Nachdenkenswert #270

,,Auf der weltgrößten Sportartikelmesse traf ich nicht nur meinen Expeditionsleiter vom Kokodak Dome wieder, sondern hatte auch noch viele weitere interessante Begegnungen (von denen ich euch demnächst in loser Reihenfolge berichten werde). Diese Kontakte, die sich auf der ISPO alljährlich fast von selbst ergeben, sind mir eigentlich wichtiger als die ausgestellten Produkte.“

Stefan Nestler, setzt Prioritäten bei seinem Besuch der ISPO 2015 in München, hat auf seinem liebevoll geführten und immer von mir gern besuchten Blog Abenteuer Sport dann doch ein paar Impressionen der Sportartikelmesse zusammengetragen

ISPO 2015 geht in München zu Ende

Sie ist eine gut eingeführte Sportartikelmesse. Die ISPO 2015. Heute der letzte Tag. Immer wieder sind 3 Trends durch die Messeluft geschwirrt: Leichtigkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Okay, die Daunenjacke geht Richtung Gewicht einer Briefmarke. Sicherheit – auch klar. Bei aller Abenteuerlust, aller tiefen Sehnsucht aus dem deutschen Neonlichtgefluteten Büroalltag zu entfliehen, lebendig will jeder wieder nach Hause. Nachhaltigkeit wird seit Jahren speziell von der Outdourbranche immer wieder marketingtechnisch in Imagebroschüren und wortstarken Meldungen hochgehoben. Wie weit die Branche wirklich ist in Sachen fairer Bezahlung, soliden Arbeitsbedingungen mit bezahlten Überstunden, Sicherheit am Arbeitsplatz, sozialen Standards etc., da würde ich sehr skeptisch gegenüber jeder noch so wohlfeilen PR-Meldung sein. Die Prüfung auf das Exempel ist immer noch das Gespräch mit den Näherinnen der Klamotten.

Aufschlussreich ist da auch bei CIR die Maquila Delegationsreise 2015 und das mitgeführte Online-Tagebuch.

,,Vom 26. Januar bis zum 6. Februar 2015 unternimmt die CIR eine Delegationsreise zum Thema „Maquila“ (spanisch für Bekleidungsfabrik) ins mittelamerikanische Land El Salvador.
Gemeinsam mit JournalistInnen und entwicklungspolitischen MultiplikatorInnen aus Deutschland sowie Mitarbeiterinnen von Nichtregierungsorganisationen aus Rumänien, der Slowakei und Bulgarien treffen wir Partnerorganisationen der CIR aus der Menschen- und Arbeitsrechtsarbeit. Auf dem Reiseplan stehen u.a. Treffen mit FabrikarbeiterInnen, Betriebsgewerkschaften sowie ArbeitsrechtlerInnen.

An dieser Stelle entsteht ein digitales Reise-Tagebuch, in dem wir Interessierten regelmäßig von unseren Reise-Erlebnissen berichten.“

Beim lesen der Berichte …