Schach-WM 2013: 4. Partie Vishy Anand – Magnus Carlsen

Der heutigen 4. Schachpartie um die Schachweltmeisterschaft in Chennai waren 3 Remis vorausgegangen. Der norwegische Herausforderer Magnus Carlsen konnte bis dato seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. In der heutigen Partie spielte der Schachmozart mit den schwarzen Figuren gegen den Champion Vishy Anand. Beim Live-Ticker auf sportal gab Kommentator Bernd Schroller nach 43 Zügen folgende Einschätzung:

,,Anand schaut noch einmal sehr lange in diese Position rein, ich habe im Moment keine genauen Information über die verbrauchte Bedenkzeit. Der wahrscheinlichste Zug ist nun wohl T1c4, um den Springer zu decken. Die meisten Berechnungen zeigen, dass sich dann das Material auf die eine oder andere Weise wegtauscht und ein Endspiel entsteht, dass die Remisbreite nicht verlässt.“

Nun, der indische Schachweltmeister wählte einen anderen 44. Zug. Anand und Carlsen sind dann in einem reinrassigen Doppelturmendspiel gelandet. Der Weltmeister bot zwischendrin einen vergifteten Bauern an. Der exzellent vermarktete Jungstar aus Norwegen lehnte dankend ab. Die heutige Schachpartie war die bisher längste im 2013er Schachmatch in Chennai.

Zur Erinnerung nochmals die Quoten von bwin vor dem Match. Für einen Sieg auf Magnus Carlsen gibt es die Quote von 1,30. Vishy Anand notierte bei 3,20.

In diesen Tagen lohnt auch immer ein Blick auf das Kultblog vom smarten niederländischen Blogger Eric van Reem vom A-Team Anand. Welcher Weltmeister bekommt eigentlich einen ähnlichen guten Support in Sachen bloggen?

Vishy Anand kämpfte im Endspiel auch gegen die unerbittliche Zeit. Bernd Schroller auf sportal nach 51 Zügen:

,,Anand läuft die Teit davon. Er muss bis zur nächsten Zeitkontrolle noch neun Züge spielen und hat dafür nur noch sieben Minuten Zeit.“
Ich persönlich mag keine Zeitnot. Neulich beim Simultan gegen Eva Moser in Bregenz wurde ohne Uhr gespielt. DIe Atmosphäre war sehr entspannt.
Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraDoch ich schweife ab. Zurück zu Vishy Anand und Magnus Carlsen. Es geht in die Zielgerade. Showtime. Nach 64 Zügen endet die 4. Partie in Chennai mit einem erneuten Remis. Gesamtstand damit 2:2. Wer die ganze Dramatik inklusive präziser Zeitangaben in puncto Zeitnot und kompletter Live-Kommentierung von Bernd Schroller in aller Ruhe nochmals Revue passieren lassen will, schaut hier bei sportal rein.

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