The Guardian über den Krieg um die Schachberichterstattung des WM-Kandidatenturniers 2016 in Moskau

Nach den ersten 3 Auftaktrunden am Freitag, Samstag und Sonntag in der russischen Metropole Moskau, jahrelanger Austragungsort von Schach-WM Kämpfen in der Ära vor Bobby Fischer seinem Schachmatch des Jahrhunderts 1972 gegen Boris Spasskij in Reykjavik, geht es immer noch um die heftig geführten Auseinandersetzungen um die Übertragungsrechte. Kai Pahl weist auf allesaussersport auf einen Artikel vom Guardian hin:

,,Der Guardian berichtet um den Krieg der rund um die Liveberichterstattung des aktuellen Schach-WM-Kandidaten-Turnieres in Moskau ausgebrochen ist. Rechtehalter Agon versucht Rechteansprüche auf Liveticker gegenüber anderen Websites gerichtlich durchzusetzen: ,,World´s chess fans await next move in battle over tournament broadcasts“

Auch Deutschlands führende Schachwebsite ChessBase, nahm sich bereits gestern Abend nach den bisher sehr Remis trächtigen 3 Runden (12 Partien/ 9 Remis) dem Thema Vermarktung, Liveübertragung und den aktuellen Trouble an. Klaus Besenthal verfolgt die Schachszene seit 1972, jenem Wendepunkt in der Geschichte der Schachweltmeisterschaften. Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse rund um die Live-Berichterstattung vom Schach-WM Kandidatenturnier 2016 in Moskau merkt er auf ChessBase einleitend an:

,,Schachenthusiasten, die die Partien des Kandidatenturniers per Liveübertragung auf der Seite des Veranstalters verfolgen möchten, haben es zurzeit nicht leicht – wer es selber versucht hat, der kann ein Lied davon singen. Die Technik funktioniert einfach nicht so, wie man es inzwischen von zahlreichen bedeutenden Veranstaltungen gewohnt ist, sei es nun das Turnier in Wijk oder ein Bundesligawochenende. Die Forendiskussionen im Internet spiegeln dies entsprechend wider.“

In dem weiteren Text von Klaus Besenthal wird auch ein Blick auf AGON, Rechteinhaber am WM-Schach Kandidatenturnier, den russischen Sponsor Tashir Group, die mannigfaltigen Probleme mit der Technik der Website des Veranstalters, die Verteilung des Budgets des Moskauer Schachevents – Stichwort Catering, die ganze IT-Infrastruktuer, Security, Catering, Hotels etc.geworfen.

Heute ist Ruhetag in Moskau.

Vishy Anand

Foto: © Ray Morris-Hill www.rmhphoto.eu

Man kann den Wecker danach stellen, immer wenn Viswanathan Anand im WM-Kandidatenturnier oder in WM-Schachwettkämpfen spielt ist auch Chess Tigers zuverlässig in der Berichterstattung involviert. Auch hier findet AGON Erwähnung.

,,Somit führen nun Anand, Karjakin und Aronian, was besonders das Duell Karjakin gegen Anand am Dienstag zum Topspiel macht. Am Montag dürfen sich die Spieler erholen, denn es steht der erste von insgesamt vier Ruhetagen an. Diskutiert wird in der Zwischenzeit bestimmt trotzdem genug über das Turnier, denn Agon Limited hat rechtliche Schritte gegen einige Plattformen angekündigt, die trotz Verbot die Partien (halbwegs) live übertragen und kommentiert haben.“

Zu guter Letzt auch noch ein Blick auf die aktuelle Turniertabelle vom Schach-WM Kandidatenturnier 2016 in Moskau.

Quelle: ChessBase

 

 

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