Sponsorspiegel 12.11.09

Werder Bremen hat im Reeder Niels Stolberg einen der wichtigsten Sponsoren. Der charismatische Unternehmer ist geschäftsführender Gesellschafter der Beluga Shipping GmbH. 475 Mitarbeiter agieren an Land. 1300 Seeleute sind an Bord der Flotte. Nach Angaben des Institus für Seeverkehrswirtschaft und Logistik ist Beluga seit 2008 Weltmarktführer im Projekt- und Schwergutbereich. Die Reederei mit Stammsitz in Bremen wurde 1995 gegründet. Im Wirtschaftsmagazin brand eins 10/09 schreibt Thomas Ramge in einem Artikel Werder & Bremen auch über Niels Stolberg sein Sponsoring beim Bundesligisten.

,,Der Geschäftsmann wirkt ob seiner Geschäfte um und mit Werder gelassen – und erklärt, warum er eben keiner jener Wurstfabrikanten-Vereinsmäzene ist, die Sport und Geschäft aus Emotionen oder Geltungsbedürfnis vermengen.“ 

Niels Stolberg ist Mitglied des Aufsichtsrats von Werder Bremen und mit dem Bekanntheitsgrad seines Unternehmens durch das Sponsorengagement beim Fußballverein zufrieden.

„Wenn Sie vor fünf Jahren in Deutschland gefragt hätten, welche Reedereien es gibt, wäre den meisten allenfalls Hapag-Lloyd eingefallen. Heute ist der Name Beluga genauso geläufig.“

Einen präzisen Einblick in die wirtschaftlichen Effekte des Sponsorings für sein Unternehmen liefert der Reeder auch:

„Stolberg hat dafür sogar eigens einen firmeninternen Namen gefunden:

 ,,Wir nennen das business & pleasure.“

 Gemeint ist: Man lädt vor Werder-Spielen zu Geschäftsmeetings in die eigene, komfortable VIP-Lounge ein, die wie ein Sitzungsraum eingerichtet ist. Das dahintersteckende kaufmännische Kalkül scheint aufzugehen:

,,Im Hochsee-Schwerguttransport bringt eine einzige Buchung leicht 1,2 Millionen Euro. Wir haben mindestens zehn Kunden, bei denen der Fußball die Geschäftsverbindung hergestellt hat.“ 

Schwenk zum Eishockey. Die Nationalmannschat hat den Deutschland Cup in München gewonnen. Jetzt steht wieder der Alltag in der DEL an. Der Nürnberger Eishockey-Standort stand vor Beginn der Saison auf Messers Schneide. Der charismatische Schmuck – und Uhrenhändler Thomas Sabo hat mit großen finanziellen Engagement für die Lizensierung gesorgt. Die Thomas Sabo Ice Tigers haben einen langen Weg durch die Mühen der Ebene vor sich. Im Oktober gab es neun Niederlagen. Thomas Sabo blieb ruhig. Kein überhektischer Aktionismus mit etwaiger Trainerdiskusssion oder Entlassung. Er hatte vor Beginn der Saison immer auf die nötige Geduld hingewiesen. Sabos Interview mit Wieland Peter im Sonntagsblitz spricht auch die finanzielle Komponente der Zuschauereinnahmen an.

Peter: ,,Niemand redet gerne über Finanzen. Trotzdem: Geht bisher die Rechnung in puncto Zuschauer auf?“

Sabo: ,,Insgesamt sind wir zahlenmäßig im Soll der Saisonplanung, tatsächlich ist es aber um den DEL-Standort zu rechtfertigen notwendig, einen signifikanten Sprung in den Zuschauerzahlen zu erreichen.“

 Sabo ist erfahren im Sponsoring. Seit der Saison 2008/2009 gehört er auch zu den Exklusivpartnern der Fußballer vom 1. FC Nürnberg. Weitere nennenswerte  Engagements sind die Hi5 Pro Tour im Golf und die Unterstützung  der Springreiterin Nicoletta Stein.

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