Thomas Richter setzt sich mit dem Hintergrund zu Garri Kasparows Interview auseinander

Garri Kasparow hat bereits längere Zeit nicht mehr mit spektakulären Schachpartien für Schlagzeilen gesorgt. Eher seine politisch motivierten Interviews sorgen für Diskussionsstoff. Thomas Richter hat sich mit dem umstrittenen Kasparow Interview während der olympischen Spiele in Sotschi und dessen speziellen Hintergrund auf dem Schach-Ticker auseinandergesetzt. Stell Dir vor es gibt ein Kasparow Interview und keine deutsche Zeitung will es drucken. Thomas Richter dröselt die Faktenlage auf und verweist unter anderen auf die offenen Engländer:

,,Am späten Nachmittag schickt Reitschuster das Interview dem Guardian, der es sofort übersetzt und auszugsweise im Internet publiziert.“

Die deutsche Zeitungslandschaft reagiert dann und negiert das Interview nicht. Schachfreund Richter weiter:

,,Danach wird das Interview tags darauf (doch) von deutschen Medien erwähnt. Zumindest die Bild-Zeitung (“Ex-Schachweltmeister ledert los. Kasparow vergleicht Putin mit Hitler 1936”), die Berliner Morgenpost (offenbar ähnlich, aber dieser Artikel ist im Internet gebührenpflichtig) und laut ‘Lopend Vuur’ auch Focus Online – sinngemäss aus dem Niederländischen zurück übersetzt: “Kasparow entgleist verbal und beschimpft Putin mit einem bösartigen Vergleich”. Dieser Artikel steht offenbar nicht mehr im Internet. Die Bild-Zeitung verlinkt auch das Original im Guardian.“

Interessant auch das P.S. von Thomas Richter in seinem meinungsstarken Artikel.

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