Schlagwort-Archive: Viswanathan Anand

Ein paar Worte zum Rücktritt von Schachweltmeister Magnus Carlsen

Während der Schachweltmeisterschaft 2014 im olympischen Medienzentrum Sotschi zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und Herausforderer Viswanathan Anand machte eine Meldung von der Synapsenzerrung des Norwegers die Runde. Urheber der wie üblich erstklassig informierten und recherchierten Geschichte war Der Postillon. So sollte gute Satire aussehen.

Willkommene Gelegenheit für mich einen Beitrag aus dem intensiv bestückten Blogarchiv von sportinsider zu holen. Magnus Carlsen reizte mich zu einer kleinen Story, die damals im Traffic erhebliche Ausschläge nach oben anzeigte.

Reblog (vom 2. April 2014)

Es kam überraschend. Der Rücktritt von Schachweltmeister Magnus Carlsen. Die abrupte Beendigung seiner Laufbahn erinnerte alle Schachfreunde daran, wie wenig planbar das Leben ist. Es keine Sicherheiten oder Garantien gibt. Okay, ein Motivationsloch hat jeden von uns bereits schon mal getroffen. Zuletzt war Magnus Carlsen in den Niederungen der zweitklassigen Schachliga seines Heimatlandes anzutreffen. Ja, er spielte zuletzt um den Aufstieg in der 2. Liga in Norwegen. Ein Freundschaftsdienst für Stavangers Mannschaftskapitän Petter Fossand. Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat. Der Elo-König verhalf Stavanger mit dem Sieg in einer Spanischen Partie nach 40 Zügen gegen Vladimir Georgiev zum Aufstieg in die Erstklassigkeit. Doch es waren keine konkreten Pläne von Magnus Carlsen für den WM-Kampf gegen den frischen Herausforderer Vishy Anand zu vernehmen. Das war bereits für viele gut vernetzte und informierte Schachexperten bedenklich.

Gerüchte über eine Veränderung im Privatleben, es soll eine bezaubernde Frau im Leben vom 23 Jährigen Schachgenie seit dem Besuch bei Real Madrid an seiner Seite sein, verdichteten sich.

Dabei war Magnus Carlsen immer für überraschende Wendungen gut. Bild am Sonntag stellte den Norweger kurz in 13 Punkten nach dem WM-Sieg gegen Anand unter dem Titel Schach-Genie hat Angst vor dem Intelligenztest vor und verwies auf eine andere Leidenschaft:

,,Nachdem er gewonnen hatte, sprang er in den Hotelpool und spielte danach die ganze Nacht Poker im Internet.​ Um Geld, Herr Carlsen? „Um was denn sonst?“​

Schach war dem Norweger nach dem Titelgewinn nicht mehr so wichtig wie vor dem Match in Chennai. Es war wie eine Erstbesteigung des Mount Everest. Was sollte jetzt noch kommen? Auch die dominante Schwester von Magnus Carlsen, machte kürzlich bei ihrem Besuch in Berlin erste Andeutungen. Während des Länderkampfes Deutschland gegen Norwegen  war Ellen Øen Carlsen eine vielgesuchte Interviewpartnerin. Es könnte Veränderungen im Leben ihres Bruders geben. Freilich vage. Nichts konkretes. Eher beiläufig in einem Nebensatz dahingeworfen. Small Talk. Wir werden zukünftig auf Fotos von Magnus Carlsen aus dem Turniersaal verzichten müssen. Schade. Sehr schade.

Fotos: Ray Morris-Hill rmhphotos.eu

Die Schachwelt ist überrascht und traurig zugleich gewesen. Mein E-Mail Fach sprach da eine deutliche Sprache. Auch der eine oder andere Anruf erreichte mich. Doch Halt. Hier an dieser Stelle darf auch darauf hingewiesen werden, dass es sich bei der Nachricht Schachweltmeister Magnus Carlsen beendet überraschend seine Laufbahn um einen … Nun, schauen wir vielleicht erst rüber zum ehemaligen Handelsblatt Journalisten Thomas Knüwer auf das Kultblog Indiskretion Ehrensache. Er merkt diese Woche an:

,,Ich mag Traditionen. Und ich finde, wir sollten sie erhalten. Dazu gehört dann eben auch der Aprilscherz, bei dem es so unendlich viel schwerer geworden ist, einen guten zu landen. Denn während es früher ganz einfach war, in der Zeitung zu schreiben, dass ein Stadionbauprojekt in eine Nachbargemeinde wandert, wachsen beim Leser des Jahres 2014 sofort Zweifel, wenn er die Meldung nicht an 300 anderen Orten findet.”

Nun, es darf aufgeatmet werden. Magnus Carlsen tritt nicht zurück. Er hat mitnichten seine Schachlaufbahn beendet. Es wird auch keine Pressekonferenz am avisierten Donnerstag um 13.00 Uhr in Norwegen vom Management des Schachweltmeisters geben. Der Aprilscherz ist hiermit ad acta gelegt.

Benjamin Wahlen bemerkenswertes Spox-Interview mit Jan Gustafsson und Ilja Zaragatski

Schach schaffte es einst in das legendäre Buch Wenn Sport Geschichte schreibt von Jan Stradling.Traveler Digital Camera

Auf den Seiten 130 bis 141 gab es das Kapitel Der Bauernraub. Reykjavik, Island, 1972. Die Schachweltmeisterschaft zwischen dem amerikansichen Schachgenie Bobby Fischer und dem amtierenden Leningrader Weltmeister Boris Spasskij. Das Schachmatch des Jahrhunderts.

Der Tod des Glücks ist der Vergleich. Lassen wir also erst gar keine Versuche aufkommen, das Glück zu zerbröseln, in dem wir vergleichend hin und her schwenken zwischen verschiedenen Schachepochen.

Die Schach-WM 2014 im olympischen Medienzentrum in Sotschi ist bereits wieder Geschichte. Während des Kampfes gab es ein bemerkenswertes Spox-Interview von Benjamin Wahlen mit den beiden Großmeistern Jan Gustafsson und Ilja Zaragatski.

Neben Gedanken zur verbesserten Strategie von Anand gegenüber Chennai, den inflationären Elo-Zahlen und dem Blick auf die eigene Karriere ging es auch um Spielsucht. Jan Gustafsson, erfolgreiches Mitglied des Teams der deutschen Schachnationalmannschaft von 2011 bei der Europameisterschaft, die damals sensationell den Titel errang, merkte an:

,,Viele Schachspieler sind echte Zocker, viele spielen auch Poker, gehen oft ins Casino und wetten. Die Affinität zum Glücksspiel ist bekannt, Spielsucht kann für manche zum Problem werdent. Es gibt Spieler, die sich zum Beispiel für Contra-Re-Spiele treffen. Dabei geht um einen Einsatz, der durch die Ansage von Contra und Re jeweils verdoppelt werden kann.”

Pokern ist immer wieder ein Thema bei Schachspieler Gustafsson. Er selber gab einst der FAZ vor 6 Jahren ein Interview unter dem Titel Im Pokern ist mehr zu holen als im Schach. Michael Eder leitete das Interview damals mit folgenden Worten ein:

,,Jan Gustafssons Denkfabrik ist nicht sehr groß, nur ein paar Quadratmeter. Das Arbeitszimmer in seiner Eppendorfer Wohnung ist zugleich sein Wohnzimmer. Ein weißes Ledersofa steht darin, ein Bücherregal, vollgestopft mit Romanen, Schach- und Pokerliteratur. Fernseher, Stereoanlage, Lautsprecher, DVD-Hüllen. Ein Stuhl, ein Schreibtisch, darauf zwei Aschenbecher, zwei Schachteln Gauloises – und Gustafssons Trainingsgeräte: zwei Bildschirme, die ihn per Internet mit der Schach- und Pokerwelt verbinden und ihm Zugriff auf eine Datenbank mit mehreren Millionen Schachpartien bieten.”

Das damalige Interview im November 2008 war im Vorfeld der Schacholympiade Dresden geführt worden. Autor Benjamin Wahlen publizierte sein cooles Spox-Interview am vorigen Mittwoch, den 19.11.2014, dem 4. Ruhetag in Sotschi vor der 9. Partie zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand. Man wünschte sich generell nicht nur zu den faszinierenden Höhepunkten im internationalen Schachkalender, die Berichterstattung in den Sportrubriken der Zeitungen oder den Sportportalen über das königliche Spiel, seine psychologischen Komponenten, den Protagonisten und Begleiterscheinungen sowie Hintergründe.

Hitchcock-Thriller von Sotschi. Schach-WM 2014 Live-Ticker der 11. Partie Carlsen – Anand auf Spiegel Online

Der Hitchcock-Thriller von Sotschi geht in die entscheidende Phase. Ein hauchdünner Vorsprung von 5,5:4,5 für das norwegische Schachgenie Magnus Carlsen gegen den indischen Herausforderer Viswanathan (Vishy) Anand. Knisternde Hochspannung im olympischen Medienzentrum und weltweit am Internet. Es ist für viele Freunde des königlichen Spiels das internationale Sportereignis des 4. Quartals im Terminkalender.

Heute ab 13.00 Uhr deutscher Zeit geht es in die vielleicht entscheidende 11. Partie. Magnus Carlsen hat Anzugsvorteil mit den weißen Figuren. Ein Sieg am Sonntag würde die Wintersportnation Norwegen in einen Freudentaunmel versetzen. Im vergangenen Jahr wurde der Schachchampion zum Sportler des Jahres in seinem Heimatland gewählt. In dem Jahr hatte unter anderen Tora Berger vierfaches Gold bei den Weltmeisterschaften im Biathlon für Norwegen geholt. Das Momentum war auf Seiten von Carlsen. Eine ganze Nation huldigte dem Mozart des Schachs. Genug der Vorrede. Auf geht´s.

++++++++++++++Schach-WM Live-Ticker 11- Partie auf Spiegel-Online++++++++++++++

Kommentator des Live-Ticker auf Spiegel-Online ist der bewährte Bernd Schroller, selbst ein solider Schachspieler, der sich bereits beim WM-Match von Chenaai 2013 bewährte und einen guten Job machte.

Sport am Bodensee: TSV 1860 München gegen FC Wohlen im Zeppelinstadion

Heute ist Ruhetag in Sotschi. Stand 2:2. Wie vor einem Jahr in Chennai. Damals gab es 4 Punkteteilungen hintereinander. Diesmal Remis in der 1. Partie. Dann der Sieg von Weltmeister Carlsen im 2. Spiel. Dann der Konter von Anand, der körperlich und mental einen viel besseren Eindruck wie 2013 macht, gestern dann ein erneutes teilen der Punkte. Der für mich beste deutsche Schachreporter bei WM-Kämpfen der letzten Jahre ist Ulrich Stock. Sein Schreibstil unverwechselbar. Er zelebriert die Schachatmosphäre. Bringt textliches Feinsilber auf den Tisch für seine Leser. Jeder Satz ein Lesegenuss. Sein neuestes Stück ist heute auf Zeit Online zu erleben. Ulrich Stock merkt dabei an:

,,Das Duell in Sotschi hat ein Thema gefunden! Auf einmal geht es nicht mehr um Alt gegen Jung, Fit gegen Topfit,  Bieder gegen Ruppig, Bügelfalte gegen Knitterjacke, sondern ums Eingemachte, um Schach.”

Themawechsel. Hier am Bodensee gibt es heute Fußball. Austragungsort ist eine Spielstätte die ich kürzlich hier im Blog am 1. Oktober unter dem Titel Sport am Bodensee: Lakmustest für die Publikumsresonanz der Towerstars und Sanierung im Zeppelinstadion erwähnte.

Der Kunststoffbelag der Leichtathletikanlage im Häfler Zeppelinstadion erhält nach 17 Jahren eine Sanierung. Heute wird auf dem Rasen Fußball gespielt. Ein Freundschafsspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem Schweizer Zweitligisten FC Wohlen. 14.00 Uhr ist Anpfiff in der Teuringer Straße 2. An den Tageskassen gibt es Eintrittskarten. Bei 7,00 Euro liegt der Preis für die Steh- und Tribünenplätze. Achtung Bonus: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können sich das Testspiel gratis ansehen.Traveler Digital Camera

TSV 1860 München. Was für ein einstiger Ruhm, was für eine Tradition, was für Nackenschläge, was für Schlagzeilen, was für ein Personalkarussell. Einst agierten Präsident Wildmoser, das lebendig gewordene bayerische Barockgemälde, und der strenge Coach Lorant die Geschicke. Beide waren kantige Charakter, ließen sich nicht rund schleifen. Wenn  Karl-Heinz Wildmoser einen Raum betrat, füllte er ihn mit seiner Präsenz. In seiner Präsidentenzeit war der TSV 1860 München wieder in die Bundesliga aufgestiegen und schnupperte gar an den Champions-League Töpfen. In seiner Ära waren es die Löwen. Stolz und stark. Bissig und auf der Jagd. Traveler Digital Camera

Dazu kam der ehrgeizige Trainer Werner Lorant. Er wurde von zahlreichen Medien oft als “Löwendompteur” bezeichnet. Er passte zu jener Zeit hundertprozentig zu 1860. Es gibt ja solche Trainer-Vereins-Kombinationen die einfach sehr lange stimmig sind. Schäfer/Karlsruher SC, Finke/SC Freiburg, Stanislawski/St. Pauli. Zum Beispiel. Allen ist auch gemein, danach gab es eigentlich nie wieder diese Kontinuität in der Trainer-Vita. Schäfer und Finke sah man an den Seitenlinien afrikanischer Fußballnationalmannschaften. Holger Stanislawaski probierte sich kurzzeitig bei der TSG Hoffenheim und in Köln aus. Aufgestiegen ist der 1. FC Köln dann mit dem Österreicher Stöger.

Werner Lorant, von 1992 bis 2001 Trainer bei den Löwen ging dann zu Fenerbace Istanbul. Eine kurze Stippvisite. Spätere Trainerengaments gab es dann unter anderen bei LR Ahlen, Incheon United, Apoel Nikosia, Sivasspor, Saipa Teheran, Kayseri Erciyesspor, SpVgg Unterhaching, Kasımpaşa Istanbul, Liaoning Hongyun,  SV ATA Spor München, DAC Dunajská Streda. 

Während Trainer Lorant eine Odyssee durch verschiedene Länder antrat, verspielte TSV 1860 München den Ruf der Löwen. Sie ähnelten immer mehr Kätzchen. Das soll nicht boshaft despektierlich klingen. Doch statt Aufstiegskampf in die Bundesliga, immer wieder in den letzten Jahren rhetorisch ambitioniert vorgetragen, gibt es aktuell Abstiegskampf. Die tz aus München titelt denn auch Ausreden & Ausflüchte! 1860 redet die Krise schön.

Der heutige Kontrahent von 1860 München ist der FC Wohlen. Bruder Wikipedia gibt einleitend folgendes preis:

,,Der FC Wohlen ist ein Schweizer Fussballclub aus Wohlen im Kanton Aargau. Er spielt in der Challenge League, der zweithöchsten Liga des Landes.

Der Club wurde am 21. Mai 1904 gegründet und ist der älteste Fussballclub der Schweiz, der nicht in einer Stadt entstanden ist. In der Saison 1930/1931 gehörte der FC Wohlen der höchsten Spielklasse der Schweiz an.”

Auf der Trainerbank der Schweizer sitzt ein bekanntes ehemaliges Bundesligagesicht. Ciriaco „Ciri“ Sforza. Er spielte in seiner aktiven Spielerlaufbahn unter anderen beim FC Kaiserslautern und deutschen Rekordmeister Bayern München. Auch Stationen bei Grasshopper Club Zürich oder Inter Mailand schmücken seine Karriere. Ciriaco Sforza bestritt 79 Länderspiele für die Schweiz.

Sport am Bodensee Terminkalender

13.11.2014 Fußball: TSV 1860 München – FC Wohlen in Friedrichshafen ab 14.00 Uhr

14.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Moser Medical UHK Krems ab 19.00 Uhr

15.11.2014 Handball: HSG Konstanz – TSV Rödelsee ab 20.00 Uhr

16.11.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TV 05 Waldgirmes ab 14.00 Uhr

16.11.2014 Eishockey: EV Lindau – TEV Miesbach ab 17.30 Uhr

16.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim ab 18.30 Uhr

18.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – TSV St. Otmar St. Gallen ab 19.30 Uhr 

19.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Aich Dob ab 20.00 Uhr

20.11.2014 Fußball: Gespräch mit Thomas Hitzlsperger an der BürgerUniversität der Zeppelin Universität in Friedrichshafen im SeeCampus, Kolon, Foyer ab 19.15 Uhr

20.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Motor Saporoschje ab 20.00 Uhr

21.11. Vereinspolitik: Jahresversammlung Seglerjugend & Segelabteilung – Alle Abteilungen des DSMC

21.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EVL Landshut Eishockey ab 20.00 Uhr

22.11.2014 Handball: Tag der offenen Tür bei Kadetten Schaffhausen in der BBC Arena

22.11.2014 Schach: Schachclub Tettnang 1 – Schachverein Friedrichshafen 1 ab 10.00 Uhr

22.11.2014 Fußball: FV Ravensburg – VfR Aalen II ab 14.30 Uhr

22.11.2014 Basketball: TSV Eriskirch – VfL Nagold (Männer) ab 18.00 Uhr 

22.11.2014 Handball: SV Allensbach – SGH-Rosengarten-Buchholz ab 18.00 Uhr

22.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Balatonfüredi KSE ab 19.00 Uhr 

22.11.2014 Handball: Bregenz Handball – HSG Bärnbach/Köflach ab 19.00 Uhr

22.11.2014 Ringen: SV Germania Weingarten – SV Triberg ab 19.30 Uhr

22.11.2014 Basketball: Baskets Konstanz – Panthers Schwenningen ab 20.00 Uhr

23.11.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Vaduz ab 13.45 Uhr

23.11.2014 Eishockey: EV Lindau – EV Moosburg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Basketball: TV Konstanz – USC Heidelberg ab 17.30 Uhr

23.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland ab 18.00 Uhr

24.11.2014 Vereinspolitik: Jahresversammlung Wasserski-Sektion des DSMC

25.11.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – GC Amicitia Zürich ab 19.30 Uhr

26.11.2014 Handball: Alpla HC Hard – Bregenz Handball ab 19.00 Uhr

28.11.2014 Party: Warm-up-Party zur ,,39. Eisernen” des DSMC im ,,Steg 4″  

29.11. – 30.11. 2014 Segeln: 39. Regatta der Eisernen des DSMC in Konstanz

29.11.2014 Handball: Bregenz Handball – SG INSIGNIS HB Westwien ab 19.00 Uhr

29.11.2014 Handball: HSG Konstanz – SG Leutershausen ab 20.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: EV Lindau – ECDC Memmingen ab 17.30 Uhr

30.11.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW Bestensee ab 18.00 Uhr

30.11.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Fischtown Pinguins ab 18.30 Uhr 

03.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – Olympiakos Piräus ab 20.00 Uhr 

04.12.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – Aalborg Handbold ab 20.00 Uhr

06.12.2014 Fußball: FV Ravensburg – Freiburger FC ab 14.00 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – TV Rottenburg (Damen) ab 15.45 Uhr

06.12.2014 Basketball: TSV Eriskirch – BV Villingen-Schwenningen 2 (Männer) ab 18.00 Uhr

06.12.2014 Handball: Alpla HC Hard – Raiffeisen Fivers WAT Margareten ab 19.00 Uhr

06.12.2014 Handball: SV Allensbach – SV-Union Halle Neustadt ab 19.30 Uhr 

06.12.2014 Ringen: SV Germania Weingarten – KSV Aalen 2005 ab 19.30 Uhr

06.12.2014 Handball: HSG Konstanz – SG Kronau/Östringen ab 20.00 Uhr

06. – 07.12.2014 Fußball: 12. MTU-Hallencup – internationales U-15 Fußballturnier

07.12.2014 Basketball: TV Konstanz – Grüner Stern Keltern II ab 14.30 Uhr

07.12.2014 Fußball: FC St. Gallen – FC Sion ab 16.00 Uhr

07.12.2014 Eishockey: EV Lindau – HC Landsberg ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Basketball: Baskets Konstanz – 1. FC Kaiserslautern ab 17.30 Uhr

07.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – SC Riessersee ab 18.30 Uhr

09.12.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – BSV Bern Muri ab 19.30 Uhr

13.12.2014 Handball: Bregenz Handball – Union JURI Leoben ab 19.00 Uhr

13.12.2014 Handball: Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern ab 19.30 Uhr

14.12.2014 Schach: Schachclub Tettnang 1 – Schachverein Friedrichshafen 1 ab 09.00 Uhr

14.12.2014 Volleyball: Volley YoungStars – TSV Grafing ab 14.00 Uhr

14.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – SVG Lüneburg ab 18.00 Uhr

14.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Eispiraten Crimmitschau ab 18.30 Uhr

19.12.2014 Handball: Alpla HC Hard – HSG Bärnbach/Köflach ab 19.00 Uhr

20.12.2014 Basketball: TV Konstanz – Ratiopharm Ulm ab 18.00 Uhr

21.12.2014 Eishockey: EV Lindau – EC Pfaffenhofen ab 17.30 Uhr

21.12.2014 Volleyball: VfB Friedrichshafen – VSG Coburg / Grub ab 18.00 Uhr

21.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren ab 18.30 Uhr

23.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken ab 20.00 Uhr

28.12.2014 Eishockey: EV Lindau – EHC 80 Nürnberg ab 17.30 Uhr

28.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers ab 18.30 Uhr 

30.12.2014 Eishockey: Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim ab 20.00 Uhr

Nachdenkenswert #257

,,Anand eröffnete heute erneut mit 1. d4, doch Carlsen wich von der 1. Partie ab und wählte statt Grünfeld das Abgelehnte Damengambit. Dort hatte Anand in einer aktuellen Modevariante ein scharfes Abspiel vorbereitet. Carlsen wurde davon überrascht und verbrauchte viel Zeit, um am Brett die richtigen Antworten zu finden. Anand erhielt anhaltenden Druck. Bei schwindender Bedenkzeit machte Carlsen in schwieriger Stellung Fehler und musste schließlich aufgeben.”

André Schulz, Schachexperte, fasst auf ChessBase die 3. Partie von Sotschi zusammen

Schach-WM-Kampf 2014 Carlsen – Anand live

Der amtierende Schachchampion aus Norwegen ging mit der Favoritenrolle in die Weltmeisterschaft. Susan Polgar hat auf ihrem Blog bereits wieder den Turbo eingeschaltet und begleitet den WM-Kampf von Magnus Carlsen gegen Vishy Anand. Einst wuchs die in Budapest geborene Polgar mit ihren Schwestern unter Anleitung des Vaters fernab der genormten Schule auf. Sie ist megafleißig in Sachen Schachpublikation: Die charmante und charismatische Schachspielerin Susan Polgar war beim Schach-WM-Kampf von Anand und Topalov omnipräsent. Ebenso bei Anand gegen Gelfand. Selbstredend auch bei Carlsen kontra Anand in Chennai 2013.

Hier Ihr World Championship Final Game Live Commentary von der letzten Schachpartie zwischen Vishy Anand und Veselin Topalov in Sofia beim Match im Jahr 2010. Mit dem damaligen Sieg verhinderte der schachspielende Tiger von Madras einen sonst fällig gewordenen Tiebreak und verteidigte erfolgreich seinen Schachweltmeistertitel in der bulgarischen Metropole.

Die Zeit seit 2010 verging wie im Flug. 2012 dann also Viswanathan Anand gegen Boris Gelfand. Kein Carlsen, kein Aronian, kein Kramnik. Alle drei lagen in der damaligen aktuellen FIDE-Rangliste auf den Plätzen 1,2 und 3 vor dem indischen Champion. Bei Boris Gelfand musste der geneigte Betrachter gar wesentlich weiter nach unten schauen. Siehe da auf Platz 20 war der Herausforderer notiert. Doch FIDE Ranking hin oder her. Qualifiziert war qualifiziert. Es wurde deshalb kein langweiliges und einseitiges Match. Die Nicht-Qualifizierten mussten sich an die eigene Nase fassen.

2013 dann das Schachmatch des Jahrzehnts zwischen Viswanathan Anand und dem norwegischen Shootingstar Magnus Carlsen in Chennai. Der Ausgang ist bekannt. Nach vier Remispartien gelang Magnus Carlsen in der 5. und 6. Schachpartie der entscheidende Doppelschlag. Davon erholte sich Vishy Anand bis zum Schluss nicht mehr.

Nun das Revanchematch in Sotschi. Jenem russischen Vorzeigesportort, der dieses Jahr bereits die olympischen Winterspiele und ein Formel-1 Wochenende mit den Starpiloten Hamilton, Rosberg und Vettel sah. Wladimir Putin in Akquisehochform.

Wo gibt es den Schach-WM Kampf 2014 Carlsen – Anand live? Dies ist immer wieder eine sehr gern gestellte Frage.

Nun, wer bei der Schach WM 2014 in Sotschi im Internet die LIVE Angebote nutzen will, hat mannigfaltige Auswahlmöglichkeiten. Hier ist eine davon:

+++++++++++++++++++++++Schach WM Live++++++++++++++++++++++++++

Ein Sieg von Vishy Anand, der vor dem Turnier bei den Buchmachern bei 4,25 notierte wäre eine große Überraschung, nicht nur für die Favoritenwetter. Doch  die Siege von Herausforderern gegen amtierende Weltmeister mit Favoritenbonus hat es selbstverständlich in der Geschichte der Schachweltmeisterschaften hin und wieder gegeben.

Zur Einstimmung vielleicht ein wenig Lektüre:

Die hohe Kunst des fiesen PositionsspielsWiener Zeitung

Carlsen geht in FührungNeue Zürcher Zeitung