OstDerby

Der ostdeutsche Fußball ist nicht wirklich überrepräsentiert in der Medienlandschaft Deutschlands. Das haben sich auch die Macher vom OstDerby gedacht.

Als Einstimmung in die heute beginnende 3. Liga mit der Premiere von RB Leipzig, jenem Fußballverein der bereits im Vorfeld der Partie am heutigen Freitagabend beim Halleschen FC für Schlagzeilen sorgte (erinnert sein an das Interview von Red Bull Chef Dietrich Mateschitz mit der Leipziger Volkszeitung), ist das Ostderby vielleicht gar keine schlechte Wahl. Das Magazin mit der Ausgabe 2 ist bereits seit Mai auf dem Markt. Dabei auch das Streitgespräch zwischen Rotebrauseblogger und dem Chemieblogger. Hier eine kleine Leseprobe.

Wer das Magazin noch erwerben will um seine Kenntnisse über den ostdeutschen Fußball aufzufrischen, zu vertiefen oder sich der Thematik vorsichtig zu nähern, kann hier das Magazin kaufen. Es sind verschiedene Varianten in puncto Lesemodus angeboten.

Rotebrauseblogger betreibt einen kompetenten Blog über RB Leipzig , eines der aufregendsten Projekte im deutschen Sport. Der Kultblogger hat eine eigene Fantribüne.

Chemieblogger ist kein ausgewiesener Fan des von Red Bull finanziell unterstützten Teams und hat eines der markantesten schwarz-weiss Fotos aus Leutzsch zu bieten. Er liebt den Fußball und leistet sich eine eigene Meinung. Chemie Leipzig war zu Sternstunden fähig an guten Tagen. Meistertitel, Pokalsieg oder der legendäre Abstiegskampf 1984 gegen Union Berlin seien stellvertretend dafür genannt. An letzteren hatte ich kürzlich mit Video und Text erinnert.

Schachhinweis zum Wochenende

Wer wissen möchte wie das mit dem Blackout von Wladimir Kramnik war, warum sich Melanie Ohme über das dominante Auftreten ihres Kontrahenten Gedanken macht, was Dustin Hoffmann am Schach fasziniert oder wo am kommenden Sonnabend der Weltrekordler im Blindsimultan Marc Lang zu sehen ist schaut am besten auf den von mir online gestellten Text auf schach-ticker. Auch Seniorenschach und der Trend Schulschach in Deutschland 2013 werden thematisiert. Ein Rückblick auf das St. Pauli Open von Georgios Souleidis fehlt auch nicht. Es gibt auch die tägliche Prise Carlsen für alle Fans des Schachmozarts aus Norwegen.

Ein schönes und sonniges Wochenende. Inklusive Erdbeereisbecher.

Beckenbauer Camp in Going

Das Beckenbauer Camp 2013 in Going ist auch bereits wieder Geschichte. Die Münchener Abendzeitung verteilt Bestnoten:

,,Weißwürste gab es zwar nicht, aber der Promi-Auflauf war so gewaltig wie bei der berüchtigten Weißwurst-Party am Vorabend des Hahnenkamm-Rennens im Stanglwirt zu Going. Kein Wunder, denn diesmal hieß der Gastgeber Franz Beckenbauer. Zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal veranstaltete der Kaiser, mit großer Unterstützung seines Managers Marcus Höfl, das „Camp Beckenbauer“, eine Art Weltwirtschaftsgipfels des Sports.“

Der Text der Abendzeitung ist mit 43 Fotos versehen. Eine Bildergalerie in der Elvira Netzer kleidungstechnisch heraussticht. Maria Höfl-Riesch und Heidi Beckenbauer flankieren den Kaiser. Franz Beckenbauer hat immer noch eine beeindruckende Taille. Uli Hoeneß sieht man irgendwie die Schwere der letzten Wochen an. Er sitzt im Sessel. Aber auch ein Bild vor der grandiosen Naturkulisse vom Bayern München Präsidenten fehlt nicht.

Auch die Werbebotschaften fehlen nicht. Adidas, Sky, Mercedes, Erdinger sind diskret  vor dem Stanglwirt zu Going in Kitzbühl zu sehen. Bild 6 mit Susanne Riesch und Maria-Höfl Riesch zeigt auch das traumhafte Kaiserwetter. Formel-1 Held Mika Häkkinen, Dr. Michael Otto von der Otto Group und  Hanjo Schneider von Hermes Versand strahlen auch in die Kamera. FIFA-Chef Blatter ist auch präsent. Liz Mohn ebenfalls. Mit mutiger Schuhwahl in puncto Farbe. Bild 11 zeigt ein glückliches Paar. Heidi Beckenbauer und Franz Beckenbauer. Bild 13 zeigt ein weiteres schönes Paar. Marcus Höfl und Maria Höfl-Riesch.

Der einstige Spieler vom 1. FC Nürnberg und Bayern München, Stefan Reuter ist auch gesichtet wurden. Günter Netzer und sein kongenialer Fernsehpartner Gerhard Delling ebenso. Hendrik teNeues kommt sympathisch rüber. Werner Brombacher von Erdinger auf Bild 17 ist das ultimative Symbolfoto. Oliver Bierhoff hat auch eine dezente Sommerbräune. Werner E. Klatten auf Bild 19 macht den Berliner Obama. Wer Gruppenbilder mag ist bei Bild 22 gut bedient mit Franz Beckenbauer, Sabine Christiansen, Dr. Thomas Bach und Wolfgang Niersbach.

Thomas Beckenbauer und Ehefrau Ilona schauen auf Bild 23 glücklich in die Kamera drein. Die Politik darf auch nicht fehlen auf dem Weltwirtschaftsgipfel des Sports. Edmund Stoiber. Auf Bild 25 dann zwei Präsidenten. Uli Hoeneß und Wolfgang Niersbach. Auch Moderator Kerner ist vor Ort. Monika Riesch und Trixi Moser schauen auf Bild 28 auch zufrieden drein. Das ultimative Foto in Sachen entspanntes Lächeln bieten bei Bild 29 Dr. Thomas Bach und Joseph S. Blatter. Dann ein Foto, da habe ich lange verharrt. DJ John Munich. Man beachte den Hintergrund. Da war jemand immens fleißig.

Für alle Schalke Fans ein absolutes MUSS. Bild 31. Clemens Tönnies und Horst Heldt. Bild 32 zeigt einen ehemaligen Torwart mit seiner Frau. Mehr wird hier an dieser Stelle nicht verraten. Hendrik teNeues erwähnte ich bereits. Auf Bild 33 ist er mit Gräfin Stephanie von Pfuel zu sehen. Auch ein schönes Foto. Florian Silbereisen ist auch zu sehen. Zu Ihren Lebzeiten hat meine Mutter ihn gerne gesehen. Die Musiksendung war fest terminiert. Da hätte gleichzeitg ein Champions-League Finale laufen können. Keine Chance.

Vielleicht das schönste Gruppenfoto offeriert Bild 35. Günter Netzer mit Frau Elvira sowie Thomas Beckenbauer mit Ehefrau Ilona. Günter Netzer dann auf Bild 36 mit Jochen Hunold. Gute Stimmung auch bei der Begrüßung von Oliver Bierhoff und Balthasar Hauser. Zum Abschluss der 43-teiligen Bildergalerie der Münchener Abendzeitung sind Sabine Christiansen-Medus mit Ehemann Norbert Medus und Florian Silbereisen zu sehen.

Ist die Tour de France 2013 sauber? Umfrage der FAZ fällt eindeutig aus.

Die FAZ hatte in Ihrem Artikel am heutigen Tag über den Kolumbianischen Radprofi Nairo Quintana, der sich vorhin auf Platz 3 der Gesamtwertung bei der Königsetappe schob, auch eine Umfrage eingebaut. Die Sauberkeit des Sports mit dem hundsmiserablen Image auf dem Prüfstein der Leser. Zahlreiche Dopingfälle ziehen sich durch die Geschichte der Tour de France. Das sie nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet ist wohl dem Geheimnis der Hassliebe geschuldet.

Die Umfrage der FAZ schaute heute am 18.07.2013 um 17.45 Uhr so aus:

Tour de France 2013 – ein Aufbruch zu sauberem Radsport?

20977 Stimmen wurden abgegeben.

4%   Ja, die neue Generation der Radprofis hat sich konsequent von den Altlasten getrennt!
17% Schön wäre es, aber haben die alten Doper nicht auch gesagt, sie seien sauber?
14% Es ist wie immer im Leben, es gibt solche und solche. Nur wer kann sie unterscheiden?
65% Nein, diese Sportart ist seit 100 Jahren mit Doping verseucht und wird es auch bleiben

Seitenblick

,,Ein herzliches Willkomen allen Schachfreunden, Kiebitzen, Stammlesern und Schachfans vom Schach-Ticker. Der Sommer hat nun endgültig Einzug in Deutschland gehalten. Azurblauer Himmel, die Sonne strahlt wie Vishy Anand nach seinem Sieg gegen Boris Gelfand in Moskau 2012. Erdbeereisbecher werden auf den Terrassen der Cafes serviert. Sitzen Sie bequem? Eine Tasse Kaffee, einen Espresso oder einen Cappuccino zur Hand?“

Mit diesen Worten leite ich eine weitere Ausgabe auf dem Schach-Ticker ein. Wer noch ein wenig visuelle Anregung im Hinblick auf die Erdbeereisbecher möchte, dem kann gerne geholfen werden.Traveler Digital Camera

Derweil geht es mit riesigen Schritten auf den August zu. 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaft vom 10. bis 18. August 2013 im Olympiastadion Luschniki in Moskau. Alleine drei deutsche Werfer haben die Mission ihren WM-Titel zu verteidigen. Diskuswerfer Robert Harting, Kugelstoßer David Storl und Speerwerfer Matthias de Zordo. Dieses Trio nahm auch an den Olympischen Spielen in London teil. Matthias de Zordo schied bereits in der Qualifikation aus. David Storl erkämpfte die Silbermedaille. Robert Harting vollzog die Krönung seiner Laufbahn in der englischen Metropole. Übrigens ob Erdbeereisbecher auf dem Ernährungsplan von Harting, Storl und de Zordo stehen ist nicht überliefert.

Hassliebe Tour de France

Höllenqual, der Mund schon lange trocken, die Waden schmerzen, die Arme vibrieren, am Lenker wird gezerrt, doch es sind noch 6 Kilometer bis L’Alpe d’Huez. Scheiß Höllentour.

Noch ein Tritt. Noch ein Tritt. Noch ein verdammter Tritt. Erbarmungsloser Fight gegen sich selbst. Der Puls scheint die Schädeldecke öffnen zu wollen.

Die Sonne peitscht den Asphalt, die Gesichter und den Rücken der Radprofis. Die Arme schmerzen. Die Beine lösen sich auf. Noch ein paar Meter.

Simpson, Tommy. Mount Ventoux 67. Scheiße. Todeskampf, Hubschrauber. Einsatzkräfte. Flug in das Krankenhaus. Alles zu spät. Sinnlos. Mount Ventoux der Killerberg. Die Todeszone. Die surreale Mondlandschaft. Die Bilder seiner Todesfahrt gehen um die Welt.

Denkmäler. Sie stürzen ein wie ein Kartenhaus bei starker Zugluft. Anquetil, Bobet, Fignon, Armstrong, Merckx,  Jan Ullrich, Contador, Guerilla-Pirat Pantani, Landis, Indurain, Winokurow, Millar, Hamilton, Zabel, Riis, Cancellar, Kohl, Rasmussen. Wanken. Bröckeln. Die Heroes kommen ins straucheln. Ich bin empört. Wütend. Phlegmatisch. Gleichgültig. Desillusioniert.

Die Doping-Scheiße. Schlimmer wie Lepra. Fukushima. Tschernobyl. Krebs in der Endphase.

Ich will diesen Zirkus ohne Doping. Ohne Bluteigendoping. Keine Klebestreifen an Hotelwänden zur Befestigung der Blutbeutel. Kein Motoman mit dicken Cocktail-Kurier-Taschen. Keine Rolex für zuverlässige Überbringerdienste am Ende der Tour.

Man möchte die Kiste abschalten. Nein, Fenster auf. Das TV-Monster über die Terrasse geschmissen in bester Kinski Manier.

Hat die Seele jetzt ihre Ruhe?

Andreas Burkert berichtet für die Süddeutsche Zeitung von der Höllentour 2013. Marcel Kittel spricht vorwurfsvolle Worte Richtung Jan Ullrich. Kittel musste sein auf der 1. Etappe errungenes Gelbes Trikot bereits nach der 2. Zielankunft wieder abgeben. Das ging aber schnell. Motivationstrainer wie Anthony Robbins empfehlen in solchen Situationen die Konzentration der Kräfte. Keine Verzettelung.

Finger krampfen. Venen erstarren. Das Sitzfleisch ist aufgerauht. Salz auf der Haut. Schweiß, der den Augen zu schaffen macht.

100 Jahre. Für die einen die größte professionelle Radsport-Rundfahrt der Welt, für die anderen die größte und skrupelloseste rollende Apotheke auf Rädern. Zeit Online bringt die ultimative mediale Festagsausgabe. Ein multimediales Scroll Dossier.

Jäger und Gejagte. Den Laborspezialisten immer einen Schritt voraus. Oder? Armstrong Beichte, die Stunde der Heuchler.

Telekom, Gerolsteiner, US-Postal, Phonak, Milram, Radio Shack pumpten Millionen in das umstrittene Spektakel.

Wasserträger fluchen und buckeln gleichzeitig.

Eurosport sendet. Auch 2013. Beharrlich. Unaufhörlich. Kontinuierlich. Das halbstaatliche Fernsehen ARD + ZDF köchelt auf Sparflamme. Nicht erst dieses Jahr. Hatten ihren moralischen nach dem Telekom-Team Kater. Jan Ullrich, einst von ARD hochgejazzt, wurde fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Moralin-sauer wird sich von der Schmuddelsportart abgewendet. Andererseits wer will es ihnen verdenken.

Derweil gibt es da diesen Froome. Trägt Gelb. Tourdominator. Scheinbar aus einer anderen Welt. Wie er am Mount Ventoux davonritt, leicht, scheinbar ohne physikalische Widerstände, im Speedmodus, erinnerte er mich stark an Pantani. Der hatte solche Berg-Guerilla Attacken auch drauf.

Tour de France Scroll Dossier auf Zeit Online

Für alle Freunde und Gegner des harten Radsports sei auf das Scroll Dossier auf Zeit Online verwiesen. Philipp Katzer und Jonathan Sachse, beides engagierte freie Journalisten, haben im Zusammenspiel mit der Redaktion alles gegeben. Der Bogen wird von einem Hotelier über den Österreicher Kohl bis zu einem Investmentbanker schön gespannt und dargeboten. Philipp Katzer hat das Stück über den Investmentbanker Keith Tuffley geschrieben und dabei eine seiner spektakulärsten Autofahrten erlebt. Auf seinem Blog gibt er dies so wieder:

,,Am Sonntag haben wir Keith Tuffley, so heißt der Verrückte, auf seiner 11-stündigen Fahrt begleitet. Sind nur wenige Meter hinter ihm den steilen Anstieg zum Mont Ventoux hochgeklettert. Im Auto, selbstredend. Die zehntausenden Zuschauer standen bereits dicht gedrängt am Straßenrand. Feuerten an, schrien, fackelten Bengalos ab. Eine der denkwürdigsten Autofahrten meines Lebens.“

Hier am Bodensee geht es dafür etwas ruhiger in Sachen Rad zu. Traveler Digital CameraDabei ist der Ehrgeiz Gelb zu tragen bei dem einen oder anderen durchaus vorhanden.Traveler Digital CameraDie Tour de France gilt ja auch als Werbekarawane. Die Radsportler trugen einst Radtrikots mit den Schriften für Phonak, Gerolsteiner, Telekom oder Milram. Im Jahr 2013 ist Sky in. Hier am See werden die Räder diskret mit der jeweiligen Botschaft abgestellt.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraErmüdungserscheinungen oder brutalen Kräfteverschleiß wie bei der Tour de France wird hier am Bodensee mit entsprechenden Pausen entgegengewirkt. Ganz im Entspannungsmodus. Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraAuch die Tierwelt scheint relaxt und zufrieden zu sein.Traveler Digital CameraEs gibt hier am Bodensee auch keine Dopingkontrollen. Im oben erwähnten Dossier wird auch wieder auf die Möglichkeit einer Manipulation im Jahr 2013 verwiesen.

Nachdenkenswert #186

,,Ich wünsche mir mehr Hintergrundberichte. Der Kampf gegen Doping muss in den Medien mehr im Mittelpunkt stehen. In vielen Sportarten wurden die Trainer der DDR, die gedopt haben, mir nichts dir nichts von westdeutschen Sportverbänden übernommen, ohne groß nachzufragen, was der- oder diejenige eigentlich im staatlichen Sportregime der DDR getrieben hat. Funktionäre, die so fahrlässig handeln, müssen über die Medien den öffentlichen Druck spüren, die Missbilligung von uns Breitensportlern. Da ich selbst Fußball spiele und während meines Sportstudiums die Fußballtrainer-B-Lizenz erworben habe, wünsche ich mir mehr Fachkompetenz bei Interviews und Analysen. Es ist mehr als offensichtlich, dass auf die platten Fragen der Sportreporter die Plattitüden der Sportler folgen – dem Medientraining sei dank. Wenn jemand eine Flanke in den 16-m-Raum schlägt, brauche ich keinen Kommentator, der mir sagt, dass jetzt jemand eine Flanke in den 16-m-Raum schlägt.“

      Marc Hankmann, Journalist, im Sportinsider Interview

Schach und die Sache mit dem Geld

Beim Jahrhundertmatch 1972 zwischen Bobby Fischer und Boris Spasskij ging es auch um Geld. Der Amerikaner war immer an diesem Thema dran. Viele Spieler haben von seiner Hartnäckigkeit, Betonung und Beachtung der monetären Komponente gegenüber Organisatoren und Verbänden seither profitiert. In der Neuzeit geht es auch permanent um das Geld beim Schach. Finanzielle Power ist immer förderlich für Schachaktivitäten. Mehr immer besser wie eine klamme Kasse. Große Scheine ermöglichen einen größeren Aktionsradius.  Ein schönes Beispiel zeigte kürzlich der Schach-Ticker unter dem Titel: Ein Multimillionär lädt ein …:

,,Die Nachricht ist noch ziemlich heiß: Der US-amerikanische Multimillionär und begeisterte Schachspieler (!) Rex Sinquefield lädt zu einem Superturnier nach Saint Louis ein, wo im Chess Club und Scholastic Center seit nunmehr fünf Jahren die amerikanischen Meisterschaften stattfinden. Für die kleine, aber feine Veranstaltung hat er mal eben 170.000 Euro auf den Tisch gelegt, wobei allein dem Sieger ein Preisgeld von 70.000 Euro winkt. Auf der Wunschliste des Schachmäzen standen der Weltranglistenerste Magnus Carlsen, die Nummer 2 Levon Aronjan sowie die beiden derzeit besten US-Großmeister Hikaru Nakamura und Gata Kamsky.“

Übrigens Bobby Fischer verglich seine Wettkampfbörse auch gerne mit der von Boxheld Muhammad Ali und fand den Unterschied zwischen der Honorierung der beiden Sportarten ungerecht. Das er andererseits nach dem Schachmatch des Jahrhunderts auf diverse Werbeverträge nicht einging ist wieder eine ganz andere Geschichte.