Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan: „Brandon hat sich zwar auf allen Vieren ins Büro schleppen müssen, aber er hat einen Vertrag für nächste Saison unterschrieben.“

Selbst auf die Gefahr hin den einen oder anderen Fußballfunktionär auf die Füße zu treten: Die Bodenseeregion hat keine prosperierende und erfolgreiche Fußballszene im Profibereich. Auf der deutschen Bodenseeseite ist der 1893 gegründete FV Ravensburg in der fünftklassigen Oberliga Baden-Württemberg als ranghöchster Fußballverein verankert. Momentaner Tabellenplatz 9. Auf der österreichischen Bodenseeseite findet man den Cashpoint SCR Altach. Er spielt in der höchsten Spielklasse Österreichs und belegt in der tipico Bundesliga Platz 7 im 10er Feld. Dann wäre auf der Schweizer Seite noch der FC St. Gallen zu nennen. Er spielt ebenfalls im Oberhaus. Ihn hat es erst am Sonntag beim 0:7 Heimspiel gegen den Branchenprimus FC Basel durchgeschüttelt. Das Team von Ex-Hamburger SV Trainer Joe Zinnbauer mit Bayern München Leihgabe Gianluca Gaudino belegt in der Schweiz momentan Platz 7 von 10.

Für jemanden wie mich, der nicht monothematisch eingeengt ist, gibt es genug andere faszinierende Sportarten in der Bodenseeregion. Da wäre das schnellste Mannschaftsspiel der Welt. Eishockey. Die Ravensburg Towerstars haben sich dieses Jahr bis zum DEL2 Playoff-Halbfinale durchgekämpft. Erst dann kam das Stop Zeichen der Kassel Huskies. Bei der am Wochenende absolvierten Saisonabschlussfeier verkündete der charismatische Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan auch eine Weiterverpflichtung vom Kanadier  Brandon MacLean:

„Brandon hat sich zwar auf allen Vieren ins Büro schleppen müssen, aber er hat einen Vertrag für nächste Saison unterschrieben.“

Weitere Personalien konnten die Ravensburger ebenfalls in diesen Tagen mit der Ausrichtung auf die neue Saison 2016/2017 vermelden. Max Brandl, Stephan Vogt, Alexander Dück und Lukas Slavetinsky tragen nächste Saison auch weiterhin das Trikot der Oberschwaben. 2 Neuzugänge gibt es bisher zu vermelden. Torhüter Jonas Langmann kommt von den Fischtown Pinguis Bremerhaven in die Bodenseeregion und Stürmertalent Daniel Pfaffengut kommt aus Kaufbeuren und verstärkt ab nächste Saison die Eishockey-Cracks von Coach Daniel Naud, dessen Vertrag vor ein paar Tagen verlängert wurde. Offen und im Verhandlungsstatus sind die Personalien Austin Smith und Brian Roloff.  Christian „Bazi“ Rohde und Stefan Langwiede haben ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt und widmen sich beide ihrer beruflichen Karriere. Rohde wird eine Ausbildung als Fachinformatiker beim Unternehmen Vetter in unmittelbarer Nachbarschaft zur Spielstätte der Towerstars antreten. Langwiede geht zum Towerstars Hauptsponsor CHG-Meridian.

Auf einer zünftigen Saisonabschlussfeier dürfen Versteigerungen nicht fehlen. Die Towerstars haben da auch dieses Jahr eine alte Tradition weiter am Leben erhalten. Eishockeyexperte und Pressesprecher Frank Enderle, kürzlich hier auf sportinsider mit einem längeren Statement vor dem Playoff-Halbfinal Hitchcock Thriller Kassel Huskies vs. Ravensburg Towerstars, merkt zu den Versteigerungen an:

,,Danach ging es auch schon in den ersten Versteigerungsblock, unter den Hammer kamen zunächst die von Getränke Pohl gesponserten Spielerhelme. Über den Erlös von rund 800 Euro darf sich die Kinderstiftung Ravensburg für die Realisierung aktueller Projekte freuen. Auf erwartet reges Interesse stießen natürlich auch die Towerstars Trikots. Schon bei den Aufwärmtrikots lieferten sich die gewieften Interessenten heiße Duelle, die bei der Versteigerung der Hauptrundentrikots natürlich ihren Höhepunkt fanden. Die Rekordsumme an diesem Abend erzielte diesmal kein Kontingentspieler, sondern das Ravensburger Eigengewächs Stephan Vogt. Sein Trikot mit der „55“ kam für 250 Euro unter den Hammer. Bei den Play-off Trikots wurden bei Simon Sezemsky und Matthias Nemec sogar noch jeweils 30 Euro draufgesetzt.“

Soweit für heute Eishockey.

Schwenk zum Volleyball. Der Deutsche Meister und Pokalsieger der Saison 2014/2015 hat ein entscheidendes Heimspiel im Playoff-Halbfinale vor der Brust. Der VfB Friedrichshafen empfängt am Donnerstag in der ZF Arena United Volleys RheinMain. Die Serie im Modus Best-of-Three steht 1:1 und hatte einen dieser dramaturgischen Verläufe, die den Playoffs immer diese knisternde Spannung verleihen. Im Auftaktheimspiel verliert Friedrichshafen nach einer 2:0 Satzführung noch mit 2:3. Damit stand die Mannschaft von Noch-Traner Stelian Moculescu bereits mit dem Rücken zur Wand. Am Wochenende dann der Auswärtssieg. 3:0. Ein Statement. Jetzt also der Matchball. Finalist Berlin Recycling Volleys kann sich das ganze entspannt bei sportdeutschland.tv ab 19.50 Uhr auf der Couch anschauen. Das Spiel beginnt 20.00 Uhr in der ZF Arena. Auf der Website vom VfB Friedrichshafen gibt es ein Interview mit Kapitän Simon Tischer als mentale Einstimmung für den Countdown zum Einzug ins Finale um die deutsche Volleyballmeisterschaft.

Sport Mixed Zone Bodensee

Schach: Der beliebte Bodensee-Cup 2016 vom 22. – 24. April im Hotel Messmer in Bregenz ist ein Ländervergleich  zwischen den Schachverbänden von Baden, der Schweiz, Vorarlberg und Württemberg. Hier geht es zu den Details. +++ Segeln: Der Countdown zum renommierten Match Race Germany in Langenargen weist noch 21 Tage, 23 Stunden, 25 Minuten und 4 Sekunden aus. +++ Handball: Die Daten der Playoff-Duelle sind bekannt. Der Schweizer Handballmeister Kadetten Schaffhausen, zukünftig bekanntlich in hummel statt Adidas Trikots auflaufend, empfängt am 21. April um 19.30 Uhr in der heimischen BBC Arena zum Auftakt den TSV St.Otmar St. Gallen.

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