„Und natürlich immer fettarm.“

Er hat in der Bundesliga das Tor von Mannschaften gehütet, die nicht zur Creme des deutschen Fußballs gehören. Jetzt macht er große und positive Schlagzeilen bei Swansea City. Die Rede ist von Gerhard Tremmel. Er sprach diese Woche Klartext. Das rockige Interview liest sich auf Spiegel Online unterhaltsam und enthält auch einen Seitenhieb auf die vorgegebene fettarme Ernährung in Deutschland, die der Keeper erlebte. Die Reaktion seiner Frau blieb nicht aus:

,,Natürlich, wir waren erst vergangene Woche gemeinsam weg, nachdem wir Chelsea aus dem Ligapokal geschmissen haben. Alle waren dabei. Wenn die Jungs hier trinken, dann trinken sie richtig. Als ich noch in der Bundesliga gespielt habe, ging es vor allem darum, möglichst hart zu trainieren, manchmal zweimal am Tag. Vor dem Spiel sollte ich nicht zu wenig essen, aber auch nicht zu viel. Und natürlich immer fettarm. Alles wurde einem bis ins kleinste Detail vorgegeben. Das war furchtbar. Ich fühlte mich oft ausgelaugt, übertrainiert. Meine Frau sagte mir damals: Du siehst aus wie ein Zombie.“

Nun, die Sache mit dem Zombie hat sich jetzt auf der Insel wohl gelegt.

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