SV Germania 04 Weingarten mit einer Stellungnahme zu den geplanten Änderungen der Bundesligarichtlinien

Guten Tag.

Hier in der Bodenseeregion verankerte Sportteams haben im vergangenen Jahr mehrere Titel eingeheimst. Erinnert sei an den Meistertitel und den Pokalsieg der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen mit Kultcoach Stelian Moculescu. Oder die Handballmeistertitel der Kadetten Schaffhausen in der Schweiz, damals noch mit Trainer Markus Baur, sowie den der Ballkünstler von Alpla HC Hard, die in Österreich die Meisterschaft feierten. Dazu kamen Vizemeistertitel von Bregenz Handball oder den Ringern vom SV Germania 04 Weingarten.

Auch dieses Jahr wurde SV Germania 04 Weingarten wieder deutscher Vizemeister im Ringen. Nach 2010, 2014, 2015 die 4. Vizemeisterschaft. Den Meistertitel errang der Ringsportverein aus Weingarten 2011 und 2012. Eine stolze Bilanz.

Jetzt hat der SV Germania Weingarten auf seiner Website eine Stellungnahme zu den geplanten Änderungen der Bundesligarichtlinien veröffentlicht und leitet sie mit folgenden Worten ein:

,,Da in verschiedenen Internetforen, bzw. wohl auch bald in der Presse, über die neuen Bundesligarichtlinien zur kommenden Saison diskutiert wird, wollen wir uns ausdrücklich von der Einführung eines einzigen Finales mit dem Ausrichter DRB Service GmbH distanzieren.“

Der 1904 gegründete und gestandene Bundesligist aus Weingarten verweist unter anderen auf die Aspekte des Sportmarketings und Sponsoring hin:

,,Die Leidtragenden sind zum Schluss in unseren Augen die Mannschaften, die das Finale erreichen, deren Fans und vor allem deren Sponsoren, die einen Finalkampf nicht in der eigenen Region und im eigenen Werbeumfeld erleben können. Wie sich dies neben der verheerenden Marketing- und Sponsoring-Außenwirkung sportlich ausgehen soll, ist uns auch noch nicht schlüssig. Doppelstart und der Einsatz von sieben Deutschen kommen zu einem Zeitpunkt, wo die Planungen der Vereine für die kommende Saison eigentlich schon weit fortgeschritten sind.“

Wie intensiv der Kampf hinter den Kulissen zwischen Germania Weingarten und dem DRB gewesen sein müssen, lassen diese Zeilen der Stellungnahme erahnen:

,,Nach vielem Schriftverkehr mit dem DRB mit für uns ernüchterndem Ergebnis, sehen wir aktuell keine weiteren Möglichkeiten, uns zu wehren. Die Art der Formulierung der neuen Richtlinien haben in uns durchaus die Sinnfrage aufkommen lassen.“

Da klingt auch fast ein wenig resginativer Ton heraus, jedoch nichtsdestotrotz startet Germania Weingarten auch in der nächsten Saison in der Bundesliga. Im Interesse der Fans und zahlreichen Sponsoren. Kürzlich konnte der Verein sich nach dem Einbruch in die Mineralix-Arena auf die Solidarität seiner Sponsoren verlassen.

Siehe auch:

Schwenk zum Eishockey. Die schnellste Mannschaftssportart der Welt fasziniert auch am Bodensee. Für EV Lindau Islanders, den amtierenden Meister der Bayernliga, begann am letzten Sonntag der Ernst des Lebens mit dem Beginn der heißen Playoff-Time Phase im Viertelfinale gegen TEV Miesbach. Das Heimspiel wurde vor 875 mit 2:3 (0:0, 0:2, 2:0) nach Penaltyschießen verloren. Diskussionen gab es auch um die unterschiedlichen Voraussetzungen für das Spiel. Miesbach hatte eine Woche Zeit sich in Ruhe vorzubereiten, auszuruhen, mental einzustimmen. Lindau musste zwei Tage vorher am Freitag noch ran zum nachgeholten Vorrundenspiel beim TSV Peißenberg. Das ursprünglich für den 12. Februar 2016 datierte Spiel war wegen Brand verlegt worden. Was war passiert? Der Grund war ein Großbrand in der Gaststätte im Bäderpark. Er zog auch Teile der Eishalle in Mitleidenschaft. Doch dem EV Lindau Islanders nutzt jetzt nur der Tunnelblick. Konzentration auf die Playoffs. Mit dem Handicap des ersten verlorenen Heimspiels muss die Mannschaft von Coach Sebastian Buchwieser leben. Hier geht es zum detaillierten Spielbericht vom Auftaktmatch gegen den TEV Miesbach, indem es zur Sache ging wie ein Blick auf die Strafen verrät:

Lindau 16, Miesbach 25 + 20 (Meredith) + 10 (Weißenbacher) + 10 (Englbrecht).

Sport Mixed Zone Bodensee:

Eishockey: Die in der DEL2 spielenden Ravensburg Towerstars sind seit Jahren in Sachen Sportmarketing smart unterwegs. In der vergangenen Woche wurde die BKK Gildemeister Seidensticker als offizieller Gesundheitspartner vorgestellt. Die Partnerschaft wurde vom BKK Vertriebsleiter Tibet Soyak und seiner Kollegin Sandra Dietz sowie dem kanadischen Stürmer Mathieu Tousignant und dem charismatischen Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan symbolisch besiegelt. Eishockey wurde auch noch gespielt. Nach der 1:5 Niederlage am Freitag bei den Dresdner Eislöwen gab es am Sonntag einen 4:2 Heimsieg gegen die Heilbronner Falken. Trotz des nicht erreichten Ziels vom 6-Punkte Wochenende bleiben die Towerstars mit Coach Daniel Naud auf Platz 4 der Tabelle, der ein Playoff-Viertelfinal Heimrecht im ersten Spiel bedeuten würde. +++ Volleyball: Der Meister VfB Friedrichshafen hat nicht viel Zeit seine Wunden nach der wettbewerbsübergreifenden 8. Saisonniederlage vom Wochenende in Lüneburg zu lecken. Am Mittwoch kommt TV Ingersoll Bühl, die das Hinspiel am 5. Dezember mit 3:2 gewannen. Bühl hat die Saison jetzt schon erfolgreich gestaltet. Neben dem Heimsieg gegen Friedrichshafen steht auch ein Erfolg zu Hause gegen Berlin Recycling Volleys in der Bilanz. Dazu kommt das Pokalfinale gegen Berlin am 28. Februar in der SAP Arena in Mannheim. Der deutsche Volleyball-Verband vermeldet mit nicht zu überlesenden Stolz:  DVV-Pokalfinale: 10.800 Tickets weg – jetzt wackelt der Zuschauer-Rekord! +++ Schach: Bis zum 2. Internationalen Bodenseeopen vom 30. April bis 8. Mai in Bregenz ist noch etwas Zeit. Auf der internationalen großen Schachbühne bahnt sich ein Höhepunkt des 1. Quartals an. Während so langsam das WM-Kandidatenturnier in Moskau im März in den Blickpunkt gerät, spielte derweil der 1920 gegründete Schachverein Friedrichshafen mit seiner 1. Mannschaft gegen den SF Wetzisreute 1. Die Häfler zeigten sich am vorletzten Februarwochenende formstark und bezwangen ihren Kontrahenten mit 5,5:2,5. Hier geht es zur Tabelle auf der Website vom Schachverband Württemberg e.V.

Hier geht es zum Sportkalender am Bodensee

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