Nachdenkenswert #386

,,Wie teuer das ist, sollte man Carlsen fragen. Magnus wird großartig unterstützt. Ich kann keine Namen nennen, aber da gibt es ein paar sehr bekannte und erstklassige Großmeister, die zu seinem inoffiziellen Stab gehören. Wenn Magnus isst, schläft oder Fußball spielt, arbeiten kluge Köpfe für ihn und spielen ihm neue Ideen zu. Carlsen bekommt alles auf den Rechner. Jeden Tag erhält er neue Varianten, von denen er auswählt, was ihm zusagt. Außerdem hat er persönliche Sporttrainer, Masseure, Ärzte und Leute, die sich professionell um die Medienarbeit kümmern. Dann gibt es noch seinen supermodernen leistungsstarken Computer, ohne den nichts läuft. Magnus kann an jedem beliebigen Ort der Welt ein Trainingslager organisieren. Das alles zusammen kostet Millionen von Euros. Der Norweger kann es sich erlauben, weil er vom Staat und ungefähr zehn persönlichen Sponsoren unterstützt wird.“

Sergey Karjakin, (26), russischer Herausforderer von Schachweltmeister Magnus Carlsen im Interview mit sport-express.ru in der deutschen Übersetzung auf chessbase. Der WM-Kandidatenturnier Sieger von Moskau 2016 will sich ebenfalls ein Superteam wie der Norweger Carlsen zusammenstellen. Karjakin war 2009 vom ukrainischen Schachverband zum russischen Schachverband gewechselt um seine Förderung auf ein höheres Niveau zu stellen. Russlands Sportminister Witali Mutko hat dem Schachgroßmeister bei einem persönlichen Empfang nach dem Sieg von Moskau die notwendige Unterstützung zugesagt. Mit einem Superteam im Rücken fühlt sich Karjakin bereit dem Weltmeister im November in New York Paroli zu bieten.

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