Fernab vom Stress: Ein Bürotag ohne Burnout

08:00 Entspannt mit dem öffentlichen Nahverkehr ins Büro

08:35 Mantel im Büro aufgehangen. E-Mail Eingang checken. 

08:45 Kollegen an gewonnene Sportwette auf RB Leipzig erinnern

08:50 Ersten Kaffee im Büro trinken, Rosinenbrötchen tunken

08:59 Entspannungsblues Mama Wilson von Engerling auf youtube hören

09:30 Konferenz. Kollegen an ausstehenden Wetteinsatz erinnern

10:00 Zurück im Büro. Ablage. Blick auf Kultseite Trainer Baade.

11:15  Zweites Frühstück mit Kollegen S. Austausch über Stevens bei S04

11:45 Kantine. Sport Diskussion fortsetzen. Es dreht sich um den Ex-Coach

12:40 Eiligen Außentermin vorschützen: schnell mal rüber zu Kaufhof

13:45 Beim Bereichsleiter Sorge über Zustand von Z. äußern

14:30 Am Drucker Powerpoint-Präsentation der Kollegin R. abgreifen

14:55 Druckerpapier und Textmarker Stabilo für daheim einstecken

15:15 All-inclusive-Angebote für Rio de Janeiro 2014 checken

15:40 Präsentation von R. unter eigenem Namen der Zentrale senden

16:10 Auszubildenden (Leverkusen Fan) im Großraumbüro hochnehmen

16:20 Die Bundesligawettgelder von den Kollegen einsammeln

17:10 Endlich Feierabend. In der Tiefgarage auf Bereichsleiter warten:

             ,,So spät noch?“

17:50 Von der Frau wegen aufreibenden Bürotag bedauern lassen

17:55 Gut gekühltes Entspannungsbier von der Frau servieren lassen

Anmerkung

Alles an diesem Büroarbeitstag ist erfunden, das hoffe ich zumindest. Namen der Personen sowie Ablauf in der Firma sind ebenso frei erfunden wie die beschriebenen Situationen und Handlungen.

Ich versichere, dass ein Bezug zu realen Geschehnissen in deutschen Büros nicht beabsichtigt ist, auch wenn sich ein solcher finden sollte.

Nachdenkenswert #110

,,In der Bundesliga gilt: Bayern München ist jedes Jahr der Topfavorit. Sie haben das beste Potenzial, sie sind der beste Verein. Darüber muss man überhaupt nicht diskutieren, auch nicht als Leverkusen-Fan. Aber ich sage ganz klar: Ich gönne den Bayern national keine Schale und keinen Pokal. Warum? Weil die von dem Zeug an der Säbener Straße genug herumliegen haben. Die wissen gar nicht, wo sie das alles aufhängen sollen.
Das gilt aber nicht international: Da drücke ich denen nicht nur meine Daumen, sondern auch meine dicken Zehen, weil Bayern München ohne Wenn und Aber das Flaggschiff des deutschen Fußballs ist. Die haben für die wichtige Uefa-Rangliste die mit Abstand meisten Punkte geholt. Da bin ich Patriot. So bescheuert kann ich gar nicht sein, dass ich da die Rivalität noch fortsetze.“

Reiner Calmund, Fußball-Urgestein, im Interview mit Main-Netz