Live-Stream 12. Runde beim Schach WM-Kandidatenturnier in Khanty Mansiysk

Heute seht die 12. Runde in der sibirischen Erdölstadt Khanty Mansiysk an. Morgen ist dann der letzte Ruhetag, bevor es am Sonnabend und Sonntag die Runden 13 und 14 geben wird. Da es bis zum Beginn des Live-Ticker um 10.00 Uhr noch etwas Zeit ist, möchte ich gerne an dieser Stelle mein persönliches Schachvideo des Jahres 2013 Ihnen kurz zeigen. Es passierte eine Woche nach dem WM-Sieg von Magnus Carlsen gegen Vishy Anand. Tatort Madrid. Statt Schachbrett ein gepflegter Rasen. Florentino Perez, der Präsident von Real Madrid, hatte zum 23. Geburtstag von Magnus Carlsen ein ganz besonderes Geschenk. Eine Einladung der besonderen Art. Das junge norwegische Schachgenie ist ein begeisterter und bekennender Fan der Mannschaft von Cristiano Ronaldo und Co. Das originelle Geburtstagsgeschenk wurde vom fußballinteressierten  Magnus Carlsen gerne angenommen. Der spanische Fußball und die Schachwelt erlebten eine Premiere. Im Punktspiel Real Madrid gegen Valladolid durfte der junge Schachweltmeister den Anstoß ausführen. Selbstverständlich ist das Video mittlerweile Allgemeingut geworden.

Vielleicht hat Schachweltmeister Magnus Carlsen demnächst viel Spaß, wenn Real Madrid im Viertelfinale der Champions-League auf Borussia Dortmund trifft. Doch nun zum heutigen Schach in Khanty Mansiysk. Vorhang auf für die 12. Runde.

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Wer das bisherige WM-Kandidatenturnier von Khanty Mansiysk noch ein wenig Revue passieren lassen möchte, kann bei schach-ticker, chessbase, chesstigers und dem niederländischen Kultblogger Eric van Reem auf Chess in Tweets gerne ein wenig hineintauchen.

Blick auf die aktuelle Tabelle nach Runde 11 beim Schach WM-Kandidatenturnier in Khanty Mansiysk

In meiner Kindheit und Jugend habe ich bei Schachturnieren am Anfang nie auf die Tabelle geschaut. Erst gegen Ende des Turniers schaute ich konzentriert darauf. Vorher wollte ich mich bei einem guten Start nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Bei einem verpatzten Eintritt in ein Schachturnier (kam zuweilen leider auch vor) wollte ich mich nicht in eine melancholische Stimmung versetzen. Zeitsprung. 2014. In Khanty Mansiysk. Langsam lohnt ein stärkerer Blick auf die Turniertabelle. Okay, heute bei der Nullrunde ist nichts gravierendes passiert, aber wir schreiben mittlerweile die 11. Runde. Sie half ganz alleine dem Spitzenreiter Vishy Anand. Mike Rosa fasst es im gut bebilderten Artikel auf chess-tigers treffend zusammen:

,,Diese unblutige Runde kommt nur Anand zu Gute, welcher einen guten Schritt näher am Turniersieg ist. Allerdings warten besonders in den Runden 13 und 14 mit Karjakin und Svidler noch zwei „direkte“ Konkurrenten auf den Inder.“

Stand nach Runde 11

Aktuelle Tabelle nach Runde 10 beim Schach WM-Kandidatenturnier in Khanty Mansiysk

Langsam schiebt sich das Schachevent dem Ende zu. Am Sonntag steht die 14. Runde auf dem Plan. Danach sollte der Herausforderer für den Welmeister Magnus Carlsen ermittelt sein. Zur Zeit läuft aktuell die 11. Runde beim Schach WM-Kandidatenturnier in der sibirischen Erdölstadt Khanty Mansiysk.

Der aktuelle Stand in der Turniertabelle nach 10 Runden schaut für Ex-Schachweltmeister Vishy Anand doch sehr moderat aus. Mike Rosa schreibt auf chesstigers:

,,Die allerbesten Aussichten hat natürlich Viswanathan Anand, denn der eine Punkt Vorsprung in der Tabelle auf den Armenier ist im Grunde 1,5 wert. Bei Punktgleichheit wäre Anand nämlich durch den direkten Vergleich der Sieger.“

Stand nach Runde 10

Hitchcock-Thriller: Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey

Der Sport am Bodensee erlebte einen Thriller. Bis zum letzten Freitag waren die Ravensburg Towerstars im Besitz einer komfortablen 3:1 Serienführung gegen den EVL Landshut Eishockey. Dann kam die Heimniederlage am Abend. Zwei Tage später am Sonntag die Auswärtspleite in Landshut. Die Führung in der Serie war pulverisiert. Es stand 3:3. Vor dem entscheidenden Match schrieb ich:

,,Das mag ich an den Situationen bei den Playoffs so, der Spannungsbogen ist oftmals bis zum geht nicht mehr gespannt. Ein Hitchcock-Thriller liegt in der Luft. Somit ideale Voraussetzungen für ein packendes, dramatisches, leidenschaftliches, umkämpftes und denkwürdiges Spiel auf dem Eis in der schnellsten Mannschafssportart der Welt.“

Am Ende war es ein spektakulärer Hitchcock-Thriller. Ohne Happy End für die Ravensburger. Tief durchatmen. Die Enttäuschung aus den Klamotten schütteln. Diese 6:7 Niederlage nach einem zwischenzeitlichen 2:6 Rückstand machte Werbung für das Eishockey und tat trotzdem dem Gastgeber unheimlich weh.

Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey 6:7 (2:1, 0:5, 4:1)

Tore: 0:1 (6.) Davidek, 1:1 (8.) Kelly, 2:1 (10.) Menge, 2:2 (21.) Abstreiter, 2:3 (25.) Daschner, 2:4 (34.) Daschner, 2:5 (36.) Trew, 2:6 (37.) Trew, 3:6 (45.) Friedrich, 4:6 (47.) Cameron, 5:6 (52.) Kelly, 5:7 (53.) Loibl, 6:7 (55.) Menge;

Strafminuten: Ravensburg 11 + Spieldauer-Disziplinarstrafe Deck, Landshut 4;

Zuschauer: 2.600.

Der engagierte Towerstars Presseprecher Frank Enderle titelt Trotz phantastischer Aufholjagd ist die Saison zu Ende und wirft auch einen Blick auf das letzte dramatische Drittel:

,,Doch was im Schlussabschnitt geboten wurde, hatte wohl niemand mehr auf der Rechnung. Die Oberschwaben wollten sich ihrem Schicksal nicht ergeben und mit Marko Friedrich wurde nach rund fünf Minuten eine eindrucksvolle Aufholjagd eingeläutet. Jetzt spielen nur noch die Towerstars, Landshut wirkte völlig von der Rolle und das Bestreben, Ruhe ins Spiel zu bekommen ging prompt nach hinten los. Bis zur 52. Spielminute hatten Dustin Cameron und Matt Kelly den direkten Anschluss hergestellt und die Ravensburger Eissporthalle peitsche die Oberschwaben nach vorne.“

Doch ein Hitchcock-Thriller ist ja gespickt mit Wendungen. Die Eishockeycracks aus Landshut schlugen erbarmungslos zurück. Die intensiv fighteten Towerstars gaben jedoch nicht klein bei und warteten noch mit einer dramaturgisch spannenden Antwort auf.

,,Ein erneuter Rückschlag schien das 5:7 durch Loibl nur 28 Sekunden später mit einer der wenigen Chancen der Gäste überhaupt im Schlussdrittel  zu sein. Doch erneut rauften die Towerstars alle Krampf und Moral zusammen und Daniel Mange besorgte in der 55. Minute prompt den vielumjubelten 6:7 Anschlusstreffer.“

Es war noch Zeit auf der Uhr. Doch trotz aller intensiven Bemühungen der Gastgeber vor 2.600 Zuschauern, am Ende blieb es bei der knappen Führung für den EVL Landshut Eishockey. Sie ziehen in das DEL2 Halbfinale der Playoffs ein.

Nicht unerwähnt darf bei diesem Thriller auch das Thema Strafen bleiben. Frank Enderle hatte in seiner Vorschau zum entscheidenden Spiel im Viertelfinale der Playoffs den Finger auf die Wunde der Ravensburg Towerstars gelegt und gewarnt:

,,Erfahrung gemacht hat man auch mit den Stärken des EVL Landshut Eishockey. Beim Spiel fünf gegen fünf waren die Ravensburger Cracks zwar fast in allen bisherigen Begegnungen die optisch bessere Mannschaft, die unbestritten stärkste Waffe der Niederbayern ist neben dem starken Torhüter Brian Stewart aber unbestritten das Powerplay. 30 Prozent ihrer Überzahlsituationen konnten die Niederbayern gegen die Towerstars in ein Tor ummünzen, konkret waren es 10 Tore. Es spricht also von selbst, dass die Towerstars  zwar aggressiv und selbstbewusst in die Zweikämpfe gehen, aber Strafzeiten möglichst vermeiden sollten.“

Nun, die Sache mit der Vermeidung von Strafzeiten ging daneben. Thorsten Kern titelt auf schwäbische.de prägnant Decks Strafe läutet das Saisonaus der Towerstars ein.

,,Wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge (Davidek blutete) schickte Brill Nathan Deck mit fünf plus Spieldauer zum Duschen. „Wenn Blut zu sehen ist“, sagte Kujala, „dann ist halt so die Regel.“ Diese Unterzahl wurde aber ganz bitter für alle Ravensburger. Daschner mit einem weiteren strammen Schuss und zwei Mal Bill Trew schossen innerhalb von 3:30 Minuten die 6:2-Führung heraus.“

Die Statistik in Sachen Strafminuten las sich am Ende des Hitchcock-Thriller in Ravensburg so:

Ravensburg: 11 + Spieldauer-Disziplinarstrafe Deck,

Landshut: 4

Diese verlorene 3:4 Serie im Playoff-Viertelfinale wird für die Verantwortlichen der Ravensburg Towerstars nicht an einem Tag danach bis in die letzte Verästelung zu analysieren sein. Eine 3:1 Serienführung noch aus der Hand gegeben zu haben, 3 Matchbälle nicht verwandelt zu haben, ist nicht zwischen Tür und Angel zu skizzieren.

Live-Stream 11. Runde beim Schach WM-Kandidatenturnier in Khanty Mansiysk

Er hat gut Lachen. Ganz entspannt kann er mit seinem smarten Manager Interviews geben, so ganz nebenbei auch noch als punktender Schach-Feuerwehrmann für Stavanger in den norwegischen Niederungen der 2. Liga seinen Teil zum Aufstieg nach 40 Zügen beitragen (siehe den Beitrag bei chessbase). Die Rede ist, die aufmerksamen Leser werden es längst wissen, von Schachweltmeister Magnus Carlsen. Nebenbei wird er auch relaxt abwarten können, wer in Khanty Mansiysk sein Herausforderer wird.candidates tournament 8

Dann wollen wir gemütlich hinüberschauen nach Khanty Mansiysk.

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Wird sich heute der Herausforderer für den norwegischen Schachmozart Magnus Carlsen noch klarer herauskristallisieren?

Nachdenkenswert #219

,,Es ist nicht wichtig von wo wir starten, denn wenn wir Meister werden wollen, dann müssen wir gegen jeden gewinnen – egal ob zu Hause oder auswärts. Natürlich ist es schön, wenn wir mit dem Publikum in unserem Rücken spielen, aber nur weil wir vom zweiten Platz aus starten bedeutet es ja nicht, dass wir im Nachteil sind. Wir müssen einfach unseren Stiefel spielen, dann werden wir sowohl zu Hause als auch auswärts gewinnen. Das gilt gegen Rottenburg, aber auch gegen jedes andere Team, das noch kommen wird.“

Baptiste Geiler, ehrgeiziger 27-Jähriger französischer Außen-Annahmespieler beim VfB Friedrichshafen, mit Selbstbewusstsein vor dem Start in die Playoffs im Interview auf der Häfler Website vom VfB Friedrichshafen, dem deutschen Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014 sowie Champions-League-Sieger 2007

Sport am Bodensee: Ravensburg Towerstars sitzt nach, VfB Friedrichshafen steigt in die Playoffs ein, Frank Dangelmayer holt sich Trophähe beim IBO-Pokal 2014

Heute haben wir Sport von der Bodenseeregion in den Sparten Eishockey, Volleyball und Schach anzubieten. Vielleicht fange ich mit dem königlichen Spiel an. Bei der IBO 2014 gab es ein Schach-Blitzturnier. Es war ein starkes Turnierfeld aus 8 Landes- und Verbandsligaspielern aus Friedrichshafen, Tettnang und Markdorf am Start. Der Modus: 5-Minutenblitz in 5 Runden gegeneinander.

So sah das komplette Teilnehmerfeld beim IBO-Pokal 2014 aus:

Für die Zeppelinstadt Friedrichshafen: Frank Dangelmayer, Reiner Schnorrberger, Roman Zeller, Helmut Strehlau und Markus Nold.

Für Tettnang, die ehemalige Residenz der Montfortgrafen: Marc Kreuzahler, Boza Starcevic,

Für die liebliche Kleinstadt Markdorf: Hans-Ulrich Östreicher

Die folgenden Fotos vom IBO-Blitzturnier 2014 hat der umsichtige und engagierte Tilo Balzer vom Schachverein Friedrichshafen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.2014 03 22 IBO Blitzschach T 007

Vereinskameraden unter sich. Roman Zeller (links) gegen Frank Dangelmayer. Roman Zeller ist aktueller Vereinsmeister 2014 vom Schachverein Friedrichshafen. In Sachen Blitz beim IBO-Pokal sollte diesmal der Sieger ein anderer wie bei der Vereinsmeisterschaft sein. Tauchen wir kurz ein in den E-Mail Text von Tilo Balzer:

,,Von der DWZ waren Marc Kreuzahler (Sieger IBO-Turnier 2012) und unser Reiner Schnorrberger klare Favoriten. doch nach seinem Sieg in der 4. Runde gegen Marc war plötzlich Bozo Starcevic Alleinführender. Er traf in der letzten Runde auf Reiner und verlor. Gleichzeitig gewann Frank Dangelmayer gegen Roman Zeller, so dass diese 3 Spieler punktgleich waren. Ein Stichkampf musste die Entscheidung bringen. Zunächst verlor Bozo gegen Frank und anschließend auch gegen Reiner.“

2014 03 22 IBO Blitzschach T 022

,,Somit war klar, dass zwischen Frank und Reiner die Entscheidung fallen musste, wobei bei Remis Reiner dank besserer Buchholzwertung Pokal-Sieger gewesen wäre. Es entwickelte sich eine äußerst spannende Partie mit Angriff und Drohungen von beiden Seiten.“

2014 03 22 IBO Blitzschach T 036

Am Ende hatte Frank Dangelmayer das bessere Ende beim IBO-Blitzturnier 2014 für sich und durfte die Trophähe in Empfang nehmen. Reiner Schnorrberger zeigte sich auch nach dem verfehlten Turniersieg in guter Laune. Das Bild komplettiert der Schachenthusiast Tilo Balzer mit Mikrofon in der Hand.

Themawechsel. Eishockey. Eigentlich wollten die Eishockeycracks von Ravensburg Towers bereits am Freitag den Sack zumachen und den Einzug in das Playoff Halbfinale der DEL2 gegen den Kontrahenten EVL Landshut Eishockey feiern. Es kam anders. Landshut gewann nicht nur bei den Puzzlestädtern, sondern legte auch im darauffolgenden Heimspiel am Sonntag nach. Somit steht es in der Serie 3:3. Alle Warnungen und Erinnerungen an die Dramaturgie gegen Bremerhaven nach dem 3:1 Zwischenstand in der Serie gegen EVL Landshut Eishockey nützten nichts. Heute Abend fällt die Entscheidung. Ravensburg oder Landshut. Der Towerstars Pressesprecher Frank Enderle titelt Viertelfinal-Showdown in der Ravensburger Eissporthalle und leitete seinen Artikel zum alles entscheidenden Spiel mit folgenden Worten ein:

,,Es ist vermeintlich standesgemäß, dass der Tabellenvierte gegen den Fünften der Vorrunde auch eine spannende Play-off Serie liefert. Auch in der letzten Spielzeit war dies der Fall, hier lagen die Towerstars gegen Bremerhaven bekanntlich mit 3:0 Siegen in Front. Entschieden wurde die Serie jedoch im siebten Spiel in der Ravensburger Eissporthalle. Eine Vielzahl der Ravensburger Cracks hat mit dieser Situation also Erfahrung.“

Das Spiel Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey beginnt heute Abend 20.00 Uhr. Das mag ich an den Situationen bei den Playoffs so, der Spannungsbogen ist oftmals bis zum geht nicht mehr gespannt. Ein Hitchcock-Thriller liegt in der Luft. Somit ideale Voraussetzungen für ein packendes, dramatisches, leidenschaftliches, umkämpftes und denkwürdiges Spiel auf dem Eis in der schnellsten Mannschafssportart der Welt.

Apropos Playoff. Auch die Friedrichshafener Spieler vom deutschen Volleyball-Pokalsieger 2014 und ambitionierten Titelaspiranten in der Meisterschaft greifen diese Woche in das Playoff-Geschehen ein. Die schwäbische.de bringt ein Interview mit Kultcoach Stelian Moculescu. Er stellte sich den Fragen von  Giuseppe Torremante und Peter Schlefsky. Die Ausgangslage ist klar und wird von Trainer Moculescu auch ohne Umschweife benannt:

,,Die Rottenburger spielen gut und haben nichts zu verlieren. Der Druck liegt ganz alleine bei uns. Nur der VfB Friedrichshafen hat etwas zu verlieren. Rottenburg kann nur gewinnen.“

Der Südkurier zeigt, Favoritenrolle hin oder her, auch den Fahrplan für ein etwaiges 3. Spiel auf:

,,Am Mittwoch soll in der ZF-Arena Rottenburg bezwungen und damit der Grundstein gelegt werden, um am Samstag um 19.30 Uhr in Tübingen den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. Stände es nach zwei Begegnungen 1:1, käme es am darauffolgenden Mittwoch, 20 Uhr, in Friedrichshafen zum Entscheidungsspiel.“

Beginn der 1. Partie VfB Friedrichshafen gegen TV Rottenburg ist am morgigen Mittwochabend 20.00 Uhr. Zum Auftaktsieg der Häfler gibt es keine Alternative.

Der VfB Friedrichshafen weist auf seiner Website auf die Möglichkeiten bewegter Bilder von den Playoff Begegnungen hin.

,,Am Mittwoch, 26. März, starten in der Volleyball-Bundesliga der Männer die Playoffs mit den Viertelfinals. DVL-live.tv, das TV-Webportal der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) und GIP Media Productions, bietet Fans, die ihre Mannschaften nicht in der eigenen Halle anfeuern oder auf Auswärtsfahrten begleiten können, ein Rundum-Sorglos-Paket. Von fast allen Spielen wird es Bewegtbilder geben. Die mit mittlerweile fast 40.000 Zuschauern sehr beliebte Live-Konferenz wird am Mittwoch ab 19:20 Uhr auf http://www.dvl-live.tv die Auftaktpartien aus Berlin, Friedrichshafen und Haching abbilden.“

So schaut der Playoff Volleyballmittwoch der Männer diese Woche aus:

Playoff-Viertelfinale (best of three):

26.03. | 19:30 | Berlin Recycling Volleys – CV Mitteldeutschland (DVL-live.tv)
26.03. | 20:00 | VfB Friedrichshafen – TV Rottenburg (DVL-live.tv)
26.03. | 19:30 | Generali Haching – Moerser SC (DVL-live.tv)
26.03. | 20:00 | TV Ingersoll Bühl – evivo Düren

Kürzlich im Beitrag Sport am Bodensee: David Gilmour in Langenargen, SWR UniTalk mit Günter Netzer in Konstanz und Start in die Playoffs für den VfB Friedrichshafen hatte ich ja auch auf den anstehenden Besuch des einstigen Stars von Borussia Mönchengladbach und Real Madrid hingewiesen. Noch 7 Tage bis zum 1. April. Wer keine Gelegenheit hat, live im Audimax der Universität Konstanz bei der Veranstaltung unter dem Motto – Taktik, Teamgeist, Traumgeschäfte – was können wir vom Fußball lernen? Wie funktioniert das Milliarden-Geschäft mit dem runden Leder? Was spielt sich hinter den Kulissen ab? – dabei zu sein, der hat die Möglichkeit medial nachzuarbeiten.

Die Konstanzer Veranstaltung am Bodensee vom SWR UniTalk mit Günter Netzer wird in den ARD-Digitalkanälen EinsPlus (Sonntag, 6. April, 19.30 Uhr) und tagesschau24 (Freitag, 11. April, 21.02 Uhr) ausgestrahlt. Siehe auch swr.de/UniTalk.

Noch ein Wort auch zum bevorstehenden Match Race Germany in Langenargen 2014. Es sind bis zum Veranstaltungsbeginn ganze 72 Tage für alle Freunde des packenden Duellsegelsports. Gelegenheit für eine weitere Reminiszenz an das vergangene Jahr in meinem Nachbarort Langenargen. ZDF-Reporter Nils Kaben nimmt sich auch der damaligen Zweiwetterfront an.

Live-Stream 10. Runde beim Schach WM-Kandidatenturnier in Khanty Mansiysk

runde9

Der Ruhetag liegt hinter den Schachspielern. Heute geht es in die 10. Runde. Noch ist Vishy Anand nicht uneinholbar an der Tabellenspitze verschwunden. Doch sein Comeback war bisher bemerkenswert und hat sicherlich auch Levon Aronian und Wladimir Kramnik etwas überrascht.

Heute ohne lange Vorrede hinein in das Geschehen.

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Schaun mer mal.

Fußballbundesliga: Wöchentlich grüßt das Murmeltier

Ligen mit zu großer Dominanz des Meisters können auch in existenzielle Krisen geraten. Einst holte sich der BFC Dynamo eine Meisterschaft nach der anderen. Nicht besonders spannend. Nicht besonders beliebt. Von einer existenziellen Krise ist die Bundesliga so weit entfernt wie der Salzstock in Gorleben von einem verlässlichen Atommüll-Endlager. Doch es bleibt im wöchentlichen Murmeltier Rhythmus dabei: Die Langeweile in der Bundesliga und die Geschichte mit dem Frosch und dem Mann mit Hund wird weiter treuer Begleiter sein.Traveler Digital CameraHabe ich das eigentlich richtig mitgekriegt, Bayern München Sponsor Telekom soll voreilig auf Facebook zur Meisterschaft gratuliert haben? Die verrücktesten Geschichten schreibt immer noch der Praktikantenalltag am Wochenende … Die Augsburger Allgemeine zur Facebook Panne des deutschen Telekommunikationsunternehmen:

,,Natürlich wird der FC Bayern Meister. Gratulationen werden aber erst angenommen, wenn rechnerisch bla bla bla. Die Telekom hielt sich nicht danach – und ruderte dann zurück.“

Hatte Telekom eigentlich einst Jan Ullrich auch bereits vor Paris zum Gewinn der Tour de France gratuliert? Aber wir wollen uns an solchen Kleinigkeiten nicht weiter aufhalten. Wer Montags ein wenig Fußballcontent in kompakter und gut aufbereiteter Form lesen möchte, hat bei fokus fussball und bei indirekter freistoss ganz gute Karten.

Allen meinen Lesern einen entspannten Wochenbeginn.

Khanty Mansiysk: Eric van Reem mit der Twitter-Nachlese der 9. Runde auf Chess in Tweets

Franz Beckenbauer hatte irgendwann sein Label weg. Der Kaiser. Schachweltmeister Magnus Carlsen ebenso. Der Schachmozart. Auch der niederländische Kultblogger Eric van Reem bekam kürzlich ein Label verpasst. Im November 2013. Der für Zeit Online von der WM in Chennai berichtende Ulrich Stock nannte den Niederländer „Presseattaché vom Team Anand“.

Legendär dann auch der Artikel von Schachfreund Stock über ein bemerkenswertes Foto von Eric van Reem in Chennai unter dem Titel Der Geistermeister. Bonushinweis von mir: Wer das Foto noch nicht kennt, sollte den Link nicht auslassen.

,,Carlsen kommt nicht. Stattdessen Espen Agdestein, sein Manager. Er redet eine Weile mit Kasparow, dann geht er, und Kasparow sitzt wieder allein am Tisch. Eric van Reem, Anands Teamfotograf, dessen Blog Mate in Chennai manchen Einblick gewährt, nutzt die Gelegenheit, über seinen Fischteller hinweg ein Paparazzifoto des Exweltmeisters zu schießen, wie man es seit den Tagen der Jagd auf den verschwundenen Bobby Fischer nicht mehr gesehen hat: Geistermeister Kasparow,  in psychedelisches Licht getaucht.“

Eric van Reem legt Schachblogs auf wie angesagte DJs ihre Platten auf Kultpartys und Szenediscos. Der „Presseattaché vom Team Anand“ hat bereits bei den letzten WM-Kämpfen von Anand neue Blogs eröffnet. Ich würde ohne Bedenken das Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik Deutschland darauf setzen können, wenn es zum erneuten Duell zwischen Magnus Carlsen und Vishy Anand kommt, wird es wieder einen neuen WM-Schachblog vom sympathischen Kultblogger Eric van Reem geben. Da wir gerade bei erstklassigen Leistungen sind… Kult sind auch die Karikaturen auf ajedrezconhumor.blogspot.com.es. Schaut selber rein.a capablanca le hubiera gustado la partida

Doch jetzt leben wir im hier und jetzt. Eric van Reem arbeitet auch leidenschaftlich an seinem neuesten Schachblog am Sonntag. Das königliche Spiel kennt keine sonntägliche Pause. Auf Chess in Tweets hat der Teamfotograf von Anand wieder feinste Twitter-Nachlese unter dem Titel THE Candidates IN TWEETS – ROUND 9 geleistet.