Im Namen des Wettbetrugs und gratis Links abfassen

Ich wundere mich manchmal. Über die eine oder andere E-Mail in meinem digitalen Postfach. Vielleicht sind manchmal die Sicherungen einfach durchgebrannt.  Hier ein kurz über der Grasnarbe fliegendes Exemplar der Marke: Gastbeitrag im Namen des Wettbetrugs und gratis Links abfassen:

 Sehr geehrter Herr Wiemer,

ich bin auf Ihre Website sportinsider.wordpress.com gestoßen und möchte Ihnen folgenden Vorschlag machen:

Ich würde gerne für Sie einen Gastbeitrag (ca. 300 Wörter) schreiben zB „Kampf gegen Wettbetrug geht in die nächste Runde“ – ein Text zum Thema Sportwetten, diesen können Sie auf Ihrer Website veröffentlichen, dafür bekommen wir zwei Links aus dem Artikel auf unsere Website.

Der Vorteil für Sie: Sie erweitern Ihr Angebot um themenrelevanten Text, der Ihnen auch zusätzlich Besucher bringen kann.

Natürlich können auch Sie einen Beitrag auf meinem Blog veröffentlichen.

Sind Sie daran interessiert?

Mit freundlichen Grüßen

Was denken sich eigentlich Verfasser solcher E-Mail Textchen? Vermutlich hat der Denkprozeß nie angefangen. Nein, ich benötige keine Gastbeiträge. Ich brauche nichts. Ich habe alles. Ende der Durchsage.