Leidenschaftsmonster Woche am Bodensee mit dem VfB Friedrichshafen und der HSG Konstanz

In Woche 1 nach der Wortschöpfung „Leidenschaftsmonster“ von Bayern München Sportvorstand Matthias Sammer kann man bilanzieren: Am Bodensee ist genug Leidenschaft für sportlichen Erfolg vorhanden. Die Handballer der HSG Konstanz waren am Mittwoch in bester Laune. Durch die Auswärtsniederlage von Leutershausen beim TV Hochdorf steigen sie in die 2. Handball-Bundesliga auf. Seitens der Stadt Konstanz stehen damit die angekündigten 554.000 Euro in 3 Tranchen a 117.000 Euro für 3 Jahre zur Verfügung für die ambitionierten Handballer aus der größten Stadt am Bodensee. Bierdusche, Bierdusche, Bierdusche. Der in Konstanz beheimatete Südkurier schreibt genüsslich:

,,Gemütlich in der Kabine bei Bier und Hotdogs sitzen und nebenbei in die 2. Bundesliga aufsteigen – eine Meisterfeier der etwas anderen Art erlebten die Handballer der HSG Konstanz am Mittwochabend.“

Selten hat das Verfolgen eines Live-Tickers den Handballern soviel Spaß gemacht. Konstanz war spielfrei nach dem monströsen leidenschaftlichen 28:28 bei Leutershausen am letzten Samstag.

Ein Festtag auch für Andreas Joas, Pressesprecher der HSG Konstanz, der in Sachen Öffentlichkeitsarbeit einen guten Job macht. Vielleicht gibt es dieses Jahr hier auf sportinsider auch ein Ranking der Pressesprecher von Sportclubs am Bodensee.

Mit Leidenschaft coacht seit Jahren Stelian Moculescu die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen. Er ist ein leidenschaftlicher Vulkan. Im Vergleich zu ihm wirken Trainer wie Jürgen Klopp oder Thomas Tuchel fast wie brave Sachbearbeiter einer örtlichen Krankenkasse. Mister Volleyball lebt seine Sportart seit Jahren weit über dem 100% Level. Seine Erfolge mit den Häflern hier am Bodensee sind Legende. Vor den Playoffs gab er seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt. Bundestrainer Vital Heynen übernimmt nach der Saison den VfB. Gestern gab es das alles entscheidende 3. Playoff-Halbfinal Spiel von Friedrichshafen gegen United Volleys RheinMain. Auf meinen Instinkt kann ich mich weiter verlassen. Playoff-Dramaturgie und am Ende stehen sich wieder Berlin und Friedrichshafen im Finale gegenüber … titelte ich am 12. April 2016 vor Beginn der insgesamt 5 Halbfinalduelle zwischen den Berlin Recycling Volleys, der SVG Lüneburg, den United Volleys RheinMain und dem VfB Friedrichshafen.

,,Die Häfler haben noch eine Rechnung offen mit dem Team der United Volleys. Im Pokal flogen die Friedrichshafener als Titelverteidiger gegen die Spieler vom RheinMain im November 2015 raus. Das war vielleicht mit die schmerzhafteste Niederlage in einer bisher sehr turbulenten Saison, auf die ich intensiver am 2. April hier auf sportinsider geschaut habe. Nichtsdestotrotz gehe ich von einem Finale zwischen Berlin Recycling Volleys und dem VfB Friedrichshafen aus. Die individuelle Klasse, die nötige Erfahrung für solche Playoff-Halbfinalspiele, die anziehende Formkurve sollte den Volleyballfans in Deutschland den erneuten Evergreen in der ZF Arena und Max-Schmeling-Halle bescheren.“

Deutschland erlebt also im Volleyball das Aufeinandertreffen zweier ehrgeiziger Mannschaften, die bereits im vergangenen Jahr die Meisterschaft im Playoff-Finale ausspielten.

Bei den Berlinern ist der Titelhunger in dieser Saison noch nicht gestillt, wie sie auf ihrer Website mitteilen:

,,Für die BR Volleys ist es schon jetzt eines der besten Jahre und hinsichtlich der gewonnen Titel die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Nach dem Pokal- und Europacupsieg kämpfen die Berliner nun ab Sonntag (24. April um 16.00 Uhr) im Finale um die Deutsche Meisterschaft um den dritten Titel der Spielzeit 2015/2016.“

Dabei war der Einzug ins Finale gegen Lüneburg kein Spaziergang wie sie selbstreferentiell feststellen. Stichwort zweifacher Tiebreak gegen die Niedersachsen. Doch jetzt im Finale steht alles auf Anfang.

Sport Mixed Zone Bodensee

Volleyball: Spielberichte vom entscheidenden Match im Playoff-Finale des VfB Friedrichhafens gibt es beim Südkurier, SWR, Schwäbische Zeitung und auf der Website der Häfler Volleyballer. +++ Handball: Eine bärenstarke Leistung sichert den von Lars Walther trainierten Kadetten Schaffhausen im ersten Playoff-Halbfinale einen klaren 35:23 Sieg gegen St. Otmar St. Gallen. +++ Segeln: Das Segelevent Match Race Germany in meinem Nachbarort Langenargen nähert sich terminlich zügig. Der Countdown auf der Website der Veranstalter weist 19 Tage, 21 Stunden, 24 Minuten und 42 Sekunden aus. In Sachen Marketing oft von mir erwähnt, zieht sich die Erfolgsstory des Segelevents fort. Siehe Neue Partner an Bord: OptimoBercher beflügelt das 19. Match Race Germany und weist den Weg für gelungenes Sportsponsoring.  

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