Nachdenkenswert #13

,,Als Sportler wird einem früh vermittelt, dass es ein Nachteil ist, seine Probleme nach außen zu zeigen. Dies fängt bei der Verleugnung oder Verbergung von Verletzungen oder Erkrankungen an. Entweder soll der Gegner dadurch nicht psychologisch gestärkt werden oder aber die Öffentlichkeit, insbesondere Zuschauer, Medien und Sponsoren sollen den Eindruck eines „perfekten“ Sportlers erhalten. Mag dies bei physischen Erkrankungen noch durch gute Sportmediziner und gesunden Menschenverstand lenkbar sein, so scheint man auf psychische Probleme nicht oder nicht ausreichend vorbereitet zu sein. Kaum ein Verein arbeitet intensiv mit (Sport)Psychologen. Und wenn man von einer psychischen Erkrankung ausgeht, dann ist externe Hilfe ebenso nötig und gegebenenfalls auch jemand der dies als solche überhaupt erkennt.“

Beachvolleyball Profi und Weltmeister Jonas Reckermann,

Reflexion in seinem Blog nach dem Tod von Robert Enke

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