Gesa Katz mit Statistikmaterial zum Duell der Erzrivalen VfB Friedrichshafen-Berlin Recycling Volleys

Playoff Time ist in der Regel nichts für gemütliche Stunden der Entspannung oder des inne Haltens mit dem entspannten Blick auf den See.Traveler Digital Camera

Ein Playoff-Finale hat eigene Gesetze in puncto atmosphärischer Verdichtung, eines nicht vorhersehbaren Spannungsbogens und manch Serienverläufe mit erhöhten Herzrasen. Dies erlebt gerade Uwe Krupp, der Coach der Kölner Haie. Eine 2:0 Serienführung im DEL Playoff-Finale pulverisierte sich zum momentanen 2:2 gegen den ERC Ingolstadt.

Hier in der Bodenseeregion gab es kürzlich auch so eine atmosphärische Verdichtung. Stichwort Ravensburg Towerstars und der EVR Landshut Eishockey. Im Playoff- Viertelfinale der DEL2 lagen die Ravensburger mit einer 3:1 Serienführung vorn und hatten das Heimspiel vor der Brust. Nach der Niederlage folgte postwendend noch eine weitere bei der nächsten Begegnung in Landshut. Die Serie stand auf Messers Schneide. 3:3. Es kam zum Showdown in Ravensburg. Der Ausgang des Hitchcock-Thrillers ist bekannt. Mittlerweile ist auch der Trainerwechsel bei den Ravensburg Towerstars vollzogen. Daniel Naud löste Petri Kujala ab.

Mit Trainerwechseln hat der VfB Friedrichshafen in den Jahren seit Amtsantritt von Stelian Moculescul im Jahr 1997 wenig Erfahrung. Der Erfolgscoach holte Titel für Titel, er brennt nach wie vor und sagte kürzlich im Südkurier Interview mit Thomas Domjahn unter dem Titel ,,Ich habe noch nie etwas im Leben geplant.“:

,,Wenn ich nicht gekündigt werde, werde ich meine Karriere in Friedrichshafen beenden. Da müsste schon ein außergewöhnliches Angebot kommen. Ich bin Gott dankbar, dass ich die Chance habe, hier zu arbeiten.“

Damit hätte ich also den Bogen vom Eishockey zum Volleyball hinbekommen. Das Playoff-Finale zwischen den beiden Erzrivalen VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys steht auf dem Programm. Die Häfler müssen zu erst am Sonntag, den 27. April in die Hauptstadt zum Titelverteidiger reisen. Der Berliner Manager Kaweh Niroomand liegt in der Berliner Morgenpost nicht daneben, wenn er sagt:

,,Nach unseren beiden Titelgewinnen zuletzt ist der VfB Friedrichshafen heiß darauf, uns nun wieder vom Thron zu stoßen.“

Der Rekordmeister VfB Friedrichshafen hatte den schwereren Halbfinalgegner mit Generali Haching und die Berliner dieses Jahr im Pokalfinale geschlagen. Die Chancen stehen nach Ansicht zahlreicher Volleyballexperten bei 50:50. Ein Durchmarsch von einer der beiden ehrgeizigen Mannschaften wird nicht erwartet. Der österreichische Sportwettenanbieter bwin sieht für das Auftaktspiel die Berliner mit einer Quote von 1,60 vorn. Der VfB Friedrichshafen notiert bei 2,20. Derweil ist hier am Bodensee das Wetter bereits meisterlich.Traveler Digital Camera

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Nichts geht vor solchen Spielen über eine gepflegte Statistik. Ein Blick in das Archiv. Sichten der Erfolge der Vergangenheit. Die Bilanz in 90 Spielen zwischen den Häflern und den Hauptstädtern gegeneinander beleuchten. Gesa Katz hat sehr schön das interessante Statistikmaterial für das ,,Ewige Duell“ der Erzrivalen VfB Friedrichshafen und Berlin Recycling Volleys auf der Website der Häfler aufbereitet. Ein Blick hinein lohnt.

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