Das Sportjahr 2011 nimmt Fahrt auf

Das Sportjahr 2011 begann bekanntlich mit einem kleinen Paukenschlag. Der intelligente Fußballlehrer Rangnick trennt sich von seiner Aufgabe in Hoffenheim. Gustavo wechselt zu Bayern München. Ralf Rangnick und Bayern München, da war doch etwas? Richtig. Beim ersten Aufeinandertreffen in der Hinrunde der Saison 2008/2009 haute der damalige Hoffenheim Coach einige Sprüche auf der Pressekonferenz raus:

,,Wer flotte Sprüche hören will, muss nach München gehen. Wer flotten Fußball sehen will, der ist hier richtig.“

,,Wir gehen nicht dahin, um Trikots zu tauschen – wir wollen ihren Skalp.“

,,Die Bayern-Fans sind bisher nicht damit aufgefallen, dass Sie ihre Mannschaft bedingungslos unterstützen. Die wollen unterhalten werden.“

Bayern München gewann damals das Punktspiel unter Trainer Jürgen Klinsmann gegen die TSG Hoffenheim mit 2:1 und schickte Ralf Rangnick eine Spur kleinlauter in den Kraichgau. Die Normalität zog dann in der Rückrunde in Hoffenheim ein.

Für Sportredaktionen wie die Süddeutsche Zeitung war die Personalie Rangnick/Gustavo/Hopp/Tanner/Hoffenheim willkommene Füllung der Sportseiten im neuen Jahr. Meine Liebste und ich waren Montag und Dienstag in Oberstdorf. Beim lesen der SZ am Frühstückstisch im Hotel wurde die Geschichte des SMS-Verkehrs zwischen Rangnick und Hopp genüßlich dargeboten.  Prima Unterhaltung.

Dabei geht das mühsam aufgebaute Image von Hoffenheim gerade den Bach herunter. Stürmer Demba Ba mag nicht mehr. Schlagzeilen wie Hoffenheim-Manager wütet gegen Meuterei Profi auf bild.de braucht kein solide geführter Verein. 

Szenenwechsel. Die Vierschanzentournee sieht heute den Countdown. Sollte sich Thomas Morgenstern das Ding noch nehmen lassen, will ich keine Diskussionen über Skibindungen hören. Bei der Winterspartakiade in Vancouver nervte es doch gehörig . Diese Diskussion über den Materialvorteil im Lager der Schweiz. Simon Ammann hatte eben den Bogen raus. Da hätte ich mir aus dem österreichischen Skisprunglager mehr Gelassenheit gewünscht. Auch dort ist in den letzten Jahren gebastelt und getestet worden. Der Schweizer Ammann war ein verdienter Olympiasieger 2010.

Rallye Dakar 2011– die Materialschlacht in Südamerika polarisiert. Die Duelle der Hausfrauenpanzer sind nichts für ökologische sensible Naturen. Aus Sicht der teilnehmenden Automobilkonzerne natürlich eine stark inszenierte Werbeveranstaltung. Hier geht es zur offiziellen Website der Rally Dakar 2011.

Schach. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Das königliche Spiel im Fernsehen. Ich bin begeistert. Auf Arte waren diese Woche Schachikone Garri Kasparow und Finanzinvestor Peter Thiel (Facebook, PayPal) in New York zu sehen. Hier geht es zum Video auf Arte. So darf das Sportjahr 2011 gerne weitergehen.

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