Schachliebhaber für Schach-Echo gesucht

Meine Regale quillen über. Ich möchte und muß schweren Herzens etwas Platz schaffen. Für Schachliebhaber habe ich folgende kompletten Jahrgänge der Zeitschrift Schach-Echo abzugeben:

1960, 1974, 1975, 1982, 1983, 1984, 1986, 1988

Interessierte Schachliebhaber, Sammler, Freunde der historischen Qualität in Papierform können sich gerne an mich per E-Mail wenden: michael.wiemer@gmx.net

 

Was gibt es aktuell von den Ereignissen rund um das Königliche Schachspiel zu berichten? Norwegens Wunderknabe Magnus Carlsen schwächelt momentan. Auf dem Gebiet seiner Kernkompetenz. Auf dem Feld der Werbung  sorgte er dafür verstärkt für Schlagzeilen. Stefan Löffler hat sich der Thematik bei der FAZ angenommen und titelt Litfaßsäule statt Weltrangliste.

Einen schönen Nachtrag zur Schacholympiade in Khanty Mansijsk (Menschenskinder, ich habe die von mir einst gewählte Schreibweise konsequent durchgezogen) liefert Helmut Pfleger auf Welt Online. Er attestiert dem Schachspitzenspieler Wassili Iwantschuk sogar Parallelen mit dem unübertroffenen Schachgenie Bobby Fischer.

,,Bei der Schacholympiade im sibirischen Chanty-Mansijsk führte nach sieben Runden unangefochten die Ukraine. Das ist per se nicht so überraschend, aber was ihr Spitzenspieler Wassili Iwantschuk anstellte, hatte man zuletzt von Bobby Fischer selig gesehen. Wer sich ihm gegenübersetzte, wurde niedergemacht.“

Stammleser wissen von meinem besonderen Verhältnis zu Bobby Fischer. Das Schachmatch des Jahrhunderts war mein emotionaler Schachhöhepunkt. Selbst Kasparow hält Bobby Fischer für den Größten in der Geschichte des Schachs. Wer Bobby Fischer in seinen besten Zeiten im Interview erleben will schaut sich diese kleine siebenminütige Reminiszenz an.

Was machen eigentlich Jan Gustafsson und Arkadij Naiditsch? Beide deutschen Schachspieler waren ja bei der Schacholympiade aus monetären Gründen nicht für Deutschland am Brett im Einsatz. Jan Gustafsson coachte die Mannschaft von Dänemark. Arkadij Naiditsch war ohne Engagement.  Jetzt waren sie im ehrenamtlichen Einsatz am Goethe-Gymnasium in Gaggenau. Der Hat-Tip geht an Stefan Löffler von der Schachwelt.

Deutschlands Mannschafsmeister im Schach, die OSG Baden-Baden, schreibt dazu auf der Vereinswebsite:

,,Arkadij und Jan waren übrigens von Anfang an begeistert von der Idee und fragten nicht Mal nach einen Honorar. Wenn man die aktuellen Diskussionen um die deutsche Nationalmannschaft verfolgt, muss man den Eindruck haben, dass da ganz mächtig etwas schief läuft.“

Der Eindruck täuscht nicht.

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