Hinz und Kunz über den vorhergesagten Meister

Hinz: Guten Morgen Kunz. Die Bundesliga scheint entschieden.

Kunz: Guten Morgen Hinz. Das ist nicht wirklich eine Überraschung. Die Wolfsburger können die Schale schon mal auf die Reise schicken. Herr Ober, bitte zwei Espresso.

Hinz: Am 12. Januar habe ich Dich bei unserer Vorschau auf die Rückrunde der Bundesliga auch auf den Meisterschaftseinlauf hin gefragt. Bayern München war damals 51 Spieltage ohne den geliebten Tabellenplatz 1. Du hast im Januar mit voller Überzeugung gesagt:

,,Das Du immer wieder mit dem Statistikkram anfangen musst. Am Ende der Saison interessiert das keinen. Der Meister 2010 wird Bayern München sein. Louis van Gaal lässt sich das nicht nehmen. Trotz des Theaters um Ribery. Es ist ja der gefühlte 245. Abgang zu Real Madrid. Franck, es nervt. Andererseits haben die Münchner auch ihren Kader ausgedünnt. Nachbarschaftshilfe für den Club. Breno und Ottl werden sie in Franken bei Nichtabstieg ein kleines Denkmal bauen, Toni wird in Rom wieder glücklich. Das passt schon. Mit diesem Kader musst Du Meister werden. Ich lege mich hiermit fest. Die Schale geht an die Säbener Straße.“

Daraufhin habe ich zu Dir gesagt: ,,Da hat Felix Magath was dagegen. Er hat Schalke in der Winterpause weiter aufgerüstet. Die Region dürstet nach dem Titel.“

Daraufhin hast Du mich fast eingenordet. Deine offensive Antwort im Winter war:

,,Hinz, wenn es nach dem Durst nach der Meisterschale ginge, müsste Schalke Serienmeister sein. Natürlich haben sie 2001 und 2007 die Sache versemmelt. Unglaublich. Magath ist natürlich zur Zeit der beste deutsche Trainer in der Liga. Er wird nächstes Jahr in der Champions-League spielen. Zum Titel reicht es nicht.“

Kunz: Hinz unsere Espresso kommen. Danke. Ein herrlicher Tag.

Hinz: Du hast Dich damals auch eindeutig zum Herbstmeister Leverkusen geäußert.

,,Sie sicherten sich den “Titel” ja bei Winterskälte. Jupp Heynckes hat dort einen riesigen Job gemacht. Ich mag auch Rudi Völler. Sie werden nicht so weit abrutschen wie im vergangenen Jahr die Hoffenheimer. Die Punktausbeute der Hinrunde werden sie jedoch nicht erreichen.“

Mittlerweile haben Sie sich das Wort „Vizekusen“ schützen lassen.

Kunz: Geschenkt. Ist eigentlich eine alberne Aktion. Es fällt ja auf das die Werksmannschaften immer auch ein wenig mit der Suche nach ihrer Identität beschäftigt sind.

Hinz: Gab es jemals einen Moment wo Du an der Meisterschaft von Bayern gezweifelt hast?

Kunz: Nein. Ich habe immer ein sicheres Gefühl gehabt. Hinz ich übernehm die Rechnung.

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