,Wir wollen sowohl Stuttgart als auch uns zum Sieg peitschen.“

Bei den Frauen stehen sich in der SAP Arena Mannheim am Sonntag ab 14.00 Uhr der MTV Stuttgart und der SCC Schwerin gegenüber. Ab 16.45 Uhr gibt es dann bei den Männern das ewig junge Duell zwischen dem Pokalverteidiger Berlin Recycling Volleys und dem VfB Friedrichshafen. Rudi Krafcsik erinnert sich gerne an das Jahr 2015.

„Wir haben gute Erinnerungen an diese Fanfreundschaft und freuen uns nun auf eine Fortsetzung in Mannheim.“

Vor zwei Jahren gewannen sowohl die Frauen aus Stuttgart wie die Männer aus Friedrichshafen den Pokal. Es war die letzte Austragung im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westf.). Der DVV hatte im April 2015 den neuen Austragungsort in der SAP Arena in Mannheim verkündet. Stichwort Marketing. Marketingtechnisch bessere Vermarktungsmöglichkeiten. Eine erhoffte größere Strahlkraft auf den deutschen Volleyball etc. Von 2006 bis 2015 war das Gerry-Weber-Stadion die Austragungsstätte der Pokalfinals. Die ersten Pokalsieger 2016 in Mannheim waren dann bekanntlich die Volleyballer von Berlin Recycling Volleys und die Damen vom Dresdner SC.

Wie hart an der Kante in Deutschland Etats genäht sind und die Auswahl an Sponsoren im Volleyball begrenzt ist, zeigt das Beispiel Generali Haching. 2009, 2010, 2011 und 2013 gewannen die Männer den Pokal. Doch im Juli 2014 zogen sie die Bundesliga-Lizenz zurück. Nach dem Ausstieg von Sponsor Generali gelang es nicht einen Nachfolgesponsor für den Volleyballstandort im Süden Münchens zu finden.

Damals im Juli 2014, in diesen für den deutschen Volleyball traurigen Tagen, sagte Hachings Manager Josef Köck gegenüber der Abendzeitung München:

„Diesem fehlt es in Deutschland vor allem an Fernsehzeiten. Da muss sich der Ligaverband besser verkaufen. Wäre man im TV präsent, könnte man sich als Verein auch besser bei Sponsoren verkaufen.“

Gespräche mit potentiellen Neu-Sponsoren waren in Haching immer wieder an der fehlenden Präsenz im TV gescheitert. Dabei ist mir das auch immer zu einfach nur auf das Fernsehen zu schimpfen, obwohl ich nun wahrlich nicht gefährdet bin einen ARD und ZDF Fanclub zu gründen. Aber aktive Sponsorenakquise über Jahre, individuelle Ansprache von Sponsoren, Vertriebsmitarbeiter in den Geschäftsstellen der Vereine die auch verkaufen können, ein breiteres aufstellen der Sponsoren und keine Monokultur eines großen Hauptsponsors, kämpfen um kleinere und mittlere Sponsorengagements, eine professionelle Arbeit in den Bereichen Social Media, ein hineinversetzen in die Köpfe der Entscheider der potenziellen Sponsoren sind da schon auch Themen die es zu diskutieren gilt.

Sebastian Schmidt und Vital Heynen – Potenzial für ein kongeniales Marketing-Duo

Der VfB Friedrichshafen hat seit dem Amtsantritt von Geschäftsführer Sebastian Schmidt vor Saisonbeginn 2015/2016 verstärkt Wert auf das Sportmarketing gelegt. Erinnert sei an Aktionen wie von der Stuttgarter Zeitung mit VfB Friedrichshafen: Pretty in Pink getitelten Marketing-Idee zur Gewinnung neuer Zuschauer im Herbst 2015. Doch zum Marketing vom VfB Friedrichshafen, dem Potenzial, den Ideen, der konzeptionellen Arbeit von Sebastian Schmidt ein andermal mehr. Eine Marketingaktion zelebrierte letzte Woche auch Vital Heynen mit seiner Bierwette im Vorfeld des Champion-League Spiels gegen die russischen Weltklassespieler, gespickt mit ausländischen Stars, von Zenit Kazan. Sind Sebastian Schmidt und Vital Heynen auf dem Weg zu einem kongenialen Marketing-Duo?

Sport Mixed Zone Bodensee

Eishockey: Die umfangreichen Personalmaßnahmen bei den Ravensburg Towerstars beleuchtet Pressesprecher Frank Enderle und leitet seinen Artikel mit folgenden Worten ein: ,,Drei Tage vor dem Start in das letzten Hauptrundenviertel der DEL2 haben sich bei den Ravensburg Towerstars am frühen Dienstagabend die Personal-Ereignisse regelrecht überschlagen. Neben zwei derben Verletzungsausfällen gab es weiterhin einen Spielertausch mit Meister Kassel, eine Freistellung sowie einen Neuzugang aus der ECHL.“ +++ Handball: Die Jungen Wilden der HSG Konstanz haben den Punktspielauftakt beim THSV Eisenach fest im Blick. In der Vorbereitung gab es letzte Woche einen Sieg gegen Gossau und die respektable erspielte und erkämpfte Niederlage gegen Frisch Auf Göppingen. Die HSG Konstanz geht als Tabellenelfter gegen den Tabellenachten Eisenach ins Spiel am übernächsten Sonntag, den 5. Februar. +++ Fußball: Der auf der Schweizer Seite der Bodenseeregion beheimatete FC St. Gallen muss dann am 5. Februar auch wieder im Punktspielalltag ran beim FC Vaduz. Das Trainingslager in Malta hat die Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer mit einer 1:2 Niederlage gegen Universitatea Craiova, einem 6:2 Sieg gegen Hibernians FC aus Malta und einem 2:0 Sieg gegen den Karlsruher SC beendet. Morgen steht dann noch ein Testspiel beim FC Schaffhausen an. Hier der Spielplan für die Rückserie.

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