Schlagwort-Archive: Uli Hoeneß

Marketing: Sky Go mit den Testimonials Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp

Wer kennt ihn nicht, den prägnanten Spruch mit dem Fernglas von Uli Hoeneß. Einst hatte der Rekordmeister im Jahr 2007 etwas irritiert und titellos zusehen müssen wie die Meisterschaft an den VfB Stuttgart und der Pokalsieg an den 1. FC Nürnberg ging. Der damalige Manager Uli Hoeneß formulierte es dann so:

,,Nächstes Jahr wird es bei uns eine klare Devise geben – und das vom ersten Spieltag an: Wir müssen dafür sorgen, dass nächstes Jahr wieder das Wehklagen einsetzt, wenn die anderen uns in der Tabelle mit dem Fernglas anschauen.”

In Anlehnung an die damalige Geschichte taucht jetzt Franz Beckenbauer mit einem Fernrohr im Sky Go Werbespot auf und plaudert mit Jürgen Klopp.

Konstanz: Smarter Auftritt von Günter Netzer beim SWR UniTalk am Bodensee

Der Bodensee ist eine wunderbare Region. Mit sehr schönen Städten. Konstanz gehört ohne Wenn und Aber in die Reihe der Orte mit Flair dazu. Zur Zeit spielt auch wieder der in italienisches blau gefärbte Himmel mit. Ein idyllisches Postkartenwetter. Die Schiffe nehmen verstärkt nach ihrem Winterschlaf den Betrieb wieder auf. Motive für Hobbyfotografen ergeben sich von alleine. Der Touristenstrom ist bereits am fließen. Die Sonne hat eine angenehme Temperatur für den Monatsanfang April zu bieten. Die Naturkulisse der Berge am Bodensee tut ihr übriges. An so einem Tag ist bei vielen Menschen die Grundstimmung positiv. Das der unmittelbare Parkplatz am Haupteingang bei meinem Eintreffen bereits überfüllt ist und ich auf den Nachbarplatz ausweiche, nach einem Hinweis eines mit stoischer Ruhe agierenden Parkplatzeinweiser, trübt die Stimmung und Vorfreude nicht im geringsten. Der sonnige Tag senkt sich langsam. Abends um 19.00 Uhr also dann eine gut vorbereitete Veranstaltung im Audimax der Universität Konstanz mit Günter Netzer.Foto (9)Meine Sicht auf die Bühne ist sehr gut. Der Hörsaal proppenvoll. Im Vorfeld ist fleißig promotet wurden. Einen Tag vor dem SWR UniTalk in Konstanz gibt es das bemerkenswerte Interview von Südkurier-Sportchef Ralf Mittmann mit der Fußballikone Günter Netzer beim südkurier unter dem Titel “Einen wie Guardiola habe ich noch nicht erlebt”.

Die eigenmächtige Einwechslung im DFB-Pokalfinale 1973 gegen den 1. FC Köln

Das Publikum will an diesem Abend im Audimax der Universität Konstanz mehr zum Motto des Abends Taktik, Teamgeist, Traummgeschäfte – was können wir vom Fußball lernen? und über den einstigen Mittelfeldstar hören. Der Moderator Fritz Frey plaudert angenehm unangestrengt mit dem gut gelaunten Günter Netzer. Die Haare immer noch lang, ein Schwenk in eine Kurzhaarfrisur kommt wohl für ihn nicht mehr in Frage. Einst war dies ja eine Empfehlung einer Freundin. Lange Haare würden besser aussehen. Klar, die eigenmächtige und legendäre Einwechslung im DFB-Pokalfinale 1973 in der Verlängerung gegen den 1. FC Köln inklusive Siegtor fehlt auch nicht. Hennes Weisweiler und Günter Netzer sprachen anschließend nie darüber. Auch später in Spanien nicht. Das Verhältnis zu Berti Vogts wird angesprochen. Klinsmann profitierte einst sehr von der Fürsprache Vogts bei der Besetzung des Nationaltrainerpostens im Jahr 2004. Jetzt hat sich der Nationalcoach der USA mit der Verpflichtung von Berti Vogts dankbar revanchiert. Der Tod von Günter Netzer seiner Mutter 1973 und die medialen Giftküchenabfälle seinerzeit ihm gegenüber wird ebenfalls angesprochen. Einige Medien hatten den Wechsel von Netzer zu Real Madrid in den Kontext zum Tod stellen wollen.

Top-Stars sind ihr Geld wert

Es wird an diesem Abend auch über Geld gesprochen. Netzer beziffert sein Einkommen in der Hochphase als Spieler mit 200.000 Mark brutto abzüglich 56%. Den Ferrari und die Diskothek leistete er sich trotzdem. Einst rechnete er den Verdienst aus seiner Laufbahn quer mit dem Einkommen der Galaktischen um Figo, Raul, Zidane etc. 10 Tage hätten die Jungs in der Neuzeit gebraucht um an das damalige Jahreseinkommen von Netzer in den Siebzigern ranzukommen. Er positioniert sich auch deutlich. Die Top-Stars sind ihr Geld wert. Sie bringen Leistung und sorgen für die Attraktivität im Geschäft Fußball. Er findet jedoch die mittelmäßigen Spieler finanziell überbewertet. Dies steht konträr zum Statement von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über die Philosophie in Sachen Spielergehälter beim Vizemeister und Champions-League Finalisten der vergangenen Saison auf sponsors:

„Wir legen unheimlich viel Wert darauf, dass es eine Hygiene gibt, dass der Spread zwischen dem normalen und dem Topspieler nicht so groß ist.“

Günter Netzer plaudert im Laufe des Abends auch über die Sportvermarktung mit Infront. Steht zur Langlebigeit von Verträgen wie zwischen Trikotsponsor Gazprom und Schalke.  Verweist auf eine der Basics bei Geschäften mit Osteuropa. Trinkfestigkeit. Leber und Magen müssen robust sein. Sonst hätte man keine Chance das Vertrauen für eine Geschäftsbeziehung aufzubauen. Äußert sich kritisch über die bedenkliche Situation im Katar. Nicht nur in Sachen klimatischer Bedingungen im Sommer.

Günter Netzer ist sich seines Lebensglücks bewusst, wenn er sagt:

,,Jeder bekommt im Leben seine  Chancen. Er muss sie nur wahrnehmen. Und ich habe immer gewusst, was  ich kann, aber auch, was ich nicht kann. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.”

Es gibt auch die Anekdote vom Lottogewinn. Ein jugendlicher Fan schenkte ihm einst im Kuvert einen Lottoschein im Rahmen eines Altherren-Spiels. Verdienstvolle Nationalspieler gaben sich die Ehre. Eigentlich als Geburtstagsgeschenk gedacht. Doch das Datum war falsch. Günter Netzer hatte noch gar keinen Geburtstag. Dafür waren die getippten Zahlen richtig. Der Schein von Netzer war dabei inzwischen zerrissen. Er hatte den Lottoschein bereits weggeworfen. Mühsam puzzelte er ihn wieder zusammen. Am Ende gewannen beide Scheine, der Fan hatte die selben netzerspezifischen Zahlen seit Jahren getippt und ebenfalls einen Lottoschein für sich eingelöst, insgesamt gab es die Gewinnsumme 300.000 DM. Günter Netzer gab dem Fan die Hälfte vom Gewinn seines Spielscheins ab. Alleine diese Anekdote war den Gang in den Hörsaal wert. Auch wenn die Tippreihe mit den exakten Zahlen an diesem Abend nicht zur Sprache kam. Was waren jetzt die glücklichen netzerspezifischen Zahlen? Nun, wenn mich mein Gedächtnis aus vergangenen Gesprächsrunden und Artikeln über den einstigen Star von Borussia Möchengladbach nicht im Stich gelassen hat, waren es Günter Netzers Geburtstag 14.9.44, dann die Anzahl seiner Spiele im Dress der Nationalmannschaft (37), die Torausbeute von Netzer in der Länderspielkarriere mit 6 und die legendäre Schugröße 47.Traveler Digital Camera

Noch ein paar Sprenkel des Abends. Uli Hoeneß will er auch in der JVA Landsberg besuchen. Die Dominanz der großen Geldvereine wie Bayern, Real, Barcelona wird weiter bestehen bleiben. Infront engagiert sich auch bei Alemannia Aachen. Fußball ist nicht kaputt zu kriegen. Red Bull Chef Dietrich Mateschitz sein Engagement bei RB Leipzig sieht er solide, wenngleich aus seiner Sicht Mäzenatentum Risiken hat. Ich sehe dies ein wenig anders. Dietrich Mateschitz praktiziert seit Jahren erfolgreiches professionelles Sponsoring mit dem marketingtechnisch gut aufgestellten Unternehmen Red Bull. Beim Thema RasenBallsport Leipzig, angesprochen in der anschließenden Fragerunde, offeriert Netzer jedoch auch, dass er am Leipziger Fußball nicht so nah dran ist. Einer der besten Protagonisten in Sachen faktenkundiges Wissen um den derzeitigen Tabellenzweiten in der 3. Liga ist seit Jahren rotebrauseblogger.

Günter Netzer lobt auch seinen ehemaligen Mitspieler Herbert Wimmer und dessen enormes Laufpensum. Durch eine Motivationsansprache konnte er ihn zum mitlaufen ermuntern. Der eher im läuferischen zurückhaltende Netzer dachte im Austausch dafür mit. So seine Version. Apropos Laufleistung. Die einstige Gladbacher Fußballikone hält die Statistiken der Neuzeit für überbewertet. Wenn einer 12 Kilometer auf dem Tacho nach Ablauf der 90 Minuten hat, sagt dies noch nichts über die Effektivität aus. Vielleicht waren 6 Kilometer in die falsche Richtung dabei. So sinngemäß die Reminiszenz von Günter Netzer.

Deutschland, Brasilien, Spanien, Italien und Argentinien im WM-Favoritenkreis

Die Aussichten auf einen WM-Titel von Übungsleiter Löw, denn er sehr lobt, sind vorhanden. Jedoch gibt es selbstverständlich keinen Garantieschein. Riesig talentierter Kader voller Qualität. Realistisch sieht Netzer auch Probleme in Sachen Sturm. Stichwort aktuelle Fitness von Miroslav Klose und Mario Gomez sowie die fehlende Weltklasse des Außenverteidigerpaares. Auch der Ausfall von Khedira wirkt schwer. Brasilien, wenn sie denn mit dem Druck klarkommen sieht er als starken Mitfavoriten. Auch Spanien. Und die unangenehmen Italiener. Argentinien sieht er im erweiterten Kreis. Jedoch stark auf Messi fokussiert, und er zeigte immer seine besten Leistungen im Trikot von Barcelona.

Fazit: Ein gelungener Abend. Der SWR UniTalk mit Günter Netzer war jede Minute wert.

Neue Zürcher Zeitung mit einer kleinen Chronik der Besichtigung vom Uli Hoeneß Gefängnis

Nein, es gibt sicher angenehmere Orte auf dieser Welt. Doch diese Woche, zum Anfang des neuen 7-Tage Rennens, trafen sich rund 160 Reporter aus den verschiedensten Ländern in Deutschland. Ziel war die Justizvollzugsanstalt Landsberg. Der Medienrummel um die Personalie Uli Hoeneß war nicht kleiner geworden. Die Substratsättigung setzt nur punktuell ein. Auch ich bin wieder am Thema interessiert. Die anstehende Haftstrafe für den ehemaligen Präsidenten von Bayern München erregt weiterhin die Gemüter in Deutschland. Die Anfragen an die Behörden in puncto Unterbringung, strukturierten Tagesablauf und Beschäftigung von Uli Hoeneß waren zahlreich. Es wurde der offensive Weg gewählt. Die Pressevertreter erhielten eine Einladung zu einer Führung durch das Gefängnis.

Der einst wieselflinke Uli Hoeneß

Den schlanken und schnellen Uli Hoeneß habe ich einst als 10-Jähriger Bub erlebt. Er war wieselflink und stellte die Abwehr von Dynamo Dresden in jenem Rückspiel des Europapokals der Landesmeister im Herbst 1973 vor allergrößte Probleme. Das Hinspiel hatte Bayern München mit 4:3 gewonnen. Damals noch im frischen und fast neuen Olympiastadion. Ein Jahr zuvor gab es die olympischen Sommerspiele in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Architektur des Olympiastadions war zu jener Zeit revolutionär. Ein Meilenstein in der Geschichte des Stadionbaus. Renommierte Star-Architekten aus aller Welt schauten nach München. Doch ich schweife ab. In Dresden schoss Uli Hoeneß zwei schnelle Tore. Er war den Abwehrspielern vom DDR Meister aus Elbflorenz entwischt. Nach 13 Minuten stand es 0:2. Später sollte Uli Hoeneß auch im Endspiel des Europapokals der Landesmeister gegen Atletico Madrid im Wiederholungsspiel den gegnerischen Abwehrreihen entwischen. Doch der Steuerthematik, 40 Jahre später im Jahr 2013 akut geworden und an die mediale Oberfläche gespült, konnte Uli Hoeneß nicht entwischen.

Medienmaschine lief in Sachen Uli Hoeneß auf Hochtouren

Die Medienmaschine lief auf Hochtouren. Im durch Zwangsgebühren finanzierten Pay-TV Sender ARD durften Plauderer wie Plasberg und Jauch illustre Gesprächsrunden einladen und in Abwesenheit von Uli Hoeneß munter drauf los plaudern. Nicht immer war alles fair, nicht immer alles durch seriöse Fakten abgesichert. Die Spekulationen liefen ins uferlose. Manch Zeitgenosse stilisierte sich zum Moralapostel. Eine Menge Klugscheißer gab es obendrauf. Erhobene Zeigefinger erlebten eine inflationäre Welle. Im November des letzten Jahres dann die Verkündung des Prozessbeginns im März 2014. Traveler Digital Camera

Da war Uli Hoeneß immer noch Präsident von Bayern München. Der Aufsichtsrat stand wie eine Eins hinter ihm. Mit Unterstützung zahlreicher Weggefährten wie dem ehrgeizigen Herbert Hainer von Adidas, dem machtbewussten Automobilmanager Prof. Dr. Martin Winterkorn, dem wortgewaltigen Helmut Markwort vom focus  oder dem zweifachen Vizeweltmeister Karl-Heinz Rummenigge. Nicht zu vergessen Dr. Edmund Stoiber (CSU). Den Ruf nach Rücktritt gab es in der Bayern-Familie nicht. Das ist alles nun bereits wieder Geschichte. Der Prozess ist durch. Das vieldiskutierte Urteil von München gesprochen. Jetzt geht es um die Verbüßung der verhängten Strafe.

Stephanie Lahrtz berichtet in der NZZ über den Ansturm auf die JVA in Landsberg

Stephanie Lahrtz berichtet am 1. April (kein Aprilscherz) ausführlich auf Seite 7 der Neue Zürcher Zeitung in der Rubrik INTERNATIONAL unter dem Titel Ansturm auf das Hoeness-Gefängnis über die mehrstündige Besichtigung der Justizvollzugsanstalt durch die besagten rund 160 journalistischen Personen. Beginnend mit der Drängelei der Meute investigativ interessierten Journalisten am Gefängnistor in Landsberg. Die Welt ist schon irre. Stephanie Lahrtz mit ihren einleitenden Worten:

,,Verkehrte Welt: Rund 160 Personen drängeln sich vor einem Gefängnistor und schubsen sich gegenseitig rein, sobald das automatische Tor aufgeht.”

Dieter Wedel bitte übernehmen Sie. Ein quotenträchtiger 4-Teiler sollte sich doch inszenieren lassen.

Der Rundgang der Journalisten war detailliert vorbereitet. Fast so akribisch wie einst Udo Lattek seine Truppe mit Bayern München auf die Spiele mit Dynamo Dresden im Herbst 1973 einstellte. Nichts, aber auch gar nichts, wurde dem Zufall überlassen. Stephanie Lahrtz erkennt die Bemühungen der Leitung der Justizvollzugsanstalt Landsberg an:

,,Man hatte vonseiten der Anstaltsleitung keine Mühen gescheut. Die in der Küche tätigen Gefangenen hatten Brötchen gebacken. Leberkäse und Aufschnitt gewurstet und alles in der Turnhalle nett angerichtet. Jeder Zellengang, der Hof für die Freizeit, die Autowerkstatt, alles picobello gefegt. Die Sporthalle ist übrigens um einiges komfortabler eingerichtet als viele Schulturnhallen in München.”

Okay, lastet für den Nachfolger von SPD-Genosse Ude im Bürgermeisteramt in München eine klare Aufgabe auf den neugewählten Schultern. Schulturnhallen in der Landeshauptstadt auf Vordermann bringen.

Doch zurück zur Begehung durch die Journalisten in Landsberg. Die Gefangenen mussten aufgrund des Persönlichkeitsschutzes in ihren Zellen bleiben. Statt der gewohnten Arbeit nachzugehen. Stephanie Lahrtz merkt an:

,,Doch der halbe freie Tag gefiel offenbar keineswegs allen. Viele hätten den Verdienstausfall beklagt, so berichteten die Angestellten während der Besichtigung.”

Essen hält Leib und Seele zusammen. So ein altes Sprichwort, dessen inhaltliche Bestätigung sich bei jeder guten Mahlzeit wiederholt. Uli Hoeneß wird einen Ausweis zur Essensausgabe benötigen. Die akribische Stephanie Lahrtz in der Neue Zürcher Zeitung listet die Menü-Fakten auf:

,,Und was haben wir nun gelernt? ,,Gefangene benötigen einen Lichtbildausweis für die Kostausgabe.” Ohne Ausweis kein Essen, mit ID gibt es Normalkost, ein Menü ohne Schweinefleisch, ein rein vegetarisches oder kalorienreduziert.”

Die Menüwahl will laut Frau Lahrtz gut überlegt sein. Sie verweist auf das Zeitfenster möglicher Wechsel in der Speisenwahl.

,,Denn nur alle sechs Monate ist ein Menü-Wechsel möglich.”

Ein Thema ist auch die Beschäftigung von Uli Hoeneß. Im Vorfeld haben zahlreiche Kommentatoren auf die familäre Metzgervergangenheit vom Europameister, Weltmeister, Gewinner mit Bayern München im Europapokalsieger der Landesmeister, deutscher Meister, deutscher Pokalsieger etc. verwiesen. Auch Stephanie Lahrtz bringt die “Gefängnisküche” als möglichen Arbeitsplatz ins Gespräch und verweist auf die Arbeitswelt in der Justizvollzugsanstalt.

,,Denn alle Häftlinge müssen 40 Stunden pro Woche in einem der 25 Betriebe der Anstalt arbeiten. Dafür werden sie um 5 Uhr 50 mit dunklem, lang anhaltendem Sirenenton geweckt. Dienstantritt ist pünktlich um 7 Uhr. Ausser am Wochenende. Ab 15 Uhr 30 ist Freizeit.”

Das Freizeitangebot umfasst Angebote für Sprachunterricht, Töpfern oder musizieren mit Instrumenten. Es gibt auch einen Fussballplatz.

Doch so eine Besichtigung kann selbst unter optimalen Ablauf nie alle Fragen bis ins letzte Detail klären. So ergeht es auch den rund 160 Journalisten. Stephanie Lahrtz bringt es auf den Punkt:

,,Aber die drängendste aller Fragen bleibt auch am Ende der Führung unbeantwortet: Wann darf Hoeness in den offenen Vollzug oder gar in den Freigang?”

Gibt es ein Comeback von Uli Hoeneß?

Kommt Uli Hoeneß wieder gestärkt heraus? Wird er gar wieder der Bayern München Boss werden? Kann es ein erfolgreiches Comeback analog dem charismatischen Motivationstrainer Jürgen Höller geben? Nicht jede Frage kann sofort seriös beantwortet werden. Ich bin auch nicht allwissend. Der Südkurier macht auf der Titelseite an diesem Dienstag mit der Personalie Hoeneß sowie einem GETTY Foto auf. Das Auge des Betrachters erkennt auf dem Bild ein weisses Keramikwaschbecken, eine farblich mit dem Waschbecken korrespondierende Keramikkonsole mit Kosmetika, einen Wandspiegel für die tägliche Rasur, einen spartanischen Tisch, ein Holzschalenstuhl ohne Armlehnen mit verchromten Kufengestell, ein unaufgeregter Schrank mit Flügeltür, eine Pritsche, ein standardisiertes kleines Buchregal an der Wand, ein kleines Fenster und titelt:

,,Eine Acht-Quadratmeter-Zelle für den Bayern-Boss.”

Das lasse ich jetzt mal so stehen. Den kürzlichen Rücktritt von Amt und Posten bei Bayern München hin oder her.

Substratsättigung in Sachen Uli Hoeneß

Nein, die letzten Beiträge über Uli Hoeneß sind noch nicht geschrieben. Die Munition der Medien noch nicht verbraucht. Zu sehr wird der Honig noch daraus gezogen werden. Bei mir persönlich ist eine Art Substratsättigung in Sachen Uli Hoeneß festzustellen. Irgendwie kennt man dies ja aus der Weihnachtszeit. Plätzchen, Stolle, Glühwein, Tannenbaum, Ente mit Rotkohl und handgemachten Klößen. Alles lecker. Alles wird aufgesogen. Kein Krümel oder Entenfleisch bleibt auf dem Teller übrig. Der Adventskalender wird gerne und täglich geöffnet.Traveler Digital Camera

Doch irgendwann ist dann auch wieder gut. Der Baum wird entsorgt. Ente gibt es bis auf weiteres nicht. Glühwein wird wieder abgelöst durch normalen Kaffee oder Mineralwasser. Der Kalender von der Wand abgenommen. Die Weihnachtsbaumkugeln werden wieder in Kartons gesteckt und für die nächsten knapp 12 Monate im Keller gelagert. Irgendwie ist man froh wenn die Weihnachtszeit dann durch ist. So geht es mir nach der vergangenen Woche mit der medialen Schlacht um den Prozess gegen Uli Hoeneß auch.

Nachdenkenswert #217

 “Es war absolut richtig, dass das Gericht schnell und fair geurteilt hat. Uli Hoeneß hat versucht, sich als Opfer zu stilisieren, er war allerdings ein Täter. Denn an die 27 Millionen Euro Steuern zu hinterziehen, ist keine Kleinigkeit. Daher halte ich das Urteil für ganz klar und richtig. Man darf eines nciht vergessen: Auch die großen Konzerne wie Audi, VW und Adidas stehen nun blamiert da, denn er hätte längst vom Aufsichtsrat gezwungen werden müssen, als Präsident zurückzutreten.”

Anton Hofreiter, (Bündnis 90/Grüne), am 2. Februar 1970 in München zur Welt gekommen, mit einer der gesammelten Rektionen bei Spox zum Urteil gegen Uli Hoeneß

Münchner Impressionen

Nein, ich bastle aus den 3 Fotos kein Quiz mit der Frage:

Auf welchem Bild ist Bayern München Präsident Uli Hoeneß zu erkennen? 

Derweil hat ARD einen Brennpunkt angekündigt.Traveler Digital Camera Traveler Digital Camera Traveler Digital CameraDas Erste weist auf das heutige Abendprogramm hin:

Ihr Abend im Ersten:

20:15 Uhr Brennpunkt: Das Hoeneß-Urteil

20:30 Uhr Eurovision Song Contest 2014: Unser Song für Dänemark

22:30 Uhr Monitor, u.a. mit: Der Krim-Konflikt und der Kampf ums Erdgas

23:00 Uhr Tagesthemen

23:30 Uhr Beckmann: Urteil gegen Uli Hoeneß – Was wird jetzt aus dem Bayern-Präsidenten?

Medaillenspiegel und Frühstück ohne unappetitlichen Nachrichten aus dem Gerichtssaal

Nein, jetzt kein Uli Hoeneß. Es sei denn hier, hier und hier. Da sehnt man sich nach einem gemütlichen Frühstück ohne weitere unappetitlichen Nachrichten aus dem Gerichtssaal.Traveler Digital CameraEs gab auch ein weiteres Desaster für Deutschland beim Thema Medaillenspiegel. Fred Kowasch weist in gewohnt prägnanter Art bei interpool.tv darauf hin.

,,Holland vor der BRD!! Im – so immanent wichtigen – MEDAILLENSPIEGEL reichte es bei der Hallen-WM der Leichtathleten in Sopot zum 18. Platz. Immerhin noch vor Nationen wie Australien, Canada und Spanien.”

Tief durchatmen. Notfalls einen Yogalehrgang buchen. Den 18. Platz langsam setzen lassen. Kein Schreibfehler. Bereits kürzlich bei den “umweltschonenden” olympischen Winterspielen 2014 von Sotschi gab es bei den deutschen Sportfunktionären lange Gesichter. Die Flachlandnation Niederlande distanzierte Deutschland im Medaillenspiegel. Dabei gab es nach Sotschi durchaus unterschiedliche Betrachtungsweisen in der Riege der Funktionäre. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, kam nach Ende der olympischen Putin Winterspiele am 24. Februar im Südkurier mit folgendem Statement zu Wort:

,,Wenn ich vor der Wahl stehen würde, 20 Medaillen im Eisschnelllauf oder zehn in fünf Sportarten. würde ich die zweite Variante nehmen.”

Nee, ist klar. Keine weiteren Fragen. Kaum kommt Deutschland erstmalig seit 50 Jahren im Eisschnelllauf zu keiner Medaille und die Flachlandnation Niederlande powert als gäbe es kein Morgen auf dem Eis, gibt es eine B Variante auf die Sicht der Dinge. Übrigens haben sich unsere sympathischen niederländischen Nachbarn noch nie über die fast unheimliche Rodeldominanz und den Bahnwettbewerbsvorteil der Deutschen ausgelassen.

Michael Vesper, der Chef de Mission, kam im Südkurier zu einer anderen Sichtweise in Sachen Medaillen. Ohne Blick auf eine zweite Variante erklärte er klar:

,,Die Ziele haben wir definitiv nicht erreicht.”

Sportfunktionär Vesper erinnerte sich ob der doch medaillenarmen Entwicklung in der zweiten Hälfte der olympischen Spiele, nach dem durch die Rodelwelle von Loch und Co. zwischenzeitlich der Medaillenspiegel angeführt wurde, gar an ein blamables Fußballspiel der Mannschaft von Übungsleiter Löw in Berlin im Herbst 2012.

,,Ich komme mir vor wie bei einem Fußballspiel, bei dem man 4:0 führt und mit einem 4:4 nach Hause geht.”

Mein Satz der olympischen Spiele von Sotschi kam übrigens von Bobbilot Kevin Kuske. Platz 11 im Zweierbob mit seinem Partner Thomas Florschütz ließ ihn über das Arbeitsgerät folgende Aussage treffen:

,,Das war heute ein Trabi.”

Übrigens für alle spätgeborenen. Der hatte 26 PS.

Symbolfoto Zocken

Der smarte Bestsellerautor und Unternehmer Timothy Ferriss flog einst 10.000 Meter hoch über dem amerikanischen Spielparadies Las Vegas und traf auf einen sehr leidenschaftlichen Spieler. In seinem Kultbuch Die 4-Stunden Woche liest sich die Sequenz aus dem Flugzeug so:

,,Mark war ein waschechter Magnat. Er hatte zu unterschiedlichen Zeiten praktisch alle Tankstellen, Lebensmittelläden und Spielsalons in South Carolina besessen. Mit einem halben Lächeln gestand er mir, dass er und seine Kumpels im Durchschnitt zwischen 500 000 und einer Million Dollar verloren – pro Mann. Eine hübsche Summe.”

Nun, es sollte generell keiner an den Spieltisch gehen um seine Energierechnung zu begleichen. Spielen sollte man sich im entspannten Zustand leisten können. Der Magnat Mark konnte es.

Ja, dieser Tage musste ich ob der Vorgänge im Gerichtssaal in München unmittelbar an die Passage aus dem Ferriss Buch denken. Feinfühlig hatte der focus aus der bayerischen Landeshauptstadt den Leser mit der Börsen-Manie von Bayern Münchens Präsidenten unter dem Titel Nicht einmal seiner Frau Susi erzählte Hoeneß von den Zockereien vertraut gemacht.

Zocken gehört ja nicht zwingend zum auf der polytechnischen Oberschule beigebrachten Wortschatz. Sollte ich abrupt, analog dem Beispiel von Stefan Niggemeier mit seiner Serie Super-Symbolfoto (aktuell bereits bei Nummer 102, und es darf geraten werden welchen Zeitbezug der Blogger diese Woche gewählt hat), aus meinem Archiv ein Bild zum Stichwort Zocken heraussuchen, wäre vielleicht dieses mein spontaner Erstgriff:

Symbolfoto Zocken Traveler Digital CameraBruder Allwissend wikipedia bietet kein Bild, aber ein wenig Text an:

,,Der Begriff Zocken stammt aus dem jiddischen zschocken „spielen” und bezeichnet:

  • das Spielen von Glücksspielen
  • umgangssprachlich auch das Spielen von normalen Computer- oder Konsolenspielen
  • den Handel mit volatilen Aktien (vgl. Glücksspiel)

Siehe auch:

Wiktionary: zocken – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen”

Live-Ticker vom 2. Prozesstag gegen Uli Hoeneß

Guten Morgen.

Lässt das Interesse an der Berichterstattung aus dem juristischen Strafraum München bereits am 2. Prozesstag nach?

Merkur-Online mit dem Live-Ticker vom 2. Prozesstag:

,,+++ 8 Uhr +++ Auch an diesem zweiten Prozesstag sind die Kollegen @SteffiWeg und @PhVetter vor Ort und berichten aus dem Justizpalast. Die Schlange vor dem Gerichsgebäude ist heute Morgen bedeutend kürzer als am Vortag. Ein paar Hartgesottene haben sich aber trotzdem schon vor dem Justizpalast eingefunden.”

Die zwei wichtigen Frage vor dem Prozess waren ja für viele eigentlich folgende:

1. Gibt es eine Bewährungsstrafe?

2. Gibt es eine Haftstrafe?Traveler Digital CameraMerkur-Online nimmt Anleihe bei Rechtsanwalt und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki auf:

,,+++ 8.47 Uhr +++ Kommt Uli Hoeneß’ Geständnis zu spät? Jurist und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki glaubt jedenfalls nicht an eine Bewährungsstrafe für den Präsidenten des FC Bayern München. ,,Die Zahl alleine, 18 Millionen Euro, ist so schwerwiegend, das mir der Glaube momentan fehlt, dass er eine Bewährungsstrafe erhalten kann.

Das Gericht werde Strafmilderungsgründe berücksichtigen. Dazu zähle auch die Tatsache, dass Hoeneß die volle hinterzogene Summe gestanden habe. ,,Er hat damit dokumentiert, dass er reinen Tisch machen will, wenn auch spät”, sagte Kubicki.”

Die Zeit bis zum Beginn des 2. Prozesstages um 9.30 Uhr verrinnt. Uhrenvergleich bei Merkur-Online:

,,+++ 9 Uhr +++  Noch 30 Minuten. Fotografen und Kamerateams positionieren sich im Gerichtssaal.”

Heute ist auch wieder die Münchner Abendzeitung mit ihrem Live-Ticker präsent.

Für Spiegel-Online haben David Böcking und Henning Jauerning einen Live-Ticker aufgelegt. Sie haben die Mimik vom Bayern München Präsident beobachtet und stellen fest:

,,Hoeneß lächelt kurz in die Kameras, wirkt insgesamt ernster als am Vortrag. Seine Frau Susi ist auch wieder ins Gericht gekommen.”

Mimik ist ein gutes Stichwort. Bild hat Mimik-Experte Dirk W. Eilert und Körpersprache-Experte Dr. Werner gefragt und die übersetzten Antworten auf die Gesichtszüge von Uli Hoeneß im Gerichtssaal bekommen.

Auch N24 ist mit einem Live-Ticker unterwegs und bringt den Steuergewerkschaftschef ins Spiel:
,,An einer Freiheitsstrafe für Uli Hoeneß geht nach Ansicht von Steuergewerkschaftschef Thomas Eigenthaler kein Weg mehr vorbei. “Eine Freiheitsstrafe ist für mich absolut zwingend”, sagte er dem Bayerischen Rundfunk. “Ob sie jetzt noch zur Bewährung ausgesetzt werden kann, daran habe ich ganz, ganz starke Zweifel.”
Auch Sport1 bietet einen Live-Ticker zum 2. Prozesstag gegen Uli Hoeneß. Vor Ort sind Mathias Frohnapfel und Christian Ortlepp. Reporter Ortlepp legt sich mit einer Prognose fest:
,,Tag 2. Wird ein ganz kurzer Tag. Deutet auf Vertagung nach Zeugenaussage hin.”
… Immer dieser Blick auf die Quoten.
Für das manager-magazin online analysierte gestern Wirtschaftsanwalt Oliver Sahan von der Kanzlei Roxin die Strategie des Hoeneß-Lagers.
,,Eines hat der erste Prozesstag gezeigt: Die Verteidigung sieht in diesem Verfahren offenbar von einer konfrontativen Verhandlungsstrategie ab und versucht vielmehr offensiv zu kooperieren.”
Am heutigen 2. Prozesstag sieht es momentan weiterhin nicht so gut aus für Uli Hoeneß. Die Müncher Abendzeitung:
,,11:28 Uhr: Während die Steuerfahnderin aus Rosenheim ausgesagt hat, hörte Hoeneß mit versteinertem Gesichtsausdruck zu. Die Bilder vom Prozesstag 2 gibt es hier.”
Auf miasanrot gibt es einen sehr guten Liveblog zum Hoeneß-Prozess. Die letzte aktuelle Meldung von 11.20 Uhr:
,,Der Bayrische Rundfunk ordnet die Aussagen der Steuerfahnderin ein. Sie belasten den Bayernpräsident, da Daten der Schweizer Bank Vontobel wohl bereits zum Zeitpunkt der Selbstanzeige erstellt wurden, aber erst kurz vor Prozessbeginn zur Steuerfahndung gelangten. Auch Spiegel Online sieht die späte Datenübergabe sehr kritisch. Für sie ist Rafael Buschmann vor Ort. Die Zeit spricht sogar davon, dass Hoeneß »Unterlagen zu seinen Schweizer Konten bewusst zurückgehalten« hat.”
Bereits am gestrigen Tag hatte miasanrot einen guten Job gemacht mit lesenswerten und nachdenklich stimmenden Erkenntnissen aus dem Gerichtssaal unter dem Titel Prozessauftakt mit Hoeneß – Erkenntnisse aus dem Gerichtssaal. Unbedingt lesen.
So ganz ohne moralischen Hinweis geht es nicht. Spiegel-Online bringt auf seinem Live-Ticker einen Kirchenmann mit seiner Sicht der Dinge:
,,Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), warnt vor einer Sondermoral für Hoeneß. Bei dem Verfahren gehe es auch um den einheitlichen ethischen Bewertungsmaßstab, sagte der Theologe den “Kieler Nachrichten”. “Trotz aller Verdienste um den deutschen Fußball: Daraus den Anspruch auf eine andere Moral abzuleiten, geht nicht”, sagte Schneider.”
Spiegel Online weist 11.52 Uhr auf einen Schauplatz in Ingolstadt hin, der nicht losgelöst von München zu sehen ist.
,,Bleibt Uli Hoeneß Präsident des FC Bayern München? Rupert Stadler, Audi-Chef und Stellvertreter von Hoeneß im Bayern-Aufsichtsrat, will sich weiterhin nicht zur Zukunft von Hoeneß äußern. Das Gerichtsverfahren gegen den Präsidenten des FC Bayern laufe noch, sagte der Konzernchef gerade in Ingolstadt auf der Audi-Bilanzpressekonferenz. Der Prozess beleuchte einen “komplexen Sachverhalt” und bedürfe einer “letztinstanzlichen Entscheidung”.”
Mit der Länge von Prozessen ist es ja so eine Sache. Die Münchner Abendzeitung vermeldet eine etwaige Verzögerung:
,,Gerichtssprecherin Titz zu N24: “Es kann sein, dass sich das Urteil um Wochen hinauszögert”.”
Gesichert ist wohl hingegen der Besuch des heutigen Champion-League Spiels Bayern München kontra Arsenal London von Uli Hoeneß.
Traveler Digital Camera
Merkur-Online lenkt den Blick auf einen verärgerten Richter am 2. Prozesstag gegen Uli Hoeneß:
,,+++ 12.01 Uhr +++ Richter Heindl zeigt sich verärgert über die Art der Selbstanzeige. Sowohl der genannte “Schuhkarton voller Daten” als auch die Tatsache, dass die Daten während der Faschingsferien eingegangen seien – eine Zeit, in der Gabriele H. und ihre Kollegen eigentlich Urlaub gehabt hätten.”
Mit dem Timing ist es immer so eine Sache.

Live-Ticker vom Prozess gegen Uli Hoeneß

Guten Morgen.

Hier gibt es den Live-Ticker vom Prozess gegen Uli Hoeneß von der Münchner Abendzeitung.

Es wird voller Einsatz gezeigt. Der Live-Ticker beginnt mit einer Statusmeldung:

,,08:30 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker der AZ. Unsere Reporter sind seit gut zwei Stunden vor Ort und berichten den ganzen Tag über live vom Prozess gegen Uli Hoeneß. In genau einer Stunde beginnt die Woche der Wahrheit für den Präsidenten des FC Bayern München.”

Es ist ein lang angekündigter Prozess.Traveler Digital CameraTraveler Digital CameraTraveler Digital CameraDie moralische Unterstützung hat Uli Hoeneß heute im Gerichtssaal.

Die Münchner Abendzeitung hat sie ausgemacht:

,,09:00 Uhr: Eine halbe Stunde noch, dann geht der Prozess des Jahres los. AZ-Reporter Georg Thanscheidt meldet sich aus dem Saal 134. Unter den Zuschauern sind auch zwei im FC Bayern-Shirt.”