Michael Wiemer Interview mit Michael Wiemer

Im alten Jahr habe ich einige Sportinsider Interviews geführt. Da war das kurzweilige Interview mit den beiden jungen Sportjournalisten Jürgen Schmieder und Johannes Aumüller.Traveler Digital Camera

Das war im Oktober 2014.

Im Dezember, inspiriert von der Schach-WM im November zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand, habe ich dann noch drei sehr schachaffine Interviews geführt. Zuerst mit Großmeister Stefan Kindermann, dem Geschäftsführer der Münchener Schachakademie. Im Sportinsider Interview blickte er auf die Gründungszeit zurück, fasste den Carlsen Kampf kurz zusammen und gab Einblick in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Inklusive dem Kampf um Förderer sowie die mediale Präsenz von Schach in den deutschen Medien. Stefan Kindermann:

,,Die SZ ist in ihrem Sportteil nicht sonderlich schachaffin. Sehr erfreulich war die Zusammenarbeit mit SZ online – zur WM haben wir mit dem Videoformaten große und sehr positive Resonanz gehabt. Im Alltag hat es Schach in Deutschland in der Berichterstattung zwischen den Weltmeisterschaften schwer. Die nächste WM ist 2016.“

Dann gab es auch das bemerkenswerte Interview mit Schachbuchautor Uwe Bekemann. Er führt das Vorstandsamt des PR-Managers im Deutschen Fernschachbund e.V. (BdF) aus. Im Sportinsider Interview sprach Uwe Bekemann über die Faszination Fernschach, die Mitgliederzahl im BdF, über Fluch und Segen der Schachcomputer, seine Aufgaben beim Fernschachbund sowie über die Arbeit an seinen Schachbüchern mit Jerzy Konikowski. Es fehlte auch nicht ein kleiner Rückblick auf den WM-Kampf Anand gegen Carlsen.

Das Interview mit Schachblogger Joe Boden komplettierte den illustren Kreis an schachaffinen Interviews im Dezember. Dabei wurde auch auf den Kampf von Sotschi zwischen Weltmeister Carlsen gegen Herausforderer Anand zurückgeschaut. Joe Boden im Sportinsider Interview:

,,Mein Herz schlug für Anand. Er ist ein Gentleman und besitzt feine Manieren, ist menschlich zugänglich. Zudem ist Anand subtil und sein Spiel besitzt Tiefe. Anands Partien zeigen Kreativität und Eleganz gleichermaßen. Er war nicht ohne Grund Weltmeister. Allerdings zeigte Anand im Match 2014 Nerven trotz seiner langjährigen Turniererfahrenheit. Carlsen präsentiert sich etwas flegelhaft, nicht nur was die Sitzhaltung am Brett anbelangt. Aber Carlsen ist jung, deswegen kann man darüber hinweg sehen. Er ist jedoch auch konzentrationsstark und mit einem unbändigen Willen ausgestattet. Seine Beharrlichkeit erweist sich als effektiv.“

Joe Boden hatte dann eine charmante Idee. Er bat mich ein Michael Wiemer Interview mit Michael Wiemer zu führen. Eine Premiere. Das Ergebnis gibt es auf Joe´s Schachblog unter dem Titel Michael Wiemer interviewt Michael Wiemer zu lesen. Viel Vergnügen.

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