Sparkassen-Chess Meeting oder jährlich grüßt das Murmeltier

Das Schachturnier in Dortmund trägt den Namen Sparkassen-Chess Meeting. 2011 ist es bereits auch wieder Geschichte. Es gibt da einen Schachspieler mit einem Abo auf den Turniersieg. Wladimir Kramnik. Auf der Turnierwebsite wird dies entsprechend gewürdigt:

,,Wladimir Kramnik gewann zum 10. Mal das Sparkassen Chess-Meeting. Der 36-jährige Russe stellte damit einen Rekord für die Ewigkeit auf. Kein Spieler konnte das bedeutendste Schachgroßmeister-Turnier Deutschlands nur annähernd so oft gewinnen. Seinen ersten Sieg feierte der Ex-Weltmeister 1995 als 20-jähriger. Sechzehn Jahre später stellte er einen Rekord auf, der wahrscheinlich niemals gebrochen wird.“

Herzlichen Glückwunsch! Nakamura konnte nicht an seine überragende Form von Wijk aan Zee anknüpfen. Gleichwohl gelang dem Amerikaner ein Prestigesieg gegen den Turniersieger Kramnik in der 10. Runde bei der 39. Auflage des Sparkassen-Chess Meetings. Der deutsche Spieler Georg Meier zahlte reichlich Lehrgeld. Ich will die Diskussion um die Krise des deutschen Schachs jedoch nicht an ihm festmachen. Die Dortmunder Turniertabelle sieht jedenfalls ernüchternd aus.

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