Goldener April für Borussia Dortmund, Bayern München, Berlin Recycling Volleys, Eisbären Berlin und OSG Baden-Baden

Der April neigt sich dem Ende. Über die nationalen Fußballhelden aus Dortmund und die Glanzleistung von Bayern München auf internationalen Parkett ist ausgiebig auf allen Kanälen geschrieben worden.  Die sportlichen Termine waren eng getaktet. Neben dem König Fußball gab es auch noch andere bemerkenswerte Leistungen.

Stichwort Volleyball. Eine kleine oder größere Überraschung. Es gab mit Berlin Recycling Volleys einen neuen deutschen Meister im Volleyball. Nach ihrem Husarenstück im Play-off Halbfinale gegen den siebenfachen Serienmeister der letzten Jahre, dem VfB Friedrichshafen, krönten die Berliner ihre Saison mit der Meisterschaft gegen Generali Unterhaching. Wer den Kulttrainer der Häfler kennt, weiß, dass Stelian Moculescu in der nächsten Saison alles daran setzen wird die deutsche Meisterschaft wieder an den Bodensee zu holen.

Im Eishockey erkämpften sich die Eisbären Berlin die Meisterschaft gegen den Erzrivalen Adler Mannheim. Der einstige 15-fache DDR Meister, damals unter dem Namen SC Dynamo Berlin firmierend, holte sich jetzt bereits die sechste Meisterschaft im neuen System. 2005, 2006, 2008, 2009, 2011, 2012 dürfen jetzt auf dem Briefkopf der Hauptstädter stehen. Nach den Meisterfeierlichkeiten der letzten Tage ging es dann auch ins Berliner Rathaus zum Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Der stets für Partys offene Sozialdemokrat verkündete dann auch noch:

,,Berlin bewirbt sich um die Eishockey-WM“

Die Eishockey-WM soll dann in 5 Jahren mit dem zweiten Spielort Paris steigen. Wowereit gab damit keine Neuigkeit preis. Bereits am 29. Januar 2012 verbreitete Focus Online  die Nachricht vom Sport-Informations-Dienst (SID):

,,Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) bewirbt sich zusammen mit Frankreich um die WM 2017. Das gaben beide Verbände am Sonntag in Paris bekannt.“

Die Erinnerungen an die eigene Heim-WM 2010 sind noch frisch. Es darf gerne wieder eine Wiederholung dieser begeisternden Auftritte der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft geben.
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Zum Abschluss ein Blick auf das königliche Spiel mit den 64 Feldern. Stichwort Schachbundesliga. Jährlich grüßt das Murmeltier. Die OSG Baden-Baden fuhr in der Schachbundeliga die erneute Meisterschaft ein. Alle anderen Mannschaften dürften sich insgeheim so einen Sponsor wie Wolfgang Grenke von Grenkeleasing AG wünschen. Der Vorstandsvorsitzende mit dem Faible für Schach ist mit seiner monetären Unterstützung hauptverantwortlich für die Dominanz der OSG Baden-Baden im deutschen Schach. Die siebte Meisterschaft in Folge, bei gleichzeitiger Abrüstung der Konkurrenz, steht ab April fest in den Geschichtsbüchern.
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