Fußball-WM 2014: Meine Tage mit Übungsleiter Löw (1)

Fußball-WM 2014: Meine Tage mit Übungsleiter Löw (1)

Von den einen langersehnt, von den Anderen eher mit Skepsis und Argwohn beäugt: Der Start der Fußball-WM fängt heute mit dem Spiel von Gastgeber Brasilien gegen Kroatien an. Der kroatische Fußballpräsident Davor Suker hat einen Spruch rausgehauen, den die Süddeutsche Zeitung heute in ihrer Vorschau für das Eröffnungsspiel auf Seite 30 abdruckte:

,,Weltmeister kann Kroatien nur auf der Playstation werden.“

David Suker gehörte der erfolgreichen kroatischen Mannschaft von 1998 in Frankreich an, die im Spiel um Platz 3 bei der Fußballweltmeisterschaft die Niederlande schlug. In Deutschland ist Suker auch durch seine Zeit bei 1860 München bekannt. Heute beginnt der Auftakt der WM, 32 Mannschaften kämpfen rund einen Monat um die begehrteste Krone im Weltfußball.

Brasilien – Kroatien

Donnerstag, 12. Juni, 22.00 Uhr, Sao Paulo, im ZDF

Funktionär Bierhoff wird sich nur ungern an das Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1998 im Viertelfinale gegen Kroatien erinnern. Am Ende des Turnierverlaufs in Frankreich stand ein blamables Aus mit einer schlagzeilenträchtigen 0:3 Niederlage gegen die junge kroatische Sportnation. Oliver Bierhoff stand 90 Minuten mit Jürgen Klinsmann, dem heutigen US-Coach, auf dem Platz. Zwischen den Pfosten stand Torwart Andy Köpke, der mir gestern via Autoradio bei einer längeren Autofahrt öfters den aktuellen Stand in puncto Torhüterpersonalie Manuel Neuer mitteilte. Der ehemalige Mannschaftskollege von Keeper Neuer, der meinungsstarke Frank Rost setze letzte Woche in Sport Bild eine Duftmarke. Sein Ranking der besten deutschen Torhüter wird dem einen oder anderen nicht gefallen haben.

Frank Rost Ranking der Top Ten der besten deutschen Torhüter aller Zeiten in Sport Bild

1. Rene Müller

2. Uli Stein

3. Sepp Maier

4. Dieter Burdenski

5. Marc-Andre Ter Stegen

6. Oliver Kahn

7. Norbert Nigbur

8. Rudi Kargus

9. Oliver Reck

10. Manuel Neuer

Vielleicht gehe ich während der WM nochmals ausführlich auf die Liste von Frank Rost ein. In meinem eigenen Kopf ist da auch ein Ranking der besten deutschen Torhüter aller Zeiten vorhanden. Da gibt es durchaus Gemeinsamkeiten zur veröffentlichten Liste, jedoch auch Unterschiede.

An das Jahr 1998 wird auch Übungsleiter Löw keine so guten Erinnerungen haben. Vor der WM stand er mit dem VfB Stuttgart im Finale des Europapokals der Pokalsieger gegen Chelsea. Am Ende musste Joachim Löw mit seiner damaligen Vereinsmannschaft eine 0:1 Endspielniederlage gegen den englischen Traditionsclub in der Ära vor Roman Abramowitsch hinnehmen.

10 Jahre später führte Übungsleiter Löw erstmalig die deutsche Nationalelf eigenständig in ein Turnier. Bei der Europameisterschaft 2008 musste er in der Vorrunde eine Niederlage gegen den schlauen Außenseiter Kroatien hinnehmen. An jenem 12. Juni in Klagenfurt gab es eine 1:2 Schlappe. Medial keine einfache Zeit für den ehemaligen Spieler vom SC Freiburg. Es tauchte heftige Kritik auf, wie immer wenn die deutsche Nationalmannschaft bei einem Turnier ein Vorrundenspiel in den Sand setzt. Der Michael Ballack nahm Joachim Löw dann mit seinem Gewaltschuss im Spiel gegen Österreich aus der Schusslinie der Medien.

Spielerisch limitierte deutsche Elf schafft es ins Endspiel gegen Brasilien

Letztmalig kam eine deutsche Fußballnationalmannnschaft einem WM-Titel im Jahr 2002 am nähesten. Eine spielerisch limitierte Elf schaffte es bis ins Endspiel und unterlag dort Brasilien mit 0:2 (0:0). Stürmer Oliver Bierhoff war damals Mitglied dieser DFB-Elf unter Führung von Teamchef Rudi Völler und wurde im Finale in der 74. Minute für den Kaiserslauterner Stürmer Miroslav Klose eingewechselt. 5 Minuten später erzielte Ronaldo das spielentscheidende 2:0 für die brasilianische Elf mit Coach Felipe Scolari. Jener Ronaldo, mit einer unsäglichen Äußerung kürzlich auffällig geworden, bekommt von mir die Rote Karte. Dunkelrot. Der Weltmeistercoach Scolari hatte übrigens 2002 mächtig Beton mischen lassen. In den vier K.o. Spielen inklusive Endspiel gegen Deutschland ließ Brasilien nur einen Gegentreffer durch den Engländer Owen zu.

In der Geschichte der Eröffnungsspiele, die es regelmäßig seit der WM 1966 gibt, musste Brasilien zweimal antreten. 1974 erreichten sie nur ein 0:0 gegen Jugoslawien. 1998 in Frankreich gab es einen 2:1 Auftaktsieg gegen Schottland. Bei diesen Spielen gab es oft zähe Fußballhausmannskost zu sehen. Aller Turnierauftakt ist schwer.

Eröffnungsspiele seit 1966

1966: England – Uruguay 0:0

1970: Mexiko – UdSSR 0:0

1974: Brasilien – Jugoslawien 0:0

1978: Deutschland – Polen 0:0

1982: Belgien – Argentinien 1:0

1986: Bulgarien – Italien 1:1

1990: Argentinien – Kamerun 0:1

1994: Deutschland – Bolivien 1:0

1998: Brasilien – Schottland 2:1

2002: Frankreich – Senegal 0:1

2006: Deutschland – Costa Rica 4:2

2010: Südafrika – Mexiko 1:1

Die Kovac Brüder auf der Kommandobrücke

Kroatien wird von Niko Kovac (42) trainiert. Sein Bruder Robert (40) ist sein Assistent. Sie sind in Deutschlands Hauptstadt Berlin aufgewachsen. Sie legen viel Wert auf Disziplin. Niko Kovac spielte in seiner Laufbahn unter anderen bei Hertha BSC, Bayer Leverkusen, Bayern München und RB Salzburg. Auch Robert Kovac spielte beim deutschen Rekordmeister Bayern München. Die beiden Brüder sind ein Herz und eine Seele. Es wird mit deutscher Organisation und präziser Planung gearbeitet. Im Januar gab es die Hospitation im Trainingslager von Borussia Dortmund in La Manga. Kroatien belegte in der Qualifikation hinter Geheimtipp Belgien den zweiten Platz und musste in die Relegation gegen Island. Ihr Kader ist durchaus mit zahlreicher Qualität durchsetzt, mit bemerkenswerten Individualisten. Luka Modric kommt als frischgebackener Champion-League Sieger von Real Madrid, Ivan Rakitic wurde mit dem FC Sevilla Euroleague-Sieger gegen Benfica Lissabon und spielt nächstes Jahr beim FC Barcelona. Ivica Olic seine Pferdelunge, Einsatzbereitschaft sowie mentale Stärke sind in der Bundesliga durch seine Stationen Hamburger SV, Bayern München und aktuell VfL Wolfsburg hinlänglich bekannt. Der Sturmtank Mario Mandzukic hat bei Bayern München Duftmarken gesetzt und hatte starken Anteil am Triple in der Saison 2012/2013. Er ist jedoch für das Eröffnungsspiel gesperrt. Souvenir vom WM-Relegationsspiel gegen Island. Der wechselwillige Bayern Spieler holte sich gegen die Isländer eine rote Karte.

WM-Favorit Brasilien mit exhorbitanter Qualität im Kader + Juwel Neymar

Brasilien ist mein WM-Favorit. Vor drei Jahren hatte ich einem Trio den Triumph zugetraut. Argentinien, Brasilien und Spanien. Nun, Brasilien scheiterte an der Mannschaft der Niederlande, mit einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit und einem unsicheren Torwart. Argentinien musste doch anerkennen: Eine WM ohne richtigen Trainer zu spielen ist schwierig. Ich habe ja Diego Maradona noch selber live spielen sehen im Leipziger Zentralstadion mit dem SSC Neapel gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Ein überragender Spieler. Doch als Coach …. nein, nein, nein. Das hatte ich unterschätzt bei meiner Prognose. Ich bin kein Psychologe, doch alleine seine theatralischen Umarmungen mit Lionel Messi 2010. Messi war dies doch irgendwie von der Körpersprache peinlich. So, wie ein ungeliebter Onkel bei einer Familienfeier laut tönend von weiten die Arme ausbreitet, auf einen zielgerichtet zugeht und die volle Wucht in die Umarmung legt. Da ist man dann froh, wenn der nervende Onkel die Arme von einem wieder löst. Aus meinem Favoritentrio 2010 ist es dann Spanien geworden. Übungsleiter Löw musste im Halbfinale mit der DFB-Elf die Überlegenheit des späteren Weltmeisters anerkennen. Der 1:0 Sieg war wie bereits der 1:0 Erfolg in Wien beim EM-Finale 2008 klarer für die spanische Mannschaft als es das knappe Ergebnis auszudrücken vermag.

Dieses Jahr sehe ich also die Elf von Felipe Scolari vorn. Die Gastgeber haben vor Torwart Julio Cesar vom FC Toronto eine exquisite Abwehr. Dani Alves (FC Barcelona), Thiago Silva (Paris St. Germain), David Luiz (FC Chelsea) und Marcelo von Real Madrid. Das klingt ziemlich gut und ist als Weltmeisterabwehr gut vorstellbar. Im Mittelfeld werden wir einen guten Bekannten aus der Bundesliga erleben. Luiz Gustavo. Im vergangenen Jahr überzeugte er beim Confed-Cup. Traditionell hat Brasilien auch wieder extravagante Spielfreude anzubieten: Stichwort Neymar. Auf ihm ruhen die Hoffnungen. Wenn er dem Erwartungsdruck seiner Landsleute standhält, kann er der Spieler des Turniers werden. Dazu kann Felipe Scolari auf Torpower von Hulk und Fred hoffen. Fred in Diensten von Fluminense FC hat in 33 Länderspielen 17 Tore erzielt. Hulk in 35 Partien 9 Treffer. Superstar Neymar vom FC Barcelona glänzt mit seiner Statistik: In 49 Länderspielen für die Nationalmannschaft Brasiliens erzielte das 22-Jährige Juwel unglaubliche 31 Tore. Tief durchatmen. Kein Schreibfehler. Da kommt auf jede gegnerische Abwehr Schwerstarbeit zu.

Doch jetzt fangt an.

Anwalt Ian Williams gewinnt Hitzeschlacht beim 17. Match Race Germany in Langenargen

Ja, es war sehr heiß. Die Temperaturen waren auf Hochsommer eingestellt. Die Hitze sorgte für Schlagzeilen. Das Jahrhunderthoch sorgte für einen Flautenkrimi. Anwalt Ian Williams, seit längerem mit einer erfolgreichen Auszeit vom Anwaltsjob, dem durchlesen von Papieren im Büro und der Arbeit im Gerichtssaal, verteidigte seinen Vorjahrestitel beim Match Race Germany in Langenargen. Der smarte Engländer hinterließ wieder sympathische Spuren am Bodensee.Day four at Match Race Germany. Day three at Match Race Germany.Day three at Match Race Germany.Day three at Match Race Germany.     Fotos: Eberhard Magg

Auch im nächsten Jahr ist Pfingsten wieder terminiert für das hochkarätige Segelevent. Die Sponsoren sind voll des Lobes über die Veranstaltung und ich wiederhole mich hier im Blog gerne: Die Veranstalter von Match Race Germany haben über viele Jahre eine bemerkenswerte professionelle Sponsorenakquise, Gewinnung qualitativer Sponsorships, eine ernsthafte Sponsorarbeit in puncto Betreuung, Kontinuität, Verlässlichkeit sowie intensivem hegen und pflegen des Netzwerkes geleistet. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

Das Gesamtergebnis der 17. Auflage vom Match Race Germany 2014

1. Ian Williams, GAC Pindar (GBR)
2. Keith Swinton, Alpari FX (AUS)
3. Phil Robertson, WAKA Racing (NZL)
4. Mathieu Richard, LunaJets (FRA)
5. Björn Hansen, Hansen Sailing Team (SWE)
6. David Gilmour, Team Gilmour (AUS)
7. Taylor Canfield, USone (ISV)
8. Eric Monnin, Team Sailbox (SUI)
9. Francesco Bruni, Luna Rossa (ITA)
10. Karol Jablonski, Jablonski Sailing Team, (POL)
11. Carsten Kemmling, Segelreporter Matchrace Team (Hamburg)
12. Nicolai Sehested, TRE-FOR Matchracing Team (DEN)

Das große Glück von Übungsleiter Löw

[Reblog vom 24. Juli 2012]        

Basketballfan Wulff kann ein Lied davon singen. Ist der Boulevard erst einmal an einer Person dran und strickt die Storys, Schlagzeilen, Kommentare und Leserbriefe in einer unbarmherzigen Art und Weise, können selbstgezogene Verteidigungslinien wie ein Kartenhaus bei starker Zugluft einstürzen.

Übungsleiter Löw galt bis zum Halbfinalspiel durchaus als Liebling der schlagzeilenträchtigen Presse. Wer sollte die Elf nach dem Sieg gegen Griechenland aufhalten? Löw machte alles richtig. Inclusive Kleidung, Auftritt, taktischen Wechselspielen etc. Nach der 1:2 Niederlage gegen Italien brach die Kritik über ihn wie ein verbaler Tsunami herein. Sie war Holzschnittartig. Nun bin ich kein überbordender Freund von Übungsleiter Löw. Doch die Kritik war in weiten Teilen überzogen, fast bösartig und oft fernab einer seriösen Analyse. Das hätten harte mediale Wochen für Löw werden können. Doch er hatte Glück.

Am Montag nach der EM explodierte die Nachricht von der Verpflichtung Matthias Sammers bei Bayern München. Das große Glück von Übungsleiter Löw.

Der bescheidene Titelsammler blieb seither weitestgehend unbehelligt im Schatten der medialen Ereignisse von München um die Personalie Sammer.

Eine Trainerdiskussion wurde so nicht zum köcheln gebracht.

Dabei gibt es durchaus interessante Aspekte. Stichwort Titelbilanz. Es gibt Trainer die sammeln sie wie Briefmarken und es gibt eher bescheidenere Protagonisten an der Seitenlinie.

Joachim Löw ist seit 1994 Trainer im Männerbereich. Das sind lange 18 Jahre. In diesem respektablen Zeitraum gab es für den ehemaligen Freiburg Spieler an zählbaren Erfolgen den DFB-Pokalsieg 1997 mit dem VfB Stuttgart gegen Energie Cottbus. Weiterhin steht die österreichische Meisterschaft mit dem FC Tirol Innsbruck im Jahr 2002 zu Buche. Die Mannschaft von Energie Cottbus spielte damals noch in der drittklassigen Regionalliga. Beim FC Tirol konnte Joachim Löw auf die Arbeit von seinem Vorgänger Kurt Jara aufbauen der bereits 2001 und 2000 mit dem Team Meister in Österreich wurde.

Andere Engagements von Übungsleiter Löw wie beim damaligen zweitklassigen Karlsruher SC in der Saison 99/2000 oder der darauffolgenden Saison bei Adanaspor in der Türkei beinhalteten bittere Erfahrungen. Er stand noch nicht einmal das jeweilige komplette Spieljahr durch. Aufgrund von Erfolglosigkeit kam es bei beiden Vereinen zur Kündigung des Arbeitspapieres.

Natürlich hat sich Joachim Löw seit damals weiterentwickelt. Doch wenn die Trainerbilanz nüchtern auf Zahlen, Daten, Fakten abgeklopft wird ist die Titelausbeute doch sehr mager.

Mein Bauchgefühl sagt mir für 2014 ebenfalls keinen Titel der DFB-Elf mit Löw in Brasilien voraus. Das ist auch kein Beinbruch. In Portugal galt die Mannschaft um Figo als sogenannte goldene Generation. Titellos trat sie ab. Das Leben ging in Portugal trotzdem weiter.

Nachdenkenswert #239

,,Alle anderen Duelle endeten ausgekämpft ohne Sieger, lediglich Veselin Topalov bewies bei seiner Zugwiederholung in aussichtsreicher Stellung gegen Magnus Carlsen, dass ihm momentan sein sonst berüchtigter Kampfgeist fehlt. Damit führt weiterhin Fabiano Caruana mit jetzt 3/4 vor Vladimir Kramnik mit 2,5 Punkten und einer 5er-Gruppe mit 50 Prozent. Runde 5 beginnt am Sonntag wie gewohnt um 15:30 Uhr und wird wieder live für Sie bei ChessBase von GM Klaus Bischoff kommentiert.“

Mike Rosa, auf chesstigers über die Schachduelle bei No Logo Norway Chess 2014, dem Turnier wo Schachweltmeister Magnus Carlsen nach 4 Runden immer noch ohne Sieg in der Turniertabelle notiert

17. Auflage von Match Race Germany in Langenargen weiter mit der erfolgreichen Auszeit von Ian Williams

Anwalt Ian Williams setzt seine erfolgreiche Auszeit weiter fort

Weltklassesegelsport auf dem Bodensee. Der Start in Langenargen ist mit Begeisterung vollzogen. Die traditionelle Veranstaltung Match Race Germany in Langenargen erlebt dieses Jahr ihre 17. Auflage. Nach 42 von 66 Vorrundenduellen gibt es mit dem vierfachen Weltmeister Ian Williams und seiner Crew vom Team GAC Pindar einen Favoriten mit der Führung beim Match Race 2014. Der Engländer ist smart. Auch 2014 setzt er seine erfolgreiche Auszeit vom Gerichtsalltag als Anwalt fort. Statt sich in Gerichtsakten im Büro zu vertiefen schreibt er weiter an seiner Segelsportgeschichte. Eigentlich ein Filmstoff.

Das beste deutsche Ergebnis: Markus Wieser vor Jochen Schümann

Der sportlich ehrgeizige Ian Williams gewann ja 2007 als erster Engländer eine Matchrace-Weltmeisterschaft. Er wollte mehr. 2008, 2011 und 2012 folgten weitere Weltmeistertitel. Im vergangenen Jahr gewann er erstmalig das Match Race Germany in Langenargen vor dem Neuseeländer Adam Minoprio und Mathieu Richard aus Frankreich. Minoprio hatte sich 2010 am Bodensee in die Siegerliste eintragen können. Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht gab es übrigens 2001. Markus Wieser gewann vor Jochen Schümann. Jener Jochen Schümann ist eine deutsche Seglerlegende. 1976 bei den olympischen Sommerspielen in Montreal holte er für die DDR Gold im Finn Dinghy. 1988 in Südkorea und 1996 in den USA errang er jeweils in der Soling die olympische Goldmedaille.

image001 (1) canfield2 Canfield vias Swinton Flight 1image004                   Fotos: Eberhard Magg

Für die nächsten Tage schraubt der gutgelaunte Wettergott in Richtung hochsommerlicher Temperaturen weiter. Hier geht es zur offiziellen Website von matchrace.

10 Lesehinweise zur Fußball-WM 2014

So, es kommt unaufhörlich näher. Gemeint ist das Sportereignis 2014. Weder die einst als Höllentour verfilmte Tour de France, noch die Leichtathletik-EM in Zürich im legendären Leichtathletik-Stadion Letzigrund, noch die Schachweltmeisterschaft im November zwischen Anand und Carlsen wird in der medialen Aufmerksamkeit an sie heranreichen. Die Rede ist von der Fußball-WM 2014 in Brasilien. Zeit am Pfingstwochenende ein paar interessante Lesehinweise an den geneigten Fußballfreund oder Freundin zu geben.Traveler Digital Camera1. sportspool.tv mit einem Blick auf den vielleicht sympathischsten Vizeweltmeister

2. Trainer Baade mit einem Blick aller WM-Elfer in einem Elfmeterschießen

3. imlanddesfussballs mit einer Weltmeister-Umfrage unter 51 brasilianischen Sportjournalisten

4. Jens Weinreich und die äußerst sympathische FIFA-Familie mit den Valckes

5. eckesocrates mit dem Bauchspieß-Interview, Torschütze vor 140.000  Maracanã Zuschauern

6. Zeit Online mit Moritz-Müller Wirth über Bundestrainer Jürgen Klinsmann am 5. Juli 2006

7. The Wall Street Journal mit Frau Steinhilber und Herrn Dormann von Uhlsport im Interview

8. Abendzeitung-München mit den Top-Apps für die Fußballweltmeisterschaft

9. Spox blickt auf die Jobgarantie von Übungsleiter Löw

10. NZZ mit einer Reportage über Gökhan Inler und Valentin Stocker

Kicker, Sport Bild, 11 Freunde, Transfermarkt, Bravo Sport und Co. WM-Sonderhefte bei Meedia im Vergleichstest

Das sportliche Hauptereignis des Jahres 2014 rückt näher. Gar keine Frage. Fußball ist für viele die schönste Nebensache der Welt. Sehr zum Leidwesen derjenigen, die dem runden Leder und der medialen Überhöhung nicht viel abgewinnen können. Ich bin fußballbegeistert. Dabei hat sich in den Jahrzehnten auch eine illustre Sammlung an Büchern einen Platz bei mir gesucht. Auch das eine oder andere Sonderheft hat sich dabei charmant Zugang verschafft.Traveler Digital CameraTraveler Digital Camera

Die Zeit der WM-Sonderhefte ist wieder angebrochen. Wer hat das informativste und schönste Publikationsteil auf den Markt gebracht? MEEDIA hat sich der Sache angenommen und 11 Hefte einem intensiven Vergleichstest unterzogen in den sieben Kategorien Aktualität, Infos & Analyse, Teams, Gimmicks, Experten, Land & Leute sowie Preis/Leistung. Sie haben den Test heute veröffentlicht und gehen auf die einzelnen WM-Sonderhefte ein. Hier geht es zu Teil 1 und hier zu dem abschließenden Teil 2 des Meedia Vergleichstests. Ihr Fazit:

,,Der kicker ist erneut das Muss für jeden Fußballfan, ergänzend kann als Lesestoff das 11-Freunde-Heft empfohlen werden. Einzelne gute Ideen finden sich in Sport Bild, FourFourTwo und dem Countdown. Statistik-Fans greifen ohnehin zum Transfermarkt, hoffen beim nächsten Mal aber auf mehr Aktualität. Dem Nachwuchs kann ruhig das Bravo-Sport-Magazin gekauft werden, der Rest sollte am Kiosk liegen gelassen werden.“

Kicker hat ja von den 11 Sonderheften auch ein Alleinstellungsmerkmal. Sie haben als einzige ein Interview mit Übungsleiter Löw drin. Er dimmt dort die Erwartungshaltung in puntco etwaiger vierter Weltmeistertitel für die DFB-Elf. Siehe auch Übungsleiter Löw dämpft die Erwartungen im Kicker Sonderheft zur Fußball-WM 2014. Traveler Digital Camera

Das Ergebnis von Meedia ihrem Sonderheft Vergleichstest wird nicht jeden gefallen. Das liegt in der Natur der Sache. Kicker, Mega Sport, FourFourTwo, Transfermarkt, Sport Bild, 11 Freunde, Bravo Sport, Countdown, Offizieller Turnierleitfaden, Total Sport und Fußball Live waren die 11 untersuchten Publikationen von Meedia. Es wird erfreute Gesichter gegeben haben, es wird aber auch bei dem einen oder anderen Herausgeber vielleicht eher etwas desillusionierte Gesichtszüge gegeben haben.Traveler Digital Camera

Übrigens ein Gerd Müller täte der deutschen Nationalmannschaft 2014 auch gut. Sein Tor unmittelbar vor der Halbzeit 1974 im Endspiel in München gegen die Niederlande sicherte jenen 2:1 Vorsprung in die Pause, den Maier, Schwarzenbeck, Vogts und Co. in der 2. Hälfte gegen die spielerisch beste 74er Mannschaft von König Johan Cruyff aufopferungsvoll verteidigte. Der Legende nach soll Beckenbauer in jener Abwehrschlacht einen Großteil seiner Haare verloren haben. Der elegante Libero köpfte aufopferungsvoll unzählige Bälle aus dem Strafraum. Nicht zu vergessen Sepp Maier. Der Weltklassetorwart brachte die Niederländer zum Verzweifeln. Johan Cruyff resignierte ob der Hartnäckigkeit des Gladbacher Verteidigers Berti Vogts. Jene Manndeckung, über den ganzen Platz behagte König Johan sichtlich nicht. Im Training soll Vogts damit bereits Günter Netzer genervt haben, so eine weitere kolportierte Legende.

Meedia mit einem Geheimtipp

Jetzt bin ich fast ein wenig abgeschweift. Zurück zu den Heften. Es gibt noch einen Bonus. Denn Meedia in Person von Jens Schröder belässt es im Finale des großen Vergleichstest der Fußball-WM-Sonderhefte nicht nur bei der Aufstellung der 11 untersuchten Publikationen. Es gibt auch noch für den geneigten Leser einen Geheimtipp an die Hand:

,,Bonus-Tipp für Fußball-Taktik-Nerds: Allen, die sich noch intensiver auf die WM vorbereiten wollen, sei eine Publikation empfohlen, die zwar nicht auf Papier erscheint, dafür aber digital. Das hervorragende Fußball-Taktik-Blog Spielverlagerung hat in dieser Woche seine “WM-Vorschau” veröffentlicht – als 363-Seiten-PDF für 6,95 Euro. Geboten werden dem Hardcore-Fan Taktik-Analysen aller 32 Teams in ungeahnter Detail-Tiefe.“

Entscheidend ist es dann auf dem Platz. Lothar Matthäus meldete sich dieser Woche auch zu Wort und gab seinen Weltmeistertipp kund. Wenn ich es recht vernommen habe, ist sein Tipp Argentinien. Ja, diese Finalniederlage Deutschlands 1986 gegen Maradonas Mannschaft hat sich tief eingebrannt. Auch Karl-Heinz Rummenigge, ebenfalls damals im verlorenen Endspiel dabei, bescheinigte den Gauchos bereits vor 2 Jahren eine Mitfavoritenrolle neben Brasilien.

Das Manager Magazin blickt auf Adidas, Nike, Puma, Burrda, Marathon, Joma, Lotto Sport und Uhlsport

Adidas und Nike, die großen Konkurrenten drehen vor der Fußball-WM 2014 in Brasilien an der Marketingschraube. Meedia titelt: Blutige Rinderherzen von Adidas: der provozierte Shitstorm. Auch der amerikanische Konzern Nike wirft die Maschinerie an. Der Tagesspiegel hat sich den WM-Song 2014 aus dem Käfig vorgenommen und urteilt über die 9-minütige Videobotschaft mit dem Schauplatz Wedding:

,,Ganz subtil werden die Markenbotschaften im Video platziert, da schnürt sich mal einer in Großaufnahme seine Schuhe, da lehnt an anderer Stelle ein Turnbeutel mit dem Swoosh an der Wand, und auch bei den Textbotschaften der Rapper wird man bei genauerem Hinhören fündig: „Rein in die Nikes, raus auf die Straßen“, heißt es da. Die bekannten Testimonials, die Fußball-Stars Sejad Salihovic (TSG Hoffenheim) und Änis Ben-Hatira (Hertha BSC), sind derweil nur für ein paar Sekunden im Bild. „

The Wall Street Journal titelte kürzlich den bemerkenswerten Artikel Fußball-WM 2014 wird zur Materialschlacht der Ausrüster und verwies auf  die enorme Bedeutung in puncto Marketing der Sportartikelindustrie.

,,Nun gilt es, in Brasilien die größtmöglichen Fußabdrücke zu hinterlassen. Unruhen in den Favelas sind vorerst nur unschöne Begleitmusik. Keine zweite Veranstaltung hat für die Sportartikelindustrie solch große Marketing-Bedeutung. Ein gewonnener Titel wäre der Traum eines jeden Konzernchefs, Haltbarkeit vier Jahre.“

Auch das Manager Magazin hat sich des Themas Sportmarketing der Ausstatter angenommen. Arvid Kaiser hat in einer 9-teiligen Serie die Protagonisten der Sportartikelindustrie Adidas, Nike, Puma, Burrda, Marathon, Joma, Lotto Sport und Uhlsport unter die Lupe genommen. In den ersten drei Teilen dreht es sich um die Platzhirsche Adidas und Nike. Selbstverständlich fehlt auch nicht die Betrachtung des WM-Fußballs Brazuca und der Blick auf zwei Stars die mit ihren Klubmannschaften Barcelona und Real Madrid dieses Jahr in der Meisterschaft hinter Atletico Madrid einkamen.

Teil 1: Nike läuft Adidas den Rang ab

Teil 2:  Adidas: Deutschland, Argentinien, Spanien – und vor allem Brazuca

Teil 3: Nike: Heimspiel mit Neymar, Hoffen mit Ronaldo

Traveler Digital CameraIm 4. Teil ist der Adidas Ortsnachbar aus Herzogenaurach Puma an der Reihe. Puma stellte ja bekanntlich bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland mit Italien den Champion. Ein italienischer Spieler, der vor zwei Jahren die Mannschaft um Lahm, Khedira, Schweinsteiger, Neuer etc. im Halbfinale der EM in schwerste Enttäuschungstäler schickte,  taucht denn auch ganz speziell bei Arvid Kaiser im Manager Magazin auf.

Teil 4: Puma: Neue Kraft mit Balotelli

Puma verrutsche ja ein wenig in Richtung Lifestyle-Marke und der Pfad des Sports wurde nicht so konzentriert und konsequent mehr bestritten.

,, Der neue Puma-Chef Bjørn Gulden, selbst ehemaliger Fußball-Profi, will die sportliche Kompetenz wieder stärker betonen. Und die Chancen stehen gut, dass die WM 2014 hilft, diese Botschaft zu transportieren. Neben vier der fünf afrikanischen Mannschaften und Stammkunde Italien schickt Puma auch zwei verhältnismäßig starke südamerikanische Teams und die im Fifa-Ranking ebenfalls weit vorn rangierende Schweiz aufs Feld.“

Die zwei Teams aus Südamerika sind die unbequeme Mannschaft aus Chile. Übungsleiter Löw seine Mannschaft hatte vor Wochen beim Länderspiel in Stuttgart aller höchste Mühe mit den frischen, zweikampfstarken, laufintensiven Chilenen. Die zweite von Puma ausgestattete südamerikanische Mannschaft ist Uruguay. Jene Mannschaft also, die bei der Fußball-WM 1950 Gastgeber Brasilien eine Art kollektives Trauma bescherte.

In Teil 5 der Serie beim Manager Magazin nimmt sich Arvid Kaiser dann Burrda vor. Sie statten Belgien aus. Vielen gilt die Mannschaft von Trainer Wilmots (allen Schalke Fans in Erinnerung an die phantastische UEFA-Cup Saison 1997 und zahlreicher Bundesligaspiele als Eurofighter und Kampfschwein bekannt) schlechthin als der Geheimtipp. Mir haben sie am Wochenende gegen Schweden auch sehr gut gefallen. Die Skandinavier mussten allerdings auf ihren Star Ibrahimovic verzichten. Kann Belgien sehr weit sich ins Turnier hinein spielen und kämpfen wird auch Burrda davon in puncto Aufmerksamkeit und marketingtechnischer Resonanz profitieren.

Teil 5: Burrda: Geheimfavorit mit Belgien?

Was haben die deutsche Nationalmannschaft und die Elf mit Außenseiterchancen aus Ecuador gemeinsam? Beide vertrauen Anbietern von Textilkompetenz mit dem Firmensitz in der eigenen Heimat.  Arvid Kaiser nimmt den Sportartikelhersteller Marathon unter die Lupe und merkt einleitend an:

,,Noch exotischer als Burrda ist Marathon. Der Ausrüster der Nationalmannschaft von Ecuador (Gruppe E) hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt Quito. Man könnte hinter der Wahl der Underdogs einen antiimperialistischen Impuls des seit 2007 regierenden Präsidenten Rafael Correa vermuten, doch die Südamerikaner setzen schon seit 1994 auf den heimischen Lieferanten.“

Teil 6: Marathon: Ecuador vertraut auf heimische Textilkompetenz

In Teil 7 nimmt sich Arvid Kaiser dann Joma vor. Sie rüsten Honduras aus und einleitend wird auf eine Schwachstelle der großen Player verwiesen:

,,Auch sonst scheint Lateinamerika eine Schwachstelle der Marktführer zu sein. Honduras (ebenfalls Gruppe E) lässt sich vom spanischen Hersteller Joma ausrüsten, der aber durchaus auf dem Weltmarkt eine Rolle spielt. Markant ist vor allem der Retro-Look der Outfits.“

Teil 7: Joma: Lateinamerikas Faible für Außenseiter

Lotto Sport ist ebenfalls mit einer Mannschaft bei der WM in Brasilien beim Schaulaufen der Sportartikelindustrie vertreten. Der Auftaktgegner der deutschen Mannschaft bei der Heim-WM 2006: Costa Rica. Ab der nächsten Saison werden die Trikots auch in der Bundesliga bei einem einstigen Sensationswintermeister zu sehen sein.

Teil 8: Lotto Sport: Was Costa Rica mit Hoffenheim gemeinsam hat

Bliebe noch das Unternehmen aus Balingen übrig. Uhlsport hatte einst die renommierte Mannschaft Inter Mailand ausgestattet. Zu jener Zeit spielte dort unter anderen ein gewisser Lothar Matthäus. Wir hatten Uhlsport diese Woche bereits hier im Blog, zu der ganzen Thematik der Vorwürfe aus dem iranischen Verband in puncto Anzahl der Trikots und der kolportierten Reaktion des Torwarttrikots nach dem Waschen beim Ersatzkeeper aus dem Iran. Mit diesen angeblich signifikanten Abweichungen nach der Wäsche hatte es dann eine entsprechende Reaktion von Uhlsport gegeben, die sich gegen die Vorwürfe zur Wehr setzten.

Arvid Kaiser verweist im letzten Teil seiner Serie über die Sporthersteller während der WM auch auf die Schwierigkeit des Irans, überhaupt eine westlcihen Sponsor bekommen zu haben.

,,In Gruppe F steht nur ein Team gegen eine Phalanx aus Adidas-Mannschaften. Iran hatte wegen der Wirtschaftssanktionen von USA und Europa in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten, einen westlichen Sponsor zu finden. Seit 2012 kommen die Trikots von Uhlsport aus dem baden-württembergischen Balingen.“

Teil 9: Uhlsport: Mit Iran kommen doch wieder Deutsche ins Spiel

Uhlsport rüstet auch 1860 München aus. Jene Mannschaft die diese Woche durch das rockige Interview ihres Präsidenten Gerhard Mayrhofer unter dem Titel „Der Wahnsinn kommt!“ in die Schlagzeilen kam.

Reminiszenz an Matchrace Germany 2013 mit ZDF-Reporter Nils Kaben

Morgen beginnt das Match Race Germany 2014. Gelegenheit eine kleine Reminiszenz an das vergangene Jahr in Langenargen einzuflechten. Der bewährte ZDF-Reporter Nils Kaben, wird dieses Jahr nicht dabei sein. Stichwort Fußball-WM. Ich berichtete vor zwei Tagen davon.  In der DDR war er Vizemeister im 420er. Vor 12 Monaten erläuterte Kaben die Regeln vom Matchrace.

Nachdenkenswert #238

,,Ich bin seit fast 20 Jahren Schachgroßmeister. Erst als Spieler und dann als Trainer habe ich an zahlreichen Turnieren – darunter Olympiaden, Welt- und Europa-Meisterschaften – teilgenommen. Das sind harte Wettkämpfe, in denen das sportliche Element am meisten zählt: man muss gewinnen, man muss den Gegner besiegen! Ohne ausgezeichnete physische Kondition hat man kaum Chancen sich in solchen dauerhaften Leistungswettbewerben durchzusetzen. Deswegen müssen die Spitzenschachspieler durch verschiedene sportliche Aktivtäten ihre physische Kondition ständig trainieren.

Während in vielen Länder Schach als Symbol für Sport betrachtet wird, ist es bedauerlich zu sehen, dass man in Deutschland Schach und Sport versucht zu trennen. Es ist nicht nur skandalös, sondern wird das deutsche Schach als Leistungssport töten. Man stellt sich die Frage: ist das gewünscht, wird Deutschland dadurch in irgendeiner Form profitieren?“

Dorian Rogozenco, Bundestrainer, mit seiner Wortmeldung auf der BMI Spezialseite vom Deutschen SchachbundTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital Camera