Nachdenkenswert #65

,,Unser Hauptsponsor hat während der WM mit einem Ausspruch von Gottlieb Daimler geworben: „Das Beste oder nichts“. Unser Ausrüster warb mit Adi Dassler: „Strebe nach Perfektion“. Was ich damit sagen möchte: Es ist grundsätzlich richtig, die Leistung bei dieser WM zu loben. Aber unsere Zielsetzung ist natürlich Weltspitze und Titelgewinne. In der Weltspitze sind wir wieder etabliert. Jetzt müssen wir auch Titelgewinne anstreben.“

       Matthias Sammer, DFB-Sportdirektor, Europameister 1996,

       im Interview mit Welt Online

Übungsleiter Löw schlägt Bruchhagen ein Schnäppchen und verlängert seinen Vertrag

Die Nachricht schlug auf und verbreitete sich in Windeseile. Übungsleiter Löw und seine engsten Vertrauten Flick, Köpke und Bierhoff machen beim DFB weiter. Da lag Heribert Bruchhagen mit der Deutung von Löws Körpersprache während der WM doch daneben. Der Liebling der Werbeindustrie macht bis 2012 weiter.

N24 überträgt 12.30 Uhr die Pressekonferenz aus der Zentrale des DFB in Frankfurt am Main. Teilnehmer sind neben Joachim Löw und Oliver Bierhoff auch die Funktionäre  Theo Zwanziger sowie Wolfgang Niersbach

Fußball WM verhilft CDU-FDP Regierung nicht aus dem Stimmungstief

Politiker wollen gerne baden. Nein, nicht im Freibad auf der Liegewiese oder im gechlorten Wasser. Ihr Bad ist eher die Popularitätsschiene im Angesicht des Erfolgs der Sportler. König Fußball ist da besonders willkommen. Die Bilder von der jubelnden protestantischen Pfarrerstochter auf der Tribüne in Südafrika sind noch frisch. Doch die Stimmung gegenüber der CDU-FDP Regierung konnte trotz Fußball WM keine Luftsprünge verzeichnen.

Die Abendzeitung der Nürnberger Ausgabe konstatiert:

,,Schwarz-Gelb kann nicht mal ein kleines bisschen von der Schönwetter- und Public-Viewing-Euphorie im Land profitieren. Die Umfragewerte sind unverändert desaströs: Laut infratest-dimap haben 75 Prozent der Deutschen nur wenig oder gar kein Vertrauen in die Bundesregierung. Peitschte die große Koalition im WM-Jahr 2006 von der freudetrunkenen Bevölkerung unbemerkt die Mehrwertsteuererhöhung durch, gibts für die Regierung heuer keine Verschnaufpause.“

Neben der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16% auf 19% gab es damals auch noch Krankenkassenbeitragserhöhung. Letzteres fiel den Herren Rösler (derzeit Gesundheitsminister) und Co. auch diesmal ein. Das Pseudoetikett Gesundheitsreform wurde gleich in überhektischen Aktionismus frech auf die Mogelverpackung draufgeklebt. Bei der EM 2008 gab es den Beschluss zur Einführung des ELENA-Verfahren. Fußballevents werden also bewußt zum durchpeitschen von diskussionswürdigen Beschlüssen genutzt.

Noch ein Wort zur inszenierten Fußballnähe von Frau Merkel, Ehrenmitglied von Energie Cottbus. Der Chefredakteur von 11 Freunde, Philipp Köster, hat einen lesenswerten Artikel im Tagesspiegel unter dem Titel Merkels verlogene Volksnähe geschrieben. Er verweist auf die Inszenierung vor der Kamera und gespielte Fußballbegeisterung sowie fehlende Authentizität:

,,Wenn es überhaupt etwas gab, das beim rauschhaften 4:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien negativ auffiel, dann jene Entscheidung des übertragenden Senders ZDF, nach nahezu jedem deutschen Tor zu zeigen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Ehrentribüne jubelte. Hochnotpeinliche Momente waren das für uns arme Zuschauer, vor allem, weil Merkel immer noch nicht gelernt hat, wie man ordentlich jubelt. Anstatt die Faust zu ballen oder die Arme hochzureißen, wie das jeder normale Fan macht, knickt sie ihre Arme im rechten Winkel und verharrt dann in dieser Pose, die man sonst nur aus dem Aufbaukurs Step-Aerobic kennt.“

Alexander Jungkunz nahm sich nach dem Argentinien Spiel im Sonntagsblitz in einem Kommentar ebenfalls Frau Merkel vor und titelte: – Koalition ohne Teamgeist – und sprach gar vom Abstieg der CDU-FDP Regierung.

,,Angela Merkel könnte von der deutschen Nationalelf durchaus einiges lernen für die Arbeit ihres eigenen Teams, das bisher im Gegensatz zu den Fußballern ja eine äußerst durchwachsnee Mannschaftsleistung geboten hat – um im Bild zu bleiben: Ohne eine dramatische Einsatz-Steigerung scheint Schwarz-Gelb kaum mehr vom Abstieg zu retten sein.“

Nun mit dem baldigen Abstieg bin ich mir da nicht so sicher. Kohl wurde bereits 1985 vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel abgeschrieben. Geblieben ist er dann letztendlich insgesamt 16 lange Jahre in Regierungsverantwortung. Helmut Kohl bildete quasi Frau Merkel in Sachen Machtinstinkt und Machterhaltung aus. Die nächste Fußball WM ist 2014.

Nachdenkenswert #64

,,Rolf Aldag wurde im vergangenen Jahr mit einem Bonmot zitiert: Man sollte diesmal den letzten drei die Medaillen geben. Das drückt eine ziemlich tiefe Einsicht in die moralische Situation der Tour aus. Nur: Wenn die Letzten die Ersten sein sollen, dann treiben wir nicht mehr Sport, sondern eine Barmherzigkeitsübung. Aus Niederlagen Siege zu machen ist und bleibt eine kulturell unwahrscheinliche Operation. In Italien hat man die Bestrebungen der Deutschen mit einem maoistischen Umerziehungslager verglichen, durch das die geständigen Fahrer hindurchgegangen seien.“

       Peter Sloterdijk, Philosoph + Hobbyradfahrer, im Spiegel

       Interview  ,,Hundsgewöhnliche Proletarier“ im Juli 2008

       über den Zauber der Tour de France, die Profanität des

       Dopings und die zerstörerische Kraft dänischer Nihilisten.

Olympia 2018 – es ist Sand im Getriebe

Ich bin diese Woche mit meiner Liebsten am Bodensee gewesen. Olympia 2018 ist da eigentlich weit weg. Ein Tag ohne Zeitung ist ein verlorener Tag. Mit Blick auf den See bei einem Yogi-Tee und  einem Stück Blaubeerkuchen geht es uns sehr gut. Kurzer Blick zu meiner Liebsten. Ich melde mich kurz ab zur Zeitungslektüre.

Beim lesen der Süddeutschen Zeitung vom Mittwoch, den 14. Juli 2010, hatte es Münchens Olympia Bewerbung für 2018 sogar auf die Titelseite gebracht. In dicken Lettern stand da:

                     Münchens Olympia-Bewerbung in Gefahr

Hm. 1 Euro Jobber Willy Bogner hat Geldsorgen in Sachen Budget für die Bewerbung und drohte mit Rücktritt. Ist jetzt am Freitag alles Schnee von vorgestern. Doch so richtig will die Bewerbung nicht flutschen.

Auf Seite 30 in der Mittwochausgabe vom 14. Juli 2010 in der Süddeutschen Zeitung berichtet Katja Riedel unter der Überschrift Aufstand der Bauern über die Situation vor Ort.

,,Garmisch-Partenkirchen – Wer dieser Tage mit den Bauern im Oberland spricht, hört nur ein Wort: Krieg. ,,Das ist ein echter Bauernaufstand, was wir hier erleben“, sagt zum Beispiel Annemie Reindl. 6700 Quadratmeter Land sollen sie und ihre Mutter hergeben, damit Olympia 2018 nach München und auch nach Garmisch-Partenkirchen kommen kann, wo die alpinen Skiwettbewerbe ausgetragen werden sollen. 6700 Quadratmeter, die Reindl nicht hergeben wird – so wie viele betroffene Landwirte, mit denen die Süddeutsche Zeitung gesprochen hat.“

Frau Reindl spricht auch Klartext in Sachen Bewerbungsgesellschaft und Bürgermeister. 

,,Ihre Mutter und sie werden ihr Land jetzt nicht hergeben. ,,Die haben das Pferd von hinten aufgezäumt“, sagt Reindl. Die Bewerbungsgesellschaft und auch der Garmischer Bürgermeister hätten Gespür vermissen lassen, dass es nicht nur um Wiesen, sondern um die Existenz und das Selbstverständnis der Landwirte gehe.“

Auf der Website NOlympia gibt es Sprüche des Tages – Mitteilungen an die Bürger in Garmisch-Partenkirchen. Tief durchatmen. Bei manchen Sprüchen stockt einem doch glatt der Atem. Meinen die genannten Ihre Sprüche ernst oder handelt es sich um Realsatire?

Der Qualitätsjournalist und Grimme Online Award Preisträger von 2009, Jens Weinreich, ist wie immer ausführlich und kompetent am Thema dran und titelt Dilettantenstadl München 2018: Bogner will mehr Steuermittel, Widerstand wächst, Bewerbung am Ende? Die Zeit zum Lesen bitte unbedingt nehmen. Der Artikel von Jens Weinreich ist Pflichtlektüre für jeden mündigen Bürger.

Ludwig Hartmann ist Abgeordneter im Bayerischen Landtag und Energie- und klimapolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen. Er hat einen Brief nach Lausanne an Herrn Jaques Rogge geschrieben. Der 68-Jährige Belgier ist Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Ludwig Hartmann hält Jaques Rogge auf dem laufenden über die Kritik an der Bewerbung ,,München + 2″  und die Initiativen der Plattform NOlympia

Bleibt Übungsleiter Löw oder gibt die Deutung der Körpersprache Herrn Bruchhagen recht?

Die Personalie Löw ist noch nicht geklärt. Nach dem Wut-Interview im Februar schien nichts auf eine Fortsetzung des Engagements nach der WM hinzudeuten. Das Gesicht von Übungsleiter Löw auf obig verlinkten Foto sprach Bände. In der Sport Bild vom 7. Juli 2010 lehnte sich Heribert Bruchhagen, Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, aus dem Fenster und prognostizierte anhand der Körpersprache von Joachim Löw einen Abschied:

,,Ich glaube nicht, dass Jogi Löw weitermacht- gerade dann, wenn er Erfolg hat. Das lässt seine Körpersprache erkennen. Ich glaube, Löw und Bierhoff haben ihr Urteil schon gefällt: Sie ziehen die WM durch, und dann ist Schluss.“

Nach der WM 2006 zog Jürgen Klinsmann von dannen. Passiert jetzt gleiches mit Joachim Löw? Hat Heribert Bruchhagen die Körpersprache vom perfekt gekleideten Trainer richtig gedeutet?

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Mit Spanien ist einer der Turnierfavoriten durchgekommen

Was ist eigentlich aus meinen 3 WM Turnierfavoriten geworden? Am 10. Juni schrieb ich hier:

,,Ich lege mich fest. Aus dem Trio Brasilien, Argentinien und Spanien kommt der Weltmeister 2010.“

Die Südamerikaner nahmen sich in ihren jeweiligen Viertelfinal-Spielen nach Rückstand eine intensive Melancholie-Auszeit und kamen aus der Nummer nicht wieder raus. Anders Spanien. Das erste Auftaktspiel verlieren sie gegen die Eidgenossen von Ottmar Hitzfeld um sich danach keine Blöße mehr zu geben. Vor der WM schrieb ich zu Spanien:

,,Bliebe noch Spanien. Amtierender Europameister. 1972 gewann Deutschland die EM ähnlich souverän wie Spanien 2008. Die Spanier sind sehr lange ungeschlagen gewesen (35 Spiele bis zum vorjährigen Halbfinale im Confed Cup) und haben eine souveräne Quali gespielt. Technisch perfekte Truppe. Es muss kein Nachteil sein dass Barcelona und Real in der CL die Segel streichen mussten. Die Mannschaft hat ja bei WM-Turnieren oft enttäuscht. Diesmal kann der ganz große Wurf gelingen. Die Mannschaftsteile greifen prima ineinander und sie haben mit Vicente del Bosque einen gewieften Coach.“

Der große Wurf ist gelungen. Herzlichen Glückwunsch. Der Erfolg ist verdient und auf dem Weg zum Titel wurden unter anderen Portugal, Paraguay, Deutschland und die Niederlande besiegt. Respekt. In den K.o. Spielen kein einziges Gegentor zugelassen und vorne erfolgreich jeweils mit einem Torerfolg agiert. 2010 spielten die Spanier wie eine klassische Turniermannschaft mit überdurchschnittlichen technischen Fertigkeiten und entsprechender Effektivität. Mental stark. 

Spox hat die internationalen Pressestimmen zusammengetragen.

Hinz und Kunz über den Sportmonat Juni

Hinz: Hallo Kunz, wir sind spät dran mit dem Rückblick auf den Sportmonat Juni. So eine Fußball WM bringt einen komplett aus dem Rhytmus.

Kunz: Gemach, gemach mein Hinz. Erzähle mir erst von Deinen echten Sorgen.

Hinz: Ach, Kunz. Heute wieder sehr angriffslustig. Wollen wir in den Rückblick auf den Sportmonat Juni einsteigen?

Kunz: Ja. Sonst laufen uns noch die Leser weg. Herr Ober, zwei Kaffee und den gedeckten Apfelkuchen aus der Vitrine. Schaut gut aus. Danke.

Ein Verlängerter in Wien

© Rainer Sturm: Pixelio 

Hinz: Der Juni stand ja im Zeichen des Königs Fußballs. Vielleicht fange ich erst mit den anderen Höhepunkten wie dem Deutschen Meistertitel der Brose Baskets aus Bamberg, dem hochinteressanten Projekt von Bayern München in der Randsportart  Basketball oder den Nachrichten um Schachgenie Bobby Fischer an und komme am Ende auf die Vorrunde und das Achtelfinale der Fußball WM zu sprechen.

Kunz: Mensch Hinz, Du gehst ja richtig systematisch und strukturiert vor. Hast wohl zuviel Öffentlich Rechtliches Fernsehen geschaut? Unser Kaffee kommt. Danke. Hinz leg einfach los.

Hinz: Die Brose Baskets aus Bamberg zeigen großen Sport und werden Meister.

Kunz: Ein nervenzerfetzendes 72:70 in der Frankenhölle gegen die Frankfurter im 5. Playoff-Finalspiel. Mein Respekt. Der bayrische Ministerpräsident  Seehofer mit Fanschal mittendrin. Die Politiker wissen halt meistens sich in Szene zu setzen. Ich erinnere an den Pokalsieg der Fußballer vom 1. FC Nürnberg 2007. Wer kam damals aus München angereist zu den Gratulationsbildern im Rathaus?

Hinz: Der damalige Ministerpräsident Stoiber.

Kunz: So ist es. Aber zurück zum Basketball. Manager Wolfgang Heyder macht seit Jahren einen riesigen Job in Bamberg.  Heyder ist der Architekt der Bamberger Meisterschaft. In Bamberg, einer wunderschönen Stadt mit ca. 70000 Einwohnern, gibt es seit Jahren nur eine ernstzunehmende Sportart. Basketball. Seine Sponsorenakquise weitet er geschickt über den Regionalrand der Stadt Bamberg aus. Seine Philosophie in der Jugendarbeit und der Umgang mit den Entscheidungsträgern in der Wirtschaft sind exzellent und authentisch. Als die Fußballer von Eintracht Bamberg im Herbst 2006 von höheren träumten, mussten sie feststellen wie stark Basketball bei den Sponsoren der Bamberger Basketballer verankert ist. In Bamberg gibt es faktisch nur die Sportart Basketball.

Hinz: Wolfgang Heyder hat immer einen Plan. Er begrüßt auch das Basketballprojekt von Bayern München.  

Kunz: Ein richtig interessantes Projekt. Die Galionsfigur Dirk Bauermann als Coach verpflichtet zu haben ist ein guter Auftakt. München hat ja eine Monokultur im Bezug auf Fußball. Es ist jedoch über den Tellerrand geschaut worden. Madrid oder Barcelona haben auch sehr erfolgreiche Basketballteams. Das Projekt wird professionell angegangen und verspricht Erfolg.

Hinz: Kommen wir zum Schach. Bobby Fischer , der Hauptakteur des Schachmatch des Jahrhunderts von 1972, ging durch die Presse.

Kunz: Die Schachwelt titelte Bobby Fischer wird exhumiert. Es geht um Geld. Um sehr viel Geld. Das Erbe von Bobby Fischer wird auf 2 Millionen Dollar geschätzt. Jörg Hickl erinnert dabei an die Börse von 3,5 Millionen im RE-Match 1992 von Sveti Stefan gegen Spasskij.  Ich mag solche Geschichten eigentlich nicht.

Hinz: Dann noch etwas erfreuliches. THW Kiel wird zum 16. Mal Deutscher Meister im Handball. Der Apfelkuchen schmeckt wieder himmlisch. Der Kaffee ist frisch geröstet. Ich fühl mich gut.

Kunz: Kiel ist diesmal noch nicht vom Thron gestoßen worden in der Ära nach dem Abschied von Schwenker. Sie haben den Angriff der Konkurrenz abgewehrt. THW Kiel ist weiter eine Marke im Handball.

Hinz: Kommen wir zum Fußball. Was sagst Du zur Vorrunde der Fußball WM. Du magst dieses Vorgeplänkel nicht so.

Kunz: Das zieht sich immer wie Gummi. Das Achtelfinale brachte ja dann dieses Spiel mit dem regulären 2:2 von England. Die Engländer sind um ein klares Tor betrogen worden. Neuer wollte keinen Fairnesspreis. Übungsleiter Löw gab nicht die Anweisung an seine Mannschaft im Gegenzug mit dem nächsten Spielzug durch ein Selbsttor die sportliche Fairness herzustellen. Die anderen Spiele im Achtelfinale haben mich nicht vom Sessel gehauen. Eher Hausmannskost. Lass uns  heute Abend bei Spanien gegen Holland richtigen Fußball schaun.

Hinz: Ich übernehm heute die Rechnung.