Deutschlands Europameister in Dortmund beim Sparkassen Chess-Meeting

Deutschland ist amtierender Europameister. Im Schach. Logisch daher die Aufwertung des Turniers in Dortmund mit der Teilnahme von vier deutschen Spielern in Person von Arkadij Naiditsch, Georg Meier, Jan Gustafsson und Daniel Fridman. Sie messen die Kräfte auf den königlichen 64 Feldern mit Wladimir Kramnik (Russland), Sergey Karjakin (Russland), Ruslan Ponomariov (Ukraine), Peter Leko (Ungarn), Mateusz Bartel (Polen) und Fabiano Caruana (Italien). Befriedete Europameister nannte Stefan Löffler seinen lesenswerten Artikel in der FAZ. So richtig als Schachprofi im Sinne des Wortes und mit der zeitlichen notwendigen Intensität, um sich in die Weltspitze hineinzubohren, ist zur Zeit keiner der deutschen Schachgroßmeister unterwegs. Wie zum Beleg sprechen die Plätze 6 bis 9 in der aktuellen Turniertabelle nach 4 Runden eine deutliche Sprache.

Im Team waren Naiditsch, Gustafsson, Meier und Fridman erfolgreicher. Am 14. November des vergangenen Jahres vermeldete ich Gute Nachrichten aus Griechenland und schrieb hier im Blog:

,,Es gibt sie noch. Gute Nachrichten aus Griechenland. Nein, Athen will nicht den EURO in Drachmen getauscht haben. Otto Rehagel will auch nicht das Geheimnis seiner 2004er Betonabwehr beim Europameistertitel an Übungsleiter Jogi Löw weitergeben. Das königliche Spiel sorgt für frohe Kunde aus Griechenland. Gold für Deutschland. Unglaublich. Deutschland ist Schacheuropameister 2011. Chesstigers hat sogar geflaggt. Damit setzt Bundestrainer Uwe Bönsch eigentlich Übungsleiter Jogi Löw arg unter Druck. Wenn sogar die deutschen Schachspieler den EM-Titel holen, muss die DFB-Elf logischerweise nachziehen. Ich will jetzt auch gar keinen hinkenden Quervergleich ob der unterschiedlichen Budgets aufstellen.“

Ehre wem Ehre gebührt. Auch Rainer Buhmann gehörte zum erfolgreichen deutschen Europameisterteam. Ein wenig Geld vom Fußball abgezweigt und in die Förderung des Schachs in Deutschland gesteckt … Man wird ja wohl noch Sommerträume haben dürfen.

Es wurde ja viel in den letzten Jahren auf die Banken geschimpft. Oft zu Recht. Die Dortmunder Schachfesttage sind eng mit dem Sponsoring der Sparkasse verbunden. Dafür bekommen Sie von vielen Schachenthusiasten ein Danke. Die Dortmunder Sparkasse stellt am Mittwoch im Kundenzentrum, Freistuhl 2  auch für Autogrammsammler eine feine Möglichkeit für die Komplettierung der Sammlung dar. Ab 15.00 Uhr sind alle 10 Großmeister zugegen. Alle Infos gibt es dazu auf der offiziellen Website vom Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting.

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