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Sport am Bodensee: Kultcoach Stelian Moculescu vom VfB Friedrichshafen wünscht sich Verkäufer für den Volleyball

Bregenz hat sich hier am Bodensee über viele Jahre den verdienten Ruf einer Festspielstadt erarbeitet. Auf der Seebühne standen im letzten und diesen Jahr jeweils die Aufführungen der Zauberflöte auf dem Programm. Nur einmal im Sommer 2014 mussten die Vorstellungen in Bregenz auf der Festspielbühne wegen peitschenden Regens, orkanartigen Sturmböen und unzumutbaren Zuschauerbedingungen ausfallen. Vorarlberg Online titelte nach Abschluss der diesjährigen Saison: Bregenzer Festspiele mit knapp 264.000 Zuschauern zu Ende gegangen. Mozarts 1791 uraufgeführte Zauberflöte begeisterte dieses Jahr auch meine Jahrhundertliebe. Das es an dem Tag regnete, härtete eher ab, nahm dem Zauber des Bühnenbildes, der grandiosen Leistung der Sängerinnen und Sänger, dem leidenschaftlichen Einsatz aller Darsteller, dem spürbaren Herzblut aller Akteure nichts an seinem Erinnerungswert. Übrigens die vorletzte Absage wegen zu intensiver Regenfälle gab es am 27. Juli 2012 bei einer “Andre Chenier”-Aufführung. Die Bregenzer Festspiele konnten 2014 auf komplett ausverkaufte Veranstaltungen mit der Zauberflöte verweisen. Absagen sind für den Veranstalter richtig teuer. Der Kurier verweist auf die monetäre Kompenente:

,,Die Absage kostet die Bregenzer Festspiele bei einer ausverkauften Samstag-Vorstellung knapp 400.000 Euro. Besitzer von Seekarten erhalten ihr Geld zurück oder können auf eine folgende “Zauberflöten”-Vorstellung umtauschen. Die Regenversicherung der Festspiele greift erst ab der dritten niederschlagsbedingten Absage.”

Doch Bregenz kann neben Kultur auch Handball. Die Mannschaft von Bregenz Handball kann auf 9 österreichische Meistertitel verweisen. Am Wochenende stand das Rückspiel im EHF-Cup an. Trotz starker Leistung gab es kein Wunder von Skjern. Im Hinspiel hatten die Bregenzer am Bodensee gegen die starken dänischen Handballer von Skjern Handbold mit 27:36 verloren. Im Rückspiel powerten die Festspielstädter, hielten energisch dagegen und verkauften sich mit der knappen 36:32 Niederlage gut. Zwischenzeitlich führten die Festspielstädter bei den Dänen in der 47. Minute gar mit 25:27.

Apropos Verkauf. Der Kultcoach Stelian Moculescu wünscht sich Verkäufer für die Sportart Volleyball. Die Faz titelt Masterplan gegen den Mief und nimmt sich auch, wie bereits Focus Online (ich berichtete davon am Sonntag, den 19.10.14), dem dpa Interview mit Kultcoach Moculescu an, in der der ehrgeizige Mister Volleyball sich Verkäufer für seinen Sport wünscht.

,,Wir brauchen Verkäufer für diese Sportart.”

Der Autor Bernd Steinle setzt auch Hoffnungen auf Max Günthör. Das alleine wird jedoch nicht reichen.Traveler Digital Camera

Der mit einer Bronzemedaille von der WM in Polen frisch nach Hause gekommene Max Günthör wird von Steinle in der FAZ mit folgenden Worten zitiert:

„Vielleicht muss einfach mal ein Sponsor kommen, der diesen Schritt geht, der investiert in die Liga oder in eine Mannschaft, der sagt: ,Ich will die jetzt nach oben bringen‘. Im Volleyball ist dafür ja nicht so viel Geld nötig wie im Handball oder im Basketball.“

Bayern München hat die letzten Jahre mit dem ambitionierten Projekt Basketball und dem Gewinn der Meisterschaft im vergangenen Jahr vorgemacht, mit wie viel monetärer Power in relativ kurzen Zeitraum der Platzhirsch Brose Baskets aus Bamberg anzugreifen gewesen ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Bayern München hat sich damals in der Personalie Dirk Bauermann nicht ganz fair verhalten. Am 6. Oktober 2012 titelte ich hier im Sportblog Wolfgang Heyder kritisiert Uli Hoeneß in Sachen Dirk Bauermann. Damals musste Coach Bauermann bei Bayern München den Stuhl räumen. Inzwischen musste Uli Hoeneß seinen Präsidentenposten loslassen und Wolfgang Heyder ist nicht mehr Manager bei Brose Baskets. Die Zeit ist schon schnelllebig. Hätte sich Uli Hoeneß einst entschlossen Geld statt in das Basketballprojekt in den Volleyball zu stecken, hätten wir heute mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Volleyball Bundesliga die nicht nur auf den Zweikampf zwischen dem VfB Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys hinausläuft. Doch da könnten auch die Handballfans oder die Schachfreunde den Arm heben.

Tanzschule No. 10 richtet die Internationale Discofox Meisterschaft aus

Diese Woche gibt es auch Tanzsport in Friedrichshafen. In Nachbarschaft zur ZF Arena der Volleyballer vom VfB gibt es die Internationale Discofox Meisterschaft um den Bodensee Cup. Veranstalter ist die Tanzschule No. 10. Da kommen Erinnerungen hoch an meine Tanzstunden in der Schulzeit, dem schüchternen Besuch am Sonntag bei den Eltern der Tanzpartnerin. Ja, ja. Lang, lang ist es her. Die Eltern servierten seinerzeit Tee. Der Tanzsport fand auch seinen Weg in das am 6. Oktober 2014 erschiene Werk Sport – Das Buch von Johannes Aumüller und Jürgen Schmieder. Auf Seite 293 gibt es einen Blick zurück:

,,Nach vielen Jahrhunderten, in denen das Tanzen als gesellschaftliche Etikette bei Hofe oder als Zeitvertrieb galt, fanden um 1900 die ersten sportlichen Tanzturniere statt. Als der erste offizielle Wettkampf in Europa gilt ein Tangoturnier im Jahr 1907 in Nizza, das der Tanzlehrer Camille de Rhynal organisierte – zu einer Zeit, als der Tango in weiten Teilen der Gesellschaft als einer der >>Schiebe- und Wackeltänze<< verachtet wurde.

So sieht übrigens der aktuelle Kartenvorverkauf inklusive Sitzplan der Internationalen Discofox Meisterschaft um den Bodensee Cup aus.

Sport am Bodensee Terminkalender

22.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

25.10.2014 Handball: SV Allensbach – TV Beyeröhde ab 19.30 Uhr

25.10.2014 Tanz: Internationale Discofox Meisterschaft um den Bodensee Cup

25.10.2014 Fußball: FV Ravensburg – SC Pfullendorf ab 15.30 Uhr

26.10.2014 Basketball: TV Konstanz – SG Heidelberg-Kirchh. ab 15.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: EV Lindau – ESC Dorfen ab 17.30 Uhr

26.10.2014 Basketball: Baskets Konstanz – ASC Mainz ab 17.30 Uhr

26.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr

29.10.2014 Fußball – Würth Schweizer Cup: FC St. Gallen – FC Thun ab 20.00 Uhr 

31.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VCO Berlin ab 20.00 Uhr

31.10.2014 Abenteuer: Grosse Reise – Weltumrundung m. Susanne Bemsel und Daniel Snaider mit Fahrrad und Tuk Tuk – Live Dia- und Filmreportage im GZH ab 20.00 Uhr

01.11.2014 Abenteuer: Alpen – GTA – Zu Fuß durch die „vergessenen“ Alpentäler des Piemont und bis ans Mittelmeer mit Iris Kürschner & Dieter Haas im GZH ab 14.00 Uhr

01.11.2014 Handball: HSG Konstanz – TV Germania Großsachsen ab 20.00 Uhr

02.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys ab 14.30 Uhr

02.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Thun ab 16.00 Uhr

02.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Wand. Germering ab 17.30 Uhr

02.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Kassel Huskies ab 18.30 Uhr

04.11.2014 Fußball: Ex-Schiedsrichter Urs Meier bei der 4. Business Bodensee Night im Kursaal Überlingen mit einem Vortrag ab 19.30 Uhr

08.11.2014 Fußball: FV Ravensburg – SGV Freiberg ab 14.30 Uhr

08.11.2014 Handball: Bregenz Handball – Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

08.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Wacker Thun ab 19.30 Uhr

08.11.2014 Basketball: TV Konstanz – USC Freiburg ab 20.00 Uhr

09.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Höchstadter EC ab 17.30 Uhr

09.11.2014 Basketball: Baskets Konstanz – Baskets Elchingen ab 17.30 Uhr

14.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Moser Medical UHK Krems ab 19.00 Uhr

15.11.2014 Handball: HSG Konstanz – TSV Rödelsee ab 20.00 Uhr

16.11.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TV 05 Waldgirmes ab 14.00 Uhr

16.11.2014 Eishockey: EV Lindau – TEV Miesbach ab 17.30 Uhr

16.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim ab 18.30 Uhr

18.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – TSV St. Otmar St. Gallen ab 19.30 Uhr 

19.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Aich Dob ab 20.00 Uhr

20.11.2014 Fußball: Gespräch mit Thomas Hitzlsperger an der BürgerUniversität der Zeppelin Universität in Friedrichshafen im SeeCampus, Kolon, Foyer ab 19.15 Uhr

20.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Motor Saporoschje ab 20.00 Uhr

21.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey ab 20.00 Uhr

22.11.2014 Fußball: FV Ravensburg – VfR Aalen II ab 14.30 Uhr

22.11.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Nagold (Männer) ab 18.00 Uhr 

22.11.2014 Handball: SV Allensbach – SGH-Rosengarten-Buchholz ab 18.00 Uhr

22.11.2014 Handball: Bregenz Handball – HSG Bärnbach/Köflach ab 19.00 Uhr

22.11.2014 Basketball: Baskets Konstanz – Panthers Schwenningen ab 20.00 Uhr

23.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Vaduz ab 13.45 Uhr

23.11.2014 Eishockey: EV Lindau – EV Moosburg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Basketball: TV Konstanz – USC Heidelberg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland ab 18.00 Uhr

25.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – GC Amicitia Zürich ab 19.30 Uhr

26.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball ab 19.00 Uhr

29.11.2014 Handball: Bregenz Handball – SG INSIGNIS HB Westwien ab 19.00 Uhr

29.11.2014 Handball: HSG Konstanz – SG Leutershausen ab 20.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: EV Lindau – ECDC Memmingen ab 17.30 Uhr

30.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW Bestensee ab 18.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins ab 18.30 Uhr 

03.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Olympiakos Piräus ab 20.00 Uhr 

04.12.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Aalborg Handbold ab 20.00 Uhr

06.12.2014 Fußball: FV Ravensburg – Freiburger FC ab 14.00 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – TV Rottenburg (Damen) ab 15.45 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – BV Villingen-Schwenningen 2 (Männer) ab 18.00 Uhr

06.12.2014 Handball: Alpla HC Hard – Raiffeisen Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

06.12.2014 Handball: SV Allensbach – SV-Union Halle Neustadt ab 19.30 Uhr 

06.12.2014 Handball: HSG Konstanz – SG Kronau/Östringen ab 20.00 Uhr

06. – 07.12.2014 Fußball: 12. MTU-Hallencup – internationales U-15 Fußballturnier

07.12.2014 Basketball: TV Konstanz – Grüner Stern Keltern II ab 14.30 Uhr

07.12.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Sion ab 16.00 Uhr

07.12.2014 Eishockey: EV Lindau – HC Landsberg ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Basketball: Baskets Konstanz – 1. FC Kaiserslautern ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – SC Riessersee ab 18.30 Uhr

 

Rezension von Sport – das Buch

,,Sport – Das Buch” von Jürgen Schmieder und Johannes Aumüller

Das 352 Seiten starke Buch ist seit dem 6. Oktober 2014 in Deutschland auf dem Markt. Der C.Bertelsmann Verlag stellte mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung. Mein persönlicher Dank geht an Kathrin Arnold, verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie kam auf mich schriftlich zu, wir telefonierten miteinander und es erfolgte die prompte Zusendung. Jürgen Schmieder, Reporter sowie Autor für die Süddeutsche Zeitung und derzeit Korrespondent in Los Angeles hatte Lust auf Teamarbeit. Sein kongenialer Partner für Sport – Das Buch war der Sportjournalist Johannes Aumüller. Aumüller arbeitet seit 2008 für die Süddeutsche Zeitung und berichtet vor allem über Sportpolitik und das Sportgeschehen in Osteuropa.Plain black hardback book

104 Sportarten und über 5.000 Fakten werden unterhaltsam aufbereitet und dargeboten. Obligatorisch auch die Frage für Angeber. In der Sportart Fußball kommt sie auf Seite 115 geschmeidig daher:

,,Wie viele deutsche Fußball-Nationalspieler haben in einem EM- oder WM-Finale von außerhalb des Strafraums ein Tor erzielt?”

Klar, Gerd Müller hat sein Siegtor 1974 in München gegen die Niederlande im Strafraum erzielt. Auch Mario Götze erzielte das Siegtor bei der WM 2014 gegen Argentinien innerhalb des Strafraums. 1990 ist eh klar. Das Elfmetertor von Andreas Brehme. Nun, die richtige Antwort ist Horst Hrubesch. Sein 1:0 gegen Belgien im EM-Finale 1980 ist der einzige Treffer in der langen Geschichte von Toren deutscher Fußballer in Endspielen bei einer Europameisterschaft oder einer WM, der von außerhalb des Strafraums erzielt wurde.

Das Buch ist eine Fundgrube für jeden Sportfan. Skurille Sachen werden ans Tageslicht befördert, wissenswertes leicht veranschaulicht dargelegt und man merkt Jürgen Schmieder und Johannes Aumüller den Spaß am Buch an. Dabei werden die einzelnen Sportarten strukturiert abgearbeitet. Nehmen wir einfach zum besseren Verständnis die Sportart Handball auf den Seiten 128 bis 130 heraus. Der Aufbau zieht sich durch das ganze Buch und geht beim Handball so:

Mutterland: Was er war: Wie er wurde: Was er ist: Wettkampf, den man gesehen haben muss: Beeindruckendster Laufweg: Was den Sport einzigartig macht: Dinge, die den Sport grundlegend verändert haben: Typische physische Folge: Tragische Verletzung: Bester Sportler: Schlechteste Sportler: Bester Spruch: Tollster Fachbegriff: Bestes Buch zum Sport: Bester Film: Bestes Lied: Tätigkeit für Sesselsportler: Outfit, das in Erinnerung bleibt: Accessoire, das keinen Einzug in den Mainstream erhalten hat: Athlet, dessen Nachname dem Sport gerecht wird: Bester Spitzname: Beste Regel: Frage für Angeber: Größter Skandal: Lustigste Panne: Größter Gauner: Leistungsfördernd: Die 10 … besten Torschützen (Tore, Siebenmeter, Spiele) in der Geschichte der Handball-Bundesliga, die gemeinhin als stärkste Liga der Welt gilt:

Die jeweiligen Antworten birgen auch für einen belesenen Sportkenner wie mich oft überraschende Erkenntnisse, nachdenkenswertes, Anregung für die Aktivierung des Zwerchfells. Manchmal wird dabei auch das Kopfkino angeknipst. Die Emotionen kommen hoch.

Die Sportjournalisten Schmieder und Aumüller haben sich auch an Sportarten wie Angelsport, Billiard, BMX, Bodybuilding, Bogenschießen, Cheerleading, Computersport, Darts, Frisbee, Karate, Lacrosse, Motorbootsport, Pferderennen, Poker, Polo, Schach, Schachboxen, Segeln, Skeleton, Squash, Tanzsport, Trampolinturnen, Ultimate Fighting, Wasserski und Wushu herangewagt. Das ist dann doch vielfältiger wie die Monokultur der ARD-Sportschau am Sonnabend.

Nicht mehr in das Buch geschafft hat es der WM-Erfolg der polnischen Volleyballer im eigenen Land im September 2014.

Auf den Seiten 322/323 heißt es:

,,Wettkampf, den man gesehen haben muss: Das WM-Finale der Männer 1986. Nach Jahrzehnten, in denne die Weltmeisterschaften ausschließlich osteuropäische Mannschaften Gold gewannen, kam es nun zum direkten Duell zwischen den USA und der Sowjetunion – und die USA siegten. Seitdem gewannen nur noch Italien (dreimal) und Brasilien (ebenfalls dreimal) WM-Gold.”

Selbstverständlich habe ich auch Schach gecheckt. Meine Stammleser im Blog wissen von meinem Faible für das königliche Spiel.

,,Wettkampf, den man gesehen haben muss: Den WM-Kampf im jahr 1972 zwischen Boris Spasskij und Bobby Fischer. Er war die Fortsetzung des Systemkampfs zwischen Ost und West auf dem Schachbrett. Gleich zu Beginn gab es den dilettantischen Fehler des selbst ernannten Genies Bobby Fischer, der auf einen >>vergifteten Bauern<< hereinfiel. Die Gesamtpartie gewann Fischer mit 12,5:8,5.”

Okay, da gehört eigentlich unbedingt der mehr wie verdiente Titel Schachmatch des Jahrhunderts mit hinein. Ja, Fischer hielt sich bereits mehr wie ein Jahrzehnt vor Austragung des Kampfes für den besten Schachspieler der Welt, das er ein Schachgenie in seiner besten Zeit war, ist unbestritten. Zahlreiche Journalisten die in Reykjavik 1972 vor Ort waren, schrieben und plauderten ununterbrochen über das Schachgenie Fischer.

Das Buch hat sehr schöne Illustrationen von Hanni Schmieder. Ja, das Buch bereitete mir viel Lesevergnügen und wertet jede private Sportbibliothek auf. Jürgen Schmieder und Johannes Aumüller ist mit Sport – Das Buch ein guter Wurf gelungen.

Sport am Bodensee: Deutsche Match Race Meister 2014 und die Vorfreude auf Langenargen 2015 sowie die diese Woche beginnende Volleyball Bundesliga

Große Freude am Wochenende in Konstanz. Die Organisation des Segelevents war zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Dazu kamen entsprechende sportliche Resultate. Petra Ellegast bilanziert auf der Website vom Konstanzer Yacht Club die erfreulichen Ergebnisse in Sachen Deutsche Match Race Meisterschaft 2014 unter dem Titel Konstanzer werden Deutscher Match Race Meister und merkt an:

,,Tino Ellegast wurde mit seiner Crew um Arne Gülzow, Felix Diesch und Tosi Stemmer Deutsche Match Race Meister 2014. Die Nachwuchssegler vom SSCK (Team Innotio II) mit Felix Schrimper, Noel Beck, Johannes Voigt und Sebastian Uecker wurden Vize-Meister. Team Innotio I mit Adi Maier-Ring, Wanja Märkle-Hus, Joni Steinlein und Toffi landeten auf dem 3. Platz.”

Apropos Match Race am Bodensee. Stammleser kennen  ja mein Faible für das international hochklassige Match Race Germany in meinem Nachbarort Langenargen. Noch 218 Tage bis zum Beginn der Veranstaltung am 20. Mai 2015. Ja, jedes mal Segelsport auf höchsten Niveau, eine entspannte Stimmung im Ort und Hafen. Grandiose Naturkulisse. Entspannte Atmosphäre vor Beginn des auch in puncto Sponsoring exzellent aufgestellten Segelevents.  Im prall gefüllten Sportkalender am Bodensee hat das Event mit dem packenden Duellsegelsport einen festen Platz. Über die Jahre haben die Organisatoren, Macher und geschickten Netzwerker Harald Thierer, Eberhard Magg sowie Bernd Buck einen Segelwettbewerb auf die Beine gestellt, deren Anziehungskraft sich die besten Skipper der ISAF-Weltrangliste nicht entziehen können. Im Jahr 2015 erlebt Langenargen bereits die 18. Auflage. Alleine die Stimmung in Langenargen vor Beginn des Wettkampfes ist eine besondere. Hier ein Schnappschuss von mir vom Wochenende am Sonntag, den 1. Juni vor Beginn der Match Race Germany 2014.Traveler Digital Camera

Langenargen kann ich in all seiner Schönheit gar nicht richtig beschreiben. Vielleicht überlasse ich dies einer ganz großen Dame, die mit Worten feinfühlig und sinnlich umzugehen wusste. Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848) adelte einst Langenargen mit folgenden Worten:

,,Langenargen ist nur mit den schönsten Ansichten bei Genua und Neapel vergleichbar.”

Annette von Droste-Hülshoff lebte auch am Bodensee auf der Burg Meersburg. Wer sich tiefer mit dem leben der bemerkenswerten Persönlichkeit vertraut machen möchte, dem sei zum Einstieg durchaus Schwester Wikipedia empfohlen.

Sport am Bodensee: Sektion Volleyball mit dem VfB Friedrichshafen

Volleyballfreunde am Bodensee müssen sich noch etwas gedulden bis zum 1. Heimspiel in der neuen Saison 2014/2015. Am Sonntag, den 26.10.2014 gibt es in der ZF Arena den Heimauftakt vom Rekordmeister VfB Friedrichshafen gegen SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr. Doch diese Woche startet die Mannschaft von Stelian Moculescu bereits mit einem Auswärtsspiel in die neue Saison der Volleyball Bundesliga. Der Lakmustest, inwieweit neuer Name, Claim, Pressesprecher, Webauftritt etc. dem deutschen Volleyball und dem Ligabetrieb entscheidende Impulse gibt steht noch aus. Generali Haching ist nicht mehr dabei. Trotz intensiver Suche fand sich für die ambitionierten Volleyballler kein Nachfolger für den einstigen Hauptsponsor Generali, der sein Sponsorship nicht weiter verlängerte und dies rechtzeitig ankündigte.

Der VfB Friedrichshafen ist da in einer komfortableren Situation. Diese Woche also der Auftakt in die Volleyball Bundesliga mit dem Spiel VSG Coburg/Grub gegen den VfB Friedrichshafen. Das Spiel wird Live von Sportdeutschland.tv am 16. Oktober ab 19.20 Uhr übertragen. Sportdeutschland.tv hatte kürzlich alle 103 Spiele der Volleyball-WM in Polen übertragen. Jener Weltmeisterschaft mit der Bronzemedaille der deutschen Nationalmannschaft, die in ihren Reihen auch Max Günthör vom VfB Friedrichshafen hatte. Ein anderer Häfler musste im Spiel um Platz 3 gegen Deutschland und  seinen Vereinskollegen den kürzeren ziehen. Der französische Libero Jenia Grebennikov musste mit seinem Nationalmannschaftsteam mit Platz 4 vorlieb nehmen. Er bekam jedoch einen monetären Trost. Jenia Grebennikov wurde als bester Libero des Turniers ausgezeichnet und erhielt einen Scheck über 10.000 US-Dollar. Auch die Ex-Häfler Volleyballer Marcus Böhme (Block) und Lukas Kampa (Zuspiel) wurden in das Allstar-Team gewählt und konnten sich über die Überreichung der 10.000 US-Dollar freuen.

Der im Sommer neu gewählte Präsident des VfB Friedrichshafen, Wunibald Wösle, zu seinen Erwartungen an die Häfler Volleyballer um Erfolgscoach Stelian Moculescu im Interview mit dem Südkurier, jener Zeitung, die ihren Sitz in Konstanz hat:

,,Vor allem erhoffe ich mir spannende und erfolgreiche Begegnungen in einer möglichst prall gefüllten ZF-Arena. Die Ziele sind die bereits seit Jahren bekannten, nämlich mindestens ein nationaler Titel und in der Champions-League das Erreichen der K.-o.-Phase.”

Nach drei Meisterschaftslosen Jahren ist die Sehnsucht nach einem erneuten Meistertitel, den der VfB Friedrichshafen ja zeitweise im Abo hatte, sehr groß. Es wird wieder auf ein Duell mit dem Rivalen Berlin Recycling Volleys hinauslaufen.

Kadetten Schaffhausen nach Dunkerque Sieg in der EHF Champions League mit Ligaalltag

Heute gibt es auch noch die Veranstaltungen für Freunde des Abenteuers, der 2-Rad-Abenteuer Multimediavortrag, im JUFA Meersburg und Handball auf der schweizerischen Seite. Die Kadetten Schaffhausen haben ihr Ligaspiel gegen Lakers Stäfa. Die Kadetten spielen ja auch in der EHF Champions League. Heute also das Butter und Brot Spiel im heimischen Ligabetrieb der NLA. Die Schaffhausener merken durch ihre Medienstelle pragmatisch an:

,,Zwischen den Champions League-Partien gegen Dunkerque und Pick Szeged treffen die Kadetten in der Meisterschaft auf die Lakers Stäfa (Dienstag, 19.30 Uhr). Die Mannschaft vom Zürcher See hat von den ersten acht Meisterschaftsspielen zwar nur drei gewonnen und liegt im hinteren Teil der NLA-Tabelle auf Rang 7. Doch die Lakers hatten auch einige Achtungserfolge zu verzeichnen: Gegen Wacker Thun, die die Kadetten im Startspiel noch bezwungen hatten, siegte die Mannschaft von Trainer Markus Jud mit 27:25 – zuletzt fuhren sie gegen Suhr Aarau zwei Punkte (22:21) ein.”

Vor zwei Jahren kamen die Lakers Stäfa zu einem sensationellen Remis mit dem 32:32 in Schaffhausen. Sie werden nicht unterschätzt werden. Die komplette Punktezahl sollte diesmal in Schaffhausen bleiben. Die Kadetten haben Aufwind, in der EHF Champions League gab es einen bemerkenswerten und überraschenden Heimsieg gegen den französischen Handballmeister Dunkerque.

Sport am Bodensee Terminkalender

14.10.2014 Abenteuer: 2-Rad-Abenteuer Multimediavortrag  JUFA Meersburg ab 19.00 Uhr

14.10.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Lakers Stäfa ab 19.30 Uhr

15.10.2014 Eishockey: Fan-Treff der Ravensburg Towerstars ab 19.30 Uhr

17.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt ab 20.00 Uhr

18.10.2014 Rudern: Abrudern beim Ruderverein Friedrichshafen e.V

18.10.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Sindelfingen (Damen) ab 15.00 Uhr

18.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

22.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

25.10.2014 Handball: SV Allensbach – TV Beyeröhde ab 19.30 Uhr

25.10.2014 Tanz: Internationale Discofox Meisterschaft um den Bodensee Cup

26.10.2014 Eishockey: EV Lindau – ESC Dorfen ab 17.30 Uhr

26.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr

29.10.2014 Fußball – Würth Schweizer Cup: FC St. Gallen – FC Thun ab 20.00 Uhr 

31.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VCO Berlin ab 20.00 Uhr

02.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys ab 14.30 Uhr

02.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Thun ab 16.00 Uhr

02.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Wand. Germering ab 17.30 Uhr

02.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Kassel Huskies ab 18.30 Uhr

08.11.2014 Handball: Bregenz Handball – Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

08.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Wacker Thun ab 19.30 Uhr

09.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Höchstadter EC ab 17.30 Uhr

14.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Moser Medical UHK Krems ab 19.00 Uhr

16.11.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TV 05 Waldgirmes ab 14.00 Uhr

16.11.2014 Eishockey: EV Lindau – TEV Miesbach ab 17.30 Uhr

16.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim ab 18.30 Uhr

18.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – TSV St. Otmar St. Gallen ab 19.30 Uhr 

19.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Aich Dob ab 20.00 Uhr

20.11.2014 Fußball: Gespräch mit Thomas Hitzlsperger an der BürgerUniversität der Zeppelin Universität in Friedrichshafen im SeeCampus, Kolon, Foyer ab 19.15 Uhr

20.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Motor Saporoschje ab 20.00 Uhr

21.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey ab 20.00 Uhr

22.11.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Nagold (Männer) ab 18.00 Uhr 

22.11.2014 Handball: SV Allensbach – SGH-Rosengarten-Buchholz ab 18.00 Uhr

22.11.2014 Handball: Bregenz Handball – HSG Bärnbach/Köflach ab 19.00 Uhr

23.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Vaduz ab 13.45 Uhr

23.11.2014 Eishockey: EV Lindau – EV Moosburg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland ab 18.00 Uhr

25.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – GC Amicitia Zürich ab 19.30 Uhr

26.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball ab 19.00 Uhr

29.11.2014 Handball: Bregenz Handball – SG INSIGNIS HB Westwien ab 19.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: EV Lindau – ECDC Memmingen ab 17.30 Uhr

30.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW Bestensee ab 18.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins ab 18.30 Uhr 

03.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Olympiakos Piräus ab 20.00 Uhr 

04.12.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Aalborg Handbold ab 20.00 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – TV Rottenburg (Damen) ab 15.45 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – BV Villingen-Schwenningen 2 (Männer) ab 18.00 Uhr

06.12.2014 Handball: Alpla HC Hard – Raiffeisen Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

06.12.2014 Handball: SV Allensbach – SV-Union Halle Neustadt ab 19.30 Uhr 

06. – 07.12.2014 Fußball: 12. MTU-Hallencup – internationales U-15 Fußballturnier

07.12.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Sion ab 16.00 Uhr

07.12.2014 Eishockey: EV Lindau – HC Landsberg ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – SC Riessersee ab 18.30 Uhr

Sport am Bodensee: Nach dem Bermudadreieck kam Stelian Moculescu und machte beim VfB Friedrichshafen Politik und gestaltete den Verein mit

Stelian Moculescu startete 1972 mit Rumänien bei den olympischen Spielen in München. Der ehrgeizige Volleyballer hatte sich für eine Flucht in den Westen entschieden. Der anschließende Start in Deutschland war für ihn mühsam. Er arbeitete auf dem Bau und schlug sich durch. Sein Ziel, ein erfolgreicher Volleyballtrainer zu werden, verlor er nie aus den Augen. 1978 gewann er als Spieler-Trainer die deutsche Meisterschaft mit dem TSV 1860 München. Der Auftakt für eine bemerkenswerte Trainerkarriere. Seine Erfolgsbilanz ist einer der beeindruckendsten Trainerlaufbahnen in Deutschland. Auch in den folgenden Jahren waren Meisterschaften ein Ziel von Stelian Moculescu. 1980 coachte er den TSV 1860 zur erneuten Meisterschaft. 1991 gewann er mit dem TSV Milbertshofen den Titel. Der unbändige Ehrgeiz von dem impulsiven Moculescu wollte mehr. Viel mehr. 1995, 1996 kamen weitere Meistertitel in den deutschen Volleyballmeisterschaften mit dem ASV Dachau hinzu. Stelian Moculescu erarbeitete sich seine Erfolge hart. 1997 kam er dann zum VfB Friedrichshafen. Dort fand er ebenfalls kein bestelltes Beet vor. Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung sagte Stelian Moculescu einst im Mai 2013:

,,Das ging sehr schnell. Im kam in einer sehr unruhigen Zeit zum VfB. In der vorherigen Saison hatte es drei verschiedene Trainer gegeben. Die Süddeutsche Zeitung hat damals vom Bermudadreieck für Trainer gesprochen. Ich hatte dann im ersten Jahr einen Ein-Jahres-Vertrag. Wir haben gleich den Pokal und die Meisterschaft gewonnen. Dann habe ich angefangen, ein wenig Politik zu machen und den Verein mitzugestalten. Ich hatte eine Vorstellung von einem gut geführten Verein und diese habe ich versucht umzusetzen.”

Mit dem VfB Friedrichshafen errang Trainer Stelian Moculescu eine beeindruckende Serie an Meistertiteln, Pokalsiegen und dem internationalen Highlight mit dem Gewinn der Champions-League. Jeder normale Vereinsbriefbogen bekommt bei der sportlichen Bilanz von Moculescu mit den Häflern Platzprobleme:

Deutscher Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014 sowie Champions-League-Sieger 2007.

Am heutigen Sonntag nun die Mannschaftsvorstellung für die neue Saison in der ZF Arena. Stelian Moculescu kann in der neuen Saison auf folgenden Kader zurückgreifen:

Kader des VfB Friedrichshafen für die Saison 2014/2015

2 – Maximiliano Gauna – Mittelblock
3 – Thilo Späth-Westerholt – Libero
4 – Maarten van Garderen – Außen-Annahmespieler
5 – Simon Tischer – Zuspieler
6 – Michal Finger – Diagonalangreifer
7 – Nick Vogel – Mittelblock
8 – Max Günthör – Mittelblock
9 – Moritz Reichert – Außen-Annahmespieler
10 – Jenia Grebennikov – Libero
11 – Roland Gergye – Außen-Annahmespieler
13 – Adrian Gontariu – Diagonalangreifer
14 – Baptiste Geiler – Außen-Annahmespieler
17 – Jan Zimmermann – Zuspieler

Auch die regionalen Zeitungen wie Südkurier, Schwäbische Zeitung widmeten in ihrem expliziten Sportteil auf den Online-Seiten der bevorstehenden Mannschaftsvorstellung des deutschen Rekordmeisters VfB Friedrichshafen die gebührende Aufmerksamkeit und titelten unter anderen ihre Artikel so:

Dann wäre auch noch der frisch von der WM in Polen mit einer Bronzemedaille nach Hause gekommene Max Günthör zu erwähnen. Er strahlte letzte Saison den Menschen in der Region von diversen Plakatwänden entgegen.

http://sportinsider.files.wordpress.com/2014/05/030.jpg?w=625

Auf geht´s.

Sport am Bodensee Terminkalender

09. – 12.10.2014 Segeln: Deutsche Match Race Meisterschaft 2014 – Konstanzer Yacht Club

12.10.2014 Radsport: Radkriterium “Rund um d’Kirch” in Meckenbeuren ab 11.00 Uhr

12.10.2014: Volleyball: Teamvorstellung VfB Friedrichshafen in der ZF Arena ab 18.00 Uhr

12.10.2014: Abenteuer: Orangetrotter im Graf-Zeppelin-Haus ab 19.30 Uhr

14.10.2014: Abenteuer: 2-Rad-Abenteuer Multimediavortrag  JUFA Meersburg ab 19.00 Uhr

17.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt ab 20.00 Uhr

18.10.2014 Rudern: Abrudern beim Ruderverein Friedrichshafen e.V

18.10.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Sindelfingen (Damen) ab 15.00 Uhr

18.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

22.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

25.10.2014 Tanz: Internationale Discofox Meisterschaft um den Bodensee Cup

26.10.2014 Eishockey: Lindau EV – ESC Dorfen ab 17.30 Uhr

26.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr

29.10.2014 Fußball – Würth Schweizer Cup: FC St. Gallen – FC Thun ab 20.00 Uhr 

31.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VCO Berlin ab 20.00 Uhr

02.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys ab 14.30 Uhr

02.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Thun ab 16.00 Uhr

02.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Wand. Germering ab 17.30 Uhr

02.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Kassel Huskies ab 18.30 Uhr

08.11.2014 Handball: Bregenz Handball – Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

09.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Höchstadter EC ab 17.30 Uhr

14.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Moser Medical UHK Krems ab 19.00 Uhr

16.11.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TV 05 Waldgirmes ab 14.00 Uhr

16.11.2014 Eishockey: EV Lindau – TEV Miesbach ab 17.30 Uhr

16.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim ab 18.30 Uhr

19.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Aich Dob ab 20.00 Uhr

21.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey ab 20.00 Uhr

22.11.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Nagold (Männer) ab 18.00 Uhr 

22.11.2014 Handball: Bregenz Handball – HSG Bärnbach/Köflach ab 19.00 Uhr

23.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Vaduz ab 13.45 Uhr

23.11.2014 Eishockey: EV Lindau – EV Moosburg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland ab 18.00 Uhr

26.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball ab 19.00 Uhr

29.11.2014 Handball: Bregenz Handball – SG INSIGNIS HB Westwien ab 19.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: EV Lindau – ECDC Memmingen ab 17.30 Uhr

30.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW Bestensee ab 18.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins ab 18.30 Uhr 

03.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Olympiakos Piräus ab 20.00 Uhr 

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – TV Rottenburg (Damen) ab 15.45 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – BV Villingen-Schwenningen 2 (Männer) ab 18.00 Uhr

06.12.2014 Handball: Alpla HC Hard – Raiffeisen Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

06. – 07.12.2014 Fußball: 12. MTU-Hallencup – internationales U-15 Fußballturnier

07.12.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Sion ab 16.00 Uhr

07.12.2014 Eishockey: EV Lindau – HC Landsberg ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – SC Riessersee ab 18.30 Uhr

Sport am Bodensee: Marktwert ehemaliger MTU-Hallencup Spieler und Termin für 2014 in der ZF Arena

Guten Morgen.

Die Meldung kam dieser Tage ganz entspannt bei mir rein. Der Termin für das renommierte Nachwuchsfußballturnier der U-15 steht fest. Der internationale 12. MTU-Hallencup findet am 6. und 7. Dezember 2014 in der ZF-Arena in Friedrichshafen statt. Das Teilnehmerfeld wird in Kürze bekannt gegeben. Die bewährte Spielstätte des vergangenen Jahres ist erwartungsgemäß auch dieses Jahr wieder gebucht. 2012 war die Bodensee-Sporthalle ja an ihre Kapazitätsgrenze gekommen und erregte die Gemüter. Der Wechsel in die ZF Arena, sonst Spielstätte des deutschen Volleyballrekordmeisters VfB Friedrichshafen, kam dann im vergangenen Dezember zu Stande und wurde entsprechen beworben.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital Camera

Es wird weiter an der Reputation vom MTU-Hallencup gearbeitet. Kürzlich hatte ich ja bereits 13 ehemalige Jugendliche genannt, die einst beim Nachwuchshallenturnier spielten und heute Bundesligaprofis sind. Auch Gianluca Gaudino nahm einst beim MTU Fußballevent teil und hat diese Saison für die Mannschaft von Pep Guardiola seine ersten Einsätze in der Bundesliga gehabt. Sein Debüt feierte er im Heimspiel mit Bayern München gegen den VfL Wolfsburg, der VW-Werksclub machte ja in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison im August auch Station am Bodensee.

Der aktuelle Marktwert vom 17-Jährigen talentierten Gianluca Gaudino, dessen Vater einst langjähriger Bundesligaprofi war, liegt laut transfermarkt zur Zeit bei 500.000 Euro. Da ist er momentan noch 49,5 Millionen Euro vom Marktwert seines Kollegen Thomas Müllers entfernt, der ja bekanntlich auch einst beim MTU-Hallencup auflief. Aber da wir uns gerade so ein wenig in der gemütlichen Ecke des jeweiligen Markwertes der Fußballer festsetzen, vielleicht noch schnell die anderen Millionen Werte einiger der ehemaligen MTU-Hallencup Teilnehmer am Bodensee mit aktueller Bundesligakarriere laut transfermarkt.

Oliver Baumann (8 Millionen Euro), Mario Götze (48 Millionen Euro), Julian Draxler (30 Millionen Euro), David Alaba (35 Millionen Euro), Holger Badstuber (7,5 Millionen Euro), Marco Reus (50 Millionen Euro), Joel Matip (16 Millionen Euro), Sebastian Rudy (3 Millionen Euro), Pierre-Michel Lasogga (12 Millionen Euro), Julian Green (2 Millionen Euro), Granit Xhaka (10 Millionen Euro) und  Xherdan Shaqiri (20 Millionen Euro).

Update: Das Meisterschaftsspiel des VfB Friedrichshafen gegen den Meister Berlin Recycling Volleys am 2. November 2014 in der ZF Arena ist von 18.00 Uhr auf 14.30 Uhr vorverlegt worden. Hintergrund ist  die geplante Übertragung von Bildausschnitten im ZDF. Damit gibt es eine Überschneidung mit dem geplanten Spiel der Volley YoungStars gegen SV Fellbach, was ursprünglich für 14.00 Uhr in der ZF Arena terminiert war. Die Volley YoungStars werden ihr Spiel an einem anderen Tag austragen. Die Abstimmung über einen neuen Spieltermin mit der SV Fellbach läuft noch. 

Sport am Bodensee Terminkalender

09. – 12.10.2014 Segeln: Deutsche Match Race Meisterschaft 2014 – Konstanzer Yacht Club

09.10.2014 Schach: Training mit GM Zigurds Lanka bei den Schachfreunden Wetzisreute

10.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren ab 20.00 Uhr

10.10.2014 Eishockey: EV Lindau – TSV Peißenberg ab 20.00 Uhr

10.10.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TSV GA Stuttgart ab 20.00 Uhr

11.10.2014 Kinder-Olympiade: 4. Kinder-Olympiade in Überlingen ab 10.00 Uhr

11.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Skjern Handbold (Dänemark) ab 19.00 Uhr

11.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – St. Pölten ab 19.00 Uhr

12.10.2014: Volleyball: Teamvorstellung VfB Friedrichshafen in der ZF Arena ab 18.00 Uhr

12.10.2014: Abenteuer: Orangetrotter im Graf-Zeppelin-Haus ab 19.30 Uhr

17.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt ab 20.00 Uhr

18.10.2014 Rudern: Abrudern beim Ruderverein Friedrichshafen e.V

18.10.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Sindelfingen (Damen) ab 15.00 Uhr

18.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

22.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

25.10.2014 Tanz: Internationale Discofox Meisterschaft um den Bodensee Cup

26.10.2014 Eishockey: Lindau EV – ESC Dorfen ab 17.30 Uhr

26.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr

29.10.2014 Fußball – Würth Schweizer Cup: FC St. Gallen – FC Thun ab 20.00 Uhr 

31.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VCO Berlin ab 20.00 Uhr

02.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys ab 14.30 Uhr

02.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Thun ab 16.00 Uhr

02.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Wand. Germering ab 17.30 Uhr

02.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Kassel Huskies ab 18.30 Uhr

08.11.2014 Handball: Bregenz Handball – Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

09.11.2014 Eishockey: EV Lindau – Höchstadter EC ab 17.30 Uhr

14.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Moser Medical UHK Krems ab 19.00 Uhr

16.11.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TV 05 Waldgirmes ab 14.00 Uhr

16.11.2014 Eishockey: EV Lindau – TEV Miesbach ab 17.30 Uhr

16.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim ab 18.30 Uhr

19.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Aich Dob ab 20.00 Uhr

21.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey ab 20.00 Uhr

22.11.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Nagold (Männer) ab 18.00 Uhr 

22.11.2014 Handball: Bregenz Handball – HSG Bärnbach/Köflach ab 19.00 Uhr

23.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Vaduz ab 13.45 Uhr

23.11.2014 Eishockey: EV Lindau – EV Moosburg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland ab 18.00 Uhr

26.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball ab 19.00 Uhr

29.11.2014 Handball: Bregenz Handball – SG INSIGNIS HB Westwien ab 19.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: EV Lindau – ECDC Memmingen ab 17.30 Uhr

30.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW Bestensee ab 18.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins ab 18.30 Uhr 

03.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Olympiakos Piräus ab 20.00 Uhr 

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – TV Rottenburg (Damen) ab 15.45 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – BV Villingen-Schwenningen 2 (Männer) ab 18.00 Uhr

06.12.2014 Handball: Alpla HC Hard – Raiffeisen Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

06. – 07.12.2014 Fußball: 12. MTU-Hallencup – internationales U-15 Fußballturnier

07.12.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Sion ab 16.00 Uhr

07.12.2014 Eishockey: EV Lindau – HC Landsberg ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – SC Riessersee ab 18.30 Uhr

Sport am Bodensee: Abenteuerfeeling mit Orangetrotter im Graf-Zeppelin-Haus, Schach mit GM Zigurds Lanka

Der Termin ist zeitlich mutig gewählt. Die Multivisionsshow einer Rundreise durch die weite Welt mit einem orangefarbenen Bulli ist terminlich in Konkurrenz zur Vorstellung der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen. Aber es lebe die Vielfalt. Helga Negele und Jürgen Dommer kündigten einst Jobs und Wohnung und fuhren los. Der gelernte Westeuropäer wird geneigt sein, sofort gedankenschnell einzuwenden: Mit welchem Ziel? Nun, vielleicht ist manchmal ja auch der Weg das Ziel. Wer weiß dies schon immer so genau. Helga Negele und Jürgen Drommer bereisten drei Kontinente, verzeichneten auf dem Tacho dabei 56.000 zurückgelegte Kilometer, waren 20 Monate zu zweit auf 2,5 Quadratmetern im Bulli. Signalfarbe Orange. Wie das nach längeren Reisen so ist, wie vermarktet man die Sache mit der eigenen Auszeit im Nachgang am besten. Multivisionsshows sind da die letzten Jahre wie Pilze aus dem Boden geschossen. Orangetrotter also am Sonntag im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen. Hier eine kleine Videosequenz. Kleine Kritik von meiner Seite. Weniger ist manchmal mehr. Die Musik ist mir persönlich etwas zu laut und wirkt teilweise eher kontraproduktiv. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Für alle enthusiastischen Bastler hat Jürgen Dommer die Geschichte vom orangefarbenen Bulli liebevoll auf der eigenen Website Orangetrotter zusammengefasst.

,,Ursprünglich habe ich mir dieses Fahrzeug zum Transport meiner Enduro im Jahre 2000 angeschafft. Damals noch als 50 PS- Diesel (was für eine Gurke). Von Weltreise war damals keine Rede! Bezahlt hab ich 1000 D-Mark, also 500 Euro! Dementsprechend war der äußere Eindruck. Inzwischen wurde einiges investiert: Umgebaut auf Turbo-Diesel und 5-Gang Getriebe, lackiert etc. und er war Gut für Reisen durch ganz Europa. Der Spontan-Entschluss zur Weltreise kam dann erst in 2008. Letztendlich waren also „nur“ noch die speziellen Ein- und Umbauten zur Weltreisetauglichkeit zu machen..”

Was folgt sind diverse Details zu den sonstigen An- und Einbauten am Bulli, gepaart mit präziser Auflistung von Vorteilen und Handicaps.

Themenwechsel. Die Schachfreunde Wetzisreute haben am Donnerstag einen Trainingsabend mit Großmeister Zigurds Lanka auf dem Programm. Im Februar diesen Jahres berichtete der Schachverband Württemberg e.V. vom bemerkenswerten Trainer Lanka.

,,Ostfildern-Ruit. „Gibt es einen Kurs zum Thema: wie wird man ein so toller Trainer wie Zigurds Lanka?“ – Die Frage eines Teilnehmers am Fortbildungsseminar für C-Trainer an der Sportschule Ruit (Ostfildern) musste unbeantwortet bleiben. Lanka ist unnachahmlich. Alle Schachspieler waren hellweg begeistert über den Vortrag dieses Großmeisters. Dem Bann des 53-jährigen Letten kann sich offenbar keiner entziehen.”

Der 54-Jährige lettische Großmeister Zigurds Lanka ging einst in Sachen Schachtrainerlehre in die Ausbildung zu Schachweltmeister Michail Tal nach Moskau. Diese gute Basis nutzte Lanka zu einer bemerkenswerten Schachtrainerlaufbahn. Sein bekanntester Schützling ist Alexei Schirow. Der Musterschüler wurde 2000 Vizeweltmeister der FIDE. In Teheran unterlag Schirow dem starken Viswanathan Anand mit 0,5 : 3,5. Bei den Schachfreunden Wetzisreute wird Zigurds Lanka am Trainingsabend über Das Prinzip der Schlüsselfelder – auf Basis der Sizilianischen Verteidigung im Vereinsheim Alte Schule in Schlier referieren. Beginn ist 20.30 Uhr. Der Schachabend soll bis 23.00 Uhr gehen. Um Voranmeldungen wird per E-Mail an vorstand@sf-wetzisreute.de gebeten. Für Vereinsmitglieder ist der Trainingsabend mit Großmeister Zigurds Lanka frei, Gäste entrichten eine Teilnahmegebühr von 10,00 Euro. Es stehen nur begrenzte Plätze zur Verfügung.

GM Zigurds Lanka unterrichtet nicht nur an den 64 Feldern, sondern kann selber auf eine intensive Spielpraxis zurückblicken. Bei drei Schacholympiaden 1992, 1994 und 2008 (Manila, Moskau, Dresden) nahm er für Lettland teil und kam bei 30 gespielten Schachpartien auf ein Ergebnis von +9 =15 -6.

Sport am Bodensee. VfB Friedrichshafen mit der Mannschaftspräsentation.

Wie Eingangs erwähnt, die Volleyballer haben ihre Teamvorstellung am selben Abend wie die Multivissionsshow der Orangetrotter. Es erfolgt in der ZF Arena die Trikotübergabe durch die Fans. Dies war auch im vergangenen Jahr so. Dieses Jahr geht es für die Volleyball Bundesliga in die 40. Saison. Bei einem Sportquiz von Jauch, wäre die Frage nach den Gründungsmitgliedern im Oktober 1974 auch eine mit Fallstricken.  Wo ist der Telefonjoker, wenn man ihn braucht? Also am 5. Oktober 1974 fing einst alles an. Vor 40 Jahren setzte sich die Bundesliga der Männer aus acht Mannschaften zusammen.

SSF Bonn, Hamburger SV, TSV 1860 München, USC Münster, GTRV Neuwied, VBC Paderborn-Petershagen, USC Gießen und 1844 Freiburg waren der illustre Starterkreis im deutschen Volleyball.

Erster deutscher Meister im Volleyball wurde der TSV 1860 München.

Sport am Bodensee. Eishockeyteam Ravensburg Towerstars zu Hause noch ungeschlagen.

Okay, die Ravensburg Towerstars waren mit den ersten sechs Spielen laut Statement von Pressesprecher Frank Enderle zufrieden. Dann folgte einen Tag vor der deutschen Einheit der 5:2 Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse, die einst unter der Firmierung SG Dynamo Weißwasser in ihrer Vita auf 25 Meistertitel in der DDR verweisen können. Damit schoben sich die Towerstars auf Tabellenrang 3. Doch das nächste Auswärtsspiel folgte wieder einem bekannten Rhythmus, nach den Niederlagen in Kassel und Bremerhaven gab es auch beim Match bei Bad Nauheim eine Niederlage. Dort kam es auch zum Wiedersehen mit Ex-Towerstars Coach Petri Kujala, der nach dem dramatischen Hitchcock-Thriller Playoff-Aus gegen Landshut im letzten Jahr Ravensburg verlassen musste. Nun also wieder ein Heimspiel der Puzzlestädter. Die Towerstars haben aus bisher 4 Heimpartien vier Siege eingefahren. Mit Landshut, Rosenheim und Bietigheim war es auch keine Laufkundschaft. Dies soll jetzt nicht despektierlich gegenüber den Lausitzer Füchsen rüberkommen, doch sie waren kein ebenbürtiger Partner. Diese Heimbilanz soll auch gegen die ESV Kaufbeuren nicht getrübt werden.  Es ist die Begegnung des Tabellensechsten gegen den Tabellenzehnten.

Die Auswärtsschwäche der Ravensburg Towerstars thematisiert auch Coach Naud in der Online-Ausgabe der Schwäbischen Zeitung und fordert die Erhöhung der Konzentration auf das wesentliche (Stichwort Abwehrarbeit) und merkt an.

„Wir müssen keine Show machen für die gegnerischen Zuschauer.”

Sport am Bodensee: Deutsche Match Race Meisterschaft 2014.

Zum heutigen Abschluss noch ein Hinweis auf die am Mittwoch beginnende Deutsche Match Race Meisterschaft beim Konstanzer Yacht Club. Die Veranstaltung erstreckt sich über mehrere Tage bis zum Sonntag. Auf der Website gibt es alle Teilnehmer zu sehen und die Übersicht wird mit folgenden Worten eingeleitet:

,,Zur deutschen Meisterschaft sind nur die besten 8 Deutschen Match Race Teams gemäß Weltrangliste eingeladen. Dazu kommen das Konstanzer Jugendteam um Skipper Felix Schrimper, dass viel Potential für die Zukunft verspricht.. Als Finale der Segelsaison 2014 wird der Deutsche Meister auf der Konstanzer Bucht bis zum 12. Oktober im Cupsystem erkoren.”

Der Konstanzer Yacht Club hatte ja erst kürzlich auch die Veranstaltung der 2. Segel-Bundesliga in Friedrichshafen organisiert. Auch ein Club bleibt vor pragmatsichen Dingen nicht verschont. Ab jetzt wird wieder selber gewirtet.

Sport am Bodensee Terminkalender

09. – 12.10.2014 Segeln: Deutsche Match Race Meisterschaft 2014 – Konstanzer Yacht Club

09.10.2014 Schach: Training mit GM Zigurds Lanka bei den Schachfreunden Wetzisreute

10.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren ab 20.00 Uhr

10.10.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TSV GA Stuttgart ab 20.00 Uhr

11.10.2014 Kinder-Olympiade: 4. Kinder-Olympiade in Überlingen ab 10.00 Uhr

11.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Skjern Handbold (Dänemark) ab 19.00 Uhr

11.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – St. Pölten ab 19.00 Uhr

12.10.2014: Volleyball: Teamvorstellung VfB Friedrichshafen in der ZF Arena ab 18.00 Uhr

12.10.2014: Abenteuer: Orangetrotter im Graf-Zeppelin-Haus ab 19.30 Uhr

17.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt ab 20.00 Uhr

18.10.2014 Rudern: Abrudern beim Ruderverein Friedrichshafen e.V

18.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

22.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

26.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr

31.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VCO Berlin ab 20.00 Uhr

Sport am Bodensee: Interboot Fazit von Pressesprecher Wolfgang Köhle, MTU-Hallencup wird weiter geadelt und VfB Friedrichshafen Teamvorstellung in der ZF Arena

Die 53. Interboot 2014 in der Zeppelinstadt ist bereits wieder über eine Woche Geschichte. Ein paar zufriedene Stimmen haben wir schon gehabt, siehe “Ich fand den Messeverlauf 2014 etwas ruhiger wie 2013, aber ich habe ein Schiff verkauft, von daher bin ich also sehr zufrieden.”

Ich bat Wolfgang Köhle, den Pressesprecher der Messe Friedrichshafen GmbH, um ein kurzes Statement. Nach seinem Kurzurlaub zog er folgendes Fazit:

„Die Interboot hat auch bei ihrem 53. Törn wieder gezeigt, dass Wassersport ein Erlebnis ist. Die Kombination auf Neuheiten- und Produktschau in den Messehallen und einem spritzigen Rahmenprogramm kam bei Besuchern und Ausstellern gut an. Letztere waren mit dem Verlauf der Messe und den geknüpften Kontakten sowie ihren Verkäufen zufrieden. Ein Highlight ist natürlich jedes Jahr der Interboot-Hafen, der besonders beim sonnigen Spätsommerwetter während der Messe ein Anlaufpunkt für Wassersportfans war.“

Am Ende wurden, wie bereits vermeldet, 86.200 Besucher auf der Interboot 2014 gezählt. Im vergangenen Jahr waren es 89.600. Traveler Digital Camera

Dabei geht es mir persönlich gar nicht immer um neue Besucherrekorde. Das findet man ja bei vielen Messen, den quantitativen Quervergleich, der ja gar nicht immer korrespondieren muss mit dem qualitativen Gradmesser. Die 53. Interboot hat eine 54. Ausgabe sich redlich verdient und wird diese 2015 wieder zelebrieren.

Sport am Bodensee. Hohe Reputation für den MTU-Hallencup.

Themawechsel. Fußball. Kürzlich hatte ich meine werten Leser darauf hingewiesen hier im Blog, dass ein Bundesligatorwart momentan den MTU-Hallencup adelt. Keeper Oliver Baumann nahm einst beim renommierten U-15 Nachwuchsturnier am Bodensee teil. Auch nach diesem Bundesligawochenende ist er mit seiner neuen Mannschaft, der TSG Hoffenheim, ungeschlagen. Dies können nach 7 Spieltagen in dieser Saison nur noch die Torhüter von Bayern München, Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 von sich behaupten (Manuel Neuer, Yann Sommer und Loris Karius). Die Magnetwirkung des MTU-Hallencups macht auch nicht halt vor den großen europäischen Vereinen.Traveler Digital Camera

Mittlerweile bekommt der dieses Jahr in die 12. Austragung gehende MTU-Hallencup ja eine mehr wie namhafte komplette Bundesligamannschaft zusammen.

Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Holger Badstuber (Bayern München), David Alaba (Bayern München), Julian Draxler (Schalke 04), Marco Reus (Borussia Dortmund), Mario Götze (Bayern München), Thomas Müller (Bayern München), Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim), Julian Green (Hamburger SV), Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach), Xherdan Shaquiri (Bayern München), Joel Matip (Schalke 04), Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV).

Diese 13 Spieler waren alle einst als Buben beim U-15 MTU-Hallencup aktiv. Mehr Renommee für ein Nachwuchs-Hallenturnier in Deutschland geht fast gar nicht. Julian Draxler, Mario Götze und Thomas Müller schafften es bis zum Weltmeistertitel bei den Männern. Marco Reus wäre ohne Verletzungspech ebenfalls mit im Brasilien WM-Kader gewesen. Der Amerikaner Julian Green schoss für die Klinsmann Elf das Anschlusstor bei der WM im Achtelfinale in der Verlängerung gegen Belgien. Die Schweizer Xherdan Shaquiri und Granit Xhaka unterlagen mit der Hitzfeld Mannschaft in der Verlängerung nur knapp dem späteren Vizeweltmeister Argentinien. Joel Matip war mit Kamerun bei der WM. Pierre-Michel Lasogga war für den HSV in der letzten Saison der Nicht-Abstiegs-Garant. Torwart Oliver Baumannn hat nach erfolgreichen Jahren beim Freiburger SC diese Saison eine neue Stufe auf der Karriereleiter genommen und grüßt zusammen mit Mannschaftskollegen Sebastian Rudy von Tabellenplatz 2. Holger Badstuber, leider mit viel Verletzungspech, spielte bei der WM 2010 in Südafrika.

Sport am Bodensee: Volleyball – Teamvorstellung des VfB Friedrichshafen in der ZF Arena

Max Günthör holte mit der Nationalmannschaft Bronze bei der Volleyball-WM in Polen. Im Halbfinale scheiterte man nach großem Kampf am Gastgeber und späteren Weltmeister, den polnischen Volleyballern. Jetzt steht diese Woche am Sonntag die Teamvorstellung mit seinen Mitspielern beim VfB Friedrichshafen in der ZF Arena an. Traveler Digital Camera

Die Trikotübergabe erfolgt durch die Fans. Der Kader für die neue Saison und den Angriff auf den Meister Berlin Recycling Volleys steht:

Kader des VfB Friedrichshafen für die Saison 2014/2015

2 – Maximiliano Gauna – Mittelblock
3 – Thilo Späth-Westerholt – Libero
4 – Maarten van Garderen – Außen-Annahmespieler
5 – Simon Tischer – Zuspieler
6 – Michal Finger – Diagonalangreifer
7 – Nick Vogel – Mittelblock
8 – Max Günthör – Mittelblock
9 – Moritz Reichert – Außen-Annahmespieler
10 – Jenia Grebennikov – Libero
11 – Roland Gergye – Außen-Annahmespieler
13 – Adrian Gontariu – Diagonalangreifer
14 – Baptiste Geiler – Außen-Annahmespieler
17 – Jan Zimmermann – Zuspieler

Die sportliche Vita der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen umfasst folgende Meilensteine:

Deutscher Volleyballmeister von 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und Pokalsieger 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2012, 2014 sowie Champions-League-Sieger 2007.Traveler Digital Camera

Gefallen hatte mir, wie am 29. Mai 2014 unter dem Titel: Sport am Bodensee: Neuzugang Michal Finger adelt den VfB Friedrichshafen bereits vermerkt, die selbstbewusste Ansage von ihm.

Michal Finger mit klarer Zielsetzung:

„Ich komme nicht hierher, um Vizemeister zu werden.“

Kann man so stehen lassen.

Sport am Bodensee Terminkalender

09. – 12.10.2014 Segeln: Deutsche Match Race Meisterschaft 2014 – Konstanzer Yacht Club

09.10.2014 Schach: Training mit GM Zigurds Lanka bei den Schachfreunden Wetzisreute

10.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren ab 20.00 Uhr

10.10.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TSV GA Stuttgart ab 20.00 Uhr

11.10.2014 Kinder-Olympiade: 4. Kinder-Olympiade in Überlingen ab 10.00 Uhr

11.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Skjern Handbold (Dänemark) ab 19.00 Uhr

11.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – St. Pölten ab 19.00 Uhr

12.10.2014: Volleyball: Teamvorstellung VfB Friedrichshafen in der ZF Arena ab 18.00 Uhr

12.10.2014: Abenteuer: Orangetrotter im Graf-Zeppelin-Haus ab 19.30 Uhr

17.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt ab 20.00 Uhr

18.10.2014 Rudern: Abrudern beim Ruderverein Friedrichshafen e.V

18.10.2014 Handball: Bregenz Handball – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

22.10.2014 Handball: Alpla HC Hard – Sparkasse Schwaz HB Tirol ab 19.00 Uhr

26.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SWD powervolleys Düren ab 18.00 Uhr

26.10.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 18.30 Uhr

31.10.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VCO Berlin ab 20.00 Uhr